Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem App-Store

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RGB
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von RGB »

NomDeGuerre hat geschrieben:
RGB hat geschrieben:Und wenn du da "dumpf nationalen und rassitischen Töne" rausließt, musst du wohl so ein antideutscher Parasit sein, anders kann ich mir das nicht erklären.
Dein Ansatz, dass Waffen die alten Autochthonen gegen kriminelle, potenziell folternde Schwarzafrikaner schützen helfen, ist schon sehr spezifisch.
Kann ich nix für, ist nunmal vor ein paar Tagen so passiert (wobei ich nie behauptet habe, dass der Schütze Deutscher war):
https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/ ... ld128.html
http://www.welt.de/print/welt_kompakt/h ... sherr.html
Dazu der beliebige Faschismusvorwurf gegen Ende, das schwadronieren über antideutsche Parasiten.. Fehlt nur noch Zecken und Antifanten.
Wälder und Schall.
Die Beschuldigung "antideutsch" war die Reaktion auf den Vorwurf vonwegen Rassismus.
Und was Faschismus angeht, eines der Kernelemente ist es alles was nicht ins Weltbild passt zu verbieten.
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SethSteiner
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von SethSteiner »

Ja es ist Apples Entscheidung aber es ist auch jeder frei sie zu kritisieren. Beim Vergleich der Jungen Freiheit, sollte man nicht vergessen, dass ein Videospiel in dem eine Flagge auftaucht was ganz anderes ist als eine Zeitung die bekannt ist als rechts bis rechtsextremes Blatt und nur weil man etwas im Sortiment hat, fällt das noch lange nicht auch auf einen zurück.
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NomDeGuerre
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von NomDeGuerre »

chrische5 hat geschrieben:hallo

naja es wird über apple verkauft und die machen damit gewinne. am ende ist es doch auch allein die entscheidung von apple. warum sollten sie nicht genau das verkaufen dürfen, was sie auch verkaufen wollen? in meinem kiosk lege ich auch keine junge freiheit! (nur als beispiel - ich habe keinen kiosk)

chrische
In meinem Stammkiosk liegt die zwischen Jüdische Allgemeine und Jungle World. Ficht mich als Brigitte-Leser nicht an.
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NomDeGuerre
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von NomDeGuerre »

RGB hat geschrieben:[...]
Nun waren aber Herkunft und die Vermutung zum weiteren Hergang zur Verdeutlichung nicht nötig.
Duktus und Auswahl haben den Eindruck vermittelt. Aber na ja, ich kenne dich nicht und will dir da auch nichts vorwerfen.


Doppelpost ;(
chrische5
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von chrische5 »

Hallo

Ich habe auch gar nichts gegen die Zeitung. Ich würde sie einfach nicht verkaufen. Wenn der Kiosk gegenüber das macht, finde ich das total okay. Jeder soll doch die Dinge verkaufen, die er verkaufen will.

Chrische
Porsche007
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von Porsche007 »

chrische5 hat geschrieben:hallo

naja es wird über apple verkauft und die machen damit gewinne. am ende ist es doch auch allein die entscheidung von apple. warum sollten sie nicht genau das verkaufen dürfen, was sie auch verkaufen wollen? in meinem kiosk lege ich auch keine junge freiheit! (nur als beispiel - ich habe keinen kiosk)

chrische
Das ist prinzipiell erstmal richtig. Nur ist Apple eben kein einfacher Kiosk, sondern besitzt mit ihren Produkten eine starke Marktposition. Da sie das Installieren von Apps außerhalb ihres App Stores verhindern, oder zumindest erschweren, bleiben als Kunde wenig Alternativen.
Daher kann man durchaus durchdachte Kriterien erwarten, nach denen entschieden wird, welche Apps über ihren Store angeboten werden und welche nicht, da man eben nicht so einfach zum Nachbarkiosk laufen kann, um sich dort das gewünschte Produkt zu kaufen.

Wenn sie Produkte mit verfassungsfeindlichen Inhalten entfernen, dann habe ich dafür natürlich Verständnis. Wenn sie aber aus vorauseilendem Gehorsam Produkte, die den Sezessionskrieg aus einer historischen Perspektive darstellen willkürlich löschen, dann fehlt mir dieses....
chrische5
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von chrische5 »

Hallo

Da sollten die Konsumenten entscheiden. Wenn Sie bei Apple kaufen oder für die Apps programmieren, brauchen sie sich am Ende auch nicht ärgern, wenn Apple eine zu starke Marktposition hat.

Chrische
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Erdbeermännchen
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von Erdbeermännchen »

Getreu dem Motto:" Der Killer aß jeden Tag Brot! Verbietet jetzt die Brote!"
Hallistra
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von Hallistra »

Apfel hat inzwischen wohl reagiert, das Spiel ist wieder im (US)App-Store zu kaufen.
Yui-chan
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von Yui-chan »

Danke, Apple. Jeden Tag eine gute Tat :lol:
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FuerstderSchatten
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von FuerstderSchatten »

Porsche007 hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:
Porsche007 hat geschrieben: Hier siehst du die Gegenüberstellung von Waffenbesitz und Mordraten.
Ich erkenne da keinerlei Zusammenhang. Interessanterweise besitzt z.B. Washington D.C., mit dem geringsten legalem Waffenbesitz sogar die höchste Mordrate, währenddessen z.B. in Wyoming und Idaho (beide mit einer hohen Waffenbesitzquote) die Mordraten sehr niedrig sind.

Ist das so eine Gegenüberstellung, die du gesucht hast? :wink:


...
Ich würde am liebsten schreiben du bist so blöd, dich beißen sogar die Hunde.

Du stellst dünnstbesiedelte Staaten mit einem Stadtstaat in Verbindung, davon ab, dass es dort keine Zollgrenzen gibt und es total einfach ist, mit einer Waffe in die Stadt Washington DC reinzufahren. Aber das ist auch euer Problem mit den Statistiken. Ihr könnt die einfach nicht interpretieren, nein du kannst die nicht interpretieren, ich ziehe da keinen anderen mit rein,.

Wyoming und Idaho, die Sunshinestates. ^^ Ich fasse es nicht, Idaho hat gerade mal insgesamt so viele Einwohner wie Washington DC alleine. Dann ist dort eine ganz flache soziale und ethnische Durchmischung. Was muss man für Scheuklappen aufhaben.
Geht das auch in sachlich? :roll:

Es ist vollkommen richtig, dass für Mordraten Faktoren wie Siedlungsdichte, soziale Spannungen, etc. entscheidend sind. Nicht anderes habe ich hier auch schon mehrmals geschrieben!

Mir geht es einzig und allein darum, dass es keinen Zusammenhang zwischen legalem Waffenbesitz und Verbrechenraten gibt.
Nichts anderes habe ich zu illustrieren versucht, indem ich mal ein paar Beispiele rausgegriffen habe. Dann vergleiche halt New Jersey mit Ohio oder Hawaii mit Vermont, oder welcher Vergleich dir passender erscheint!

Das ist alles, was ich aus der Statistik rauslese. Wenn du jetzt behauptest, dass ich zu blöd bin die Zahlen richtig zu interpretieren, dann lass mich doch an deiner großen Weisheit teilhaben und erkläre mir warum du daraus erkennst, dass legaler Waffenbesitz in irgendeiner Form die innere Sicherheit gefährdet. Go for it!
Ich hätte auch netterweise schreiben können, dass das was du danach im Post geschrieben hast, ganz vernünftig war, aber ich war da leider schon wieder weg, bzw, hatte keine Zeit mehr.

Naja legaler Waffenbesitzt speist ja auch illegalen.

Egal, jedenfalls kann man daraus weder das eine ablesen noch das andere, nur das dünn besiedelte, sozial und ethnisch homogene Gegenden weniger hohe Mordraten in den USA haben, aber am Beispiel Vermont kann man wiederum rauslesen, dass höhere durchschnittliche Einkommen und Bildung sich auch positiv auf die Mordrate auswirken, sogar noch positiver als die in Wyoming, dass eine viel geringere Bevölkerungsdichte ausweist, ich glaube es war sogar mit Alaska die niedrigste.

Was aber durchaus auch rauszulesen ist, dass Deutschland bei viel höherer Bevölkerungsdichte, trotzdem eine sehr viel niedrigere Mordrate hat. Und das obwohl Deutschland ein niedrigeres Durchschnittseinkommen und eine viel höhere soziale Durchmischung aufweist als Vermont. Sollte einen zu denken geben, dass die Mentalität gegenüber Waffen eine ganz andere ist. Das ist in Dänemark glaube ich auch nicht viel anders, selbst wenn es erlaubt sein sollte dort legal eine Waffe zu besitzen ist das dort wohl auch eher verpönnt, während das in Amerika geradezu zur Staatsräson gehört.

Das sind aber alles nur meine Gedanken dazu, ich habe jetzt wirklich keine Lust mich mit dem Waffengesetz von Dänemark auseinanderzusetzen, in der Schweiz gibt es ja wiederum eine andere Mentaltität zu Waffen das gebe ich gerne zu, wobei sie immer noch lange nicht so ausgeprägt ist wie die in den USA meiner Meinung nach. Das alles hier speist sich aber nur aus meinen Weltwissen und ich erhebe jetzt auch keinen Wahrheitsanspruch.

Edit: Aber falls du wirklich nicht das Gegenteil mit deinen Statistiken behaupten wolltest, sondern nur das es keine einfachen erklärbaren Kausalzusammenhänge, so finde ich das schon ziemlich unfair, es ist nämlich immer viel einfacher einen Kausalzusammenhang zu negieren als einen herzustellen.

Jeder kann behaupten, dass zur Zeit der Machtergreifung von Hitler die Weltwirtschaftskrise keine Rolle gespielt hat und er läge damit null komma null falsch, weil der Kausalzusammenhang nicht wissenschaftlich belegt werden kann. Das ist schließlich keine naturwissenschaftliches oder mathematisches Problem, sondern das sind Gesellschaftliche und daher allzu menschliche Fragen, die man nicht so einfach erklären kann aber dafür verstehen.
DextersKomplize hat geschrieben:Fürst mit Schatten wieder bei der Arbeit, hm? :lol:
Sorry mich interessieren deine kleinkarierten Probleme mit mir nicht.

Kannst mich privat anmailen und dich gerne auskotzen, ich treffe mich auch sogar RL mit dir, dann können wir das auch klären. (Das soll jetzt keine Drohung sein, sondern ein durchaus freundschaftliches Angebot, manchmal reicht ja schon ein Bier aus um die Wogen zu glätten, manchmal auch nicht.)

Jedenfalls werde ich nicht weniger aber auch nicht mehr schreiben, nur weil du mich nicht leiden kannst, was im Internet sowieso keine Bedeutung hat. Ich schreibe nämlich einfach wenn ich Lust dazu habe, nicht immer besonders eloquent und bestimmt habe ich auch nicht immer die Weisheit mit Löffeln gefressen, aber kann mir ja auch keiner verbieten außer die Mods hier. Kannst dich ja bei denen beschweren.
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 28.06.2015 19:06, insgesamt 2-mal geändert.
chrische5
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von chrische5 »

hallo
Erdbeermännchen hat geschrieben:Getreu dem Motto:" Der Killer aß jeden Tag Brot! Verbietet jetzt die Brote!"
um mal meine lieblingsband zu zitieren: "der vergleich ist eher schief als eben."

chrische
Porsche007
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von Porsche007 »

FuerstderSchatten hat geschrieben:
Ich hätte auch netterweise schreiben können, dass das was du danach im Post geschrieben hast, ganz vernünftig war, aber ich war da leider schon wieder weg, bzw, hatte keine Zeit mehr.
Immerhin
FuerstderSchatten hat geschrieben:
Naja legaler Waffenbesitzt speist ja auch illegalen.
Das ist wieder eine Behauptung, die zu beweisen wäre.
Sicherlich ist es auch immer möglich, dass eine legale Waffe gestohlen wird (wobei das zumindest in Deutschland eher unwahrscheinlich ist, da einerseits die Aufbewahrungsvorschriften sehr streng sind und andererseits der entsprechende Besitzer in Haftung genommen wird, wenn mit seiner Waffe irgendwas angestellt wird), genauso wie aber auch Waffen aus Behördenbeständen abhanden kommen.

Der absolute Großteil, der in Deutschland gängigen illegalen Waffen dürfte aber aus dem ehemaligen Ostblock kommen, oder vielleicht auch ein Restbestand aus dem 2. Weltkrieg sein.
FuerstderSchatten hat geschrieben:
Egal, jedenfalls kann man daraus weder das eine ablesen noch das andere, nur das dünn besiedelte, sozial und ethnisch homogene Gegenden weniger hohe Mordraten in den USA haben, aber am Beispiel Vermont kann man wiederum rauslesen, dass höhere durchschnittliche Einkommen und Bildung sich auch positiv auf die Mordrate auswirken, sogar noch positiver als die in Wyoming, dass eine viel geringere Bevölkerungsdichte ausweist, ich glaube es war sogar mit Alaska die niedrigste.

Was aber durchaus auch rauszulesen ist, dass Deutschland bei viel höherer Bevölkerungsdichte, trotzdem eine sehr viel niedrigere Mordrate hat. Und das obwohl Deutschland ein niedrigeres Durchschnittseinkommen und eine viel höhere soziale Durchmischung aufweist als Vermont. Sollte einen zu denken geben, dass die Mentalität gegenüber Waffen eine ganz andere ist. Das ist in Dänemark glaube ich auch nicht viel anders, selbst wenn es erlaubt sein sollte dort legal eine Waffe zu besitzen ist das dort wohl auch eher verpönnt, während das in Amerika geradezu zur Staatsräson gehört.


Das sind aber alles nur meine Gedanken dazu, ich habe jetzt wirklich keine Lust mich mit dem Waffengesetz von Dänemark auseinanderzusetzen, in der Schweiz gibt es ja wiederum eine andere Mentaltität zu Waffen das gebe ich gerne zu, wobei sie immer noch lange nicht so ausgeprägt ist wie die in den USA meiner Meinung nach. Das alles hier speist sich aber nur aus meinen Weltwissen und ich erhebe jetzt auch keinen Wahrheitsanspruch.

Ich finde es ja zumindest schonmal positiv, wenn man sich mit den einzelnen Zahlen mal etwas genauer auseinandersetzt, anstatt (wie auch zu Beginn dieses Threads mancher hier) einfach nur die unreflektierte Behauptung "liberales Waffengesetz = hohe Mordrate" aufstellt!

Aber deinen Subtext, dass eine "Waffenmentalität" auch einen Einfluss auf die Mordrate hat sehe ich durch keinerlei Zahlen bestätigt und dein "Weltwissen" reicht als Quelle alleine auch nicht aus...
In Skandinavien ist die Jagd sehr verbreitet, in der Schweiz, Österreich und Tschechien der Schießsport sehr beliebt (daher eine "Waffenmentalität" durchaus vorhanden). Diese Länder liegen trotzdem alle auf einem ähnlichen Niveau, wie Deutschland (tendenziell eher darunter).

Ansonsten bleibt natürlich immer festzuhalten, dass Interpretationen von Statistiken (wie in der Politik allgemein) vielfach eine Frage des eigenen Standpunktes sind.
Ich fände es zumindest schonmal wertvoll, wenn nicht immer, egal was in den USA passiert, sofort die Waffengesetzgebung am Pranger steht und als Ursache allen Übels gilt, sondern genauer hingeschaut wird, wo die einzelnen Probleme liegen!
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FuerstderSchatten
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von FuerstderSchatten »

Porsche007 hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:
Ich hätte auch netterweise schreiben können, dass das was du danach im Post geschrieben hast, ganz vernünftig war, aber ich war da leider schon wieder weg, bzw, hatte keine Zeit mehr.
Immerhin
FuerstderSchatten hat geschrieben:
Naja legaler Waffenbesitzt speist ja auch illegalen.
Das ist wieder eine Behauptung, die zu beweisen wäre.
Sicherlich ist es auch immer möglich, dass eine legale Waffe gestohlen wird (wobei das zumindest in Deutschland eher unwahrscheinlich ist, da einerseits die Aufbewahrungsvorschriften sehr streng sind und andererseits der entsprechende Besitzer in Haftung genommen wird, wenn mit seiner Waffe irgendwas angestellt wird), genauso wie aber auch Waffen aus Behördenbeständen abhanden kommen.

Der absolute Großteil, der in Deutschland gängigen illegalen Waffen dürfte aber aus dem ehemaligen Ostblock kommen, oder vielleicht auch ein Restbestand aus dem 2. Weltkrieg sein.
FuerstderSchatten hat geschrieben:
Egal, jedenfalls kann man daraus weder das eine ablesen noch das andere, nur das dünn besiedelte, sozial und ethnisch homogene Gegenden weniger hohe Mordraten in den USA haben, aber am Beispiel Vermont kann man wiederum rauslesen, dass höhere durchschnittliche Einkommen und Bildung sich auch positiv auf die Mordrate auswirken, sogar noch positiver als die in Wyoming, dass eine viel geringere Bevölkerungsdichte ausweist, ich glaube es war sogar mit Alaska die niedrigste.

Was aber durchaus auch rauszulesen ist, dass Deutschland bei viel höherer Bevölkerungsdichte, trotzdem eine sehr viel niedrigere Mordrate hat. Und das obwohl Deutschland ein niedrigeres Durchschnittseinkommen und eine viel höhere soziale Durchmischung aufweist als Vermont. Sollte einen zu denken geben, dass die Mentalität gegenüber Waffen eine ganz andere ist. Das ist in Dänemark glaube ich auch nicht viel anders, selbst wenn es erlaubt sein sollte dort legal eine Waffe zu besitzen ist das dort wohl auch eher verpönnt, während das in Amerika geradezu zur Staatsräson gehört.


Das sind aber alles nur meine Gedanken dazu, ich habe jetzt wirklich keine Lust mich mit dem Waffengesetz von Dänemark auseinanderzusetzen, in der Schweiz gibt es ja wiederum eine andere Mentaltität zu Waffen das gebe ich gerne zu, wobei sie immer noch lange nicht so ausgeprägt ist wie die in den USA meiner Meinung nach. Das alles hier speist sich aber nur aus meinen Weltwissen und ich erhebe jetzt auch keinen Wahrheitsanspruch.

Ich finde es ja zumindest schonmal positiv, wenn man sich mit den einzelnen Zahlen mal etwas genauer auseinandersetzt, anstatt (wie auch zu Beginn dieses Threads mancher hier) einfach nur die unreflektierte Behauptung "liberales Waffengesetz = hohe Mordrate" aufstellt!

Aber deinen Subtext, dass eine "Waffenmentalität" auch einen Einfluss auf die Mordrate hat sehe ich durch keinerlei Zahlen bestätigt und dein "Weltwissen" reicht als Quelle alleine auch nicht aus...
In Skandinavien ist die Jagd sehr verbreitet, in der Schweiz, Österreich und Tschechien der Schießsport sehr beliebt (daher eine "Waffenmentalität" durchaus vorhanden). Diese Länder liegen trotzdem alle auf einem ähnlichen Niveau, wie Deutschland (tendenziell eher darunter).

Ansonsten bleibt natürlich immer festzuhalten, dass Interpretationen von Statistiken (wie in der Politik allgemein) vielfach eine Frage des eigenen Standpunktes sind.
Ich fände es zumindest schonmal wertvoll, wenn nicht immer, egal was in den USA passiert, sofort die Waffengesetzgebung am Pranger steht und als Ursache allen Übels gilt, sondern genauer hingeschaut wird, wo die einzelnen Probleme liegen!
Naja ich habe den Rest deines Postes leider erst später genauer inspiziert. Ich dachte wirklich du wolltest damit beweisen, dass es keinen Zusammenhang zwischen Waffenbesitzt und Mordrate gibt. Das ist aus der Statistik ja nun auch nicht ablesbar höchstens mit sehr kruder Logik.

An sich ist mir das vollkommen egal, ob jemand gerne mit Waffen spielt, mit Computerspielen oder mit pardon seinen Schniepi.

Leider Gottes passieren nun mal auch "Unfälle" mit legalen Waffen, nun kann man natürlich sagen, mit dem Restrisiko muss man leben und ja kann man auch und ja vielleicht sollte man das auch, ich will niemanden seinen Spaß wegnehmen, bisher ist mir auch noch nichts passiert, was in mir die Überzeugung nährt, dass es so schlimm nicht sein kann, andererseits wenn mir was passieren würde, könnte ich hier ja nun auch nicht mehr schreiben.

Aber in jeden Fall bleibt ein Restrisiko was ich gerne irgendwie vermeiden würde. Jemand schrieb mal dass es keine passende Lösung wäre, die Waffen bei der Polizei abzuholen, verstehe ich ehrlich gesagt nicht. So ein Formular ist doch schnell unterschrieben. Und dann passieren wenigstens nicht mehr so viele Häusliche Morde im Affekt, bzw. die von Schülern begangen, zugegeben sehr seltenen Amokläufe nicht mehr so einfach. Wenn die Waffe nicht im Haus ist, kann der Junge sie schließlich dem Vater nicht stehlen.

Es ist bestimmt nicht nur die Waffengesetzgebung in der USA, aber vermutlich ist sie auch ein Faktor. Wobei es war ist, dass nur wenige Verbrechen mit einer legalen registrierten Waffe begangen werden, zumindestens Verbrechen wie Bankraub. Aber Unfälle wie mit den deutschen Jungen in der Garage passieren schon schnell, wenn die Waffe schneller zur Hand ist.
Porsche007
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Re: Apple: Entfernt Spiele mit der Südstaaten-Flagge aus dem

Beitrag von Porsche007 »

FuerstderSchatten hat geschrieben:
Naja ich habe den Rest deines Postes leider erst später genauer inspiziert. Ich dachte wirklich du wolltest damit beweisen, dass es keinen Zusammenhang zwischen Waffenbesitzt und Mordrate gibt. Das ist aus der Statistik ja nun auch nicht ablesbar höchstens mit sehr kruder Logik.
Das Gegenteil ist daraus aber auch nicht erkennbar...
FuerstderSchatten hat geschrieben:
An sich ist mir das vollkommen egal, ob jemand gerne mit Waffen spielt, mit Computerspielen oder mit pardon seinen Schniepi.

Leider Gottes passieren nun mal auch "Unfälle" mit legalen Waffen, nun kann man natürlich sagen, mit dem Restrisiko muss man leben und ja kann man auch und ja vielleicht sollte man das auch, ich will niemanden seinen Spaß wegnehmen, bisher ist mir auch noch nichts passiert, was in mir die Überzeugung nährt, dass es so schlimm nicht sein kann, andererseits wenn mir was passieren würde, könnte ich hier ja nun auch nicht mehr schreiben.

Aber in jeden Fall bleibt ein Restrisiko was ich gerne irgendwie vermeiden würde. Jemand schrieb mal dass es keine passende Lösung wäre, die Waffen bei der Polizei abzuholen, verstehe ich ehrlich gesagt nicht. So ein Formular ist doch schnell unterschrieben. Und dann passieren wenigstens nicht mehr so viele Häusliche Morde im Affekt, bzw. die von Schülern begangen, zugegeben sehr seltenen Amokläufe nicht mehr so einfach. Wenn die Waffe nicht im Haus ist, kann der Junge sie schließlich dem Vater nicht stehlen.
Eine zentrale Lagerung bringt einfach eine ganze Menge Nachteile!

Sportschützen wollen auch die Möglichkeit haben spontan an Wettkämpfen teilzunehmen. Jäger müssen auch mitten in der Nacht verunfalltes Wild mit einem Fangschuss abfangen (gerade bei letzterem wäre eine zeitaufwändige Fahrt zu einer zentralen Lagerstelle, wo auch jemand zur Ausgabe vorgefunden werden muss, nicht gerade tierschutzgerecht.).
Waffendiebstähle werden deutlich einfacher gemacht, da Verbrecher bei der zentralen Lagerstelle gleich ein ganzes Arsenal vorfinden.
Es entstände ein hoher Kostenfaktor, da das ganze zentrale Lager erst eingerichtet und unterhalten werden muss.
Das Hauptgegenargument ist aber, dass darin keinerlei erkennbarer Sicherheitsgewinn besteht! Wer mit seiner Waffe einen Amoklauf starten möchte, der kann dies auch machen nachdem er die Waffe aus der zentralen Lagerung abgeholt hat! Bei der von dir beschriebenen Effekthandlung wäre es wirklich egal, welche Art von Waffe man zur Verfügung hat! Wenn eine Schusswaffe einen Totschlag wahrscheinlicher machen sollte, so wie du es dargestellt hast, dann würden mich mal ein paar belegende Fakten dazu interessieren. Mir sind keinerlei Zahlen bekannt, die belegten, dass legale Waffenbesitzer häufiger Menschen im Affekt töten, als Nicht-Waffenbesitzer (wahrscheinlich ist es sogar umgekehrt, da jeder legale Waffenbesitzer in Deutschland seine Waffen sofort abgeben kann, wenn er aus irgendeinem Grund vorbestraft wird.). Die Waffe ist in solchen Fällen immer nur Mittel zum Zweck (genauso wie z.B. ein Messer) und nicht der Auslöser einer Tat! (ich glaube wir drehen uns etwas im Kreis...)

FuerstderSchatten hat geschrieben:
Es ist bestimmt nicht nur die Waffengesetzgebung in der USA, aber vermutlich ist sie auch ein Faktor. Wobei es war ist, dass nur wenige Verbrechen mit einer legalen registrierten Waffe begangen werden, zumindestens Verbrechen wie Bankraub. Aber Unfälle wie mit den deutschen Jungen in der Garage passieren schon schnell, wenn die Waffe schneller zur Hand ist.
Ich halte es aber schon für etwas merkwürdig von einem Unfall zu sprechen, wenn der Junge in eine fremde Garage einfach einbricht.
Natürlich war die Tötung durch den Hausbesitzer nicht richtig, aber dafür wurde er ja auch verurteilt.