Electronic Arts: Ist (mal wieder) das "schlechteste Unternehmen Amerikas"

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MrLetiso
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Re: Electronic Arts: Ist (mal wieder) das "schlechteste Unte

Beitrag von MrLetiso »

muecke-the-lietz hat geschrieben:
Spiel war aber trotzdem Mau, es steht EA drauf und es war am Ende mal wieder absolutes Mittelmaß. Weil man auch wirklich nicht bereit, auch nur das kleinste bisschen mehr zu investieren, um das Spiel wirklich gut zu machen. Was hätte alleine ein guter Coop Modus für das Spiel bedeutet? Zumal man eh sehr oft im Team unterwegs war.
KoA war doch eh ursprünglich als MMO angedacht - nur ging denen leider das Geld aus. Soweit mein Infostand - lasse mich aber gern eines besseren belehren.
Freakstyles
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Re: Kommentar

Beitrag von Freakstyles »

Kajetan hat geschrieben:
Freakstyles hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben: Na, dann nenne mir doch bitte genau das Unternehmen, welches für alle die von Dir oben genannten Probleme global und weltweit verantwortlich ist?

Ach, das geht nicht, weil nicht "schlechtestes politisches und wirtschaftliches System des Jahres" oder "inkompetenteste politische Führung des Jahres" gewählt wurde, sondern es explizit um ein Unternehmen, eine Firma ging? So was aber auch ...
Goldman Sachs würde da z.B. ganz gut passen ....
Ist Goldman&Sachs alleine für die anhaltende Finazkrise und die seit jahren immer stärker zunehmenden Vermögensunterschiede zwischen den 1% Reichen und dem Rest der US-Bevölkerung verantwortlich? G&S sind nur eine von vielen Banken, nur ein Symptom für eine tiefgreifende Entwicklung, an der viele herumgestrickt haben, nicht nur eine einzige Firma.
Du scheinst Goldman Sachs nicht zu kennen wenn Du solche Thesen aufstellst ^^ !! Goldman Sachs ist überall auf der Welt in so ziemlich alles verstrickt. Für die Finazkrise sind sie maßgeblich mit verantwortlich. Schau doch wo die ganzen Retter herkommen. Das sind ehemalige oder aktive Goldman Sachs Mitarbeiter. Schau nach Italien, Monti, ein ungewählter Goldman Sachs Mitarbeiter der mal eben das Land übernommen hat. Ist mittlerweile natürlich weg, aber gehen wir weiter nach Griechenland. Auch dort, ein Goldman Sachs Mitarbeiter für den Schuldenabbau heranzitiert worden. Ich könnt den ganzen Tag so weitermachen ;)

Tausende Bankenregulierungen mit denen genau der Reichtum der Reichen gefördert wird, alles trifft auf Goldman Sachs zu und ja Sie sind maßgeblich mit dafür verantwortlich das die Reichen 1% reicher werden und das Geld in dieser Ecke bleibt.

Engster Berater von der Merkel, Goldmann Sachs Mitarbeiter. Millionen Kleinanleger mit Aktienpaketen abgezockt, wo nachweislich vorher schon fest stand für Goldman Sachs, das nur die daran verdienen werden und die Kleinanleger Pleite gehen.

Wie gesagt, kann Dich da den ganzen Tag mit zuschütten.
Zuletzt geändert von Freakstyles am 10.04.2013 16:04, insgesamt 2-mal geändert.
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muecke-the-lietz
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Re: Electronic Arts: Ist (mal wieder) das "schlechteste Unte

Beitrag von muecke-the-lietz »

MrLetiso hat geschrieben:
muecke-the-lietz hat geschrieben:
Spiel war aber trotzdem Mau, es steht EA drauf und es war am Ende mal wieder absolutes Mittelmaß. Weil man auch wirklich nicht bereit, auch nur das kleinste bisschen mehr zu investieren, um das Spiel wirklich gut zu machen. Was hätte alleine ein guter Coop Modus für das Spiel bedeutet? Zumal man eh sehr oft im Team unterwegs war.
KoA war doch eh ursprünglich als MMO angedacht - nur ging denen leider das Geld aus. Soweit mein Infostand - lasse mich aber gern eines besseren belehren.
Deswegen sagte ich ja auch "ein offline MMORPG ohne jegliche Mehrspielerkomponente?".

Wie kommt EA darauf, so einen Schmarn zu publishen. Dann investiert man zumindestens soviel, dass es die Möglichkeit eines offline Coop Modus gibt, oder kümmert sich halt um eine anständige und ordentlich präsentierte Story und richtet das Spiel eben stärker an Singleplayer.
Aber so wirkte es halt die ganze Zeit, als würde man auf leeren Servern herumstapfen. Zudem das Spiel auch kaum spierlerische Höhepunkte hat.

Ist ja auch egal, war ja auch nur ein Beispiel für die Art EAs mit den Spielen umzugehen, auf denen ihr Name steht.

Die anderen Würste, die sie so in letzter Zeit gelegt haben sind ja auch entscheident. Das war ja nur ne kleine Randnotiz meinerseits über ein verkorkstes Spiel mit unglaublich viel Potenzial.
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muecke-the-lietz
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Re: Electronic Arts: Ist (mal wieder) das "schlechteste Unte

Beitrag von muecke-the-lietz »

@Freakstyles

Trotzdem hat Kajetan aber Recht. GS ist auch nur ein Symptom einer viel tiefer gehenden Krankheit.

Und eine Firma im Sinne dieser Auszeichung ist GS übrigens auch nicht.
Freakstyles
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Re: Electronic Arts: Ist (mal wieder) das "schlechteste Unte

Beitrag von Freakstyles »

Nein hat er nicht, GS ist eine der Ursachen, nicht ein Symptom.
Und eine Firma im Sinne dieser Auszeichung ist GS übrigens auch nicht.
Da hast Du sicher Recht, hab ich mir auch garnicht genau angeguckt, aber man sollte jede Gelegenheit nutzen die Menschen darauf aufmerksam zu machen das es schlimmere Dinge gibt und dies ist ein sehr passendes Thema dazu, um mal ein paar mehr Menschen dazu zu bringen sich mit der Thematik zu beschäftigen.
Zuletzt geändert von Freakstyles am 10.04.2013 16:07, insgesamt 1-mal geändert.
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MrLetiso
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Re: Electronic Arts: Ist (mal wieder) das "schlechteste Unte

Beitrag von MrLetiso »

muecke-the-lietz hat geschrieben:
Deswegen sagte ich ja auch "ein offline MMORPG ohne jegliche Mehrspielerkomponente?".

Wie kommt EA darauf, so einen Schmarn zu publishen. Dann investiert man zumindestens soviel, dass es die Möglichkeit eines offline Coop Modus gibt, oder kümmert sich halt um eine anständige und ordentlich präsentierte Story und richtet das Spiel eben stärker an Singleplayer.
Aber so wirkte es halt die ganze Zeit, als würde man auf leeren Servern herumstapfen. Zudem das Spiel auch kaum spierlerische Höhepunkte hat.

Ist ja auch egal, war ja auch nur ein Beispiel für die Art EAs mit den Spielen umzugehen, auf denen ihr Name steht.

Die anderen Würste, die sie so in letzter Zeit gelegt haben sind ja auch entscheident. Das war ja nur ne kleine Randnotiz meinerseits über ein verkorkstes Spiel mit unglaublich viel Potenzial.
Ich wollte Deine Behauptung auch nicht widerlegen, eher unterstützen :Blauesauge: Kann Dir da nur zustimmen.
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Kajetan
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Re: Electronic Arts: Ist (mal wieder) das "schlechteste Unte

Beitrag von Kajetan »

muecke-the-lietz hat geschrieben:Spiel war aber trotzdem Mau, es steht EA drauf und es war am Ende mal wieder absolutes Mittelmaß.
Das ist doch scheissegal, wenn es gutes Geld einspielt? Und das hat es angesichts der niedrigen Investitionskosten für EA getan.

Abgesehen davon, schöne und fetzigere Kampfanimationen habe ich kaum einem anderen Spiel gesehen. In Sachen Schauwerte hat KoA verdammt viel zu bieten. Und das Gameplay ... nu, es ist nicht der Burner, und die Story wird trotz guten Potential so dröge präsentiert und all die vielen Fähigkeiten haben nur marginalen Einfluss auf den Spiel-Stil (Kloppe schneller als der Gegner) ... aber immerhin hat man beim Loot-Erlebnis einiges richtig gemacht. Man lootet sich durch die hübsche Landschaft und die atmosphärischen Dungeons, man ignoriert Story und das wenig abwechslungsreiche Gameplay und hat seinen entspannten Feierabendspass. Für ein paar Euro im Sale passt das gut. Vollpreis wäre eine Enttäuschung, da hast Du wohl recht.
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Kajetan
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Re: Electronic Arts: Ist (mal wieder) das "schlechteste Unte

Beitrag von Kajetan »

Freakstyles hat geschrieben:Nein hat er nicht, GS ist eine der Ursachen, nicht ein Symptom.
GS ist das Symptom einer weltweiten Aufweichung politischer und gesellschaftlicher Standards. GS ist das Symptom einer seit dem Ende der Sowjetunion ungebremst laufenden Geiselnahme von Politik und Gesellschaft durch reiche Eliten, die nur daran denken noch reicher zu werden, nach ihnen die Sinflut. GS ist nur eine von vielen Banken, nur eine von vielen Fonds und Anlagefirmen, die sich im Zuge der nahezu entfesselten Finanzindustrie dumm und dämlich verdient haben. Wäre GS nicht, wäre es eine andere Bank gewesen.

So eine Entwicklung auf nur eine Firma zusammenzufassen zeigt nur, dass Du das systemische Ausmaß der Geschehnisse der letzten Jahre (von Subprime bis hin jetzt zum Euro) nicht bis in letzter Konsequenz verstanden hast. Die Richtung stimmt, Du musst nur noch ein Stückchen weiterdenken. Was man Dir aber auch nicht zum Vorwurf machen darf, es gibt Regierungsschefs nicht ganz unbedeutender Länder auf dieser Welt, die zeigen deutlich, dass sie weiterhin GAR NICHTS verstanden haben :)
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Re: Electronic Arts: Ist (mal wieder) das "schlechteste Unte

Beitrag von johndoe831977 »

Freakstyles
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Re: Electronic Arts: Ist (mal wieder) das "schlechteste Unte

Beitrag von Freakstyles »

Kajetan hat geschrieben:
Freakstyles hat geschrieben:Nein hat er nicht, GS ist eine der Ursachen, nicht ein Symptom.
GS ist das Symptom einer weltweiten Aufweichung politischer und gesellschaftlicher Standards. GS ist das Symptom einer seit dem Ende der Sowjetunion ungebremst laufenden Geiselnahme von Politik und Gesellschaft durch reiche Eliten, die nur daran denken noch reicher zu werden, nach ihnen die Sinflut. GS ist nur eine von vielen Banken, nur eine von vielen Fonds und Anlagefirmen, die sich im Zuge der nahezu entfesselten Finanzindustrie dumm und dämlich verdient haben. Wäre GS nicht, wäre es eine andere Bank gewesen.

So eine Entwicklung auf nur eine Firma zusammenzufassen zeigt nur, dass Du das systemische Ausmaß der Geschehnisse der letzten Jahre (von Subprime bis hin jetzt zum Euro) nicht bis in letzter Konsequenz verstanden hast. Die Richtung stimmt, Du musst nur noch ein Stückchen weiterdenken. Was man Dir aber auch nicht zum Vorwurf machen darf, es gibt Regierungsschefs nicht ganz unbedeutender Länder auf dieser Welt, die zeigen deutlich, dass sie weiterhin GAR NICHTS verstanden haben :)
och bitte Kajetan, sprich doch nicht von Dingen mit denen Du Dich eindeutig nicht beschäftigt hast ^^ !! GS ist in fast allen Finanzpolitischen Entscheidungen mit einbezogen, allein das wiederlegt schon Deinen ganzen Text ^^ !!

In allen politischen Denkfabriken, wie z.B. die Atlantik Brücke, oder die trilaterale Kommision, sind überall GS Mitarbeiter mit drinnen, als tue doch nicht so als wäre das nur eine Bank die nichts zu sagen hätte ^^ !!

Ausserdem habe ich nicht gesagt das sie DIE Ursache für alles sind, sondern das sie eine der Ursachen für die Finanzkrise und finanzpolitische Entscheidungen auf der Welt sind.

Und meiner Meinung nach, das trifft aber nicht auf alle Länder zu, sind gerade von den großen Ländern die Regierungscheffe nur Marionetten der Industrie und der politischen Denkfabriken. Das erklärt dann ziemlich simpel warum die Regierungschefs so Beratungsresistent für logische Krisenbewältigung sind.
Zuletzt geändert von Freakstyles am 10.04.2013 16:27, insgesamt 3-mal geändert.
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muecke-the-lietz
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Re: Electronic Arts: Ist (mal wieder) das "schlechteste Unte

Beitrag von muecke-the-lietz »

Kajetan hat geschrieben:
muecke-the-lietz hat geschrieben:Spiel war aber trotzdem Mau, es steht EA drauf und es war am Ende mal wieder absolutes Mittelmaß.
Das ist doch scheissegal, wenn es gutes Geld einspielt? Und das hat es angesichts der niedrigen Investitionskosten für EA getan.

Abgesehen davon, schöne und fetzigere Kampfanimationen habe ich kaum einem anderen Spiel gesehen. In Sachen Schauwerte hat KoA verdammt viel zu bieten. Und das Gameplay ... nu, es ist nicht der Burner, und die Story wird trotz guten Potential so dröge präsentiert und all die vielen Fähigkeiten haben nur marginalen Einfluss auf den Spiel-Stil (Kloppe schneller als der Gegner) ... aber immerhin hat man beim Loot-Erlebnis einiges richtig gemacht. Man lootet sich durch die hübsche Landschaft und die atmosphärischen Dungeons, man ignoriert Story und das wenig abwechslungsreiche Gameplay und hat seinen entspannten Feierabendspass. Für ein paar Euro im Sale passt das gut. Vollpreis wäre eine Enttäuschung, da hast Du wohl recht.
Ja, aber mit nem Kumpel auf der Couch ala Borderlands 2 wäre das doch viel geiler gewesen. Das ist doch der entscheidene Punkt. Keine Sau hätte sich eine reines Singleplayer Borderlands 2 gekauft. Nur durch den geilen Koop Modus war Borderlands so dermaßen erfolgreich.

Bei EA verschenkt man diese Chance halbherzig, um möglichst schnell mit möglichst geringem Aufwand ein Spiel einer Firma zu publishen und raus zu bringen, die insolvent ist. Nur ein bisschen mehr Aufwand hätte daraus etwas wirklich großes und erfolgreiches machen können. Denn Stimmung, Optik, Umfang, Animationen etc. - das war doch alles soweit in Ordnung.

Und genauso halbherzig und oberflächlich fährt EA doch jetzt schon seit einigen Jahren. Aber immer nur den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen, bedeutet halt in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden.
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muecke-the-lietz
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Re: Electronic Arts: Ist (mal wieder) das "schlechteste Unte

Beitrag von muecke-the-lietz »

Freakstyles hat geschrieben:
Kajetan hat geschrieben:
Freakstyles hat geschrieben:Nein hat er nicht, GS ist eine der Ursachen, nicht ein Symptom.
GS ist das Symptom einer weltweiten Aufweichung politischer und gesellschaftlicher Standards. GS ist das Symptom einer seit dem Ende der Sowjetunion ungebremst laufenden Geiselnahme von Politik und Gesellschaft durch reiche Eliten, die nur daran denken noch reicher zu werden, nach ihnen die Sinflut. GS ist nur eine von vielen Banken, nur eine von vielen Fonds und Anlagefirmen, die sich im Zuge der nahezu entfesselten Finanzindustrie dumm und dämlich verdient haben. Wäre GS nicht, wäre es eine andere Bank gewesen.

So eine Entwicklung auf nur eine Firma zusammenzufassen zeigt nur, dass Du das systemische Ausmaß der Geschehnisse der letzten Jahre (von Subprime bis hin jetzt zum Euro) nicht bis in letzter Konsequenz verstanden hast. Die Richtung stimmt, Du musst nur noch ein Stückchen weiterdenken. Was man Dir aber auch nicht zum Vorwurf machen darf, es gibt Regierungsschefs nicht ganz unbedeutender Länder auf dieser Welt, die zeigen deutlich, dass sie weiterhin GAR NICHTS verstanden haben :)
och bitte Kajetan, sprich doch nicht von Dingen mit denen Du Dich eindeutig nicht beschäftigt hast ^^ !! GS ist in fast allen Finanzpolitischen Entscheidungen mit einbezogen, allein das wiederlegt schon Deinen ganzen Text ^^ !!

In allen politischen Denkfabriken, wie z.B. die Atlantik Brücke, oder die trilaterale Kommision, sind überall GS Mitarbeiter mit drinnen, als tue doch nicht so als wäre das nur eine Bank die nichts zu sagen hätte ^^ !!
Nein, tut es nicht. Würde es GS nicht geben, wäre eine andere Bank in der selben Situation. Das entfesselte Finanzsystem hat einerseits seine Ursachen in Banken wie GS, andererseits sind sind aber eben auch symptomatisch für das System.

Das bedingt sich doch am Ende gegenseitig. Ursache, Wirkung und Symptom sind eben nicht immer so leicht von einander zu trennen.
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FightingFurball
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Re: Electronic Arts: Ist (mal wieder) das "schlechteste Unte

Beitrag von FightingFurball »

Kajetan hat geschrieben:
Freakstyles hat geschrieben:Nein hat er nicht, GS ist eine der Ursachen, nicht ein Symptom.
GS ist das Symptom einer weltweiten Aufweichung politischer und gesellschaftlicher Standards. GS ist das Symptom einer seit dem Ende der Sowjetunion ungebremst laufenden Geiselnahme von Politik und Gesellschaft durch reiche Eliten, die nur daran denken noch reicher zu werden, nach ihnen die Sinflut. GS ist nur eine von vielen Banken, nur eine von vielen Fonds und Anlagefirmen, die sich im Zuge der nahezu entfesselten Finanzindustrie dumm und dämlich verdient haben. Wäre GS nicht, wäre es eine andere Bank gewesen.

So eine Entwicklung auf nur eine Firma zusammenzufassen zeigt nur, dass Du das systemische Ausmaß der Geschehnisse der letzten Jahre (von Subprime bis hin jetzt zum Euro) nicht bis in letzter Konsequenz verstanden hast. Die Richtung stimmt, Du musst nur noch ein Stückchen weiterdenken. Was man Dir aber auch nicht zum Vorwurf machen darf, es gibt Regierungsschefs nicht ganz unbedeutender Länder auf dieser Welt, die zeigen deutlich, dass sie weiterhin GAR NICHTS verstanden haben :)
Das ist ebenfalls an der Wurzel des Problems vorbei, um ehrlich zu sein.
Die Hauptursache für die Entwicklung trägt die Keynsianische Politik die auf der Theorie der aggregierten Nachfrage beruht.
Die Regierungen (bzw. Notenbank durch Nullzins und unter Inflationszinspolitiken) pumpen Geld in die Wirtschaft die keinen Ressourcenhintergund.
Dies für zu einem stärkeren Konsum und einer Blase.
Ein Boom tritt ein, zum Beispiel Hausbau oder Internet.
Nach und nach stellt sich heraus, dass dieser nicht nachhaltig ist, da die Ressourcen limitiert sind und nicht mit der Nachfrage mithalten können.
Somit kommt es zu höheren Preisen, das Wachstum wird verlangsamt und der Einbruch kommt.
Herzlich willkommen wir sind im Bust, sprich die Blase ist geplatzt.
Was machen wir also um rauszukommen?
Genau, mehr Geld in die Wirtschaft!
Problem ist dabei wir graben zwar wieder und haben zu tun aber wir graben natürlich noch tiefer.

Ach ich freu mich schon darauf wenn China endlich in ein paar Jahren, die Hufe hochreißt. :twisted:
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The Incredible Hojo
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Re: Electronic Arts: Ist (mal wieder) das "schlechteste Unte

Beitrag von The Incredible Hojo »

muecke-the-lietz hat geschrieben:@Freakstyles

Trotzdem hat Kajetan aber Recht. GS ist auch nur ein Symptom einer viel tiefer gehenden Krankheit.

Und eine Firma im Sinne dieser Auszeichung ist GS übrigens auch nicht.
Demnach ist EA ja auch keine Ursache, sondern nur ein Symptom einer "Krankheit" in der Spielebranche, gute Serien mit Charakter in einen massenkompatibelen Einheitsbrei umzuwandeln, bzw. Spiele im Anspruch herunter zu schrauben, um sie einem breiteren Publikum zugänglich zu machen...
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Alter Sack
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Re: Electronic Arts: Ist (mal wieder) das "schlechteste Unte

Beitrag von Alter Sack »

Mal ne andere Frage. Hat EA 4Players schon stoppen lassen.
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