gc-Eindruck: Dark Soul's

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Tyrone Slothrop
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Beitrag von Tyrone Slothrop »

Howdie hat geschrieben:
tyrone.slothrop hat geschrieben:Wenn man Trial&Error nicht mag kann man sich ja gleich ins Kino setzen.
KI, Balancing, Pacing, Taktik, Organisation, Koordination, Team-Management... es gibt zig tausend Wege Spiele interessant zu gestalten. T&E ist einer und wenn man den nicht mag heißt das noch lange nicht, dass man nur AC spielt. ;) Nicht immer alles schwarzweiß malen. Es gibt ne Menge Abstufungen... huch... alles so schön bunt hier auf einmal.^^
Das Spiel heisst nicht umsonst Dark Souls. Trial&Error bedeutet hier preparetodie - ein zentrales Element des Spieldesigns neben anderen. Das kann man mögen oder nicht mögen, daran kann man sich die Zähne ausbeissen. Selbstredend ist Kritik vorteilhaft. Man sollte aber doch gelegentlich demonstrieren können, dass man das Spieldesign verstanden hat. Oder geht es dir gar nicht um DS? Vielleicht machst du ja mal einen eigenen Thread auf zu deinen 1000 Wegen ein Spiel interessant zu gestalten?

In diesem Thread jedenfalls geht es um ein verdammt innovatives Spieldesign, welches auf überraschend viele heutzutage nachgerade selbstverständliche Gaming-Elemente offensichtlich verzichten kann und trotzdem lang, sehr lang in Erinnerung bleibt. Ich denke nur an den rotäugigen Ritter vor Old King Dorans Turm.
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saxxon.de
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Beitrag von saxxon.de »

Palonedin hat geschrieben: Hell why? Warum schadet ein zusätzlicher Schwierigkeitsgrad der Atmosphäre, das konnte mir immernoch keiner deutlich machen.
Das liegt wahrscheinlich daran, dass du nur ausgewählte Posts liest, möchte ich unterstellen. No offense, ich lese auch nicht alles, aber ich hab auf Seite 9 mehr als ein paar Zeilen dazu geschrieben, die offenbar von allen nicht gelesen wurden, die diese Frage stellen. Oder ich drücke mich unverständlich aus, was ich selbstverliebt wie ich bin, einfach mal ausschließe ;)

Nicht, dass meine Meinung der Weisheit letzter Schluss wäre, aber ich lehne mich einfach mal aus dem Fenster und behaupte, dass mir mehr als nur Nik_Cassady und The_chosen_Pessimist zustimmen würden, wenn sich mal jemand die Mühe machen würde, andere Argumentationen zu lesen und mal darüber nachzudenken :roll:

Und natürlich skalieren verschiedene Schwierigkeitsgrade mit dem Können des Spielers. Der Punkt ist, dass hier ein ganz bestimmtes Gefühl beim Spielen entstehen sollte und sowas geht nur ohne Kompromisse. Der Tod gehört zum Spielkonzept wie bei keinem anderen Spiel (ausser SMB evtl.) und wollte man die Atmosphäre des Spiels auf "Easy" beibehalten, hätte das Spiel auch dort jeden kleinen Fehler bestrafen müssen - und der Spieler, dem "Normal" zu schwer gewesen wäre, hätte auf "Easy" genau so leicht sterben müssen wie der "Normal"-Spieler. Wenn das der Fall ist, ist es doch nicht mehr leichter?! Da beisst sich die Katze in den Schwanz. Du bekommst einfach nicht dieselbe Atmosphäre ohne die ständige Bedrohung und wenn du die erhalten willst, ist und bleibt das Spiel immer hart und gnadenlos, egal ob auf Easy, auf Normal oder Ultramegahart.

Im übrigen: Super Meat Boy war mir nach dem 4. oder 5. Level zu schwer und ich habs sein gelassen. Mega Man 9 war mir in der ersten Wily-Stage zu schwer und ich habs sein gelassen. Ich habe nicht in den entsprechenden Kommentarthreads zu beiden Spielen gepostet, dass optionale Easy-Modes toll gewesen wären. Ich akzeptiere einfach, dass es beiden Spielen darum geht, die Harten im Garten zu fordern und dass der gnadenlose Schwierigkeitsgrad zum Spielkonzept gehört. Ich fand beide Spiele super, soweit ich sie geschafft hab und find's schade, dass ich nicht mehr davon gesehn hab - aber ich bin nunmal nicht hart genug, um mir da 100 Mal den Kopf einzurennen und spiele sie nicht mehr, fertig.

Schade für euch, dass euch Demon's Souls zu schwer war, aber man wird in sämtlichen Tests und Artikeln lang und breit (und schon beinahe übertrieben) vor allen Tücken gewarnt und dass ihr hier postet beweist, dass ihr euch über Spiele informiert. Sich dann hinterher zu beschweren, ist etwa so als wenn man das Kleingedrucke im Kaufvertrag nicht liest.

Ich verstehe eure Beschwerden, das tu ich wirklich. Aber ihr habt einfach nicht verstanden, was Demon's Souls zu erreichen versucht und wenn ihr wirklich gegenüber anderen Meinungen so tolerant seid wie ihr behauptet, werdet ihr zugeben, dass ich ein paar sehr valide Punkte habe.

Falls Dark Souls nun rauskommt und die Spielwelt Jubel, Trubel, Heiterkeit in der Atmosphäre verbreitet und das mit einem deftigen Schwierigkeitsgrad verbindet, werde ich bei dem Spiel übrigens auf eurer Seite stehen und sagen: Ja, auswählbare Schwierigkeitsgrade hätten reingehört.
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OrdenChimplay
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Beitrag von OrdenChimplay »

LOL Demons Souls ist halt anfangs schwer wenn man aber verstanden hat wies geht ,gehts gut vonder hand und ist auch nicht sooo schwer.Gott spielt halt was anderes wenns euch zu schwer ist!
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mosh_
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Beitrag von mosh_ »

Ist ja jetzt auch eine Form von Trial and Error, die man, wenn man seine Spielweise anpasst, auch ohne Error spielen kann. Darf man halt mal nicht um jede Ecke rennen sondern muss sein Tempo etwas runterschrauben. Sehe das Problem nicht.
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Howdie
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Beitrag von Howdie »

@Tyrone: Mir ging es bei dir nur um den Satz, der so tut, als wäre T&E der Weisheit letzter Schluss. Nicht mehr und nicht weniger. Warum du das jetzt gleich aus dem Thread haben willst... naja... egal

@Pal: Ja, das mit der Technik und den pixelgenauen Sprüngen klingt sehr plausibel. Das ist sicher auch einer der Gründe. Ich weiß nur nicht ob ich das unter Anspruch oder technischen Unzulänglichkeiten verbuchen würde.

@O_Nox: Danke! Nach der Antwort bin ich mir wirklich sicher, dass euch die Eier auf Easy schrumpfen. Da kann ich echt nur noch mit dem Kopf schütteln. Die kleine verschworenen Elitetruppe: "Gamers! What´s your profession!" "Beatin´ Demons Souls! Huaaar!" Na klasse...

@Saxxon: Danke übrigens für den schönen Post. Ich kann das alles nachvollziehen, aber natürlich ist die Forderung von Crack, der sich ja für Dark Souls einen leichteren Schwierigkeitsgrad wünscht auch nicht das Teufelswerk. Mir geht´s einfach nur darum, dass ich es nicht verstehe, dass auf jemandem der zugibt, dass er Schwierigkeiten damit hat rumgehackt wird und immer wieder "Spiel was anderes!" kommt. Das ist einfach unglaublich kleinkarriert.

Wenn man auf mir rumhackt, weil ich sage, dass mir T&E nicht gefällt, ist das ja völlig ok. Ich könnte mir ja was anderes suchen, auch wenn ich finde, dass auch meine Meinung über die Unzulänglichkeiten eine vertretbare Meinung ist, die natürlich jeder Fan anders sieht. Ich kenne aber schon diverse Spieler, die DS wie ich für unausgereift und effektheischend halten, aber damit bin ich natürlich trotzdem hier angreifbar und damit habe ich kein Problem... aber Spieler die es gerne spielen würden und es einfach nicht können, sollte man etwas netter gegenüber sein. Und da hat mich dein Post wirklich gefreut.
Zuletzt geändert von Howdie am 24.08.2011 09:38, insgesamt 1-mal geändert.
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ico
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Beitrag von ico »

Die Diskussionen sind wirklich absurd. Wichtig ist ob einem das Game Spaß gemacht hat oder nicht. Wer das für sich so sagen kann, der wird sich über Dark Souls freuen.

Wer, wie Howdie, keinen Spaß am Spiel hat wird sich Darks Souls auch nicht kaufen. Und das ist gut so, so hat er Geld gespart. Demon's Souls und Dark Souls sind 2 Spiele von unzähligen. Es kommen ja noch Dragons Dogma und The Cursed Crusade, die ich in einer ähnlichen Ecke seh, da ist für jeden was dabei.

Ich hab auch Demon's Souls als Hunter duchgespielt und es war für mich eines der besten Spieleerlebnisse der letzten Jahre, aber ich hab keine Dauerlatte weil das Spiel so schwer war, sondern eher weil es mir Spaß gemacht hat und es meine Freizeit versüsst hat. That's it. Mein Güte, manchmal möchte man meinen dass Gaming 'ne Religion ist und wehe wenn jemand anderer Meinung ist, dann gibt's 'nen heiligen Krieg.
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crackajack
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Beitrag von crackajack »

saxxon.de hat geschrieben:Der Punkt ist, dass hier ein ganz bestimmtes Gefühl beim Spielen entstehen sollte und sowas geht nur ohne Kompromisse. Der Tod gehört zum Spielkonzept wie bei keinem anderen Spiel und wollte man die Atmosphäre des Spiels auf "Easy" beibehalten, hätte das Spiel auch dort jeden kleinen Fehler bestrafen müssen - und der Spieler, dem "Normal" zu schwer gewesen wäre, hätte auf "Easy" genau so leicht sterben müssen wie der "Normal"-Spieler. Wenn das der Fall ist, ist es doch nicht mehr leichter?! Da beisst sich die Katze in den Schwanz. Du bekommst einfach nicht dieselbe Atmosphäre ohne die ständige Bedrohung und wenn du die erhalten willst, ist und bleibt das Spiel immer hart und gnadenlos, egal ob auf Easy, auf Normal oder Ultramegahart.
Spieler sind nicht ident, von daher ist gnadenlos relativ. Es geht darum das dieses gnadenlos auf individuelle Niveaus gebracht werden könnte.
Ich hab's ja schon mal gesagt, wenn ein guter Spieler, einer der DS einfach kapiert, sagen wir beim ersten Durchgang 10 mal stirbt aber ein anderer, ich, 100 mal. Dann mag das Spiel theoretisch gleich gnadenlos gewesen sein. Ich hätte es einfach besser drauf haben müssen. Hatte ich aber nicht. Das gnadenlose Spiel kommt bei mir also viel gnadenloser an wie beim DS Masterhero. Es artet in Frust aus, somit verhindert es sogar selber das ich eben das eig. gewünschte Gefühl erfahre. Es ist sich selbst im Weg!
Ich verstehe eure Beschwerden, das tu ich wirklich. Aber ihr habt einfach nicht verstanden, was Demon's Souls zu erreichen versucht
sicher?
Eig. geht's doch nur darum den Spieler zu fordern. Eig. ist es einfach zu steuerndes (von dem beknackten Menügefummel abgesehen) SF (bzw. dann ja viel eher Figth Night Champion) mit dünner Story in herrlichen Kampfarenen.

Was könnte in easy anders sein um das Spielgefühl für den easy-wollen-haber auf das Spielgefühl des normal-ist-super-Typen zu bringen:
1-1
ich sterbe weiterhin wenn ich von einer Kugel überrollt werde oder bei der Falle mit dem Branbombemtyp und den explodierenden Fässern, ich sterbe immer noch wenn ich den roten Ritter zu früh besuche, ich sterbe auch wenn ich Ostrava blöd anmache (nehme ich mal an, hab ich nie probiert)
Aber jeden einzelnen eig. im Grunde genommen einfachen Kampf gegen die ganze kleinen Typen so riskant machen, das man nach zwei drei Treffern tot ist, gerade anfangs wenn die Ausdauer noch begrenzt ist, muss das imo einfach nicht sein. Wenn man nach einem Tod und hastigen wiederhinspielen wozu ich halt tendiere, oder einfach so, mal in eine Gegnergruppe stolpert muss es auch nicht sein dass man nach einem Triple-hit sofort tot ist. (Gruppenkämpfe sind sowieso misslungen, gerade mit der immer gleichen behäbigen Anlocktaktik um erst wieder Einzelkämpfe zu machen.)
Das bizarre ist ja es wir später in NG+ usw. einfacher. Dann ist Ausdauer vorhanden um mehrere Schläge zu blocken und selbst für eine zweite Salve ohne das man das Schild zum verschnaufen runternehmen muss.
1-2
Der rote Drache tötet einem halt von mir aus bei jedem Treffer, denn das ist wenigstens wirklich ein Riesengegner, jedoch wenigstens eine zweite Chance wäre eben für easy kaum verkehrt. Die Gefahr die von dem Vieh ausgeht ist ja dennoch da, dazu braucht's kein instant killing um das zu verdeutlichen.
Das man den blauen Drachen nicht blocken kann, ok, das Gebiet genauso meiden wie den rotäugigen Ritter, nur hier halt immer, gebongt.
Fünf Fernkämpfer plus den Ritter dahinter kann man in easy auf drei reduzieren. Dann langt die Ausdauer nach dem Drachenlauf um auch noch attackieren zu können. Dass das eine brenzlige Situation ist kommt imo dennoch immer noch rüber.
1-3
Der Tower Knight, auch wenn er ein Riesentyp ist, sollte von mir aus weiterhin seine starke Schildattacke haben, aber wenigstens der Speerangriff könnte weniger hart sein. Beim ersten Besuch bin ich da langsam rein, hab erst mal geguckt was er macht, mich nicht mal genähert, Schild war oben, nach dem ersten Treffer bin ich halb tot und Ausdauer ist futsch. Klar mit Mird-rüstung ausweichen kann man ja auch vergessen... was ich später erst gerafft habe dass das ja gar nicht so behindert laufen muss... und nach dem ersten Schreck hat man dann ja überhaupt keine Peilung was man da nun überhaupt machen soll und kassiert schon den zweiten Treffer....

Alles etwas zu entschärfen, am besten soweiso in versch. Stufen, lässt mich ja immer noch sterben, immer noch die Gefahr spüren, nur das bestimmte Gefühl ist dann nicht Frust sondern virtuelle Angst. Eben genau das was ja gefühlt werden soll. Das starre Gamedesign verhindert ja praktisch das was angedacht war.
Und selbst völlig entschärft wäre das Spiel ja immer noch spassig. Es wäre halt anders. Was spricht dagegen, das Leute die eben gar keine Todesangst haben wollen, einfach Boletaria in Press-X-to-win Modus durchstreifen zu lassen? In Zelda OoT bin ich damals nur an einer Stelle gestorben, als ich ohne rotem Kleidchen in die Lavahölle bin. Der Rest einfach easy, aber dennoch war es grandios. DS wäre kaum ein Zelda wenn man nie stirbt, aber imo könnt's auch so einigen gefallen. Vielleicht sogar zB (d)einer Mutti, die aber auf gnadenlos kein Bock hat.

Beim tower Knight war dann das erste mal der Punkt erreicht wo ich nicht checkte warum das Spiel so hochgelobt wird. Ich spiele mit Schild, langsam und sterbe ratzfatz? Das wirkt einfach willkürlich. Wiederholung der Sache dann beim Flamelurker und vor allem beim Maneater. Der Rest ist dagegen ja fast wieder leicht. Total imba.

Um es klarzustellen: es gibt eine Tonne Spiele die schwerer sind als Demons Souls, nur fällt mir partout keins ein wo ich dermaßen gefrustet wurde, wo die Schwierigkeit eig. nicht durch die eigentliche Schiwerigkeit erzeugt wurde sondern durch die Gefahr der Wiederholung.
Wie gesagt ein Gefühl erreichen zu wollen, ist schön und gut, nur darf man dabei die Individualität von Spielern nicht vergessen.

Und wenn Kritik von den DS-Fanboys als Beschweren oder Heulen aufgenommen wird haben sie sowieso ein Problem in der sehr kritiklastigen Gaming Industrie die imo bei Demons Souls ziemlich versagt hat.
Um einen weiteres No-Go des Spiels zu erwähnen: Technisch läuft es noch wesentlich schlimmer wie Crysis1. 5-2 kann man am Ende schlicht vergessen. Das tut in den Augen weh wie das ruckelt. Bei vielen Magieattacken kann man die Frames ebenso einzeln zählen. Hat das je irgendwer bekrittelt? Lief Crysis mit tlw. einstelligen Frameraten? Lief es dabei aber superweich? Wurde das verteufelt? Natürlich, denn es war ja nur ein weiterer Shooter. Das heilige DS wurde aber mit rosa Brille beäugt. Imo ist der technische Zustand dürftig- gerade für ein dann noch exklusives Konsolenspiel.
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Palonedin
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Beitrag von Palonedin »

saxxon.de hat geschrieben:
Palonedin hat geschrieben: Hell why? Warum schadet ein zusätzlicher Schwierigkeitsgrad der Atmosphäre, das konnte mir immernoch keiner deutlich machen.
Das liegt wahrscheinlich daran, dass du nur ausgewählte Posts liest, möchte ich unterstellen. No offense, ich lese auch nicht alles, aber ich hab auf Seite 9 mehr als ein paar Zeilen dazu geschrieben, die offenbar von allen nicht gelesen wurden, die diese Frage stellen. Oder ich drücke mich unverständlich aus, was ich selbstverliebt wie ich bin, einfach mal ausschließe ;)
Du hast aber eine sehr freundliche Art auf meine vorhandenen Fehler hinzuweisen, ohne latent agressiv zu wirken, finde ich toll^^ Ich wünschte so würde man in Foren immer miteinander umgehen.
saxxon.de hat geschrieben:Nicht, dass meine Meinung der Weisheit letzter Schluss wäre, aber ich lehne mich einfach mal aus dem Fenster und behaupte, dass mir mehr als nur Nik_Cassady und The_chosen_Pessimist zustimmen würden, wenn sich mal jemand die Mühe machen würde, andere Argumentationen zu lesen und mal darüber nachzudenken :roll:

Und natürlich skalieren verschiedene Schwierigkeitsgrade mit dem Können des Spielers. Der Punkt ist, dass hier ein ganz bestimmtes Gefühl beim Spielen entstehen sollte und sowas geht nur ohne Kompromisse. Der Tod gehört zum Spielkonzept wie bei keinem anderen Spiel (ausser SMB evtl.) und wollte man die Atmosphäre des Spiels auf "Easy" beibehalten, hätte das Spiel auch dort jeden kleinen Fehler bestrafen müssen - und der Spieler, dem "Normal" zu schwer gewesen wäre, hätte auf "Easy" genau so leicht sterben müssen wie der "Normal"-Spieler. Wenn das der Fall ist, ist es doch nicht mehr leichter?! Da beisst sich die Katze in den Schwanz. Du bekommst einfach nicht dieselbe Atmosphäre ohne die ständige Bedrohung und wenn du die erhalten willst, ist und bleibt das Spiel immer hart und gnadenlos, egal ob auf Easy, auf Normal oder Ultramegahart.
Naja ich hätte in sofern gesagt das man dann das Balacing auf Easy so betreibt das man anfangs noch sehr viel leichter hat, und ne etwas andere Lernkurve. Crack meinte ja das es Spieler gibt die nie so "gut" werden wie andere in diesen Spiel. Ich dachte lediglich das ein einfacherer Schwierigkeitsgrad die Sterblichkeitsrate für diese Spieler ungefähr auf das gleiche Niveau bringen soll. Fehler werden immernoch bestraft nur nicht so hart, da ein Spieler der nie so "gut" wird wie die anderen, mehr Fehler macht, hätte er im großen ganzen vielleicht ein ähnliches Spielerlebnis, weil es für ihn genauso bedrohlich ist. Crack ist ja einer ähnlicher Ansicht, es wäre immernoch genauso gefährlich. Ich mein du stirbst im "normalen" Demon Souls ja meist auch nicht mit einem Hieb.

Dein Post hat mir aber noch erläutert, warum es sein könnte das "leicht" vielleicht keinen Sinn hätte. Hat es für mich ansehnlicher gemacht.

So gesehen hat mich die Frage warum man es kategorisch ausschließt etwas einzubauen, was man selbst nicht benutzt, als so schlimm an sieht, am meisten interessiert. Aber es scheint so zu seien, das allein die Möglichkeit darüber schon als schlimm empfunden wird, genau wie man im Skyrim-Thread ähnliches lesen kann über das Schnell-Reise-System.
saxxon.de hat geschrieben:Im übrigen: Super Meat Boy war mir nach dem 4. oder 5. Level zu schwer und ich habs sein gelassen. Mega Man 9 war mir in der ersten Wily-Stage zu schwer und ich habs sein gelassen. Ich habe nicht in den entsprechenden Kommentarthreads zu beiden Spielen gepostet, dass optionale Easy-Modes toll gewesen wären. Ich akzeptiere einfach, dass es beiden Spielen darum geht, die Harten im Garten zu fordern und dass der gnadenlose Schwierigkeitsgrad zum Spielkonzept gehört. Ich fand beide Spiele super, soweit ich sie geschafft hab und find's schade, dass ich nicht mehr davon gesehn hab - aber ich bin nunmal nicht hart genug, um mir da 100 Mal den Kopf einzurennen und spiele sie nicht mehr, fertig.
Ich gehe ja auch nicht in jeden Thread und fluche das sich jetzt jedes Spiel gefälligst meinen Wünschen anpassen soll. Manchmal habe ich schon das Gefühl das einzelne Leute immerwieder wenn es eine News über ihr Spiel das sie enttäuscht hat gibt, sofort da sind um sich darüber zu beschweren, mit denselben Phrasen^^ Ne aber hier hat sich das irgendwie aus der Diskussion heraus ergeben. Natürlich ist es schön wenn Spiele sich den individuellen Wünschen der Spieler anpassen lassen.
saxxon.de hat geschrieben:Schade für euch, dass euch Demon's Souls zu schwer war, aber man wird in sämtlichen Tests und Artikeln lang und breit (und schon beinahe übertrieben) vor allen Tücken gewarnt und dass ihr hier postet beweist, dass ihr euch über Spiele informiert. Sich dann hinterher zu beschweren, ist etwa so als wenn man das Kleingedrucke im Kaufvertrag nicht liest.
Deswegen betreibe ich hier Präventivbeschweren :D Nein quatsch^^
saxxon.de hat geschrieben:Ich verstehe eure Beschwerden, das tu ich wirklich. Aber ihr habt einfach nicht verstanden, was Demon's Souls zu erreichen versucht und wenn ihr wirklich gegenüber anderen Meinungen so tolerant seid wie ihr behauptet, werdet ihr zugeben, dass ich ein paar sehr valide Punkte habe.
Ja klar natürlich hast du ein paar sehr gute Argumente gebracht, ich hab ja auch schon in meinen Posts versucht darzustellen wenn ich gute Argumente von der "Gegenseite" gehört habe, diese anzuerkennen. Nur manchmal reicht mir eine Aussage nicht aus, wenn sie sich mir nicht Rational erschließt.
saxxon.de hat geschrieben:Falls Dark Souls nun rauskommt und die Spielwelt Jubel, Trubel, Heiterkeit in der Atmosphäre verbreitet und das mit einem deftigen Schwierigkeitsgrad verbindet, werde ich bei dem Spiel übrigens auf eurer Seite stehen und sagen: Ja, auswählbare Schwierigkeitsgrade hätten reingehört.
Jo, und das ist eine Ansicht mit der ich befriedigt leben kann. Aber mal schauen wie sich der Thread noch entwickelt.
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crackajack
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Beitrag von crackajack »

Palonedin hat geschrieben:Natürlich ist es schön wenn Spiele sich den individuellen Wünschen der Spieler anpassen lassen.
Imo nicht nur schön, sondern neben der Interaktivität eben das geniale an Spielen. Weg vom starren, voll ausdefiniertem Erlebnis anderer Medien.
saxxon.de hat geschrieben:Schade für euch, dass euch Demon's Souls zu schwer war, aber man wird in sämtlichen Tests und Artikeln lang und breit (und schon beinahe übertrieben) vor allen Tücken gewarnt und dass ihr hier postet beweist, dass ihr euch über Spiele informiert. Sich dann hinterher zu beschweren, ist etwa so als wenn man das Kleingedrucke im Kaufvertrag nicht liest.
Wenn ein Spiel dermaßen einhellig gelobt wird, wenn so "penetrant" betont wird das es ja so unglaublich noch nie dagewesen fair ist und man Spiele mit Freude abgeschlossen hat die mindestens so knackig waren, dann kauft man das Ding auch mal ohne stundenlang Videos geguckt zu haben- ich glaube ich habe 2 Trailer und ein Video mit dem Tutorial geschaut- und ohne jeden Thread dazu durchgeackert zu haben. Tja, mein Pech wenn ich mal den Fazits der im siebtem Himmel schwebenden DS-Fans traue. Wenn die Fazits so eindeutig sind, genau dann will ich mich nicht wegspoeilern und das Spiel schon vorab gesehen haben. Bei Dark Souls werde ich die Unterschiede nun schon genauer betrachten und die wohl wieder etwas zu lobenden Reviews kritischer aufnehmen. Zweimal muss ich dasselbe nicht haben.

Um das mit "zu schwer" nochmal zu erklären. Bei GTA IV muss man ja auch bei jeder gescheiterten Mission nochmal zu dem Missionsschauplatz hinfahren. Das nervte mich schon beim zugucken so sehr das ich es nicht mal je selber gespielt habe. Das ist eig. was ich überhaupt nicht mochte. Entweder savepoints einfügen, von dem her hege ich ja Hoffnungen dass das mit den Leuchtfeuern ja genau mir entgegenkommt, oder eben das Sterben etwas weniger gnadenlos machen, dann kann ich luschiger spielen und muss nicht die irgendwie unnütze Wiederholung fürchten.
Agnar90
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Beitrag von Agnar90 »

crackajack hat geschrieben:
Um das mit "zu schwer" nochmal zu erklären. Bei GTA IV muss man ja auch bei jeder gescheiterten Mission nochmal zu dem Missionsschauplatz hinfahren. Das nervte mich schon beim zugucken so sehr das ich es nicht mal je selber gespielt habe. Das ist eig. was ich überhaupt nicht mochte. Entweder savepoints einfügen, von dem her hege ich ja Hoffnungen dass das mit den Leuchtfeuern ja genau mir entgegenkommt, oder eben das Sterben etwas weniger gnadenlos machen, dann kann ich luschiger spielen und muss nicht die irgendwie unnütze Wiederholung fürchten.
Das war bei jedem GTA und trägt für mich genau wie bei Demons Souls zum SPielspaß bei. Die letzte Mission musste ich ca 8 mal wiederholen, weil ich unter anderem am Ende mehrmals eine enge Sprungschanze nicht richtig erwischt habe. So sieht für mich Spielspaß aus.
Eine solche Herrausforderung einen Level von Anfang bis Ende perfekt spielen zu müssen macht für einen Reiz bei Demons Souls aus. Es ist zwar manchmal ärgerlich, wenn man wegen einem dummen Fehler den Level mehrmals wiederholen musste.
Wenn man es am Ende allerdings geschafft hat ist genugtung jedoch umso größer. Bei anderen Spielen hechtet man einfach von Checkpoint zu Checkpoint und muss sich über ein Versagen nicht wirklich ärgern, da man nur 5 Minuten zurückgesetzt wird.
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mluv82
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Beitrag von mluv82 »

Agnar90 hat geschrieben: Wenn man es am Ende allerdings geschafft hat ist genugtung jedoch umso größer. Bei anderen Spielen hechtet man einfach von Checkpoint zu Checkpoint und muss sich über ein Versagen nicht wirklich ärgern, da man nur 5 Minuten zurückgesetzt wird.
Und das ist auch der Grund, warum Spieler älteren Semesters (Jörg) so sehr für DS geschwärmt haben. Früher wurde jeder Fehler mit einem Levelneubeginn bestraft, jedoch war auch die Befriedigung bei einem Erfolg ungleich größer. Hier wurde aber die letzten Jahre der größer werdenden Masse an (Gelegenheits-)Spielern Tribut gezollt. Das Spielerlebnis wird dadurch nicht schlechter, aber die Intensivität mit der man Spiele spielt ist definitiv gesunken.
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superboss
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Beitrag von superboss »

lustiger Vergleich mit Street fighter, denn das sollte ds sicherlich nicht darstellen. Wobei du das natürlich gerne im Spiel sehen darfst aber dann ist deine Enttäuschung vollkommen verständlich. viele andere Menschen hat dieses Spiel absolut süchtig gemacht, weil man das Prinzip akzeptiert und lieben gelernt hat......

Und abgesehen von den RPG typischen Auflevelmöglichkeiten und Belohnungen, die man sich erst erspielen muss, möchte ds einfach gnadenlos und respekteinflößend sein. Das Spiel möchte dir zb das Gefühl geben, dass du dich fragst , ob du jetzt bei diesem großen Drachen richtig bist und ob du ihn überhaupt besiegen kannst.

Damit spielt das ganze Design, dass du dir eben jeden Schritt überlegst und jeder Weg und jede Erkundung überlebensgroß erscheint und die Welt fast real mittelalterlich wirkt. Passend dazu das fast realistische und wuchtige "easy to learn hard to master" Kamfsystem und die Möglichkeit, jederzeit in den Abgrund stürzen zu können.
Du sollst langsam vorgehen und die kompromisslosen Gegner und Umgebungen eben erst beobachten ( schon gemerkt dass die Augen ne wichtige Rolle bei vielen Gegnern spielen) .
Natürlich ohne Garantie, denn sonst wäre die Survival Spannung geringer und man bräuchte viele Sachen im Spiel auch gar nicht wirklich.

Das Spiel möchte, dass alles im Game bedeutend und nicht wie irgendwelche Actionlevel wirken und somit auch jedes Rätsel, jeder Gegenstand, jeder NPC, jede Abkürzung und alle Rollenspiel Elemente wichtig und absolut willkommen sind und man neugierig wird, was als nächstes kommt.(inklusive der undurchsichtigen Vorgänge im Nexus)

Und aller spätestens dann ist das Spiel nicht nur unglaublich gut, episch und kompromisslos sondern auch ziemlich raffiniert.
Zuletzt geändert von superboss am 24.08.2011 17:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Laner
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Beitrag von Laner »

Ich bin mit Demon's Souls nicht warm geworden, doch der neue Trailer zu Dark Souls verlockt mich irgendwie schon wieder - CRAP!
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Obscura_Nox
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Beitrag von Obscura_Nox »

@O_Nox: Danke! Nach der Antwort bin ich mir wirklich sicher, dass euch die Eier auf Easy schrumpfen. Da kann ich echt nur noch mit dem Kopf schütteln. Die kleine verschworenen Elitetruppe: "Gamers! What´s your profession!" "Beatin´ Demons Souls! Huaaar!" Na klasse...


Glückwunsch, hast dich damit soeben selbst disqualifiziert. Wenn du es nicht verkraften kannst das auf deinen Post geantwortet wird, poste nicht. Gleichzeitig beweißt du das ich Recht hatte. Wieso dürfen sich andere wünschen das es sich ändert, andere aber nicht das es so bleibt? Warum ist "Ich will keinen neuen Schwierigkeitsgrad haben, weil das meinen Spielspaß/Atmossphäre trüben würde" Egoismus, elitäres Fanboy Gelaber und Wannabe Hardcore Gamer Gequatsche, aber ein "Ich wünschte mir es wäre einfacher, dann hätte ich mehr Spaß" nicht? Wenn du nicht dazu im Stande bist zu diskutieren ohne ausfallend zu werden, weil jemand trotz mehrfacher Wiederholung deinerseits deine Meinung immernoch nicht teilt, ist das ganz allein dein Problem. Liest du eigentlich die anderen Post bevor du sowas loslässt?
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crackajack
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Beitrag von crackajack »

Obscura_Nox hat geschrieben:..."Ich wünschte mir es wäre einfacher, dann hätte ich mehr Spaß" nicht [egositisch]?
Egoismus ist wenn man sich nur um sich selber sorgt und einem die anderen egal sind. Für sich selber etwas zu fordern OHNE die anderen damit in irgendeiner Art zu belästigen, ihnen NICHTS wegzunehmen, kann aber nicht wirklich als egoistisch angesehen werden, es fehlt nämlich das nötige rücksichtslose, das "ich zuerst und hinter mir die Sintflut" Element.
superboss hat geschrieben:Das Spiel möchte, dass alles im Game bedeutend und nicht wie irgendwelche Actionlevel wirken
interessant, bei mir ist es nicht exakt aber doch mit Tendenz zu Actionlevel angekommen. Gerade auch die imo sehr provisorisch wirkende Verbindung mittels Nexus, eben keine wirklich zusammenhängende Welt und das andauernde Laden der Level um Gegenstände beim Lageristen abzuladen. Das hatte was von Super Mario 64. Man hüpft eben einmal in den Level mal in den Level und Ziel ist nunmal immer ein Endboss. Das ist imo schon sehr Actionlevel-artig.

Das war ja sogar das was ich vorab erwartete. Diablo mit Condemned Gameplay. Condemned war's dann nicht mehr wirklich, Third Person und Ego ist nunmal gänzlich anders, eher dann eben das erwähnte Fight Night Champion (SF stand ja nur zuerst als DAS Synonym für Prügler).
Das Spiel möchte dir zb das Gefühl geben, dass du dich fragst , ob du jetzt bei diesem großen Drachen richtig bist und ob du ihn überhaupt besiegen kannst.
Besiegen kann man eig. alle Gegner immer. Dauert ungeskillt ohne die richtige/optimalere Waffe aber ewig. Und wenn man schon hin kann obgleich es eher später ratsam wäre, dann sollte Rückzug nicht durch eine Nebelwand verhindert werden. Irgendwas in der Welt sollte aber sowieso schon vorab warnen, vor dem ersten verheerenden Schlag der einem klarmacht das man wohl besser später vorbeischaut, und damit meine ich bestimmt nicht die imo irgendwie für die Atmosphäre störenden "Spoiler" der Community. Einfach Dialoge von NPCs, die eh viel zu wenig Text haben bzw. zu wenige davon in den Welten rumkurven. Die müssen ja nicht sagen das Gegner soundso quasi seine rote Stelle am Kopf hat. Aber Aliensmässig, ping-ping-ping Furcht erzeugen indem die eben erzählen das sie den und den schon mal von weitem beim Kampf sahen und wie er xy in den Boden stampfte, mit xy beschoss. Die Macht der Phantasie beflügeln, und nicht den Spieler vor vollendete, im ersten Moment sicherlich überraschende Tatsachen stellen, im eben etwas adäquate Vorbereitung und auch Vorfurcht davor gönnen. Bösewichte müssen aufgebaut werden, heißt es ja oft in Kritiken, DS verpasste das ja großteils phänomenal, da man ja zumeist einfach durch die Wand geht und das Ü-Ei öffnet.
Klar die Welt soll aber auch Tod wirken, unbevölkert, und damit eben praktisch fast NPC-los, aber ich weiß ja noch nicht mal wozu ich die Welt dann retten soll wenn die eig. eh von Evil bevölkert wird, wenn man als "oh, you are a sane one" schon ganz außergewöhnlich ist. Da ist das Outro mit der Verbrüderung mit dem Oberbösen ja eig. sehr viel sinniger. Imo wär's da nicht schlecht wenn je nach Spielstil auch mal sowas wie Hoffnung in die Welt kommt, ein paar gescriptete blaue Phantome oder eben noch mehr undurchdringliche Düsternis, grafisch noch mehr in schwarz baden, keine Hilfe für die Erbarmungslosen die alles und jeden abschlachten.
Es kommt mir auch deshalb einfach wie ein zwar herrliches Ambiente aber dann im Kern wie ein Prügler vor. Da fehlt einiges für ein RPG das imo mehr bieten können muss als Kompromisslosigkeit mit harten Kämpfen. Entscheidungen mit echten Konsequenzen, die man auch kapiert bevor zB Yurt ansatzlos einfach Leute killen anfängt.
"easy to learn hard to master" Kamfsystem
*g*
DS ist imo das erste Spiel wo es mir wie hard to learn easy to master vorkam. Wenn man erstmal die Animation auswendig gelernt hat, erstmal weiß mit welchem Schild mit welcher Waffe und welchem temporärem Waffenupgrade man antanzen muss, wird's ja wesentlich leichter als am Anfang wo ich mich in meinem Fall mit der hinderlichen Mird-Rüstung rumschlug und mit der völlig nutzlosen, da langsamen Hellebarde. Gestern den Maneater besiegt. Waren etwa 15 Pfeile auf Maneater 1 und dann vielleicht ebenso 15 Schläge mit Grifflos+5 +klebrig. Gefühlt waren es mit dem iirc Drachenschwert+3 beim ersten Durchgang 100 Schläge je Maneater. Beim Tower Knight habe ich ihn immer ein zweimal an den Zehen kitzeln können bevor er mir 3/4 der Energie beim herumtappsen raubte und ich sicher Dutzende Gräser fressen musste, und dazu ja immer in Deckung laufen musste. Er musste fünfmal fallen bevor er dann krepierte. Bei weiteren Durchgängen reicht zweimal umfallen. Mit abgesichertem Risiko, Rat Ring+ Morion Blade+ Second Chance, langen sicherlich ganz wenig Schläge. Wo das easy to learn sein soll, wenn spätere Durchgänge viel einfacher sind?
Nö, das kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.