Seit wann ist es sinkende Moral, wenn man von einem GRUNDRECHT und einer der fundamentalsten Grundlagen einer kapitalistischen Wirtschaftsform Gebrauch macht und dort kauft, wo es am preiswertesten ist. Auch oder gerade, obwohl die Hersteller mit allen legalen und illegalen MEthoden versuchen Kunden daran z hindern ?Zinssm hat geschrieben:Wie schnell doch die Moral sinkt , und wie nah man doch an den ach so geldgeilen Publishern ist wemns ums eigene fette Geldbeutelchen geht
Es ist bekannt, daß die Wirtschaft immer da ganz lautstark (TTIP lässt grüssen) auf die absolute Notwendigkeit der Globalisierung der Wirtschaft für das Wohl, ja das Überleben der Menschheit hinweist und bekanntlich auch immer nur zum Nutzen dieser und auf Kosten und zu Lasten von Arbeitnehmern und Verbrauchern.
Aber wehe, der böse Verbraucher wagt für sich das gleiche Recht in Anspruch zu nehmen. 20 Jahre nach dem ende des Kommunismus und der einhergehend uneingeschränkten Entfaltung des weltweiten Manchester Kapitalismus sind sie mittlerweile so dreist Verbraucher wegen eines Grundrechtes zu diskreditieren.
Was kommt als nächstes ? Gesetze, daß Verbraucher nur noch in ihrem eigenen Land einkaufen dürfen ? Wobei die Einkommen natürlich gerne gloablisert Richtung Indien gehen können, das ist schliesslich was anderes.
Sorry, aber ich hatte von Anfang an NULL Verständnis für dieses Publisher Geheule. Das ganze ist eine gross angelegte Umerziehungskampagne zur Gewinnmaximierung.
Erst wurden Extras abgeschafft, dann wurden Handbücher abgeschafft, schliesslich wurde der Verkauf digitalisiert. Reichte alles nicht. Plötzlich war der Gebrauchtmarkt ganz furchtbar und wurde mit DRM abgeschafft, obwohl das eigentlich gegen Verbraucherrechte verstösst. Es ist klar, daß nun versucht wird Kunden zu bewegen möglichst zu UVPs einzukaufen. In jeder anderen Branche ein absurder gedanke, wie alles andere auch, aber andere Branchen sind in den letzten 30 Jahren auch nicht regelrecht explodiert vor Wachstum.
Aber es ist natürlich jedem "gutgläubigem" Moralapostel freigestellt 2 Stunden im Internet zu suchen, bis er endlich den teuersten Preis gefunden hat und das Spiel dort kaufen.
Ansonsten zwingt NIEMAND einen Publisher in einem Land Spiele zu deutlich niedrigeren Preisen als in einem anderen anzubieten, das schreit nämlich geradezu nach Abzockerei. Das Publisher ernsthaft gestohlenen Keys hinnehmen müssten anstatt sie einfach zu sperren und eben kein Geschäft gemacht zu haben ist dagegen das Aquivalent zu einen Ladenbesitzer, der angeblich den Verlust an allen Warenwerten verbuchen muss, wenn ein Dieb gefasst und alle waren zurückgeholt worden sind. Absurd ? Genau !
