Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fans

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Ramireza
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von Ramireza »

Pyoro-2 hat geschrieben:Ich denk, keiner, der länger dabei ist, verlangt 50 verschiedene 30-minütige CG Enden (wobei man da jezz anfangen kann, darüber zu diskutieren, ob man dann diese CG trailer Werbefilmchen nötig hat... :ugly: ) - aber man kann den Aufwand ja durchaus sinnvoll reduzieren.
CG Szenen kann man ja durchaus verwenden (auch mehrmals die selben, wenn's denn Überschneidungen gibt), bspw.für Explosionen (!), dann die wichtigen "variablen" Komponenten ingame zeigen (so wie bspw. in ME2 die Szenen, falls jmd in der Endmission stirbt), und die Details/Epilog dann gut aufgemachter Text, vllt mit Sprecher, vllt läuft im Hintergrund Faunts (M4 partII ;) ) , vielleicht hat man bissl Artwork dazw., was nochmal paar Punkte optisch darstellt (Joker und EDI sitzen vor ihrem Haus rum oder was weiß ich ^^).
So hätt's ich jedenfalls gemacht.

Aber der Punkt ist IMO so oder so, egal wo man sonst hat sparen wollen, doch bitte nicht ausgerechnet am Ende - das ist einfach dumm ^^; 'n gutes Ende hätte 'n mäßigeres game locker überdecken können. Funktioniert natürlich auch andersrum, wie BioWare gerade vermutlich merkt.
(hat allerdings den Vorteil, dass diese ganzen reviews, die schon quasi online sind, wenn der Tester mit'm halben game durch sind, nix zum Ende schreiben können ^^)

Sie haben doch auch nicht beim Ende gespart. Dein aufgezeigte Weg (M4PTII : Thumbs up! :) ) wäre deutlich günstiger gewesen als die Produktion der letzten 10 ME3 Minuten.

Aber Bioware wollte das nicht so.

Das Ende hat nichts mit wenig Geld, Zeitmangel oder Inkompetenz zu tun, nur damit das viele Fans was anderes erwartet haben.
Zuletzt geändert von Ramireza am 21.03.2012 16:00, insgesamt 2-mal geändert.
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Pyoro-2
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von Pyoro-2 »

Naja, nicht wirklich. BioWare hat CG wiederverwendet, klar, aber auch den ingame part und auf Text hat man gleich ganz verzichtet.

Doch, für mich hat das 2 Gründe: a) Schlamperei, anders kann ich mir die drölfhundert plotholes kurz vor Schluss nicht erklären und b) Zeitmangel, weil gegen mehr verarbeitete Variablen oder 'nen vernünftigen Epilog spricht sonst wenig...
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Rooster
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von Rooster »

@Ramireza ... und das bioware etwas anderes versprochen hatte.
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Rooster
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von Rooster »

Pyoro-2 hat geschrieben:Naja, nicht wirklich. BioWare hat CG wiederverwendet, klar, aber auch den ingame part und auf Text hat man gleich ganz verzichtet.

Doch, für mich hat das 2 Gründe: a) Schlamperei, anders kann ich mir die drölfhundert plotholes kurz vor Schluss nicht erklären und b) Zeitmangel, weil gegen mehr verarbeitete Variablen oder 'nen vernünftigen Epilog spricht sonst wenig...
oder man hat einfach bemerkt das man sich das universum komplett für weitere teile verbaut wenn man dem spieler wirklich verschiedene endsequenzen zur auswahl stellt... :|
Ramireza
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von Ramireza »

Auch auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen :

"vielleicht hat man bissl Artwork dazw., was nochmal paar Punkte optisch darstellt (Joker und EDI sitzen vor ihrem Haus rum oder was weiß ich ^^).
So hätt's ich jedenfalls gemacht. "


Dieser Satz erklärt einen großen Teil der Problematik. Ich weiß das es oft abgestritten wird und das es ja eigentlich primär um die Lokiglücken geht, usw, usw, usw...

Aber es schwingt bei vielen dann doch immer wieder die Sehnsucht nach einem naiven, kitschigen Hollywoodende mit.

Wenn man Bioware etwas vorwerfen kann, dann das Sie den eher "kindlich-infantilen", simplen und bisweilen stumpfen Erzählstil der Serie nicht komplett bis zum Ende durchgezogen haben. In den letzten 5 Jahre hat man sich durch Art und Weise wie Story und Spiel funktionieren eine Fangemeinde herangezogen, die man am Ende nicht entsprechend bedient hat.

Ganz ehrlich?

Nach dem 2. Teil war ich eher ernüchtert und habe nicht viel von ME3 erwartet. Während des Spielens gab es gute Momente, aber ich musste mir auch ziemlich oft an den Kopf packen, so mieß waren viele der Dialoge manchmal. Als ich dann das Ende sah, war ich wirklich geflasht und saß mit offenen Mund vorm Monitor, mich hat das Ende wirklich versöhnt und das GESAMTE Spielerlebnis zu etwas besonderen gemacht.
Zuletzt geändert von Ramireza am 21.03.2012 16:09, insgesamt 3-mal geändert.
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Pyoro-2
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von Pyoro-2 »

Ich dachte schon, dass das schon wieder kommt, aber erstens hat ME3 'n kitschiges-Hollywood Ende (EDI Joker klettern aus der Normandy, deswegen hab ich praktisch die selbe Szene genommen, nur ohne das plothole, dass sie vorher mit der Normandy flüchten) und zwotens sind diese "plottwist aus'm Nichts" zZ mehr "in" als in den 80ern 'n Happy-End. "Düster, erwachsen, twisted" - das nix anderes als das aktuelle 0815. Und genau das hat ME3 mehr oder weniger versucht, nur war's dann weder Fisch noch Fleisch...einfach nur grottig ^^

²Rooster
Naja, es gibt immernoch die Möglichkeit, für zukünftige games dann ein "kanonisches" Ende zu wählen oder einfach genug Jahre zw. ME3 und 'nem theoretischen ME4 zu legen.
Da jezz erstmal alle relays hinüber sind, glaub ich eh nicht, dass das nächste game "in naher Zukunft" spielt - falls noch eins kommt ^^
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Hypn0s
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von Hypn0s »

wenn sie denn wirklich kaputt sind...

²ogami: du klinkst dich 2 Seiten zu spät ein, hab mich schon damit abgefunden, dass man mit Pyoro-2 nicht über das Ende diskutieren kann.

Aber einen hab ich noch:
und mit dem "düster ist in" Argument ist so ein Schwachsinn. Nen Happy End wäre schlecht weil es schon in den 80ern Happy Ends gab. Nen düsteres Ende ist schlecht weil es im Moment in ist...WTF? Wie kann man es dir recht machen?

Ich sehe es wie Ramireza: Das Ende hat für mich eine schon sehr gute Spielreihe zu etwas ganz besonderem gemacht. Ist ja ok, wenn es euch nicht gefällt...
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Pyoro-2
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von Pyoro-2 »

Wo steht in meinem post, dass ein Happy-End schlecht wär, oder dass ein düsteres Ende schlecht war? Bitte exakt quoten ^^
(spoiler: da steht nur, dass zZ sowas "in" und "0815" ist und das halt so. Und jezz? ^^ )
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Hypn0s
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von Hypn0s »

Die Aussage "das neue 0815" impliziert was negatives, deshalb :)
Ramireza
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von Ramireza »

Hypn0s hat geschrieben:
Das Ende hat für mich eine schon sehr gute Spielreihe zu etwas ganz besonderem gemacht. Ist ja ok, wenn es euch nicht gefällt...
Naja, scheinbar kommt das "neue" ende jetzt wohl doch...

http://www.gamestar.de/spiele/mass-effe ... 66072.html

Oder doch nicht? :P

Die Kreieren einen Hype um Ihr Game... mann mann, noch besser als vor dem Release.

Bioware, wirklich ganz großes Kino, hammer!

/me bows
Ramireza
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von Ramireza »

Ramireza hat geschrieben:
Hypn0s hat geschrieben:
Das Ende hat für mich eine schon sehr gute Spielreihe zu etwas ganz besonderem gemacht. Ist ja ok, wenn es euch nicht gefällt...
Naja, scheinbar kommt das "neue" ende jetzt wohl doch...

http://www.gamestar.de/spiele/mass-effe ... 66072.html

Oder doch nicht? :P

Die Kreieren einen Hype um Ihr Game... mann mann, noch besser als vor dem Release.

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Nachtrag :

Lest mal die Kommentare, unglaublich.

Die Gaming "community" hat sich wirklich jedes... ja JEDES DLC (und wenn es auch noch so klein und unwichtig ist) verdient.

Es stimmt wirklich : Jede Gemeinschaft bekommt das System was es verdient.

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Pyoro-2
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von Pyoro-2 »

Hypn0s hat geschrieben:Die Aussage "das neue 0815" impliziert was negatives, deshalb :)
Das impliziert nur, dass so ein Ende nicht automatisch besser ist, weil manche glauben, dass sei irgendwie "anspruchsvoller" oder "schwieriger" hinzubekommen - und, wie gesagt, zZ ist das eben "in" und man bringt gerne sowas.
Bin da im Zweifelsfall eher der Meinung, dass ein gutes Happy-End, das a) Sinn macht und b) nicht ekelhaft kitschig wirkt, vermutlich schwieriger wär, als einfach möglichst viele Logiklücken in den letzten 5 Minuten des Spiels aufzureißen und dann so zu tun, als sei das "tiefsinnig".

Aber es geht natürlich nicht darum, die schwierigere, sondern die bessere Variante zu wählen. Welches das ist, sei mal dahingestellt, aber schlechter als das derzeitige Ende kann sowieso kaum was sein ^^
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ogami
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von ogami »

² Hypnos

Das habe ich anders kennegelernt ^^
Aber sei's drum. Mal was anderes, du findest das Ende so okay bzw. gut. Kann ich mit leben, bzw. freut mich für dich, nun sitze ich aber zwischen den Stühlen, ist mein Anspruch zu hoch, oder denke ich über das was ich da sehe nur mehr (zu viel) nach? Denn direkt nach dem Aufwachen kommt der Funkspruch rein, das keiner den Beamrun überlebt hat, gut mag sein, das man von wo auch immer der Sprecher das beobachten mag man eine Person (bzw. 2; Anderson muss da ja auch noch irgendwo rumhuschen) von dort aus nicht ausmachen kann, bzw. der Beobachter aufm Weg zurück zum Sammelpunkt ist, somit die Kampfhandlung einer gegen die 4 restlichen Bodentruppen also nicht mehr wahrnimmt. Um den Verwundeten der sich noch regt nicht mal zu erwähnen.
Weiter, in der Citadel angekommen meldet sich Anderson bei mir und sagt er ist direkt nach mir in den Beam. Merkwürdig, aber kann ich mit leben. Also weiter maschieren. Nach dem Gang und der Hälfte der Brücke, meldet sich Anderson das sein dunkler Gang aufbricht und er eine Halle sieht. Bleibt selbst mit seiner Erklärung das die Wände sich bewegen unlogisch, das er nach mir auf die Citadel kommt, und trotzdem vor mir und vor allem ungesehen an mir vorbei in einen Raum mit nur einem Zugang ankommt.
(Was manche als Argument bringen, das der Part der Citadel unbekannt sei, und es unlogisch sei; denen empfehle ich den ersten Teil nochmal ausführlich zu spielen. Es wird gesagt, das die Keeper sich in einen nicht bekannten und nicht zugänglichen Teil der Citadel zum sterben zurückziehen und kurze Zeit später ein neuer Keeper die Arbeit verrichtet. Bleibt mysteriös aber innerhalb der Story erklärbar und somit cool geschrieben.)
Wenn ich mich recht entsinne wird im Spiel auch genannt, das TIM auf der Citadel Zuflucht sucht um seinen Plan auszuführen, somit bereitet mir der Part mit dem Unbekannten kein Problem. Das Ende des Ganzen wiederum schon, wie eingangs erwähnt wird über Funk der komplette Misserfolg der Operation und der Totalverlust der Truppen bestätigt. Warum versucht Hackett Shepard anzufunken? Als leitender Kommandeur müsste er als erstes die Info gehabt haben, das alle Tot sind. Warum also der Versuch n Toten zu erreichen? Hoffnung? Nicht wahr haben wollen? N Lebenszeichensender an der Funkeinheit? Keine Ahnung, selbst das hätte ich als kleinere Ungereimtheit noch geschluckt.
Das Folgende mit Space Kid ist ein wenig zu fantastisch und zu weit entfernt von der Story, da man ja glaubte der Harbinger/Vorbote sei das große Übel. Auch das hätte ich gefressen, da es (wenngleich ein wenig spät) ein doch relativ typisches Rollenspielklischee in jRPGs wiederspiegelt. Sei es drum. Die nachfolgende Konversation zwischen Space Kid und Shepard wirft bei mir allerdings dann erste wirkliche Zweifel auf. Erstens ist Shepards Verhalten (im Falle eines reinen Paragon wie bei mir) einfach mal out of character. Egal wie verzweifelt und wie kurz vorm Ableben auch immer, Shepard hätte es nicht einfach so hingenommen. Zumal Souvereign und Harbinger beide mehrmals betont haben, das ihre Beweggründe das Denkvermögen der organischen Lebewesen übersteigt. Und doch findet Space Kid relativ einfache Worte um das Ganze zu erläutern. Beißt sich, hätte ich auch noch mit leben können, ebenso mit den 3 Wahlmöglichkeiten, auch wenn sämtliches synthetisches Leben bei hops gehen muss. Etwas, das die Rannoch Mission völlig sinnfrei werden lässt, passt es doch noch in das "Der ganze Krieg ist sinnfrei" Pathos des Spiels. Und mit einer Selbstaufopferung Shepards hab ich eh fest gerechnet, das war nach meinem Verständnis der Reihe sowas von klar, das mich alles andere stark gewundert hätte. Somit kann ich auch noch einigermaßen mit Space Magic tri colore leben.

Wo sich bei mir dann allerdings sämtliches Gefühl für den Augenblick in Luft auflöste und es sich in einem spontanen wtf und Kopfschütteln verwandelte ist und bleibt die Flucht der Normandy. Ab dem Zeitpunkt war meine Freude über das Beenden der Mission völlig dahin, denn das kann ich mir logisch nicht mehr erklären. Obendrein noch das spontane Auftauchen der beiden Crewmitglieder die ich (rein logischerweise) für tot gehalten habe. Somit springt mich der Funkspruch ein weiteres mal an. Keine Überlebenden? Da ich EDI in der Gruppe hatte sogar schon während der Flucht, da sie ja unübersehbar in ihrem Stuhl neben Joker sitzt. Den Rest muss ich nicht mehr erwähnen, denn da bin ich schon ausgestiegen gewesen und war am Überlegen wo ich meinen Denkfehler habe. Problem daran, den habe halt nicht ich gehabt, sondern das Spiel tischte mir einen wirklich schweren Logikfehler auf, der ja vlt. noch eine Erklärung und somit Sinn erhalten könnte. Dem ward aber auch nix.

So Hypnos, ich wäre froh wenn du mir erklären könntest, wie du über diese (im Augenblicke meine, da ich sie erwähne) Probleme so wohlwollend hinwegsehen kannst. Mir war und ist das nicht möglich, und darauf würde ich gerne Antwort haben. Leben mit dem Ende muss ich eh, es ist halt so. Nur die, für mich, fehlende Nachvollziehbarkeit lässt den Satz "es sollte deutungswürdig und diskutierbar sein" wie eine schwache Entschuldigung für "Uns ist nichts besseres eingefallen" und irgendwo Faulheit/Zeitnot aussehen. Das sie es besser können, haben sie mehrfach bewiesen. Und um es nochmals zu betonen, ich finde das Ende per se nicht schlecht, im Gegenteil, nur durch den fehlenden Feinschliff, die Kürze und Informationsarmut die beim besten Willen nicht das Mammutprojekt Mass Effect 1-3 wiederspiegeln mag und eben fehlende besagte Kohärenz, die die in mühsamer Kleinstarbeit liebevoll ausgestaltete Spielwelt ad absurdum führt entseht bei mir eine Leere im Raum wo ich eigentlich die Erfahrung Mass Effect als Komplettwerk haben möchte.
Im übrigen tret ich EA und Bioware gleichermaßen, wenn nun noch zwei DLCs kommen, die War Assets und noch einige Aspekte zur Haupthandlung hinzufügen wonach sich am Ende wirklich noch was tut, was sich im übrigen die ganze Zeit schon auf der Disk befand, nur ohne den DLC Trigger per Datamining nicht erkannt werden kann ;)
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von Hypn0s »

Ich kann größtenteils deshalb darüber hinwegschauen: http://www.youtube.com/watch?v=ythY_GkEBck. Einige halten BW zwar für zu dumm für so ein Ende aber gut....Aber selbst wenn es nicht so von BW geplant sein sollte (Obwohl vieles zumindest ansatzweise in die Richtung deutet, alle von dir angesprochenen Punkte, die schwarzen Schleier, Träume, das Kind, die marionettenhafte Bewegung Andersons usw.) kann ich damit sehr gut leben. Wenn dich meine Meinung wirklich interessiert guck einfach auf die Seiten 9-12 dieses Threads ;)

Das würde zudem auch bedeuten, dass die Reaper, die Mass Relays usw. evtl. gar nicht zerstört werden und auch dass die Normandy nicht flieht. Vielleicht ne Wunschvorstellung Shepards? Das ist das einzige was ich BW vorwerfe, da bleiben trotzdem noch zu viele Lücken. Aber es wurde ja schon auch vorher gesagt, dass es noch DLCs geben wird. Wenn die dann alles aufklären sollten zahle ich auch gerne dafür...finde nämlich, dass ich für mein Geld trotz eines nicht 100% aufgelösten Endes gut unterhalten wurde.
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa

Beitrag von ogami »

Sicher würde das vieles vereinfachen, sogar die drei Wahlmöglichkeiten; jede einzelne für sich, erklären und ihnen mehr Tragweite verleihen, allerdings fehlen mir dann ein paar Hinweise gerade zum Beginn der Story. Die drei Jahre Untätigkeit von Shepard machen das nicht unbedingt leichter, erklären allerdings seinen zunehmenden geistigen Zerfall, der auch nur zufällig nach Missionen mit Reaperpräsenz auftritt. Allerdings sträube ich mich dennoch dagegen das das Ganze so einfach sein soll ;) Und wahrscheinlich am meisten gegen die Methodik ein Ende in Häppchen zu servieren, ich darf schon bei FF XIII-2 darauf warten das mir Square erklärt was ich mit dem Ende anfangen soll (ein wahrlich eingeblendetes to be continued ist nicht gerade hilfreich, ebensowenig der 100% Bonusfilm, der auch nur auf eine Weiterführung nach dem Ende verweist). Das kommt für ME3 wohl noch erschwerend dazu
Und mit deinem letzten Satz laufe ich ja konform, nur verleidete das Ende mir ein wenig die Abrundung der Erfahrung Mass Effect. Daher werde wohl ich nicht unter den Erstkäufern sein, sondern Erfahrungsberichte abwarten bevor ich DLCs kaufe.