Watch Dogs: Über vier Mio. Mal verkauft

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ColdFever
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Re: Watch Dogs: Über vier Mio. Mal verkauft

Beitrag von ColdFever »

Es wurde jetzt schon mehrmals darauf hingewiesen, dass WD mit AC bis auf die Türme und die Animationen zum Glück kaum etwas zu tun hat und die Welt von WD deutlich erwachsener und anspruchsvoller ist. Was soll man denn jetzt noch zu den immer gleichen AC/CoD-Vorwürfen schreiben? CoD und AC ist anspruchsloses Popcorn, das unterschreibe ich, aber WD gehört zum Glück nicht in diese Kategorie, da darf man endlich auch mal wieder die grauen Zellen benutzen. An "All you can eat" ist was dran, aber im positiven Sinn. Die Inhalte sind so vielfältig, dass man den unsinnigen Füllkram wie Blumenspringen und Riesenspinnen locker auslassen kann. Ja, der Anfang ist lahm, die Charaktere sind lahm, auch die Geschichte reißt nicht vom Hocker. Stimmt alles. Aber je länger ich es spiele, desto mehr gewinnt es an Möglichkeiten und Spielspaß. Am großen TV-Bildschirm mit einem guten Controller gespielt und nach enttäuschenden Titeln wie AC4 weiß ich dank WD jetzt wieder, warum ich mir die Konsole fürs Wohnzimmer geholt habe. Open World-Spiele am Schreibtisch mit kleinem PC-Monitor und nur mit Tastatur und Maus sind nicht dasselbe. WD ist für mich aktuell auf der PS4 purer Genuss.
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crewmate
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Re: Watch Dogs: Über vier Mio. Mal verkauft

Beitrag von crewmate »

Analverkehr kann man dazu schreiben.
Die Diskussion ist leer. Die Spaßbefreite Zone
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Nil0
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Re: Watch Dogs: Über vier Mio. Mal verkauft

Beitrag von Nil0 »

Wo ist denn die Welt erwachsener und anspruchsvoller? Nur weil die Charaktere nicht wie jeder normale Mensch auch mal lachen können? Story scheiße, Fahrerei scheiße, der eine Knopf scheiße. Dazu kommt, das das ganze super unlebendig ist. Das Moralsystem ist inkonsequent, es gibt kein Radio, sondern nur eine Playlist (wenn man ein Auto verlässt und wieder einsteigt startet der letzte Track von vorne), Wirtschaft ist Blödsinn, es gibt nur klischeehafte Stereotypen, Aiden hat überhaupt keinen Charakter, etc.

Erwachsen und anspruchsvoll finde hier nun wirklich nicht. Was mich auch bis zuletzt massiv störte, ist die Präsentation der Geschichte in Form von Monologen vor jeder Mission. Ich habe bis Ende Kapitel 2 gespielt und dann von schwer auf leicht gestellt, um das Teil schneller zu beenden. Die Fixer-Aufträge gingen mir da bereits wahnsinnig auf den Sack. Gut gefallen haben mir die Ubi'schen Sammlereien inkl. der Türme und eben allem was dazugehört.

Ich gehe dann mal AC spielen. :Häschen:
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ColdFever
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Re: Watch Dogs: Über vier Mio. Mal verkauft

Beitrag von ColdFever »

Nil0 hat geschrieben:Wo ist denn die Welt erwachsener und anspruchsvoller?
WD ist im Vergleich zu AC erwachsener und anspruchsvoller, weil sich AC spielt wie Pippi Langstrumpf im Taka Tuka Land: Wie ein Kriegsgott pflügt man mühelos durch die Gegner, die Kämpfe sind ein Witz. Dazwischen klettert man sinnfrei herum, um Aussichtspunkte freizuschalten, und tritt Schatztruhen auf, die ebenso sinnfrei in der Gegend herumstehen. AC spielt sich wie eine Art "Super-Mario" für größere Kinder, ist aber im Gegensatz zu Mario völlig anspruchslos. Die Seekämpfe sind zwar wirklich klasse, machen auf Dauer aber allein nicht satt. Vor allem die kilometergroßen Logiklöcher verderben den Spaß, wie die Erweiterung des Schiffes und den Verkauf von Gütern auf hoher See.

Bei WD hat der Held dagegen eine realistische Lebensspanne und die Kämpfe sind deutlich anspruchsvoller. Die Aussichtspunkte sind jedes Mal kleine Rätsel, manchmal müssen sie auch erobert werden. Es gibt keine Schatztruhen, die idiotisch in der Gegend herumstehen, sondern Informationen und Werte müssen erhackt werden. Die gesamte Welt ist glaubwürdiger, auch die Zivilisten reagieren glaubwürdiger, und der Held kann sich nicht jede Schweinerei ohne dauerhafte Rufschäden erlauben. Besonders genieße ich, wie die Welt auch schon für sich funktionert, ohne dass man überhaupt etwas tut. Da gibt es knutschende oder streitende Liebespaare, johlende oder pinkelnde Säufer usw. usw., und wenn dann etwas passiert, weil man z.B. eine Waffe zieht oder ein Verkehrsunfall passiert, dann reagieren diese Leute glaubhaft. All das macht das Spiel erwachsener.

Natürlich ist auch WD immer noch mehr Game als Realität, aber auf einer Skala von 1 bis 10 von "Super Mario" bis zur Realität liegt für mich AC vielleicht bei nur 2 und WD immerhin bei etwa 4. GTA würde ich mit etwa 3 bewerten. WD hat zwar nicht den Witz und die ausgebufften Charaktere von GTA, andererseits bin ich persönlich dankbar dafür, das der blutige Ernst bei WD auch entsprechend ernste Charaktere hat. Ernste Typen sind mir wie bei "Red Dead Redemption" lieber sind als nervige "Gangsta-"Macker.
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Xris
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Re: Watch Dogs: Über vier Mio. Mal verkauft

Beitrag von Xris »

Gutes Marketing + neue Konsolen Gen. Wird wohl nicht mehr lange dauern bis WD2 angekündigt wird. Aber nicht das Ubsisoft sich verzocken. Zu Release einer Gen wird so ziemlich alles gekauft.
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Nil0
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Re: Watch Dogs: Über vier Mio. Mal verkauft

Beitrag von Nil0 »

Hm. Dem ersten Abschnitt kann ich so zustimmen, damit hast du im wesentlichen recht. Beim zweiten Abschnitt aber widerspreche ich dir in jeder Hinsicht. Besonders gut finde ich die Bemängelung der Schatzkisten in AC und gleichzeitig dem Lob des Hackens in WD. Also mich haben ja die paar Schatzkisten sehr viel weniger gestört als die inflationären Hackanwendungen. Und wo reagieren denn die Leute glaubhaft, wenn ich wie der größte Berserker in eine Kreuzung holze? Oder wenn ich die Handys von Passanten auf dem Boden zerschellen lasse? Wegwerf- und Wegsehgesellschaft hin oder her, glaubhaft ist das nicht.

Ich habe jedenfalls sehr viel mehr Spaß mit AC. Wenn jemanden Watch Dogs besser gefällt, dann ist das in Ordnung, aber dieses Aufgeblase der Welt ist schwer übertrieben. Wie alt ist GTA4? Das war schon scheiße, aber viel lebendiger als Watch Dogs.
Gast
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Re: Watch Dogs: Über vier Mio. Mal verkauft

Beitrag von Gast »

Xris hat geschrieben:Aber nicht das Ubsisoft sich verzocken. Zu Release einer Gen wird so ziemlich alles gekauft.
Yep. ColdFever hat es ja schon angesprochen, denn zumindest auf den CurrentGen-Platformen steht WD zur Zeit ziemlich konkurrenzlos da. Das kann sich mit dem Sequel aber rapide ändern, wenn andere Majors wieder ihre eigenen OpenWorld-Titel rausbringen (an Sleeping Dogs: Triad Wars wird z.B. schon gearbeitet, da werden wir auf der E3 mehr zu hören bzw. sehen).
eigentlichegal
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Re: Watch Dogs: Über vier Mio. Mal verkauft

Beitrag von eigentlichegal »

@ColdFever: Alles was du aufzählst mag stimmen. Das kann ich erst beurteilen, wenn ich es selbst gespielt habe. Aber inwiefern diese Punkte das Spiel erwachsener machen bleibt trotz deines langen Posts ein Rätsel. Wieso macht eine glaubwürdigere Welt ein Spiel erwachsener? Wieso macht es ein Spiel erwachsener, dass der Protagonist weniger Schüsse aushält? Das alles macht das Spiel vielleicht zu einem besseren Spiel aber nicht notwendigerweise zu einem erwachsenerem Spiel. Zumal sich sowieso die Frage stellt, was genau das sein soll. Ich weiß zwar, was ich darunter verstehe, aber vielleicht (oder laut deinen Posts sogar ziemlich sicher) verstehst du darunter etwas anderes als ich.
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Wigggenz
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Re: Watch Dogs: Über vier Mio. Mal verkauft

Beitrag von Wigggenz »

Gerade mal 4 Mio. bisher? Da hat man bei Ubi sicher mehr erwartet :P

Naja, wie ich finde beweist es als eines von vielen Beispielen wieder einmal, dass Marketing mehr Verkäufe bringt als Qualität.

Ich rege mich gerne über Publisher auf, die mehr für Marketing als Entwicklung verwenden (ja, auch engagieren von großen Namen als Sprecher oder Autor gehört für mich dazu) und verbuggte Spiele mit schwacher Performance mit lahmem Gameplay bringen, aber andererseits könnte ich mich auch darüber aufregen, dass sie das Geld nicht schaufelweise in den Ofen schmeißen.
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ColdFever
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Re: Watch Dogs: Über vier Mio. Mal verkauft

Beitrag von ColdFever »

eigentlichegal hat geschrieben:Wieso macht es ein Spiel erwachsener, dass der Protagonist weniger Schüsse aushält? Das alles macht das Spiel vielleicht zu einem besseren Spiel aber nicht notwendigerweise zu einem erwachsenerem Spiel.
Ich halte ein Spiel dann für erwachsener, wenn man sich plausible Gedanken dazu machen muss. Bei AC4 kann man sich beispielsweise nahezu ohne Gedanken in fast jeden Kampf werfen, da der Held übermächtig ist, und Kämpfe haben keine dauerhaften Konsequenzen für den Ruf, da man sich einfach mit Bestechungsgeldern wieder rein wäscht. Bei WD ist dagegen das vorherige genaue Planen der Vorgehensweise ein zentrales Spieleelement, da der Held nicht übermächtig ist, und passt man nicht auf, beschädigt man sich dauerhaft den Ruf, worauf die Menschen in der Spielwelt empfindlich reagieren. Ich fand es in WD z.B. sehr geil, als ich einmal einen flüchtenden Soziopath, der eine Frau belästigt hatte und den ich nicht mehr erreichen konnte, eben auf Distanz mit einem Schuss niedergestreckt habe: Das Spiel bewertete dieses negativ als "übertriebenen Gewalteinsatz", weil der Soziopath unbewaffnet war, und danach sprachen die Leute in der Stadt von mir schlechter. So müssen Konsequenzen aussehen. AC4 bietet nahezu unbesorgte Gedankenlosigkeit , WD erfordert dagegen mehr Nachdenken. Für mich ist das erwachsener.
johndoe1197293
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Re: Watch Dogs: Über vier Mio. Mal verkauft

Beitrag von johndoe1197293 »

D_Radical hat geschrieben:Es geht ja auch nicht darum, ob überhaupt irgendwelche Verbesserungen vorgenommen werden, sondern wo diese vorgenommen werden und in welchem Maße. Das Problem des Schwierigkeitgrades von AC wurde nie ernsthaft angegangen und ich denke, dass liegt eben daran, dass die Verkaufszahlen nie derart in Gefahr waren, um sich mit solchen Kern-Mechaniken auseinanderzusetzen. Bei Eidos musste ja auch erst Tomb Raider: Underworld geschehen, bis man aufhörte, einfach weiter Legends zu wiederholen.
Wie bereits einige male geschrieben wurde: der Schwierigkeitsgrad von WD liegt um einiges höher als z.B. bei AC.


D_Radical hat geschrieben:Und ich fände es konstruktiver, wenn beleidigte Fans nicht immer gleich die "Du hast es ja noch nichtmal gespielt."-Keule auspacken, wenn ihnen die Kritik nicht passt.
Mein CoD-Vergleich passt also nicht, weil man hier nicht ein bekanntes Konzept runterrattert? Also muss der 4Players-Test falsch sein, in dem von einem "All-You-Can-Eat-Open-World-Buffet" die Rede ist, in dem man über das Erobern von Türmen weiterkommt.
Falls du mich mit diesem "beleidigt sein"-Vorwurf meinst, dann kann ich dich beruhigen: ich finde jede Kritik an den Spielen, die mich interessieren/die mir gefallen konstruktiv...solange sie sinnvoll ist. Wenn jemand jedoch anhand einiger gameplay Elemente auf das komplette Spiel rückschliesst und meint es dadurch komplett abwerten zu müssen, finde ich das nicht allzu sinnvoll.
Das "Erobern von Türmen" hier überhaupt als Argument zu nennen, ist schon etwas lachhaft, da es gerade mal einen Bruchteil des gameplays ausmacht.
Ganz ehrlich: ich konnte mich nie so richtig mit AC anfreunden, nach dem zweiten Teil habe ich es aufgegeben. FC3 fand ich sehr schnell ziemlich langweilig. Watch Dogs finde ich hingegen richtig klasse. Und jetzt?!

ColdFever hat geschrieben: Bei WD ist dagegen das vorherige genaue Planen der Vorgehensweise ein zentrales Spieleelement, da der Held nicht übermächtig ist, und passt man nicht auf, beschädigt man sich dauerhaft den Ruf, worauf die Menschen in der Spielwelt empfindlich reagieren.
Schön formuliert.
Ich finde einen Aspekt zusätzlich interessant: auf der einen Seite könnte man behaupten, dass der Held aufgrund seiner hacking skills und somit der Möglichkeit die Umgebung teilweise zu kontrollieren so etwas wie übermächtig ist (ähnlich wie Batman in seinen letzten Spielen). Aber auf der anderen Seite wird jede Form der Unachtsamkeit bestraft. Wird man z.B. in einem Gebiet von einem Gegner erblickt (und das kann sehr schnell gehen), dauert es auch nicht lange bis der komplette Trupp alarmiert ist und einem die Hölle heiß macht. Die KI ist wirklich gelungen und greift auf überraschend viele Taktiken zu um an den Eindringling zu gelangen.
Ubi schafft mit Watch Dogs endlich eine Balance, die es in vielen anderen "Überheld" Spielen einfach nicht gibt.
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Nil0
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Re: Watch Dogs: Über vier Mio. Mal verkauft

Beitrag von Nil0 »

CryTharsis hat geschrieben:
...Aber auf der anderen Seite wird jede Form der Unachtsamkeit bestraft. Wird man z.B. in einem Gebiet von einem Gegner erblickt (und das kann sehr schnell gehen), dauert es auch nicht lange bis der komplette Trupp alarmiert ist und einem die Hölle heiß macht. Die KI ist wirklich gelungen und greift auf überraschend viele Taktiken zu um an den Eindringling zu gelangen.
Ubi schafft mit Watch Dogs endlich eine Balance, die es in vielen anderen "Überheld" Spielen einfach nicht gibt.
Wo ist hier das Novum? Und welche vielen Taktiken? Flankieren ist genau eine Taktik. Und sonderlich anspruchsvoll sind die Kämpfe auch nicht. Deckung suchen und alles totschießen, oder solange die Hacken-Taste drücken bis alles tot ist. Die Granaten der Gegner fliegen tatsächlich ganz gut... aber das kann doch kein Grund sein, die Kämpfe in Watch Dogs abzufeiern und konkurrenzlos erscheinen zu lassen.
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ColdFever
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Re: Watch Dogs: Über vier Mio. Mal verkauft

Beitrag von ColdFever »

Nil0 hat geschrieben:das kann doch kein Grund sein, die Kämpfe in Watch Dogs abzufeiern und konkurrenzlos erscheinen zu lassen.
Tut auch niemand. Hier wurde nur ein Vergleich zwischen AC und WD gewünscht, und das sind spielerisch zwei völlig verschiedene Welten, wie oben erläutert.
VanRay
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Re: Watch Dogs: Über vier Mio. Mal verkauft

Beitrag von VanRay »

Selbst Kleinigkeiten in den Nebenmissionen zeigen, dass WD nicht anspruchslos ist. Da mache ich eine 0815-Verbrechermission, verfolge den Verbrecher nicht vernünftig, er ruft Verstärkung und einen Häuserblock weiter rauschen die mit Autos an und machen mir die Hölle heiß. Es wäre sicher noch einiges mehr möglich gewesen, aber für den ersten Ableger hat Ubisoft aus meiner Sicht schon relativ viel gut gemacht.
johndoe1197293
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Re: Watch Dogs: Über vier Mio. Mal verkauft

Beitrag von johndoe1197293 »

Nil0 hat geschrieben:
CryTharsis hat geschrieben:
...Aber auf der anderen Seite wird jede Form der Unachtsamkeit bestraft. Wird man z.B. in einem Gebiet von einem Gegner erblickt (und das kann sehr schnell gehen), dauert es auch nicht lange bis der komplette Trupp alarmiert ist und einem die Hölle heiß macht. Die KI ist wirklich gelungen und greift auf überraschend viele Taktiken zu um an den Eindringling zu gelangen.
Ubi schafft mit Watch Dogs endlich eine Balance, die es in vielen anderen "Überheld" Spielen einfach nicht gibt.
Wo ist hier das Novum? Und welche vielen Taktiken? Flankieren ist genau eine Taktik. Und sonderlich anspruchsvoll sind die Kämpfe auch nicht. Deckung suchen und alles totschießen, oder solange die Hacken-Taste drücken bis alles tot ist. Die Granaten der Gegner fliegen tatsächlich ganz gut... aber das kann doch kein Grund sein, die Kämpfe in Watch Dogs abzufeiern und konkurrenzlos erscheinen zu lassen.
Wer spricht denn hier von Neuerungen?! Ich bin auf einen Aspekt eingegangen, der mir interesssant erscheint, auf etwas, dass Watch Dogs anders, besser macht. Laßt uns bitte nicht die gleiche dämliche Diskussion wie z.B. bei The Last of Us führen, nur weil einige Leute Probleme mit dem Verständnis bestimmter Begriffe haben.

Darüberhinaus ist deine Darstellung eindimensional. "Deckung suchen und alles totschießen" ist eine Möglichkeit. Es gibt in WD jedoch viele verschiedene Vorgehensweisen. Ich persönlich habe bisher keinen einzigen Gegner getötet, weil ich einfach gerne stealthy spiele. Aber klar, es gibt auch Leute denen Deus Ex HR zu sehr Shooter ist und TLOU zu sehr Uncharted. :roll: