Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf
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- jackdaniel1987
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf
Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!
Endlich eine Aktion die mir sinnig erscheint. Nur traurig das immer erst etwas passieren muss bis die Gesellschaft reagiert.
Videospiele töten Menschen!!!!
Ich habe es selbst erlebt und habe noch bis heute schlechte Träume.
Vor einem halben Jahr war ich auf dem Flohmarkt um ein paar USA - Reiseführer mit dem Namen "Reisen Sie ins Land der Faschisten, Idioten und Spekulanten" zu verkaufen. Es war eine friedliche Veranstaltung, ja fast schon wie '66! Alle haben gelacht und sich über das schöne Wetter gefreut.
Meine Freundin und ich haben unzählige der Reiseführer verkauft und so fast 100€ eingenommen, der Tag war Perfekt bis.....
ja bis....
Zwei Jugendliche kamen mit ihren Videospielen.
Es wurde auf einmal still im Saal, alle schienen sehr nervös zu sein.
Einer zog GTA IV aus seiner Tasche, es war die BluRay version der PS3.
Er nahm die Disc aus der Verpackung und schrie los...."Ihr werdet alle sterben".
Menschen liefen los und Panik brach aus.
Dann warf der Junge die Packung auf einen unschuldigen und traf Ihn am Kopf. Der Familienvater war sofort Tod. Die Disc brach er in zwei helften und bewarf damit weitere Menschen.
Viele Menschen starben an diesem Tag und das alles nur weil Videospiele und Ihre Verpackungen so unglaublich spitze Kanten haben.
Kann man da nicht irgendwas machen????
Wie kann die Industrie nur sowas zulassen????
Ich werde jetzt wieder weinen gehen aber auch ein bisschen lachen weil ich weiß das man es nun verstanden hat. Die Gesellschaft wird wieder sicher sein und vielleicht kann ich irgendwann wieder gut schlafen.
Danke....
Endlich eine Aktion die mir sinnig erscheint. Nur traurig das immer erst etwas passieren muss bis die Gesellschaft reagiert.
Videospiele töten Menschen!!!!
Ich habe es selbst erlebt und habe noch bis heute schlechte Träume.
Vor einem halben Jahr war ich auf dem Flohmarkt um ein paar USA - Reiseführer mit dem Namen "Reisen Sie ins Land der Faschisten, Idioten und Spekulanten" zu verkaufen. Es war eine friedliche Veranstaltung, ja fast schon wie '66! Alle haben gelacht und sich über das schöne Wetter gefreut.
Meine Freundin und ich haben unzählige der Reiseführer verkauft und so fast 100€ eingenommen, der Tag war Perfekt bis.....
ja bis....
Zwei Jugendliche kamen mit ihren Videospielen.
Es wurde auf einmal still im Saal, alle schienen sehr nervös zu sein.
Einer zog GTA IV aus seiner Tasche, es war die BluRay version der PS3.
Er nahm die Disc aus der Verpackung und schrie los...."Ihr werdet alle sterben".
Menschen liefen los und Panik brach aus.
Dann warf der Junge die Packung auf einen unschuldigen und traf Ihn am Kopf. Der Familienvater war sofort Tod. Die Disc brach er in zwei helften und bewarf damit weitere Menschen.
Viele Menschen starben an diesem Tag und das alles nur weil Videospiele und Ihre Verpackungen so unglaublich spitze Kanten haben.
Kann man da nicht irgendwas machen????
Wie kann die Industrie nur sowas zulassen????
Ich werde jetzt wieder weinen gehen aber auch ein bisschen lachen weil ich weiß das man es nun verstanden hat. Die Gesellschaft wird wieder sicher sein und vielleicht kann ich irgendwann wieder gut schlafen.
Danke....
- fuxx
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf
Wieso wusste ich, dass irgendein Wichtigtuer das Zitat bringt?Tony hat geschrieben:Heinrich Heine hat geschrieben:Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
- mindfaQ
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf
Solche Trottel.
- PunkZERO
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nawarI
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf
Haarspalterei. Gears, Battlefield und CoD sezten dem Spieler böse Gegner vor - hier kann man drüber streiten, obs gewaltverherrlichend ist. Aber zumindest GTA, wo es schon irgendwie Spaß macht mit einem Auto durch ein Einkaufszentrum zu fahren, bezeichne ich als gewaltverherrlichend. Ok, derlei Gaudi ist optional. Nicht aber die Missionen, wo es darauf ankommt gegnerische Fraktionen niederzumähen.Helllord_Alatir hat geschrieben:Gewaltverherrlichende Spiele dürfen in Deutschland nicht verkauft werden. Sie werden gemeinhin beschlagnamt.nawarI hat geschrieben:[...] Aber mal ernsthaft: JEDER SPIELER (keine Verallgemeinerung) hat schonmal ein gewaltverherlichendes Spiel gespielt. Bitte mal die Hand heben, wer noch nie ein Gears of War, CoD, Battlefield oder GTA gezockt hat. Soll jetzt jeder Spieler als potentieller Amko-Läufer angesehen werden?[...]
Sie werden von der BPJM auf eine nicht öffentliche Liste gesetzt. Ihre Einfuhr ist strafbar.
Dann gibt es noch die indizierten Titel. Auch die sind nicht gewaltverherrlichend, entsprechen jedoch nicht in vollem Umfang den Kriterien für eine Freigabe ab 18 Jahren.
Ich persönlich hab bisher kein gewaltverherrlichendes Spiel gespielt, wohl aber indizierte Titel. Die von dir aufgezählten Spiele sind lediglich jugendgefährdend und gewalthaltig.
Und egal ob wir es gewaltverherrlichend, jugendgefährdend oder gewalthaltig nennen wollen, landen die Spiele wohl dennoch auf dem Scheiterhaufen und ich denke mal, wir stimmen darüber ein, dass dies an dem eigentlichen Problem vorbeigeht und letztendlich niemandem helfen wird.
Der Verbot in Deutschland richtet sich außerdem (glaube ich zumindest) nach dem Grad der Brutalität.
- ElTrollo
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf
Schon faszinierend, dass die wenigstens Geifere hier scheinbar die - alten - News vollständig gelesen haben. Die Initatoren der Aktion weißen doch ausdrücklich darauf hin, dass es nicht um eine monokausale Schuldzuschreibung geht, sondern ein kritischer Umgang mit gewalthaltigen Medien gefordert wird. Statt dessen wird hier als Gegenargument auf die liberale Gesetzgebung in punkto Waffen verwiesen, als ob damit das Problem gelöst wäre. Ein Amoklauf dürfte doch eher dass Resultat einer Kette mehrer Ereignisse sein. Darunter fällt der Zugang zu Waffen, Erfahren tatsächlicher oder vermeintlicher Ungerechtigkeiten, unter Umständen sozialer Druck, Mobbing oder psychische Erkrankungen. Das wird alles akzeptiert, aber gewalthaltige Medien - dass scheint hier ja undenkbar!
Und daher muss man sich damit nicht auseinander setzen und verfällt reflexhaft in ein Abwehrmuster, dass darin besteht, die amerikanischen Bevölkerung erstmal grundsätzlich als dumme, irrationale, möglichst noch religiös-fundamentalistische Spinner abzutun. In ihrer Kompromisslosigkeit ähneln sich einige Vertreter beider Lager, diejenigen, die nach einem Amoklauf sofort nach einem Verbot der "Killerspiele" rufen und diejenigen, die absolut auschließen, dass derartigen Spiele auch nur das aller geringste damit zu tun haben können.
Und daher muss man sich damit nicht auseinander setzen und verfällt reflexhaft in ein Abwehrmuster, dass darin besteht, die amerikanischen Bevölkerung erstmal grundsätzlich als dumme, irrationale, möglichst noch religiös-fundamentalistische Spinner abzutun. In ihrer Kompromisslosigkeit ähneln sich einige Vertreter beider Lager, diejenigen, die nach einem Amoklauf sofort nach einem Verbot der "Killerspiele" rufen und diejenigen, die absolut auschließen, dass derartigen Spiele auch nur das aller geringste damit zu tun haben können.
-
Randall Flagg
- Beiträge: 1808
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf
ElTrollo hat geschrieben:Schon faszinierend, dass die wenigstens Geifere hier scheinbar die - alten - News vollständig gelesen haben. Die Initatoren der Aktion weißen doch ausdrücklich darauf hin, dass es nicht um eine monokausale Schuldzuschreibung geht, sondern ein kritischer Umgang mit gewalthaltigen Medien gefordert wird. Statt dessen wird hier als Gegenargument auf die liberale Gesetzgebung in punkto Waffen verwiesen, als ob damit das Problem gelöst wäre. Ein Amoklauf dürfte doch eher dass Resultat einer Kette mehrer Ereignisse sein. Darunter fällt der Zugang zu Waffen, Erfahren tatsächlicher oder vermeintlicher Ungerechtigkeiten, unter Umständen sozialer Druck, Mobbing oder psychische Erkrankungen. Das wird alles akzeptiert, aber gewalthaltige Medien - dass scheint hier ja undenkbar!
Und daher muss man sich damit nicht auseinander setzen und verfällt reflexhaft in ein Abwehrmuster, dass darin besteht, die amerikanischen Bevölkerung erstmal grundsätzlich als dumme, irrationale, möglichst noch religiös-fundamentalistische Spinner abzutun. In ihrer Kompromisslosigkeit ähneln sich einige Vertreter beider Lager, diejenigen, die nach einem Amoklauf sofort nach einem Verbot der "Killerspiele" rufen und diejenigen, die absolut auschließen, dass derartigen Spiele auch nur das aller geringste damit zu tun haben können.
Danke, endlich einer, der es verstanden hat.
- Propell3rhead
- Beiträge: 319
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf
25 Knaller fürs Abfackeln? Das geht in Rauch auf, bzw. Dampf. Da hat man doch die Ausgaben vom STEAM Holiday Sale schon wieder gut drin.
Gott ist das lächerlich und engstirnig. Es wurde schon gesagt: Amokläufer sind Menschen, und diese Menschen haben in der Vergangenheit keinen anderen Ausweg mehr gewusst als mit Gewalt auf sich aufmerksam zu machen, oft tragen dazu Desozialisierung und Entfremdung bei, Dinge die innerhalb einer Gesellschaft gefördert werden oder halt nicht, durch mangelnden Zusammenhalt mit Freunden, Familie und Kollegen. Schuldig ist am Ende natürlich der Täter, aber zu den Grundvorraussetzungen tragen viele Faktoren aus dem Umfeld bei. Und dieses Umfeld besteht nicht nur aus Shootern, Splatter-/Möchtegern-Snuff-Filmchen und sonstigen radikalen Einflüssen. Alleine schon Vereinsamung bzw. Isolation innerhalb einer Gruppe kann verheerende psychologische Auswirkungen bei entsprechender Veranlagung haben.
Aber dafür müssten sich ja alle, auch die ach so politisch korrekten Kirchengänger, Übermütter und angepassten Hansel an die eigene Nase fassen und mit sich ins Gericht gehen. Sowas war noch nie populär, wenn man evtl. auch selbst was dazu beigetragen hat, sei es auch noch so indirekt.
Gott ist das lächerlich und engstirnig. Es wurde schon gesagt: Amokläufer sind Menschen, und diese Menschen haben in der Vergangenheit keinen anderen Ausweg mehr gewusst als mit Gewalt auf sich aufmerksam zu machen, oft tragen dazu Desozialisierung und Entfremdung bei, Dinge die innerhalb einer Gesellschaft gefördert werden oder halt nicht, durch mangelnden Zusammenhalt mit Freunden, Familie und Kollegen. Schuldig ist am Ende natürlich der Täter, aber zu den Grundvorraussetzungen tragen viele Faktoren aus dem Umfeld bei. Und dieses Umfeld besteht nicht nur aus Shootern, Splatter-/Möchtegern-Snuff-Filmchen und sonstigen radikalen Einflüssen. Alleine schon Vereinsamung bzw. Isolation innerhalb einer Gruppe kann verheerende psychologische Auswirkungen bei entsprechender Veranlagung haben.
Aber dafür müssten sich ja alle, auch die ach so politisch korrekten Kirchengänger, Übermütter und angepassten Hansel an die eigene Nase fassen und mit sich ins Gericht gehen. Sowas war noch nie populär, wenn man evtl. auch selbst was dazu beigetragen hat, sei es auch noch so indirekt.
- Mhairin
- Beiträge: 51
- Registriert: 30.04.2012 17:29
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Kommentar
Gut, wer Manhunt gespielt hat, sollte nachvollziehen können, dass erpressen, filmen und möglichst sadistisch Töten für die Freiheit des Protagonisten einer Spielerfahrung höchtens zum Verstören dient. (Ich habs gezockt, und ja, es war schon ein bisschen geil! nur wer entwickelt sowas? :O)
Wer Amok läuft, tötet oder erpresst hat ohnehin eine gesellschaftlich-soziale "Störung", welche meistens auch nicht kurier-, nur behandelbar ist.
Ein geläufiges Symptom der Krankheit "virtuelles Spielen" ist soziale und kognitive Dissonanz, welche zur Folge hat, dass das Indivuduum besonders in Affektsituationen ein kohärentes Kopier-Verhalten aufweist und ein leichtes bis schweres Störgefühl zwischen Wirklichkeit und Fiktion entwickelt, was unweigerlich an der jeweiligen Zurechnungsfähigkeit rüttelt.
Fakt ist, Mörder werden nicht gemacht, sie werden geboren! Einzig die Religion, Hypnose oder Meditation (welche Selbsthypnose ist), also tiefer Glaube und objektivierter Wille sind in der Lage, Menschen in ihren Grundverhalten zu verändern. Stichwort: Lymbisches System.
Solang wir nicht in Absolution geboren werden, werden immer und immer wieder derlei Experimente als Reaktion auf Attentate und Amok-Läufe statt finden.
Ich kann der ganzen Spiele-Verhetzung nur mit einem nüchternen, "sie wollen es doch", begegnen.
Warum bietet man Geld dafür?! Riecht nach medialer Hetzerei für all die "sleepin sheeps" da draußen!
Menschen bekommen Geld, teilen aber dem Vernichtungswahn nicht, und nach außen, für alle sensationsgeilen "sheeps" wirkt es, wie sie es wollen, böse.
Eine destruktive Wechselwirkung die das Kollektiv negativ vom Individuo abgrenzt!
Das stört die Gesellschaft und somit schlussendlich das Individuo.
Wer Amok läuft, tötet oder erpresst hat ohnehin eine gesellschaftlich-soziale "Störung", welche meistens auch nicht kurier-, nur behandelbar ist.
Ein geläufiges Symptom der Krankheit "virtuelles Spielen" ist soziale und kognitive Dissonanz, welche zur Folge hat, dass das Indivuduum besonders in Affektsituationen ein kohärentes Kopier-Verhalten aufweist und ein leichtes bis schweres Störgefühl zwischen Wirklichkeit und Fiktion entwickelt, was unweigerlich an der jeweiligen Zurechnungsfähigkeit rüttelt.
Fakt ist, Mörder werden nicht gemacht, sie werden geboren! Einzig die Religion, Hypnose oder Meditation (welche Selbsthypnose ist), also tiefer Glaube und objektivierter Wille sind in der Lage, Menschen in ihren Grundverhalten zu verändern. Stichwort: Lymbisches System.
Solang wir nicht in Absolution geboren werden, werden immer und immer wieder derlei Experimente als Reaktion auf Attentate und Amok-Läufe statt finden.
Ich kann der ganzen Spiele-Verhetzung nur mit einem nüchternen, "sie wollen es doch", begegnen.
Warum bietet man Geld dafür?! Riecht nach medialer Hetzerei für all die "sleepin sheeps" da draußen!
Menschen bekommen Geld, teilen aber dem Vernichtungswahn nicht, und nach außen, für alle sensationsgeilen "sheeps" wirkt es, wie sie es wollen, böse.
Eine destruktive Wechselwirkung die das Kollektiv negativ vom Individuo abgrenzt!
Das stört die Gesellschaft und somit schlussendlich das Individuo.
Zuletzt geändert von Mhairin am 07.01.2013 14:46, insgesamt 1-mal geändert.
- xionlloyd
- Beiträge: 355
- Registriert: 04.05.2009 21:56
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf
Hmm, eigentlich keine schlechte Idee. Einen alten Titel, den man nicht mehr braucht verbrennen lassen und immerhin 25$ für'n neues/neueres Spiel bekommen. Man tut so, als wäre man ein guter Mensch und bekommt auch noch Geld für'n altes Spiel ohne ein pöhser "Gebrauchthändler" zu sein . . . 
- haudida_dude
- Beiträge: 550
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf
ElTrollo hat geschrieben:Schon faszinierend, dass die wenigstens Geifere hier scheinbar die - alten - News vollständig gelesen haben. Die Initatoren der Aktion weißen doch ausdrücklich darauf hin, dass es nicht um eine monokausale Schuldzuschreibung geht, sondern ein kritischer Umgang mit gewalthaltigen Medien gefordert wird. Statt dessen wird hier als Gegenargument auf die liberale Gesetzgebung in punkto Waffen verwiesen, als ob damit das Problem gelöst wäre. Ein Amoklauf dürfte doch eher dass Resultat einer Kette mehrer Ereignisse sein. Darunter fällt der Zugang zu Waffen, Erfahren tatsächlicher oder vermeintlicher Ungerechtigkeiten, unter Umständen sozialer Druck, Mobbing oder psychische Erkrankungen. Das wird alles akzeptiert, aber gewalthaltige Medien - dass scheint hier ja undenkbar!
Und daher muss man sich damit nicht auseinander setzen und verfällt reflexhaft in ein Abwehrmuster, dass darin besteht, die amerikanischen Bevölkerung erstmal grundsätzlich als dumme, irrationale, möglichst noch religiös-fundamentalistische Spinner abzutun. In ihrer Kompromisslosigkeit ähneln sich einige Vertreter beider Lager, diejenigen, die nach einem Amoklauf sofort nach einem Verbot der "Killerspiele" rufen und diejenigen, die absolut auschließen, dass derartigen Spiele auch nur das aller geringste damit zu tun haben können.
This! + es ist keine Spieleverbrennung. Die Spiele werden in den Müll geschmissen. Müll wird verbrannt.
Jeder, der schon mal ein Buch weggeschmissen hat ist nach dieser Logik ein Bücherverbrenner.
-
billy coen 80
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf
Hey, bitte nicht im Versuch, die anderen Forenuser für ihre Verallgemeinerungen zu rügen eben jene Forenuser als Gruppe verallgemeinern!Randall Flagg hat geschrieben:ElTrollo hat geschrieben:Schon faszinierend, dass die wenigstens Geifere hier scheinbar die - alten - News vollständig gelesen haben. Die Initatoren der Aktion weißen doch ausdrücklich darauf hin, dass es nicht um eine monokausale Schuldzuschreibung geht, sondern ein kritischer Umgang mit gewalthaltigen Medien gefordert wird. Statt dessen wird hier als Gegenargument auf die liberale Gesetzgebung in punkto Waffen verwiesen, als ob damit das Problem gelöst wäre. Ein Amoklauf dürfte doch eher dass Resultat einer Kette mehrer Ereignisse sein. Darunter fällt der Zugang zu Waffen, Erfahren tatsächlicher oder vermeintlicher Ungerechtigkeiten, unter Umständen sozialer Druck, Mobbing oder psychische Erkrankungen. Das wird alles akzeptiert, aber gewalthaltige Medien - dass scheint hier ja undenkbar!
Und daher muss man sich damit nicht auseinander setzen und verfällt reflexhaft in ein Abwehrmuster, dass darin besteht, die amerikanischen Bevölkerung erstmal grundsätzlich als dumme, irrationale, möglichst noch religiös-fundamentalistische Spinner abzutun. In ihrer Kompromisslosigkeit ähneln sich einige Vertreter beider Lager, diejenigen, die nach einem Amoklauf sofort nach einem Verbot der "Killerspiele" rufen und diejenigen, die absolut auschließen, dass derartigen Spiele auch nur das aller geringste damit zu tun haben können.
Danke, endlich einer, der es verstanden hat.
Gibt doch abseits der unausweichlichen "typisch Amis"-Kommentare auch einige etwas differenziertere Aussagen hier im Thread. Auch ich bin mir keiner Schuld bewusst, in meinem Kommentar vorhin verallgemeinert oder reflexhaft eine extreme Gegenposition eingenommen zu haben. Bitte nicht immer so pauschalisieren, vor allen Dingen nicht, wenn man pauschalisierend Pauschalisieren zum Vorwurf macht. :wink:
Ansonsten zu El Trollo: deckt sich insgesamt mit meiner Meinung.
-
Nanimonai
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Re: Allgemein: USA: Spieleverbrennung wegen Amoklauf
Die Aufforderung, gewalthaltige Medien gesellschaftlich zu hinterfragen, ist besonders in den USA eine sehr vernünftige Sache. Nicht nur in Bezug auf Videospiele, auch im Filmbereich werden die Grenzen immer kleiner... PG13 als Altersempfehlung geht locker durch, wenn ein paar Köpfe rollen, so lange keine nackte Brust gezeigt wird.ElTrollo hat geschrieben:Schon faszinierend, dass die wenigstens Geifere hier scheinbar die - alten - News vollständig gelesen haben. Die Initatoren der Aktion weißen doch ausdrücklich darauf hin, dass es nicht um eine monokausale Schuldzuschreibung geht, sondern ein kritischer Umgang mit gewalthaltigen Medien gefordert wird. Statt dessen wird hier als Gegenargument auf die liberale Gesetzgebung in punkto Waffen verwiesen, als ob damit das Problem gelöst wäre. Ein Amoklauf dürfte doch eher dass Resultat einer Kette mehrer Ereignisse sein. Darunter fällt der Zugang zu Waffen, Erfahren tatsächlicher oder vermeintlicher Ungerechtigkeiten, unter Umständen sozialer Druck, Mobbing oder psychische Erkrankungen. Das wird alles akzeptiert, aber gewalthaltige Medien - dass scheint hier ja undenkbar!
Und daher muss man sich damit nicht auseinander setzen und verfällt reflexhaft in ein Abwehrmuster, dass darin besteht, die amerikanischen Bevölkerung erstmal grundsätzlich als dumme, irrationale, möglichst noch religiös-fundamentalistische Spinner abzutun. In ihrer Kompromisslosigkeit ähneln sich einige Vertreter beider Lager, diejenigen, die nach einem Amoklauf sofort nach einem Verbot der "Killerspiele" rufen und diejenigen, die absolut auschließen, dass derartigen Spiele auch nur das aller geringste damit zu tun haben können.
Auf das gesellschaftliche Problem aufmerksam machen: Ja.
Auf diese Art und Weise: Nein.
Eine öffentliche Verbrennung von was auch immer (Bücher, Flaggen, Hexen) hat noch nie zu mehr Toleranz und einem grundlegenden Nachdenken geführt. Im Gegenteil, durch so etwas wird der Fokus viel eher auf die sich verhärtenden Fronten gelegt als auf das eigentliche Problem.
