heißt das, es ist ok, wenn ich ab jetzt meine spiele nurnoch leeche?Raubkopien auf dem PC sind heutzutage weniger problematisch als Second-Hand-Verkäufe auf der Xbox.
Lionhead: Gebrauchtmarkt schlimmer als Kopien
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So ein dummes Gelaber kann man auch nur ablassen, wenn man mit dem größten Dünnpfiff-Laberer der Spielegeschichte zusammen arbeitet: Peter Molyneux!
Spiele haben keinen Sonderstatus! Spiele sind genau so digitale Medien wie Filme und Musik auch! Jeder Käufer hat das recht seine Sachen zu verkaufen wie es ihm gefällt.
Lionhead hat Angst, das sie nicht genug Spiele verkaufen. Dann sollten sie mal wieder anfangen vernünftige spiele zu machen. Erst kommt großes Geblubber von crazy Pete und wenn das Spiel auf dem Markt ist, hat es nichts damit zu tun, was das liebe Peterchen versprochen hat. So geht das seit B&W. Der Typ (und die ganze Firma) lebt noch von seinem Image, was er sich mit Populous aufgebaut hat.
Nur weil Spieleentwickler und Publisher mittlerweile den Rachen nicht voll genug bekommen können, heißt das noch lange nicht, daß wir Spieler und unserer Rechte berauben lassen müssen! Schon gar nicht wo man für sein Geld immer weniger bekommt und nachträglich noch durch DLCs geschröpft werden soll.
Und nur damit wir uns gleich richtig verstehen. Ich verkaufe grundsätzlich keine Spiele. Ich verkaufe aber auch grundsätzlich keine DVDs, CDs und Bücher. Da bin ich mehr so der Jäger und Sammler. Trotzdem kann ich dieses schlechtreden von selbstverständlichen Rechten nicht gut heißen. Hier geht es rein ums Prinziep.
Gebrauchtkäufe habe ich aber schon öfter mal gemacht. Alleine schon, weil bei vielen Spielen das Preis/Leistungsverhältnis einfach nicht mehr stimmt.
Ich will aber noch erwähnt haben, daß ich Läden wie Gamestop nicht leiden kann. Da werden unwissenden die Spiele für nen Appel und nen Ei abgegaunert und sie dem nächsten noch unwissenderem wieder teuer zu verkaufen. Andererseits ist jeder für seine Dummheit und Faulheit (nicht informieren) selbst /verantwortlich.
Der freie Gebrauchthandel bei eBay, Amazon Marketplace oder Spielegrotte darf trotzdem nicht eingeschränkt werden.
Filme und Musik sind genau so digitale Medien auf einem Datenträger wie Spiele. Ob es das noch anderweitig zu kaufen/sehen/hören gibt ist völlig egal (die meisten Spiele kann man übrigens schon online kaufen, dann aber eh ohne die Möglichkeit des Weiterverkaufs). Alle drei Dinge kann man kaufen und verkaufen wie man lustig ist. Das es mittlerweile schon Schwachköpfe gibt, die es auch noch richtig finden, daß Gebrauchtkäufer an den Pranger gestellt werden, zeigt doch wie weit die Spieleindustrie mit ihrer "Gehirnwäsche" schon vorgedrungen ist (nein, damit meine ich nicht dich, sondern Typen wie Brotkruemel auf Seite 2). Das da nicht schon längst mal der Verbraucherschutz auf den Plan getreten ist, wundert mich eh.
Das ist genau der Punkt den hier viele meinen mit das P/L Verhältnis stimmt einfach nicht mehr.
Mal ganz davon abgesehen daß es witzig ist, daß man deiner Meinung nach bei Spielen ein eingeschränktes Recht hat, weil es ja mit nichts zu vergleich ist, du aber wie bei anderen Waren ein Rückgaberecht haben möchtest, es also dann doch irgendwie wieder mit anderen Waren vergleichbar sein soll. Ja was denn nun?
So lange Entwickler viel zu kurze, unmotivierende, verbugte und qualitativ schwache Spiele auf den Markt werfen, brauchen sie sich nicht zu wundern, wenn die Leute nicht bereit sind den vollen Preis zu zahlen. Die Entwickler müssen dem Kunden wieder etwas anbieten, was sich lohnt gleich zu kaufen. Der Satz "Der Kunde ist König" hat in der Spieleindustrie aber scheinbar schon lange nichts mehr zu suchen.
Die meisten Spiele sind mittlerweile einfach Massenware. Sie machen schon Spaß, sind es auch wert, daß man Geld dafür bezahlt. Aber eben nicht den vollen Preis, weil sie zu wenig fesseln. Also kauft man sie entweder später zu einem gesenkten Preis, oder kurz nach Release gebraucht. Und zu beidem haben wir das absolute Recht.
Bei einer Musik CD kaufe ich ein Produkt in seinem vollen Umfang, bei einer Film DVD kaufe ich ein Produkt in vollem Umfang und ebenfalls bei einer Spiele DVD/BD kaufe ich ein Produkt in vollem Umfang. Punkt!
Ich erwerbe nicht nur ein Nutzungsrecht, sondern ein Produkt, was funktionieren muss und woran ich jederzeit das Recht habe, es weiter zu verkaufen.
Anders sieht es natürlich bei download Titeln aus. Da habe ich ja keinen physkalischen Datenträger. Da würde ich der Aussagen sogar zustimmen, daß man nur ein Nutzungsrecht kauft.
Man muss aber auch bedenken, daß der komplette Absatzmarkt für PC und Konsolenspiele explodiert ist. Wo früher Entwickler bei 100.000 verkauften Einheiten einen Erfolg vermeldet haben, ist diese Zahl heute ein gnadenloser und unbeschreiblicher Untergang.
Spiele haben keinen Sonderstatus! Spiele sind genau so digitale Medien wie Filme und Musik auch! Jeder Käufer hat das recht seine Sachen zu verkaufen wie es ihm gefällt.
Lionhead hat Angst, das sie nicht genug Spiele verkaufen. Dann sollten sie mal wieder anfangen vernünftige spiele zu machen. Erst kommt großes Geblubber von crazy Pete und wenn das Spiel auf dem Markt ist, hat es nichts damit zu tun, was das liebe Peterchen versprochen hat. So geht das seit B&W. Der Typ (und die ganze Firma) lebt noch von seinem Image, was er sich mit Populous aufgebaut hat.
Nur weil Spieleentwickler und Publisher mittlerweile den Rachen nicht voll genug bekommen können, heißt das noch lange nicht, daß wir Spieler und unserer Rechte berauben lassen müssen! Schon gar nicht wo man für sein Geld immer weniger bekommt und nachträglich noch durch DLCs geschröpft werden soll.
Und nur damit wir uns gleich richtig verstehen. Ich verkaufe grundsätzlich keine Spiele. Ich verkaufe aber auch grundsätzlich keine DVDs, CDs und Bücher. Da bin ich mehr so der Jäger und Sammler. Trotzdem kann ich dieses schlechtreden von selbstverständlichen Rechten nicht gut heißen. Hier geht es rein ums Prinziep.
Gebrauchtkäufe habe ich aber schon öfter mal gemacht. Alleine schon, weil bei vielen Spielen das Preis/Leistungsverhältnis einfach nicht mehr stimmt.
Ich will aber noch erwähnt haben, daß ich Läden wie Gamestop nicht leiden kann. Da werden unwissenden die Spiele für nen Appel und nen Ei abgegaunert und sie dem nächsten noch unwissenderem wieder teuer zu verkaufen. Andererseits ist jeder für seine Dummheit und Faulheit (nicht informieren) selbst /verantwortlich.
Der freie Gebrauchthandel bei eBay, Amazon Marketplace oder Spielegrotte darf trotzdem nicht eingeschränkt werden.
Und das alleine reicht um den Gebrauchtmarkt von Spielen zu kriminalisieren? Ganz bestimmt nicht!Crewmate hat geschrieben:Die Filmindustrie hat mehr Vertriebmöglichkeiten durch verleih an Kinos, öffentliche Veranstaltungen (Film Festivals), TV Ausstrahlung etc.
Filme und Musik sind genau so digitale Medien auf einem Datenträger wie Spiele. Ob es das noch anderweitig zu kaufen/sehen/hören gibt ist völlig egal (die meisten Spiele kann man übrigens schon online kaufen, dann aber eh ohne die Möglichkeit des Weiterverkaufs). Alle drei Dinge kann man kaufen und verkaufen wie man lustig ist. Das es mittlerweile schon Schwachköpfe gibt, die es auch noch richtig finden, daß Gebrauchtkäufer an den Pranger gestellt werden, zeigt doch wie weit die Spieleindustrie mit ihrer "Gehirnwäsche" schon vorgedrungen ist (nein, damit meine ich nicht dich, sondern Typen wie Brotkruemel auf Seite 2). Das da nicht schon längst mal der Verbraucherschutz auf den Plan getreten ist, wundert mich eh.
Eden ist also der Gute und es lag nur an Atari, daß in TDU2 genau die selben Bugs wieder aufgetreten sind, die schon in TDU1 enthalten waren? Wohl kaum. Eden ist genau so unfähig wie Atari (und ich habe beide TDU Teile zu Release gekauft und auch gerne gespielt).Crewmate hat geschrieben:Eden wollen irgendwie das von Atari verschandelte Test Drive U 2 nachbessern
Sag das mal den Produktionsfirmen von Herr der Ringe, Transformers oder Avatar. Die dürften an dieser Stelle wohl in schallendes Gelächter ausbrechen.The Scooby hat geschrieben:Die fortschreitende Technologie lässt lässt nicht zu, dass man die Spieleindustrie mit anderen Gewerben wie Filmproduktionen oder Buchverlagen vergleichen kann. Haben beide nämlich jeweils eine Konstante, die ihnen eine sichere Basis geben. Filme nutzen die Welt, wie wir sie kennen. Sie erschaffen "relativ" wenig im Vergleich zu Spieleherstellern.
Das ist heute nach Ansicht der Entwickler doch völlig normal, genau wie Gebrauchtkäufer zu kriminalisieren.Crewmate hat geschrieben:Dann hast du die falsche Wahl getroffen. Deutscher Vollpreis (45-60€) für 6 Stunden Spaß? das ist kein guter Handel
Wie stellst du dir das vor, bei Spielen die heute meist nicht mehr länger als 3,4 oder 5 Stunden sind?Balmung hat geschrieben:Mir wäre da lieber ein Rückgaberecht, welches auf Software und damit Spielen ja meist nicht gibt, als dass andere vom Fehlkauf anderer profitieren. Bei anderen Waren hat man ja auch oft ein Rückgaberecht bei nicht Gefallen, wieso nicht auch auf Spiele?
Das ist genau der Punkt den hier viele meinen mit das P/L Verhältnis stimmt einfach nicht mehr.
Mal ganz davon abgesehen daß es witzig ist, daß man deiner Meinung nach bei Spielen ein eingeschränktes Recht hat, weil es ja mit nichts zu vergleich ist, du aber wie bei anderen Waren ein Rückgaberecht haben möchtest, es also dann doch irgendwie wieder mit anderen Waren vergleichbar sein soll. Ja was denn nun?
Schöne Rede. Enthebt uns aber noch immer nicht des Rechts, Dinge weiter zu verkaufen, für die wir selbst auch Geld bezahlt haben. Ich glaube du hast nicht verstanden, daß es vielen hier ums Prinziep geht und nicht darum auch weiterhin Spiele zum halben Preis zu bekommen.The Scooby hat geschrieben:Alle die hier nörgeln sollten eine komplette Woche mal kein Spiel spielen. Danach wird man merken wie viel Spaß ein vermeintliches mittelmäßiges Spiel doch machen kann. Es ist wie bei allem im Leben was man als selbstverständlich erachtet. Man wird sich der Besonderheit oder des Luxus erst bewusst wenn man ihn nicht mehr hat.
So lange Entwickler viel zu kurze, unmotivierende, verbugte und qualitativ schwache Spiele auf den Markt werfen, brauchen sie sich nicht zu wundern, wenn die Leute nicht bereit sind den vollen Preis zu zahlen. Die Entwickler müssen dem Kunden wieder etwas anbieten, was sich lohnt gleich zu kaufen. Der Satz "Der Kunde ist König" hat in der Spieleindustrie aber scheinbar schon lange nichts mehr zu suchen.
Die meisten Spiele sind mittlerweile einfach Massenware. Sie machen schon Spaß, sind es auch wert, daß man Geld dafür bezahlt. Aber eben nicht den vollen Preis, weil sie zu wenig fesseln. Also kauft man sie entweder später zu einem gesenkten Preis, oder kurz nach Release gebraucht. Und zu beidem haben wir das absolute Recht.
Mal davon abgesehen, daß wir im Grund eh der gleichen Meinung sind, ist diese Aussage für mich aber immernoch der größte Schwachsinn, den die Spieleindustrie jemals dem Konsumenten eingetrichtert hat.kollimator hat geschrieben:Beim Kauf eines Spiels erwirbt man das zeitlich unbegrenzte Recht ein bestimmtes Spiel spielen zu dürfen. Da die Nutzungszeit unbegrenzt ist[...]
Bei einer Musik CD kaufe ich ein Produkt in seinem vollen Umfang, bei einer Film DVD kaufe ich ein Produkt in vollem Umfang und ebenfalls bei einer Spiele DVD/BD kaufe ich ein Produkt in vollem Umfang. Punkt!
Ich erwerbe nicht nur ein Nutzungsrecht, sondern ein Produkt, was funktionieren muss und woran ich jederzeit das Recht habe, es weiter zu verkaufen.
Anders sieht es natürlich bei download Titeln aus. Da habe ich ja keinen physkalischen Datenträger. Da würde ich der Aussagen sogar zustimmen, daß man nur ein Nutzungsrecht kauft.
Also jetzt musste ich ja mal wirklich lachen. Was sollen sie denn noch weglassen? Wann hattest du denn das letzte mal in einer standard Version mehr als nur die DVD und ein extrem dünnes schwarz/weiß Handbuch? Diese Aussatattung ist doch heute der übliche Standard. Günstiger sind die Spiele dadurch auch nicht geworden.Arkune hat geschrieben:Man könnte seine Preise / Ausstattung auch mal restrukturieren. Wie wäre es mit einer Billig-Version die nur Case + Disc mit Spiel enthält und sonst nichts dafür aber 10€ ~ 20€ weniger kostet,
Ich glaube das thema hatte ich schon mal mit dir. Und die Aussage ist auch heute wieder absoluter Quatsch. Man kann Spielepreise nicht Konsolenübergreifend vergleich. Weil jede Konsole einen unterschiedlich starken Absatzmark hat. Der einzige Absatzmarkt, den man da benutzen könnte, ist der PC Markt und auf diesem sind die Spiele schon etwas teurer geworden. Früher kosteten PC Spiele 69 DM, später 75-80 DM und zum Schluß 90 DM. Heute kosten sie 45-50 €. (grob auf den UVP bezogen)steve0711 hat geschrieben:Zumindest muss man den Publishern attestieren, dass Videospiele in den letzten 20 Jahren kaum oder überhaupt nicht teurer geworden sind. Fürn Mortal Komabt zu SNES Zeiten hab ich damals auch noch 150 DM hingeblättert.
Man muss aber auch bedenken, daß der komplette Absatzmarkt für PC und Konsolenspiele explodiert ist. Wo früher Entwickler bei 100.000 verkauften Einheiten einen Erfolg vermeldet haben, ist diese Zahl heute ein gnadenloser und unbeschreiblicher Untergang.
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@ 4lpak4
Dir ist schon bewusst was "weniger problematisch" bedeutet?
Frag mich sowieso was das ganze Gebashe hier soll. Er äußert einfach ein simple und offensichtliche Feststellung die sich allein schon an der Größe der beiden Märkte erklärt.
@ Druzil
Aha, wenn du dir ne FilmDVD oder MusikCD kaufst gehört das Produkt in vollem Umfang dir? Führ den Inhalt mal öffentlich auf und lass es den Rechteinhaber mitbekommen...
Dir ist schon bewusst was "weniger problematisch" bedeutet?
Frag mich sowieso was das ganze Gebashe hier soll. Er äußert einfach ein simple und offensichtliche Feststellung die sich allein schon an der Größe der beiden Märkte erklärt.
@ Druzil
Aha, wenn du dir ne FilmDVD oder MusikCD kaufst gehört das Produkt in vollem Umfang dir? Führ den Inhalt mal öffentlich auf und lass es den Rechteinhaber mitbekommen...
- Druzil
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Hier geht es um das Wiederverkaufen, nicht darum ob ich es öffentlich aufführen darf. Das hängt ja wieder mit der GEMA zusammen und damit, daß ich dann ein Gewerbe betreiben würde. Ich habe aber das volle Recht meine PRIVAT DVD jederzeit anzusehen (auch mit Freunden) und sie auch wieder zu verkaufen.reeBdooG hat geschrieben:@ Druzil
Aha, wenn du dir ne FilmDVD oder MusikCD kaufst gehört das Produkt in vollem Umfang dir? Führ den Inhalt mal öffentlich auf und lass es den Rechteinhaber mitbekommen...
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Und was ist die GEMA? Das sind die Rechteinhaber! Nichts anderes. Also nix mit in vollem Umfang so wie du es weiter ob erklärt hast.Druzil hat geschrieben:Hier geht es um das Wiederverkaufen, nicht darum ob ich es öffentlich aufführen darf. Das hängt ja wieder mit der GEMA zusammen und damit, daß ich dann ein Gewerbe betreiben würde. Ich habe aber das volle Recht meine PRIVAT DVD jederzeit anzusehen (auch mit Freunden) und sie auch wieder zu verkaufen.reeBdooG hat geschrieben:@ Druzil
Aha, wenn du dir ne FilmDVD oder MusikCD kaufst gehört das Produkt in vollem Umfang dir? Führ den Inhalt mal öffentlich auf und lass es den Rechteinhaber mitbekommen...
Klar kannst du in dem Fall dein Nutzungsrecht problemlos weiterverkaufen, schon allein weil es keine Möglichkeit gibt es zu unterbinden. Deswegen würde es auch keinen Sinn machen darüber nachzudenken (rein praktische Erwägung).
Mit dem Datenträger kannst du machen was du willst, mit dem Inhalt aber nicht. Und das ist der Punkt!
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johndoe945852
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Eine Verwertungsgesellschaft die im Auftrag der Rechteinhaber (und nur dann!) aktiv wird.Chillkröte hat geschrieben:Also wenn man schon klugscheißt, dann bitte richtig. Die Gema ist mitnichten der Rechteinhaber, lediglich eine Verwertungsgesellschaft :wink:reeBdooG hat geschrieben: Und was ist die GEMA? Das sind die Rechteinhaber! Nichts anderes. Also nix mit in vollem Umfang so wie du es weiter ob erklärt hast.
Was das jetzt (öffentliche Aufführung, Lizenzen für gewerbliche Zwecke etc) mit dem Grundthem zu tun hat, erschließt sich mir leider nicht.
Ansonsten kann ich Druzil zu 100% zustimmen.
Mfg
Chilli
Was es mit dem Grundthema zu tun hat? Einfach ausgedrückt dass Vergleiche zwischen materiell Waren und Medien schwachsinnig sind.
Witzig ist auch dass einige, sobald es um Kopierer geht, losschreien durch Kopien werden die Publisher/Entwickler geschädigt und einen Absatz weiter Gebrauchtspiele als Alternative verkaufen. Als wenn es für den Publisher irgenteinen Unterschied macht ob derjenige das Spiel kopiert oder gebraucht kauft. In BEIDEN Fällen sieht der Publisher KEIN Geld. (und oh Wunder, sie bringen Spiele raus um Geld zu verdienen)
Wer das Spiel durchspielt hat es in vollem Umfang genutzt. Es danach zu verkaufen ist zumindest für mich aus "moralischen" Gründen eher fragwürdig. Gleiches gilt für mich für Bücher, Filme und Musik.
- The Scooby
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Schön und gut aber du zählst hier bis auf Transformers Filme auf, die schon durch den hype am Starwochende so wie einspielen, dass die Produktionskosten wieder drin sind. Genauso kannst du CoD, ME oder FIFA aufzählen, die in die gleiche Kerbe schlagen. Das spiegelt aber nicht die allgemeine Realität wieder.Druzil hat geschrieben:Sag das mal den Produktionsfirmen von Herr der Ringe, Transformers oder Avatar. Die dürften an dieser Stelle wohl in schallendes Gelächter ausbrechen.The Scooby hat geschrieben:Die fortschreitende Technologie lässt lässt nicht zu, dass man die Spieleindustrie mit anderen Gewerben wie Filmproduktionen oder Buchverlagen vergleichen kann. Haben beide nämlich jeweils eine Konstante, die ihnen eine sichere Basis geben. Filme nutzen die Welt, wie wir sie kennen. Sie erschaffen "relativ" wenig im Vergleich zu Spieleherstellern.
Die Spiele könnten noch besser werden und trotzdem würden die Spieler nach kurzer Zeit nach besserem verlangen. Das ist ein Kreislauf, in dem kein Hersteller gewinnen kann. Es sei denn wir verlagern die Produktion nach Asien und lassen Kinder 11 Jährige chinesische Superhirne unsere Spiele entwickeln. Könnte man auch marketingtechnisch nutzten. "Spiele von Kindern für Kinder u.a..."
edit: Da war ja noch etwas...
Genau, der gemeine Spieleentwickler ist dran Schuld. Der Spieler ist doch dran schuld. Genauer gesagt das Wesen des Spielers, welches noch immer ein Mensch ist. Ein Tier, welches in seiner Vergangheit immer auf Konfrontation aus war. Schwanzvergleiche auf jegliche erdenkliche Art und Weise selbst über den Tod hinaus konkurierend. ">>Bei uns gibts Himmel und Hölle<<; Bei uns gibts Märtyrertum und 72 Jungfrauen<<". Der Multiplayer ist Schuld an der Misere. Vor 10 Jahren und davon reden doch viele, war der Singleplayer die entscheidende Kaufmotivation. Heute kauft der 08/15 roxxor Typ ein Spiel nur um aus Lust und Langeweile irgendwen Messern zu können keult sich einen drauf. Die Ausdrucksweise tut mir schon fast Leid. Die Publisher bedienen nur den Markt. Deswegen verkauft sich doch ein qualitätiv durchschnittliches CoD 10x mehr als ein gutes Singleplayer Game.Druzil hat geschrieben:Schöne Rede. Enthebt uns aber noch immer nicht des Rechts, Dinge weiter zu verkaufen, für die wir selbst auch Geld bezahlt haben. Ich glaube du hast nicht verstanden, daß es vielen hier ums Prinziep geht und nicht darum auch weiterhin Spiele zum halben Preis zu bekommen.The Scooby hat geschrieben:Alle die hier nörgeln sollten eine komplette Woche mal kein Spiel spielen. Danach wird man merken wie viel Spaß ein vermeintliches mittelmäßiges Spiel doch machen kann. Es ist wie bei allem im Leben was man als selbstverständlich erachtet. Man wird sich der Besonderheit oder des Luxus erst bewusst wenn man ihn nicht mehr hat.
So lange Entwickler viel zu kurze, unmotivierende, verbugte und qualitativ schwache Spiele auf den Markt werfen, brauchen sie sich nicht zu wundern, wenn die Leute nicht bereit sind den vollen Preis zu zahlen. Die Entwickler müssen dem Kunden wieder etwas anbieten, was sich lohnt gleich zu kaufen. Der Satz "Der Kunde ist König" hat in der Spieleindustrie aber scheinbar schon lange nichts mehr zu suchen.
Die meisten Spiele sind mittlerweile einfach Massenware. Sie machen schon Spaß, sind es auch wert, daß man Geld dafür bezahlt. Aber eben nicht den vollen Preis, weil sie zu wenig fesseln. Also kauft man sie entweder später zu einem gesenkten Preis, oder kurz nach Release gebraucht. Und zu beidem haben wir das absolute Recht.
Zuletzt geändert von The Scooby am 19.05.2011 17:34, insgesamt 2-mal geändert.
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dcc
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Sollte man nicht mit dem Geld kalkulieren welches man hat und nicht mit dem was man haben könnte? Oder soll ich jetzt mit dem Vermögen der Banken rechnen, um hinterher zu behaupten, mein Lohn wäre zu klein?
Es fehlen nur Gesetze, die den Besitz von virtueller Ware klären.
So lange es die nicht gibt, werden die Hersteller wildern und sich auch noch im Recht fühlen. Ich betrachte virtuelle Ware nicht anders als reale. Einmal gekauft, ist es meins. Wie die auf die Idee kommen, mir dieses Recht abzusprechen, ist echt unfassbar.
Das einzige Mittel gegen die Wilderei ist es, sein Geld zu behalten. Ob durch Boykott oder Kopie.
Es fehlen nur Gesetze, die den Besitz von virtueller Ware klären.
So lange es die nicht gibt, werden die Hersteller wildern und sich auch noch im Recht fühlen. Ich betrachte virtuelle Ware nicht anders als reale. Einmal gekauft, ist es meins. Wie die auf die Idee kommen, mir dieses Recht abzusprechen, ist echt unfassbar.
Das einzige Mittel gegen die Wilderei ist es, sein Geld zu behalten. Ob durch Boykott oder Kopie.
Zuletzt geändert von dcc am 19.05.2011 17:49, insgesamt 1-mal geändert.
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dcc
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Tja, dann schaut es nach einem fairen Wettrennen aus, möge der Beste gewinnen !Boesor hat geschrieben:Ebenso wie die Spieler.dcc hat geschrieben:
Es fehlen nur Gesetze, die den Besitz von virtueller Ware klären.
So lange es die nicht gibt, werden die Hersteller wildern und sich auch noch im Recht fühlen.
PS:
Oh, sehe es hat schon angefangen: FABLE.III.GERMAN-POSTMORTEM
Zuletzt geändert von dcc am 19.05.2011 17:54, insgesamt 2-mal geändert.
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Quatsch. Wenn wir am 1. Mai bei der Feuerwehr einen Tag der offenen Tür ausrichten, müssen wir das bei der GEMA anmelden, weil die sonst aktiv werden kann und es ne Strafe für uns gibt. Die müssen nicht erst den speziellen Auftrag vom Urheber bekommen. Die GEMA ist einfach nur dafür da, daß Abgaben geleistet werden, wenn man Musik und Filme bei öffentlichen oder gewerblichen Veranstaltungen abspielt/vorführtreeBdooG hat geschrieben:Eine Verwertungsgesellschaft die im Auftrag der Rechteinhaber (und nur dann!) aktiv wird.
Nur in einem Fall wird eine illegale Kopie angefertigt und im Falle eines Verkaufs, verkaufe ich ein von mir, mit meinem Geld erworbenes Produkt, was absolut völlig legitim ist, denn es gehört mir und nicht mehr dem Publisher. Deswegen wüsste ich auch nicht, warum DER dann noch mal Geld sehen will, wenn ich mein Eigentum verkaufe!?Als wenn es für den Publisher irgenteinen Unterschied macht ob derjenige das Spiel kopiert oder gebraucht kauft. In BEIDEN Fällen sieht der Publisher KEIN Geld. (und oh Wunder, sie bringen Spiele raus um Geld zu verdienen)
Das du das als verwerflich ansieht ist dein Problem und zeigt nur, wie beeinflusst manche Leute mittlerweile schon von der Spieleindustrie sind.
Ich habe diese Filme deswegen angeführt, weil sie zeigen welche immense Aufwand heute für die SpecialFX betrieben wird. Und dadurch steigen auch bei Filmen die Kosten.The Scooby hat geschrieben:Schön und gut aber du zählst hier bis auf Transformers Filme auf, die schon durch den hype am Starwochende so wie einspielen, dass die Produktionskosten wieder drin sind. Genauso kannst du CoD, ME oder FIFA aufzählen, die in die gleiche Kerbe schlagen. Das spiegelt aber nicht die allgemeine Realität wieder.
Ok, da muss ich dir recht geben, daß ein Großteil der Spieler wie blinde Konsumschafe jeden Rotz kaufen. Ich behaupte aber mal, daß ein Großteil der Gebrauchtkäufer mehr auf sein Geld achtet, deswegen ja auch gebrauchte Spiele kauft, und dementsprechend auch eine gewisse Gegenleistung fordert. Natürlich sind nicht alle so. Und natürlich spiegeln weder die Verkaufzahlen eines CoD die Mentalität der kompletten Spielschaft wieder, noch die vielen Leute, die hier genau so denken wie ich und dies hier kund tun. So ein Forum wie dieses hier ist eh nicht ernst zu nehmen, wenn man eine Spielerschaft übergreifende Meinung bekommen möchte.Genau, der gemeine Spieleentwickler ist dran Schuld. Der Spieler ist doch dran schuld. Genauer gesagt das Wesen des Spielers, welches noch immer ein Mensch ist. Ein Tier, welches in seiner Vergangheit immer auf Konfrontation aus war. Schwanzvergleiche auf jegliche erdenkliche Art und Weise selbst über den Tod hinaus konkurierend. ">>Bei uns gibts Himmel und Hölle<<; Bei uns gibts Märtyrertum und 72 Jungfrauen<<". Der Multiplayer ist Schuld an der Misere. Vor 10 Jahren und davon reden doch viele, war der Singleplayer die entscheidende Kaufmotivation. Heute kauft der 08/15 roxxor Typ ein Spiel nur um aus Lust und Langeweile irgendwen Messern zu können keult sich einen drauf. Die Ausdrucksweise tut mir schon fast Leid. Die Publisher bedienen nur den Markt. Deswegen verkauft sich doch ein qualitätiv durchschnittliches CoD 10x mehr als ein gutes Singleplayer Game.
Aber all das ist im Endeffekt auch egal, wenn es rein darum geht, das man uns das Recht des Wiederverkaufs absprechen möchte. Warum jemand ein gebrauchtes Spiel kauft, kann/muss uns und den Publishern 1. egal sein und 2. geht es uns/den Publisher nicht mal was an. Wichtig ist nur, daß er das gottverdammte Recht dazu hat.
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Das Spiel ist aber nicht dein Eigentum, es gehört dem Publisher. So wie der Inhalt eines Buches dem Verleger/Autor und der Inhalt eines Albums dem Label/Künstler.Druzil hat geschrieben:...Nur in einem Fall wird eine illegale Kopie angefertigt und im Falle eines Verkaufs, verkaufe ich ein von mir, mit meinem Geld erworbenes Produkt, was absolut völlig legitim ist, denn es gehört mir und nicht mehr dem Publisher. Deswegen wüsste ich auch nicht, warum DER dann noch mal Geld sehen will, wenn ich mein Eigentum verkaufe!?Als wenn es für den Publisher irgenteinen Unterschied macht ob derjenige das Spiel kopiert oder gebraucht kauft. In BEIDEN Fällen sieht der Publisher KEIN Geld. (und oh Wunder, sie bringen Spiele raus um Geld zu verdienen)
Das du das als verwerflich ansieht ist dein Problem und zeigt nur, wie beeinflusst manche Leute mittlerweile schon von der Spieleindustrie sind.
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Der Datenträger ist dein Eigentum, und der ist maximal nen Euro wert.
Ich finde es verwerflich weil ich dazu fähig bin die Problematik auch mal aus Publishersicht zu betrachten. Und genau aus der Sicht macht es nunmal keinen zählbaren Unterschied ob das Spiel kopiert oder gebraucht erworben wurde.
Und ja, ich bin maßgeblich von den Publishern beeinflusst. Und zwar dahingehend dass ich mir so gut wie kein Spiel zum release kaufe weil ich bei 99% der Neuerscheinungen nicht bereit bin dafür 45€ zu bezahlen.Albert Einstein hat geschrieben:Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. Und das nennen sie ihren Standpunkt.
