Genau DAS spricht er an. Wenn das Selbstwertgefühl an ein Produkt, eine Marke gebunden wird, um das eigene, eher kümmerlich ausgeprägte Selbstwertgefühl aufzupolstern, dann hat das nichts mehr mit "Fan sein" zu tun.DARK-THREAT hat geschrieben:Erschreckend finde ich eher die Leute, die immer einen "Feind" im Leben brauchen, um sich oder seine Entscheidungen für besser zu halten.Igorsam hat geschrieben: Es ist schon absurd, wie manche auf Kritik an einer Marke/Firma reagieren. Vor allem die Bindung des Selbstwertgefühls an eine Marke finde ich ehrlichgesagt erschreckend.
DARAN ist auch nichts schlechtes, aber DAS hat er ja auch nicht angesprochen. Es gibt einen beträchtlichen Unterschied zwischen "Ich bin Fan von X" und "Ich fühle mich persönlich angegriffen, wenn jemand X nicht toll findet oder Kritik daran übt." Ihr meint beide das letztere, welches erschreckend, armselig, whatever ist. Früher sind die Leute blind einer Flagge, einem König hinterher gedackelt, heute muss halt eine kommerzielle Marke oder eine bestimmte Hardware dafür herhalten.Lass doch Fans Fans sein. Sowas hast du überall, sei es im Sport oder wie hier in der Wirtschaft. Es gibt Leute, die verbinden den Erfolg ihres Lieblings mit positiven Gedanken. Was ist schlecht daran?
Was immerhin ein zivilisatorischer Fortschritt ist, schicken doch weder MS, noch Sony ihre jeweiligen Fans in den Krieg. Immer auch die positive Seite der Dinge sehen
