Spiele gehen nicht "kaputt", vor allem nicht Spiele, die man als Download bekommen kann. Das stimmt. Aber Spiele unterliegen einem immensen Preisverfall, wenn die Preise z.T. sechs Monate nach Release bereits um die Hälfte oder gar mehr gesunken sind.Sir Richfield hat geschrieben:Ganz kurz, nur um diesen Pfad gleich abzuwürgen:ZackeZells hat geschrieben:Wenn deiner Annahme nach alle Publisher Pleite gehen, wenn man Spiele weiterverkauft, dann erkläre mir doch bitte mal, weswegen Autokonzerne nicht Pleite gehen, wenn ihre Autos weiterverkauft werden....
Ein Auto ist ein Gegenstand, der Abnutzung unterliegt und kann daher "kaputtgehen".
Sprich, irgendwann braucht man ein neues Auto.
Software in dem Sinne kann nicht kaputtgehen. (Jaja, EA, Server und so. Aber die behaupten ja auch, es gäbe nur eine bestimmte, geringe, Anzahl von Special Editionen zum Herunterladen.)
Zudem, was kümmert mich der physikalische oder der Wertzerfall einer Ware, wenn die Leute auf Grund der Verhinderung eines SecondHand-Handels die im Produkt gebundene Kaufkraft nicht mehr befreien können. DAS ist der Knackpunkt der Geschichte, bei der ich mich immer frage, ob die Verantwortlichen bei den Majors tatasächlich so wenig Ahnung von Volkswirtschaft haben oder sie denken, dass die Investoren keinen Schimmer von Volkswirtschaft haben und glauben daher mit solchen wahnwitzigen Konsumabwürgungsstrategien auf einen grünen Zweig zu kommen.
Gerade zur Idee mit dem Online-Pass: Warum kaufe ich ein Spiel nicht zum vollen Preis? Weil ich entweder das Geld dafür nicht habe oder mir das Spiel den vollen Preis nicht wert ist. Und warum sollte ich als solcher Kunde dann NOCHMALS Geld für das gleiche Spiel via Online-Pass ausgeben, wenn ich a) das Geld für den vollen Preis nicht habe und b) mir das Spiel so viel Geld in der Gesamtsumme nicht wert ist?
Selten dämliche Idee, aber hey, immerhin hat man auf Grund der wohl geringen Umsätze bemerkt, dass es sich hierbei um eine selten dämliche Idee gehandelt hat. Wie das Kind, dass erst bei der x-ten Brandblase lernt, dass heiße Oberflächen grundsätzlich Aua machen und nicht nur, wenn sich die Oberfläche auf der Herdoberseite befindet.
