Ubisoft über neues DRM
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streethawk7584
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- Tabeekam
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Najo, wenn solche Maßnahmen wirklich das Raubkopieren erheblich eindämmen würden, hätte das ganze ja tatsächlich nen Sinn. Aber sind wir mal ehrlich: Es dauert höchstens eine Woche, bis die Raubkopierer-Community einen "patch" online stellt, womit auch Raubkopien wunderbar laufen- sogar besser als das Original. Gearscht bin doch letztendlich ich als ehrlicher Käufer: Ich hab im Gegensatz zu den Raubkopierern eine Version vom Spiel, die ich nicht unterwegs zocken kann. Die ich nicht spielen kann, wenn das Internet mal grade nicht läuft. Das ist doch Humbug.Mr. D hat geschrieben:Voll viele scheinen was dagegen zu haben das sich Publisher mehr schützen wollen. Ich finde, dass es mehr als verständlich ist!
Gerade im PC Spielesektor wird kopiert ohne Ende! Bestes beispiel Rekordspiel MWF2 über 6mio. x verkauft und gut 4mio x kopiert! (gut auch auf der 360 wird geschummelt) aber das sind peanuts verglichen zum PC Sektor!
Das jeder Publisher sein eigenes System rausbringt um die Zahl an Raupkopien zu mindern finde ich nicht ganz so gut schöner wäre es, wenn man sich auf ein System einigen würde und dieses täglich verbessert um schwarzkopien gänzlich auszurotten!
Um somit jeden Publisher zu geben, was er wirklich verdient hat!
- HanFred
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es ist sogar völlig pervers!Tabeekam hat geschrieben:Ich hab im Gegensatz zu den Raubkopierern eine Version vom Spiel, die ich nicht unterwegs zocken kann. Die ich nicht spielen kann, wenn das Internet mal grade nicht läuft. Das ist doch Humbug.
das tragische ist auch, dass im nachhinein wieder gejammert wird, auf dem PC würde nur raubkopiert. sicher, das problem ist gross, wenn auch nicht neu, aber mit solchen aktionen bringt die industrie sogar einige potentielle kunden dazu, spiele entweder zu boykottieren oder sie einfach gratis aus dem netz zu ziehen. bei Spore gab's doch solche protest-downloader, die nicht einmal spielen sondern nur die statistik der illegalen downloads in die höhe treiben wollten.
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streethawk7584
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Fab40
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Ich verstehe nicht, wieso Arnulfs Vorschlag der zeitlichen Lizenzbefristung belächelt wird. Ich bin schon seit geraumer Zeit davon überzeugt, dass wir uns in genau diese Richtung bewegen. Warum? Früher war ein Computerspiel in vieler Hinsicht einem gekauften Buch oder einer Videokassette ähnlich. Kaufte man, benutzte man, verlieh man, tauschte oder verkaufte man, sammelte man. Daran änderte sich lange nichts, egal welche Kopierschutze kamen und gingen. Übrigens: Auch wenn man schon vor VC-64-Zeiten über Schwarzkopien zu jammern begann, so gab es doch auch schon damals einen weiteren "Feind" des Publishers. Neben technologischen Gründen wurde fast immer auch der überquellende Gebrauchtspielemarkt als Ursache für den periodisch zusammenbrechenden Spielkonsolenmarkt genannt.
Mit dem technologischen Vorteil des Internets begann der zunehmende Nachteil der Kunden. Beispiele:
Nachteil Internet: Hatte man früher die einem Spiel beiliegenden Registrierkarten weggeworfen, wird man heute Aktivierungsservern und Zwangsaccounts ausgesetzt. Keine Wahlfreiheit, egal ob man I-Net hat oder nicht (übrigens sind Ende 2009 gerade mal 60% der Haushalte mit DSL gesegnet, auf dem Land haben etwa 10% nicht mal die technischen Voraussetzungen dazu).
Nachteil Accountbindung: Konnte man früher Spiele verleihen, tauschen, weiterverschenken oder verkaufen (je nach Verwertungszwang), wird dies durch die Accountbindung zunehmend unmöglich gemacht.
Nachteil Onlinezwang: Der nächste Schritt - der Kunde ist zwangsweise mit dem Publisher verbunden, der mit In-Game-Werbung, Auswertung von Kundenverhalten etc. neue Geschäftsfelder erschließt.
Fazit: Die eigentlichen Vorteile des Internets (neue Inhalte und Patches, Community-Features) werden kaum gefördert. Geht es aber ums Geld (DLC nebst Micropayments), holen die Publisher das Letzte aus dem Machbaren heraus. Spinnen wir das mal weiter (und damit zurück zu Arnulfs Vorschlag):
Im kaufmännischen Bereich ist es ein durchaus übliches Lizenzmodell, Software nur für einen begrenzten Zeitraum zu überlassen. Warum soll das für Unterhaltungssoftware nicht auch bald übernommen werden? Gibt doch offenbar genug Idioten, die das Beschneiden ihrer Rechte begeistert mit einem Kampf gegen Schwarzkopien verwechseln. Den Publishern geht es nur um die Gewinnmaximierung, da holt man sich das Geld ungeniert da, wo man es findet: bei den "guten" Kunden. An Schulhof-Kopierern würde man wegen ihres geringen Taschengeldbudgets eh nicht viel verdienen. Was Kundenrechte angeht, wird Spielesoftware zunehmend zu Crippleware.
Hatte Molyneux nicht neulich noch öffentlich über das Geschäftsmodell sinniert, dass man zum erfolgreichen Durchspielen eines Spiels in in-game-shops echtes Geld ausgeben können sollte? Ohne Zusatz-Moos gibt's das gute Schwert nicht, das zum Killen des Zwischengegners unumgänglich ist. Und wenn's keine dedicated Server mehr gibt (natürlich wegen Schwarzkopien, hrr hrr), dann kann man die Kunden bestimmt bald auch zu kostenpflichtigen Mitgliedschaften überreden, damit die auf den Premium-Firmenservern MP spielen dürfen. Was wir derzeit immer mehr erleben, ist vermutlich nur ein Vorgeschmack auf die Crippleware, die uns in Zukunft rechtlich wie spielerisch geboten werden wird.
Mich wundert, dass so viele zahlende Kunden das mit sich machen lassen.
Mit dem technologischen Vorteil des Internets begann der zunehmende Nachteil der Kunden. Beispiele:
Nachteil Internet: Hatte man früher die einem Spiel beiliegenden Registrierkarten weggeworfen, wird man heute Aktivierungsservern und Zwangsaccounts ausgesetzt. Keine Wahlfreiheit, egal ob man I-Net hat oder nicht (übrigens sind Ende 2009 gerade mal 60% der Haushalte mit DSL gesegnet, auf dem Land haben etwa 10% nicht mal die technischen Voraussetzungen dazu).
Nachteil Accountbindung: Konnte man früher Spiele verleihen, tauschen, weiterverschenken oder verkaufen (je nach Verwertungszwang), wird dies durch die Accountbindung zunehmend unmöglich gemacht.
Nachteil Onlinezwang: Der nächste Schritt - der Kunde ist zwangsweise mit dem Publisher verbunden, der mit In-Game-Werbung, Auswertung von Kundenverhalten etc. neue Geschäftsfelder erschließt.
Fazit: Die eigentlichen Vorteile des Internets (neue Inhalte und Patches, Community-Features) werden kaum gefördert. Geht es aber ums Geld (DLC nebst Micropayments), holen die Publisher das Letzte aus dem Machbaren heraus. Spinnen wir das mal weiter (und damit zurück zu Arnulfs Vorschlag):
Im kaufmännischen Bereich ist es ein durchaus übliches Lizenzmodell, Software nur für einen begrenzten Zeitraum zu überlassen. Warum soll das für Unterhaltungssoftware nicht auch bald übernommen werden? Gibt doch offenbar genug Idioten, die das Beschneiden ihrer Rechte begeistert mit einem Kampf gegen Schwarzkopien verwechseln. Den Publishern geht es nur um die Gewinnmaximierung, da holt man sich das Geld ungeniert da, wo man es findet: bei den "guten" Kunden. An Schulhof-Kopierern würde man wegen ihres geringen Taschengeldbudgets eh nicht viel verdienen. Was Kundenrechte angeht, wird Spielesoftware zunehmend zu Crippleware.
Hatte Molyneux nicht neulich noch öffentlich über das Geschäftsmodell sinniert, dass man zum erfolgreichen Durchspielen eines Spiels in in-game-shops echtes Geld ausgeben können sollte? Ohne Zusatz-Moos gibt's das gute Schwert nicht, das zum Killen des Zwischengegners unumgänglich ist. Und wenn's keine dedicated Server mehr gibt (natürlich wegen Schwarzkopien, hrr hrr), dann kann man die Kunden bestimmt bald auch zu kostenpflichtigen Mitgliedschaften überreden, damit die auf den Premium-Firmenservern MP spielen dürfen. Was wir derzeit immer mehr erleben, ist vermutlich nur ein Vorgeschmack auf die Crippleware, die uns in Zukunft rechtlich wie spielerisch geboten werden wird.
Mich wundert, dass so viele zahlende Kunden das mit sich machen lassen.
- Druzil
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Nein. Die Leute beschweren sich nicht darüber, daß die Publisher ihre Produkte schützen wollen. Die Leute beschweren sich darüber, daß dies auf kosten der ehrlichen und zahlenden Kunden getan wird. Zahlt man Geld, ist man auch noch der Angeschissene. Durch umständliche Handhabung, durch Beschränkungen und durch preisgeben von persönlichen Daten. Alles negative Dinge, die man mit einer Schwarzkopie nicht hat.Mr. D hat geschrieben:Voll viele scheinen was dagegen zu haben das sich Publisher mehr schützen wollen. Ich finde, dass es mehr als verständlich ist!
Gerade im PC Spielesektor wird kopiert ohne Ende! Bestes beispiel Rekordspiel MWF2 über 6mio. x verkauft und gut 4mio x kopiert! (gut auch auf der 360 wird geschummelt) aber das sind peanuts verglichen zum PC Sektor!
Übrigens: MW2 wurde 6 mio. mal verkauft? Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und sage: Siedler 7 wird das trotz dieses DRM nicht schaffen.
Microsoft hatte die Möglchkeit, ein solches System mit Game for Windows Live einzuführen. Das System müsste aber so ablaufen, wie es bei der XBox z.B. auch ist. Spielstände sind dann halt an ein (offline) Account gebunden. Das Spiel kann aber jederzeit weiter verkauft werden. Errungene Archivements bleiben erhalten.Das jeder Publisher sein eigenes System rausbringt um die Zahl an Raupkopien zu mindern finde ich nicht ganz so gut schöner wäre es, wenn man sich auf ein System einigen würde und dieses täglich verbessert um schwarzkopien gänzlich auszurotten!
Um somit jeden Publisher zu geben, was er wirklich verdient hat!
Erstelle ich mir aber für jedes Spiel einen neuen Account mit einer neuen (wegwerf) eMail Adresse, weil ich das Spiel sonst nicht einfach weiter verkaufen kann, so bleiben die Archivements nicht mal mehr erhalten.
Die meisten Leute, die sich hier über diese Kundengängelungen aufregen sind durchaus bereit, die Spiele zu kaufen. Aber eben nicht unter diesen Bedingungen.
- Thjan
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xXChefkochXx
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Ach komm...da hat Activision sich doch mit viel Anlauf selber ins Knie geschossenMr. D hat geschrieben:Voll viele scheinen was dagegen zu haben das sich Publisher mehr schützen wollen. Ich finde, dass es mehr als verständlich ist!
Gerade im PC Spielesektor wird kopiert ohne Ende! Bestes beispiel Rekordspiel MWF2 über 6mio. x verkauft und gut 4mio x kopiert! (gut auch auf der 360 wird geschummelt) aber das sind peanuts verglichen zum PC Sektor!
Das jeder Publisher sein eigenes System rausbringt um die Zahl an Raupkopien zu mindern finde ich nicht ganz so gut schöner wäre es, wenn man sich auf ein System einigen würde und dieses täglich verbessert um schwarzkopien gänzlich auszurotten!
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IWnet, Steamzwang, keine Dedis, Offline kein LAN möglich?! muss man sich den alles gefallen lassen?
Zudem erinnere ich nochmal an die Kundenverarsche, da die Sache mit den Dedis und mit der beschnittenen Version erst kurz vor Release bekannt gegeben haben.
Hatten sie auch nur gemacht, weil sie sich zu den Gerüchten äußern mussten.
Und auf einmal konnten sie es sich nicht mehr leisten 60€ für den Müll zu verlangen..
Viele wollten das Spiel bestimmt nur spielen, aber nicht, nachdem Av sie so abziehen wollte.
Und bei so einem Verhalten wundern die sich dann auch noch???
War halt alles in allem eher Modern WarFAIL
- PabloCHILE
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wenn die gängelung der User dahingehend kein wiederverkauf,gebundenheit (steam...usw),mehrmaliges install aufn eigenen rech nicht möglich ......usw tja wenn das aufhören würde dann hätten so glaube ich die allerwenigsten User etwas gegen kopierschutz es heist ja auch kopierschutz und nicht *schutz vor User* :wink:
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DonLowin
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Die Argumentation gefällt mir.Fab40 hat geschrieben:Ich verstehe nicht, wieso Arnulfs Vorschlag der zeitlichen Lizenzbefristung belächelt wird. Ich bin schon seit geraumer Zeit davon überzeugt, dass wir uns in genau diese Richtung bewegen. Warum? Früher war ein Computerspiel in vieler Hinsicht einem gekauften Buch oder einer Videokassette ähnlich. Kaufte man, benutzte man, verlieh man, tauschte oder verkaufte man, sammelte man. Daran änderte sich lange nichts, egal welche Kopierschutze kamen und gingen. Übrigens: Auch wenn man schon vor VC-64-Zeiten über Schwarzkopien zu jammern begann, so gab es doch auch schon damals einen weiteren "Feind" des Publishers. Neben technologischen Gründen wurde fast immer auch der überquellende Gebrauchtspielemarkt als Ursache für den periodisch zusammenbrechenden Spielkonsolenmarkt genannt.
Mit dem technologischen Vorteil des Internets begann der zunehmende Nachteil der Kunden. Beispiele:
Nachteil Internet: Hatte man früher die einem Spiel beiliegenden Registrierkarten weggeworfen, wird man heute Aktivierungsservern und Zwangsaccounts ausgesetzt. Keine Wahlfreiheit, egal ob man I-Net hat oder nicht (übrigens sind Ende 2009 gerade mal 60% der Haushalte mit DSL gesegnet, auf dem Land haben etwa 10% nicht mal die technischen Voraussetzungen dazu).
Nachteil Accountbindung: Konnte man früher Spiele verleihen, tauschen, weiterverschenken oder verkaufen (je nach Verwertungszwang), wird dies durch die Accountbindung zunehmend unmöglich gemacht.
Nachteil Onlinezwang: Der nächste Schritt - der Kunde ist zwangsweise mit dem Publisher verbunden, der mit In-Game-Werbung, Auswertung von Kundenverhalten etc. neue Geschäftsfelder erschließt.
Fazit: Die eigentlichen Vorteile des Internets (neue Inhalte und Patches, Community-Features) werden kaum gefördert. Geht es aber ums Geld (DLC nebst Micropayments), holen die Publisher das Letzte aus dem Machbaren heraus. Spinnen wir das mal weiter (und damit zurück zu Arnulfs Vorschlag):
Im kaufmännischen Bereich ist es ein durchaus übliches Lizenzmodell, Software nur für einen begrenzten Zeitraum zu überlassen. Warum soll das für Unterhaltungssoftware nicht auch bald übernommen werden? Gibt doch offenbar genug Idioten, die das Beschneiden ihrer Rechte begeistert mit einem Kampf gegen Schwarzkopien verwechseln. Den Publishern geht es nur um die Gewinnmaximierung, da holt man sich das Geld ungeniert da, wo man es findet: bei den "guten" Kunden. An Schulhof-Kopierern würde man wegen ihres geringen Taschengeldbudgets eh nicht viel verdienen. Was Kundenrechte angeht, wird Spielesoftware zunehmend zu Crippleware.
Hatte Molyneux nicht neulich noch öffentlich über das Geschäftsmodell sinniert, dass man zum erfolgreichen Durchspielen eines Spiels in in-game-shops echtes Geld ausgeben können sollte? Ohne Zusatz-Moos gibt's das gute Schwert nicht, das zum Killen des Zwischengegners unumgänglich ist. Und wenn's keine dedicated Server mehr gibt (natürlich wegen Schwarzkopien, hrr hrr), dann kann man die Kunden bestimmt bald auch zu kostenpflichtigen Mitgliedschaften überreden, damit die auf den Premium-Firmenservern MP spielen dürfen. Was wir derzeit immer mehr erleben, ist vermutlich nur ein Vorgeschmack auf die Crippleware, die uns in Zukunft rechtlich wie spielerisch geboten werden wird.
Mich wundert, dass so viele zahlende Kunden das mit sich machen lassen.
Jedoch werden die Lizenzkosten eher anders verkauft. Oder will mir jetzt ernsthaft jmd erzählen das Geld was Monatlich für Spiele wie WoW bezahlt werden muss sei nur für die angebotenen patches etc.
Fazit ist also Firmen wie Ubisoft sollten eher das Geschäftsmodell von Blizzard als so nen driss einführen. Die Einnahmen steigen, denn wer es hat kauft weiterhin.
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MadEagLe
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Nein nein, ich denke die Leute, die das Abo- bzw. Lizenzmodell von WoW damit erklären, dass Patches etc. nur so finanziert werden können, wollen sich einfach nicht eingestehen, dass sie von Blizz gemolken werden.DonLowin hat geschrieben:
Die Argumentation gefällt mir.
Jedoch werden die Lizenzkosten eher anders verkauft. Oder will mir jetzt ernsthaft jmd erzählen das Geld was Monatlich für Spiele wie WoW bezahlt werden muss sei nur für die angebotenen patches etc.
Fazit ist also Firmen wie Ubisoft sollten eher das Geschäftsmodell von Blizzard als so nen driss einführen. Die Einnahmen steigen, denn wer es hat kauft weiterhin.
In der Theorie müssten die Abogebühren inzwischen viel geringer sein, da die Nachfrage so groß ist. Ich meine das Preismodell wurde vor dem Launch von Blizz unter der Annahme einer gewissen Userzahl kalkuliert. Aber(!) es ist seitdem unverändert geblieben. Keine Spur von "normalen" Marktmechanismen. Und warum nicht?
Ich meine das liegt daran, dass Blizz keinen Grund hat, die Preise zu senken. Funktioniert doch gut das System für sie.
Aber gerade WoW ist ein zweischneidiges Schwert. Man kann nicht behaupten, dass alle die es spielen Suchtis sind. Das wäre zu einfach gedacht. Um mal nur einen Aspekt neben der Qualität des Spiels zu nennen: Kundenbindung durch Community. Würde man das Spiel noch spielen, wenn alle Leute, die man dort kennt aufhören?
Was also jeder für sich bewerten muss ist, ob die Leistung in akzeptablem Verhältnis zum Preis steht.
Es bleibt dem Einzelnen nur übrig, "mit den Füßen zu voten". Wenn es mir zu teuer ist, kauf ich es nicht. Keine andere Wahlmöglichkeit.
Es wird sich nichts an "Molkereipraktiken" ändern, solange die Masse der Verweigerer gegenüber der Masse der Mitschwimmer nicht signifikant ist.
Für mich persönlich verringert sich die Leistung von Ubisoft durch ihr neues DRM sehr signifikant. Nicht, weil ich kein Internet oder keine Flatrate hätte, sondern weil ich nicht so drauf stehe, gläserner Kunde zu sein. Also was mache ich? Schweren Herzens auf AC II verzichten bzw. auf die Pyramide warten.
Vielleicht greife ich aber auch zur von-Freund-ausleihen / in-die-Videothek-gehen / bei-Freund-zocken-Variante
Schaun wir mal.
Ach ja: Zum zweiten zitierten Satz von wegen Ubi sollte Blizzards Geschäftsmodell einführen: Das ginge für Siedler dank vielversprechendem Onlinemodus, aber für SingleplayerGames?
Vielleicht in der Form eines "Ubisoft-Abos". Für X € im Monat kann man alle UbiTitel zocken solange und soviel man will? Mmmh, könnte vielleicht Anklang finden, aber ich glaube das geht an ihrer Casualzielgruppe vorbei.
BTW als ich diese Nachricht mit dem DRM-Krams verdaut hatte, habe ich sofort die S7-Beta gelöscht...
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violetjoker
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Vorallem, sollte Siedler 7 was sein, wäre es genau so ein Spiel das ich dann auspacke wenns Internet spinnt, insofern ein Kaufanreiz weniger dazu noch die kindliche Trotzhaltung und die große Auswahl an Alternativen, das wars mim Kauf.smerles hat geschrieben:Tja, so wirds nix mit dem Siedler 7 Kauf. Pech gehabt Ubi!
EDIT:
Laut Interview seien ja "die meisten Spieler permanent ans Internet angeschlossen" - Das mag für die "Core-Gamer" zutreffen, für Ubisofts Lieblingskunden, den "Casual-Gamer" trifft das ganz sicher nicht zu!
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GrownupLawolf
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- Registriert: 29.07.2009 00:31
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Schwachsinn!KeiichiSama hat geschrieben: PS: Das heisst RAUBkopierer, Schwarzkopierer hört sich, wie ich finde, viel zu nett an!
Ich unterstütze Schwarzkopierer keineswegs (eigentlich nerven die mich auch), aber Raubkopierer ist ein von den Medien erfundener Begriff, um eben diese Tat mit einem Raub gleichzustellen.
Wenn jemand ein Spiel kopiert, ist das ganz sicher kein Raub. Ein Raub wäre, wenn jemand unter Androhung von Gewalt ein Spiel (in einem Laden) verlangen würde.
So sehr ich Schwarzkopierer hasse, aber solch ein Medienmist (KILLERspiele?) haben selbst die nicht verdient.
