gc-Eindruck: Dark Soul's

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Tyrone Slothrop
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Schwierigkeitsgrad

Beitrag von Tyrone Slothrop »

In der chinesischen Mythologie wird angenommen, dass es böse Geister gibt und diese nur geradeaus laufen können. Derartige Geister kämen in Demon's Souls nicht weit und das wird sich mit Dark Souls hoffentlich nicht ändern. Du kannst dir nicht dein Schwert schnappen und einfach drauf los laufen in der Erwartung einer One Man Show. Rutgar hat ja ein schönes Beispiel von der gamescom gepostet. Ich bin über den Testbericht von Jörg zu DS gekommen. In diesem wird dem Anfänger wiederholt und eindringlich empfohlen zunächst auf Fernwaffen zu setzen. Mit dem Bogen von der Balustrade aus stellte der Turmritter kein Problem dar. In so ziemlich jedem Endgegner-Areal existieren sichere Zonen von denen aus der Boss erledigt werden kann. Man muss ja nicht so spielen aber man kann so spielen. You died meint doch in der Regel, ich war zu gierig, zu übermütig oder einfach nur vernagelt. Das Spiel ist ausgesprochen fair und sehr ausgewogen. Es verzichtet insbesondere auf billige Tricks, wie etwa mit einer ablaufenden Uhr den Spieler unter Druck zu setzen um so Spannung zu erzeugen.

Was hier über den DS Hype gesagt wurde, dass das Spiel kurz vor der Seligsprechung steht, ist für mich überraschend. Es gibt ja noch ganz andere Marktteilnehmer. In anderen Spielemagazinen spielt DS eher eine untergeordnete Rolle. Ich bin, glaube ich, fern davon DS verklären zu wollen; aber mein Gott, es wird so viel Zeit und Geld in den Sand gesetzt.

Bei Naughty Dog handelt es sich wohl um einzigartige Spitzenkönner in puncto Graphik oder was? Davon wird wohl auch Dark Souls weit entfernt sein. Nichtsdestoweniger gibt es da so Szenen in DS, wie die Begegnung mit einem patrouillierendem Black Phantom, im Nebel eine Rote Laterne schwenkend im Valley of Defilement. Dieser Graphikstil verteilt so gar keine Süßigkeiten. Das gefällt mir.

Schließlich ist da noch der sehr innovative Online-Mode, der ja SP und MP umfasst. Bin mal gespannt, wie sich der in Dark Souls darstellt.
Zuletzt geändert von Tyrone Slothrop am 25.08.2011 23:27, insgesamt 3-mal geändert.
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crackajack
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Re: Schwierigkeitsgrad

Beitrag von crackajack »

tyrone.slothrop hat geschrieben:In diesem wird dem Anfänger wiederholt und eindringlich empfohlen zunächst auf Fernwaffen zu setzen. Mit dem Bogen von der Balustrade aus stellte der Turmritter kein Problem dar.
Das ist dann alles andere als ein gut gebalancedes RPG wenn die versch. Klassen unterschiedliche Chancen haben.
Außerdem hätte ich mir dann die Charaktererstellung gleich sparen können.
Wenn ich nur Nahkampf vorhabe, einfach aus Prinzip, da ich Schwertschwingen immer schon interessanter fand, und meine Klasse eben danach wähle werde ich nicht aus Opportunismus meine Charakterwahl schon beim ersten Zeichen von Problemen über Bord werfen.
Ähnlich wie die Gothics die soweit ich weiß ja zu starke Magier haben. Sowas sollte ein gutes Spiel ausgewogen hinbekommen.
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ico
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Re: Schwierigkeitsgrad

Beitrag von ico »

crackajack hat geschrieben:
tyrone.slothrop hat geschrieben:In diesem wird dem Anfänger wiederholt und eindringlich empfohlen zunächst auf Fernwaffen zu setzen. Mit dem Bogen von der Balustrade aus stellte der Turmritter kein Problem dar.
Das ist dann alles andere als ein gut gebalancedes RPG wenn die versch. Klassen unterschiedliche Chancen haben.
Ist doch schon immer so gewesen. Ich bin leidenschaftlicher Bogenschützespieler. Die wenigsten Rollenspiele machen diese Klasse gleichwertig den anderen. Bogenschütze ist zumeist ein klassischer Supporter. Demon's Souls war das einzige Spiel wo ich mal ein gutes Gefühl hatte als Bogenschütze zu spielen.
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crackajack
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Re: Schwierigkeitsgrad

Beitrag von crackajack »

GZA/Geniusico hat geschrieben:Die wenigsten Rollenspiele machen diese Klasse gleichwertig den anderen.
Macht's aber nicht besser wenn's alle imba machen. Als Schwertschwinger ist man denke ich normalerweise fein raus, die anderen Klassen sollten imo aber immer konkurrenzfähig sein.

Freut mich aber das dir damit dann sowas wie ausgleichende Gerechtigkeit widerfahren ist.
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ItsPayne
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Re: Schwierigkeitsgrad

Beitrag von ItsPayne »

crackajack hat geschrieben:
tyrone.slothrop hat geschrieben:In diesem wird dem Anfänger wiederholt und eindringlich empfohlen zunächst auf Fernwaffen zu setzen. Mit dem Bogen von der Balustrade aus stellte der Turmritter kein Problem dar.
Das ist dann alles andere als ein gut gebalancedes RPG wenn die versch. Klassen unterschiedliche Chancen haben.
Außerdem hätte ich mir dann die Charaktererstellung gleich sparen können.
Wenn ich nur Nahkampf vorhabe, einfach aus Prinzip, da ich Schwertschwingen immer schon interessanter fand, und meine Klasse eben danach wähle werde ich nicht aus Opportunismus meine Charakterwahl schon beim ersten Zeichen von Problemen über Bord werfen.
Ähnlich wie die Gothics die soweit ich weiß ja zu starke Magier haben. Sowas sollte ein gutes Spiel ausgewogen hinbekommen.
Das ist deine sicht der dinge wie ein spiel sein sollte.
Wenn es allerdings eben gerade darum geht, "wie übervorteile ich meinen gegner, weil ich ihn sonst nicht besiegen kann", dann ist eben ein ganz anderer reiz geschaffen der viel zu selten ist in der heutigen spielewelt.
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crackajack
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Re: Schwierigkeitsgrad

Beitrag von crackajack »

ItsPayne hat geschrieben:Das ist deine sicht der dinge wie ein spiel sein sollte.
Wenn es allerdings eben gerade darum geht, "wie übervorteile ich meinen gegner, weil ich ihn sonst nicht besiegen kann", dann ist eben ein ganz anderer reiz geschaffen der viel zu selten ist in der heutigen spielewelt.
am besten schmeißt man sich per cheat mit god-mode ins Gemetzel. Übervorteilung extrem, woohoo.

und klar ist das meine sicht- wessen sonst?- wie Klassen in RPGs funktionieren sollten. Wenn jeder eig. klassenlos spielt, es nur schnöde Startskills sind, die nach 10 Levelaufstiegen irrelevant sind, dann brauche ich keine Auswahl am Anfang treffen.
Bei Team Fortress wähle ich ja auch nicht den Heavy um die anderen zu heilen. Klassen sollten einen Sinn haben, sonst sind sie logischerweise sinnlos.
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Obscura_Nox
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Beitrag von Obscura_Nox »

Und wenn es Klassen gewesen wären die einen strikten Skilltree gehabt hätten, dann gäbe es mit großer Wahrscheinlichkeit noch mehr Balanceschwierigkeiten, andere würden über zu wenig Freiheit motzen usw usw. Irgendeiner hat an irgendetwas immer was auszusetzen. Das liegt in der Natur der Menschen.

Das ist dann alles andere als ein gut gebalancedes RPG wenn die versch. Klassen unterschiedliche Chancen haben.


Nenn mir ein RPG in dem ALLE Klassen ÜBERALL die GLEICHEN Chancen haben. Ja - Mages und Archer waren zu stark. Und weiter? Sind deswegen alle anderen Klassen unbrauchbar? Wir reden hier nicht von einem Mmorpg, wo man dann dadurch genervt wird das 8/10 Spielern die gleiche Klasse spielen, sondern von einem RPG das in der Regel alleine gezockt wird.


Ihr predigt die ganze Zeit herunter das man Toleranz und Verständniss für die, die DS "leichter/anders" hätten gewollt zeigen soll, aber im gleichem Atemzug zieht ihr ausschließlich das in Betracht was EUCH Spaß machen würde. Und wenn jemand etwas dagegen sagt ist er der böse Fanboy und Egoist :roll:



Hier kommt man sich vor wie...wie...ja, wie auf 4Players Standard. Sich darüber beschweren das andere ja so intolerant sind, und im gleichen Atemzug diejenigen die, die eben nicht ausfallend geworden sind, beleidigen, als Fanboys abstempeln und grundsätzlich alles ignorieren was sie schreiben und nur das lesen was man lesen möchte.


Demons Souls gehört zu meinen Lieblingsspielen, wegen den Freiheiten bei der Charaktergestaltung, dem Art Design und dem Kampfsystem. Allerdings hätte ich mir ein besseres Magie System gewünscht, mehr Rüstungen, und eventuell respawnende Bosse. Bin ich jetzt ein Fanboy weil ich EURE Wünsche nicht teile, oder bin ich ein Noob dem das Spiel nur zu schwer weil, weil ich die Wünsche der anderen nicht komplett teile :roll:



Ihr argumentiert damit, das dass Spiel für euch besser wäre wenn es nicht ganz so hart wäre ( Was es eigentlich überhaupt nicht ist ) und das es dann auch mehr Leute ansprechen würde. So what? Habt ihr schon einmal etwas von "Fehlkauf" gehört? Das hat nichts damit zu tun das ihr zu schlecht seit, sondern das es euch vielleicht einfach nicht liegt? CoD bekommt auch durchgehend gute Bewertungen. Ich habe mir Black Ops von nem Kumpel ausgeliehen, und nach kurzer Zeit wieder ausgemacht - Weil es nichts für mich war. Für mich wäre es mit einer besseren Inzenierung, möglicherweise durch Dialogoptionen besser gewesen. Mehr Stealth Missionen etc. Beschwere ich mich deswegen in den Forem darüber? Dreimal dürftet ihr raten was ich mir da anhören dürfte. Genau. "Spiel halt was anderes."
Duschkopf.
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Beitrag von Duschkopf. »

Palonedin hat geschrieben:Aber es scheint so zu seien, das allein die Möglichkeit darüber schon als schlimm empfunden wird, genau wie man im Skyrim-Thread ähnliches lesen kann über das Schnell-Reise-System.
Ja genau. Allein schon die Möglichkeit empfinde ich als eine empfindliche Beeinträchtigung meiner Spielerfahrung. Ich will nicht mit dem Wissen spielen, dass ich zur Not ja auch auf easy stellen kann, wenn ich nicht mehr weiterkomme. Ich will keinen Notausgang, der mir Spannung und Atmosphäre wegnimmt. Ich will keine Kompromisse, ich will herausfinden, ob ich das Spiel so wie es ist schaffe oder nicht. Ich will mich ganz auf das Spiel einstellen müssen und nicht umgekehrt. Ich will keine Extrawurst gebraten haben. Ich will ein "eat it or leave it"-Gefühl haben. Ich will das Gefühl haben, vielleicht scheitern zu können - und zwar an Demons Soul selbst und nicht an einem auswählbaren Schwierigkeitsgrad. :twisted:
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Palonedin
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Beitrag von Palonedin »

Duschkopf. hat geschrieben:
Palonedin hat geschrieben:Aber es scheint so zu seien, das allein die Möglichkeit darüber schon als schlimm empfunden wird, genau wie man im Skyrim-Thread ähnliches lesen kann über das Schnell-Reise-System.
Ja genau. Allein schon die Möglichkeit empfinde ich als eine empfindliche Beeinträchtigung meiner Spielerfahrung. Ich will nicht mit dem Wissen spielen, dass ich zur Not ja auch auf easy stellen kann, wenn ich nicht mehr weiterkomme. Ich will keinen Notausgang, der mir Spannung und Atmosphäre wegnimmt. Ich will keine Kompromisse, ich will herausfinden, ob ich das Spiel so wie es ist schaffe oder nicht. Ich will mich ganz auf das Spiel einstellen müssen und nicht umgekehrt. Ich will keine Extrawurst gebraten haben. Ich will ein "eat it or leave it"-Gefühl haben. Ich will das Gefühl haben, vielleicht scheitern zu können - und zwar an Demons Soul selbst und nicht an einem auswählbaren Schwierigkeitsgrad. :twisted:
Aber hast du dann nicht noch eine Herausforderung, und zwar dem Drang zu widerstehen es auf einfacher zu stellen^^ Dann brauchst du auch gleich nochmal mehr Willenskraft, nein nicht aus dem Game sondern im RL. Das macht es doch gleich viel anspruchsvoller :P
Obscura_Nox hat geschrieben:
Ihr predigt die ganze Zeit herunter das man Toleranz und Verständniss für die, die DS "leichter/anders" hätten gewollt zeigen soll, aber im gleichem Atemzug zieht ihr ausschließlich das in Betracht was EUCH Spaß machen würde. Und wenn jemand etwas dagegen sagt ist er der böse Fanboy und Egoist Rolling Eyes
Du redest von Ihr, dabei haben, glaube ich, nur ich und Crack für einen einfacheren Schwierigkeitsgrad plädiert. Und dabei habe ich nie Toleranz gefordert, ich wollte nur wissen was so dagegen spricht. Faktisch also nur einer der Toleranz fordert. Ich kann mich auch nicht daran errinnern dich Egoist genannt zu haben oder Fanboy. Verallgemeinerungen von Personengruppen kommen fast nie gut an. Und du wiederholst das Argument das du persönlich nie über andere Spiele was forderst, ich meinte ja schon, darfst du ruhig machen, darüber diskutieren sollte man dürfen....du darfst ja auch gerne fordern das es keinen wählbaren Schwierigkeitsgrad geben soll, aber rational(man kann auch rational ein emotionales Gefühl begründen) begründet hätte ich das gern. Aber mir persönlich hast du in diesen Thread sowieso nie genantwortet^^...(Ich hab die ganze Nacht geweint, Obscura_Nox hasst mich, ich will nicht mehr leben :cry: )
Duschkopf.
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Beitrag von Duschkopf. »

Palonedin hat geschrieben:
Duschkopf. hat geschrieben:
Palonedin hat geschrieben:Aber es scheint so zu seien, das allein die Möglichkeit darüber schon als schlimm empfunden wird, genau wie man im Skyrim-Thread ähnliches lesen kann über das Schnell-Reise-System.
Ja genau. Allein schon die Möglichkeit empfinde ich als eine empfindliche Beeinträchtigung meiner Spielerfahrung. Ich will nicht mit dem Wissen spielen, dass ich zur Not ja auch auf easy stellen kann, wenn ich nicht mehr weiterkomme. Ich will keinen Notausgang, der mir Spannung und Atmosphäre wegnimmt. Ich will keine Kompromisse, ich will herausfinden, ob ich das Spiel so wie es ist schaffe oder nicht. Ich will mich ganz auf das Spiel einstellen müssen und nicht umgekehrt. Ich will keine Extrawurst gebraten haben. Ich will ein "eat it or leave it"-Gefühl haben. Ich will das Gefühl haben, vielleicht scheitern zu können - und zwar an Demons Soul selbst und nicht an einem auswählbaren Schwierigkeitsgrad. :twisted:
Aber hast du dann nicht noch eine Herausforderung, und zwar dem Drang zu widerstehen es auf einfacher zu stellen^^ Dann brauchst du auch gleich nochmal mehr Willenskraft, nein nicht aus dem Game sondern im RL. Das macht es doch gleich viel anspruchsvoller :P
Das ist aber nicht die Art Herausforderung, die ich haben möchte. Die erlebe ich ja schon jeden Tag beim Bäcker. Also wie gesagt, selbst durch nur theoretisch existierende Hintertürchen ginge einfach die Atmosphäre des Ausgeliefertseins verloren. Ich hoffe, Du verstehst das. :wink:
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Muramasa
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Beitrag von Muramasa »

ich hoffe einen höheren schwierigkeitsgrad nach dem ersten durchspielen, bei ds war das doch dann zu leicht, wenn mans wusste. Noch schöner wärs wenns nicht durch einfach höhere werte passieren würde, sondern durch mehr und besser platzierte feinde.
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Tyrone Slothrop
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Beitrag von Tyrone Slothrop »

Unterschiedliche Situationen erfordern unterschiedliche Ausrüstung. Mit dem Bogen hast du gegen den Turmritter gute Chancen, damit bist du aber noch lange nicht im God-Mode unterwegs. Unterschiedliche Charaktere korrespondieren mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Das steht so in der Gebrauchsanleitung und ist in diesem Thread auch schon bemerkt worden.

Es sollte rational begründet werden, warum ein straight ahead walk through als Schwertkämpfer nicht im Angebot des Spiels zu finden ist, sicher. Das Motiv der Frage sollte aber auch rational nachvollziehbar sein. Hier mit 'Menschen mit Handicap' oder meiner Mutti zu argumentieren, also bitte. Meine Mutti absolviert den GoW Endkampf gegen Hades ohne Augenzwinkern. Der werd ich doch nicht mit Demon's Souls kommen.

Allgemeiner formuliert: hat DS ein Problem mit dem Eingangsschwierigkeitsgrad? Vielleicht haben das die Sony Marktstrategen gedacht als sie auf die internationalen Vertriebsrechte verzichtet haben? From Software und Namco Bandai sind jedenfalls nicht der Auffassung: Dark Souls wird definitiv schwieriger werden. Meine Vermutung: Reduzierung der Anzahl der 'sicheren Zonen', Ausbau des Online 'let's play together' Modus.
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crackajack
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Beitrag von crackajack »

Obscura_Nox hat geschrieben:Nenn mir ein RPG in dem ALLE Klassen ÜBERALL die GLEICHEN Chancen haben.
Ich habe schon mal gesagt das es einen Fehler nicht besser macht nur weil er irgendwie Standard ist.
Und überall würde ich auch gar nicht fordern, übers ganze Spiel gesehen sollten versch. Klassen aber eine ähnliche Herausforderung vorfinden.
Obscura_Nox hat geschrieben:CoD bekommt auch durchgehend gute Bewertungen. Ich habe mir Black Ops von nem Kumpel ausgeliehen, und nach kurzer Zeit wieder ausgemacht - Weil es nichts für mich war. Für mich wäre es mit einer besseren Inzenierung, möglicherweise durch Dialogoptionen besser gewesen. Mehr Stealth Missionen etc. Beschwere ich mich deswegen in den Forem darüber? Dreimal dürftet ihr raten was ich mir da anhören dürfte. Genau. "Spiel halt was anderes."
Von mir bestimmt nicht. Jedenfalls nicht wenn ich keine echte Alternative nennen könnte.
Gegen Kritik, unterfüttert mit Argumenten!, habe ich sicher nichts.

Dialoge und mehr Stealth ist aber kaum mehr einfach als optionale Anpassung zu machen. Die Tendencies Werte-Verstellung einfach für einen optionalen Easy-mode zu missbrauchen bedarf einem Menüpunkt und keinerlei echter Programmierung oder gar Leveldesign. Für Dialoge müsste man ja dann wirkliche Konsequenzen in den Missionsverlauf skripten? Und für mehr Stealth bedarf es entweder echter Stealth Level, die dann kaum als optional bezeichnet werden können, oder einem offenerem Leveldesign im Stile von Crysis oder Deus Ex wo man eben versch. Herangehensweisen selber wählen darf.
Imo aber legitime Wünsche, nur eben weit schwieriger zu implementieren.
Duschkopf. hat geschrieben:...selbst durch nur theoretisch existierende Hintertürchen ginge einfach die Atmosphäre des Ausgeliefertseins verloren.
Finde ich komisch das man sich selber wohl nicht zu großen Leistungen aufraffen kann wenn das Spiel es nicht direkt erzwingt.
Irgendjemand hat ja auch geschrieben dass das Erfolgserlebnis so außergewöhnlich wäre. Klar habe ich mich auch beim ersten mal beim Tower Knight, Flamelurker und Maneater gefreut, genauso beim Kampf gegen Scirvir, dem alten King Doran, gegen Satsuki usw. usf., aber meine Freude war mindestens so groß beim schaffen des total optionalen Veterangrads in CoD4, des total optionalen Climax in Bayonetta, des total optionalen Smile Achievement in Geometry Wars2 usw. usf.
Wer bei vielen Spielen Herausforderung vermisst der spielt imo komisch, denn die Erleichterung etwas Schweres geschafft zu haben gibt's eig. in zahlreichen Spielen, imho eig. bei der Mehrzahl. Oft auch weit über dem was ich kann. Bayonettas Angel Slayer, bei allen Hero musikspielen die top Schwierigkeitsgrade, Elite in Killzone 2 und manche Trackcs in Trackmania sind einfach irre... da muss ich mich halt geschlagen geben und mich auf die einfacheren Sachen begnügen und mich darüber freuen Challenges auf meinem maximalen Niveau zu packen.
Der höchste Schwierigkeitsgrad in Bioshock ist hingegen lasch (mit deaktivierter Vitachamber), Kane&Lynch war auch in schwer ziemlich leicht, in Prince of Persia gibt's sowieso keine richtige Strafe für irgendwas, aber sonst, kann man sehr oft ordentlich gefordert werden.
Genaugenommen kann man sich ja selber immer noch mehr fordern indem man zB in Shootern freiwillig einfach den ganzen Level neu startet und die gemachten Savepointfortschritte verwirft.
Ein Spiel aber in Eigenregie leichter zu machen ist etwas schwierig...
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superboss
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Beitrag von superboss »

Da benutze ich ich tausend Worte, um dieses großartige und vielschichtige Action RPGAdventure Spiel zu beschreiben und einige schaffen das doch fast besser als ich.......

Es geht bei Ds eben darum, die recht freie und nicht gerade Welt mit ihren Regeln sowie Vor und Nachteilen zu besiegen, weshalb ein unterschiedlicher Schwierigkeitsgrad der Atmo schaden würde.

Das mag theoretisch nicht 100% Street Fighter, RPG, oder "realistisch" sein aber es erweckt die Welt zum Leben. Man beschäftigt sich mit ihr und bezieht sie in alle Aktionen mit ein, um sich Vorteile zu verschaffen. . Wie in einem freieren Plattformer, Stealth oder Open World Titel ist dies hier ein wichtiges Spielelement, was du eh beachten musst, wenn du nicht andauernd in den Abgrund fallen möchtest.

Und dass du die Welt auch fürchtest und jede Hilfe, Abkürzung, Rätsel usw zu schätzen weisst, dafür sorgt dann der Survival Touch..........
Jeder Schritt ist eine Entscheidung, Erkundung und Einschätzung der Umwelt, was das Spiel ja vom Beginn an (Nexus) knallhart durchzieht.
Wer ungeduldig ist oder nur einen Weg kennt, wird halt sehr schnell an seine Grenzen kommen......

Und das man als Fernkämpfer häufig im Vorteil ist, ist halt eine etwas übertriebene Wirkung dieser aber immer noch durchdachten Philosophie.

ist wieder etwas lang geworden aber vielleicht war das ne bessere Erklärung......
blueznow
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Beitrag von blueznow »

ok, offensichtlich fanden einige leute den schwierigkeitsgrad von demon's souls störend und sehen beunruhigt dark souls entgegen.

doch es ist wie mit allem im leben. das was man sich am härtesten erkämpfen muss, schätzt man am meisten! klingt abgedroschen, ist aber tatsache. zudem war der anfang ohne cling-ring, thief-ring und erfahrung nicht gerade einfach, doch das führte dazu (oder sollte es zumindest), dass die spielmechanik in kürzester zeit in fleisch und blut überging. aus fehlern lernt man bekanntlich!

cheers

p.s. nach über 2000 online-sessions kribbelt es immer noch wenn die nachricht erscheint: "phantom xy has invaded your world."