FuerstderSchatten hat geschrieben:
DA 3 könnte schon sehr anders werden als seine Vorgänger. Im besten Falle so was wie eine Mischung aus Open und den Oldschoolparty-RPGs, also mehr Freiheit gepaart mit einer starker Story. Im schlechtesten Fall wird's Skyrim für Arme. ^^
Naja das ist zB. leider eines der Dinge die ich nahezu ausschließe. Wir wissen ja alle mehr oder minder, dass Open-World eine gute Story meist ausschließt. ABer es kommt natürlich auf die Ausgestaltung an.
Meine Begründung ist hier relativ logisch und einfach, bei Open World kann der Entwickler einfach nicht wirklich steuern, was der Spieler macht, alles andere würde ja wieder einem Open-World-Spiel entgegenstehen, dass ist aber Segen und Fluch zugleich weil zwar der Spieler mehr Freiheit erhält, es dafür aber auch nahezu unmöglich wird einen richtigen Handlungsstrang zu etablieren.
Mir fällt zumindest gerade kein richtiges Open-World-Spiel mit guter Story ein, zumindest nicht in der Ausprägung wie sie bei einem Nicht-Open-World-Spiel möglich wäre.
Batistuta hat geschrieben:Mir persönlich gefällt was ich bisher von DA 3 in den Videos gesehen habe. Ich kann aber verstehen woher diese Diskussionen herrühren. DA:O war eher ein klassisches PC-Spiel, wo man seine Gruppenmitglieder indirekt per Mausklicks gesteuert hat und damit eher in der Tradition eines Baldurs Gate stand.
Bioware hat dann mit Mass Effect 2 einen enormen Erfolg damit gefeiert, daß es sich mit einem direkteren und actionorientierteren Gameplay den Konsolengewohnheiten angenähert hat und wollte dasselbe dann auch mit DA 2 machen, wo es aber in die Hose gegangen ist.
Wenn es um Dragon Age geht prallen also meist zwei verschiedene RPG-Ansichten aufeinander, die des PCs und die der Konsolen. Ich komme zwar auch vom PC und bin mit den Klassikern aufgewachsen, bin dann aber mit 360/PS3 auf Konsolen umgestiegen und von daher kommt mir die allgemeine Richtung die Bioware einschlägt auch entgegen.
Was Baldurs Gate auf dem PC war ist für mich Dark Souls auf den Konsolen - das eine hat ein strategisches und das andere ein Skill (bzw Timing)-basiertes 3trd Person Gameplay. Inzwischen ist mir die Konsolenart der RPGs aber lieber, da ich hier ein stärkeres Mitten-drin-Gefühl habe. Es fühlt sich so an als habe man mehr Kontrolle über seinen Charakter, auch wenn das zu Lasten der taktischen Übersicht geht.
Dieses Argument werde ich nie verstehen, und ich halte es um ehrlich zu sein auch für sehr Schwach.
Es gibt viele, wie auch mich die mehrer Genres mögen, dass bedeutet aber nicht, dass ich nurmehr ein einzelnes Genre davon möchte oder immer den gleichen Genre-Mix. Für mich war DA:O einfach eine gelungene Abwechslung da der Markt ja mehr oder weniger mit Hack and Slash-Spielen, ARPGS und Schooter-Pseudo-RPG Mischungen überschwemmt wird.
Es würde der Spielindustrie meiner Meinung nach alles andere als Schaden damit aufzuhören alles in eine Art Einheitsbrei-Genre zwängen zu wollen (bzw. in das Genre einer Sparte das vermeintlich am beliebtesten ist) das angeblich alle Spieler anspricht ...
Das gleiche ist ja mehr oder minder mit Mass Effect passiert, mir hat der erste Teil ehrlich gesagt gefallen, der Rest dann nicht mehr.
Was ich diesbezüglich aber auch nicht verstehe, wie kann es sein, dass ein Entwicklerstudio mit viel weniger Budget, das noch dazu neu ist viel billiger viel höhere Qualität abliefern kann? Meiner Ansicht nach war zB. The "Witcher 2" aktuellen Bioware-Spielen in fast allen Belangen überlegen, sei es nun Texturqualität, Story, Animation, Grafik generell etc. (ich hab sogar den Schwierigkeitsgrad gut gefunden)