Lionhead: Gebrauchtmarkt schlimmer als Kopien

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Xris
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Beitrag von Xris »

Es geht hier mehr um die Formulierung als das uns diese Denkensweise nicht schon lange bekannt wäre. Ich würd mal ein paar Kommentare mehr lesen...
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Wigggenz
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Beitrag von Wigggenz »

Wenn sie nicht versuchen würden, den Gebrauchtmarkt an allen Ecken und Enden mit solchen Witzen wie Onlinepass, Accountbindung etc. zu zerstören, gäbe es auch weniger Raubkopierer.

Dank dieser dämlichen Aussage Lionheads wird es zumindest von Fable 3 für PC noch mehr Raubkopien als vorher geben. Sich drüber aufregen kann man nicht. Da sind die selbst schuld, haben ja gerade drum gebeten "raubkopiert lieber anstatt es gebraucht zu kaufen!"

Und @ Boesor: da sich Lionhead nicht von diesem "einen Kerl" distanziert hat, ist es nur logisch, dass der ganze Laden voll dahinter steht.

Natürlich ziehn alle Publisher ihre Kunden so ab, aber irgendwo muss man mMn mal mit Boykott anfangen, damit sie es lernen, dass man nicht mit dem Endkunden umgehen kann, wie man es gerade will. Und solche dämlichen Aussagen bieten sich doch perfekt an.
Ich persönlich habe meine Liste mit Spielen, die ich mir eigentlich holen wollte, schon gekürzt (was ich aber schon seit längerem vorhatte). Eigentlich bringt das nichts, aber ich gebe bei Wahlen ja auch meine Stimme ab.

Hauptsächlich werde ich mir Wii-Spiele von Nintendo holen, die sind da noch einigermaßen human. Kaufen, spielen, und wenn man möchte weiterverkaufen. Mehr nicht.
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lenymo
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Beitrag von lenymo »

Tja so ist das eben Raubkopierer sind meist keine Kunden wenn sie nicht die Möglichkeit hätten das Spiel umsonst aus dem Internet zu bekommen würden sie in den sehr vielen Fällen wohl auf das Spiel verzichten. Im Internet wird einfach vieles mitgenommen weils umsonst ist, wenn man für etwas Geld ausgeben muss sieht es oft ganz anders aus.

Der Gebrauchtkäufer hingegen ist immerhin ein potentieller Kunde da er tatsächlich auch noch bereit ist für Spiele Geld auszugeben.
Wenn dann noch Ketten wie GameStop dafür sorgen, dass das Geld der potentiellen Kunden des Publishers allein bei ihnen landet kann ich den Ärger verstehen.
Zuletzt geändert von lenymo am 18.05.2011 21:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Boesor
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Beitrag von Boesor »

Balmung hat geschrieben: Bei anderen Waren hat man ja auch oft ein Rückgaberecht bei nicht Gefallen, wieso nicht auch auf Spiele?
Bei welchen waren soll das sein?
Palace-of-Wisdom
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Beitrag von Palace-of-Wisdom »

"Raubkopien auf dem PC sind heutzutage weniger problematisch als Second-Hand-Verkäufe auf der Xbox."
Sorry, aber wie kann eine PR Abteilung so ein Statement absegnen? Ich würde den Mitarbeiter, der das gesagt hat feuern. Ich erkläre mal ganz einfach, warum Second-Hand Verkäufe (Die es gibt, seit dem es Videospiele gibt) heute so problematisch für 0815 Entwicklerteams sind.
Es gibt ein breites Angebot, mehr Spiele als der Spieler kaufen und spielen kann, ergo kaufen viele nicht vollpreis, warten oder kaufen gebraucht.
Es gibt zwei Wege wie man dem "second hand verkauf" den hahn zu drehen kann:

A) Man bindet das Spiel an den erstkäufer...

B) Man produziert geniale Spiele


Ich würde mir niemals eines meiner lieblingsspiele gebraucht kaufen, da ich blockbuster vorbestelle und nicht mal auf den preisverfall warten kann.

Der witz ist ja... wenn man mehr langzeitmotivation bringt, dann kaufen die kunden nicht shcnell genug das nächste spiel... schwere zeiten sind das heute.
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lenymo
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Beitrag von lenymo »

Boesor hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben: Bei anderen Waren hat man ja auch oft ein Rückgaberecht bei nicht Gefallen, wieso nicht auch auf Spiele?
Bei welchen waren soll das sein?
Schuhe von Zalando :cheer:
Die Brotmafia
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Beitrag von Die Brotmafia »

Gescheite Spiele mit Wiederspielwert oder vernünftigem Multiplayer verkaufen und keiner wird sein Spiel wieder verkaufen.

Kennt ihr irgendwen, der Starcraft 2 verkauft hat, gebraucht? Oder Warcraft 3? Die Preise z.B. für Diablo 2 oder WC3 sind immer noch recht hoch, da es eben nicht so viele Verkäufer gibt.

Oder Max Payne 2. Hat nichtmaln Multiplayer, doch niemals würde ich das Spiel verkaufen nur um ein paar Euro rauszuschlagen. Gleiches gilt für Gothic 2.

Man sollte sich nicht am freien Markt aufregen sondern sich mal selbst an die eigene Nase fassen wenn man nicht fähig ist, ein vernünftiges Spiel rauszubringen und nur noch Casual Games erstellt die nach 2 Stunden langweilig werden oder nach 6-12 Monaten durch einen Nachfolger ersetzt werden ohne dass man sich großartig verbunden fühlt.
Hafas
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Beitrag von Hafas »

lenymo hat geschrieben:
Boesor hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben: Bei anderen Waren hat man ja auch oft ein Rückgaberecht bei nicht Gefallen, wieso nicht auch auf Spiele?
Bei welchen waren soll das sein?
Schuhe von Zalando :cheer:
Naja - du redest hier vom gesetzlichen 14-Tage-Widerrufsrecht, wenn du Sachen online kaufst. Das gilt soviel ich weiß, auch für Software, solange du das Spiel nicht geöffnet hast.
Kannst es also zurückschicken, wenn dir die Verpackung nicht gefällt :lol:
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Boesor
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Beitrag von Boesor »

lenymo hat geschrieben:
Boesor hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben: Bei anderen Waren hat man ja auch oft ein Rückgaberecht bei nicht Gefallen, wieso nicht auch auf Spiele?
Bei welchen waren soll das sein?
Schuhe von Zalando :cheer:
Arghhhhh - schrei vor Glück
Das hat allerdings nichts mit der ware zu tun, sondern mit dem vertriebsweg.
kauf dir die Schuhe im Laden und das Rückgaberecht entfällt.
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The Scooby
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Beitrag von The Scooby »

Palace-of-Wisdom hat geschrieben:
"Raubkopien auf dem PC sind heutzutage weniger problematisch als Second-Hand-Verkäufe auf der Xbox."
Sorry, aber wie kann eine PR Abteilung so ein Statement absegnen? Ich würde den Mitarbeiter, der das gesagt hat feuern. Ich erkläre mal ganz einfach, warum Second-Hand Verkäufe (Die es gibt, seit dem es Videospiele gibt) heute so problematisch für 0815 Entwicklerteams sind.
Es gibt ein breites Angebot, mehr Spiele als der Spieler kaufen und spielen kann, ergo kaufen viele nicht vollpreis, warten oder kaufen gebraucht.
Es gibt zwei Wege wie man dem "second hand verkauf" den hahn zu drehen kann:

A) Man bindet das Spiel an den erstkäufer...

B) Man produziert geniale Spiele


Ich würde mir niemals eines meiner lieblingsspiele gebraucht kaufen, da ich blockbuster vorbestelle und nicht mal auf den preisverfall warten kann.

Der witz ist ja... wenn man mehr langzeitmotivation bringt, dann kaufen die kunden nicht shcnell genug das nächste spiel... schwere zeiten sind das heute.
Das mit dem Yin und Yang, schwarz und weiß, gut und böse oder auch der Wertungstrend der User geil oder scheiße, sollte man nicht auf alles übertragen. Es gibt mehr als nur 2 Wege. Es gibt viel mehr. Du denkst viel zu eintönig. Das Video mit den $30 pro Spiel + $20 für den Multiplayer war ein gutes Beispiel. Dieses Modell würde sogar dazu führen, dass mehr Spieler das Spiel wegen dem Singleplayer kaufen und die Käuferschicht für künftige Spiele erweitert wird. Denn viele Käufer sehen nicht nur das Spiel, sondern bewerten Spiele auch nach dem Publisher/Entwickler.
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The Scooby
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Beitrag von The Scooby »

Die Brotmafia hat geschrieben:Gescheite Spiele mit Wiederspielwert oder vernünftigem Multiplayer verkaufen und keiner wird sein Spiel wieder verkaufen.

Kennt ihr irgendwen, der Starcraft 2 verkauft hat, gebraucht? Oder Warcraft 3? Die Preise z.B. für Diablo 2 oder WC3 sind immer noch recht hoch, da es eben nicht so viele Verkäufer gibt.

Oder Max Payne 2. Hat nichtmaln Multiplayer, doch niemals würde ich das Spiel verkaufen nur um ein paar Euro rauszuschlagen. Gleiches gilt für Gothic 2.

Man sollte sich nicht am freien Markt aufregen sondern sich mal selbst an die eigene Nase fassen wenn man nicht fähig ist, ein vernünftiges Spiel rauszubringen und nur noch Casual Games erstellt die nach 2 Stunden langweilig werden oder nach 6-12 Monaten durch einen Nachfolger ersetzt werden ohne dass man sich großartig verbunden fühlt.
Hat die Brotmafia Konkurenz bei dir heute morgen was ins Backpulver gemischt oder warum so eine blöde Antwort?

Es gibt genug Spieler, die bei vielen Spielen keinen Multiplayer brauchen.
Blizzard Spiele leben zu einem gewissen Teil von ihrem Hype und dem nicht zu unterschätzenden Vorteil des ersten battle.net. Die Preise sind nur so hoch, weil es damals in der ersten esport Generation mit die populärsten Spiele waren, neben CS, welches auch noch relativ teuer angeboten wird. Das heißt nicht, sie sind schlecht aber die Spielmechanik hat sich durchgesetzt und da haben andere Entwickler klar das Nachsehen.

Jetzt fass dir mal an die eigene Nase und überleg dir wie Casual du denn bist. In deinem Denken steckt mehr casual knowledge als alles andere.
Easy Lee
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Beitrag von Easy Lee »

Wie kann man da über 12 Seiten diskutieren? Second Hand ist ganz normal und legitim. Da können sich die Publisher auf den Kopf stellen.

Der Online-Pass ist für mich ein hoch gewichteter Aspekt, der die Kaufentschbeidung negativ beeinflusst. Spiele, die ohnehin Wackelkandidaten auf meiner Einkaufsliste wären, fliegen also schnell von der Liste.

Und wenn sie sich noch mehr einfallen lassen den Konsumenten zu gängeln, wird meine Entscheidung zu verzichten ebenfalls nach noch schärferen Kriterien gefällt.
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Xris
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Beitrag von Xris »

@The Scooby
Was willste denn? Er hat doch entweder oder geschrieben:
Gescheite Spiele mit Wiederspielwert oder vernünftigem Multiplayer verkaufen und keiner wird sein Spiel wieder verkaufen.


Was an dem Beitrag nu so schlimm ist will sich mir nicht erschliessen. Beispiele die sowohl einen sehr guten SP als auch einen sehr guten MP hatten und haben. Und man mag über Blizzard sagen was man will - die D2 und Warcraft 3 Server sind immer noch online und das kostenlos.

Spiele die von Hype leben übrgens - da sind auch die Erwartungen dementsprechend groß.

Die Preise sind vorranig deshalb so hoch weil Blizzard sowohl D2 als auch Warcraft 3 nicht ohne BNet Code verkauft. Wirst du wegen ilwelcher Vergehen im BNet gebannt, kannst du mit dem Code nicht mehr online. Und da die allermeisten Käufer die Spiele auch im MP spielen wollen kaufen sie lieber neu anstatt gebraucht.
DesMoines
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Beitrag von DesMoines »

Haha wie albern...selten sowas dämliches gelesen...Raubkopien können garnicht weniger Schaden als Gebrauchtverkäufe verursachen, ob langfristig oder nicht, weil der Verkauf eines gebrauchten (Original-)spiels logischerweise impliziert, das es irgendwann neu gekauft wurde....was man von einer Raubkopie nicht behaupten kann....

Außerdem:

Es wird alles mögliche gebraucht verkauft und das ist auch gut so. Wir leben schon genug in einer Wegwerfgesellschaft...und mal im Ernst: Soll man jetzt lieber alte Spiele verschenken oder gar in den Müll werfen? ^^ Was hat denn da der Publisher (oder wer auch immer alles an nem game verdient) mehr davon? ^^

Gut das die Automobil- oder Immobilienbranche anders denkt, es sei denn sie arbeiten mit Schrottplätzen und Abriss-Firmen zusammen xD
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crewmate
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Beitrag von crewmate »

Danke für deine Meinung und das ignorieren von 12 Seiten Diskussion.