Stereomud hat geschrieben:...unterstützt der Staat den Drogenhandel in dem er ihn legalisiert und versteuert oder bekämpft er ihn besser zum Schutz der Allgemeinheit?
Ehrlich gesagt ... es hätte schon seine Vorteile:
Die Junkies würden dadurch entkriminalisiert (Besitz und Gebrauch von Drogen); von den Steuereinnahmen könnte man Suchtheilzentren finanzieren; der Stoff wäre qualitativ "gesünder", weil er nicht mehr mit irgendwelchem Müll gestreckt wird; kriminellen Organisationen wird eine dicke Einnahmequelle entzogen ...
Nachteile gibt's ohne Frage ebenso, aber ich sehe das nicht als "ethisches" Problem, sondern eher als praktische Gefahr, daß dann mehr Leute Drogen nehmen würden.
Blizzard verkauft nichts in dem D3 AH. Also auch nicht irgendwelche Skill Updates oder Werteboni.
Alles, was dort verkauft wird, wurde vorher in der Spielwelt erspielt. Es ist kein "Pay2Win", sondern "Pay2FarmzeitSparen".
Ich spinn mal etwas rum....
Also Blizard wird an verkäufen beteiligt und das 2 mal! Einmal für den Verkauf ingame und nochmal für die Barauszahlung über Drittanbieter.
Ich vermute mal dies wird in %ualen Anteilen geschehn..
Gibt's da offizielle Aussagen zu, oder AGB Entwürfe? Wenn, dann hab ich das noch nicht mitbekommen.
So nun gut...klingt erstmal nicht schlimm. Aber wer verspricht mir jetzt das Blizzard nicht gezielt an der Droprate dreht um für bestimmte Gegenstände mehr Geld zu kassieren?
Es gibt doch auch so (in D2 oder WoW) Dropraten, die unter aller Sau sind

- was wollen die da noch "drehen"?
Außerdem: Wenn die Dropraten sinken, gibt es irgendwann a) weniger Angebote im AH und b) mehr Spieler, die dann (mit deutlich mehr Recht) behaupten würden, es wäre ja doch ein "Pay2Win", weil man als normaler Spieler kaum noch sinnvolle Items gedroppt bekommt.
Ich denke, da bleibt alles wie gehabt.
Wer verspricht mir das Blizard nicht über "Angestellte" zocker einen Markt aufbaut?
Wenn sie Items generieren, fällt das irgendwann auf, daß Charakter X, Y und Z immer die besten Items verkaufen.
Wenn sie "China"Farmer einstellen, die in dem für Spieler üblichen Rahmen Items ergattern und verkaufen - warum nicht?
Ersteres fände ich verwerflich - würde aber, wie gesagt, irgendwann rauskommen. Spätestens, wenn einer dieser Mitarbeiter mal kündigt und aus dem Nähkästchen plaudert.