Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

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Baazin
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Re: Kommentar

Beitrag von Baazin »

NocNoc88 hat geschrieben:Also, dass sich Leute über das Ende beschweren finde ich iwie noch verständlich... Aber warum beschwert man sich darüber, dass sich die Entscheidungen nicht auf das Ende auswirken?? In Teil 1 un Teil 2 ging es auch IMMER nur um die letzte Entscheidung... alle Entscheidungen davor haben das Ende nich beeinflusst, also warum is es jetzt ein Störfaktor, der so groß is? Die Entscheidungen dienen den Fortsetzungen und die Mass Effect Serie wird sicherlich noch weitergehen... nur halt ohne Shep
Naja das wäre ja auch nur das Optimale Ergebniss gewessen. Ich denke aber das man das vom Finale einer Reihe durchaus erwarten kann, das da am ende alles Zusammenläuft (zumindest so die wichtigsten Endscheidungen).
Die Endscheidungen die Mann getroffen hat müssen ja auch nicht mal sich auf die Hauptstory auswirken. Im 2 Teil z.B. hat man das cool gelöst. Wen du da einige Falsche Endscheidungen getroffen hast bzw. die Begleiter dir scheisegal waren und du dich nicht um die gekümmert hast, gab es am ende Tote.
Das habe ich bei ME3 auch vermisst, wen Leute gestorben sind hatte ich kein Einfluss darauf. Ich fand das ende von ME2 grandios in Szene gesetzt und vielleicht waren da die Erwartungen einfach zu hoch.
Ich fand aber Grad das beim 2 Teil ganz stark, die Interaktion mit den Crewmitgliedern mit ihren ganzen Problemen ect. und dann eben das Finish wo man jeden nach seinen Stärken richtig einsetzten musste und wen man da Fehler macht gibts tote. Das hat bei mir zum mindest den verringerten RPG Anteil überwogen, so das ich den 2ten sogar besser als den 1ten fand (obwohl ich eigentlich ein RPG Fan)

Grade die Konsequenzen habe ich eben auch vermisst. Wen man vernünftig spielt, wird man eigentlich zu keiner Endscheidung gezwungen und es läuft eigentlich alles viel zu gut.
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Dan Chox
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von Dan Chox »

_Semper_ hat geschrieben:ka, was du noch als erklärung brauchst. im grunde wurde alles beantwortet - im gegensatz zu mgs. und da regt sich kein schwein auf^^
Was ist aus der Rachni-Königin geworden? In der Zwischenzeit bis zur letzten Mission hatte sie genügend Zeit, ihre Reihen zu schließen. Von den Fragen nach dem Catalyst-Gott ganz zu schweigen. Oder aber warum am Ende aus deiner Crew mal wieder niemand irgendwas macht - das war in ME2 besser gelöst. Oder aber, warum man in den lezten 5-10 Spielminuten einen solchen Humbug erfinden musste, nur damit man am Ende tiefsinniger wirkt als das Spiel ist und bloß kein Happy End einbauen muss.

Am schwerwiegensten aber ist, dass man mit keinem Charakter abschließt. Wenn ich mich über drei Spiele auch emotional auf Geschichte und Charaktere einlasse, dann möchte ich auch wissen was aus ihnen nach dem Spiel wird. Und da hat das Spiel gründlich versagt: Die Charakterentwicklung bleibt im letzten Akt völlig hängen, von der Ein-Sequenzen-Romanze ganz zu schweigen. Bioware vermasselt es einfach gründlich, in ME3 alle Fäden zusammenzuführen um den Höhepunkt für den Abschluss ihrer Trilogie zu bilden, stattdessen wurde der dritte leider auch der schwächste Teil, nicht nur, weil er das dramatische Muster einer Trilogie vollkommen außer Acht lässt. Wie vor 5 Seiten hier schon geschrieben: Auch hier wäre mir das langgezogene Ende eines Herr der Ringe 3 noch lieber gewesen, als nach der Zerstörung des Schicksalsbergs einfach in die Credits überzublenden.
Zuletzt geändert von Dan Chox am 12.03.2012 14:05, insgesamt 1-mal geändert.
_Semper_
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von _Semper_ »

Dan Chox hat geschrieben:Was ist aus der Rachni-Königin geworden? In der Zwischenzeit bis zur letzten Mission hatte sie genügend Zeit, ihre Reihen zu schließen. . Oder aber warum am Ende aus deiner Crew mal wieder niemand irgendwas macht.
das sind halt entscheidungen kosmetischer natur ;)
außerdem haben die nur am rande etwas mit der auflösung gemein und sind daher im grunde nicht von belang, zumindest bei mir - ich hab' da aber auch nich mehr erwartet. wir reden hier schließlich nich von obsidian :D
Dan Chox hat geschrieben:Von den Fragen nach dem Catalyst-Gott ganz zu schweigen
gerade das dürfte ja die wenigsten fragen aufwerfen.
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Lumilicious
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von Lumilicious »

_Semper_ hat geschrieben:
Randall Flagg hat geschrieben:Und das Ende von ME3 war deswegen doof, weil quasi die gesamte Galaxie samt Bewohner ausgelöscht wurden.
ka, was du gezockt hast, aber mass effect war's nicht. in keinem der 3 enden wird leben vernichtet. selbst beim grünen strahl wird nur das bewusstsein und damit die entscheidungsfreiheit genommen, um dem großen ganzen zu dienen. darum dreht sich doch die ganze mass effect reihe: ENTSCHEIDUNGEN!
damit wäre der kreis geschlossen.
In meinem Ende gab es ne orangene Explosion und man sieht dann ja (wie in allen Enden) wie sich beim Krieg auf der Erde, ein paar Soldaten hinter einem Fels/mauerüberrest verschanzen, weil sie diese <farbige> Explosion sehen.

Bei der orangenen, also bei mir, wurde ALLES auf dem Planeten Erde pulverisiert. Jede Lebensform zumindest auf der Erde.
psyemi
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von psyemi »

Dan Chox hat geschrieben: Was ist aus der Rachni-Königin geworden?
Wie ist es eigentlich wenn man in Teil 1 die Rachni Königin tötet. Tauchen dann in Teil 3 keine Rachni auf? Fehlt dann die ganze Mission ? Wie trifft man dann auf Grunt? :)
Zuletzt geändert von psyemi am 12.03.2012 14:15, insgesamt 2-mal geändert.
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Dan Chox
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von Dan Chox »

_Semper_ hat geschrieben:gerade das dürfte ja die wenigsten fragen aufwerfen.
Gut, du hast ja Recht: Die Schreiber hatten keine Ideen mehr und haben am Ende einfach hingeschmissen.

@psyemi
Gute Frage. Dafür, dass es im Vorgänger eine der größten Entscheidungen war, ist der letztliche Ausgang auf jeden Fall schlecht umgesetzt.
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Sir Richfield
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von Sir Richfield »

psyemi hat geschrieben:Wie ist es eigentlich wenn man in Teil 1 die Rachni Königin tötet. Tauchen dann in Teil 3 keine Rachni auf? Fehlt die ganze Mission dann? Wie trifft man dann auf Grunt? :)
Spoiler
Show
Das ist egal.
Jedenfalls sieht man keine "normalen"
Nein.
Wie man sonst auch auf ihn trifft.

Will sagen, der Unterschied scheint eher "kosmetischer" Natur zu sein.
psyemi
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von psyemi »

Sir Richfield hat geschrieben:
psyemi hat geschrieben:Wie ist es eigentlich wenn man in Teil 1 die Rachni Königin tötet. Tauchen dann in Teil 3 keine Rachni auf? Fehlt die ganze Mission dann? Wie trifft man dann auf Grunt? :)
Spoiler
Show
Das ist egal.
Jedenfalls sieht man keine "normalen"
Nein.
Wie man sonst auch auf ihn trifft.

Will sagen, der Unterschied scheint eher "kosmetischer" Natur zu sein.

Bei Bioware hatten die Entscheidung nie wirklich großen einfluss auf das Ende.
Die Entscheidungen spielen sich im eigenen Kopf ab.

Bei der Genophage habe ich wirklich sehr viel überlegt. War wirklich genial das man gerade wieder ein argument gehört hat was dafür spricht den Kroganern die Genophage zu heilen und dann wieder etwas dagegen und umgekehrt. Ich wusste genau das die Entscheidung sich im Spiel nicht auswirkt trotzdem war ich in einem moralischem Dilemma. Das schafft Bioware immer wieder. Die Entscheidungen sind oft nicht Gut oder Böse sondern irgendwas dazwischen.
Chieftank
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von Chieftank »

Hey leute ich hab gelesen das Bioware meinte wenn man sich "anstrengt" und auch die nebenmissionen macht bekäme man ein besseres Ende. Weiß aber nicht mehr wo. Es bleibt der verdacht das viele einfach durchgerusht sind dann ist es klar dass man mit den charakteren nicht zum abschluss kommt.

Kann jemand der viel gespielt hat das schlechte Ende bestätigen ? Nicht spoilern please ^^
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Guts
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von Guts »

Outsid@r hat geschrieben:
Guts hat geschrieben:
SnoopyCool hat geschrieben:Endings suck, we want a brighter one: Aktuell 23887 Stimmen 8O
Mein Gott, diese Petition ist echt ne unglaubliche Frechheit. Etwas am Gameplay nachträglich nachzubessern ist ja ok. Aber geistiges Eigentum sollte auch hier respektiert werden. Außerdem hat mir das Ende sehr gefallen. Der rätselhafte und gnadenlose Hammer der die Mainstreamler wegkloppt. ;)

P.S.: Mass Effect's Qualitäten sind für mich trotz einiger vergeudeter Möglichkeiten unerreicht, und schon alleinig Grund das Spiel zu spielen."

Yeaahh mann merkt schon du bist ein Krasser Edgegerer Coregamer....
(Versteh das bitte nicht als Persönlichen Angriff)

Sorry aber selten so einen Scheiß gelesen was hatt der Wunsch von ca 23.000 unzufriedenen Kunden die EA/BioWare gerade ca. 1.150000 Dollar in den Rachen geschossen haben schon zu bedeuten und was hat bitte ein Ende das so Ziemlich alles für den Kunden Wichtige im Mass Effect Universum Ignoriert mit Mainstreamler zu tun ich denke da eher das das Gegenteil der Fall ist und die Leute die sich darüber aufregen sind die die alle Teile gespielt haben die Scheiß Bücher gelesen haben ect. ich glaube die Kreischen am Lautesten was sollte es Lothar Lotterich der die Vorgänger nicht kennt kümmern ob Mass Effect 3 ein schwaches Ende hatt.

und bitte was hatt der Wunsch nach anpassungen am Ende mit dem Respektieren von Geistigem Eigentum zu tun? Nur weil du alles frisst was mann dir vorwirft muß der Rest es ja nicht tun wobei dies dann die Frage aufwirft wer der Mainstream ist.

Im ernst schön wenn dir das Ende gefällt da beneide ich dich fast drum, mir nimmt es den Kompletten Wiederspielwert der Gesamten Serie den es spuckt auf alles was ich getan habe und wird es immer wieder tun egal wie sehr ich mich Reinhänge.
Ich habe jeden Teil der Reihe mindestens 2 Mal gespielt und ich fresse mit Sicherheit nicht alles (eher wenig). Ich muss sagen, dass ich es besser gefunden hätte, wenn man das ursprünglich geplante Ende verwendet hätte. Letztlich wäre der Unterschied, um es spoilerfrei zu sagen, aber nur eine kleine Abänderung des Dialoges am Ende:
Spoiler
Show
Das Ende wäre im Prinzip genauso geblieben, aber man hätte die Entscheidung für oder gegen den Zyklus der Reaper
- die seit Äonen versuchen die Zerstörung des Universums bzw. erstmal der Milchstraße zu verhindern und gleichzeitig das "Organische" ,den genetische Code etc. zu konservieren und somit in jedem Zyklus vor dem "großen Entwicklungssprung" der Zivilisationen dessen "Lebensessenz" (oder wie auch immer) ernten bis sie zu einer Lösung gekommen sind -
aus anderen Gründen getroffen.
Aber ich finde es in beiden Enden großartig, wie sich alle vermeintlich "großen" Entscheidungen als unbedeutend herausstellen, da wie schon vorher angedeutet die Menschen nicht in der Position sind das Problem zu begreifen und vor allem niemals akzeptieren würden (was die Reaper wohl aus Erfahrung wissen), dass ihre "vorläufige" Vernichtung/Konservierung die einzige vorläufige Lösung darstellt, obwohl die Hoffnung und das Erhalten der Welt für "ihre" Kinder (die Zivilisationen des nächsten Zyklus) auf dem Spiel steht. Stattdessen sind die "Organischen" nicht in der Lage über diesen Tellerrand zu schauen. Sie haben zuviel Angst vorm Tod und denken zu klein. Sie haben Angst, dass ihre wahrscheinlich wohlwollend getroffenen Entscheidungen keine ultimative Konsequenz haben, also unbedeutend sind. Der Sinn des Lebens: kein Sinn des Lebens. Für viele ein erschreckender Gedanke und mit ein Grund für die Entstehung von Religion/Glauben. Somit stellt die Ablehnung dieses Endes in Mass Effect 3 möglicherweise, ironischerweise, poetischerweise nichts anderes dar als eine interessante Parallele zu unserer Realität und vielleicht eine vom Autor beabsichtigte Reaktion. Nach dem Motto: "Deal with it. Your petty decisions are not important in the end!"
Dies beinhaltet, meiner eine höchst philosophische und gesellschaftskritische Nachricht, da sich die Motive und Verhaltensweisen der verschiedene Organischen im Mass Effect Universum nicht wesentlich von unseren Unterscheiden.
Mir fallen gerade die Parallen zum Buddhismus auf, da es dort in gewisser Weise auch um das Brechen eines Zykluses geht, nämlich um den der Wiedergeburt. Idealerweise soll sich hier der Mensch von dem dem Realen, der Illusion, lösen und ein Stadium erreichen in dem man nicht wiedergeboren wird.
http://www.pbs.org/edens/thailand/buddhism.htm :
"When one has achieved Nirvana, which is a transcendent state free from suffering and our worldly cycle of birth and rebirth, spiritual enlightenment has been reached."

Naja, genug geplappert. Vielleicht konnte ich dir erklären, warum ich das Ende großartig finde. Die Entscheidungen die man auf seinem Lebensweg trifft sind im jeweiligen Moment von Bedeutung, aber am Ende sieht das wahrscheinlich nunmal ganz anders aus. Das hierdurch der Wiederspielwert evtl. etwas gesenkt wird, vor allem wenn man die Parallelen nicht erkennt oder zu schätzen weiß, kann ich nachvollziehen. Aber: der Weg ist doch das Ziel! :)

LG
psyemi
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von psyemi »

Chieftank hat geschrieben:Hey leute ich hab gelesen das Bioware meinte wenn man sich "anstrengt" und auch die nebenmissionen macht bekäme man ein besseres Ende. Weiß aber nicht mehr wo. Es bleibt der verdacht das viele einfach durchgerusht sind dann ist es klar dass man mit den charakteren nicht zum abschluss kommt.

Kann jemand der viel gespielt hat das schlechte Ende bestätigen ? Nicht spoilern please ^^
Habe noch nichts anderes gesehen. Soviel ich weiß kann man die Kampfkraft bis auf 8000 Steigern bevor man zum Ende kommt. Ab 2000 geht es wohl schon. Welche oder ob es Auswirkungen hat weiß ich aber nicht.
KaZper
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von KaZper »

Chieftank hat geschrieben:Hey leute ich hab gelesen das Bioware meinte wenn man sich "anstrengt" und auch die nebenmissionen macht bekäme man ein besseres Ende. Weiß aber nicht mehr wo. Es bleibt der verdacht das viele einfach durchgerusht sind dann ist es klar dass man mit den charakteren nicht zum abschluss kommt.

Kann jemand der viel gespielt hat das schlechte Ende bestätigen ? Nicht spoilern please ^^

Also ich hab 30 Stunden gebraucht, jede Nebenmission gemacht und den "perfekten" im sinne von Happy End spielstand von ME2 übernommen aber keine einzige Sekunde Multiplayer-Modus gespielt.
Hatte nicht das "sehr positive Ende" aber auch nicht das "negativste". (bin allerdings auch schätzungsweise 70% Paragon, 30% Renegade)
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maddizihn
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Beitrag von maddizihn »

Das mit dem Day One DLC ist, damit die Leute auch die Chance haben ohne Collectors Edition, auch in den Geschmack zu kommen was Ihnen fehlen würde, ergo finde ich die Diskussion da eher nötig zu sagen das, dass sehr nett ist von BW.

Über das Ende, ich bin hin und hergerissen, es ist wirklich Hardcore aber hald auch endgültig, jedoch hätte man sich für ein Ende entsheiden müssen, da BW ja auch ein MMO plant und weiter in der ME Dimension bleiben will, und wie will das Konform gehen mit ner Zünküftigen Reihe, zurück zu meiner Meinung, das Ende haut einem wirklich in die Fresse, wie schon erwähnt, vorallem frag ich mich ständig, wieso soll ich die Geschichte dann mit DLC erweitern, wenn alles auf so ein Ende zusteuert, wieso habe ich so lange gekämpft wenn ich am Ende doch irgendwie alles verliere, wie viel ist man bereit zu opfern, im Prinzip ist das Ende grossartig und schrecklich gleichzeitig, also muss man es doch als Kunst würdigen, so viele Gefühle auszulösen ist schwer. Viel Kritischer finde ich dass, das erkunden auf die MP Missionen beschränkt ist, bei denen man sich sofort fühlt wie im MP und mehr wie Arenen aufgebaut sind. Das Scannen ist auch nicht spannend und ohne Konsequenzen und noch weniger befridigend als in ME2, und das schlimmste meiner Meinung nach die Citadel, wieso nicht zum Aufbau wie in ME1 stattdessen hänge ich an den 6 gleichen Orten rum und als dank ist das auch die einzige andock Station für mich, ME3 fühlt sich noch geschrumpfter an als es ME2 tat. Aber jetzt zum aller schlimmsten, ich habe keinen Kroganer an Bord, wieso BW, wiesooooooooooooo? die coolste und lustigse Rasse in ME und ich darf keinen mitnehmen? und das nach dem was bei Grunt passiert, ich hab Ihn das erst munterfröhlich auf der Normandy gesucht nur um zu sehen das er auch der schere zum opfer gefallen ist :( Die neuerungen des Spiels gefallen mir aber sehr, die Leute wusseln auf der Normandy rum und reden miteinander, die regelmässigen Cameo auftritte Generell auch, das es viel Hauptmissionen hat ist auch cool, aber alles in allem ist es hald geschrumpft, im Krieg gibts wohl keine Zeit zum erkunden, nur um zu sondieren :P

Ich finde es viel bedenklicher das BW davon kommt das Spiel zu ruinieren mit der tatsache das die GEsichtsimports nicht mehr funktionieren, zimmlich essenziel, schon mal nur wegen der Renegade Narben, hoffe da kommt n patch bevor Sie das Ende DLC'en :P
KaZper
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von KaZper »

psyemi hat geschrieben: Bei Bioware hatten die Entscheidung nie wirklich großen einfluss auf das Ende.
Die Entscheidungen spielen sich im eigenen Kopf ab.

Bei der Genophage habe ich wirklich sehr viel überlegt. War wirklich genial das man gerade wieder ein argument gehört hat was dafür spricht den Kroganern die Genophage zu heilen und dann wieder etwas dagegen und umgekehrt. Ich wusste genau das die Entscheidung sich im Spiel nicht auswirkt trotzdem war ich in einem moralischem Dilemma. Das schafft Bioware immer wieder. Die Entscheidungen sind oft nicht Gut oder Böse sondern irgendwas dazwischen.
Genau so sehe ich das auch, die Illusion der Entscheidungsfreiheit funktioniert bei ME nur wenn man sich darauf einlässt und im Kopf "mitspielt".
Das ist aber auch einer der wenigen Kritikpunkte die ich an die Mass Effect Reihe habe. Ich glaube es ist beinah unmöglich (oder zumindest sehr selten) auf das falsche Pferd zu setzen, damit meine ich, dass du dich "falsch" entscheiden kannst.
Angenommen du lässt Volk a) Leben und im späteren Verlauf verbünden sie sich mit dem Feind.
oder du tötest Volk b) und dir wird schmerzlich später bewusst das du, hättest du sie am leben gelassen, nun viel besser da stehen würdest.
Ich will als Spieler nicht mit Samthandschuhen angefasst werden, wenn ich Mist baue will ich dafür bestraft werden. Diese Entscheidungen würden so unfassbar viel mehr Spaß machen als sie es so schon tun, wenn "wirklich" etwas auf dem Spiel stehen würde und man nicht einfach "nur" mitspielt weil man emotional investiert ist.

Edit: Gibt es überhaupt ein Spiel das dich zu einer von zwei Entscheidungen drängt (also nicht wenn du einfach in Neverwinter Nights rumrennst und Unschuldige abmurkst) und dich im Nachhinein "bestraft" wenn es die "Falsche" ist? Würde mich sehr interessieren, mir fällt nämlich keines ein.
Zuletzt geändert von KaZper am 12.03.2012 14:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Kr4ken
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Re: Mass Effect 3: Das Ende gefällt vielen Spielern nicht

Beitrag von Kr4ken »

Lumilicious hat geschrieben:
_Semper_ hat geschrieben:
Randall Flagg hat geschrieben:
Bei der orangenen, also bei mir, wurde ALLES auf dem Planeten Erde pulverisiert. Jede Lebensform zumindest auf der Erde.
Dann hattest du eine zu niedrige Bereitschaft gehabt.