Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schwarzen und Stereotypen in der Videospiele-Branche

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Wigggenz
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Wigggenz »

Imperator Palpatine hat geschrieben:https://www.youtube.com/watch?v=0Z6bkcOL1L4
:lol: :lol: :lol:

Dass du dich nicht schämst...
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James Dean
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von James Dean »

Nanimonai hat geschrieben: Es liegt an uns, sich gegen dieses Gefühl zu wehren, gegen die irrationale Angst, die man spürt, wenn man schlechte Erfahrungen gemacht hat. Vielleicht fiel es mir leichter, dieses Gefühl abzuschütteln, weil ich immer schon russische und türkische Freunde hatte, vielleicht kann ich auch einfach besser reflektieren als andere, jedenfalls weiß ich, wie schwach und schwachsinnig es ist, sich von seinen Ängsten leiten zu lassen und wie sehr man in der Pflicht ist, dagegen anzugehen.
Die Pflicht liegt hier ja ganz klar eher darin, sich gegen die Russenmafia zu stellen und diese bis auf den letzten Mann zu bekämpfen. Wer eine vorurteilsfreie Gesellschaft haben will, sollte auch etwas dafür tun und sich selbst dafür einsetzen.
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Randall Flagg78
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Randall Flagg78 »

Einige Leute hier machen allerdings das Gleiche, was sie den angeblichen Pegida Rassisten vorwerfen: In eine Ecke stellen und pauschalisieren.
Ich habe überhaupt kein Problem mit irgendwelchen Ausländern, oder andersgerichteten Menschen. Ich hab 2 Kinder von einer Ausländerin, mein bester Freund ist Italiener, mein einer Nachbar ist schwarz und meine direkten Nachbarn sind/ist ein lesbisches Paar.
Alles kein Problem, ich sehe diese Leute nicht anders als den berühmten deutschen Michel. Was ich aber finde und das sehen genannte Leute ähnlich: Keine Toleranz gegenüber Intoleranz!

Ich finde es eine Schande wenn Frau Merkel sagt, der Islam gehört zu Deutschland und ein Özdemir etwas in der Art äußert wie: "Wo unsere Vorfahren vor Wien gescheitert sind, schaffen wir das jetzt auf anderem Wege!"
Sorry, aber da dreht sich mir der Magen um. Mir ist grundsätzlich jede Religion erstmal egal, ich hab damit nichts zu tun und störe mich auch nicht daran.
Das hört aber auf wenn Prediger, im Jahre 2014/15 in Deutschland, Frauen als Sexobjekte einstufen, die allzeit bereit zu sein haben und sie als Menschen zweiter Klasse deklarieren.
Das gehört zu Deutschland?
Meine Meinung habe ich übrigens nicht von Pegida, oder ähnlichen Organisationen, sondern mir selbst gebildet.
Ich hab mir einen Koran bestellt und ihn gelesen. Ich hab extra einen vom LIES Projekt genommen, damit mir hinterher niemand vorwerfen kann, ich hätte eine inkorrekte Übersetzung.
Was ich da so gelesen habe, da wird mir Angst und Bange. Mir ist natürlich klar, dass der Koran vor 1430 Jahren entstanden ist und damals war das wohl wirklich recht modern, bezieht er sich doch auf viele damals gängige Theorien, indem er z.B. die Entstehung eines Embrios beschreibt.
Forscht man weiter, landet man schnell bei Galens 2 Samen Theorie, die fast 1:1 übernommen wurde. Das wird übrigens als eines der "Wunder des Koran" propagiert.
Was daran aber beängstigend ist: Eine bestimmte Gruppe Moslems möchte gerne 1:1 danach leben und sie propagieren das hier ungestört.
Ich empfehle jedem sich mal Pierre Vogels Videos anzuschauen und die von Abu Nagie und anderen Scharfmachern.
Hier mal eine Perle bezgl, des Urknalls:

https://www.youtube.com/watch?v=ObcyyywOqKM

Und jeder der sagt, dass sei nur eine kleine Gruppe von Spinnern, dem empfehle ich, sich mal in ein paar Internetforen umzuschauen und das dort so geredet wird. Es ist sehr aufschlussreich.
Mir machen diese Leute Angst, denn ihre Zahl wird mittlerweile wohl auf 4000-6000 geschätzt. Die Dunkelziffer liegt wohl noch wesentlich höher. Ich gebe dabei auch zu bedenken, dass die RAF damals, in ihren besten Zeiten, um die 100 Mitglieder hatte.
Ich bin der Meinung, man muss gegen diese Leute vorgehen und unsere Jugend vor diesen Menschenfängern schützen.
Das sagen übrigens auch moslemische Bekannte, deren Eltern damals vor einem solchen Regime hierher geflohen sind, wie es Herr Vogel und Co gern einführen möchten.

Wir dürfen uns jedenfalls in unserer Toleranz nicht einengen lassen und sollten nur die tolerieren, die das auch mit uns tun und uns nicht als Kuffar sehen.
Denn es sind diese Leute, die unsere Demokratie nutzen, um Intoleranz zu predigen und davor darf man nicht die Augen verschließen, genau wie man nicht alle über einen Kamm scheren darf. Beides ist wichtig, denke ich.
Zuletzt geändert von Randall Flagg78 am 09.03.2015 15:32, insgesamt 2-mal geändert.
Plor
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Plor »

Nicht überraschend... wie in diversen Sarkeesian-Threads: Manchen Leuten fällt es echt verdammt schwer, sich vorzustellen, dass es Menschen gibt, die nicht wie sie selbst in einen privilegierten Status hineingeboren worden sind (sei es wegen des Geschlechts, der Herkunft oder der Hautfarbe). Und richtig unangenehm wird es dann, wenn diese mangelnde Empathie in krasse Ablehnung, hysterische Empörung und theatralische Wut umschlägt, nur weil von den besagten Gruppen ein wenig Empowerment betrieben wird oder dieses Empowerment sozialen Anklang und Unterstützung findet. Dieses fehlende humanistische Gespür werde ich nie verstehen...^^
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Randall Flagg78
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Randall Flagg78 »

Wenn Du Menschen mit weißer Haut als privilegiert ansiehst, bist es aber eher Du, der das Problem hat.
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an_druid
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von an_druid »

Ich finde nur eine Sache bei den Ganzen Diskussionen merkwürdig (egal welcher Art von Minderheiten). Schon allein die Tatsache es öffentlich anzusprechen, kommt mir so vor als ob dem Spieler an sich versucht die Schuld zu übertragen. Seis aufgrund von Reaktion, Kauf oder Spielverhallten. Die Gamer können doch am wenigsten dafür. Ich glaube auch daran das es sich eben auch ohne solche Statments entwickeln wird. Ich glaube sogar das es sich GENERELL VON ALLEINE entwickeln wird. Diese Schubserei ist doch mehr kontra als Pro, wenn es dan soweit kommen sollte, das zur Imagestärkung eine Quote erfüllt werden muss.

Ich bin da echt gespallten, was solche Aussagen betrifft. Auf der einen Seite kann man kein Unrecht auf die Aussage selbst zusprechen. Auf der anderen weis man eben nicht, was wirklich hinter dem ganzem steckt bzw verpackt ist!

Ich wünsche mir die Vielfalt in allen Formen, die es gibt geben kann nur denke ich, muss sich diese aus einer eigenen Dynamik ergeben und nicht dadurch, das einer den Finger auf etwas zeigt und dabei laut ruft! Wir sehen doch immer mehr (allein durch die Vernetzung) das die Welt offener und einsichtiger wird.
Zuletzt geändert von an_druid am 09.03.2015 15:36, insgesamt 1-mal geändert.
Plor
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Plor »

Es gibt genug soziologische Studien, die Ausgrenzung, Ungleichbehandlung, Unterdrückung und Stereotypisierung von Nicht-Weißen belegen... So lange man diese Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft nicht sieht (oder als Weißer nicht von ihnen betroffen ist), hat man persönlich kein Problem damit... zumindest soweit stimme ich dir zu.^^
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Wigggenz
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Wigggenz »

an_druid hat geschrieben:Ich finde nur eine Sache bei den Ganzen Diskussionen merkwürdig. Schon allein die Tatsache es öffentlich anzusprechen, kommt mir so vor als ob dem Spieler an sich versucht die Schuld zu übertragen.
Woran machst du das bitte bei der hier beschriebenen Diskussion fest?
Nanimonai
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Nanimonai »

Randall Flagg78 hat geschrieben:Wenn Du Menschen mit weißer Haut als privilegiert ansiehst, bist es aber eher Du, der das Problem hat.
Das White Privilege ist kein Mythos, sondern Realität.
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Steffensteffen
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Steffensteffen »

Woher kommt eigentlich die Erwartung, dass in alles Berufen der gleiche Anteil an Männern, Frauen, Weißen, Schwarzen etc. arbeiten muss? Wenn eine Statistik aufzeigt, dass in technischen Berufen mehr Männer als Frauen tätig sind, so wird gleich angenommen, dass dieser Tatsache irgendein Misstand zugrunde liegt, den man korrigieren müsste. Es ist nicht schlimm, wenn nur 2 % aller Spieleentwickler schwarz sind und da muss die Industrie auch nicht nachhelfen. Spieleentwickler zu sein ist kein Privileg - das kann jeder tun, der sich mit der Materie auskennt, ein Konzept entwickelt und ein wenig Kapital anhäuft. Der einzige Schluss, den diese Statistik zulässt, ist der, dass sich die entsprechenden qualifizierten Personen für andere Wege entscheiden, oder es schlichtweg viel weniger von ihnen gibt.

Überhaupt ist es unsinnig, die "Schwarzen" hier als die homogene Masse zu beschreiben, die sie nun mal nicht sind (dasselbe gilt übrigens für "die Frauen").

Was die Rekrutierung betrifft, so findet diese speziell in der Gamesbranche nahezu ausschließlich über das Internet auf Rekrutierungsportalen oder über Initiativbewerbung bei den Studios selbst statt. Inwiefern dieser Herangehensweise irgendeine ethnische Gruppe benachteiligen soll, würde ich gerne mal wissen.

Darüber hinaus finde ich es ähnlich unsinnig zu behaupten, dass der Mangel an interessanten Charakteren unterschiedlicher ethnischer Herkunft in Videospielen ein Resultat aus diesem "Missstand" sei. Es liegt doch wohl auf der Hand, dass Shepard aus reinen Marketinggründen ein weißer Mann mit Kurzhaarschnitt war. Das hat nichts mit dem kreativen Einfluss der Entwickler zu tun, sondern mit der Beschaffenheit des Marktes. Wenn zu der Zeit ein schwarzer Entwickler für diese Entscheidung verantwortlich gewesen wäre, hätte diese nicht anders ausgesehen.

Das Problem, über das hier diskutiert wird, ist ein konstruiertes.
Zuletzt geändert von Steffensteffen am 09.03.2015 15:40, insgesamt 2-mal geändert.
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Lykaner77
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Lykaner77 »

FuKc-YeAh hat geschrieben:Ich werde aber das Gefühl nicht los dass es erneut nur darum geht ein größeres Publikum anzusprechen um bessere Absätze zu generieren.

Würde bei einer vielzahl moderner Spiele mehr Augenmerk auf Inhalt / Regie und Story gelegt , würde die Charaktervielfalt sicherlich von ganz alleine steigen. Man müsste dann nämliche neue und unverbrauchte Ideen suchen bzw. Geschichten erzählen und umsetzen ...

Das Ganze ergibt nur dann einen Sinn wenn wir es mit Spielen zu tun haben bei denen man überhaupt erst in Versuchung kommt sich in einen oder mehrere Protagonisten hineinzuversetzen. Meines erachtens sind diese Spiele aber eher rar gesäht. Und genau da müsste man mal ansetzen ...

Eine Diskussion um stumpfe Quoten halte ich für eine ziemliche Verfehlung des eigentlichen Themas.
Meiner Ansicht nach liegt der wahre Grund für die Einfallslosigkeit heutiger Spiele vor allem daran, dass weniger als früher die Kreativen in den Studios (vor allem den großen) das Sagen haben, sondern immer mehr die reinen Zahlenmenschen. Es wird das gemacht (kopiert), was bereits erwiesenermaßen am Markt funktioniert hat, wozu natürlich auch Stereotypen zählen. Man setzt auf (finanzielle) Sicherheit contra kreative Experimente, denn Neues beeinhaltet eine viel größere Gefahr des floppens am Markt. Das Ausprobieren und die damit verbundenen Risiken überlässt man den Indies und kopiert dann das, was funktioniert für den breiten, umsatzstarken Mainstreammarkt und quetscht es bis zum letzten Tropfen aus.

Wenn eine Sache am Markt funktioniert, wird sie bis zum Erbrechen durchgenudelt. Das ist leider eine ganz übliche Entwicklung, siehe z.B. auch das Thema "Zombies".
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Randall Flagg78
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Randall Flagg78 »

@Plor: Wie gesagt: Ich hab damit absolut kein Problem und keinerlei Berührungsängste. Dies vermitteln wir auch den Kindern.
Meine Frau ist Asiatin und zu unserem Freundeskreis gehören Japaner, Chinesen, Italiener, Perser, Schwule und auch 2 Transsexuelle.
Für mich besteht zwischen diesen Leuten keinerlei Unterschied und ich kann mich an keinen Besuch erinnern, wo das ein Thema war.
Ich hab nur etwas gegen Intoleranz und das "Zu weit treiben" des teilweise herrschenden Multi Kulti Wahns.
Denn man muss wirklich aufpassen, dass die Toleranz nicht von radikalen Gruppen genutzt wird und durch diese auch noch geschützt.
Und diese Gefahr ist real. Wer das abstreitet, der muss ziemlich blind sein.
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ZackeZells
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von ZackeZells »

Wigggenz hat geschrieben: Genau, wer vorurteilsfrei leben möchte, der ist natürlich direkt dem Tode geweiht.. :roll:
Denn schließlich sind ja alle Andersfarbigen Messerstecher. Und Bio-Mitteleuropäer sind selbstverständlich frei von kriminellen Eigenschaften.

Was für ein ekelhafter Rassismus.
Finde dein Leseverständnis bemerkenswert. Habe nie etwas von bestimmten Gruppen geschrieben. Habe lediglich Bezug zu einer vorausgegangenen Erfahrung eines Menschen genommen, der in die Situation kommen könnte die Strassenseite zu wechseln.
Ansonsten Super, du bist einer von denen weswegen es sich lohnt hier überhaupt aktiv zu schreiben. :Vaterschlumpf:
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James Dean
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von James Dean »

Nanimonai hat geschrieben:
Randall Flagg78 hat geschrieben:Wenn Du Menschen mit weißer Haut als privilegiert ansiehst, bist es aber eher Du, der das Problem hat.
Das White Privilege ist kein Mythos, sondern Realität.
Ja ja, das gute alte White Privilege.
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Wigggenz
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Wigggenz »

James Dean hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:
Randall Flagg78 hat geschrieben:Wenn Du Menschen mit weißer Haut als privilegiert ansiehst, bist es aber eher Du, der das Problem hat.
Das White Privilege ist kein Mythos, sondern Realität.
Ja ja, das gute alte White Privilege.
Damit hast du das ja eiskalt ultimativ widerlegt...