Dragon Age: Inquisition - Drei Klassen und die erste von drei Spezialisierungen

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FuerstderSchatten
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Re: Dragon Age: Inquisition - Drei Klassen und die erste von

Beitrag von FuerstderSchatten »

TheLaughingMan hat geschrieben:Gewehre wären interessant. Ich wünsche mir schon seit Ewigkeit ein Spiel das Storymäßig in die Bresche von Arcanum haut und den Konflikt Technik vs. Magie so gut erzählt. Ich vermisse Troika... :cry:
Wer tut das nicht. Arcanum, der Tempel, Bloodlines. Die wurden von Mal zu Mal besser, frag mich echt, wer da nicht zugegriffen hat. Also die Kunden. Tempel ist immerhin eins der besten Infinity- Games (ich weiß es ist nicht wirklich Infinity, aber ich zähls dazu, weil es eine sehr ähnliche Grafik hat).

Arcanum, ein spät Fallout in Steampunk.

Und Bloodlines eines der besten RPGs überhaupt.
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KATTAMAKKA
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Re: Dragon Age: Inquisition - Drei Klassen und die erste von

Beitrag von KATTAMAKKA »

Dragon Age IIIIIIII mit seinem Steinzeit Fantasy Style und seinem Steinzeit Totcklick Wussel Baller Gameplay und der Süsssauren Schmonzete von einer Story für Rückständige Konservative fantasylose Hobby Fantasten interessiert nicht die Bohne. Das Zeug ist doch jetzt schon seit 10 Jahren veraltet . Da werden einige auch ganz schön schlucken müssen wenn sie die Optik des eigentlichen Spieles dann auf ihrem Breitbild TV sehen. Bioware und EA liefert damit mal wieder ne astreine Prämium AAA Verarschung ab. Hy das ist Tradition bei denen, halb so wild. AAA und NEXT GEN das muss so sein :mrgreen:
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FuerstderSchatten
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Re: Dragon Age: Inquisition - Drei Klassen und die erste von

Beitrag von FuerstderSchatten »

KATTAMAKKA hat geschrieben:Dragon Age IIIIIIII mit seinem Steinzeit Fantasy Style und seinem Steinzeit Totcklick Wussel Baller Gameplay und der Süsssauren Schmonzete von einer Story für Rückständige Konservative fantasylose Hobby Fantasten interessiert nicht die Bohne. Das Zeug ist doch jetzt schon seit 10 Jahren veraltet . Da werden einige auch ganz schön schlucken müssen wenn sie die Optik des eigentlichen Spieles dann auf ihrem Breitbild TV sehen. Bioware und EA liefert damit mal wieder ne astreine Prämium AAA Verarschung ab. Hy das ist Tradition bei denen, halb so wild. AAA und NEXT GEN das muss so sein :mrgreen:
Auch dir antworte ich Katta. ^^ Aber dir kann ich einfach nicht böse sein. Wirst schon recht haben. Wenn ich so darüber nachdenke hast du sogar absolut recht, nur leider bietest du nichts was besser meinen Geschmack entspricht.
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 28.04.2014 23:31, insgesamt 1-mal geändert.
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magandi
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Re: Dragon Age: Inquisition - Drei Klassen und die erste von

Beitrag von magandi »

TheLaughingMan hat geschrieben:Gewehre wären interessant. Ich wünsche mir schon seit Ewigkeit ein Spiel das Storymäßig in die Bresche von Arcanum haut und den Konflikt Technik vs. Magie so gut erzählt. Ich vermisse Troika... :cry:
alte gewehre find ich auch cool. in risen 2 hat sich das kämpfen mit schwert und pistole schön authentisch angefühlt. langes nachladen und geringe präzision gibt es zu selten. immer muss es rein mittelalter-fantasy oder sci-fi sein :(
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Invader_Zim
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Re: Dragon Age: Inquisition - Drei Klassen und die erste von

Beitrag von Invader_Zim »

Ach, wenn ihr Gewehre wollt, dann würde ich euch vorschlagen, euren Blick auf Pillars of Eternity zu richten. Das spielt zwar nicht während der Industrialisierung wie Arcanum, aber zumindest während der Imperialzeit. Musketen sollen ein wichtiges Mittel bei der Bekämpfung von Magier-Charakteren werden, weil die Projektile zu schnell sind, um von deren Verteidigungszaubern aufgehalten zu werden. Dafür wird an die Dinger allerdings auch vergleichsweise schwer ranzukommen sein.

Überhaupt klingen die paar Brocken Lore- und Regelwerk-Infos, die ich bisher zu PoE gelesen habe, tausendmal interessanter als alles, was ich bisher vom Dragon-Age-Universum gesehen habe.
Zuletzt geändert von Invader_Zim am 29.04.2014 00:30, insgesamt 1-mal geändert.
wertungsfanatiker
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Re: Dragon Age: Inquisition - Drei Klassen und die erste von

Beitrag von wertungsfanatiker »

Die Origins, der Kodex, die Geschenke: DA: O bot einiges, was neu oder zumindest neuartig war. Dazu kam eine wenig originelle, aber mal wieder äußerst dramatische Story, die immerhin mit Logain eine interessante Figur hatte. Die Quests waren gut erzählt, liefen aber in der großen Mehrzahl auf den Kampf als einzige Lösung hinaus. Insgesamt war DA: O ein sehr gutes CRPG, was 2009 nur wenig Konkurrenz hatte (meine Wertung : 85). Das Charaktersystem war weit entfernt von der Qualität eines Fallout und kam nicht an das D&D von BG ran, die Kämpfe hatten aber ordentlich taktische Tiefe. Bis heute hat es kein klassisches CRPG gegeben, was seither besser gewesen ist. Die ME - Reihe hat mit den Folgen 2 und 3 fast schon den Weg des klassischen CRPG verloren, und Fallout: NV hat zwar eine halbe Party, ist aber mehr die "moderne" Version des CRPG (keine Party, offene Welt, Action bzw. Echtzeitkampf möglich).

Was die Story und die Inszenierung der Dialoge angeht, hat DA 2 nochmals zugelegt, endlich mal keine Weltenretterstory, endlich mal eine Kneipendiskussion, anstelle immer am Lagerfeuer. Das Kampfsystem hat nach wie vor grds. dieselben Möglichkeiten gehabt. Doch leider gab es Respawn, Levelrecycling, kaum neue Gebiete und die groß angekündigte Dauer der Kampagne (also der Zeitablauf) war auch nur ein Sturm im Wasserglas. Inventar war nicht wirklich vorhanden. Insgesamt war DA 2 damit leider schwächer als der Erstling und auch ein wenig enttäuschend.

Ob das nun besser wird ? Hoffentlich, denn so langsam muss sich Bioware steigern. Die Konkurrenz schläft nicht und 2014 werden endlich wieder echte klassische CRPG erscheinen (Wasteland 2 und Pillars of Eternity). Drei Grundklassen ? Hört sich ein bisschen wenig an.
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LFulciFan
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Re: Dragon Age: Inquisition - Drei Klassen und die erste von

Beitrag von LFulciFan »

Nähkästchenplauderer:

Ich gehöre zu den PC-Rollenspielern der alten Dynastie und habe folglich so manches Bioware-Produkt gespielt. Meiner Erfahrung nach stagniert das Entwicklerstudio (und das Genre allgemein) seit einiger Zeit und ich muss meine Enttäuschung über das bisher dargebotene Material von DA3 nun doch hier kundtun.

Kurzfassung: Mir sind die konkreten Absichten des Studios im Augenblick nicht klar. In der Vergangenheit versuchte das Entwicklerstudio m. E. sehr erfolgreich, neue Wege zu beschreiten. Man legte seinerzeit Wert auf eine erkennbare Charakterzeichnung, eine Handlung, die sich den Entscheidungen des Spielers beugte (wenn auch nur rudimentär, aber die Absicht war stets erkennbar) und einem interessanten Setting. Das alles war für mich ein wesentlicher Grundstein, Bioware für ihr Schaffen zu respektieren. Aber als erfahrener Spieler hege ich nunmehr ganz andere Wünsche. Ich frage ich mich: Wo erkenne ich bei DA3 den nächsten Schritt?

Als Käufer und Verbraucher ist es mir ziemlich egal, ob noch Mitarbeiter der ersten Bioware-Produkte involviert sind. Bioware ist derzeit ein bekannter Name im Genre, welcher (zurecht) Erwartungen bei den Kunden weckt, die seit Jahren treu geblieben sind. Mein Appell als Rollenspielfreund ist klar: Ich erwarte eine anhaltende Risikofreude bei den Entwicklern sowie die Vermittlung neuer Visionen, die letztendlich auch eine reale (Gaming-)Gestalt annehmen! Was ich absolut gar nicht erwarte ist der tausendste Abklatsch eines ausgelutschten 0815-Settings mit austauschbaren Charakteren :roll: . Wo bleibt denn da der Tiefgang, der mich sogar nach dem Spielen noch beschäftigt und zum Nachdenken anregt?

Mein Fazit: Der Zauber der alten Dynastie ist unlängst vergangen und ich hoffe nun auf spielerisches Neuland, dass von risikofreudigen Entwicklern erkundet und zum Spieler transportiert wird. :D
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FuerstderSchatten
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Re: Dragon Age: Inquisition - Drei Klassen und die erste von

Beitrag von FuerstderSchatten »

LFulciFan hat geschrieben:Nähkästchenplauderer:

Ich gehöre zu den PC-Rollenspielern der alten Dynastie und habe folglich so manches Bioware-Produkt gespielt. Meiner Erfahrung nach stagniert das Entwicklerstudio (und das Genre allgemein) seit einiger Zeit und ich muss meine Enttäuschung über das bisher dargebotene Material von DA3 nun doch hier kundtun.

Kurzfassung: Mir sind die konkreten Absichten des Studios im Augenblick nicht klar. In der Vergangenheit versuchte das Entwicklerstudio m. E. sehr erfolgreich, neue Wege zu beschreiten. Man legte seinerzeit Wert auf eine erkennbare Charakterzeichnung, eine Handlung, die sich den Entscheidungen des Spielers beugte (wenn auch nur rudimentär, aber die Absicht war stets erkennbar) und einem interessanten Setting. Das alles war für mich ein wesentlicher Grundstein, Bioware für ihr Schaffen zu respektieren. Aber als erfahrener Spieler hege ich nunmehr ganz andere Wünsche. Ich frage ich mich: Wo erkenne ich bei DA3 den nächsten Schritt?

Als Käufer und Verbraucher ist es mir ziemlich egal, ob noch Mitarbeiter der ersten Bioware-Produkte involviert sind. Bioware ist derzeit ein bekannter Name im Genre, welcher (zurecht) Erwartungen bei den Kunden weckt, die seit Jahren treu geblieben sind. Mein Appell als Rollenspielfreund ist klar: Ich erwarte eine anhaltende Risikofreude bei den Entwicklern sowie die Vermittlung neuer Visionen, die letztendlich auch eine reale (Gaming-)Gestalt annehmen! Was ich absolut gar nicht erwarte ist der tausendste Abklatsch eines ausgelutschten 0815-Settings mit austauschbaren Charakteren :roll: . Wo bleibt denn da der Tiefgang, der mich sogar nach dem Spielen noch beschäftigt und zum Nachdenken anregt?

Mein Fazit: Der Zauber der alten Dynastie ist unlängst vergangen und ich hoffe nun auf spielerisches Neuland, dass von risikofreudigen Entwicklern erkundet und zum Spieler transportiert wird. :D

DA 3 könnte schon sehr anders werden als seine Vorgänger. Im besten Falle so was wie eine Mischung aus Open und den Oldschoolparty-RPGs, also mehr Freiheit gepaart mit einer starker Story. Im schlechtesten Fall wird's Skyrim für Arme. ^^
Eliteknight
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Re: Dragon Age: Inquisition - Drei Klassen und die erste von

Beitrag von Eliteknight »

Naja, ich kann nicht verstehen, wieso BioWare sich so auf die 3 Klassen versteift.
Abwechslung wäre schon nicht so schlecht....

Aber wenn DA3 doch nicht der erhoffte Party-RPG kracher wird, dann hoffe ich immer noch auf Pillars of Eternity Obsidian wirds schon nicht verkacken :D

Spielen werde ich eh beide^^
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Batistuta
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Re: Dragon Age: Inquisition - Drei Klassen und die erste von

Beitrag von Batistuta »

Mir persönlich gefällt was ich bisher von DA 3 in den Videos gesehen habe. Ich kann aber verstehen woher diese Diskussionen herrühren. DA:O war eher ein klassisches PC-Spiel, wo man seine Gruppenmitglieder indirekt per Mausklicks gesteuert hat und damit eher in der Tradition eines Baldurs Gate stand.

Bioware hat dann mit Mass Effect 2 einen enormen Erfolg damit gefeiert, daß es sich mit einem direkteren und actionorientierteren Gameplay den Konsolengewohnheiten angenähert hat und wollte dasselbe dann auch mit DA 2 machen, wo es aber in die Hose gegangen ist.

Wenn es um Dragon Age geht prallen also meist zwei verschiedene RPG-Ansichten aufeinander, die des PCs und die der Konsolen. Ich komme zwar auch vom PC und bin mit den Klassikern aufgewachsen, bin dann aber mit 360/PS3 auf Konsolen umgestiegen und von daher kommt mir die allgemeine Richtung die Bioware einschlägt auch entgegen.

Was Baldurs Gate auf dem PC war ist für mich Dark Souls auf den Konsolen - das eine hat ein strategisches und das andere ein Skill (bzw Timing)-basiertes 3trd Person Gameplay. Inzwischen ist mir die Konsolenart der RPGs aber lieber, da ich hier ein stärkeres Mitten-drin-Gefühl habe. Es fühlt sich so an als habe man mehr Kontrolle über seinen Charakter, auch wenn das zu Lasten der taktischen Übersicht geht.
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rainji
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Re: Dragon Age: Inquisition - Drei Klassen und die erste von

Beitrag von rainji »

Als Käufer und Verbraucher ist es mir ziemlich egal, ob noch Mitarbeiter der ersten Bioware-Produkte involviert sind.
Mir nicht, wenn die Qualität darunter leidet. Würde jemand sein Auto in die Werkstatt bringen, wo gerade alle Mechaniker ausgetauscht wurden, gegen unfähig und unausgebildetes Billigpersonal? Wenn eine eigentlich gute Firma gutes Personal gegen billigen Ramsch austauscht, dann werde ich da schon drauf achten.
Was Baldurs Gate auf dem PC war ist für mich Dark Souls auf den Konsolen - das eine hat ein strategisches und das andere ein Skill (bzw Timing)-basiertes 3trd Person Gameplay. Inzwischen ist mir die Konsolenart der RPGs aber lieber, da ich hier ein stärkeres Mitten-drin-Gefühl habe...
Da reduziert du aber die Spiele generell nur aufs Kampfsystem. Da kann man dir aber auch einfach 10 Räume mit 10 verschiedenen Bossen hinknallen und gut ist. Und für solche Spieler ist DA auch gedacht. Einfach nur ein bisschen kloppen und billigstes GZSZ im Hintergrund.

Btw. prallen da nicht wirklich Welten aufeinander. An den PC kann man auch nenn Controller anschließen und viele besitzen einen PC und eine Konsole. Nur haben viele sog. "Konsolenfeatures", extrem viel Substanz aus den Rollenspielen entzogen und sie durch "BumBum/BlingBling-Features" ersetzt.
Sethsirs
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Re: Dragon Age: Inquisition - Drei Klassen und die erste von

Beitrag von Sethsirs »

FuerstderSchatten hat geschrieben: DA 3 könnte schon sehr anders werden als seine Vorgänger. Im besten Falle so was wie eine Mischung aus Open und den Oldschoolparty-RPGs, also mehr Freiheit gepaart mit einer starker Story. Im schlechtesten Fall wird's Skyrim für Arme. ^^
Naja das ist zB. leider eines der Dinge die ich nahezu ausschließe. Wir wissen ja alle mehr oder minder, dass Open-World eine gute Story meist ausschließt. ABer es kommt natürlich auf die Ausgestaltung an.

Meine Begründung ist hier relativ logisch und einfach, bei Open World kann der Entwickler einfach nicht wirklich steuern, was der Spieler macht, alles andere würde ja wieder einem Open-World-Spiel entgegenstehen, dass ist aber Segen und Fluch zugleich weil zwar der Spieler mehr Freiheit erhält, es dafür aber auch nahezu unmöglich wird einen richtigen Handlungsstrang zu etablieren.

Mir fällt zumindest gerade kein richtiges Open-World-Spiel mit guter Story ein, zumindest nicht in der Ausprägung wie sie bei einem Nicht-Open-World-Spiel möglich wäre.
Batistuta hat geschrieben:Mir persönlich gefällt was ich bisher von DA 3 in den Videos gesehen habe. Ich kann aber verstehen woher diese Diskussionen herrühren. DA:O war eher ein klassisches PC-Spiel, wo man seine Gruppenmitglieder indirekt per Mausklicks gesteuert hat und damit eher in der Tradition eines Baldurs Gate stand.

Bioware hat dann mit Mass Effect 2 einen enormen Erfolg damit gefeiert, daß es sich mit einem direkteren und actionorientierteren Gameplay den Konsolengewohnheiten angenähert hat und wollte dasselbe dann auch mit DA 2 machen, wo es aber in die Hose gegangen ist.

Wenn es um Dragon Age geht prallen also meist zwei verschiedene RPG-Ansichten aufeinander, die des PCs und die der Konsolen. Ich komme zwar auch vom PC und bin mit den Klassikern aufgewachsen, bin dann aber mit 360/PS3 auf Konsolen umgestiegen und von daher kommt mir die allgemeine Richtung die Bioware einschlägt auch entgegen.

Was Baldurs Gate auf dem PC war ist für mich Dark Souls auf den Konsolen - das eine hat ein strategisches und das andere ein Skill (bzw Timing)-basiertes 3trd Person Gameplay. Inzwischen ist mir die Konsolenart der RPGs aber lieber, da ich hier ein stärkeres Mitten-drin-Gefühl habe. Es fühlt sich so an als habe man mehr Kontrolle über seinen Charakter, auch wenn das zu Lasten der taktischen Übersicht geht.
Dieses Argument werde ich nie verstehen, und ich halte es um ehrlich zu sein auch für sehr Schwach.

Es gibt viele, wie auch mich die mehrer Genres mögen, dass bedeutet aber nicht, dass ich nurmehr ein einzelnes Genre davon möchte oder immer den gleichen Genre-Mix. Für mich war DA:O einfach eine gelungene Abwechslung da der Markt ja mehr oder weniger mit Hack and Slash-Spielen, ARPGS und Schooter-Pseudo-RPG Mischungen überschwemmt wird.

Es würde der Spielindustrie meiner Meinung nach alles andere als Schaden damit aufzuhören alles in eine Art Einheitsbrei-Genre zwängen zu wollen (bzw. in das Genre einer Sparte das vermeintlich am beliebtesten ist) das angeblich alle Spieler anspricht ...

Das gleiche ist ja mehr oder minder mit Mass Effect passiert, mir hat der erste Teil ehrlich gesagt gefallen, der Rest dann nicht mehr.
Was ich diesbezüglich aber auch nicht verstehe, wie kann es sein, dass ein Entwicklerstudio mit viel weniger Budget, das noch dazu neu ist viel billiger viel höhere Qualität abliefern kann? Meiner Ansicht nach war zB. The "Witcher 2" aktuellen Bioware-Spielen in fast allen Belangen überlegen, sei es nun Texturqualität, Story, Animation, Grafik generell etc. (ich hab sogar den Schwierigkeitsgrad gut gefunden)
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Kajetan
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Re: Dragon Age: Inquisition - Drei Klassen und die erste von

Beitrag von Kajetan »

Sethsirs hat geschrieben:Es würde der Spielindustrie meiner Meinung nach alles andere als Schaden damit aufzuhören alles in eine Art Einheitsbrei-Genre zwängen zu wollen (bzw. in das Genre einer Sparte das vermeintlich am beliebtesten ist) das angeblich alle Spieler anspricht ...
Das kommt ganz darauf an ... :)

Ein Major Publisher, der nicht mehr in der Lage ist Spiele mit kleinen Budgets für ein Nischenpublikum zu entwickeln, MUSS so breit in die Masse gehen, wie es nur möglich ist. Bioware-Spiele werden, solange Bioware zu EA gehört, also nie mehr dedizierte Spiele eines ganz bestimmten Genres sein. Das werden Spiele, die auf die breite Masse zielen: leicht bekömmliche Feierabendunterhaltung, geringer spielerischer Anspruch, viel oberflächliches Blingbling. Nur so lassen sich die Umsatzzahlen erreichen, die für einen Unterhaltungskonzern wie EA nötig sind.

Ein Indie-Entwickler wie InXile (Wasteland 2, Torment) hingegen, der findet sein wirtschaftliches Auskommen im Bedienen einer ganz spezifischen Nische. Niedrige Entwicklungskosten erfordern es nicht, dass tonnenweise Kompromisse gemacht werden müssen. Dank Crowdfunding müssen auch nicht die kommerziellen Interessen der Investoren berücksichtig werden. Man hat deutlich mehr kreative Freiheiten als bei einem Major, wo selbst die im Spiel genutzte Farbpalette vorher durch Fokusgruppentests und das Vorbild kommerziell erfolgreicher Spiele festgelegt wird, anstatt dass ein Designer seine Vision umsetzen darf.

DIE Spieleindustrie gibt es in diesem Sine also gar nicht.
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Brakiri
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Re: Dragon Age: Inquisition - Drei Klassen und die erste von

Beitrag von Brakiri »

Kajetan hat geschrieben:
Ein Major Publisher, der nicht mehr in der Lage ist Spiele mit kleinen Budgets für ein Nischenpublikum zu entwickeln, MUSS so breit in die Masse gehen, wie es nur möglich ist. Bioware-Spiele werden, solange Bioware zu EA gehört, also nie mehr dedizierte Spiele eines ganz bestimmten Genres sein. Das werden Spiele, die auf die breite Masse zielen: leicht bekömmliche Feierabendunterhaltung, geringer spielerischer Anspruch, viel oberflächliches Blingbling. Nur so lassen sich die Umsatzzahlen erreichen, die für einen Unterhaltungskonzern wie EA nötig sind.
Aber ist die Zielgruppe, also unsereins, wirklich so klein, dass es für EA und Co nicht lohnenswert ist, preiswerte, auf Gameplay getrimmte Spiele mit substance over style zu produzieren?

Ich weiss SR:Returns ist ein schlechtes Beispiele, aber mir hat das sehr viel Spass gemacht und mit 1,5 bis 2Mio $ Einsatz könnte man solche Spiele bei EA doch am laufenden Band produzieren.
Wenn man 2 Mio ausgibt und 10 Mio Gewinn macht pro Spiel, ist das vom Volumen nicht viel, aber so kann man noch viel breiter die Komsumentenrenten abschöpfen.
Zuletzt geändert von Brakiri am 29.04.2014 11:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Dragon Age: Inquisition - Drei Klassen und die erste von

Beitrag von Knarfe1000 »

Ich finde die Aufregung über das Klassensystem verfrüht. Die drei Grundklassen samt Spezialisierungen gewinnen sicher keinen Innovationspreis. Ich finde sie für ein Fantasy-RPG aber durchaus als passend und ausreichend. Außerdem kommt es ja auf die Skilltrees an, also was ich wie an meine Bedürfnisse anpassen kann.
Also erst mal abwarten.

Viel alarmierender war, dass ich hier von einem always-online-Zwang lesen musste. Stimmt das, gibt es dazu neue Infos? Das wäre für das Spiel der absolute KO.