Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schwarzen und Stereotypen in der Videospiele-Branche

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MrLetiso
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von MrLetiso »

Flextastic hat geschrieben:der rest: sehe schon, wird ne pegida-versammlung hier. dann macht mal :)
Habe mich schon gefragt, wann so ein toller Kommentar kommt.
johndoe1044785
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von johndoe1044785 »

da hast du ihn, bitte und gern geschehen :)

jetzt fehlen noch die üblichen user mit "gutmenschen"-sprüche usw. und wir sind wieder beim murmeltier.
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Imperator Palpatine
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Imperator Palpatine »

@ flextastic

Ich bin in Berlin beruflich mehrmals im Jahr und auch die Realität hier in Köln ist dass z.B Einwandererkinder von Personen die bereits vor über 40 Jahren eingewandert sind schlechtere Sprachleistungen bringen als noch ihre Großväter und die Kinder von Ukrainern, Polen etc.
Und bei allem anderen hilft ein Blick in die Polizeistatistik.
Da hätte ich gerade von einem Berliner mehr erwartet.

Und was dem einen sein Gutmensch ist dem anderen sein Pegidist, da ist keine Seite besser als die andere.
johndoe1044785
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von johndoe1044785 »

Imperator Palpatine hat geschrieben:...

Ich bin in Berlin beruflich mehrmals im Jahr und auch die Realität hier in Köln ist dass z.B Einwandererkinder von Personen die bereits vor über 40 Jahren eingewandert sind schlechtere Sprachleistungen bringen als noch ihre Großväter und die Kinder von Ukrainern, Polen etc.
Und bei allem anderen hilft ein Blick in die Polizeistatistik.
Da hätte ich gerade von einem Berliner mehr erwartet.

hmm und ich bin 3x/Jahr in sachsen, alles nazis sag ich dir!

gerade von dir hätte ich sehr viel mehr erwartet. so tief blicken lassen hast du hier noch nie.
das thema ist doch so verdammt vielschichtig, so sehr, das ich hier auch gar nicht darüber weiter diskutieren möchte. aber mir fiel eben wirklich beim lesen deines beitrags die kinnlade runter.
ich bin berliner und sehe das gar nicht so.
Zuletzt geändert von johndoe1044785 am 09.03.2015 14:39, insgesamt 1-mal geändert.
revi27
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von revi27 »

Wie man nur so viel diskutieren kann über so ein langweiliges Thema......Wahnsinn! Euch is auch den ganzen Tag langweilig oder? :lol:
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Imperator Palpatine
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Imperator Palpatine »

Flextastic hat geschrieben:
Imperator Palpatine hat geschrieben:...

Ich bin in Berlin beruflich mehrmals im Jahr und auch die Realität hier in Köln ist dass z.B Einwandererkinder von Personen die bereits vor über 40 Jahren eingewandert sind schlechtere Sprachleistungen bringen als noch ihre Großväter und die Kinder von Ukrainern, Polen etc.
Und bei allem anderen hilft ein Blick in die Polizeistatistik.
Da hätte ich gerade von einem Berliner mehr erwartet.

hmm und ich bin 3x/Jahr in sachsen, alles nazis sag ich dir!

gerade von dir hätte ich sehr viel mehr erwartet. so tief blicken lassen hast du hier noch nie.
das thema ist doch so verdammt vielschichtig, so sehr, das ich hier auch gar nicht darüber weiter diskutieren möchte. aber mir fiel eben wirklich beim lesen deines beitrags die kinnlade runter.
ich bin berliner und sehe das gar nicht so.
Ja die armen eingeschüchterten Berliner Flüchtlinge die sich gar nicht mehr aus ihren Heimen trauen...

https://www.youtube.com/watch?v=0Z6bkcOL1L4
johndoe1044785
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von johndoe1044785 »

los, mehr davon, schüre weiter ressentiments, du findest sicherlich noch viel mehr auf youtube.
wenn ich wirklich lust hätte, würde ich jedes mal mit einem video kontern das deutsche zeigt. (alleine mit sachsen/thüringen wäre ich für die nächsten 100 jahre vorgesorgt - ist das eigentlich ein ressentiment? *grübel*)

(edit: zumal görlitzer park ein ganz schlechtes beispiel war. dort gehen alle bei kameras auf die barrikaden, die dealer wie die anwohner. der nichtsbringende presserummel der letzten monate hat die situation eher verschärft als verbessert. aber da sind alle in der pflicht, voran die politik. es müssen dringend reformen zur ressidenzpflicht und arbeitserlaubnis her)

hab bloß keine lust, aber stell es dir einfach vor, ergebnis ist das gleiche :)

wo wohnst du eigentlich? nicht, das es mich wirklich interessieren würde. hab nur festgestellt das leute mit solchen einstellungen eher in gegenden wohnen, die mit so einem thema nunmal gar nichts zu tun haben und sowas nur in der BILD lesen oder auf rtl sehen.
Zuletzt geändert von johndoe1044785 am 09.03.2015 14:59, insgesamt 3-mal geändert.
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James Dean
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von James Dean »

Flextastic hat geschrieben: so schauts aus, vor allem der nonsens vom "imperator". werden jetzt flüchtlinge mit deutschen gleichgesetzt, die in dritter generation hier leben und einen deutschen pass haben? komm mal nach berlin und schau es dir lieber an herr palpatine, ernstgemeintes angebot.
Und wohin nach Berlin? Spandau? Kreuzberg? Charlottenburg?
dann siehst du mal die "realität" in großstädten mit deinen eigenen augen :)
"Die" Realität, wie du sie meinst, gibt es nicht. Wir haben hier ein Mischmasch aus unterschiedlichen Leuten, die einen können sich benehmen, die anderen nicht. Letztere sind es, die immer wieder auffallen und somit eben auch die Meinung der Umgebung dadurch beeinträchtigen. Wenn in deiner Nachbarwohnung eine Party stattfindet, die bis nachts um 3 geht und die Cops kommen müssen, weil es zu laut ist und dir jemand an die Wohnungstür gekotzt hat, ist ja auch nicht nur der Kotzer ein "Asi", sondern die komplette Partybelegschaft inkl. Veranstalter und Musiker.

Ich kann allerdings auch Leute verstehen, die sich beim Thema Flüchtlinge aufregen. Auf der einen Seite heißt es immer wieder, dass mehr Menschen verarmen (obwohl es ja wirtschaftlich so verdammt gut läuft) und in Sozialleistungen empfangen müssen (auch karitative, wie etwa die Dienste der Tafeln), und auf der anderen Seite heißt es, dass immer mehr Leute aufgenommen werden und die Kommunen noch weiter belasten. Darunter auch einen Batzen Wirtschaftsflüchtlinge, die echten Flüchtlingen aus Syrien die Plätze wegnehmen. Und die Kommunen kriegen dann Wagenladungen voller Menschen, wissen nicht, wohin damit und bleiben ohne Hilfe. Wirklich, ein großartiges System. Wenigstens bessert man sich in der Hinsicht, siehe etwa den Kosovo, den man zum sicheren Land erklären wollte.
es sieht nämlich eher so aus, das sich flüchtlinge am rande berlins kaum aus ihrem wohnheim trauen, da dauernd der grunddeutsche michel demonsitriert. wie sollen da straftaten geschehen? unerhört...
Tja, so kann's gehen. Woanders gibt's auch anderes zu berichten, in Hamburg etwa hat in einigen Stadtteilen die Kriminalität zugenommen, weil Jugendliche aus Asylheimen Taschendiebstahl begehen und wohl teilweise auch die Leute bedrohen. Seitdem haben sich einige Leute dort zusammengerottet und die Kids verprügelt, wenn sie die auf frischer Tat ertappt haben. Ist beides nicht schön. Ist bei Asylanten übrigens auch so: Ein Haufen Arschlöcher prägt die Meinung einer ganzen Gruppe. (An dieser Stelle sei angemerkt, dass die Flüchtlingspolitik in Deutschland tatsächlich für'n Arsch ist. Wer kommt auf die Idee, Leute unterschiedlicher Nationalitäten, die sich nicht leiden können, in einen Bau zu stecken, wo sie sich teilweise gegenseitig zerfleischen?)
solange ich von rechten übergriffen in deutschland höre/lese, beschäftige ich mich erst gar nicht mit einer nationalspezifischen kriminalitätsrate. keiner kommt da besser weg.
Die Augen vor Fakten zu verschließen hat schon immer geholfen.
desweiteren frag mal die niederländer, ob ihre gesellschaft gescheitert ist, das sehen die nämlich ganz anders.
Wir können ja auch mal in das einzig muslimische Land Europas schauen, nämlich Schweden, was die von ihrer Gesellschaft halten. Fragen wir doch Captain Sweden persönlich. Die Niederlande sind aber in der Tat ein gutes Beispiel. Nur ist die Bevölkerung relativ klein, es leben dort Menschen aus ca. 120 Nationen und so weiter. Ich bezweifle aber auch, dass es dort großartig viele religiöse oder kulturelle Unterschiede zwischen den Leuten gibt, die haben sich, so kommt es mir vor, alle auf ein Level angeglichen. Bis auf ein paar wenige Ausnahmen natürlich. Aber immerhin spricht dort jeder niederländisch.
nirgends kann man so wenig pauschalisieren wie bei diesem thema. ich weiß, es ist einfach, aber ist auch einfach nur dumm.
Pauschalisieren können beide Seiten, weil auf beiden Seiten ein Schwarz-Weiß-Denken herrscht.
Zuletzt geändert von James Dean am 09.03.2015 14:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Randall Flagg78
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Randall Flagg78 »

Ich verstehe die Aussage nicht: "Man überlegt ob man jemanden erschaffen der fernab der eigenen Lebensrealität ist und das man sich in hineinversetzen müsse."
Ich frage mich, wo der Unterschied ist? Mensch ist Mensch, ob er nun schwarz, rot, gelb oder braun ist. Solches Gefasel stimmt mich nachdenklich.
johndoe1044785
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von johndoe1044785 »

James Dean hat geschrieben: Und wohin nach Berlin? Spandau? Kreuzberg? Charlottenburg?
also ich lebe im bunten friedrichshain
James Dean hat geschrieben:"Die" Realität, wie du sie meinst, gibt es nicht. Wir haben hier ein Mischmasch aus unterschiedlichen Leuten, die einen können sich benehmen, die anderen nicht. Letztere sind es, die immer wieder auffallen und somit eben auch die Meinung der Umgebung dadurch beeinträchtigen. Wenn in deiner Nachbarwohnung eine Party stattfindet, die bis nachts um 3 geht und die Cops kommen müssen, weil es zu laut ist und dir jemand an die Wohnungstür gekotzt hat, ist ja auch nicht nur der Kotzer ein "Asi", sondern die komplette Partybelegschaft inkl. Veranstalter und Musiker.
mein beileid, muss ne echt miese nachbarschaft sein. ich habe sowas jedenfalls nocht nicht in 32 jahren erlebt. und bis ~03:00 party mache eher ich, auch noch keine probleme bisher bekommen.

aber du hast recht mit "Die" Realität, wie du sie meinst, gibt es nicht", trotzdem stoße ich mich an den aussagen von "imperator palpatine", gerade weil ich es hautnah miterlebe. ich engagiere mich im quartier, arbeite für eine großen wohlfahrtsverband und das thema ist mir wichtig. das konnte ich nicht so stehen lassen.
Zuletzt geändert von johndoe1044785 am 09.03.2015 14:57, insgesamt 1-mal geändert.
TheOriginalDog
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von TheOriginalDog »

Hä, toll, ich bin auch Berliner und all meine türkischen oder anderen Freunde ausländischen Wurzeln, wollen garantiert nicht, dass Deutschland zur neuen Türkei wird. Woher kommt dieser Irrglaube, hab ich bei den Pegida-Demos auch immer wieder gehört. So ein Blödsinn. Die wollen auch nicht, dass wir Weihnachten in den Moschees feiern, nur so nebenbei.

Einfach mal mit Leuten reden. Mal mit den pösen Ausländern quatschen, sich mal das Leben aus der Sicht eines nicht privilegierten anhören. Neue Aspekte lernen.
Nanimonai
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von Nanimonai »

ZackeZells hat geschrieben:Sehr gut, lieber ein Vorurteilsfreier Mensch mit nem Messer in den RIppen sein, wie ein unverletzter der wegen pers. negativer Erfahrungen in der Vergangenheit, die Strassenseite wechselt. Hauptsache politisch korrekt und Tot!

Wenn alles nur so leicht wäre.
Du kennst mich nicht, du kannst mir aber glauben, dass ich vermutlich mehr als viele andere weiß, wie leicht oder schwer es ist, gegen seine eigenen Ängste und Vorurteile mit Verstand vorzugehen.

Anekdotenzeit: Ich wurde vor vielen Jahren mit Freunden bei einem Grillabend von einer Gang der russischen Mafia überfallen und dabei fast getötet. Ich hatte Glück, Freunde von mir nicht so. Nur eine Woche später geriet ich in einer Discothek in eine verabredete Massenschlägerei zwischen 2-3 Hundertschaften Russen und Türken, in der ein paar Menschen erschossen wurden. Ironischerweise war ich dort mit russischen und türkischen Freunden von mir. Wir konnten fliehen.

Glaub mir, wenn ich dir sage, dass ich das flaue Gefühl im Magen sehr gut kenne, wie es ist, mit seinem eigenen Auto vor einer roten Ampel zu stehen und seine Fensterscheiben aus Angst hochzudrehen, weil zwei russische Jugendliche vor einem die Fußgängerampel überqueren.

Es liegt an uns, sich gegen dieses Gefühl zu wehren, gegen die irrationale Angst, die man spürt, wenn man schlechte Erfahrungen gemacht hat. Vielleicht fiel es mir leichter, dieses Gefühl abzuschütteln, weil ich immer schon russische und türkische Freunde hatte, vielleicht kann ich auch einfach besser reflektieren als andere, jedenfalls weiß ich, wie schwach und schwachsinnig es ist, sich von seinen Ängsten leiten zu lassen und wie sehr man in der Pflicht ist, dagegen anzugehen.

Also ja, ich bin viel lieber ein vorurteilsfreier Mensch mit einem Messer in den Rippen, als ein verbitterter Mensch, der sich in ständiger Angst lebend immer wieder selbst zum Opfer macht und alles, was in seinem Leben schief gelaufen ist, auf andere Leute projiziert.
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MrLetiso
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von MrLetiso »

TheOriginalDog hat geschrieben:Hä, toll, ich bin auch Berliner und all meine türkischen oder anderen Freunde ausländischen Wurzeln, wollen garantiert nicht, dass Deutschland zur neuen Türkei wird. Woher kommt dieser Irrglaube, hab ich bei den Pegida-Demos auch immer wieder gehört. So ein Blödsinn. Die wollen auch nicht, dass wir Weihnachten in den Moschees feiern, nur so nebenbei.

Einfach mal mit Leuten reden. Mal mit den pösen Ausländern quatschen, sich mal das Leben aus der Sicht eines nicht privilegierten anhören. Neue Aspekte lernen.
Willst Du mir etwa erzählen, dass einige Radikale nicht stellvertretend für eine ganze Bevölkerungsgruppe stehen? Wie bist Du denn drauf?
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von TheOriginalDog »

MrLetiso hat geschrieben:
TheOriginalDog hat geschrieben:Hä, toll, ich bin auch Berliner und all meine türkischen oder anderen Freunde ausländischen Wurzeln, wollen garantiert nicht, dass Deutschland zur neuen Türkei wird. Woher kommt dieser Irrglaube, hab ich bei den Pegida-Demos auch immer wieder gehört. So ein Blödsinn. Die wollen auch nicht, dass wir Weihnachten in den Moschees feiern, nur so nebenbei.

Einfach mal mit Leuten reden. Mal mit den pösen Ausländern quatschen, sich mal das Leben aus der Sicht eines nicht privilegierten anhören. Neue Aspekte lernen.
Willst Du mir etwa erzählen, dass einige Radikale nicht stellvertretend für eine ganze Bevölkerungsgruppe stehen? Wie bist Du denn drauf?
Ich weiß, ist ne steile These, noch ziemlich neu und unbekannt :Blauesauge:
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James Dean
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw

Beitrag von James Dean »

Flextastic hat geschrieben:
James Dean hat geschrieben: Und wohin nach Berlin? Spandau? Kreuzberg? Charlottenburg?
also ich lebe im bunten friedrichshain
James Dean hat geschrieben:"Die" Realität, wie du sie meinst, gibt es nicht. Wir haben hier ein Mischmasch aus unterschiedlichen Leuten, die einen können sich benehmen, die anderen nicht. Letztere sind es, die immer wieder auffallen und somit eben auch die Meinung der Umgebung dadurch beeinträchtigen. Wenn in deiner Nachbarwohnung eine Party stattfindet, die bis nachts um 3 geht und die Cops kommen müssen, weil es zu laut ist und dir jemand an die Wohnungstür gekotzt hat, ist ja auch nicht nur der Kotzer ein "Asi", sondern die komplette Partybelegschaft inkl. Veranstalter und Musiker.
mein beileid, muss ne echt miese nachbarschaft sein. ich habe sowas jedenfalls nocht nicht in 32 jahren erlebt. und bis ~03:00 party mache eher ich, auch noch keine probleme bisher bekommen.

aber du hast recht mit "Die" Realität, wie du sie meinst, gibt es nicht", trotzdem stoße ich mich an den aussagen von "imperator palpatine", gerade weil ich es hautnah miterlebe. ich engagiere mich im quartier, arbeite für eine großen wohlfahrtsverband und das thema ist mir wichtig. das konnte ich nicht so stehen lassen.
Die Party war auch nur ein Beispiel, habe ich so nicht miterlebt (obwohl meine Nachbarschaft teilweise wirklich recht asig ist, Beschwerden beim Vermieter und Ohrenstöpsel haben aber geholfen). Aber Daumen hoch dafür, dass du dich wohltätig engagierst! Es ist leider so, dass, bezogen auf die Flüchtlingsgeschichte usw., es an jedem Ort anders ist, wie man Flüchtlinge erlebt, wie sie sich verhalten, wie der Umgang mit ihnen ist usw. Gerade Berlin ist ja eine so große Stadt, da ist jeder Stadtteil ja schon eine eigene Insel.
Zuletzt geändert von James Dean am 09.03.2015 15:03, insgesamt 1-mal geändert.