Boesor hat geschrieben:
Vor allem aber ist ein begehrtes Computerspiel überhaupt nicht lebensnotwendig und daher sehr wohl durch alle möglichen Dinge zu ersetzen.
Aber ein begehrtes Spiel ist kaum vollwertig durch ein Open-Source Spiel zu ersetzen.
Klar ist es nicht lebensnotwendig, doch ist es inzwischen ein weitverbreitetes und sehr begehrtes Hobby geworden, für das die Leute bereitwillig VIEL Geld ausgeben.
und offenbar ist das nicht möglich, deiner Ansicht nach wg der Gefahr durch raubkopierer, meiner Ansicht nach eher, weil der aktuelle preis nunmal das Gleichgewicht darstellt. Daher auch mein Argument mit den nicht raupkopiergefährdeten MP Spielen.
Ich sage, dass Raubkopien eine Art Konkurrenz bilden. Welche eben sehr wohl auch von den Preisen abhängig ist.
Und was hat das dann mit Raubkopierern zu tun?
Dass es bisher nur vereinzelt Leute trifft, welche diesen DLC kaufen, die Publisher aber gerne die Breite masse melken würden.
Sagst du, aber mit EA, T2, Activision Blizzard, Ubisoft, sowie einer Anzahl kleinerer (aber nicht kleiner) Publsiher und den neuen Möglichkeiten des vertriebs über Steam (Indispiele) sehe ich den markt da schon etwas breiter aufgestellt.
Nunja, also 5 große Publisher ist ja dann wohl ein Oligopol oder nicht?
Die kleineren können kaum wirklichen Druck auf den Markt ausüben.
Indispiele sind eine völlig andere Sparte als die Blockbuster-Games.
Auch diese neue Art des Vertriebs online, macht deutlich, dass eine Preissenkung für die Publisher nicht infrage kommt. Beim Onlinevertrieb entfallen extrem viele Kosten: Verpackung, Presskosten, Transportkosten, Gewinnmarge durch den Einzelhandel... dennoche werden diese Einsparungen lieber als zusätzlicher Gewinn mitgenommen, als es an den Kunden in Form günstigerer Preise weiter zu geben.
Der spielt natürlich eine gewichtige Rolle bei der preisfindung, denn das Spiel welches du im laden kaufst wurde ja nicht vom Publisher mit dem preis versehen. Wir sind ja nicht im Buchhandel.
Lach, ach so, der Handel sagt dem Publisher wieviel er für das Spiel bekommt? Interessant
Die Buchpreisbindung bedeutet nur, dass kein Händler selber am Verkaufspreis drehen darf, weder nach oben, noch nach unten.
Dient im übrigen dazu dass auch unbekanntere Bücher eine Chance auf dem Markt haben.
Bei allen anderen Produkten (auch bei Spielen) werden die Produkte an den Einzelhandel zu einem bestimmten Preis (und den bestimmt sehr wohl der Publisher) verkauft und dem Einzelhandel wird dann eine UVP empfohlen. Ob er diese UVP umsetzt oder für werbezwecke nen Kampfpreis macht ist dann dem Einzelhandel überlassen.
Verkauft der Publisher die Spiele teurer an den Einzelhandel müssen die natürlich den Preis auch anheben, wenn sie nicht weniger Gewinn oder gar Verlust machen wollen.
Lach, das ist ne witzige Vorstellung, dass der Einzelhandel bestimmt, was der Hersteller eines Produktes bekommt
Unter denen nicht, dafür hier und da immer mal wieder unter den Händlern. Sprich: ja. ein Computerspiel bewegt sich regulär im preis zwischen 40 - 55 Euro. Abweichende preise sind das Ergebnis der Konkurrenz der Händler.
Joa und die Möglichkeiten dieser Konkurrenz unterliegen wie schon eben beschrieben den Preisen die die Händler selber für den Kauf der Spiele berappen müssen.
da wäre dann nur die frage ob diese auch angenommen wird, denn um es nochmal zu betonen, Spiele sind nicht lebenswichtig.
Sie werden es auf jeden Fall versuchen und da Spiele schon zu einem zentralen Teil der Freizeitgestaltung geworden ist werden wohl genug auch überteuerte Spiele kaufen. Was die Publisher alles machen können, sieht man ja an der jetzigen UBISOFT-Kopierschutz-Diskussion. Ärgern tuts viele, gekauft wirds trotzdem.
das könnte sein, wobei es im Konsolenbereich, bei dem die Kopierproblematik ja weniger ausgeprägt ist, durchaus auch Preisverfall gibt.
Also hier in Deutschland merke ich kaum etwas von einem Preisverfall bei Konsolenspielen. Was auch der Grund ist, warum ich gerne aus England importiere.