Du nimmst das alles viel zu wörtlich, natürlich habe ich schon einige Bücher gelesen und auch einige gekauft, das ist doch selbstverständlich, ich habe damit gemeint, dass ich in den letzten Jahren keine gekauft habe, obwohl das nicht mal wahr ist, ich habe vor kurzem ein Sachbuch für die Uni notgedrungen ^^ kaufen müssen. Ich habe mich nicht mit den Lesegewohnheiten meiner Freunde auseinandergesetzt, dazu müsste ich sie zu dem Thema befragen. Habe ich aber nicht.Panikradio hat geschrieben:FuerstderSchatten hat geschrieben:
zu 1: Ich weiß ja nicht was an dem Adjektiv oder Adverb falsch ist. Aber wenn es dich stört, setze zwangsläufig ein.
zu 2: Es ist absolut nicht verallgemeinernd, weil ich gar nicht aus meinen Erfahrungsschatz schöpfe, ich habe mich nie mit den Lesegewohnheiten meiner Freunde noch meiner eigenen hinsichtlich der Thematik auseinandergesetzt noch eine Befragung gestartet, ich selbst kaufe nie Bücher, lese aber dafür Nachrichtenmagazine, sondern stütze mich auf mein Weltwissen, es ist daher ein Vorurteil und keine Verallgemeinerung, also keine Induktion. Außerdem braucht die Welt mit Sicherheit nicht noch mehr Klugscheißer, die in Wirklichkeit nichts aber auch gar nichts aussagen, aber das nur so nebenbei.
Da du dir offenbar sehr Mühe gibst, inhaltlich korrekt zu sein, wirst du sicher wissen, dass notgedrungen lt. Duden die Definition "nicht freiwillig, sondern durch die Situation dazu gezwungen" hat. Mir ging es in deinem Kontext nur darum, dass die Menschen sich nicht gezwungen sahen. Da sie keine andere Wahl hatten. Oder vereinfacht gesagt: um 1900 wird niemand gesagt haben: "Da wir uns keinen TV leisten können, müssen wir uns notgedrungen mit Brettspielen beschäftigen." Vielleicht verstehst du jetzt. Aber das hast du sicher, denn zwangsläufig passt da, wie du vorgeschlagen hast, im Sinne der Aussage korrekt.
Zu 2: Also an dem Unterschied zwischen Vorurteil und Verallgemeinerung will ich mich nicht aufhalten. Aber wenn du schreibst, dass du nicht aus deinem Erfahrungsschatz schöpfst, dich nie mit deinen oder anderen Lesegewohnheiten auseinandergesetzt hast, du nie Bücher liest, frage ich mich eben, wie man dann so einen Satz sagen kann. Ich finde es aber beruhigend, dass du es selbst dann doch als Vorurteil enttarnst.
Aber natürlich darf ich mein Weltwissen einsetzen, um überhaupt zu einem Urteil zu gelangen, weil ich es aber nicht durch Empirie beweisen kann, ist es ein Vorurteil und kein abschließendes Urteil. Ein Vorurteil ist ja grundsätzlich nichts negatives, es ist eben die Vorstufe zum Urteil.
Mein Weltwissen stammt aus Büchern, Zeitungen, Nachrichtenmagazinen, Fernsehen, Internet, Erzählungen meiner Eltern, Großeltern, Verwandten, Freunden usw., Schule, Uni natürlich auch aus Beobachtungen der Umwelt.
Zwangsläufig ist laut Duden ein Synonym für notgedrungen.
Egal, es ist jedenfalls in Ordnung, dass du mich kritisierst, dass ich nicht beweisen kann, was ich geschrieben habe. Trotzdem wäre mir ein wenig mehr konstruktive Kritik lieber. Du kannst doch einfach eine Gegenthese aufstellen.

