Rape Day - Skandalspiel auf Steam: Vergewaltigung von Frauen während der Zombie-Apokalypse

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xKepler-186f (f*ck marquard)
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Re: Rape Day - Skandalspiel auf Steam: Vergewaltigung von Frauen während der Zombie-Apokalypse

Beitrag von xKepler-186f (f*ck marquard) »

Sindri hat geschrieben: 05.03.2019 19:33 Selbstverständlich ist es für das Opfer ein Unterschied ob ich der Person eine "rein knalle" oder sie ermorde etc.
Aber für den Täter ändert sich nicht viel. Die Fantasie wird ausgelebt, besser gesagt befriedigt, womit wir wieder bei der Grenze sind.
Ich habe auch keine passende Antwort, wie man damit umgehen soll.

Als ich den Titel gelesen habe dachte ich auch erstmal WTF? Aber wenn ich mir dann einige gute Argumente lese, dann wird aus meinem "WTF?" ein "Hmm, das ist schwierig".

Was sollte man denken/fantasieren dürfen und was nicht? Schwierig. Das meine ich ehrlich.
Tatsächlich trifft der Begriff "dürfen" es nicht genau. Im Fall der Pädophilie gibt es ja Personen, die sich bewusst sind, dass ihre Neigung schlecht ist. Sie können sie allerdings nicht abschalten. Deshalb werden sie zwangsweise pädophile Gedanken haben. Wenn sie zugleich verantwortungsbewusst sind, werden sie sich in Therapie begeben, um nicht übergriffig zu werden.

Ich habe das Gefühl, dass es mit diesem Beispiel eindeutiger zu beschreiben ist. Aber man kann es genauso auf Vergewaltigung anwenden.
DEMDEM
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Re: Rape Day - Skandalspiel auf Steam: Vergewaltigung von Frauen während der Zombie-Apokalypse

Beitrag von DEMDEM »

HellToKitty hat geschrieben: 05.03.2019 18:50
Doc Angelo hat geschrieben: 05.03.2019 18:21
HellToKitty hat geschrieben: 05.03.2019 18:16 Des weiteren habe ich beruflich mir Mördern, Vergewaltigern und Pädophilen zu tun, weshalb ich mein Wissen nicht vom Hörensagen haben, sondern aus wissenschaftlichen Publikationen und persönlicher Erfahrungen beziehe.
Das ist gut zu wissen. Danke auch übrigens für deine Ausführung eben, da ist viel Wahres dran. Ich wollte nur kurz sagen, bevor ich die anderen Sachen hier noch lese: Lass uns nicht dumm sterben. Wenn Du von wissenschaftlichen Publikationen rund um das Thema weißt, dann wäre das sehr nice wenn Du ein paar der Publikationen hier empfehlen könntest. Wie man an die nicht immer öffentlich verfügbaren Publikationen ran kommt ist eine andere Frage, es reicht Titel oder ne Dokumentennummer. Danke im Voraus!
Gern geschehen. Viele Grundlagen können einfach in gängigen psychologischen Standardwerken nachgeschlagen werden. Wer weiter in die Materie eindringen will, dem kann ich "Sexuelle Entwicklung - sexuelle Gewalt" oder "Interventionen bei Gewalt- und Sexualstraftätern" empfehlen. Es gibt auch etwas leichtere Kost zu diesem Thema, wo konkrete Einzelfälle verständlich beschrieben werden, aber mir fällt leider gerade kein Name ein.
Ich habe mal beide von dir empfohlene Bücher nachgeschlagen. Beide Bücher scheinen sich auf die Gewaltverbrechen zu fokussieren. Und hier scheint mir ein Problem vorzuliegen. Du betonst ja selbst, dass du mit Sexualstraftätern, Mördern etc. hauptberuflich zu tun hast. Mir scheint es viel mehr, dass genau das deinen Blick etwas vernebelt.

Sprich, wo du den Täter in erster Linie siehst und versuchst zu verstehen, wie und warum, geht es bei dem Thema hier im Thread doch viel mehr, ob solche Spiele NICHT-Straftäter zu Straftäter machen. Dein Blick scheint mir sehr voreingenommen zu sein. Um mal eine Analogie aus einem anderen Bereich zu ziehen: nur weil so gut wie jedem Drogenmissbrauch eine andere Sucht vorausgeht, heißt es nicht im Umkehrschluss, dass diese andere Sucht immer zum Drogenmissbrauch führt.

Ich hoffe, es ist verständlich, was ich meine.
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Re: Rape Day - Skandalspiel auf Steam: Vergewaltigung von Frauen während der Zombie-Apokalypse

Beitrag von DEMDEM »

xKepler-186f hat geschrieben: 05.03.2019 20:14
Sindri hat geschrieben: 05.03.2019 19:33 Selbstverständlich ist es für das Opfer ein Unterschied ob ich der Person eine "rein knalle" oder sie ermorde etc.
Aber für den Täter ändert sich nicht viel. Die Fantasie wird ausgelebt, besser gesagt befriedigt, womit wir wieder bei der Grenze sind.
Ich habe auch keine passende Antwort, wie man damit umgehen soll.

Als ich den Titel gelesen habe dachte ich auch erstmal WTF? Aber wenn ich mir dann einige gute Argumente lese, dann wird aus meinem "WTF?" ein "Hmm, das ist schwierig".

Was sollte man denken/fantasieren dürfen und was nicht? Schwierig. Das meine ich ehrlich.
Tatsächlich trifft der Begriff "dürfen" es nicht genau. Im Fall der Pädophilie gibt es ja Personen, die sich bewusst sind, dass ihre Neigung schlecht ist. Sie können sie allerdings nicht abschalten. Deshalb werden sie zwangsweise pädophile Gedanken haben. Wenn sie zugleich verantwortungsbewusst sind, werden sie sich in Therapie begeben, um nicht übergriffig zu werden.

Ich habe das Gefühl, dass es mit diesem Beispiel eindeutiger zu beschreiben ist. Aber man kann es genauso auf Vergewaltigung anwenden.
Pädophelie ist nicht therapierbar. Was die lernen ist damit umzugehen, ihre Triebe anders abzubauen. Also zum Beispiel durch ein Videospiel.
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xKepler-186f (f*ck marquard)
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Re: Rape Day - Skandalspiel auf Steam: Vergewaltigung von Frauen während der Zombie-Apokalypse

Beitrag von xKepler-186f (f*ck marquard) »

DEMDEM hat geschrieben: 05.03.2019 20:16 Pädophelie ist nicht therapierbar. Was die lernen ist damit umzugehen, ihre Triebe anders abzubauen. Also zum Beispiel durch ein Videospiel.
Es wird davon ausgegangen, dass sie nicht heilbar ist. Therapie bedeutet "lernen mit etwas umzugehen".

Gerade das mit dem Triebabbau ist nicht bewiesen. Es gibt Forschungsberichte die sagen, dass es hilft und andersrum.
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Melcor
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Re: Rape Day - Skandalspiel auf Steam: Vergewaltigung von Frauen während der Zombie-Apokalypse

Beitrag von Melcor »

HellToKitty hat geschrieben: 05.03.2019 17:56
SethSteiner hat geschrieben: 05.03.2019 17:37 Nein, niemand der aktiv darüber nachdenkt etwas zutun oder andere etwas tun zu lassen, dass bei tatsächlicher Ausübung Leid verursachen würde, muss deswegen in Behandlung. Und erst recht nicht, stellt dieser Mensch eine Gefahr für andere dar. Niemand muss sich für seine Fantasien schämen oder wegen diesen in Behandlung. Es gibt keine Gedankenverbrechen.
Ich wünschte du hättest mir dieser Aussage recht. Die Psychologie sagt aber was anderes. Ernsthafte Gewaltfantasien, egal ob sexueller Natur oder nicht, stellen ein Problem dar und sollten nicht ignoriert werden. In der Regel ist das herabsetzten der persönlichen Hemmschwelle ein längerer Prozess. Ein pädophiler Straftäter wird in der Regel vielleicht erst irgendwelche Hentai Pornos konsumieren und dann erst echte Kinderpornos gucken, bevor er sich an Kindern vergreift.
Nur senkt Pornographie nachweislich tatsächliche Sexualverbrechen. Wie passt das in die These, Hemmschwellen würden gelockert werden?

xKepler-186f hat geschrieben: 05.03.2019 20:30
DEMDEM hat geschrieben: 05.03.2019 20:16 Pädophelie ist nicht therapierbar. Was die lernen ist damit umzugehen, ihre Triebe anders abzubauen. Also zum Beispiel durch ein Videospiel.
Es wird davon ausgegangen, dass sie nicht heilbar ist. Therapie bedeutet "lernen mit etwas umzugehen".

Gerade das mit dem Triebabbau ist nicht bewiesen. Es gibt Forschungsberichte die sagen, dass es hilft und andersrum.
Pray the gay away?
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Re: Rape Day - Skandalspiel auf Steam: Vergewaltigung von Frauen während der Zombie-Apokalypse

Beitrag von Doc Angelo »

Melcor hat geschrieben: 05.03.2019 20:38 Nur senkt Pornographie nachweislich tatsächliche Sexualverbrechen. Wie passt das in die These, Hemmschwellen würden gelockert werden?
Der Zugang zu Pornographie im groben Sinne (das heißt von Blümchensex bis Hardcore-Porn) senkt Sexualverbrechen. Ob der Konsum von Vergewaltigungspornos das ebenfalls tut ist damit nicht unbedingt gesagt.
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HellToKitty
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Re: Rape Day - Skandalspiel auf Steam: Vergewaltigung von Frauen während der Zombie-Apokalypse

Beitrag von HellToKitty »

Doc Angelo hat geschrieben: 05.03.2019 19:14
HellToKitty hat geschrieben: 05.03.2019 18:50 Viele Grundlagen können einfach in gängigen psychologischen Standardwerken nachgeschlagen werden. Wer weiter in die Materie eindringen will, dem kann ich "Sexuelle Entwicklung - sexuelle Gewalt" oder "Interventionen bei Gewalt- und Sexualstraftätern" empfehlen. Es gibt auch etwas leichtere Kost zu diesem Thema, wo konkrete Einzelfälle verständlich beschrieben werden, aber mir fällt leider gerade kein Name ein.
Danke dafür! Gerade das zweite Buch scheint ja zum Thema zu passen. Wie ich gelesen habe, stützt sich das Buch auf Studien und behandelt auch die Probleme von Studien zu diesem Thema. Ist vielleicht eine List der Referenzen aus dem Buch verfügbar? Oder hättest Du sogar eine Referenz, die ganz besonders zu der Frage passt, ob der Konsum von fiktiver Gewalt tendenziell zu mehr realer Gewalt führt? Ich könnte mir natürlich den 500-Seiten-Schinken für €100 kaufen, aber ob ich dann wirklich die passenden Stellen finde...

Aber auf jeden Fall erstmal danke für die Antwort!
Ich bin gerade nicht zu Hause weshalb ich bezüglich der Reverenzen leider nicht nachschlagen kann. Ob der Konsum von fiktiver Gewalt generell zu mehr realer Gewalt führt, ist eine müßige Frage, die soweit ich weiß nicht wirklich beantwortet werden kann? Zumindest ist mir dazu keine seriöse Studie bekannt. Tatsache ist aber, dass psychisch gesunde Menschen auf fiktive Gewalt entweder mit Abscheu reagieren, oder diese für sich abstrahieren und somit für sie entschärfen können, währenddessen ein psychisch kranker Mensch eventuell eine ungesunde Faszination für selbige entwickelt. Dabei ist auch klar widerlegt, dass das Durchspielen der jeweiligen Fantasien mithilfe entsprechender Medien zu einer Verminderung des jeweiligen Triebes führen würde. Gegenteiliges ist wahrscheinlich. Als Beispiel: Ein Pädophiler, der sich bisher noch nie an einem Kind vergriffen hat, wird bevor er den ersten Missbrauch begeht, in der Regel zuvor erst langsam seine Hemmschwelle mit einschlägigen Medien herabsetzten. Warum jemand zum Straftäter wird, hat vielseitige Gründe, wie soziale Verwahrlosung, Traumatisierung, Armut, psychische Krankheiten oder genetische Dispositionen. Der Konsum von gewalttätigen Medien wird deshalb dabei eher ein Symptom als einen Grund darstellen. Des weiteren gibt es einen Unterschied, ob jemand diese Vergewaltigungsfantasien mit einem Partner spielerisch ausleben kann, oder ob es sich dabei ständig um eine unbefriedigte sexuelle Fantasie handelt.
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HellToKitty
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Re: Rape Day - Skandalspiel auf Steam: Vergewaltigung von Frauen während der Zombie-Apokalypse

Beitrag von HellToKitty »

Melcor hat geschrieben: 05.03.2019 20:38 Nur senkt Pornographie nachweislich tatsächliche Sexualverbrechen. Wie passt das in die These, Hemmschwellen würden gelockert werden?
Natürlich stellt Pornografie ein Ventil für Menschen dar, die ansonsten keinerlei sexueller Kontakte hätten. Das heißt aber nicht, dass sie deshalb auch asoziale sexuell gewalttätige Triebe befriedigen können. Derartige Menschen haben ein tiefgreifenderes psychologisches Problem, das von derartigen Medien eher befeuert wird.
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Usul
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Re: Rape Day - Skandalspiel auf Steam: Vergewaltigung von Frauen während der Zombie-Apokalypse

Beitrag von Usul »

xKepler-186f hat geschrieben: 05.03.2019 20:30Gerade das mit dem Triebabbau ist nicht bewiesen. Es gibt Forschungsberichte die sagen, dass es hilft und andersrum.
Das habe ich in ähnlicher Form auch schon das eine oder andere Mal erwähnt... Hilft aber nichts. Die Sache mit den Trieben wird weiterhin als Tatsache weiter verbreitet. Mei, was will man machen...
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HellToKitty
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Re: Rape Day - Skandalspiel auf Steam: Vergewaltigung von Frauen während der Zombie-Apokalypse

Beitrag von HellToKitty »

DEMDEM hat geschrieben: 05.03.2019 20:16 ...wo du den Täter in erster Linie siehst und versuchst zu verstehen, wie und warum, geht es bei dem Thema hier im Thread doch viel mehr, ob solche Spiele NICHT-Straftäter zu Straftäter machen.
Ich habe nirgends behauptet, dass irgendwelche Medien aus einem gesunden Menschen einen Straftäter machen können.
DEMDEM hat geschrieben: 05.03.2019 20:16 Pädophelie ist nicht therapierbar. Was die lernen ist damit umzugehen, ihre Triebe anders abzubauen. Also zum Beispiel durch ein Videospiel.
Ich kenne keinen einzigen Psychologen, der einem Pädophilen raten würde, seine Triebe mit Hilfe von entsprechenden Videospielen zu befriedigen. Das ist absurd. Ich stelle mir gerade vor, wie sich ein Pädophiler Hilfe bei einem Arzt sucht und der ihm dann raten würde, dass er sich einfach einen auf die Kinderbademodenseite des Otto Katalogs runterholen soll. Sei sicher diesen "Trick" haben die bereits ausprobiert.
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Re: Rape Day - Skandalspiel auf Steam: Vergewaltigung von Frauen während der Zombie-Apokalypse

Beitrag von DEMDEM »

HellToKitty hat geschrieben: 05.03.2019 21:39
DEMDEM hat geschrieben: 05.03.2019 20:16 ...wo du den Täter in erster Linie siehst und versuchst zu verstehen, wie und warum, geht es bei dem Thema hier im Thread doch viel mehr, ob solche Spiele NICHT-Straftäter zu Straftäter machen.
Ich habe nirgends behauptet, dass irgendwelche Medien aus einem gesunden Menschen einen Straftäter machen können.
DEMDEM hat geschrieben: 05.03.2019 20:16 Pädophelie ist nicht therapierbar. Was die lernen ist damit umzugehen, ihre Triebe anders abzubauen. Also zum Beispiel durch ein Videospiel.
Ich kenne keinen einzigen Psychologen, der einem Pädophilen raten würde, seine Triebe mit Hilfe von entsprechenden Videospielen zu befriedigen. Das ist absurd. Ich stelle mir gerade vor, wie sich ein Pädophiler Hilfe bei einem Arzt sucht und der ihm dann raten würde, dass er sich einfach einen auf die Kinderbademodenseite des Otto Katalogs runterholen soll. Sei sicher diesen "Trick" haben die bereits ausprobiert.
Weil es keine Pädophelie-Videospiele gibt. Herzlich gut erkannt. Aber was ist denn die aktuelle Praxis zur Pädophelie-Therapie? Hier nach zu urteilen:
https://www.fr.de/panorama/spezielle-th ... 77517.html
https://www.w-a-praxis.de/psychotherapi ... edophilie/

Scheint es doch in Richtung Triebkontrolle zu gehen. Generell scheint die Studienlage zu Pädophelie extrem umstritten zu sein. Hauptsächlich, weil ein großer Teil der Fallstudien sich in erster Linie mit Sexualstraftätern beschäftigt, also dann, wenn es schon zu spät ist und darüber hinaus scheinen Fallstudien auch einfach zu klein zu sein, um empirische Beweise aufzeigen zu können.
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Re: Rape Day - Skandalspiel auf Steam: Vergewaltigung von Frauen während der Zombie-Apokalypse

Beitrag von HellToKitty »

DEMDEM hat geschrieben: 05.03.2019 21:51 Weil es keine Pädophelie-Videospiele gibt. Herzlich gut erkannt. Aber was ist denn die aktuelle Praxis zur Pädophelie-Therapie? Hier nach zu urteilen:
https://www.fr.de/panorama/spezielle-th ... 77517.html
https://www.w-a-praxis.de/psychotherapi ... edophilie/

Scheint es doch in Richtung Triebkontrolle zu gehen. Generell scheint die Studienlage zu Pädophelie extrem umstritten zu sein. Hauptsächlich, weil ein großer Teil der Fallstudien sich in erster Linie mit Sexualstraftätern beschäftigt, also dann, wenn es schon zu spät ist und darüber hinaus scheinen Fallstudien auch einfach zu klein zu sein, um empirische Beweise aufzeigen zu können.
Natürlich gibt es Pädophile-Videospiele und auch Filme. Stichwort Hentai. Und wer braucht schon empirische Studien und diese Wissenschaft wenn man auch einfach auf ein ganzes Forum voller Experten zurückgreifen kann :lol:
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Re: Rape Day - Skandalspiel auf Steam: Vergewaltigung von Frauen während der Zombie-Apokalypse

Beitrag von Usul »

DEMDEM hat geschrieben: 05.03.2019 21:51Aber was ist denn die aktuelle Praxis zur Pädophelie-Therapie? Hier nach zu urteilen:
https://www.fr.de/panorama/spezielle-th ... 77517.html
https://www.w-a-praxis.de/psychotherapi ... edophilie/

Scheint es doch in Richtung Triebkontrolle zu gehen. Generell scheint die Studienlage zu Pädophelie extrem umstritten zu sein. Hauptsächlich, weil ein großer Teil der Fallstudien sich in erster Linie mit Sexualstraftätern beschäftigt, also dann, wenn es schon zu spät ist und darüber hinaus scheinen Fallstudien auch einfach zu klein zu sein, um empirische Beweise aufzeigen zu können.
Was genau sollen die beiden Links deiner Meinung nach denn zeigen? Trieb- und Verhaltenskontrolle ist nicht einfacher Triebabbau, wie er hier im Forum gerne als Vorwand für die Befürwortung von sexualisierter Darstellung von (fiktionalen) Minderjährigen z.B. verwendet wird. Wie schon an anderer Stelle gesagt, kommen hier Aspekte wie Senkung von Hemmschwellen, lerntheoretische Ansätze (Modelllernen etwa) oder auch schrittweises Gewöhnen an das Thema ins Spiel. Es ist halt nicht so simpel... es reicht nicht zu sagen: Es sind fiktionale Charaktere - lieber Phantasien an denen ausleben und so Triebe abbauen als an echten Menschen. Wie ebenfalls schon gesagt: Das Dampfkesselmodell ist eindeutig veraltet.
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Re: Rape Day - Skandalspiel auf Steam: Vergewaltigung von Frauen während der Zombie-Apokalypse

Beitrag von DEMDEM »

HellToKitty hat geschrieben: 05.03.2019 22:02
DEMDEM hat geschrieben: 05.03.2019 21:51 Weil es keine Pädophelie-Videospiele gibt. Herzlich gut erkannt. Aber was ist denn die aktuelle Praxis zur Pädophelie-Therapie? Hier nach zu urteilen:
https://www.fr.de/panorama/spezielle-th ... 77517.html
https://www.w-a-praxis.de/psychotherapi ... edophilie/

Scheint es doch in Richtung Triebkontrolle zu gehen. Generell scheint die Studienlage zu Pädophelie extrem umstritten zu sein. Hauptsächlich, weil ein großer Teil der Fallstudien sich in erster Linie mit Sexualstraftätern beschäftigt, also dann, wenn es schon zu spät ist und darüber hinaus scheinen Fallstudien auch einfach zu klein zu sein, um empirische Beweise aufzeigen zu können.
Natürlich gibt es pädophile Videospiele und Filme. Stichwort Hentai. Und wer braucht schon empirische Studien und diese Wissenschaft wenn man auch einfach auf ein ganzes Forum voller Experten zurückgreifen kann :lol:
Wenn du mit Büchern kommst, die sich ausschließlich mit Gewaltverbrechern beschäftigen, was soll ich denn deiner Meinung nach daraus ableiten bei Menschen, die keine Gewaltverbrecher sind?

Ich versuche es mal so simpel wie möglich: wenn ein Polizist in Berlin hauptsächlich mit Straftätern zu tun hat, die a) ein muslimischen Migrationshintergrund haben, b) aus armen Verhältnissen kommen und c) aus einem stark archaisch geprägten Familienumfeld stammt, hat er auch kein Freifahrschein jeden Berliner, der die selben Indikatoren aufweist unter Generalverdacht zu stellen. Aber genau das forderst du hier.

Und was soll man denn zur aktuellen Studienlage bezüglich Pädophilie (habe es die ganze Zeit falsch geschrieben, ups) sagen, außer dass die Studien ziemlich umstritten sind und bisher keine empirischen Beweise geliefert haben? Ob man nun Triebkontrolle durch Triebabbau erringen kann, scheint nicht eindeutig geklärt zu sein. Die Studien widersprechen sich sogar, wenn es um die Opferrolle geht. Eine Studie besagt, es seien primär Jungen, die anderen wieder Mädchen. Auch bei den Zahlen, wie viele Pädophile es überhaupt gibt und wie viele davon straffällig werden gibt es nur Schätzungen.

Und wenn du meinst, man kann aus Studien über pädophilen Straftätern empirische Beweise über nicht straffällige Pädophile schließen, würde mich mal interessieren, wie du darauf kommst. Erläutere das doch einfach mal, anscheinend bist du ja einer der Expterinnen hier im Forum.
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Re: Rape Day - Skandalspiel auf Steam: Vergewaltigung von Frauen während der Zombie-Apokalypse

Beitrag von DEMDEM »

Usul hat geschrieben: 05.03.2019 22:23
DEMDEM hat geschrieben: 05.03.2019 21:51Aber was ist denn die aktuelle Praxis zur Pädophelie-Therapie? Hier nach zu urteilen:
https://www.fr.de/panorama/spezielle-th ... 77517.html
https://www.w-a-praxis.de/psychotherapi ... edophilie/

Scheint es doch in Richtung Triebkontrolle zu gehen. Generell scheint die Studienlage zu Pädophelie extrem umstritten zu sein. Hauptsächlich, weil ein großer Teil der Fallstudien sich in erster Linie mit Sexualstraftätern beschäftigt, also dann, wenn es schon zu spät ist und darüber hinaus scheinen Fallstudien auch einfach zu klein zu sein, um empirische Beweise aufzeigen zu können.
Was genau sollen die beiden Links deiner Meinung nach denn zeigen? Trieb- und Verhaltenskontrolle ist nicht einfacher Triebabbau, wie er hier im Forum gerne als Vorwand für die Befürwortung von sexualisierter Darstellung von (fiktionalen) Minderjährigen z.B. verwendet wird. Wie schon an anderer Stelle gesagt, kommen hier Aspekte wie Senkung von Hemmschwellen, lerntheoretische Ansätze (Modelllernen etwa) oder auch schrittweises Gewöhnen an das Thema ins Spiel. Es ist halt nicht so simpel... es reicht nicht zu sagen: Es sind fiktionale Charaktere - lieber Phantasien an denen ausleben und so Triebe abbauen als an echten Menschen. Wie ebenfalls schon gesagt: Das Dampfkesselmodell ist eindeutig veraltet.
Hier wird gar nichts Befürwortet. Und auch nichts verteidigt. Aber das Dampfkesselmodell wird nicht als veraltet betrachtet, weil es widerlegt wurde, sondern weil es keine eindeutigen Beweise liefert. Sprich, das selbe Dilemma wie bei allen anderen Studien zu diesem Thema auch.

Worin die meisten hier im Forum unterscheiden ist in erster Linie der Unterschied zwischen straffälliger und straffreier Tat. Wenn es um die Vorverurteilung geht, übt man sich nun mal lieber in Zurückhaltung, wenn es keine Beweise gibt.