Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

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JunkieXXL
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von JunkieXXL »

Jup, erstmal Kuchen für die ganze Belegschaft schicken, das ham sie jetzt davon. :lol:
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Hypn0s
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von Hypn0s »

KOK hat geschrieben:Die Indoktrinationstheorie, so wie sie vorgestellt wird, hat aber weder Hand noch Fuß. Sie passt einfach nur, aber die Story entfaltet sich in keinster Sekunde so, so daß die Indoktrinationstheorie aufgedeckt wird. Dieses stilistische Mittel der Verschwörung ist ein alter Hut und der wurde dementsprechend nicht in ME umgesetzt, daher meine Zweifel. Aber bei der Indoktrinationstheorie werden Parallelen gezogen, wie sie im Spiel selbst nicht auftauchen und genau das ist das Problem.
Natürlich wird sie nicht aufgedeckt, man will ja noch DLCs an den Mann bringen. Sie passt einfach nur? Warum passt sie denn einfach nur? Zufall? Die ganzen offensichtlichen Hinweise? Welche Parallelen werden gezogen die im Spiel nicht auftauchen?
|Chris| hat geschrieben: Genau, wer nicht zwangsläufig deine Meinung vertritt ist ein Querulant, der den verkannten Genies bei Bioware nur böses will. Immer weiter so.
Genau das ist meine Meinung. Und die äußere ich genau so hier wie jeder andere...Find es nur immer lustig wenn Leute wie du mir vorwerfen ich hätte die Erleuchtung aus dem Becher gelöffelt... aber du ärgerst dich sicher nur, dass du das Spiel zurückgegeben hast obwohl du es durchgespielt und für gut befunden hast...aber ist ja zum ersten DLC wahrscheinlich billiger wa? Außerdem wolltest du nicht mehr mit mir diskutieren, weil dir die Argumente ausgehen; schon vergessen? :roll:
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crewmate
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von crewmate »

Oder Chris spart sich das Geld für diese zweifelhafte Geschäft s praktiken und investiert das Geld aus dem Verkauf um die Banner Saga zu 'backen'. :P
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crashcrush
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von crashcrush »

ich kann die indoktrinationstheorie einfach nicht akzeptieren, weil sie mir das rote ende aufdrängt. ich sorge nicht für frieden zwischen quarianern und geth, um selbige dann mit den reapern zu vernichten! und jeder der sagt, es war nunmal von anfang an shepards mission die reaper zu vernichten der irrt sich! es ging darum die spezies der galaxie vor den reapern zu retten, egal wie man das nun anstellt!
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sYntiq
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von sYntiq »

crashcrush hat geschrieben:ich kann die indoktrinationstheorie einfach nicht akzeptieren, weil sie mir das rote ende aufdrängt. ich sorge nicht für frieden zwischen quarianern und geth, um selbige dann mit den reapern zu vernichten!
Tust du ja gar nicht. Zumindest nicht so, wie ich diese Theorie verstanden habe.
Demnach findet alles ab Harbingers Lasertreffer im Grund ein Shepards Kopf statt. Es ist sozusagen die Verbildlichung eines Indoktrinations- bzw. "Übernahme"Versuchs der Reaper. Das "rote Ende" versinnbildlicht quasi nur das erfolgreiche zu Wher setzen gegen diese Indoktrination. "Ich habe in meinem Kopf die Reaper vernichtet'" = "Ich bin der Indoktrination entkommen."

Zeitlicher Ablauf:

(Grün=die Realität in London. Rot=die Traumebene in Shepards Kopf)

Shepard rennt mit den anderen auf den Transportstrahl zu. Harbinger feuert den Laser und trifft Shepard und andere. Shepard wird ohnmächtig. Shepard wacht auf, stolpert auf den Strahl zu, reist zur Citadel, trifft das "Godchild", entscheidet sich zB. für das rote Ende und wird von der Explosion mitgerissen. Er sieht Bilder von seinen in Gedanken geretteten Gefährten usw. Shepard wacht in den Trümmern in London auf und ??? <fehlendes Ende>

Die Indoktrinationstheorie macht im Grunde schon Sinn. Vor allem wegen der ganzen Anzeichen während dieser "Traumsequenz" (Beispiel: Unter der Kontrolle des Illusive Mans schiesst er auf Anderson. Anderson hat aber keine Wunde an betreffender Stelle. Diese Wunde hat dafür kurz danach dann plötzlich Shepard.). Der einzige Fehler: Diese Mass Effect Trilogie ist damit nicht beendet. Shepard erwacht ja in der "Realität" an der Stelle wo er das ganze (zur Citadel, Arme öffnen, Tiegel andocken usw.) noch vor sich hat.

Meine Gedanken: Je mehr ich über das Ende nachdenke, desto mehr bin ich davon überzeugt dass dies NICHT das Ende des Spieles ist. Nachdem bei Bioware so ein Universum und so eine Geschichte geschaffen wurde, glaube ich nicht dass sie dieses jetzige Ende je ernsthaft als Ende betrachten. Ich bezweifle dass sie von "Storyentwicklung" bis "Entwicklung des Endes" spontan alle komplett verblödet sind. Gerade Aussagen wie "Wir haben seit dem Start der Entwicklung von Mass Effect 1 am Ende der Trilogie gearbeitet", "Dieses Ende wird einfach Wow. Es wird ein episches Ende, welches die Spieler einfach mit offenen Mündern umhauen wird" etc. passen so gar nicht zu "Wähle eine grüne, blaue oder rote Explosion"
Eien Vermutung: Nach dem geleaktem Ende wurde beschlossen ein neues Ende zu schreiben, damit die Spieler trotz des Leaks noch ihr "Wow-Ende" bekommen. Leider hat die Zeit bis zum Release nicht gereicht um dieses "echte" Ende fertigzustellen. (Man merkt ME3 an vielen Stellen an, dass entweder kein Geld da war, oder keine Zeit). Wenn man jetzt gesagt hätte "Sorry, ME3 hat kein Ende, wir liefern das als DLC nach", hätte es einfach eine riesige Welle der Entrüstung gegeben und viele hätten sich das Spiel nicht gekauft. JETZT kann man allerdings so tun als hätte man nur auf Wunsch der Fans ein "anderes" Ende nachgeliefert und würde sich ja nur den Fans (und nicht der "Day-One-Release-Profitgier) beugen. Wobei ich auch denke dass EA und/oder Bioware sich bez. der Fanreaktionen auf die jetzigen ME3-Enden mächtig verkalkuliert haben.

Auf der anderen Seite jedoch: ME3 passt bez. der Reaper, bzw. dem Sinn hinter deren "Ernte-Aktion" schon nicht so zu ME1 und 2 (dunkle Materie etc pp.), weswegen dieses "Wahres Ende"-DLC irgendwie noch ganz schön lang sein müsste, um den Bogen zurück, bzw. zu einem sinnvollem Ende zu bekommen.
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Kratos2010
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Beitrag von Kratos2010 »

von 4 enden sind 2 gut, 1 ist etwas besser und 1 schlecht.
grundsätzlich eine gute bilanz doch bei allen enden bleiben viel zu viele fragen offen, wenn man bedenkt, dass dies das ende einer langen trilogie ist.
wer hat die reaper gebaut? weshalb kommen sie aus einer anderen galaxie? usw.
fragen von denen ich erwartet hätte, dass man sie am ende beantwortet.
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oppenheimer
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von oppenheimer »

Nach anfänglichem Entsetzen bin ich zufrieden mit dem Ende, wenn auch nicht unbedingt glücklich. Auf 30 Minuten Renderfilmchen kann ich verzichten und wenn letztendlich nicht alles erklärt wird, ist das auch nicht tragisch. Man stelle sich vor, bei Kubrick's "2001" würde am Ende alles haarklein erklärt werden (wie in der Romanvorlage...).
Das Finale macht durchaus Sinn, denn schon seit Teil 1 weiß man, auch wenn es nicht explizit gesagt wird, dass die Reaper nicht alles auslöschen, was ihnen vor die Flinte läuft. Auf den Mensch/K.I.-Konflikt wurde auch ständig hingewiesen. Von daher ist das Ende im Kontext sinnig. Nicht genial, aber schlüssig. Und, hey: Es gibt wenigstens ein Ende.
Man braucht gar nicht versuchen, da irgendwas tiefsinniges hinein zu interpretieren; es ist einfach gute Unterhaltung und keine existenzphilosophische Abhandlung. Indoktrination im Vorbeigehen klappt übrigens auch nicht. Da muss muss man sich nur die Nachrichten im Spiel mal in Ruhe anhören. Es gibt kein Indoktrinations-drive-by-shooting, sondern da sind umfassende Maßnahmen nötig.

Dieses "Dunkle Energie"-Skript klingt zwar interessant, macht aber letztlich keinen Sinn. Nicht zuletzt weil BioWare und auch einige Foristen hier die Begriffe "dunkle Materie" und "Dunkle Energie" immer wieder verwechseln, obwohl diese rein gar nichts miteinander zu tun haben. Stellt sich die Frage, wie die Reaper Dunkle Energie aufhalten wollen, aber das führt jetzt zu tief ins Spekulatius-Land.

Wie auch immer: Ich habe jeden verdammten BioWare-Titel außer DA2 (sogar Shattered Steel fliegt hier irgendwo rum) und kann nur sagen, dass BW sich rein erzählerisch mit ME3 selbst übertroffen hat. Nicht storymäßig, rein narrativ. So viele Handlungsfäden zusammenzuführen und dabei die Kontinuität zu wahren, ist schon beachtlich. Es gibt so viele erzählerische Details, dass man BW wohl kaum Seelenlosigkeit etc.pp. vorwerfen kann.
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Dan Chox
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von Dan Chox »

sYntiq hat geschrieben:Nachdem bei Bioware so ein Universum und so eine Geschichte geschaffen wurde, glaube ich nicht dass sie dieses jetzige Ende je ernsthaft als Ende betrachten.
Das. Wer etwas Zeit und Geduld hat, kann sich mal in 3 Videos die Gedanken dieses Spielers zu Gemüte führen. Überhaupt habe ich in letzter Zeit (dank Semesterferien...) eine handvoll wirklich guter Artikel über Spieldesign - nicht nur in Bezug auf das Ende von Mass Effect 3 - gelesen. Wen es interessiert: Hier, hier, hier und hier. Dazu gibt es in letzter Zeit noch eine Menge Artikel von Forbes etc., die sich mit dem Ende auseinandersetzen.

Aber zurück zum Punkt: Ich fürchte, genau so sieht es aus. Nach über 5 Jahren mit Mass Effect haben Bioware anscheinend die Lust an ihrem eigenen Universum verloren. Natürlich hängen finanzieller und Zeitdruck ebenfalls damit zusammen. Aber Jeder, der schon mal in Projekten involviert war, denen es ähnlich erging, kennt den Satz "Sind wir jetzt endlich fertig?". Und genau so fühlt sich Mass Effect 3 nämlich an.

Ich spiele gerade nochmal Mass Effect 1 durch. Und im Gegensatz zu seinen Nachfolgern hat es kein bisschen seiner Faszination verloren. Schon der Titelbildschirm - trotz 5 Jahren kommt nach den ersten Noten des Soundtracks sofort wieder der Gedanke: Verdammt ja, das ist Mass Effect. Wie habe ich dich vermisst. Sorry Clint, aber deine kläglichen zwei Musikstücke kommen da nicht ran.
Hier wird noch ein Gefühl des Besonderen vermittelt, wenn aus den dichten Nebelschwaden die Citadel auftaucht. Groß und eindrucksvoll wirkt sie. Genau wie sie erdacht wurde, aber seine Nachfolger sie nie wieder einfangen konnten. Hier wird eine Faszination für ein lebendiges Universum vermittelt wie es nur Entwickler können, die sich selbst darin verwirklichen. Die einem begeistert von ihrer Erfindung erzählen wollen. Die ein persönliches Anliegen haben, das beste aus ihrem eigenen Spiel zu machen. Die wollen, dass man eine Geschichte erlebt, die im eigenen, von ihnen geschaffenen Universum eingebettet ist. Und nicht nur einfach Planeten und Wegpunkte abklappert.
Ja - die Kampfmechanik ist unhandlicher als im Nachfolger. Ja - das Inventar ist nicht benutzerfreundlich. Ja - der Mako ist nicht gut zu steuern. Aber das hat man nach einer Stunde alles vergeben und vergessen. Keinen Grund, das alles aus dem Nachfolger zu streichen. Hier wären verbessern und ausbauen die Devise gewesen. Einzig die Romanzen und Charaktere waren in Mass Effect 2 besser umgesetzt.
Doch hier kann man erkunden, hier erlebt man noch die Entwicklung der Charaktere die man zu lieben gelernt hat, hier gibt es noch eine lebendige Normandy und eine echte Citadel, ein Inventar, ausführliche Dialogoptionen und eine lange, aber im Gegensatz zu den Nachfolgern nicht streng lineare Geschichte, ein roter Faden.
Aber die Faszination am eigens Erschaffenen ist wohl abgeebbt. Von Teil zu Teil mehr, bis im letzten wohl nur noch das große Geld die Motivation war.
Oh Mass Effect, wie ich dich liebe. Oh Mass Effect, warum musste dein Auftakt auch dein Höhepunkt sein? Oh Mass Effect, wie du mich bitter enttäuschst.

Mass Effect ist auch kein 2001: A Space Odyssey. Wollte es nie sein. Und es wollte auch keine Matrix, AI oder sonst was sein. Der - recht paranoide - Konflikt zwischen organischer und künstlicher Intelligenz war auch immer nur ein Subplot, nie der Fokus. Bevor er in den letzten fünf Minuten von verzweifelten (oder einfach nur faulen) Schreibern dazu erhöht wurde, that is. Überhaupt: Bioware hat eine recht liberale (kaum vorhandene) Politik gegenüber seinen eigenen Handlungssträngen gefahren. Das einzige, was in der Geschichte tatsächlich fortgesetzt wurde, war der Geth-Quarianer-Konflikt. Ansonsten sind die Konsequenzen minimal - und wenn, dann meist kosmetisch. An dieser Stelle: Was machte es für einen Unterschied, ob man in Mass Effect den obersten Rat gerettet hat oder nicht?

Nachfolgend der obligatorische Edit-Eintrag.
Zuletzt geändert von Dan Chox am 28.03.2012 10:57, insgesamt 2-mal geändert.
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DocManga
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von DocManga »

dieser eigentlich lustig gemeinte comic fasst exakt das problem mit dem ende von me3 auf - im sinne von: "Was wäre, wenn Bioware das Ende von Der Herr der Ringe entwickelt hätte"

Sehr lustig und äußerst treffend :>

http://i.imgur.com/hQtsb.jpg
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Bluebaerry
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von Bluebaerry »

Bin soeben fertig geworden.. bin selber noch ein bisschen fertig... mein erster Gedanke: "THAT´S IT???"
Aber zurück zum Punkt: Ich fürchte, genau so sieht es aus. Nach über 5 Jahren mit Mass Effect haben Bioware anscheinend die Lust an ihrem eigenen Universum verloren. Natürlich hängen finanzieller und Zeitdruck ebenfalls damit zusammen. Aber Jeder, der schon mal in Projekten involviert war, denen es ähnlich erging, kennt den Satz "Sind wir jetzt endlich fertig?" Und genau so fühlt sich Mass Effect 3 nämlich an.
Das trifft es wohl.. was soll das denn? Haben die nicht was geschrieben von wegen "die Entscheidungen des Spieler entscheiden den Ausgang?" Also so wie ich das jetzt verstanden hab ist es eigentlich ziemlich egal wie du das Spiel spielst o0 es gibt nur 3 Möglichkeiten, die die Farben eines Strahls verändern und joah .. das einzige was sich im Prinzip vom Spielverlauf abhängig ändert ist die Anzahl der Typen die am Ende aus dem Schiff kommen??? 1,2 oder 3? Hä? Wofür hab ich mir dann den Kopf über irgendwelche Entscheidungen zermartert?.. Der Comic ist wirklich gut.. trifft es auf den Punkt. Absolut unbefriedigendes Ende.. & Unlogisch dazu.. auf einmal spielen die komischen schwarzen Metallkäfer keine Rolle mehr? Hä? Und was haben auf einmal die Massenportale mit dem ganzen zu tun? HÄ?

Also ganz im Ernst.. da hätte man genau so gut ein Ende machen können, wo einfach alles in die Luft fliegt.. Das würde nicht so viele Fragezeichen hinterlassen..

Tzz.. absolut unbefriedigend.. wiederspielwert = 0
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sYntiq
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von sYntiq »

Dan Chox hat geschrieben:Groß und eindrucksvoll wirkt sie. Genau wie sie erdacht wurde, aber seine Nachfolger sie nie wieder einfangen konnten.
Oh ja. Wenn ich überlege dass man im Grunde auch überall zu Fuss hin kam, und was man da selbst auf der Citadel laufen und entdecken konnte.... Selbst wenn man nicht durch jede Tür kam und nur einen wirklich kleinen Teil der Citadel überhaupt betreten konnte, hatte man immer das Gefühl dass es da noch viel, viel mehr gibt.
Mass Effect 3: 6Etagen, ein Fahrstuhl als einzige Möglichkeit um zwischen den Orten hin und her zu reisen. Fertig. Ein Gefühl von Größe kam da irgendwie nicht auf.
Und dennoch: Hier kann man erkunden,
Ich habe bei ME3 zB. die ganzen versteckten Punkte für die Codexeinträge vermisst. Hier gezielt aus dem Fenster schauen. *zack* Eintrag. Dort irgend ein technisches Gerät näher angucken *zack* Eintrag.
Ansonsten sind die Konsequenzen minimal - und wenn, dann meist kosmetisch.
Rachni-Königin in ME1 gerettet --> In ME3 wurde sie von den Reapern versklavt.
Rachni-Königin in ME1 getötet --> In ME3 gab es eine neue, diesmal ja wirklich und total ernsthaft letzte Königin die von den Reapern versklavt wurde. Im Grunde also völlig egal was man in ME1 mit ihr gemacht hat.

Allerdings muss ich sagen dass ich nicht so ganz daran glaube dass den Entwicklern die Lust an Ihrem Universum vergangen ist. Ich vermute einfach mal dass es auch hier eher Manager-Entscheidungen waren. Frei nach "ME1 und 2 waren ein Erfolg. Jeder will wissen wie die Story ausgeht. Spiel wird also so oder so gekauft, also brauchen wir auch nicht mehr so viele Ressourcen, so viel Geld reinstecken damit die Leute vom Kauf überzeugt sind. Die guten Leute werden jetzt woanders eingesetzt" wurde erst einmal Drew Karpyshyn (der immerhin die Story von ME1, große Teile von ME2 sowie min. 3 ME-Büchern geschrieben hat) vom Projekt abgezogen. Und wer weiss wie viele vom ME1 und evtl. 2 Team noch so alles nicht mehr an ME3 arbeiten durften, weil es andere Projekte gab zu denen sie zwangsversetzt wurden, die noch keine "finanziellen Selbstläufer" sind.
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Dan Chox
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von Dan Chox »

sYntiq hat geschrieben:...
Die Rachni-Königin kam mir auch in den Sinn. Und im Rückblick so ziemlich alle Missionen. Hat man Wrex getötet, redet man hier halt mit Wreav und hat einen minimal geänderten Ausgang sowie vage Andeutungen für die Zukunft. Ist Mordin gestorben, bekommt man halt einen neuen salarischen Wissenschaftler für die Genophage-Mission vorgesetzt. Hat man vorher noch Frieden zwischen Quarianern und Geth vermittelt, bekriegen sie sich im dritten Teil trotzdem. Die Missionen sind trotz unterschiedlicher Ausgangslage zu 95% identisch. Aus Sicht eines Entwicklers ist das insgesamt recht schwach.

Ob das alles auf die Entscheidungen "von oben" zurückzuführen ist, weiß ich nicht. Meines Wissens nach ist Drew Karpshyn schon am Beginn der Entwicklung des zweiten Teils (freiwillig?) ausgeschieden. EA macht seit einiger Zeit nur noch rote Zahlen, daher kann ich gerne glauben, dass da aus finanziellen Gründen viele Ursprüngliche abgezogen wurden. Wen es wirklich interessiert, kann ja mal die Credits aus dem ersten Teil mit denen aus dem Dritten vergleichen.
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ogami
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von ogami »

² Dan

Karpyshyn "soll" so wie e ssich überall liest, zum Star Wars The Old Republic Team versetzt worden sein. Inwiefern das nun "freiwillig" war, bzw. eine Entscheidung seines Brötchengebers bleibt wohl offen ;)
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Sindri
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von Sindri »

oppenheimer hat geschrieben:Nach anfänglichem Entsetzen bin ich zufrieden mit dem Ende, wenn auch nicht unbedingt glücklich. Auf 30 Minuten Renderfilmchen kann ich verzichten und wenn letztendlich nicht alles erklärt wird, ist das auch nicht tragisch. Man stelle sich vor, bei Kubrick's "2001" würde am Ende alles haarklein erklärt werden (wie in der Romanvorlage...).
Wenn uns aber gesagt wurde, dass alles aufgeklaert wird. Deswegen habe ich das Spiel auch gekauft weil ich mich auf das Ende plus Auklaerung gefreut habe.
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Sabrehawk
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Re: Mass Effect 3: Offizielles Statement zum Ende

Beitrag von Sabrehawk »

Ich glaub ich will mich gar nicht genau informieren ..aber wenn sich das Spiel bis zum Ende derartig BESCHISSEN spielt wie bisher werde ich
selbiges sowieso nicht erreichen. Die Steuerung auf dem PC ist eine einzige hakelige ZUMUTUNG. Space taste für Spurt UND Rolle UND Deckung UND interaktion
das kann nur auf Konsolenmist gewachsen sein. Ständig geh ich da in Deckung oder mach da ne Rolle oder irgendwas anderes was ich grad NICHT tun
will oder bleib irgendwo dran hängen ..das ganze NERVT so dermassen ab dass man auf INSANITY den PC gerne mal aus dem Fenster schmeissen möchte.
Von der GRAUSAMEN Ansprechzeit der Steuerung gar nicht zu reden.

ach ja und einige der gegner später (wenn nicht sogar alle) haben ein eingebautes "feind visiert mich an" cheat eingebaut. Sobald man die ins scope
nimmt und sich für den headshot bereit macht riechen sie sofort lunte und gehen aus der schusslinie OHNE dass man gefeuert hätte. Den cheat
hätte ich dann bitte gerne als standalone hack für battlefield :roll:
Zuletzt geändert von Sabrehawk am 01.04.2012 08:12, insgesamt 1-mal geändert.