Diablo III - Auktionshaus mit Real-Geld-Transfer

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Stereomud
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Beitrag von Stereomud »

Jeder sei selbst dafür verantwortlich, zu entscheiden, ob sich der Kauf langfristig auszahlt, sagen die Entwickler.
Hahahaha wie geil XD

Auf gut Deutsch: "Wenn Ihr so blöd seid und virtuelle Güter von uns kauft, an denen WIR die Rechte haben, seid Ihr selbst schuld!"

Hammer! XD
halte ich für ein gerücht
Ich hab Beweise! XD
br1zz
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Beitrag von br1zz »

ich habe VIEL diablo2 closed bnet gezockt, und jeder der auch nur ein bisschen diablo2 im bnet gezockt hat wird folgendes wissen :

der anteil der spieler hat sich recht schnell in folgende aufteilung gewandelt :
80% botter
10% spambots für itemshops
5% baalrun/diarun etc bots
5% LEGIT SPIELER ( spieler ohne cheats / bots etc )

das ist keineswegs übertrieben, und wenn man sich diese liste ansieht wird man verstehen warum blizzard diesen schritt macht, 99% des umsatzes ausserhalb der kosten für das spiel haben die botter gemacht indem sie items für geld in itemshops + ebay&co verkauft haben. ausserdem hat die hohe anzahl an cheatern den ehrlichen spielern den spass vermiest. also im endeffekt wird sich NICHTS ändern ausser das blizzard nun dieses item für realgeld geschäft auf interne auktionshäuser verschiebt. also ist es dumm sich drüber aufzuregen. wenn blizzard auch noch rigoros gegen cheater vorgeht wird d3 eine viel bessere erfahrung als d2.

edit:

wie gesagt es ändert sich NICHTS ausser dass blizzard diesen play2win faktor auf interne auktionshäuser legt, vorher konnte man auch items für realgelds in ca 10000 shops betrieben durch botter kaufen. wer also sagt dass nun der spieler mit der dickeren geldbörse einen vorteil hat, hat recht, ABER es war vorher GENAUSO. jetzt hat blizzard aber die möglichkeit das botten einzuschränken und dadurch das spielerlebnis für alle zu verbessern.
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casanoffi
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Beitrag von casanoffi »

Was soll´s, juckt mich nicht, dass ein Auktionshaus und echte Währung eingebaut wird.

Wenn ein Spieler über Geld verfügt, dass er dafür übrig hat, soll er es doch ausgeben, wo und wie er will.

Und die Tatsache, dass ein Spiel unter diesen Gegebenheiten "leidet", mag zwar begründete sein - aber auch hier gilt für mich, was soll´s, juckt mich nicht.

So, wie es aussieht, wird Diablo3 ein zweites WoW.
Und wie man Geld generiert, weiß Blizzard ja...
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Stereomud
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Beitrag von Stereomud »

jetzt hat blizzard aber die möglichkeit das botten einzuschränken und dadurch das spielerlebnis für alle zu verbessern.
Und wer garantiert dies?
Die Bot-User würden doch den meisten Umsatz für Blizzard generieren da die auch die Meisten Items verkaufen und somit %ual Wertvoller sind als normaluser die nur 1 mal im Jahr ein Item gegen Realgeld verkaufen.

Also wer sagt mir das Bot-User wirklich verfolgt und gestopp werden? Die Wirtschaftlichen Zahlen sprechen ja eindeutig dagegen, oder etwa nicht?

Aber Blizzard wird bestimmt im Interesser der Spielergemeinde handeln.... :roll:
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Broco
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Beitrag von Broco »

Alle 30 Minuten Captcha Abfrage und das Problem ist gelöst :D
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Stereomud
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Beitrag von Stereomud »

Broco hat geschrieben:Alle 30 Minuten Captcha Abfrage und das Problem ist gelöst :D
Das wird die Spielerfahrung des Jahres XD
Falagar
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Beitrag von Falagar »

Stereomud hat geschrieben:
jetzt hat blizzard aber die möglichkeit das botten einzuschränken und dadurch das spielerlebnis für alle zu verbessern.
Und wer garantiert dies?
Die Bot-User würden doch den meisten Umsatz für Blizzard generieren da die auch die Meisten Items verkaufen und somit %ual Wertvoller sind als normaluser die nur 1 mal im Jahr ein Item gegen Realgeld verkaufen.

Also wer sagt mir das Bot-User wirklich verfolgt und gestopp werden? Die Wirtschaftlichen Zahlen sprechen ja eindeutig dagegen, oder etwa nicht?

Aber Blizzard wird bestimmt im Interesser der Spielergemeinde handeln.... :roll:
Wer garanantiert hier schon irgendwas...das ist doch alles im fernen Land der Spekulation....

Aber Hey, ich persönlich wäre jederzeit bereit für BNet einen monatlichen Pauschalobolus ala WoW zu zahlen, sofern da eben durchaus ein gewisser Gegenleistungswert entstehen würde... Ich mein ganz ehrlich, selbst wenn das Spiel noch nicht so alt wäre, ins Closed Bnet braucht man momentan eh nicht mehr wirklich gehen...
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Hans Hansemann
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Beitrag von Hans Hansemann »

Nice! Die WOW Real Money Beta ist zu ende nun kann D3 kommen. Ich habs immer gesagt, mit dem WOW itemshop wird für D3 ausgelotet was man so alles veranstalten kann.

Ich verwette mein Arsch drauf das es zusätzlich früher oder später einen D3 shop geben wird von Blizz mit Exklusiv Items, zierwerk oder was man halt bei D3 so machen kann.

Naja die leute kaufens ja. Mounts für 20€ sag ich nur. Mehr für en Mount bezahlen als man Monatlich zum spielen latzt oder fürs Spiel selber...

Und von wegen bottern wird einhalt geboten. Im Leben nicht. Die generieren doch umsatz. In WOW wird da auch nichts getan in jedem BG haste 1-3 Bots dabei.

Die zahlen doch auch monatlich also warum was tun?

Blizz ist schon der Hammer. xD
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Mindflare
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Beitrag von Mindflare »

Mirabai hat geschrieben: Gaming allgemein sollte nur! von Zeit/Leistung/Skill beeinflusst werden und keinenfalls! vom Persönlichen Einkommen oder/und Lebenssituation.
Wieviel Zeit ich habe, hängt aber vollkommen von meiner Lebenssituation ab. Mein job lässt nunmal nicht zu, dass ich jeden Tag noch 4 Stunden zum Zocken finde. Soll ich jetzt fordern dass Gaming teuer sein muss und keinesfalls von verfügbarer Zeit abhängen soll? Sowas wäre ja genauso abstrus, wie deine Forderung.

In Itembasierten Spielen ist Zeit nunmal durch Geld erstezbar, sobald es ein Handelssystem gibt. Ob jetzt über eBay oder die integrierten Möglichkeiten ist ja egal. Da wird keiner was gegen machen können. Daher verstehe ich Blizzard vollkommen, wenn sie das ins Spiel verlagern und so überwachbarer halten.

Ich werd's so oder so nicht nutzen. Wenn ich Wettbewerb will, nehme ich reine Skillbasierte Games. Also Shooter oder RTS.
freda
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Beitrag von freda »

Ingame AH hin oder her...das Schlimmste ist das neue Skillsystem. In D2 konnte ich einen Paladin auf 3 Arten skillen, die sich unterschiedlicher nicht hätten spielen können. Ein BO Buff Bot war ebenso genial. Speer Amazone oder Bogen Amazone.

Und jetzt? Alles gleich. Na hurra!

Nebenbei bemerkt: Auf ebay findet man kaum bis keine Items, weils verboten ist. Man geht also in Itemshops. DIe haben aber feste Preise. Ein Auktionshaus nicht. Deswegen heißt es auch Auktionshaus.

Wie auch immer, die News machen D3 so interessant wie einen Kropf, dann doch lieber D2 über Hamachi im LAN, abseits von Teleport Hammerdinen, Bot Baalruns und Runenevents.
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IEP
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Beitrag von IEP »

br1zz hat geschrieben: der anteil der spieler hat sich recht schnell in folgende aufteilung gewandelt :
80% botter
10% spambots für itemshops
5% baalrun/diarun etc bots
5% LEGIT SPIELER ( spieler ohne cheats / bots etc )
Ich wünschte die ganzen Heulsusen hier würden sich diese grausame Diablo 2 Realität mal wieder ins Gedächtnis rufen bevor sie jetzt schon wieder rumheulen. Aber was solls, ich spiele sowieso lieber mit Leuten, die nicht alle 5 Sekunden wegen optionalen Dingen weinen und schreien.
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Stereomud
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Beitrag von Stereomud »

Wer garanantiert hier schon irgendwas...das ist doch alles im fernen Land der Spekulation....
Klar garantiert hier keiner was, weil die Garantie den Umsatz senken würde! Und genau aus dem Grund ist das Prinziep aus meiner Sicht und für mich persönlich der Sargnagel für D3.
Ich wünschte die ganzen Heulsusen hier würden sich diese grausame Diablo 2 Realität mal wieder ins Gedächtnis rufen bevor sie jetzt schon wieder rumheulen.
Denk mal dreüber nach, dann wirst du merken das das Verschieben der Auktionen ins Ingame keinerlei Änderungen für dich bedeuten werden sondern nur den Umsatz von Blizzard steigern werden.
Das Spiel wird dann genauso nervig wie D2 aktuell Online, mit dem unterschied das Blizzard nun Geld damit verdient und du nicht mehr im Offline Lan mit Freunden zocken kannst!
Falagar
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Beitrag von Falagar »

Mindflare hat geschrieben:
Mirabai hat geschrieben: Gaming allgemein sollte nur! von Zeit/Leistung/Skill beeinflusst werden und keinenfalls! vom Persönlichen Einkommen oder/und Lebenssituation.
Wieviel Zeit ich habe, hängt aber vollkommen von meiner Lebenssituation ab. Mein job lässt nunmal nicht zu, dass ich jeden Tag noch 4 Stunden zum Zocken finde. Soll ich jetzt fordern dass Gaming teuer sein muss und keinesfalls von verfügbarer Zeit abhängen soll? Sowas wäre ja genauso abstrus, wie deine Forderung.

In Itembasierten Spielen ist Zeit nunmal durch Geld erstezbar, sobald es ein Handelssystem gibt. Ob jetzt über eBay oder die integrierten Möglichkeiten ist ja egal. Da wird keiner was gegen machen können. Daher verstehe ich Blizzard vollkommen, wenn sie das ins Spiel verlagern und so überwachbarer halten.

Ich werd's so oder so nicht nutzen. Wenn ich Wettbewerb will, nehme ich reine Skillbasierte Games. Also Shooter oder RTS.
Der Punkt in D2 war ja, dass viel Zeit nicht unbedingt Vorteil bedeuten musste....wenn du Dusel hattest, hatte man 5 Mins nach einloggen ein Megaitem gefunden, bei dem andere Leute tagelang farmen mussten.

Man kann als Gelegenheitsspieler halt nicht auf Ladder spielen, aber naja die war eh noch nie wirklich groß von Interesse...
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Queequeg
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Beitrag von Queequeg »

Auktionshaus mal beiseite.... Die Videos sind echt enttäuschend....


Diablo ist tot...
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Worrelix
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Beitrag von Worrelix »

Stereomud hat geschrieben:...unterstützt der Staat den Drogenhandel in dem er ihn legalisiert und versteuert oder bekämpft er ihn besser zum Schutz der Allgemeinheit?
Ehrlich gesagt ... es hätte schon seine Vorteile:

Die Junkies würden dadurch entkriminalisiert (Besitz und Gebrauch von Drogen); von den Steuereinnahmen könnte man Suchtheilzentren finanzieren; der Stoff wäre qualitativ "gesünder", weil er nicht mehr mit irgendwelchem Müll gestreckt wird; kriminellen Organisationen wird eine dicke Einnahmequelle entzogen ...

Nachteile gibt's ohne Frage ebenso, aber ich sehe das nicht als "ethisches" Problem, sondern eher als praktische Gefahr, daß dann mehr Leute Drogen nehmen würden.
Blizzard verkauft nichts in dem D3 AH. Also auch nicht irgendwelche Skill Updates oder Werteboni.
Alles, was dort verkauft wird, wurde vorher in der Spielwelt erspielt. Es ist kein "Pay2Win", sondern "Pay2FarmzeitSparen".
Ich spinn mal etwas rum....
Also Blizard wird an verkäufen beteiligt und das 2 mal! Einmal für den Verkauf ingame und nochmal für die Barauszahlung über Drittanbieter.
Ich vermute mal dies wird in %ualen Anteilen geschehn..
Gibt's da offizielle Aussagen zu, oder AGB Entwürfe? Wenn, dann hab ich das noch nicht mitbekommen.
So nun gut...klingt erstmal nicht schlimm. Aber wer verspricht mir jetzt das Blizzard nicht gezielt an der Droprate dreht um für bestimmte Gegenstände mehr Geld zu kassieren?
Es gibt doch auch so (in D2 oder WoW) Dropraten, die unter aller Sau sind ;-) - was wollen die da noch "drehen"?
Außerdem: Wenn die Dropraten sinken, gibt es irgendwann a) weniger Angebote im AH und b) mehr Spieler, die dann (mit deutlich mehr Recht) behaupten würden, es wäre ja doch ein "Pay2Win", weil man als normaler Spieler kaum noch sinnvolle Items gedroppt bekommt.

Ich denke, da bleibt alles wie gehabt.
Wer verspricht mir das Blizard nicht über "Angestellte" zocker einen Markt aufbaut?
Wenn sie Items generieren, fällt das irgendwann auf, daß Charakter X, Y und Z immer die besten Items verkaufen.
Wenn sie "China"Farmer einstellen, die in dem für Spieler üblichen Rahmen Items ergattern und verkaufen - warum nicht?

Ersteres fände ich verwerflich - würde aber, wie gesagt, irgendwann rauskommen. Spätestens, wenn einer dieser Mitarbeiter mal kündigt und aus dem Nähkästchen plaudert.