Und dass es Leute gibt, die das können, beschert mir mein Lieblingshobby, also sollte man nicht drüber mäckeln.
Das aufgezeigte Problem ist das der gesamten Berufswelt: Es gibt einfach immer Nachschub an jungen Leuten, die für einen Pappenstiel bei ihrer Traumfirma anfangen, nur um dann geschröpft zu werden, bis die nächste Generation vor der Tür steht. Der Publisher und deine Chefs sitzen dir im Nacken, weil sie ein Konzept am liebsten gestern schon veröffentlicht haben wollen, der Code muss 1A sein, die Grafik geil, der Verkaufserfolg am Besten garantiert. Wenn hier Leute schreiben, dass den Spielen heute oft die Seele abgeht, wohingegen zu glorreichen C64/ Amigazeiten noch wahre Spieleperlen rauskamen, dann vergessen sie folgenden Umstand: die Spielebranche ist eine große Wirtschaftsmacht geworden, durch Menschen wie euch und mich, und viele wollen ein Stück vom Kuchen abhaben. Und in Zeiten der Überflussgesellschaft muss eben alle Nase lang von den braven Codern, Grafikern etc. verlangt, dass sie nur noch leben um zu arbeiten. Dass daraufhin Familien auf die Barrikaden gehen halte ich für berechtigt und notwendig. Da hab ich doch lieber nicht dieses Überangebot an in Sklavenarbeit hergestelltem, seelenlosem Murks, sondern lieber ein paar Titel mit Seele und Tiefgang...und die Frauen haben was von ihren Codern
