Man kann sich ein Game im Schwierigkeitsgrad anpassen und man kann sich aber auch künstlich die Hände hinter dem Rücken verbinden. "Nutzt es einfach nicht!" ist kein Argument, wenn wenig übrig bleibt, nachdem man die ungeliebten Features wegignoriert hat und das war bei Conviction leider der Fall. Ohne Körper verstecken, Taser/Ring-Geschosse, Gegner nur bewusstlos schlagen, differenzierte Stufen von Dunkelheit, Pfeiffen etc. blieb einfach kaum ein venünftiges Spiel übrig, wenn man auf Mark&Execute und SonarGoogles verzichten wollte.
Dabei ist es ja nicht einmal so, dass diese Elemente nicht in ein Stealth-Game passen würden. Sie waren einfach nur lächerlich gebalanced und wurden im Gegensatz zu Hitman nicht an den Schwierigkeitsgrad gebunden. Dort wurde der Instinkt mit jeder Stufe schwächer. Bei Conviction konnte man auch auf Schwer noch unbegrenzt durch Wände sehen und sein AutoAim mit einem Faustschlag wieder aufladen. Gegner die etwas besser sehen/mehr Schaden machen haben da keinen Unterschied gemacht.
Deswegen funktioniert Conviction vielleicht als JackBauer-Simulator, aber als Stealth-Freund kann man sich beim Gameplay mMn nur zwischen verblödet oder halbgar entscheiden.
Es wurde dir ja eigentlich schon gesagt, aber ich kann nur nochmal darauf hinweisen: Aus heißer Luft heraus jeden der deine Meinung nicht teilt, mit Trolls/Hatern zu vergleichen, ist für eine ordentliche Diskussion sowas von unförderlich.Ash2X hat geschrieben: Ich gehe sogar jede Wette ein das die meisten Conviction erst garnicht gespielt haben,weil sie gehört haben das es zuviel Action hat.
