In der Tat. Vom Gameplay wars ja teilweise oldschoolig und fordernd, aber die ständigen Cutscenes. Die Story auch nicht der Rede wert, das man jetzt alle 2 Minuten Erklärungen bringen muss.sphinx2k hat geschrieben:Alleine das ist doch das negativ Beispiel Nummer eins IMO. Keine zwei Meter ohne das man wieder aus dem Spielfluss raus gerissen wird.KING_BAZONG hat geschrieben:Max Payne 3
Nintendo - Satoru Iwata: In aktuellen Spielen gibt es zu viele Zwischensequenzen
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johndoe981765
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Re: Nintendo - Satoru Iwata: In aktuellen Spielen gibt es zu
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Re: Nintendo - Satoru Iwata: In aktuellen Spielen gibt es zu
Mich beschleicht so das Gefühl, dass der Neogaf-Übersetzer Iwatas Aussagen von 4gamer.net kontroverser gestaltete, als sie eigentlich waren ...
Jedenfalls, sollte er gemeint haben, dass pauschal alle heutigen Spiele einen zu großen Aufwand um Cutscenes treiben, dann muss ich das wohl verneinen, denn je nach Titel - und der Art Spielgefühl, welches transportiert werden soll - kommt man nicht ohne dergleichen aus (auch wenn interaktive Filme und zu viel Händchenhalten beim Gameplay nicht gerade mein persönlicher Fall sind; ich habe nichts gegen Zwischensequenzen in Überlänge, aber daneben sollte die Spielmechanik dem Spieler schon ein angemessenes Maß an Kontrolle gewähren).
Sollte er jedoch gemeint haben, dass zu viele heutige Titel einen zu hohen Aufwand um Zwischensequenzen treiben, dann muss ich ihm zustimmen. Zu oft sieht man nämlich noch immer, wie nicht in Erzähltechnik und Charakterzeichnung versierte Entwickler zu viele Ressourcen in die Vermittlung der eigentlich vergessenswerten Handlung investieren. Als besonderes Negativbeispiel muss ich da Blades of Time erwähnen, wo der Spieler sich von der völlig uninteressant gestalteten Protagonistin mit Monologen förmlich berieseln lassen muss, was sehr bald äußerst negativ auf das Spielgefühl schlägt.
@ Rachlust: Dein Post war der reinste Widerspruch in sich. Die Cutscene aus MGS4 war dir zu lang, d.h. du hättest stattdessen wohl lieber mehr Gameplay gehabt - gleichzeitig sagst du, dass Gameplay dich generell nicht interessiert und du rein storyfixiert bist . . . . Wut?!
Jedenfalls, sollte er gemeint haben, dass pauschal alle heutigen Spiele einen zu großen Aufwand um Cutscenes treiben, dann muss ich das wohl verneinen, denn je nach Titel - und der Art Spielgefühl, welches transportiert werden soll - kommt man nicht ohne dergleichen aus (auch wenn interaktive Filme und zu viel Händchenhalten beim Gameplay nicht gerade mein persönlicher Fall sind; ich habe nichts gegen Zwischensequenzen in Überlänge, aber daneben sollte die Spielmechanik dem Spieler schon ein angemessenes Maß an Kontrolle gewähren).
Sollte er jedoch gemeint haben, dass zu viele heutige Titel einen zu hohen Aufwand um Zwischensequenzen treiben, dann muss ich ihm zustimmen. Zu oft sieht man nämlich noch immer, wie nicht in Erzähltechnik und Charakterzeichnung versierte Entwickler zu viele Ressourcen in die Vermittlung der eigentlich vergessenswerten Handlung investieren. Als besonderes Negativbeispiel muss ich da Blades of Time erwähnen, wo der Spieler sich von der völlig uninteressant gestalteten Protagonistin mit Monologen förmlich berieseln lassen muss, was sehr bald äußerst negativ auf das Spielgefühl schlägt.
@ Rachlust: Dein Post war der reinste Widerspruch in sich. Die Cutscene aus MGS4 war dir zu lang, d.h. du hättest stattdessen wohl lieber mehr Gameplay gehabt - gleichzeitig sagst du, dass Gameplay dich generell nicht interessiert und du rein storyfixiert bist . . . . Wut?!
Zuletzt geändert von Gast am 31.12.2014 01:20, insgesamt 2-mal geändert.
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johndoe880627
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Re: Nintendo - Satoru Iwata: In aktuellen Spielen gibt es zu
Hallelujah. Es gibt noch Menschen mit Hirn.sabienchen hat geschrieben:Wagt Mehr GamePlay und Öfter Weniger Story...
Meine Musste-Noch-Durchzocke-Liste ( viele schon seit Release hier rumliegen, also seit Jahren )
PC:
Arkham Origins + Blackgate
Castlevania 2
I am alive
Killer is dead ( 60fps Fix )
Watchdogs ( E 12 Mod 60 Fps Ultra )
Lost Planet 1-3
Dead Space 3
Outland
Resi 6
Saints Row 2-4
GtA 4 ( Ballad of Gay Tony habe ich gesuchtet )
State of decay, Spelunky, Rogue Legacy, Walking Dead Season Two
Strider
Far Cry 3 + 4
Remember me
Lego Marvel Super Heros
MS Splosion Man
The last Tinker
PS3:
The last of us
God of war ascension
Ni no kuni
Schon ein paar prominente Titel. Aber gebannt am Stück durchgespielt habe ich vor allem die Games ohne großen Krimskrams wie Cutscenes, Donkeys, oder CGI-Intros!
Gauntlet
Double Dragon Neon
Foul Play, Final Exam
Mitsurugi Kami Hikae
Castle of Ilusion, Brothers, Deadlight, Limbo,
Thomas was alone UND VIELE MEHR
Einfach Gerät anmachen. Kurz zuschauen (müssen), aber eben so kurz danach sehr lang ZOCKEN (dürfen und wollen)!!!!
Edit:
Saufe gerade in meinen 35. Geburtstag und bin hackedicht. Watch Dog läuft natürlich nicht mit dem E 12 Mod, den es nict gibt. Es ist TheWorseMod 1.0 Final, High- Ultra Details, über Optionen gelockt auf bombenfeste 50 fps. Sorry, Jungs. Seht es mir nach.
Trinkt alle einen auf mich bitte!!!
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Re: Nintendo - Satoru Iwata: In aktuellen Spielen gibt es zu
Ein Gläschen Ouzo auf unseren guten Freund Newbie126.Newbie126 hat geschrieben:Trinkt alle einen auf mich bitte!!!

(Und nüchtere dich vor deinem nächsten Beitrag ein bissel aus.)
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OPTI-Maler
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Re: Nintendo - Satoru Iwata: In aktuellen Spielen gibt es zu
Zuletzt geändert von OPTI-Maler am 04.01.2015 07:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nintendo - Satoru Iwata: In aktuellen Spielen gibt es zu
DAS...ist genau was ich immer sage. Die ganz großen Hardcore "cutscener" in der Szene sind teilweise eine einzige Zwischensequenz wie the last of us, uncharted, the walking dead usw. Und ja, selbst den Echtzeitpassagen merkt man so a, das sie gescriptet sind, was sie auch zu einem Anschauwerk macht, weniger zu einem direkten Eerlebnis, ausgelöst durch den eigenen einfluss.
Hört einfach auf damit, dafür geht man ins Kino. Das geht so weit, das die Spiele wegen der "story" (die 90 % des umfangs ausmacht" dafür verantwortlich wird, das es "Spiel" des Jahres wird. Dann gibt es in den positiven aufzählungen tolle Schauspieler, realistisch dreinblickende Gesichter, tolles voice acting, Atmosphäre durch den verbalen Konflikt und bla und Gameplay ist IRRELEVANT oder wird selbst als average erscheinung als Hit durchgewinkt, weil man ja so eine Tolle Geschichte erlebt.
Ironie: Mann beschwert sich über CGI in filmen, wo es eigentlich hingehört und bestraft es auch...belohnt es allerdings in Games.
Hört einfach auf damit, dafür geht man ins Kino. Das geht so weit, das die Spiele wegen der "story" (die 90 % des umfangs ausmacht" dafür verantwortlich wird, das es "Spiel" des Jahres wird. Dann gibt es in den positiven aufzählungen tolle Schauspieler, realistisch dreinblickende Gesichter, tolles voice acting, Atmosphäre durch den verbalen Konflikt und bla und Gameplay ist IRRELEVANT oder wird selbst als average erscheinung als Hit durchgewinkt, weil man ja so eine Tolle Geschichte erlebt.
Ironie: Mann beschwert sich über CGI in filmen, wo es eigentlich hingehört und bestraft es auch...belohnt es allerdings in Games.
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Re: Nintendo - Satoru Iwata: In aktuellen Spielen gibt es zu
In Games ist alles CGI auch die Spielgrafik, daher ist letztere Satz ziemlich albern.)FireEmblem(Awakening hat geschrieben:
Hört einfach auf damit, dafür geht man ins Kino. Das geht so weit, das die Spiele wegen der "story" (die 90 % des umfangs ausmacht" dafür verantwortlich wird, das es "Spiel" des Jahres wird. Dann gibt es in den positiven aufzählungen tolle Schauspieler, realistisch dreinblickende Gesichter, tolles voice acting, Atmosphäre durch den verbalen Konflikt und bla und Gameplay ist IRRELEVANT oder wird selbst als average erscheinung als Hit durchgewinkt, weil man ja so eine Tolle Geschichte erlebt.
Ironie: Mann beschwert sich über CGI in filmen, wo es eigentlich hingehört und bestraft es auch...belohnt es allerdings in Games.
Aber generell verstehe ich dein Problem nicht...hört einfach auf damit? Warum denn? Es gibt doch zig Alternativen und damit meine ich nicht nur Nintendo, die dabei nicht mitmachen. Das eine leidet nicht unter dem anderem und ich finde es ziemlich böswillig anderen ein Spielvergnügen absprechen zu wollen, nur weil man es selbst nicht mag.
- KING_BAZONG
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Re: Nintendo - Satoru Iwata: In aktuellen Spielen gibt es zu
"Geht ins Kino" ist natürlich komplett sinnfrei und geht am Thema vorbei, denn Kino ist nicht interaktiv, sondern rein passive Berieselung. Selbst ein TLOU hat noch locker 80%+ an Gameplay zu bieten, gemessen an der Gesamtspielzeit. Dasselbe gilt für UNCHARTED oder LA NOIRE, GTA, RDR, Ico, SOTC, Silent Hill, Hitman 2 (immer noch mein Lieblings-Hitman). Soul Reaver, Shadowman, The Suffering usw.
Und man sieht ja, dass dies extrem gut ankommt, bei Publikum und Presse. Hervorragende Kritiken und GOTY-Auszeichnungen en masse sind das Ergebnis. Plus Verkaufszahlen.
Nur spielen ist auch okay, reicht einem oft aber nicht mehr. Wenn ich einen Ferrari habe, warum soll ich dann nur mit 80 auf der rechten Spur cruisen ? Den will ich auch mal ausfahren oder zumindest annähernd. Das Medium bietet mehr und kreative Köpfe holen das auch raus. Nicht immer, aber immer öfter.
Für anspruchsvolle Unterhaltung über dem Niveau von Barbapapa oder Sesamstrasse sind Zwischensequenzen, Charakterzeichnung und Story (berührende, emotionale Momente) oder Einsatz von Musik (alles durchaus Mittel aus dem Film) unerläßlich.
So wie Square seinerzeit das Genre des "Cinematic-RPG" etabliert hat (mit FFVII, später dann folgten Xenogears und Parasite Eve, FF VIII, FF IX usw.), immer natürlich gemessen an den technischen Möglichkeiten, so waren es Spiele wie Uncharted 1-3, TLOU und so weiter, die die letzten Jahre dominiert und neue Maßstäbe gesetzt haben, was Inszenierung und Präsentation betrifft (Stichwort Immersion....ja, ich weiß, auch abgenudelter Begriff, aber er beschreibt es perfekt).
Und wieso soll man Potenzial nicht nutzen, wenn es solche Meisterwerke wie die oben beschriebenen ermöglicht ? Das ist Evolution oder lediglich ein weiterer Pfad, der sich auftut (Fahrenheit, Heavy Rain, Beyond, Alien:Isolation gingen NOCH weiter als TLOU oder Uncharted und ich bin sicher, das wird noch nicht das Ende sein). Und keiner zwingt einen, diesen Pfad mitzugehen. Wer immer noch nur auf Sesamstrassen-Niveau steht, der kann sich ja damit begnügen. Es gibt ja die Alternativen, die mit Story überhaupt nichts am Hut haben oder nur rudimentär.
Aber bereichernd sind diese erzähl-lastigen Spiele auf jeden Fall, das zeigt auch das Echo.
Alles kann, nichts muss
Und man sieht ja, dass dies extrem gut ankommt, bei Publikum und Presse. Hervorragende Kritiken und GOTY-Auszeichnungen en masse sind das Ergebnis. Plus Verkaufszahlen.
Nur spielen ist auch okay, reicht einem oft aber nicht mehr. Wenn ich einen Ferrari habe, warum soll ich dann nur mit 80 auf der rechten Spur cruisen ? Den will ich auch mal ausfahren oder zumindest annähernd. Das Medium bietet mehr und kreative Köpfe holen das auch raus. Nicht immer, aber immer öfter.
Für anspruchsvolle Unterhaltung über dem Niveau von Barbapapa oder Sesamstrasse sind Zwischensequenzen, Charakterzeichnung und Story (berührende, emotionale Momente) oder Einsatz von Musik (alles durchaus Mittel aus dem Film) unerläßlich.
So wie Square seinerzeit das Genre des "Cinematic-RPG" etabliert hat (mit FFVII, später dann folgten Xenogears und Parasite Eve, FF VIII, FF IX usw.), immer natürlich gemessen an den technischen Möglichkeiten, so waren es Spiele wie Uncharted 1-3, TLOU und so weiter, die die letzten Jahre dominiert und neue Maßstäbe gesetzt haben, was Inszenierung und Präsentation betrifft (Stichwort Immersion....ja, ich weiß, auch abgenudelter Begriff, aber er beschreibt es perfekt).
Und wieso soll man Potenzial nicht nutzen, wenn es solche Meisterwerke wie die oben beschriebenen ermöglicht ? Das ist Evolution oder lediglich ein weiterer Pfad, der sich auftut (Fahrenheit, Heavy Rain, Beyond, Alien:Isolation gingen NOCH weiter als TLOU oder Uncharted und ich bin sicher, das wird noch nicht das Ende sein). Und keiner zwingt einen, diesen Pfad mitzugehen. Wer immer noch nur auf Sesamstrassen-Niveau steht, der kann sich ja damit begnügen. Es gibt ja die Alternativen, die mit Story überhaupt nichts am Hut haben oder nur rudimentär.
Aber bereichernd sind diese erzähl-lastigen Spiele auf jeden Fall, das zeigt auch das Echo.
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johndoe880627
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Re: Nintendo - Satoru Iwata: In aktuellen Spielen gibt es zu
Was den Menschen nicht ans Herz geht, wird nicht bespielt, nicht besprochen, nicht gesehen, nicht gekauft, nicht gesagt, nicht geküsst, nicht durchdacht, nicht geglaubt, nicht getröstet, nicht geheiratet, nicht gefühlt, nicht verstanden, nicht gereinigt, nicht geliebt!
Wenn immer mehr Games zu interaktiven mehr oder weniger nicht abbrechbaren Filmschnipseln werden, die einen aus den individuell unterschiedlichsten Gründen wie niedrige Auflösung ( Konsole ), ödem Setting, langweiligen und schlecht vertonten Dialogen ( Tlou ), Augenkrebs 30 fps ( LA Noire ), dümmlichen Charakteren nicht ans Herz gehen und das reine Gameplay offensichtlich aus Zeit- und Kostengründen von den Entwicklern vernachlässigt wird, was bleibt dann für den Spieler übrig, was ihn inspiriert, was ihn Neugierde empfinden lässt, was seinen Entdeckergeist beflügelt, was ihn mit der Spielwelt verschmelzen lässt, was ihn für eine Zeit lang wieder zum Kind macht und an der Seele nagende Alltagsprobleme geradezu spielend in den Hintergrund drängt?
Kurzum:
Wenn ich die Filmlandschaft von heute mit all den zu Unrecht gehypten lachhaften Youtube-Amateur-Wackelkamerafilmen, den Doku und Dailysoaps, den ausgeleierten Fake-Reality-TV-Shows, den immer gleichen Pseudo-Block-Buster-Geschichten, den billigen CGI-Effekten, den lächerlichen Smart-TV-Apps und all ihren stets kopierten Abziehbildern überblicke, dann werde ich auch nichts mehr für den "Gameplay-Krüppel Videospiel" übrig haben, wenn er sich weiterhin dieser manchmal auch missachtenswerten, ( weil meschenfeindlichen ) populistischen TV-Kultur so rasend schnell annähert. ( siehe COD, Battlefield, Uncharted, Max Payne 3, Tomb Raider etc. pp. )
Wenn immer mehr Games zu interaktiven mehr oder weniger nicht abbrechbaren Filmschnipseln werden, die einen aus den individuell unterschiedlichsten Gründen wie niedrige Auflösung ( Konsole ), ödem Setting, langweiligen und schlecht vertonten Dialogen ( Tlou ), Augenkrebs 30 fps ( LA Noire ), dümmlichen Charakteren nicht ans Herz gehen und das reine Gameplay offensichtlich aus Zeit- und Kostengründen von den Entwicklern vernachlässigt wird, was bleibt dann für den Spieler übrig, was ihn inspiriert, was ihn Neugierde empfinden lässt, was seinen Entdeckergeist beflügelt, was ihn mit der Spielwelt verschmelzen lässt, was ihn für eine Zeit lang wieder zum Kind macht und an der Seele nagende Alltagsprobleme geradezu spielend in den Hintergrund drängt?
Kurzum:
Wenn ich die Filmlandschaft von heute mit all den zu Unrecht gehypten lachhaften Youtube-Amateur-Wackelkamerafilmen, den Doku und Dailysoaps, den ausgeleierten Fake-Reality-TV-Shows, den immer gleichen Pseudo-Block-Buster-Geschichten, den billigen CGI-Effekten, den lächerlichen Smart-TV-Apps und all ihren stets kopierten Abziehbildern überblicke, dann werde ich auch nichts mehr für den "Gameplay-Krüppel Videospiel" übrig haben, wenn er sich weiterhin dieser manchmal auch missachtenswerten, ( weil meschenfeindlichen ) populistischen TV-Kultur so rasend schnell annähert. ( siehe COD, Battlefield, Uncharted, Max Payne 3, Tomb Raider etc. pp. )
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Re: Nintendo - Satoru Iwata: In aktuellen Spielen gibt es zu
In manchen Final Fantasys habe ich mich immer wie Bolle gefreut, wenn Zwischensequenzen kamen, welche die Handlung weiter voran trieben. Die Geschichte war einfach so spannend, dass man eigentlich nur noch gespielt hat, um zu wissen, wie es ausgeht. Prinzipiell schließt das ja kein gutes Gameplay aus.
Es stimmt zwar, dass in Nintendos Spielen weniger Storytragene Zwischensequenzen genutzt werden, dennoch fällt mir auf Anhieb The Legend of Zelda: The Wind Waker ein, dass mir diesbezüglich gut gefallen hat. Das kann man jetzt lächerlich finden, aber die Geschichte fand ich einfach gut, besonders das Finale. Ohne die Storysequenzen wäre es aber nur ein sinnbefreiter Dungeoncrawler gewesen.
Natürlich kann man eine Geschichte aber auch auf eine ganz andere Art und Weise erzählen. Dark Souls macht das prima. Da habe ich unglaublich viel Zeit und Mühe investiert, die Hintergrundgeschichte der Spielwelt aus Bruchstücken, die man im Spiel findet, zu rekonstruieren. Das gefiel mir auch sehr gut.
Es stimmt zwar, dass in Nintendos Spielen weniger Storytragene Zwischensequenzen genutzt werden, dennoch fällt mir auf Anhieb The Legend of Zelda: The Wind Waker ein, dass mir diesbezüglich gut gefallen hat. Das kann man jetzt lächerlich finden, aber die Geschichte fand ich einfach gut, besonders das Finale. Ohne die Storysequenzen wäre es aber nur ein sinnbefreiter Dungeoncrawler gewesen.
Natürlich kann man eine Geschichte aber auch auf eine ganz andere Art und Weise erzählen. Dark Souls macht das prima. Da habe ich unglaublich viel Zeit und Mühe investiert, die Hintergrundgeschichte der Spielwelt aus Bruchstücken, die man im Spiel findet, zu rekonstruieren. Das gefiel mir auch sehr gut.
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Re: Nintendo - Satoru Iwata: In aktuellen Spielen gibt es zu
Uhm...was wurde da etabliert? Die Fans der Reihe mussten einfach durch den Kram. Und das ist auch schon das Ende der geschichte. Da ist nichts mehr. Zudem ist die Reihe gameplaytechnisch seit dieser Einführung schlechter geworden. Weil Zeit zu Verfügung gestellt für das unwichtigste Element, die besser genutzt werden könnte. Warum dieser Abfall bei einem Final fantasy besser auffällt ist, weil sich dieses Element erst später dazugesellt hat, als z.b bei Uncharted wo es als Wurzel der Serie implementiert war und somit angenommen, belohnt und in der Zukunft erwartet. DESHALB scheidet das neuste 3d Tomb Raider auch schlechter ab, weil die Vorgänger ohne cutscences aber viel mehr durch die eigen ins Leben gebrachten Stunts, Entdeckungen und Actioneinlagen triumphierten.So wie Square seinerzeit das Genre des "Cinematic-RPG" etabliert hat (mit FFVII, später dann folgten Xenogears und Parasite Eve, FF VIII, FF IX usw.), immer natürlich gemessen an den technischen Möglichkeiten, so waren es Spiele wie Uncharted 1-3, TLOU und so weiter, die die letzten Jahre dominiert und neue Maßstäbe gesetzt haben, was Inszenierung und Präsentation betrifft (Stichwort Immersion....ja, ich weiß, auch abgenudelter Begriff, aber er beschreibt es perfekt).
Bei einem neuen Zelda schaut jeder erstmal was bietet das Gameplay und wo sind die Innovationen. Da können die cutscences noch so toll ausgeschmückt und gut platziert sein, am ende zählt das netto, weil man es gewohnt ist und es als Pflicht vorraussetzt. Was eigentlich etwas offenbart: Spiele werden und wurden nie miteinander verglichen, sondern mit ihrem Vorgänger oder einem änlichen Vetter. Die Messlatte wird über die Pionierspiele jeder Reihe definiert, das erklärt auch warum Link stumm ist und darüber hinweggesehen wird, obwohl sprachausgabe überall ein bestandteil geworden ist. Wäre Zelda 2002 entstanden und mit vielen cutscences , würden die in die Bewertung miteinfließen.
The last of us ist auf der Hand ein Spiel über einen gewaltoholic der sein Pokemon von einem Kampf zum anderen Führt (das ist genau was jeder alleinerziehende mit einer jugendlichen tun würde in so einer postapokalyptischen Phase). Weder hat man die Möglichkeit sich zu ergeben noch eine friedliche Lösung verbal zu triggern, wenn man mit wegelagerern in Kontakt kommt. Es macht nichts besser als andere Spiele dieser Art. Du bist ein Supersoldat ohne jegliche Empathie für deine Opfer. Das jeder Mensch einfach einen bogen um die Gefahr machen würde, besonders mit einem Kind an der Seite, darauf scheinen die entwickler nicht zu kommen. Für die löst man alle probleme, indem man tötet. Die Kritiker lassen sich von der ausstattung der cutscences blenden.
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Re: Nintendo - Satoru Iwata: In aktuellen Spielen gibt es zu
Zu FF: Das stimmt ja mal überhaupt nicht, denn mit FF VII begann erst der Erfolg richtig, sei es in Sachen VKZ (FF VIII ist das meistverkaufte FF) oder auch Wertungen (FF VII und alle folgenden Teile der Hauptreihe). FF hat die Verwendung von Zwischensequenzen/FMV's erst richtig etabliert in J-RPG's und hat massig Nachahmer gefunden, die auf dieses Mittel der Erzählung setzten und immer noch setzen (siehe auch Xenoblade).)FireEmblem(Awakening hat geschrieben: Uhm...was wurde da etabliert? Die Fans der Reihe mussten einfach durch den Kram. Und das ist auch schon das Ende der geschichte. Da ist nichts mehr. Zudem ist die Reihe gameplaytechnisch seit dieser Einführung schlechter geworden. Weil Zeit zu Verfügung gestellt für das unwichtigste Element, die besser genutzt werden könnte. Warum dieser Abfall bei einem Final fantasy besser auffällt ist, weil sich dieses Element erst später dazugesellt hat, als z.b bei Uncharted wo es als Wurzel der Serie implementiert war und somit angenommen, belohnt und in der Zukunft erwartet. DESHALB scheidet das neuste 3d Tomb Raider auch schlechter ab, weil die Vorgänger ohne cutscences aber viel mehr durch die eigen ins Leben gebrachten Stunts, Entdeckungen und Actioneinlagen triumphierten.
Mit TR gebe ich Dir Recht, das liegt jedoch daran, dass man seine Wurzeln verlassen hat und nur noch ein Uncharted-Klon geworden ist. TR trumpfte übrigens auch mit achso bösen Zwischensequenzen auf, seit Beginn der Reihe
Glaube ich nicht, dass irgendein Tester dies in die Wertung mit einfließen läßt. Und die Messlatte wird mit Sicherheit auch nicht über die Pionierspiele einer Reihe definiert, das ist völliger Quatsch, sondern über den jeweils gelungensten Ableger. Bei Zelda ist das mit Sicherheit OoT, bei Uncharted wohl Teil 2, bei God of war der 3er, bei Dead Space der erste Teil usw.Bei einem neuen Zelda schaut jeder erstmal was bietet das Gameplay und wo sind die Innovationen. Da können die cutscences noch so toll ausgeschmückt und gut platziert sein, am ende zählt das netto, weil man es gewohnt ist und es als Pflicht vorraussetzt. Was eigentlich etwas offenbart: Spiele werden und wurden nie miteinander verglichen, sondern mit ihrem Vorgänger oder einem änlichen Vetter. Die Messlatte wird über die Pionierspiele jeder Reihe definiert, das erklärt auch warum Link stumm ist und darüber hinweggesehen wird, obwohl sprachausgabe überall ein bestandteil geworden ist. Wäre Zelda 2002 entstanden und mit vielen cutscences , würden die in die Bewertung miteinfließen.
Komisch, ich habe viele Gegner in TLOU umgangen, statt sie zu töten. Es gibt sehr wohl Alternativen zum Ballern/Killen. TLOU macht sehr viel besser als andere Spiele. Und zwar extrem viel besser (Story, Erzählung, Präsentation, Cutscenes, Mittendringefühl, glaubhafte Charaktere, Level- und Artdesign, Vertonung/Sound...). Der Erfolg des Spiels kommt nicht von ungefährThe last of us ist auf der Hand ein Spiel über einen gewaltoholic der sein Pokemon von einem Kampf zum anderen Führt (das ist genau was jeder alleinerziehende mit einer jugendlichen tun würde in so einer postapokalyptischen Phase). Weder hat man die Möglichkeit sich zu ergeben noch eine friedliche Lösung verbal zu triggern, wenn man mit wegelagerern in Kontakt kommt. Es macht nichts besser als andere Spiele dieser Art. Du bist ein Supersoldat ohne jegliche Empathie für deine Opfer. Das jeder Mensch einfach einen bogen um die Gefahr machen würde, besonders mit einem Kind an der Seite, darauf scheinen die entwickler nicht zu kommen. Für die löst man alle probleme, indem man tötet. Die Kritiker lassen sich von der ausstattung der cutscences blenden.
Und kann ich denn in Zelda/Mario/Metroid die Oberbosse/Gegner mit einer "Diskussion über Pazifismus" zur Aufgabe bewegen ? Was ist denn das für eine hirnrissige Forderung nach "Ergeben" und "friedlicher Lösung" (gibt es aber auch, ich sage nur Breath of Fire 4...) ?
Bitte sowas dann auch von Zelda und Co. fordern, bei denen ich Kämpfen auch meist nicht aus dem Wege gehen kann.
Ohja, Bowser, bitte nicht hauen, ich ergebe mich. Cutscene - Aus - Credits
Wer will sowas ??
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Re: Nintendo - Satoru Iwata: In aktuellen Spielen gibt es zu
Bin da schon auch der Meinung: Zu viel Cinematic schadet dem Gameplay und damit dem Spiel. Das ist eine Unart, die sich insb. mit Bioware seit der Übernahme durch Ea im Genre CRPG breit gemacht hat und auf andere Genres ausbreitet (etwa auf die Telltale - Spiele).
Nur zur Erinnerung, im Jahre 2000 konnte Bioware noch damit (erfolgreich) werben, dass es eben keine/kaum gerenderte, vom Spieler nicht beeinflussbaren Cutscenes gab. Das ist damals von den Spielern mit Jubel aufgenommen worden - sie wussten, BG 2 enthält hauptsächlich Spiel. Die Musik, die Story und auch die Charakterinteraktion alleine haben genügend Epik/Dramatik entfaltet. Nicht umsonst wird BG 2 von vielen Rollenspielern bis heute als das beste CRPG angesehen.
Die Telltale - Spiele würden dagegen nichts verlieren, sondern eher noch an Qualität dazu gewinnen, wenn sie (wenigstens ein paar, müssen ja nicht so viele wie in einem echten Adventure sein) gute Rätsel enthielten, keine QTE - mehr hätten. Denn genau das - zuwenig Gameplay, zuviel Film (und zu wenige spielrelevante Entscheidungen) sind doch stets Hauptkritikpunkte.
Die ME - Reihe hat seit ME 1 an Qualität verloren, was wäre ME 2 für ein Spiel geworden, hätte Bioware die Qualität von ME 1 ausgebaut, anstelle einige vielversprechende Elemente zu streichen oder noch weiter zu reduzieren (Ausrüstbarkeit, Charaktersystem etc.). Dasselbe gilt mittlerweile für die DA - reihe, obwohl Bioware in beiden dritten Teilen wieder etwas zurückgerudert ist.
Im Egoshootergenre scheint das übermächtige Bling-Bling (Michael Bay - Action etc.) ja schon seit vielen Jahren zu dominieren (zumindest COD).
Nur zur Erinnerung, im Jahre 2000 konnte Bioware noch damit (erfolgreich) werben, dass es eben keine/kaum gerenderte, vom Spieler nicht beeinflussbaren Cutscenes gab. Das ist damals von den Spielern mit Jubel aufgenommen worden - sie wussten, BG 2 enthält hauptsächlich Spiel. Die Musik, die Story und auch die Charakterinteraktion alleine haben genügend Epik/Dramatik entfaltet. Nicht umsonst wird BG 2 von vielen Rollenspielern bis heute als das beste CRPG angesehen.
Die Telltale - Spiele würden dagegen nichts verlieren, sondern eher noch an Qualität dazu gewinnen, wenn sie (wenigstens ein paar, müssen ja nicht so viele wie in einem echten Adventure sein) gute Rätsel enthielten, keine QTE - mehr hätten. Denn genau das - zuwenig Gameplay, zuviel Film (und zu wenige spielrelevante Entscheidungen) sind doch stets Hauptkritikpunkte.
Die ME - Reihe hat seit ME 1 an Qualität verloren, was wäre ME 2 für ein Spiel geworden, hätte Bioware die Qualität von ME 1 ausgebaut, anstelle einige vielversprechende Elemente zu streichen oder noch weiter zu reduzieren (Ausrüstbarkeit, Charaktersystem etc.). Dasselbe gilt mittlerweile für die DA - reihe, obwohl Bioware in beiden dritten Teilen wieder etwas zurückgerudert ist.
Im Egoshootergenre scheint das übermächtige Bling-Bling (Michael Bay - Action etc.) ja schon seit vielen Jahren zu dominieren (zumindest COD).
- Atom-Dad
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Re: Nintendo - Satoru Iwata: In aktuellen Spielen gibt es zu
Mario und Co haben doch gar nich den Anspruch so realistisch zu sein.KING_BAZONG hat geschrieben:Und kann ich denn in Zelda/Mario/Metroid..
- KATTAMAKKA
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Re: Nintendo - Satoru Iwata: In aktuellen Spielen gibt es zu
Satoru redet von AAACOD und das war schon immer billiges Fake Gaming :wink:
