The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfältigung von Gegenständen

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Sir Richfield
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von Sir Richfield »

keiner einer hat geschrieben:In einem MMO ist es einfach asozial sich durch einen ganz klar von den Entwicklern nicht vorgesehen Bug selbst zu bereichern.
Mal abgesehen davon, dass mir zu oft das Wort "Asozial" genutzt wird, wenn unsozial, bzw. nicht nett gemeint ist.
Ja, es entspricht nicht dem Plan des Entwicklers, dass Personen durch einen Exploit einen ingamewirtschaftlichen Vorteil erhalten.
(Interessant übrigens: Bei RL Exploits, aka Steuerhinterziehung, ist das meist eine Neiddebatte, weil die Leute, die am lautesten nach dem Strick schreien, nicht mal im Ansatz das Geld haben, etwas hinterziehen zu können.)

Mir stellen sich da aber mehrere Fragen:
- Wie sehr bist DU persönlich in dem jeweiligen MMO davon betroffen, dass jemand Items duped?
- Nein, ernsthaft, nicht gefühlt!!!
- Wie sehr kann ein Exploit den Wirtschaftskreis (nachhaltig) stören?
- Wie schnell werden Exploits gefixt?
- Wird schwer ist der Exploit zu erreichen? Kann man drüber "stolpern"?
- Ist der Exploit bekannt und wird wenigstens in den Foren davor gewarnt, den zu nutzen?
- Ist die "Bestrafung" angemessen?

Die Reaktion mancher hier macht mir ein wenig Sorge. Da wird, virtuell gesprochen!!, für Steuerhinterziehung die Todesstrafe gefordert.
Und als wäre das nicht schlimm genug, kommt auch noch eine "Der Staat (die Entwickler) wird schon alles richtig machen und wenn er doch Fehler macht, ist es trotzdem der Fehler des Bürgers." Einstellung durch. Ich will jetzt keine Anarchie ausrufen, aber so gar nichts mehr zu hinterfragen halte ich für falsch (und gefährlich).
Ich bin der Meinung, der Vergleich hinkt nicht, denn ob es nun ein Land oder ein Server in einem MMO ist, es ist eine Ansammlung von sich untereinander fremden Menschen, die irgendwie miteinander auskommen müssen. Wie sie das tun, das ist spannend.
Ich persönlich spiele halt keine MMO, weil ich fühle, dass ich gemäßigte Leute wie mich da nur sehr selten finde. Jedenfalls machen die Foren einen solchen Eindruck auf mich.
(Nein, das war nicht wirklich die Wahrheit: Ich spiele keine MMO, weil ich in der WOW Beta schon erkannt habe, dass sich mein Lebensrhytmus nicht mit dem eines MMO, geschweige einer Gilde vereinbaren läßt. Dass ich mich da mit solchen Problemen rumschlagen müsste, ist nur ein weniger starker Grund.)
keiner einer
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von keiner einer »

Kajetan hat geschrieben:
keiner einer hat geschrieben: Die Tatsache dass Spieler gesperrt wurden, die nichts dergleichen begangen haben ist zwar traurig, aber wohl schlicht der Komplexität des Spieles geschuldet ...
Quatsch! Das ist nur der Unfähigkeit der Entwickler geschuldet, die weder Willens waren nach mehr als 15 Jahren MMO-Genre ein gescheites, robustes Wirtschaftssystem auf die Beine zu stellen, noch Willens oder in der Lage waren Exploiter von Nicht-Exploitern zu trennen.
Dann erzähl mir mal, wie ein Wirtschaftssystem funktionieren kann, in dem jeder, der youtube bedienen kann ohne Ende Geld vervielfältigen kann funktionsfähig sein kann. Genau das geht garnicht!
Also entweder man lebt mit dem aus Bugs, Cheater und Chinafarmergeld verseuchten Wirtschaftsystem oder man macht etwas dagegen und da bin ich als normaler Spieler für Restriktionen gegen die Leute die diese Art des Spiels bevorzugen. Die Leute die das Spiel auf diese Art spielen, sollen lieber zu irgendeinem Pay2Win Titel gehen. Da "bekommt" man dann auch für was man gezahlt hat.
Sir Richfield hat geschrieben:
keiner einer hat geschrieben:In einem MMO ist es einfach asozial sich durch einen ganz klar von den Entwicklern nicht vorgesehen Bug selbst zu bereichern.
Mal abgesehen davon, dass mir zu oft das Wort "Asozial" genutzt wird, wenn unsozial, bzw. nicht nett gemeint ist.
Nein "nicht nett" trifft es doch schließlich nicht. Asozial ist in meinen Augen jemand, der nur das eigene vorankommen vor Augen hat und andere Individuen in Ihrer Freiheit beschneidet. Wenn ich mir Items im AH nicht mehr leisten kann, weil die Preise von Leuten hoch getrieben werden, die sich das Geld auf Internetseiten kaufen anstatt es zu erspielen, dann ist das nicht nur nicht nett, dann ist das nicht mehr sozial also unsozial also asozial.
Über den Begriff als solches brauchen wir nicht streiten.

Das der Entwickler scheisse gebaut hat, ist wohl jedem klar!
Nur Ihm die Schuld in die Schuhe zu schieben ist aber lächerlich simpel.
Die Leute die den Entwickler hier als allein Schuldigen hinstellen geben die Verantwortung doch genauso an den ab. Es kommt aufs gleiche raus.
5ancho
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von 5ancho »

FlyingDutch hat geschrieben:Ich verstehe nicht, wie man die Einstellung vertreten kann, dass ein Permabann unangemessen wäre ?
Ein Exploit passiert in der Regel nicht aus versehen. Exploits, insbesondere Dupebugs schädigen ein MMO und deren Spieler in so vielen Punkten, dass ich gar nicht wüsste wo ich mit der Aufzählung anfangen soll. Das reicht von offensichtlichen Dingen wie verkauften Dupegegenständen, welche dann dem ehrlichen Käufer bei Entdeckung nicht rückerstattet werden, bis hin zur Schädigung der ganzen (ingame)-Wirtschaft. (Inflation etc.). Wenn also Leute hergehen und Exploits wie diese nutzen, schädigen sie damit wissentlich andere Spieler.

Ein Permabann ist da aus meiner Sicht die einzig richtige Verfahrensweise. Bei mir baut sich nur ein massives Unverständnis auf, wenn irgendjemand behauptet, dass die Versuchung so groß wäre, dass man das nicht besonders bestrafen dürfe. Wenn Versuchung eine adäquate Entschuldigung wäre, würde wahrscheinlich ein Großteil der Straf-, Gewalt-, und Sexualtäter nicht einmal angeklagt werden. In eurer Welt möchte ich nicht leben.

Dass nun vermeintlich Unschuldige betroffen sind, ist natürlich weniger schön (wenn dem denn wirklich so ist). Eine paar Posts in einem Forum, wo mehrere Nutzer ihre Unschuld beteuern, überzeugt mich allerdings nicht davon, dass dem so ist.

Ich bin nicht gerade ein Fan von TESO, noch von irgendwelchen anderen Themepark-MMos. Allerdings gibt es nicht ein MMO, welches frei von Exploitmöglichkeiten wäre. Das liegt auch einfach in der Natur der Sache. Ich sehe ehrlich gesagt nicht, inwiefern die Gebannten nun für die Fehler des Entwicklers gerade stehen ? Ich kann mir kaum vorstellen, dass sie vom Entwickler zum Dupen gezwungen wurden.

Manchmal ist es kaum zu fassen, was man hier stellenweise für einen Schwachsinn liest. Oder weiß der ein oder andere hier nicht was ein Exploit ist ?
Alter... ES IST EIN SPIEL! Du fängst hier tatsächlich an, Leute die einen Bug ausnutzen mit Mördern und Vergewaltigern zu vergleichen?!? Also wenn man als Spielegegner noch ein perfektes Beispiel brauchte, um zu beweisen, dass Gamer fernab von jeglicher Realität leben, man hätte ihn in deinem Beitrag gefunden.
Lil Ill
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von Lil Ill »

Sir Richfield hat geschrieben: Mir stellen sich da aber mehrere Fragen:
- Wie sehr bist DU persönlich in dem jeweiligen MMO davon betroffen, dass jemand Items duped?
- Nein, ernsthaft, nicht gefühlt!!!
- Wie sehr kann ein Exploit den Wirtschaftskreis (nachhaltig) stören?
- Wie schnell werden Exploits gefixt?
- Wird schwer ist der Exploit zu erreichen? Kann man drüber "stolpern"?
- Ist der Exploit bekannt und wird wenigstens in den Foren davor gewarnt, den zu nutzen?
- Ist die "Bestrafung" angemessen?
Durch Exploits kommt es zu einer Entwertung der Ingamewährung was insbesondere bei MMOs bedeutet, dass für Leute, die Exploits nicht nutzen, Gegenstände nahezu unbezahlbar werden. Insofern es Echtgeldauktionshäußer gibt bzw. Ingamewährung die sich in Echtgeld umtauschen lässt, handelt es sich sogar um einen strafrechtlichen Betrug.

Die Frage ist nicht wie wahrscheinlich man über ein Exploit stolpert und ob man davor gewarnt wird ihn zu nutzen, sondern ob man schlicht erkennen kann, dass das moralisch unkorrekt ist und man es dennoch bewusst und mehrmals ausnutzt. Einige Nutzer scheinen in der Anonymität des Internets sämtliche moralischen Werte über Bord zu werfen oder man muss einfach nur dumm wie ein Stück Brot sein um dies nicht zu erkennen.

Die Bestrafung ist meiner Ansicht vollkommen gerechtfertigt. Auch im deutschen Rechtssystem gilt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.
Zuletzt geändert von Lil Ill am 22.04.2014 10:15, insgesamt 2-mal geändert.
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Hunt B
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von Hunt B »

Sir Richfield hat geschrieben:Mal abgesehen davon, dass mir zu oft das Wort "Asozial" genutzt wird, wenn unsozial, bzw. nicht nett gemeint ist.
Die griechische Vorsilbe "a-" bedeutet "un-" im Deutschen, d.h. "asozial" = "unsozial"! Wenn schon klugscheißen, dann doch bitte richtig. :roll:

Zumeist, wie auch in dieser Diskussion, wird der Begriff "asozial" abwertend für gesellschaftsschädigendes, egoistisches Verhalten verwendet. Sollte eigentlich jedem klar sein.
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Sir Richfield
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von Sir Richfield »

keiner einer hat geschrieben:Dann erzähl mir mal, wie ein Wirtschaftssystem funktionieren kann, in dem jeder, der youtube bedienen kann ohne Ende Geld vervielfältigen kann funktionsfähig sein kann. Genau das geht garnicht!
Ein paar Post weiter vorne hat Kajetan darauf hingewiesen, dass die Entwickler es nicht mal VERSUCHEN! Das ist das Problem.
Angeblich (habe keine Quellen) haben sich nur die Macher von Eve Online um echtes Wissen gekümmert. Bisher, scheint mir, funktioniert das da.
Also entweder man lebt mit dem aus Bugs, Cheater und Chinafarmergeld verseuchten Wirtschaftsystem oder man macht etwas dagegen
Vernünftig programmieren?
und da bin ich als normaler Spieler für Restriktionen gegen die Leute die diese Art des Spiels bevorzugen. Die Leute die das Spiel auf diese Art spielen, sollen lieber zu irgendeinem Pay2Win Titel gehen. Da "bekommt" man dann auch für was man gezahlt hat.
Den Ansatz verstehe ich, deiner Konsequenz folge ich halt nicht.
Sir Richfield hat geschrieben:
keiner einer hat geschrieben:In einem MMO ist es einfach asozial sich durch einen ganz klar von den Entwicklern nicht vorgesehen Bug selbst zu bereichern.
Mal abgesehen davon, dass mir zu oft das Wort "Asozial" genutzt wird, wenn unsozial, bzw. nicht nett gemeint ist.
Nein "nicht nett" trifft es doch schließlich nicht. Asozial ist in meinen Augen jemand, der nur das eigene vorankommen vor Augen hat und andere Individuen in Ihrer Freiheit beschneidet.[/quote]
Eben - die Definition dürfte einen Großteil der MMO Spieler und alle PvP Spieler einschließen.
Ich denke, dass deine wirkliche Aussage eine andere ist, weshalb ich nach wie vor das Wort "Asozial" für zu stark halte, damit Exploiter zu beschreiben.
Kann aber auch sein, dass das halt meine Meinung ist. Damit jemand asozial in meinen Augen ist, muss er oder sie schon deutlich mehr tun.
Wenn ich mir Items im AH nicht mehr leisten kann, weil die Preise von Leuten hoch getrieben werden, die sich das Geld auf Internetseiten kaufen anstatt es zu erspielen, dann ist das nicht nur nicht nett, dann ist das nicht mehr sozial also unsozial also asozial.
Ah, also doch eine Neiddebatte. ;)
Bzw. sind wir da nicht mehr bei Exploitern, sondern schon bei Bot- und/oder Chinafarmern. Die stören tatsächlich die ingame Wirtschaft, sind aber ein grundsätzlich anderes Problem. Ich will jetzt nicht so verschwörerisch klingen wie Kajetan, der normalerweise darauf hinweist, dass bei denen ein gebannter Account ein neu gekaufter Account ist...

Aber da habe ich nicht genug Expertise, mir eine fundierte Meinung aufzubauen.
Über den Begriff als solches brauchen wir nicht streiten.
Ich streite nicht über den Begriff, ich habe eine andere Meinung zur Anwendung desselben!
Das der Entwickler scheisse gebaut hat, ist wohl jedem klar!
Nur Ihm die Schuld in die Schuhe zu schieben ist aber lächerlich simpel.
Mir geht es hier auch weniger um das Problem des Entwicklers. Ich persönlich finde die Zero Tolerance Politik des Publishers gefährlich simpel. Und die Leute, die dieser Politik folgen, weil sie glauben, es beträfe sie ja nicht, auch.
THD04
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von THD04 »

Hier wird immer vom Wirtschaftssystem in ESO gesprochen. Habt ihr das Spiel nie gespielt? So was wie ein klassisches Wirtschaftssystem gibt es in ESO nicht. Es gibt ja nicht mal ein öffentliches Auktionshaus sondern nur Gildenshops... Man kann Millionen Gold haben, aber im Prinzip kann man so gut wie nichts damit anfangen.
Wenn ich da so im Vergleich auf das Desaster mit Diablo 3 (oder damals in 2) zurückschaue ist das in ESO doch Peanuts...

Und wer den Exploit genutzt hat gehört für immer gebannt... genau richtig so. Und das da ein paar Unschuldige mit im Netz gelandet sind ist doch normal. Ist im echten Leben bei einer Rasterfahndung auch so. Dann wird da nochmal genauer drüber geschaut und wieder entbannt - bekommt Spielzeit umsonst und alles ist wieder gut. Mir können sie den Account gern für 2-3 Tage sperren wenn ich dafür einen Monat bekomme. :D Immer man her damit.
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Kajetan
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von Kajetan »

keiner einer hat geschrieben: Dann erzähl mir mal, wie ein Wirtschaftssystem funktionieren kann, in dem jeder, der youtube bedienen kann ohne Ende Geld vervielfältigen kann funktionsfähig sein kann. Genau das geht garnicht!
Das geht schon. Die Künstlichtkeit und Begrenztheit der virtuellen Umgebung eines MMOs ermöglichen es Stellschrauben einzubauen, mit denen man solche Vorfälle easy und bequem abfangen und ihre Folgen minimieren kann. Wie bereits wiederholt gesagt ... das Wissen, wie man das umsetzt, welche Stellschrauben man einbauen muss, dieses Wissen gibt es tonnenweise an den Fakultäten der Wirtschaftswissenschaften der Unis. Auch in den USA. Gerade in den USA. In Eve Online wurde solcher Rat eingeholt und Eve Online zählt seitdem zu den MMOs, wo das Exploiten zwar nicht aufhört, seine Folgen für den Rest des Spieles aber minimal sind.

Doch wenn die Anbieter wissen, dass die überwiegende Mehrzahl ihrer Kunden mit nutzlosen Symbolaktionen wie Account-Bans zufriedengestellt werden kann oder es ihnen egal ist, wenn das Wirtschaftssystem im Spiel ausgenutzt wird ... warum soll ich als Anbieter mir dann extra diese Mühe machen?
Also entweder man lebt mit dem aus Bugs, Cheater und Chinafarmergeld verseuchten Wirtschaftsystem oder man macht etwas dagegen und da bin ich als normaler Spieler für Restriktionen gegen die Leute die diese Art des Spiels bevorzugen. Die Leute die das Spiel auf diese Art spielen, sollen lieber zu irgendeinem Pay2Win Titel gehen. Da "bekommt" man dann auch für was man gezahlt hat.
Siehst Du? Auch Du bleibst an der Oberfläche, schaust nicht tiefer auf den Grund des Problemes, weil Dir die Illusion, man würde ja was dagegen tun, lieber ist als die tatsächliche Lösung des Problemes.
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von 5ancho »

jr-coolman hat geschrieben:Ich persönlich finde es gut so.

Ich Spiel das spiel und hätte den Bug nicht benutzt auch wenn ich es gewusst hätte.
Ich Freue mich viel mehr wenn ich etwas ehrlich erreiche.

Bei EQ1 habe ich mal 3 wochen an einem see verbracht um mir den Ring der unterwasseratmung zu besorgen.
Und bei WOW gabs da auch das eine oder andere was ich mir mit viel Zeit besorgt habe obwohl ich es im AH hätte kaufen können.

Und wenn man Gegenstände verfielfäldigt und die verkauft gibt es ja praktisch unendlich viel geld was zu totalem wertverlust führt.

Also von meiner seite aus haben sie es genau richtig gemacht.
Sowas führt zu einer totalen Störung des systems.
Wenn ich mir deine Rechtschreibung so anschaue, dann hättest du die verschwendete Zeit in der Schule besser nutzen können...
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Kajetan
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von Kajetan »

THD04 hat geschrieben:Und wer den Exploit genutzt hat gehört für immer gebannt... genau richtig so. Und das da ein paar Unschuldige mit im Netz gelandet sind ist doch normal. Ist im echten Leben bei einer Rasterfahndung auch so. Dann wird da nochmal genauer drüber geschaut und wieder entbannt - bekommt Spielzeit umsonst und alles ist wieder gut.
Wenn ich versehntlich auf einer NoFly-Liste der US Homeland Security lande und deswegen nicht in die USA darf, bekomme ich dann auch einen Urlaub auf Staatskosten spendiert, wenn man diesen Fehler feststellt und ihn korrigiert? Wenn man morgens mit einem Dutzend Polizisten in meiner Wohnung steht und gleichzeitig den Bürorechner durchsucht, weil man versehentlich bei mir KiPo vermutet, bekomme ich dann a) meinen Job zurück, nachdem ich rausgeschmissen wurde und b) eine offizielle Entschuldigung durch die Staatsanwaltschaft in der Tageszeitung samt Entschädigung?

Ja, TESO ist nur ein dämliches Spiel, aber Vergleiche zum realen Geschehen solltest Du besser überdenken :)
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von lieschen_müller »

test
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von Sir Richfield »

Hunt B hat geschrieben:Die griechische Vorsilbe "a-" bedeutet "un-" im Deutschen, d.h. "asozial" = "unsozial"! Wenn schon klugscheißen, dann doch bitte richtig. :roll:
Ja, aber:
Zumeist, wie auch in dieser Diskussion, wird der Begriff "asozial" abwertend für gesellschaftsschädigendes, egoistisches Verhalten verwendet. Sollte eigentlich jedem klar sein.
Und darum ging es mir: Der Begriff "Asozial" ist deutlich negativer aufgeladen als "Unsozial".

Die Wikipedia beschreibt das sehr schön:
Der Begriff asozial ist als Gegenbegriff zu „sozial“ gebildet, wird jedoch oft im Sinne von „antisozial“ (= gemeinschaftsschädigend) verwendet. Beides sind Kunstworte, aus griech. „a-“ (deutsch „un-“) bzw. „anti-“ (deutsch „gegen-“) plus lat. „socialis“ (für „gemeinschaftlich“). „Asozial“ bezeichnet an sich ein von der geforderten oder anerkannten gesellschaftlichen Norm abweichendes Individualverhalten: Ein Individuum vollzieht seine persönlichen Handlungen ohne die geltenden gesellschaftlichen Normen und die Interessen anderer Menschen zu berücksichtigen. Der Begriff „asozial“ wird aber auch häufig auf Gruppen bezogen, die in ihren Verhaltensweisen von den geforderten gesellschaftlichen Normen (z. T. bewusst) abweichen. Der Ausdruck „Asoziale“ war hauptsächlich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine politisch genutzte Sammelbezeichnung für als minderwertig eingeschätzte Menschen aus der sozialen Unterschicht. Als „Asoziale“ wurden und werden teilweise bis heute insbesondere Bettler, Landstreicher, Obdachlose, Prostituierte, Zuhälter, Fürsorgeempfänger, Suchtkranke (z. B. Alkoholiker), Zigeuner und andere Unangepasste bezeichnet. Bei einer Untersuchung des Kooperationsverhaltens im Jahr 2013 kamen Forscher in der Schweiz zum Schluss, dass sich aber auch Börsenhändler deutlich egoistischer und asozialer verhalten als die Normalbevölkerung und gar auch als Menschen mit gestörtem Persönlichkeitsprofil.
Sprich, Asozial im Wortsinne meint nicht unbedingt ein für die Gesellschaft schadhaftes Verhalten. Nur ein anderes!
Asozial in seiner anerkannten Bedeutung weicht davon doch erheblich ab.

Weshalb für mich ja Leute, die einen kurz vorhandenen Exploit für ihren eigenen Vorteil nutzen, vielleicht unsozial handeln, aber noch lange nicht asozial.

Im Übrigen halte ich China/Borfarmer und Leute, die große Summen echtes Geld für Ingamezeug ausgeben für asozial.
Aber wie man damit umgeht, das müssen Leute erläutern, die sich da mehr auskennen. Da sind dann aber auch alle Beteiligten gefragt, Entwickler wie Spieler.
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von DaWu »

tja ich spiele eh keine spiele mit monatsgebühren. den quatsch habe ich noch nie verstanden und werde es auch nie tun. fakt ist aber wenn man nicht die dateien manipuliert sondern die ingame mechaniken ausnutzt ob wissentlich oder unwissentlich und dafür gebannt wird obwohl man auch noch geld gezahlt hat dann wird sich jeder anwalt mit freude drauf stürzen. ich würde die in grund und boden klagen.

ist aber eh ein kackspiel
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TheLaughingMan
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von TheLaughingMan »

Ich bin ja auch nicht mit der obskuren Welt der MMORPG`s vertraut, aber Permaban für das Ausnutzen eines Bugs steht für mich in keiner Relation, vor allem wenn man vorher schon jede Menge Scheine für das Spiel abdrücken musste. Würde mich auch mal interessieren wie da die rechtliche Lage ist...
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lovestar
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Re: The Elder Scrolls Online - Exploit erlaubte Vervielfälti

Beitrag von lovestar »

"Besser programmieren" ist auch so die billig ausrede.
Wenn jemand euer online konto leerräumt,weil dort ein programmfehler vorlag, soll derjenige dann auch keine strafe bekommen? Der fehler hat ja dazu eingeladen, etwas zu machen..Verstehe eure gedankengänge nicht...