Tatsache ist auch, dass Frauen am Steuer Männer schwul machen.5ancho hat geschrieben: Das ist TATSACHE!
Saints Row 4: USK verweigert Altersfreigabe, Deep Silver legt Einspruch ein
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
- brent
- Beiträge: 2672
- Registriert: 02.03.2012 11:18
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Saints Row 4: USK verweigert Altersfreigabe, Deep Silver
-
5ancho
- Beiträge: 1307
- Registriert: 02.10.2012 09:43
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Saints Row 4: USK verweigert Altersfreigabe, Deep Silver
Ja gut aber dann soll mir Deppen Seth bitte einen Gegenbeweis liefern. Ich habe mit meinem Beispiel ja gezeigt, dass Kinder und Jugendliche dadurch beeinflusst werden. Das lustige ist einfachm, dass er denkt, nur weil er nicht beeinflusst wird gilt das auch als handfester Beweis.Kajetan hat geschrieben:Was Du berichtest, das nennt man anektodischer Nachweis, der aber nicht zur Feststellung wissenschaftlich stichhaltiger Aussagen taugt. Kann man die Folgen, unter denen Dein Kumpel zu leiden hat, auf andere Menschen übertragen? Ist er nur eine Ausnahme, ein Einzelfall?5ancho hat geschrieben:Hm also ist es kein Fakt, dass mein Kumpel durch zu frühes sehen von Horrorfilmen verstört ist? Nein natürlich nicht, weil nur deine Aussagen als Fakten gelten -.-
Das muss erst geklärt werden, bevor man auf Basis der Erfahrungen Deines Kumpels eine allgemeingültige Aussage trifft, die als Gesetzesgrundlage dienen soll. Wobei ... müssen muss man das nicht. Natürlich kann man auch "einfach so" Gesetze verabschieden, nur um das Wüten echauffierter Bürger zu besänftigen. Aber dann hat man halt ein Scheissgesetz, ein schlechtes Gesetz, welches nicht mal das Papier wert ist, auf dem es gedruckt ist. Such's Dir raus, was Dir lieber ist.
-
5ancho
- Beiträge: 1307
- Registriert: 02.10.2012 09:43
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Saints Row 4: USK verweigert Altersfreigabe, Deep Silver
So hab ich das noch garnicht gesehen... du hast Recht!brent hat geschrieben:Tatsache ist auch, dass Frauen am Steuer Männer schwul machen.5ancho hat geschrieben: Das ist TATSACHE!
- Kajetan
- Beiträge: 27139
- Registriert: 13.04.2004 10:26
- Persönliche Nachricht:
Re: Saints Row 4: USK verweigert Altersfreigabe, Deep Silver
Tatsache ist, dass die Rahmenbedingungen und die Art und Weise, wie Gewalt erfahren wird, eine ganz große Rolle spielen. So einfach, wie Du es hier die ganze Zeit über darstellst, ist es nämlich NICHT5ancho hat geschrieben:Es geht darum dass unser Deppen Seth es ja bei Gott nicht einsehen will, dass Kinder nunmal davon geprägt werden, was sie in der Kindheit erleben und wenn ein Kind immer zu mit Gewalt konfrontiert wird stumpft es ab. Das ist TATSACHE!
So kann es einen Unterschied machen, ob ein Kind gewalttätige Inhalte ganz alleine konsumiert oder zusammen mit älteren Kindern oder gar den Eltern, die dann aufkommenden Fragen beantworten und ein emotionales "Auffangbecken" bilden können. Auch spielt es eine Rolle, ob ein Kind in starken sozialen Strukturen eingebunden ist, die nachträglich dabei helfen können eindrückliche oder gar traumatische Erfahrungen gut zu verarbeiten.
Von daher ... sich einfach ein wenig mit dem Thema an sich beschäftigen. Du wirst dann selber feststellen, wie mit ein wenig Wissen einfache Lösungen sich plötzlich als unnützer, z.T. kontraproduktiver Scheissdreck entpuppen
- IEP
- Beiträge: 6690
- Registriert: 12.05.2009 23:02
- Persönliche Nachricht:
-
Re: Saints Row 4: USK verweigert Altersfreigabe, Deep Silver
Was Kinder in Kriegsgebieten erleben und was am heimischen Bildschirm vor sich geht sind 2 Grundverschiedene Sachen. Sonst hätte ich als 12 jähriger beim Phantasmagoria spielen auch Schäden davontragen müssen. Oder noch früher bei diversen Horrorfilmen. Ja, dein Kumpel kann davon durchaus beeinflusst worden sein, aber Tatsache macht es das noch lange nicht.
Ich hab wahnsinnig gerne blutige Games gespielt, stehe heute auch immer noch drauf, obwohl es natürlich ohne geht, gucke auch mal zwischendurch Splatterfilme zur reinen Unterhaltung und bin trotzdem ein friedfertiger Mensch. Ich sitze auch nur selten auf Bäumen und fauche von oben Leute an oder pinkle in offene Autodächer. Nur ganz selten.
Und nebenbei: Ich finde Saints Row lustig und wer mich deswegen als pubertierende Vollnulpe bezeichnet sollte sich mal im Spiegel betrachten und die Worte "Verschiedene Geschmäcker" sagen und gucken ob er dabei nicht dumm aussieht.
Ich hab wahnsinnig gerne blutige Games gespielt, stehe heute auch immer noch drauf, obwohl es natürlich ohne geht, gucke auch mal zwischendurch Splatterfilme zur reinen Unterhaltung und bin trotzdem ein friedfertiger Mensch. Ich sitze auch nur selten auf Bäumen und fauche von oben Leute an oder pinkle in offene Autodächer. Nur ganz selten.
Und nebenbei: Ich finde Saints Row lustig und wer mich deswegen als pubertierende Vollnulpe bezeichnet sollte sich mal im Spiegel betrachten und die Worte "Verschiedene Geschmäcker" sagen und gucken ob er dabei nicht dumm aussieht.
-
5ancho
- Beiträge: 1307
- Registriert: 02.10.2012 09:43
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Saints Row 4: USK verweigert Altersfreigabe, Deep Silver
Du vergisst anscheinend in welchem Forum, auf welcher Seite wir hier sind. Wenn ich tiefsinnige Diskussionen mit bis ins letzte in die Materie eintauchen möchte dann diskutier ich bestimmt nicht mit Gamern, die bei allem, was ihre Zockerfreiheit beeinträchtigt direkt wie kleine Kinder reagieren, denen man ihr Spielzeug weggenommen hat.Kajetan hat geschrieben:Tatsache ist, dass die Rahmenbedingungen und die Art und Weise, wie Gewalt erfahren wird, eine ganz große Rolle spielen. So einfach, wie Du es hier die ganze Zeit über darstellst, ist es nämlich NICHT5ancho hat geschrieben:Es geht darum dass unser Deppen Seth es ja bei Gott nicht einsehen will, dass Kinder nunmal davon geprägt werden, was sie in der Kindheit erleben und wenn ein Kind immer zu mit Gewalt konfrontiert wird stumpft es ab. Das ist TATSACHE!
So kann es einen Unterschied machen, ob ein Kind gewalttätige Inhalte ganz alleine konsumiert oder zusammen mit älteren Kindern oder gar den Eltern, die dann aufkommenden Fragen beantworten und ein emotionales "Auffangbecken" bilden können. Auch spielt es eine Rolle, ob ein Kind in starken sozialen Strukturen eingebunden ist, die nachträglich dabei helfen können eindrückliche oder gar traumatische Erfahrungen gut zu verarbeiten.
Von daher ... sich einfach ein wenig mit dem Thema an sich beschäftigen. Du wirst dann selber feststellen, wie mit ein wenig Wissen einfache Lösungen sich plötzlich als unnützer, z.T. kontraproduktiver Scheissdreck entpuppen
Du hast natürlich vollkommen Recht, dass es bei weitem nicht so eindeutig ist aber ich versuche im Moment mit der Vorschlaghammermethode dem Seth beizubringen was für eine schwachsinnige Art zu argumentieren er hat. Das Problem ist, er hat ja mit seiner Meinung garnicht unrecht. Aber wenn ich dann sehe wie er sich hier aufspielt dann kann ich mich nicht entscheiden ob ich lachen oder weinen soll.
Hat er eigentlich bisher ein einziges richtiges Argument geliefert ausser, dass er Beweise sehen will?
- greenelve
- Beiträge: 48763
- Registriert: 07.04.2009 19:19
- Persönliche Nachricht:
Re: Saints Row 4: USK verweigert Altersfreigabe, Deep Silver
Dann möchte ich mich erstmal dafür entschuldigen. Es tut mir leid dich so übergangen zu haben und um dein Anliegen angemessen zu beantworten:Wigggenz hat geschrieben:@greenelve von Seite 6 (keine Lust mich durch die anderen Seiten zu lesen):
Du bist völlig verrannt. Ich frage dich zum 10. Mal nach Beweisen dafür, dass es Jugendliche in ihrer Entwicklung erheblich mehr schädigt, wenn ein Splatterspiel ab 18 ist, als wenn es indiziert ist. Du behauptest immer "es ist einfach so" oder "das müssen 14jährige einfach nicht sehen". Ich will Studien sehen, keine Allgemeinplätze.
Ohne diese Beweise ist der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz nicht gewahrt und damit auch das Handeln von USK und BPjM nicht gerechtfertigt.
Nein. Es ist mir nicht möglich, hier in diesem Rahmen, Studien vorzuweisen die explizit deine Fragen in der von dir gewünschten Form beantworten. Ich habe bereits zweimal versucht,
wissentschafliches zum Jugendschutz
zu verlinken und in die Diskussion einzubringen, es wurde ignoriert.
Solltest du wirklich Interesse an der Beantwortung deines Anlienges haben, empfehle ich dir eine oder mehrere der nachfolgenden Seiten aufzusuchen, in denen das Verhalten von Kindern und Jugendlichen, deren Verständnis von der Welt und Reifeprozess von Personene besprochen wird, die eher als Experten bezeichnet werden können, als wir es hier im Schnitt sind:
http://www.paedagogik-klick.de/forum/
http://forum-kritische-paedagogik.de/start/
http://www.lebendige-paedagogik.de/
Mir ist es nicht möglich die Frage für dich zu stellen, geht sie über die bisher von dir gewählten Worte hinaus, würdest du weitere Fragen stellen bis alle Unklarheiten geklärt sind. Ich würde es so machen und vermute, du bist in der Hinsicht nicht anders.
Ich hoffe das du dem Nachgehst. Mein Gefühl sagt mir du drischst es einfach als hohle Phrase um dich, im Glauben damit einen Beweis zu fordern, der von mir, so schwer es vorstellbar ist, hier nicht erbracht werden kann. Bitte straf mein Gefühl lügen und begebe dich auf die Suche nach einer zufriedenstellenden Antwort. :/
@keldana:
vorheriger Text in Spoilern, der Post ist auch so schon lang genug
Spoiler
Show
keldana hat geschrieben:Die USK schreibt dazu auf Ihrer Webseite:greenelve hat geschrieben:Die USK kann keine Freigabe verweigen. Das kann nur die BPjM. Wenn das Gremium der USK der Meinung ist, das Spiel ist zu hart, in Darstellung/Botschaft des Inhaltes, reichen sie es an die BPjM weiter. Sie können die Freigabe ab 18 verweigern. Sind sie allerdings der Meinung dem Spiel braucht die Freigabe nicht verweigert werden, ist es automatisch ab 18.
Sieht das Prüfgremium bei der USK die Indizierungskriterien der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) nach der Prüfung eines Spiels als erfüllt an, wird die Alterskennzeichnung durch die Obersten Landesjugendbehörden (OLJB) verweigert.
Das ist und bleibt völliger Unfug. Lego Star Wars gibt es als Import-Version und steht nicht auf dem Index. Wie übrigens die Mehrheit der Importtitel NICHT auf dem Index steht.bondKI hat geschrieben: Ich sagte nicht, dass Import Version zwangsläufig auf dem Index stehen. Ich sagte lediglich, dass diese meistens auf dem Index sind, was einfach in der Natur der Sache liegt.
Demnach ist die BPjM Entschungsträger, wenn ein Spiel kein USK Abzeichen bekommt.Die BPjM entscheidet auf Antrag von Jugendbehörden und der Kommission für Jugendmedienschutz bzw. auf Anregung von anderen Behörden oder anerkannten Trägern der freien Jugendhilfe über die Jugendgefährdung von Medien (Träger- und Telemedien) und trägt diese in die Liste der jugendgefährdenden Medien ein (Indizierung).
Ich interpretier das die USK ein Spiel prüft und wenn sie der Meinung sind, es sollte kein Abzeichen bekommen, reichen sie es an die BPjM zur weiteren Prüfung weiter, mit dem Vermerkt es könnte Indizierungswürdig sein.
-
kamm28
- Beiträge: 293
- Registriert: 17.02.2012 11:36
- Persönliche Nachricht:
Re: Saints Row 4: USK verweigert Altersfreigabe, Deep Silver
Ich weiß ja nicht. Klar, einerseits sprechen wir über Medien, aber andererseits sprechen wir auch darüber, was Kindern und Jugendlichen zugemutet werden kann, und was nicht. Und in der Hinsicht ist Prostitution doch ein Thema, über das man mal reden sollte. Ich meine, es gibt Studien, die uns suggerieren wollen, dass Prostitution allgemein ein Problemfeld ist, wenn es um die Wahrung irgendwelcher ominösen Menschenrechte gehtSethSteiner hat geschrieben:Wir sprechen über Medien. Du sprichst über Prostitution. Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. Und Mädchen sind nicht weniger "schmutzig" als Jungen.Ob Pornographie tabusiert wird oder net sei mal dahin gestellt, aber dann können wir Minderjährigen ja auch erlauben sich Sex für Geld zu kaufen, statt normale soziale Erfahrungen zu machen. Das jeder Junge unter 16 sich wohl schon nen Porno angeschaut hat, kann man wohl mit 98% Sicherheit sagen.
http://www.focus.de/politik/ausland/eu- ... 60034.html
(btw. ist es rein wissenschaftlich naheliegender, Menschenrechte als ein sozial konstruiertes Produkt zu beschreiben, als sie einer zu beweisenden menschlichen "Natur" oder Grundethik immanent zuzuschreiben. Schließlich legen von der westlichen Hegemonie weitgehend abgekoppelte Zivilisationen gänzlich andere Menschenrechtsdefinitionen vor, als wir sie für "normal" halten. Mit "Menschenrechten" zu argumentieren zeugt also grundlegend von einer sehr eingeschränkten, eurozentristischen und subjektiven Sichtweise.)
Aber wo bleiben die Studien oder die wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass Prostitution Kindern oder Jugendlichen mehr schadet, als Erwachsenen? Ich habe da noch nichts schlüssiges gesehen. Sowieso, wenn es um das Thema "Minderjährige und Sexualität" geht, fallen alle in voraufklärerische Verhaltensmuster zurück. Wir haben doch schließlich ein hohes Level an Rationalität und Abgeklärtheit erlangt, und wir haben das wissenschaftliche Instrumentarium, wieso scheuen wir uns nach wie vor davor, dies zu nutzen? Wie schon von jemanden hier erwähnt, die Geschlechtsreife setzt sehr viel früher als mit dem 18. Lebensjahr ein. Warum dann dieser Stress, wenn z. B. ein 35-jähriger was mit einem 13-jährigen Mädchen hat, natürlich vorausgesetzt, dass "beide es wollten"? Natürlich kommen dann alle mit dem Argument, dass Kinder noch nicht in voller Beherrschung ihrer geistigen Kräfte sind, also noch nicht selbst entscheiden können, was gut oder was schlecht für sie ist. Aber auch hier frage ich: Wo bleiben die Studien und die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die das belegen?
Es müsste ja vor allem belegt werden, dass Kinder z. B. im geringeren Maße beziehungsfähig sind, als Erwachsene. Wenn man bedenkt, dass inzwischen jede zweite Ehe geschieden wird, dürfte es schwierig werden, dem ein statistisches Gegengewicht bei Kindern entgegenzusetzen.
Generell fällt hier wie anderswo immer wieder auf, wie wissenschaftsfeindlich argumentiert wird. Da kommen Leute mit Argumenten aus ihrem persönlichen Umfeld, aus ihrer eigenen subjektiven Weltdeutung. Also bitte. Dann hätten wir das mit der Wissenschaft auch gleich bleiben lassen können. Generell sollten sich alle mal damit auseinandersetzen, welchen großen gesellschaftlichen Nutzen es hat, wenn Bereiche des Lebens mit wissenschaftlichen und rationellen Methoden (re-)organisiert werden. Um ein paar Anhaltspunkte zur weiteren Auseinandersetzung zu geben: Beschäftigt euch mal mit Leuten wie Hugo Münsterberg, einem der Gründer der angewandten Psychologie, mit Georg Schlesinger, dem Begründer der Betriebswissenschaften oder mit Architekten wie Walter Gropius (Bauhaus-Gründer) oder Le Corbusier. Diese Leute hatten einiges begriffen: Wenn etwas gemacht werden kann und keine rationalen Einwände vorliegen, dann sollte man es machen! Und: Rationalität, Zweckmäßigkeit und Funktionalität sollte vor allem anderen der Vorzug gewährt werden.
So. Und sollte es trotz dieser menschenverachtenden Mischung aus Neoliberalismus, Fortschritts- und Wissenschaftsgläubigkeit und Materialismus niemanden aufgefallen sein, dass es sich eigentlich nur um eine (hoffentlich übersteigerte) Parodie einiger Positionen hier handelt, dann, ja dann sollte man vielleicht wirklich langsam anfangen, sich Sorgen zu machen.
- SethSteiner
- Beiträge: 11871
- Registriert: 17.03.2010 20:37
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Saints Row 4: USK verweigert Altersfreigabe, Deep Silver
Dich darauf hinzuweisen, dass man es in einem Forum einfach unterlassen sollte, vier Pots hintereinander zu verfassen, obwohl es einen Edit-Button gibt, sollte legitim sein. Grütze kann ich bei mir keine sehen aber vielleicht kannst du ja mal ganz explizit und schreiben, welcher Punkt problematisch ist und warum.5ancho hat geschrieben::D:D Ja klar kein Gegenargument aber dich daran stören, wie ich ein Forum benutze. Ok Junge du bist einfach nur noch lächerlich. Aber das schöne ist, deine Grütze die du hier schreibst ist eine super "Anekdote" für die anderen.
Dein Beispiel ist, wie schon gesagt, irrelevant. Deine Anekdoten sind weder nachprüfbar, noch haben wir hier alle Details zu diesem Fall. Mit anderen Worten: Du kannst ja viel erzählen, wenn der Tag lang ist.
Wo schreibe ich: "Kinder werden nicht davon geprägt, was sie in ihrer Kindheit erleben"? Schreibe ich nirgends, im Gegenteil, ich befürworte es, dass Kinder Erfahrungen machen dürfen, die zur Persönlichkeitsbildung wichtig sind. Dass Kinder abstumpfen ist keine Tatsache, das sagst du einfach so. Ich hingegen würde widersprechen und sagen, dass der Konsum von gewalthaltigen Medien zu einer erhöhten Verträglichkeit führt, die du unter dem Kampfbegriff "abstumpfen" führst, so als würden gefühllose Wesen aus ihnen. Und das wäre etwas, was du (mal wieder) beweisen müsstest.Und Kumbao: Natürlich ist das ein Unterschied, möchtest du mich einfach nur falsch verstehen oder kannst du nicht anders? Es geht darum dass unser Deppen Seth es ja bei Gott nicht einsehen will, dass Kinder nunmal davon geprägt werden, was sie in der Kindheit erleben und wenn ein Kind immer zu mit Gewalt konfrontiert wird stumpft es ab. Das ist TATSACHE!
Wenn keine gute Begründung dafür geliefert wird, ist das auch legitim. Mir ist schleierhaft wie du Gamer, die nicht mit bestimmten Gegebenheiten einverstanden sind, ausschließen kannst, wenn es um tiefsinnigere Diskussionen geht. Insbesondere, wenn du selbst mit bestimmten Begrifflichkeiten und deiner eigenen Argumentation solche Probleme aufzeigst.Du vergisst anscheinend in welchem Forum, auf welcher Seite wir hier sind. Wenn ich tiefsinnige Diskussionen mit bis ins letzte in die Materie eintauchen möchte dann diskutier ich bestimmt nicht mit Gamern, die bei allem, was ihre Zockerfreiheit beeinträchtigt direkt wie kleine Kinder reagieren, denen man ihr Spielzeug weggenommen hat.
Och ich habe zumindest auf einige Unterschiede hingewiesen, bspw. zwischen Drogen und Medien oder den ständigen Abschwächungen des Jugendmedienschutzes im Verlauf der Jahrzehnte. Aber an und für sich geht es mir maßgeblich um Belege, ja. Ist es ein Problem für dich, wenn jemand für eine Behauptung auch einen Nachweis sehen will?Hat er eigentlich bisher ein einziges richtiges Argument geliefert ausser, dass er Beweise sehen will?
Übrigens sprechen Beleidigungen wie "Deppen Seth" nicht für dich.
Nein, es geht um den JugendMEDIENschutz. Nicht um den Jugendschutz. Prostitution ist hier nicht das Thema.kamm28 hat geschrieben:Ich weiß ja nicht. Klar, einerseits sprechen wir über Medien, aber andererseits sprechen wir auch darüber, was Kindern und Jugendlichen zugemutet werden kann, und was nicht. Und in der Hinsicht ist Prostitution doch ein Thema, über das man mal reden sollte.
-
Canon Ixus 75
- Beiträge: 274
- Registriert: 15.01.2008 19:42
- Persönliche Nachricht:
Re: Saints Row 4: USK verweigert Altersfreigabe, Deep Silver
Damit schadet die USK meiner Meinung nach den Läden in Deutschland. Ich zumindest und praktisch alle Freunde, die sich ein solches Game kaufen (das von der USK nicht freigegeben ist), tun dies ganz einfach in Österreich.
- Kajetan
- Beiträge: 27139
- Registriert: 13.04.2004 10:26
- Persönliche Nachricht:
Re: Saints Row 4: USK verweigert Altersfreigabe, Deep Silver
Mag sein, aber man sollte gerade bei solchen Inhalten nicht einfach alles nur aus der ökonomischen Perspektive sehen.Canon Ixus 75 hat geschrieben:Damit schadet die USK meiner Meinung nach den Läden in Deutschland.
Die Wirtschaft (und der Staat über Steuern) könnte gutes Geld mit dem Verkauf von Schnellfeuerwaffen an Privatleute machen, keine Frage, aber zumindest hier in Deutschland ist das nicht erlaubt. Über das Wie und Warum lässt sich natürlich trefflich streiten, aber "da kann jemand kein Geschäft machen" ist kein ausreichender Grund, um einfach alles widerspruchslos durchzuwinken.
- greenelve
- Beiträge: 48763
- Registriert: 07.04.2009 19:19
- Persönliche Nachricht:
Re: Saints Row 4: USK verweigert Altersfreigabe, Deep Silver
Es ging auch um die Reife von Jugendlichen und Erwachsenen, inwieweit sie unterschiedlich sind. Darauf baut der Jugendmedienschutz auf, dass sich Jugendliche erst noch zu Erwachsenen mental entwickeln...SethSteiner hat geschrieben: Nein, es geht um den JugendMEDIENschutz. Nicht um den Jugendschutz. Prostitution ist hier nicht das Thema.
Beisst sich das nicht mit Anwälten? Die würden dann ja gar kein Geld mehr verdienen mit Klagen durch Rechtsverletzungen durch die Gesetze. Wir brauchen also diese Einschränkungen für den Profit von Unternehmen.Kajetan hat geschrieben:Mag sein, aber man sollte gerade bei solchen Inhalten nicht einfach alles nur aus der ökonomischen Perspektive sehen.Canon Ixus 75 hat geschrieben:Damit schadet die USK meiner Meinung nach den Läden in Deutschland.
Die Wirtschaft (und der Staat über Steuern) könnte gutes Geld mit dem Verkauf von Schnellfeuerwaffen an Privatleute machen, keine Frage, aber zumindest hier in Deutschland ist das nicht erlaubt. Über das Wie und Warum lässt sich natürlich trefflich streiten, aber "da kann jemand kein Geschäft machen" ist kein ausreichender Grund, um einfach alles widerspruchslos durchzuwinken.
Zuletzt geändert von greenelve am 02.07.2013 20:54, insgesamt 1-mal geändert.
- Wigggenz
- Beiträge: 7449
- Registriert: 08.02.2011 19:10
- Persönliche Nachricht:
Re: Saints Row 4: USK verweigert Altersfreigabe, Deep Silver
Sorry, dass ich so radikal bin, aber ich bin großer Verfechter der Kunstfreiheit, habe dazu auch hier im Forum sehr viel gepostet.
Ich betrachte die Sache "Jugendschutz durch faktische Zensur von Spielen" deshalb von einem rein rechtlichen Standpunkt, weil es hier um das staatliche Handeln geht, was immer zu 100% rechtlich legitimiert sein muss.
Ich habe den Eindruck, du nimmst keine richtige Abwägung vor. Wir scheinen aneinander vorbeizureden.
Wenn ein Verfassungsrechtsgut durch staatlichen Eingriff (insbesondere wenn es wie die Kunstfreiheit sogar ein Grundrecht ist) beeinträchtigt wird, dann muss dafür eine Legitimation vorliegen. Da die Kunstfreiheit nicht mit Gesetzesvorbehalt belastet ist, kann ein Eingriff nur dann gerechtfertigt sein, wenn er a) dem Schutz eines anderen Verfassungsrechtsgut dient und b) darüber hinaus auch verhältnismäßig ist.
a) Der Jugendschutz ist ebenfalls Verfassungsrechtsgut, ebenfalls schutzwürdig. Da kein Problem.
b) Die Verhältnismäßigkeit bestimmt sich dadurch, dass man abwägt, wie stark das fragliche Rechtsgut o. Grundrecht (hier Kunstfreiheit) beeinträchtigt wird, und wie groß die dadurch von dem anderen Rechtsgut (hier Jugendschutz) abgewendete Gefahr ist, und wie gut diese abgewendet wird.
Während es noch durchaus sinnvoll ist, Spiele generell mit Altersgrenzen zu belegen, sodass sich nicht jedes Kind GTA im Laden kaufen kann, überschreitet es die Grenze der Verhältnismäßigkeit, Spiele, die legalerweise eh nur in den Besitz von Leuten über 18 gelangen dürfen, darüber hinaus noch zu schneiden.
Denn Kunstfreiheit wird erheblich beeinträchtigt, denn um der Allgemeinheit zumutbaren Zugang zum Werk zu verschaffen, müssen teilweise erhebliche Inhaltsänderungen durchgeführt werden. Aber es bestehen keine alarmierenden Fakten, die suggerieren: "Wenn wir das Spiel mit AB18 durchlassen, anstatt es zu schneiden, werden Jugendliche in ihrem Entwicklungsprozess spürbar gestört!" Deine Links helfen insoweit nicht weiter, als dass sie nur allgemein die Wichtigkeit eines ungestörten Entwicklungsprozesses verdeutlichen, nicht aber dessen Gefährdung durch Nicht-Indizierung von Spielen. Es wird teilweise das StGB (§ 130 glaube ich) herangezogen, aber das ist m.E. für Extremfälle vorgesehen, die so gut wie nie erreicht werden. Insbesondere wenn man sieht, was Filme heutzutage alles "dürfen". Daher kann meiner Ansicht nach festgehalten werden, dass der Staat seiner Aufgabe des Schutzes des jugendlichen Entwicklungsprozesses zu Genüge nachkommt, wenn er Spiele mit verbindlichen Altersgrenzen versieht.
Soweit von mir.
Kleines Schmankerl noch:
Wer von euch hat bitte nicht auch schon fleißig Spiele, die eigentlich nicht für sein damaliges Alter "geeignet" waren, gespielt. Hat irgendjemand von euch Schäden davongetragen? Kennt ihr jemanden?
Das richtet sich NICHt gegen Altersgrenzen (die ich allgemein unterstütze), sondern auf den angeblichen Grad der Gefahr, die von Videospielen für den Entwicklungsprozess ausgeht.
Ich betrachte die Sache "Jugendschutz durch faktische Zensur von Spielen" deshalb von einem rein rechtlichen Standpunkt, weil es hier um das staatliche Handeln geht, was immer zu 100% rechtlich legitimiert sein muss.
Ich habe den Eindruck, du nimmst keine richtige Abwägung vor. Wir scheinen aneinander vorbeizureden.
Wenn ein Verfassungsrechtsgut durch staatlichen Eingriff (insbesondere wenn es wie die Kunstfreiheit sogar ein Grundrecht ist) beeinträchtigt wird, dann muss dafür eine Legitimation vorliegen. Da die Kunstfreiheit nicht mit Gesetzesvorbehalt belastet ist, kann ein Eingriff nur dann gerechtfertigt sein, wenn er a) dem Schutz eines anderen Verfassungsrechtsgut dient und b) darüber hinaus auch verhältnismäßig ist.
a) Der Jugendschutz ist ebenfalls Verfassungsrechtsgut, ebenfalls schutzwürdig. Da kein Problem.
b) Die Verhältnismäßigkeit bestimmt sich dadurch, dass man abwägt, wie stark das fragliche Rechtsgut o. Grundrecht (hier Kunstfreiheit) beeinträchtigt wird, und wie groß die dadurch von dem anderen Rechtsgut (hier Jugendschutz) abgewendete Gefahr ist, und wie gut diese abgewendet wird.
Während es noch durchaus sinnvoll ist, Spiele generell mit Altersgrenzen zu belegen, sodass sich nicht jedes Kind GTA im Laden kaufen kann, überschreitet es die Grenze der Verhältnismäßigkeit, Spiele, die legalerweise eh nur in den Besitz von Leuten über 18 gelangen dürfen, darüber hinaus noch zu schneiden.
Denn Kunstfreiheit wird erheblich beeinträchtigt, denn um der Allgemeinheit zumutbaren Zugang zum Werk zu verschaffen, müssen teilweise erhebliche Inhaltsänderungen durchgeführt werden. Aber es bestehen keine alarmierenden Fakten, die suggerieren: "Wenn wir das Spiel mit AB18 durchlassen, anstatt es zu schneiden, werden Jugendliche in ihrem Entwicklungsprozess spürbar gestört!" Deine Links helfen insoweit nicht weiter, als dass sie nur allgemein die Wichtigkeit eines ungestörten Entwicklungsprozesses verdeutlichen, nicht aber dessen Gefährdung durch Nicht-Indizierung von Spielen. Es wird teilweise das StGB (§ 130 glaube ich) herangezogen, aber das ist m.E. für Extremfälle vorgesehen, die so gut wie nie erreicht werden. Insbesondere wenn man sieht, was Filme heutzutage alles "dürfen". Daher kann meiner Ansicht nach festgehalten werden, dass der Staat seiner Aufgabe des Schutzes des jugendlichen Entwicklungsprozesses zu Genüge nachkommt, wenn er Spiele mit verbindlichen Altersgrenzen versieht.
Soweit von mir.
Kleines Schmankerl noch:
Wer von euch hat bitte nicht auch schon fleißig Spiele, die eigentlich nicht für sein damaliges Alter "geeignet" waren, gespielt. Hat irgendjemand von euch Schäden davongetragen? Kennt ihr jemanden?
Das richtet sich NICHt gegen Altersgrenzen (die ich allgemein unterstütze), sondern auf den angeblichen Grad der Gefahr, die von Videospielen für den Entwicklungsprozess ausgeht.
- greenelve
- Beiträge: 48763
- Registriert: 07.04.2009 19:19
- Persönliche Nachricht:
Re: Saints Row 4: USK verweigert Altersfreigabe, Deep Silver
Emotionalität kann passieren. Es ist generell gut Dinge auch mit Abstand und dann wieder mit klarem Blick zu sehen.
Ich stimme mit dir zum Großteil überein. 2 Dinge die mich etwas stören:
1. Was ist Kunst? Ist ein Manhut Kunst? Schützenswerte Kunst? Kunst für die Allgemeinheit? Oder CoD, Gears of War und wie sie nicht alle heißen?
Spiele sind in erster Linie Unterhaltung. :/
Aber damit reissen wir ein anderes gewaltiges Thema an, welches eher in den Forenbereich Spielkultur gehört.
2. Die Behörden schneiden Spiele nicht. Dürfen sie nicht! Sie dürfen nur Alterskennzeichnungen vornehmen. Darüber hinaus, neben der Arbeit der USK, gibt es noch die BPjM. Deren Aufgabe ist es zu prüfen ob ein Inhalt nicht nur Jugendliche nicht konsumieren dürfen, sondern auch ob ihnen der Zugang komplett verwehrt werden sollte.
Es gibt nunmal Spiele mit Inhalt die noch "belastender" sind als die normalen "ab 18" (weil ich es mal gesagt haben will: "ab 18" gibt es nicht mehr, der richtige Terminus ist: "keine Jugendfreigabe" im kleingedrucken laut § soundso wegen Gesetz soundso). Diese Spiele werden auch nicht geschnitten. Sie werden lediglich, aufgrund ihres "stärkeren" Inhaltes stärker eingeschränkt. Davon betroffen ist die öffentliche Wahrnehmung, in Form von Werbung und Auslegen im Regal. Das Zugänglichmachen.
Für Spielefirmen ist Werbung enorm wichtig, überschreitet es bei AAA Titeln das eigentliche Budget des Entwicklerstudios. Und das Locker und Lässig. Deswegen wollen sie eine möglichst geringe Einstufung und schneiden. Ein weiterer Grund ist durch geringere Einstufung ist es mehr Personen gesetzlich erlaubt das Spiel zu erwerben, der mögliche Kundenkreis erhöht sich.
Ein Verfahren das bei Filmen vergleichbar abläuft und darin endet, Actionfilme mit einer Wertung "ab 12" durchzuboxen, in dem auf Gewalt flächendeckend verzichtet wird. Eine Farce. Wiederum bekommen "Keine Freigabe" oder indizierte Spiele/Filme damit für Erwachsene fast schon ein Gütesiegel, auch wirklich ihrem Genre zu entsprechen.
ps: etwas viel Text...für deine Aussage bestimmt auch zuviel. :/ Aber ich habe die Hoffnung damit auch andere Leser/Schreiber aufgeklärt zu haben, kommt der Satz "Die USK schneidet" leider zu oft vor.
Was die Links betrifft...ja sie waren nicht unbedingt explizit auf Spiele und ihren Einfluss auf die Entwicklung zugeschustert. Bedenke bitte auch, in der Diskussion damals, auf den jeweiligen Seiten, wurde selbst dieser Entwicklungsprozess und Jugendschutz im Allgemeinen in Frage gestellt. Ob erstgenanntes existiert und zweitgenanntes nicht staatliche Willkür ist bzw. überflüssig.
Der Schmankerl...ja ich kenne tatsächlich Jugendliche, im Alter von 12-15, teils jünger
, bei dessen Verhalten ich manchmal mehr als den Kopf schütteln will. Das Verhalten kommt nicht nur durch Spiele, oder andere Medien wie Filme und Musik, Pubertät spielt eine sehr bedeutende Rolle. Aber gerade weil sie in der Pubertät sind, dabei ihre eigene Persönlichkeit zu finden, sind sie auch sehr schnell von Unterhaltungsmedien beeinflussbar.
Dann darf man sich auch ständig Beleidigungen anhöhren..mitunder ungeachtet der Tatsache das die Jugendlichen auf einen hören, manchmal auch Respekt haben (der durch Pubertät eh..und so weiter...) Umso schöner ist es dann, wenn sie älter werden, laut Kalender nicht viel, Monate möchte ich meinen, und sie damit aufhören und man sich mit ihnen "normal" unterhalten kann. (Ganz ohne Angst haben zu müssen, etwas falsches zu sagen oder machen, was puren Frust hervorruft)
Der reine Konsum mag bei gewissen Inhalten noch vertretbar sein, das Wichtige ist allerdings der Kontext des Konsumierens. Eine Gruppe von Jugendlichen die gemeinsam "Killerspiele" spielen -vielleicht noch mit Alkohol um die Hemmungen noch weiter abzubauen- nehmen die Botschaft/Inhalt des Mediums ganz anders war, verarbeiten ihn anders. In einer Gruppe wird sich auch gern hochgeschaukelt, johlen und gröhlen sie wenn einer besonders brutal im Spiel zu werke geht. Für jemanden in der Pubertät, dessen Selbstbewusstsein ohnehin sehr labil ist, ist dies gefundenes Fressen um sich zu stärken. Wodurch der negative Einfluss stärker wird, das Verhalten mit mehr Wahrscheinlichkeit haften bleibt, in den Alltag übergeht.
Spielt ein Jugendlicher das Selbe Spiel in einer Gruppe mit seinen Eltern, wird sich sein Verhalten drastisch ändern. Durch die -hoffentlich- entstehenden Gespräche wird der Inhalt des Spieles auch anders verarbeitet, kann der Kontext und die moralisch ethische Seite besser hervorgehoben werden.
Und mit Abstand hab ich doch tatsächlich noch einen Text hinbekommen, der Veranschaulich die "Schäden" beschreibt. Denke ich zumindest. Aber damit driftet es endgültig in die Pädogik ab. Familie und Freundeskreis als Ankerplatz. Nicht umsonst können Kinder in Filme über ihre Altersgrenze gehen, wenn sie von einem Erwachsenen begleitet wird, der, so die Auslegung des Gesetztes, den Kindern den Inhalt erklärt, das Geschehene in einer Form vermittelt, den sie in ihrem Entwicklungsprozess der geistigen Reife verstehen, damit er keinen negativen Effekt bewirkt.
....ich möchte mich nochmal entschuldigen...ist doch etwas viel Text geworden...viel mehr als Beabsichtigt und dem gemeinen Leser zuzumuten ist. Gemäß dem Sprichwort: Je mehr Text, desto weniger gelesen. :/
Ich stimme mit dir zum Großteil überein. 2 Dinge die mich etwas stören:
1. Was ist Kunst? Ist ein Manhut Kunst? Schützenswerte Kunst? Kunst für die Allgemeinheit? Oder CoD, Gears of War und wie sie nicht alle heißen?
Spiele sind in erster Linie Unterhaltung. :/
Aber damit reissen wir ein anderes gewaltiges Thema an, welches eher in den Forenbereich Spielkultur gehört.
2. Die Behörden schneiden Spiele nicht. Dürfen sie nicht! Sie dürfen nur Alterskennzeichnungen vornehmen. Darüber hinaus, neben der Arbeit der USK, gibt es noch die BPjM. Deren Aufgabe ist es zu prüfen ob ein Inhalt nicht nur Jugendliche nicht konsumieren dürfen, sondern auch ob ihnen der Zugang komplett verwehrt werden sollte.
Es gibt nunmal Spiele mit Inhalt die noch "belastender" sind als die normalen "ab 18" (weil ich es mal gesagt haben will: "ab 18" gibt es nicht mehr, der richtige Terminus ist: "keine Jugendfreigabe" im kleingedrucken laut § soundso wegen Gesetz soundso). Diese Spiele werden auch nicht geschnitten. Sie werden lediglich, aufgrund ihres "stärkeren" Inhaltes stärker eingeschränkt. Davon betroffen ist die öffentliche Wahrnehmung, in Form von Werbung und Auslegen im Regal. Das Zugänglichmachen.
Für Spielefirmen ist Werbung enorm wichtig, überschreitet es bei AAA Titeln das eigentliche Budget des Entwicklerstudios. Und das Locker und Lässig. Deswegen wollen sie eine möglichst geringe Einstufung und schneiden. Ein weiterer Grund ist durch geringere Einstufung ist es mehr Personen gesetzlich erlaubt das Spiel zu erwerben, der mögliche Kundenkreis erhöht sich.
Ein Verfahren das bei Filmen vergleichbar abläuft und darin endet, Actionfilme mit einer Wertung "ab 12" durchzuboxen, in dem auf Gewalt flächendeckend verzichtet wird. Eine Farce. Wiederum bekommen "Keine Freigabe" oder indizierte Spiele/Filme damit für Erwachsene fast schon ein Gütesiegel, auch wirklich ihrem Genre zu entsprechen.
ps: etwas viel Text...für deine Aussage bestimmt auch zuviel. :/ Aber ich habe die Hoffnung damit auch andere Leser/Schreiber aufgeklärt zu haben, kommt der Satz "Die USK schneidet" leider zu oft vor.
Was die Links betrifft...ja sie waren nicht unbedingt explizit auf Spiele und ihren Einfluss auf die Entwicklung zugeschustert. Bedenke bitte auch, in der Diskussion damals, auf den jeweiligen Seiten, wurde selbst dieser Entwicklungsprozess und Jugendschutz im Allgemeinen in Frage gestellt. Ob erstgenanntes existiert und zweitgenanntes nicht staatliche Willkür ist bzw. überflüssig.
Der Schmankerl...ja ich kenne tatsächlich Jugendliche, im Alter von 12-15, teils jünger
Dann darf man sich auch ständig Beleidigungen anhöhren..mitunder ungeachtet der Tatsache das die Jugendlichen auf einen hören, manchmal auch Respekt haben (der durch Pubertät eh..und so weiter...) Umso schöner ist es dann, wenn sie älter werden, laut Kalender nicht viel, Monate möchte ich meinen, und sie damit aufhören und man sich mit ihnen "normal" unterhalten kann. (Ganz ohne Angst haben zu müssen, etwas falsches zu sagen oder machen, was puren Frust hervorruft)
Der reine Konsum mag bei gewissen Inhalten noch vertretbar sein, das Wichtige ist allerdings der Kontext des Konsumierens. Eine Gruppe von Jugendlichen die gemeinsam "Killerspiele" spielen -vielleicht noch mit Alkohol um die Hemmungen noch weiter abzubauen- nehmen die Botschaft/Inhalt des Mediums ganz anders war, verarbeiten ihn anders. In einer Gruppe wird sich auch gern hochgeschaukelt, johlen und gröhlen sie wenn einer besonders brutal im Spiel zu werke geht. Für jemanden in der Pubertät, dessen Selbstbewusstsein ohnehin sehr labil ist, ist dies gefundenes Fressen um sich zu stärken. Wodurch der negative Einfluss stärker wird, das Verhalten mit mehr Wahrscheinlichkeit haften bleibt, in den Alltag übergeht.
Spielt ein Jugendlicher das Selbe Spiel in einer Gruppe mit seinen Eltern, wird sich sein Verhalten drastisch ändern. Durch die -hoffentlich- entstehenden Gespräche wird der Inhalt des Spieles auch anders verarbeitet, kann der Kontext und die moralisch ethische Seite besser hervorgehoben werden.
Und mit Abstand hab ich doch tatsächlich noch einen Text hinbekommen, der Veranschaulich die "Schäden" beschreibt. Denke ich zumindest. Aber damit driftet es endgültig in die Pädogik ab. Familie und Freundeskreis als Ankerplatz. Nicht umsonst können Kinder in Filme über ihre Altersgrenze gehen, wenn sie von einem Erwachsenen begleitet wird, der, so die Auslegung des Gesetztes, den Kindern den Inhalt erklärt, das Geschehene in einer Form vermittelt, den sie in ihrem Entwicklungsprozess der geistigen Reife verstehen, damit er keinen negativen Effekt bewirkt.
....ich möchte mich nochmal entschuldigen...ist doch etwas viel Text geworden...viel mehr als Beabsichtigt und dem gemeinen Leser zuzumuten ist. Gemäß dem Sprichwort: Je mehr Text, desto weniger gelesen. :/
-
Padraic
- Beiträge: 1
- Registriert: 02.07.2013 21:35
- Persönliche Nachricht:
Re: Saints Row 4: USK verweigert Altersfreigabe, Deep Silver
Deutschland, Einig, Zensurland. In einem freien Land sollte der muendige, erwachsene Buerger freien unzensierten Zugang zu allen Medien haben (sofern diese nicht die Rechte dritter verletzen). Allerdings klappt das nur in solch barbarischen Laendern wie Oesterreich, Niederlande, Frankreich oder Grossbritannien. Bei uns wir man zum Glueck als Erwachsener brav beschuetzt von einer Vielzahl von Zensur- und Verbotsanstalten. Es koennte ja ein Kind ein Ab18-Spiel finden und was passiert dann? Bei Alkohol, Medikamenten, Pornographie, Reinigungsbenzin, Rasenmaeher, etc. ist es die Verantwortung der Eltern diese Gegenstaende vom Kind unter Verschluss zu halten. Aber natuerlich kann eine Flasche Rohrfrei keinesfalls soviel Schaden anrichten wie ein brutales Ballerspiel. Deshalb muss da der Staat einschreiten. Und seien wir mal ehrlich, Kindererziehung ist doch eh besser Staatsangelegenheit!
Wie sagte einst Benjamin Franklin so schoen: "Diejenigen, die bereit sind, wesentliche Freiheiten aufzugeben, um zeitweilig Sicherheit zu erlangen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit."
Wie sagte einst Benjamin Franklin so schoen: "Diejenigen, die bereit sind, wesentliche Freiheiten aufzugeben, um zeitweilig Sicherheit zu erlangen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit."
