Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisierung von Modifikationen

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incognitoo
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi

Beitrag von incognitoo »

mr archer hat geschrieben:
Deuterium hat geschrieben:Gabe ist eine kleine, dreckige Hure!
Nein. Gabe ist eine halb-parasitäre Lebensform, die den Trick drauf hat, Endorphin-verstärkende Pheromone zu verströmen und damit den Wirt zu täuschen.
Clever.
Episch. Einfach nur pure, epische Geilheit.

Da rege ich mich mal wieder darüber auf, wieviele User ich dank des vorliegenden Themas zusätzlich auf meine Ignoreliste packen musste, um mein Herz zu schonen, und das es eigentlich wirklich keinen Grund mehr gibt, in den 4p-Kommentaren mitzulesen (von posten ganz zu schweigen), da die Masse an Trollen, Industrieverstehern und Kurzzeitgedächnisfanatikern wie eine endlose Welle gegen substantielle Posting von... eben eher intelligenten Leuten brandet; ich blase also richtig schön Trübsal - und dann kommst Du und zauberst mir ein Lächeln ins Gesicht.

Von ganzem Herzen, Danke.
Gast
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi

Beitrag von Gast »

Kajetan hat geschrieben:Es sind 75%, weil zu den Standard-30% für Valve Bethesda angeblich um die 40% für sich selbst einfordert, um zweimal kassieren zu können. Für den Verkauf des Spieles und dann noch an Mods, an deren Erstellung sie mit KEINEM MÜDEN Cent beteiligt waren.
Nah, bspw. auch Epic verlangt Royalties bei kommerzieller Nutzung ihrer UE4. Allerdings sind das dort nur 5%, und diese werden auch erst ab den ersten 3.000$ pro Spiel und Quartal fällig. :Blauesauge:
(Ich weiß, geht leicht in Richtung Tomate-und-Gurke-Vergleich ... aber der Grundgedanke ist, dass beide einen Anteil vom Gewinn abgegeben müssen, wenn sie die Basis eines anderen Contenterstellers gewerblich nutzen.)
Zuletzt geändert von Gast am 27.04.2015 20:22, insgesamt 3-mal geändert.
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DerSnake
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi

Beitrag von DerSnake »

TheRatOne hat geschrieben:Das Modder für ihre Arbeit bezahlt werden.. jo, warum nicht, wenn es möglich ist. Sie investieren zum Teil viel Zeit und dann sollen sie auch die Möglichkeit haben, etwas dafür zu erhalten.
Zwingt die dazu jemand?

Und ja die Möglichkeit sollen sie haben in Form einer "Freiwilligen" Spende. So wie der Modder Freiwillig Arbeit/Zeit in einer Mod steckt, so will ich freiwillig entscheiden ob ich den Modder nun ne Spende zukommen lasse oder nicht.
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Kajetan
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi

Beitrag von Kajetan »

LePie hat geschrieben: Nah, bspw. auch Epic verlangt Royalties bei kommerzieller Nutzung ihrer UE4. Allerdings sind das dort nur 5%, und diese werden auch erst ab den ersten 3.000$ pro Spiel und Quartal fällig. :Blauesauge:
(Ich weiß, geht leicht in Richtung Tomate-und-Gurke-Vergleich ...)
Nur ganz ziemlich arg leicht daneben :lol:
Gast
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi

Beitrag von Gast »

Kajetan hat geschrieben:
LePie hat geschrieben: Nah, bspw. auch Epic verlangt Royalties bei kommerzieller Nutzung ihrer UE4. Allerdings sind das dort nur 5%, und diese werden auch erst ab den ersten 3.000$ pro Spiel und Quartal fällig. :Blauesauge:
(Ich weiß, geht leicht in Richtung Tomate-und-Gurke-Vergleich ...)
Nur ganz ziemlich arg leicht daneben :lol:
Hey, was soll ich machen, kommerziell vertriebene Mods sind in dieser Form ein Novum. :Psst:
(Es gab Einzelfälle bei kostenpflichtigem inoffiziellem Content - Aperture Tag oder Gmod - aber diese wurden immer persönlich mit den Entwicklern/Rechteinhabern verhandelt, zudem waren sie auch mehr eigenständige Erweiterung denn Mod.)
Zuletzt geändert von Gast am 27.04.2015 20:48, insgesamt 6-mal geändert.
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Hiri
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi

Beitrag von Hiri »

Sn@keEater hat geschrieben:
TheRatOne hat geschrieben:Das Modder für ihre Arbeit bezahlt werden.. jo, warum nicht, wenn es möglich ist. Sie investieren zum Teil viel Zeit und dann sollen sie auch die Möglichkeit haben, etwas dafür zu erhalten.
Zwingt die dazu jemand?

Und ja die Möglichkeit sollen sie haben in Form einer "Freiwilligen" Spende. So wie der Modder Freiwillig Arbeit/Zeit in einer Mod steckt, so will ich freiwillig entscheiden ob ich den Modder nun ne Spende zukommen lasse oder nicht.
Komisch ich dachte Modding wäre ein Hobby das Spaß macht. Seltsam dass das immer mit Arbeit gleichgesetzt wird.

Die Gamer machen sich selbst alles kaputt und die Konzerne freuts.
Gewöhnt euch an Bezahl-Mods. Gibt genug dumme die alles mitmachen.
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Erstarrung
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi

Beitrag von Erstarrung »

Armin hat geschrieben:
Slayer123 hat geschrieben:naja gut, es gibt ja auch freibeträge und nicht alles muss gleich ein gewerbe sein. (...) ich denke mit spenden waren die meisten am besten dran, wenn man jetzt mal den finanziellen faktor betrachtet.
Aber wieso muss man denn solche Spenden nicht versteuern? Das sind doch nicht wirklich gemeinnuetzige Spenden, sondern ganz normale Einkuenfte.
Zum Ersten: Nein, "alles" muss nicht gleich ein Gewerbe sein - das Verkaufen von Mods ist aber eins, und zwar gleich und vom ersten Anbieten eines zahlungspflichtigen Mods an. Und nein, für Gewerbetreibende gibt es keinerlei Freibeträge; die müssen ab dem ersten eingenommenen Euro eine Einnahmenüberschussrechnung anfertigen (wahlweise auch eine komplette Buchhaltung anfangen).

Zum Zweiten: Spenden muss man nicht versteuern, weil Spenden keine Einkünfte sind. Eine Spende wird nicht zur Spende, wenn sie an eine gemeinnützige Einrichtung erfolgt (sie ist dann nur beim Spender steuerlich als Sonderausgabe abzugsfähig), sondern eine Spende ist eine freiwillige Leistung, die ohne Gegenleistung, aber in der Regel mit einer gewissen Zweckbestimmung gegeben wird (egal an wen). Spenden an Modder sind dann halt für den Spender nicht steuerlich absetzbar. Trotzdem führen Spenden (da freiwillig und ohne damit verknüpfte Gegenleistung) nicht zu Einkünften des Modders (Spenden, Schenkungen, Glücksspielgewinne, Wettgewinne, etc. lassen sich nicht unter eine der sieben Einkunftsarten subsummieren und daher sind diese Dinge auch nicht einkommensteuerpflichtig). Erst wenn der Modder mehr als 20.000,00 Euro gespendet bekommt, muss er Steuern zahlen, allerdings keine Einkommensteuer, sondern Schenkungssteuer.
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Kibato
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi

Beitrag von Kibato »

Tja mit sowas kommt man nur durch wenn man die Monopolposition inne hat. Keiner wird Steam jetzt boykottotieren, denn alle die das Thema interssiert haben wahrscheinlich ihre komplette Spielesammlung dort :Vaterschlumpf:
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DerSnake
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi

Beitrag von DerSnake »

Kibato hat geschrieben:Tja mit sowas kommt man nur durch wenn man die Monopolposition inne hat. Keiner wird Steam jetzt boykottotieren, denn alle die das Thema interssiert haben wahrscheinlich ihre komplette Spielesammlung dort :Vaterschlumpf:
Wird auch niemand machen zumindest nicht die, die schon Steam nutzen. Die meisten werden so um die über 100 Spiele( Oder viel mehr ) auf Steam haben. Der eigene Account ist ein einfach zu Wertvoll mittlweile, als das man mal so eben auf Steam verzichten kann :/ Zumal das Problem kommt das viele große AAA Spiele über Steam laufen ( EA Spiele mal ausgenommen)
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mr archer
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi

Beitrag von mr archer »

Die interessante Frage wird ja vielmehr sein, was für Auswirkungen das Ganze auf die Modding-Szene haben wird. Trennt sich da jetzt die Spreu vom Weizen? Was passiert zukünftig mit einem STEAM-verdongelten Titel, den ich mit einem Mod versehen möchte, der nicht bei STEAM geladen ist? Oder der bei STEAM geladen ist, aber auch noch anderswo im Netz zu finden ist ...
Usw. usw. usw. Ich bin froh, dass ich bisher dann doch nur einmal bei Deus EX: HR schwach geworden bin und ansonsten den Laden noch immer vermeiden konnte.
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chichi27
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi

Beitrag von chichi27 »

Falls es nicht verschwindet werden derartige Spiele eben boykottiert oder auf einer Konsole gekauft.
Armin
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi

Beitrag von Armin »

Erstarrung hat geschrieben: Zum Ersten: Nein, "alles" muss nicht gleich ein Gewerbe sein - das Verkaufen von Mods ist aber eins, und zwar gleich und vom ersten Anbieten eines zahlungspflichtigen Mods an. Und nein, für Gewerbetreibende gibt es keinerlei Freibeträge; die müssen ab dem ersten eingenommenen Euro eine Einnahmenüberschussrechnung anfertigen (wahlweise auch eine komplette Buchhaltung anfangen).
Wenn Du das gleich nach dem ersten Verkauf anmeldest und dann keinen Profit machst, dann kriegst Du aber erst Recht Aerger, Stichwort "Liebhaberei". Schliesslich kann man ja ne ganze Menge als Ausgaben geltend machen, wenn das ein Gewerbe ist. Und da kommt hoechstwahrscheinlich ein gewerbliches minus bei raus, womit man am Ende illegal anderen Steuern sparen kann.
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Kajetan
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi

Beitrag von Kajetan »

mr archer hat geschrieben:Die interessante Frage wird ja vielmehr sein, was für Auswirkungen das Ganze auf die Modding-Szene haben wird.
Nach ein paar Tagen des Lesen diverser Positionen und Nachdenkens ... das kommt darauf an :)

Es kommt darauf an, wie erfolgreich dieser Versuchsballon für Beth sein wird. Wenn nicht, schläft die Sache recht schnell ein, denn wenn das nicht einmal mit Skyrim und seinen fündunddrölfzig Milliarden Mods klappt, bei wem soll es sonst klappen?

Wenn es erfolgreich genug ist, kommt es darauf an, ob Beth und andere Publisher versuchen Modding vollständig auf Steamworks zu zwingen, um den potentiellen Umsatz zu maximieren. Es dürfte ein leichtes sein dies per AGB, ein paar kleinen technischen Blockaden und zwei, drei Abschreckungs-Maßnahmen (DMCA Claims, Cease &Z Desist-Letter bis hin zur tatsächlichen Klageeinreichung) Modding ausserhalb Steams abzuwürgen.

Dann kommt es darauf an, ob man Mods weiterhin kostenlos abgeben darf, was mit Spendenlinks passiert, ob diese tatsächlich gelöscht werden. Denn von Spenden hat der Publisher ja gar nix, gehen diese doch direkt an den Modder. Sprich ... Spendenlinks werden via AGB seitens Valve oder des Publishers verboten.

Je strikter der Publisher Mods ausserhalb der offiziellen Verwertungskette einschränkt, umso weniger größere und aufwendigere Mods wird es geben, da sich die Arbeit dafür angesichts von Pflichtabgaben und Lizenzen für Tools für Modder immer weniger lohnt, je aufwendiger der Mod ist. Selbst wenn man versucht das Geld an der Steuer vorbeizuschieben und "schwarz" moddet.

Dann kommt es darauf an, ob der Publisher langfristig mehr durch Mod-Verkauf gewinnt, als er durch wegfallende LongTail-Verkäufe modbarer Spiele verliert. Denn kosmetische Skins alleine haben nicht die verkaufsfördernde Wirkung, welche die ganze Bandbreite von möglichen Mods allen nur denkbaren Umfangs haben.

Noch viel zu viele Variablen, noch keine stichhaltige Prognose abgebbar.
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Steppenwaelder
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi

Beitrag von Steppenwaelder »

diese modding geschichte passt auch wunderbar mit dem traiding card und item handel zeug ein, dass steam zuvor eingeführt hat. viele sind bestimmt so an sich nicht bereit geld für mods auszugeben, aber durch das eben genannte Zeug hat so gut wie jeder ein paar groschen aufn Steam Konto und das kann man dann ja wunderbar in Mods investieren - tut nicht großartig weh und Valve verdient sich dumm und dämlich dran.
Echt clever gemacht eigentlich - perfide, aber clever.
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Kajetan
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Re: Steam: Gabe Newell reagiert auf Kritik an der Monetarisi

Beitrag von Kajetan »

steppen_riegel hat geschrieben:diese modding geschichte passt auch wunderbar mit dem traiding card und item handel zeug ein, dass steam zuvor eingeführt hat. viele sind bestimmt so an sich nicht bereit geld für mods auszugeben, aber durch das eben genannte Zeug hat so gut wie jeder ein paar groschen aufn Steam Konto und das kann man dann ja wunderbar in Mods investieren - tut nicht großartig weh und Valve verdient sich dumm und dämlich dran.
Echt clever gemacht eigentlich - perfide, aber clever.
Jepp, stimmt.