Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten von Spielern gestoppt

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Kajetan
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von Kajetan »

The Incredible Hojo hat geschrieben:Nun, beleidigen kann man mit Spielen nur, wenn man etwas falsch darstellt.
Und ich dachte, das geht nur dann, wenn man sich beleidigen lässt :)

Ich erinnere nur zu gerne an die verlogene und hysterische Aufregung um die Abschlußarbeit eines Kunststudenten, der das Geschehen an der ehem. innerdeutschen Zonengrenze in einem Shooter als Spiel verarbeitet hatte. Da war die Aufregung seitens der üblichen Berufsaufreger so groß, dass die Uni einknickte und der Student das Projekt zurückziehen musste.

Andererseits ... wenn genau solche Leute aufjaulen, als ob morgen die Welt droht unterzugehen, dann weiß man, dass man genau mitten ins Schwarze getroffen hat. Wenn es nur darum ginge eine offenkundige Falschdarstellung zu korrigieren, muss man keinen Shitstorm lostreten. Wenn sich aber jemand in seiner nationalen Ehre beleidigt fühlt, weil ein selten belangloses Kommerzprodukt Dinge nicht so darstellt, wie sie nach Meinung dieser Leute dargestellt werden müssen, dann weiß man, dass es mit dem Selbstwertgefühl dieser Leute nicht weit her ist, dass die Minderwertigkeitskomplexe groß sind und man jede Gelegenheit nutzen muss, um sich ihrer zu erwehren.
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SethSteiner
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von SethSteiner »

Eben. Letztendlich handelt es sich um Fiktion. Deutsche müssen sich alle möglichen Darstellungen gefallen lassen, obwohl bekannt ist dass sich andere ebenfalls schmutzig Verhalten haben. Das zusagen und das auch zu zeigen ist keine Relativierung, sondern zeigt schlichtweg was Krieg ist und was bestimmte Systeme bedeuten. Wenn ich an die US Serie The Pacific denke, dreht sich einem auch der Magen um, bei dem Verhalten dass dort Amerikaner hier und da selbst zeigen. Wenn ein Protagonist den gefallenen Japanern die Goldzähne abnimmt, ist das sicher alles andere als eine positive Darstellung des Charakters.

Die Protestler in diesem Fall sind peinlich, weiter nichts und der Verkaufsstopp ist ein Unding. Russische Personen im Spiel machen Dinge die schlecht oder abartig sind, das ist Unmenschlichkeit, das ist Krieg.
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Jörg Luibl
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von Jörg Luibl »

Ein Kommentar von Eike ist gerade online:

http://www.4players.de/4players.php/kom ... index.html
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Cpl. KANE
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von Cpl. KANE »

Ist zwar etwas Off-Topic, aber die Diskussion hier über die Wertigkeit und Bedeutung von Nationalstolz und Patriotismus macht für mich nicht viel Sinn, da wir eh alles "Amerikaner" im Sinne von Lebensstil und Werteempfinden sind.
Hier kann ich nicht mal zwischen westlichen und östlichen Kulturen unterscheiden, da der Lebensstil; also der "American Way of Life" der westlichen Kulturen schon längst das erstrebenswerte Ziel der Menschen östlicher Kulturen ist.
Dies ist auch keine "bewusste" Entscheidung für diesen Lebensstil, sondern es wird quasi automatisch aufgenommen.
Die kulturellen und religiösen Unterschiede zwischen den Kulturen werden zunehmend unbedeutender.
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Boesor
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von Boesor »

Cpl. KANE hat geschrieben:Ist zwar etwas Off-Topic, aber die Diskussion hier über die Wertigkeit und Bedeutung von Nationalstolz und Patriotismus macht für mich nicht viel Sinn, da wir eh alles "Amerikaner" im Sinne von Lebensstil und Werteempfinden sind.
Also ich sehe da aber noch erhebliche Unterschiede im Lebensstil und Werteempfinden zwischen Deutschen und Amerikanern.
Held_der_Sowjetunion
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Re: Kommentar

Beitrag von Held_der_Sowjetunion »

mr archer hat geschrieben:
Held_der_Sowjetunion hat geschrieben:Das einige Russen echt was am schädel haben, ist/sollte nicht erst seit den Dashcam Vids klar sein..
Man muss sich nur mal überlegen, was Stalin für ein Mensch war. Dieses Geschichts revisionistische ist einfach nur krank.
Was für ein schöner Kontrast zwischen Inhalt und Nick! Fast schon Kunst.

Zu Stalin - natürlich war er ein Psychopath. Man muss aber verstehen, was die Grundlage für seinen bis heute währenden Ruhm bei vielen Leuten in der einstigen SU ist. Er hat damals mit seinem Militärstab ein militärisches Wunder vollbracht. Mit drakonischsten Mitteln und ohne Rücksicht auf Verluste. Aber er hat ein Heer von Feiwilligen, Bauern und oftmals halben Kindern von der Wolga bis ins Herz von Berlin gebracht. Die SU stand militärisch mit den Rücken an der Wand, die Deutschen waren in den Moskauer Vororten, der industrialisierte Westen des Reiches war weitestgehend unter ihrer Kontrolle bzw. zerstört. Leningrad eingekesselt und am Verhungern, die Krim erobert. Kurz vor Stalingrad hätte kaum jemand damit gerechnet, dass die Deutschen das noch aus der Hand geben.
Das wird man Stalin in dieser Gegend nie ganz vergessen. Für die Menschen, die es erlebt haben, war das "Der Goße Vaterländische Krieg" und nach der Oktoberrevolution ihrer Großväter und Väter ihr identitätsbildender Geschichtsmythos. Und das muss man verstehen, wenn man die Reaktionen zum Spiel verstehen möchte. Denn das spielt da mit rein.
Ich habe diesen Nickname eigentlich nur gewählt, da ich es irgendwie lustig fand. Zumal damals (heute natürlich auch) viiieeele Leute sich im Web meist total dümmlich Namen gaben, die eine pseudo coolnes suggerieren sollte, die kaum erträglich war/ist. Das wollte ich toppen :D
Zurück zum Thema:
Aber genau das meine ich mit Geschichtsrevisionismus der Russen. Der Grund weshalb die Russen es letzten endes doch geschaft haben, war einfach ein übermass an Mensch und Material (und auch die Unfähigkeit Hitlers).
Und nicht dass Stalin so ein kluger taktiker war. Jeder halbwegs intelligente Mensch merkt doch, das da was nicht stimmen kann.
Aber Letztenendes war Stalins Schreckensregime auch sein Untergang. Keiner traute sich einen Arzt zu rufen, obwohl er tagelang mit einem Schlaganfall im Bett lag (bzw. es traute sich kein Arzt zu ihm ins Zimmer).
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Oldholo
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von Oldholo »

Boesor hat geschrieben: Also ich sehe da aber noch erhebliche Unterschiede im Lebensstil und Werteempfinden zwischen Deutschen und Amerikanern.
Kommt drauf an. Reden wir hier von Rednecks, die irgendwo in der Pampa leben oder von den Großstädtern an den Küsten, von Fundis gleich welcher Art und Richtung oder von gemäßigten Menschen, von progressiven oder konservativen Strömungen?
Natürlich überträgt sich die amerikanische Lebensweise nicht 1:1 auf die Unsere, aber ich würde doch behaupten, dass es keine andere Kultur auf der Welt gibt, die quasi alle anderen Nationen weltweit so sehr prägt wie die der USA.
Und wenn wir jetzt den durchschnittlichen Deutschen und den durchschnittlichen US-Amerikaner bitten, mal ihre typischen Tage niederzuschreiben und die beiden vergleichen, dürfte es da auch nicht allzu viele Unterschiede geben. :)
Kloinz
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Kommentar

Beitrag von Kloinz »

Tja Vergangenheitsverdrängung ist eben auch eine Art des Umgangs mit der eigenen Geschichte.
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Boesor
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von Boesor »

Oldholo hat geschrieben:
Boesor hat geschrieben: Also ich sehe da aber noch erhebliche Unterschiede im Lebensstil und Werteempfinden zwischen Deutschen und Amerikanern.
Kommt drauf an. Reden wir hier von Rednecks, die irgendwo in der Pampa leben oder von den Großstädtern an den Küsten, von Fundis gleich welcher Art und Richtung oder von gemäßigten Menschen, von progressiven oder konservativen Strömungen?
Natürlich überträgt sich die amerikanische Lebensweise nicht 1:1 auf die Unsere, aber ich würde doch behaupten, dass es keine andere Kultur auf der Welt gibt, die quasi alle anderen Nationen weltweit so sehr prägt wie die der USA.
Und wenn wir jetzt den durchschnittlichen Deutschen und den durchschnittlichen US-Amerikaner bitten, mal ihre typischen Tage niederzuschreiben und die beiden vergleichen, dürfte es da auch nicht allzu viele Unterschiede geben. :)
Stimmt eigentlich, selbst in den USA gibts ja große Unterschiede.
Aber z.B. in sachen Sozialpolitik oder natürlich Waffenbesitz usw. sind schon große Unterschiede zwischen dem durchschnittsdeutschen und dem Durchschnittsamerikaner auszumachen.
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OriginalSchlagen
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Re: Kommentar

Beitrag von OriginalSchlagen »

mr archer hat geschrieben:
Held_der_Sowjetunion hat geschrieben:Das einige Russen echt was am schädel haben, ist/sollte nicht erst seit den Dashcam Vids klar sein..
Man muss sich nur mal überlegen, was Stalin für ein Mensch war. Dieses Geschichts revisionistische ist einfach nur krank.
Was für ein schöner Kontrast zwischen Inhalt und Nick! Fast schon Kunst.

Zu Stalin - natürlich war er ein Psychopath. Man muss aber verstehen, was die Grundlage für seinen bis heute währenden Ruhm bei vielen Leuten in der einstigen SU ist. Er hat damals mit seinem Militärstab ein militärisches Wunder vollbracht. Mit drakonischsten Mitteln und ohne Rücksicht auf Verluste. Aber er hat ein Heer von Feiwilligen, Bauern und oftmals halben Kindern von der Wolga bis ins Herz von Berlin gebracht. Die SU stand militärisch mit den Rücken an der Wand, die Deutschen waren in den Moskauer Vororten, der industrialisierte Westen des Reiches war weitestgehend unter ihrer Kontrolle bzw. zerstört. Leningrad eingekesselt und am Verhungern, die Krim erobert. Kurz vor Stalingrad hätte kaum jemand damit gerechnet, dass die Deutschen das noch aus der Hand geben.
Das wird man Stalin in dieser Gegend nie ganz vergessen. Für die Menschen, die es erlebt haben, war das "Der Goße Vaterländische Krieg" und nach der Oktoberrevolution ihrer Großväter und Väter ihr identitätsbildender Geschichtsmythos. Und das muss man verstehen, wenn man die Reaktionen zum Spiel verstehen möchte. Denn das spielt da mit rein.
Versteht man.. natürlich. Das ist ja der Haken, die ungeheure Unerhöhrtheit, das heutzutage so viele indoktrinierte Menschen auf dem Erdball wandeln. Wir haben noch viel Arbeit vor uns.
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Nobilis 1984
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Beitrag von Nobilis 1984 »

kein deutscher schreit auf wenn man sie wieder als teufel himself darstellt. aber russland muss sich wegen so einem scheiss aufregen. peinlich.
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Thyrael
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von Thyrael »

SpookyNooky hat geschrieben:
Thyrael hat geschrieben:Und welches würdest du dann nehmen? Wenn ein Wort eine negative Bewertung erhält findet sich doch normalerweise Ersatz.
Euphemismen sind Effekthascherei.
Fällts euch denn so schwer vorzustellen, dass einer gern der einen Gruppe zugehört, ohne die andere geringzuschätzen?
killbill200 hat geschrieben:Die Soldaten waren nicht ausgebildet, das waren Bauern (Neandertaler) die haben sich öfter selbst erschossen als den Gegner. das ist nunmal so.
Je länger ich mir den Satz angucke, desto unterhaltsamer finde ich ihn :D
Wigggenz hat geschrieben:Jetzt sag doch mal, wieso bist du stolz, ausgerechnet Deutscher und nicht Angehöriger eines anderen Staates zu sein? Denn das ist es, was Nationalstolz ist: Stolz zu sein, nicht einem anderen Staat anzugehören... ich rede nicht von Freude im Sinne von "Ich bin froh, nicht wo anders geboren zu sein..." (dafür gibt es viele legitime Gründe), sondern "Ich bin stolz, nicht irgendwo anders geboren zu sein...". Das ist nichts anderes als eine Selbsterhöhung über alle anderen Nationalitäten.
Also wenn ich sage ich bin stolz, Deutscher zu sein, meine ich damit hauptsächlich, dass ich stolz darauf bin, dass meiner Meinung nach viele Dinge hier besser laufen als anderswo. Stolz auf unsere Landschaft, Kultur... Auf meine Mitmenschen. Zumindest einige. Die Errungenschaften in der Welt, die von hier kommen und von nirgendwo anders. Und selbstverständlich kann ich darauf stolz sein, denn ich bin Teil davon. Ich lebe hier und leiste meinen Beitrag und gestalte genauso mit wie die anderen 80 Millionen.
Das musst du ja nicht verstehen, aber deswegen kannst du niemandem vorwerfen, sich selbst über andere stellen zu wollen.

Ich hab die Fehlinterpretation von "Deutschland über alles" in der Schule mal folgendermaßen gelernt:
Es heißt nicht: Deutschland über die anderen Nationen, es bedeutet: Deutschland über persönliche Ansinnen, also im Endeffekt Solidarität.

Also dass du zu deiner Tocher niemals sagen wirst dass du stolz auf sie bist, kaufe ich dir nicht ab. Da steht ja auch keiner daneben und sagt man kann nur stolz auf sich selbst sein und sonst nichts.
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Wigggenz
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von Wigggenz »

Thyrael hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:Jetzt sag doch mal, wieso bist du stolz, ausgerechnet Deutscher und nicht Angehöriger eines anderen Staates zu sein? Denn das ist es, was Nationalstolz ist: Stolz zu sein, nicht einem anderen Staat anzugehören... ich rede nicht von Freude im Sinne von "Ich bin froh, nicht wo anders geboren zu sein..." (dafür gibt es viele legitime Gründe), sondern "Ich bin stolz, nicht irgendwo anders geboren zu sein...". Das ist nichts anderes als eine Selbsterhöhung über alle anderen Nationalitäten.
Also wenn ich sage ich bin stolz, Deutscher zu sein, meine ich damit hauptsächlich, dass ich stolz darauf bin, dass meiner Meinung nach viele Dinge hier besser laufen als anderswo. Stolz auf unsere Landschaft, Kultur... Auf meine Mitmenschen. Zumindest einige. Die Errungenschaften in der Welt, die von hier kommen und von nirgendwo anders. Und selbstverständlich kann ich darauf stolz sein, denn ich bin Teil davon. Ich lebe hier und leiste meinen Beitrag und gestalte genauso mit wie die anderen 80 Millionen.
Das musst du ja nicht verstehen, aber deswegen kannst du niemandem vorwerfen, sich selbst über andere stellen zu wollen.

Ich hab die Fehlinterpretation von "Deutschland über alles" in der Schule mal folgendermaßen gelernt:
Es heißt nicht: Deutschland über die anderen Nationen, es bedeutet: Deutschland über persönliche Ansinnen, also im Endeffekt Solidarität.

Also dass du zu deiner Tocher niemals sagen wirst dass du stolz auf sie bist, kaufe ich dir nicht ab. Da steht ja auch keiner daneben und sagt man kann nur stolz auf sich selbst sein und sonst nichts.
Meine fiktive Tochter habe ich in deinem Szenario auch mitgezeugt und miterzogen, bei dem was sie evtl. vollbracht hat gefördert oder zumindest unterstützt. Es wäre also im Sinne auch meine Errungenschaft. Stolz ist ein Gefühl des Triumphs. Und ein Gefühl des Triumphs ist nur dann nicht fehl am Platz, wenn man tatsächlich triumphiert/etwas errungen hat. Seine Nationalität hat man nicht errungen, das ist eine reine Zufallsfrage. Würdest du auch sagen: "Ich bin stolz, weiß/blond/braunhaarig/dunkelhäutig/rothaarig/grünäugig/nicht erbkrank/etc. zu sein!"?
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OriginalSchlagen
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Re: Kommentar

Beitrag von OriginalSchlagen »

Erhabener hat geschrieben:kein deutscher schreit auf wenn man sie wieder als teufel himself darstellt. aber russland muss sich wegen so einem scheiss aufregen. peinlich.
Eigentlich schon. Nur kümmerts niemanden, schon gar nicht den Staat.
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Thyrael
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Re: Company of Heroes 2: Verkauf in Russland nach Protesten

Beitrag von Thyrael »

Wigggenz hat geschrieben:Seine Nationalität hat man nicht errungen, das ist eine reine Zufallsfrage. Würdest du auch sagen: "Ich bin stolz, weiß/blond/braunhaarig/dunkelhäutig/rothaarig/grünäugig/nicht erbkrank/etc. zu sein!"?
Ich hab doch gerade erklärt, was ich explizit damit meine oder? Nein, es ist nicht das gedruckte Wort "deutsch" in meinem Pass.
Und dennoch, ich glaube, dass du auch auf deine Tochter stolz wärst, wenn sie etwas völlig alleine, ohne einen Funken deiner Mithilfe geschafft hätte. Du sprichst doch auch keinem Vater, der seine Tochter vielleicht das erste mal sieht, wenn sie schon mehrere Jahre alt ist, auf sie stolz sein zu dürfen oder?
Ich bin Teil dieses Volkes/Landes/Nationalität und ich leiste meinen Beitrag und eventuell besteht ja auch die winzige Hoffnung, dass ich irgendwann mal etwas tue, auf das andere Deutsche stolz sind. Und all das erlaubt mir, auf dieses, wozu ich gehöre, stolz sein zu dürfen. Land, Familie, Ort... Ist meiner Meinung nach egal.