US-Studie: Fast die Hälfte aller Käufer von PC-Spielen warten auf eine Rabattaktion
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- Hiri
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Re: US-Studie: Fast die Hälfte aller Käufer von PC-Spielen w
Ich kauf nur zum Vollpreis auf Konsole. Am PC ist es mir nicht wert.
- James Dean
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Re: US-Studie: Fast die Hälfte aller Käufer von PC-Spielen w
Ha, das wird Sony auch nicht retten.Hiri hat geschrieben:Ich kauf nur zum Vollpreis auf Konsole. Am PC ist es mir nicht wert.
- Xris
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Re: US-Studie: Fast die Hälfte aller Käufer von PC-Spielen w
Aber ein gewisser Wiederspielwert ist schon was feines. Vor allem dadurch haben sich frühere Spiele ausgezeichnet. Aktuelle Titel erscheinen kürzer. Aber eigl. ist das gar nicht der Fall. Tendenziell steigt die Spieldauer eher wie ich finde. Spiele bieten jedoch oft weniger Wiederspielwert. Z.B. durch Levelschlauch und Story Korsett oftmals.Intensive 8h Spielzeit sind mir jedenfalls wesentlich mehr wert als aufgeblähte 40h.
- sphinx2k
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Re: US-Studie: Fast die Hälfte aller Käufer von PC-Spielen w
Zum Thief Reboot
Auf der anderen Seite das Tomb Raider reboot, auch bei nem Sale mitgenommen wäre mir im Nachhinein betrachtet den Vollpreis wert gewesen. Und das obwohl ich nach Teil 2 diese Serie nicht mehr interessant fand. Hätte den nächsten Teil dadurch zum Release zum Vollpreis gekauft -> Dann haben sie mit ihrem Timed Exclusive Kram angefangen, und das bestrafe ich damit das es wieder nur in nem Sale mitgenommen wird.
Auch das hab ich bei nem Sale gekauft, hab an die 5 Stunden gespielt....ich mag nicht weiter es macht mir im Vergleich zu den alten Teilen wirklich keinen richtigen Spaß. Und das obwohl der Port Technisch nicht schlecht ist und ich überlegt hatte es zum Release zu kaufen. Ich bin heil Froh das ich es nicht gemacht hab als jemand der die Serie gern hat.Zenolin hat geschrieben: Wenn ich dann das Reboot ansehe, wo ich in ca. 20 Stunden beim ersten Durchgang durch bin.
Auf der anderen Seite das Tomb Raider reboot, auch bei nem Sale mitgenommen wäre mir im Nachhinein betrachtet den Vollpreis wert gewesen. Und das obwohl ich nach Teil 2 diese Serie nicht mehr interessant fand. Hätte den nächsten Teil dadurch zum Release zum Vollpreis gekauft -> Dann haben sie mit ihrem Timed Exclusive Kram angefangen, und das bestrafe ich damit das es wieder nur in nem Sale mitgenommen wird.
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DerSpecht
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Re: US-Studie: Fast die Hälfte aller Käufer von PC-Spielen w
Bin auch PC Gamer in erster Linie, aber zum Vollpreis ein Spiel kaufen? Never.
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Easy Lee
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Re: US-Studie: Fast die Hälfte aller Käufer von PC-Spielen w
Ist doch normal. Top-Games zum Vollpreis und das andere nimmt man halt ab einer gewissen Preisschwelle mit.
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bird.gif
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Re: US-Studie: Fast die Hälfte aller Käufer von PC-Spielen w
Warum sollte Raubkopieren nicht mehr gehen? Geht sogar immer einfacher5ancho hat geschrieben: Naja Wirklich überraschend ist das nicht. Früher hat man kopiert ohne Ende und jetzt wo es nicht mehr geht kauft man halt nur noch bei Sales.
Zum Thema , wenn wunderts , kommen heutzutage doch die meisten Spiele nur halbfertig auf den Markt - also warum mehr als den halben Preis zahlen? Ich persönlich mache aber bei Spielen wo ich finde , dass sie ihr Geld wert sind durchaus eine Ausnahme.(Witcher 3 zb ist schon lange vorbestellt)
Die DLC Politik dürfte btw auch Schuld sein. Warum ein Spiel zum Vollpreis kaufen + xx Dlc´s , wenn man 1 Jahr später die meist billiger GOTY INCL aller dlc´s kaufen kann. Da kommt man sich als begeisterter Kunde der das Spiel von Tag 1 unterstützt leicht verar***t vor...
Und so schlimm kann das mit den Angeboten nicht sein , da in meinem Bekanntenkreis nun viele Spiele kaufen , die sie vorher nicht gekauft hätten , also wird sich das in der Waagschale halten.
- sabienchen.banned
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Re: US-Studie: Fast die Hälfte aller Käufer von PC-Spielen w
Hiri hat geschrieben:Ich kauf nur zum Vollpreis auf Konsole. Am PC ist es mir nicht wert.
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Chris Dee
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Re: US-Studie: Fast die Hälfte aller Käufer von PC-Spielen w
Klar hat man auch früher schon nur eine Lizenz erworben, aber heutzutage ist deren Nutzung eben auf zwei ganz empfindliche Weisen eingeschränkt. Zum einen kann ich sie durch die Accountbindung nicht mehr übertragen oder weiter verkaufen. Zum anderen bestimme ich - in den Fällen, wo mit der Accountbindung auch Onlinebindung erzwungen wird - nicht mehr selber darüber, wann, wo und wie ich sie nutze, sondern werde auf teils völlig absurde Weise in der Nutzung fremdbestimmt: Du musst online sein. Du musst immer die aktuellsten Patches herunterladen und nutzen. Du musst das Spiel in einer bestimmten Sprache spielen. Du kannst nicht spielen, wenn wir unsere Server warten. Und was weiß ich nicht alles. Und wenn ich nun lieber die ursprüngliche Release-Version offline auf Kirgisisch spielen will? Geht nicht (zumindest nicht out of the virtual box). Dass Account- und Online-Bindung ein Produkt entwerten, liegt doch wohl auf der Hand.Todesglubsch hat geschrieben:Ich werf nur mal eine Kleinigkeit in den Raum:
Man hat noch NIE ein Spiel "besessen". Auch damals schon kaufte man sich mit der Spielepackung lediglich eine Nutzungslizenz.
Was verstehst Du denn bitte unter "Durchsetzen" einer Lizenz? Sie in dem Sinne durchzusetzen, dass nur ein Lizenzinhaber ein Produkt auch tatsächlich nutzen kann, ist natürlich ein legitimes Anliegen. Würde Accountbindung nur hierzu (d.h. zur Vermeidung illegaler Kopien) eingesetzt und würde das auch zuverlässig funktionieren - was beides nicht der Fall ist - würde sich ganz sicher niemand beklagen. Etwas völlig anderes ist es, dem Lizenzinhaber die Übertragung oder Veräußerung seiner Lizenz zu verweigern. Genau das ist es, wozu Accountbindung heutzutage missbraucht wird, und genau das war früher überhaupt kein Problem. Fakt ist, dass uns heutzutage etwas verboten (oder technisch unmöglich gemacht) wird, das früher erlaubt war, und nicht, dass etwas, das schon immer verboten gewesen wäre, heute erst durchgesetzt werden kann.Todesglubsch hat geschrieben:Der einzige Unterschied zu heute ist, dass die Hersteller mittlerweile in der Lage sind, diese Lizenz auch durchzusetzen.
- Kajetan
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Re: US-Studie: Fast die Hälfte aller Käufer von PC-Spielen w
Da hst Du Recht. Der sog. Erschöpfungsgrundsatz, der besagt, dass ein Anbieter nur einmal an einer Kopie verdienen kann und er keinen Anspruch auf Anteile und Umsätze aus einem etwaigen Weitervekauf hat, ist durch DRM ausgehebelt worden. Der Erschöpfungsgrundsatz gilt nämlich immer noch, doch mit DRM spielt er keine Rolle mehr, weil die Kopie auf meiner Festplatte ohne die entsprechende Accountbindung wertlos ist.Chris Dee hat geschrieben: Was verstehst Du denn bitte unter "Durchsetzen" einer Lizenz? Sie in dem Sinne durchzusetzen, dass nur ein Lizenzinhaber ein Produkt auch tatsächlich nutzen kann, ist natürlich ein legitimes Anliegen. Würde Accountbindung nur hierzu (d.h. zur Vermeidung illegaler Kopien) eingesetzt und würde das auch zuverlässig funktionieren - was beides nicht der Fall ist - würde sich ganz sicher niemand beklagen. Etwas völlig anderes ist es, dem Lizenzinhaber die Übertragung oder Veräußerung seiner Lizenz zu verweigern. Genau das ist es, wozu Accountbindung heutzutage missbraucht wird, und genau das war früher überhaupt kein Problem. Fakt ist, dass uns heutzutage etwas verboten (oder technisch unmöglich gemacht) wird, das früher erlaubt war, und nicht, dass etwas, das schon immer verboten gewesen wäre, heute erst durchgesetzt werden kann.
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Zenolin
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Re: US-Studie: Fast die Hälfte aller Käufer von PC-Spielen w
Massiver Einspruch. Diese Rechnung geht in einigen Genres schon auf. Und auch bei vielen Spielereihen erwartet man einfach ein umfangreiches Spiel.KaioShinDE hat geschrieben: In den meisten Punkten stimme ich dir zu, aber Umfang eines Spiels mit Wert aufzurechnen ist eine ganz üble Milchmädchenrechnung. Die Spielzeit kann man mit hirnlosen Sammel-Nebenaufgaben und ähnlichem Füllmaterial immer beliebig in die Höhe treiben, davon wird die Qualität des Spiels aber nicht höher. Und bei vielen umfangreichen Spielen (ob alt oder neu) merke ich auch schon manchmal ab der Hälfte das ich eigentlich keine Lust mehr habe.
Intensive 8h Spielzeit sind mir jedenfalls wesentlich mehr wert als aufgeblähte 40h.
Hast du die Thief-Reihe mal gespielt? Wir reden hier nicht von irgendeinem Spiel wie z.B. Skyrim, wo man in 20 Dörfern und Städten ungefähr die gleichen Aufgaben bekommt. Während der erste Teil nämlich aufwendig designte Missionen und eine spannende Geschichte bot, die einen lange beschäftigten und auch viel zu bieten hatten, ist das im Reboot aus diesem Jahr nicht der Fall. Dort gibt es sogar solche Füllaufgaben und trotzdem ist man wesentlich schneller durch.
Es geht mir darum, daß ein Spiel, bei dem der Vorgänger z.B. 30-40 Stunden gutes Spielerlebnis geboten hat, nicht einfach einen Nachfolger haben kann, bei dem man maximal die Hälfte davon hat.
Es geht nicht um sinnlose Streckung der Spiellänge, sondern darum, die Spielwelt auch mit Inhalt zu füllen.
Und genau da liegt das Hauptproblem vieler Spiele. Es mangelt an innovativen, packenden Handlungen und Inhalten. Für einen Egoshooter sind zehn oder auch weniger Stunden Spielzeit vielleicht ok, für Rollenspiele wohl kaum.
Natürlich kann man das Rad nicht andauernd neu erfinden, es wäre aber oftmals besser, wenn man mehr Geld in eine gute Handlung und Inhalte stecken würde anstatt in die Grafik oder andere Spielereien.
- Thjan
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Re: US-Studie: Fast die Hälfte aller Käufer von PC-Spielen w
Eine weitere mögliche Ursache ist auch das ewige Bombardement mit DLCs kurz nach Release eines Spiels. Da warte ich persönlich lieber auf den nächsten Sale und hol mir dann das Komplettpaket zu einem wesentlich besseren Preis.
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sarnokh
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Re: US-Studie: Fast die Hälfte aller Käufer von PC-Spielen w
Die drei zu veranschlagenden Ursachen sind ja hier schon genannt.
- sehr frühe DLCs und meist auch reichlich davon
- Wertigkeit der Spiele wird im Allgemeinen eher als immer schlechter empfunden
- Spiele werden auch immer teurer, wenn ich da diverse Sondereditionen denke, und selbst normale EA Spiele etwas schon 70 Glocken kosten.
Überdies ist die allgemeine Lohn- und Gehaltsentwicklung in den USA (übrigens ebenso in der BRD), stagnierend. Hierzulande Minijobs, Ein-Euro-Jobs und billigen Migrantenarbeitern sei "Dank" wird das Lohnniveau niedrig gehalten. Da ist für Spiele einfach im Durchschnitt weniger Geld übrig.
Und eine Frage an die Spiele-Hersteller sei auch gestattet: warum kosten eigentlich Download-Spiele ebensoviel wie die Variante mit Box, Handbuch und Schachtel?
- sehr frühe DLCs und meist auch reichlich davon
- Wertigkeit der Spiele wird im Allgemeinen eher als immer schlechter empfunden
- Spiele werden auch immer teurer, wenn ich da diverse Sondereditionen denke, und selbst normale EA Spiele etwas schon 70 Glocken kosten.
Überdies ist die allgemeine Lohn- und Gehaltsentwicklung in den USA (übrigens ebenso in der BRD), stagnierend. Hierzulande Minijobs, Ein-Euro-Jobs und billigen Migrantenarbeitern sei "Dank" wird das Lohnniveau niedrig gehalten. Da ist für Spiele einfach im Durchschnitt weniger Geld übrig.
Und eine Frage an die Spiele-Hersteller sei auch gestattet: warum kosten eigentlich Download-Spiele ebensoviel wie die Variante mit Box, Handbuch und Schachtel?
