Wulgaru hat geschrieben:Das Jedis beispielsweise schlechter ausgearbeitet sind als die Fähigkeiten eines Muad'Dib ist eine dieser Sachen. Hier haben wir aber wieder eine Parallele: Letzendlich sind dessen Fähigkeiten aber ebenfalls phantastisch. Auch die Fähigkeiten der Mentaten. Das wird uns erklärt, aber wie das wirklich wissenschaftlich funktionieren sollte, wissen wir nicht im geringsten. Ergo: Phantastisch. Menschen mit geistigen Superfähigkeiten. Was hat der Georgie wohl gelesen, als er auf Star Wars kam? :wink:
Oder die Navigatoren, die mit Hilfe ihres Geistes den Raum falten. Warum? Weil sie das halt können, wenn sie Spice zu sich nehmen. Warum und wieso? So halt. Plot-Device. Fantasy!
Aber der Herr der Ringe, das ist reine Science Fiction, denn hier erschaffen Morgoth, Sauron und Saruman Lebewesen in den mittelerdischen Äquivalenten von Gen-Laboren aus den Genen von Zwergen, Elfen und Menschen. Die Orcs sind das mittelerdische Äquivalent zu Klon-Kriegern und Saurons Kriegsmaschinerie ist erstaunlich durchtechnisiert und ziemlich fortschrittlich. Grond zerpulvert zB. jedes Stadttor mit Hilfe angewandter Physik.
Die Erklärungen, wie die Zaubergewirre in Steven Ericsons "Malazan Empire" funktionieren und welche Gesetzmäßigkeiten dort herrschen, sind genauso in sich logisch wie das Tech-Kauderwelsch in Star Trek, wenn Tuvok es mal wieder nicht schafft die Sensorenphalanx zu re-initialisieren.
Science Fiction und Fantasy sind in der Tat nur Bezeichnungen für zwei Hauptströmungen der Phantastik, die heute eigentlich nur aus kommerziellen Gründen stark voneinander getrennt werden, weil man damit besser bestimmte Zielgruppen bedienen kann.