Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

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mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von mr archer »

5ancho hat geschrieben: Ich hab die ersten 2 Mintuen gesehen und hatte schon kein Bock auf so eine Feministenkacke. Wieso wird im Video noch drauf eingegangen?
Wer weiß, wer weiß ...
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Wizz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Wizz »

Mal sehen ob dieser Thread wieder die 100+ Seitenzahl erreicht.
Solche Themen sind immer schöne Klickgeneratoren.
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IEP
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von IEP »

mr archer hat geschrieben:
5ancho hat geschrieben: Ich hab die ersten 2 Mintuen gesehen und hatte schon kein Bock auf so eine Feministenkacke. Wieso wird im Video noch drauf eingegangen?
Wer weiß, wer weiß ...
Bisher bist du im Thread nur auf Leute eingangen, die einseitig auf die arme, unterdrücke Frau eingetreten haben. Aber auf keins der Argumente oder keine der Fragen, die infrage stellen, wieso "damsel in distress" eigentlich gar nichts schlimmes ist und wieso die übersexualisierung der Männer in Videospielen im Gegenzug kein Problem ist. Wieso?
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Nimi
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Nimi »

Die Art und Weise, wie überall im Netz (inklusive hier) auf dieses Video reagiert wird sagt IMHO mehr über die Probleme in der Spielewelt aus, als das Video selbst.
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Green-Link84
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Green-Link84 »

Selten soviel Feministengelaber gehört.... hat die Schwarzer Alice das Video Co-finanziert?
Ferox21
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Ferox21 »

Ich habe mir das Video angeschaut und bin ehrlich gesagt überrascht über die ziemlich heftigen KIommentare hier. Ich denke es wird doch gut herausgestellt, was das Mädel hier sagen wollte: Nämlich das Frauen in verdammt vielen Videospielen auf die Rolle der "Dame in Gefahr" reduziert wurden und nicht mehr waren als das Objekt der Motivation für den mänlichen Helden. Natürlich kann man da jetzt anführen, dass die gezeigten Videospiele vor allem für junge Männer programmiert wurden und da so eine Zielsetzung nahelag, aber ich denke, die beabsichtige Aussage wurde getroffen.

Und natürlich ist das Video etwas einseitig, aber ist ja wohl bei dem gewählten Thema zu erwarten. Ich fand zumindest die dargelegtren Äußerungen gut belegt und kann jetzt keine wirtklich negative Kritik an diesem youtube-Beitrag finden...

Ach ja, Das Bild von Zelda im lilafarbenen Link-Outfit finde ich sogar sehr gelungen - so ein Zelda würde ich sogar spielen wollen.
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Creepwalker
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Creepwalker »

Ich sehs genau wie Byron89

Letztendlich gehts immer nur um Abgrenzung und Ausgrenzung, Machterhalt und persönliches "Glück".
Wir sind leider alle nicht frei von Vorurteilen und gesellschaftlichen Zwängen.
Nur finde ich es etwas fragwürdig mit solcher (banaler) Polemik, Stimmung zu machen. (egal ob mit guter oder schlechter Intention).
Anita S. haut auch nur wieder in diese Kerbe und bedient damit perfekt ihre "Zielgruppe" im Rad der Gesellschaft.

Allgemein hat sie damit, meiner Meinung nach, eine ziemlich einseitige Sicht auf die Dinge..
Aber das erklärt sich natürlich auch schon aus dem Thema ihrer Videos...
5ancho
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von 5ancho »

Nimi hat geschrieben:Die Art und Weise, wie überall im Netz (inklusive hier) auf dieses Video reagiert wird sagt IMHO mehr über die Probleme in der Spielewelt aus, als das Video selbst.
Die Tatsache dass erst jetzt irgendeine dahergelaufene Möchtegernfeministin aufzeigt welches Frauenbild es anscheinend in der Videospielgeschichte gibt zeigt aber auch, dass wenn hier eine Unterdrückung der Frauen stattgefunden hat, es diese nicht ganz zu Unrecht gab.
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IEP
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von IEP »

Keine Motivation oder nur mal wieder die Welt retten wäre natürlich besser. Oder Tiere und Männer retten. Hauptsache wir lassen endlich die Frauen in ruhe.
johndoe553505
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von johndoe553505 »

Ich habe grundsätzlich nichts gegen Kickstarter aber in diesem Fall kann ich mir die große Unterstützung schlichtweg nicht erklären. Hoffen die ganzen Nerds auf ein Date mit der Alten oder was? Man bekommt für sein Geld ja de facto nichts "handfestes". Normalerweise bezahlt man beim Kickstarter quasi im Voraus für ein Produkt oder andere Leistungen die einem persönlich zugutekommen. Hier bezahlen die Leute für etwas, das zigtausend andere "einfach so" auf Youtube & Co. anbieten. Stinknormale Videos. Ist ja schon fast so als würde man GEZ-Gebühren bezahlen obwohl man die Leistungen der Öffentlich-Rechtlichen gar nicht in Anspruch nimmt. Ich mein, wo gibts denn sowas?!
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Creepwalker
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Creepwalker »

5ancho hat geschrieben: Die Tatsache dass erst jetzt irgendeine dahergelaufene Möchtegernfeministin aufzeigt welches Frauenbild es anscheinend in der Videospielgeschichte gibt zeigt aber auch, dass wenn hier eine Unterdrückung der Frauen stattgefunden hat, es diese nicht ganz zu Unrecht gab.
Der Satz macht inhaltlich irgendwie keinen Sinn. :lol:
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mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von mr archer »

IEP hat geschrieben:
Bisher bist du im Thread nur auf Leute eingangen, die einseitig auf die arme, unterdrücke Frau eingetreten haben. Aber auf keins der Argumente oder keine der Fragen, die infrage stellen, wieso "damsel in distress" eigentlich gar nichts schlimmes ist und wieso die übersexualisierung der Männer in Videospielen im Gegenzug kein Problem ist. Wieso?
Zunächst mal Zitat von mir selbst von Seite 6:

"Dem Video ist darüber hinaus von meiner Warte her nur zuzustimmen. Die Geschichte mit Starfox relativ zu Beginn muss man sich ja tatsächlich mal auf der Zunge zergehen lassen. Bin auf den nächsten Teil gespannt, wo es mit den 90ern in die Postmoderne und ihre Ironisierungen geht (bei Max Payne 2 macht Mona Sax im Finale ja eine Bemerkung, die eine Menge analytisches Futter bereithält).

Im übrigen: No one lifes forever 1 + 2; Beyond good and evil, The Path"


Darüber hinaus hier ganz kurz mein Standpunkt: Ich finde es schlicht langweilig, bei fiktionaler Unterhaltung Frauen permanent in den gleichen stereotypen Rollenbildern erzählt zu bekommen. Boring, boring, boring. Und gegen Sexualisierung habe ich als 35jähriger Kerl auch überhaupt nix, solange alle Beteiligten als reife Persönlichkeiten aus freiem Willen aggieren. Ganz im Gegenteil. Sie darf nur gerne ein bisschen intelligent sein. Von mir aus auch ironisch. Überraschend. Und und und.
Zuletzt geändert von mr archer am 08.03.2013 14:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Wizz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Wizz »

5ancho hat geschrieben:
Nimi hat geschrieben:Die Art und Weise, wie überall im Netz (inklusive hier) auf dieses Video reagiert wird sagt IMHO mehr über die Probleme in der Spielewelt aus, als das Video selbst.
Die Tatsache dass erst jetzt irgendeine dahergelaufene Möchtegernfeministin aufzeigt welches Frauenbild es anscheinend in der Videospielgeschichte gibt zeigt aber auch, dass wenn hier eine Unterdrückung der Frauen stattgefunden hat, es diese nicht ganz zu Unrecht gab.
"Erst jetzt"? Dieses Thema wird etwa zweimal pro Jahr aufgewärmt, gerade deswegen sind die Fronten ja so verhärtet und es bilden sich relativ fix die diversen Blöcke.
Alle Seiten sind schon perfekt darauf eingespielt sich gegenseitig anzuheizen.
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ElTrollo
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von ElTrollo »

Creepwalker hat geschrieben:
5ancho hat geschrieben: Die Tatsache dass erst jetzt irgendeine dahergelaufene Möchtegernfeministin aufzeigt welches Frauenbild es anscheinend in der Videospielgeschichte gibt zeigt aber auch, dass wenn hier eine Unterdrückung der Frauen stattgefunden hat, es diese nicht ganz zu Unrecht gab.
Der Satz macht inhaltlich irgendwie keinen Sinn. :lol:
Verstehe ihn so: Falls es jemals eine Unterdrückung von Frauen in Videospielen gegeben hätte, dann wäre diese gerechtfertigt und selbstverschuldet.
5ancho
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von 5ancho »

Creepwalker hat geschrieben:
5ancho hat geschrieben: Die Tatsache dass erst jetzt irgendeine dahergelaufene Möchtegernfeministin aufzeigt welches Frauenbild es anscheinend in der Videospielgeschichte gibt zeigt aber auch, dass wenn hier eine Unterdrückung der Frauen stattgefunden hat, es diese nicht ganz zu Unrecht gab.
Der Satz macht inhaltlich irgendwie keinen Sinn. :lol:
Ok dann extra nochmal für dich: Wenn Frauen erst jetzt auffällt, welche Rollen sie in Videospielen einnehmen und sich auch erst jetzt dagegen wehren, dann zeigt dass doch, dass die Entwickler mit ihrem Bild von der hilf- oder wehrlosen Frau zum Teil richtig lagen. Ich bin mal gespannt wie es nach dieser Debatte weitergeht und ob mehr Entwickler eine Änderung vornehmen. Gerechtfertigt wäre es ja jetzt.