Porsche007 hat geschrieben:FuerstderSchatten hat geschrieben:Porsche007 hat geschrieben:
Hier siehst du die Gegenüberstellung von Waffenbesitz und Mordraten.
Ich erkenne da keinerlei Zusammenhang. Interessanterweise besitzt z.B. Washington D.C., mit dem geringsten legalem Waffenbesitz sogar die höchste Mordrate, währenddessen z.B. in Wyoming und Idaho (beide mit einer hohen Waffenbesitzquote) die Mordraten sehr niedrig sind.
Ist das so eine Gegenüberstellung, die du gesucht hast? :wink:
...
Ich würde am liebsten schreiben du bist so blöd, dich beißen sogar die Hunde.
Du stellst dünnstbesiedelte Staaten mit einem Stadtstaat in Verbindung, davon ab, dass es dort keine Zollgrenzen gibt und es total einfach ist, mit einer Waffe in die Stadt Washington DC reinzufahren. Aber das ist auch euer Problem mit den Statistiken. Ihr könnt die einfach nicht interpretieren, nein du kannst die nicht interpretieren, ich ziehe da keinen anderen mit rein,.
Wyoming und Idaho, die Sunshinestates. ^^ Ich fasse es nicht, Idaho hat gerade mal insgesamt so viele Einwohner wie Washington DC alleine. Dann ist dort eine ganz flache soziale und ethnische Durchmischung. Was muss man für Scheuklappen aufhaben.
Geht das auch in sachlich?
Es ist vollkommen richtig, dass für Mordraten Faktoren wie Siedlungsdichte, soziale Spannungen, etc. entscheidend sind. Nicht anderes habe ich hier auch schon mehrmals geschrieben!
Mir geht es einzig und allein darum, dass es
keinen Zusammenhang zwischen legalem Waffenbesitz und Verbrechenraten gibt.
Nichts anderes habe ich zu illustrieren versucht, indem ich mal ein paar Beispiele rausgegriffen habe. Dann vergleiche halt New Jersey mit Ohio oder Hawaii mit Vermont, oder welcher Vergleich dir passender erscheint!
Das ist alles, was ich aus der Statistik rauslese. Wenn du jetzt behauptest, dass ich zu blöd bin die Zahlen richtig zu interpretieren, dann lass mich doch an deiner großen Weisheit teilhaben und erkläre mir warum du daraus erkennst, dass legaler Waffenbesitz in irgendeiner Form die innere Sicherheit gefährdet. Go for it!
Ich hätte auch netterweise schreiben können, dass das was du danach im Post geschrieben hast, ganz vernünftig war, aber ich war da leider schon wieder weg, bzw, hatte keine Zeit mehr.
Naja legaler Waffenbesitzt speist ja auch illegalen.
Egal, jedenfalls kann man daraus weder das eine ablesen noch das andere, nur das dünn besiedelte, sozial und ethnisch homogene Gegenden weniger hohe Mordraten in den USA haben, aber am Beispiel Vermont kann man wiederum rauslesen, dass höhere durchschnittliche Einkommen und Bildung sich auch positiv auf die Mordrate auswirken, sogar noch positiver als die in Wyoming, dass eine viel geringere Bevölkerungsdichte ausweist, ich glaube es war sogar mit Alaska die niedrigste.
Was aber durchaus auch rauszulesen ist, dass Deutschland bei viel höherer Bevölkerungsdichte, trotzdem eine sehr viel niedrigere Mordrate hat. Und das obwohl Deutschland ein niedrigeres Durchschnittseinkommen und eine viel höhere soziale Durchmischung aufweist als Vermont. Sollte einen zu denken geben, dass die Mentalität gegenüber Waffen eine ganz andere ist. Das ist in Dänemark glaube ich auch nicht viel anders, selbst wenn es erlaubt sein sollte dort legal eine Waffe zu besitzen ist das dort wohl auch eher verpönnt, während das in Amerika geradezu zur Staatsräson gehört.
Das sind aber alles nur meine Gedanken dazu, ich habe jetzt wirklich keine Lust mich mit dem Waffengesetz von Dänemark auseinanderzusetzen, in der Schweiz gibt es ja wiederum eine andere Mentaltität zu Waffen das gebe ich gerne zu, wobei sie immer noch lange nicht so ausgeprägt ist wie die in den USA meiner Meinung nach. Das alles hier speist sich aber nur aus meinen Weltwissen und ich erhebe jetzt auch keinen Wahrheitsanspruch.
Edit: Aber falls du wirklich nicht das Gegenteil mit deinen Statistiken behaupten wolltest, sondern nur das es keine einfachen erklärbaren Kausalzusammenhänge, so finde ich das schon ziemlich unfair, es ist nämlich immer viel einfacher einen Kausalzusammenhang zu negieren als einen herzustellen.
Jeder kann behaupten, dass zur Zeit der Machtergreifung von Hitler die Weltwirtschaftskrise keine Rolle gespielt hat und er läge damit null komma null falsch, weil der Kausalzusammenhang nicht wissenschaftlich belegt werden kann. Das ist schließlich keine naturwissenschaftliches oder mathematisches Problem, sondern das sind Gesellschaftliche und daher allzu menschliche Fragen, die man nicht so einfach erklären kann aber dafür verstehen.
DextersKomplize hat geschrieben:Fürst mit Schatten wieder bei der Arbeit, hm?

Sorry mich interessieren deine kleinkarierten Probleme mit mir nicht.
Kannst mich privat anmailen und dich gerne auskotzen, ich treffe mich auch sogar RL mit dir, dann können wir das auch klären. (Das soll jetzt keine Drohung sein, sondern ein durchaus freundschaftliches Angebot, manchmal reicht ja schon ein Bier aus um die Wogen zu glätten, manchmal auch nicht.)
Jedenfalls werde ich nicht weniger aber auch nicht mehr schreiben, nur weil du mich nicht leiden kannst, was im Internet sowieso keine Bedeutung hat. Ich schreibe nämlich einfach wenn ich Lust dazu habe, nicht immer besonders eloquent und bestimmt habe ich auch nicht immer die Weisheit mit Löffeln gefressen, aber kann mir ja auch keiner verbieten außer die Mods hier. Kannst dich ja bei denen beschweren.