EA-Chef über Pandemic-Schließung

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dabrain00
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Beitrag von dabrain00 »

EvilNobody hat geschrieben:
Bl000b3r hat geschrieben:richtig so ... scheis auf EA ^^
Klar, scheiß auf spiele wie Dead Space, Mirror´s Edge, Dragon Age, NfS:Shift etc, ist ja alles Schrott! Bei solchen Aussagen wundert es mich nicht, dass manche Studios dicht gemacht werden müssen... :roll:
Das prob. ist wahrscheinlich, dass die liste der Spiele mit einer...geringeren Qualität weitaus länger ist, nehm ich mal an :)
Bender4everCH
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Beitrag von Bender4everCH »

Gewinnoptimierung nennt sich das und soll was man so hört durchaus legitim sein.

Pandemic hat ja erst kürzlich mit Saboteur bewiesen, dass sie ausser paar neuen Ideen nix aufem Kasten haben, also weg damit. :wink:
RobSince88
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Beitrag von RobSince88 »

Auf EA gekackt, Affen da.

Zum Glück sind die Spiele die ich mir kaufe nicht EA. ^^
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kristheb
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Beitrag von kristheb »

Mr.Yeah hat geschrieben:
DoktorAxt hat geschrieben:Ich kenn mich nicht besonders gut im Führen eines Unternehmens aus, aber ich hasse es, dass Mitarbeiter überall im Geschäftswesen nur als Objekte und Kostenverursacher behandelt werden. -.-
Ich hasse es auch, aber anscheinend ist das die einzige Möglichkeit zu sein, extrem hohen Gewinn zu erzielen, wenn man sich Top-Firmen anschaut.
Human geht's nur, wenn man sich mit weniger zufrieden gibt.
ja leider. aber meiner meinung nach ist solche Kostenverursachermentalitäten ganz stark bei öffentlich aktiennotierenden Gesellschaften. Wenn man dann nachschaut, wer die treibende Kraft ist, damit ja immer ein Gewinn rauspringt, so sind das die Aktionäre. Wenn man dann schaut, wer denn den grossteil diese aktionäre stellt, dann sind das im überwiegenden Masse Fonds. Wenn man dann schaut, wer den die einzahler solche fonds (pension, kranken usw) sind, sind das die Leute, die dann als Kostenverursacher angesehen werden.
ist mir klar, das hab ich jetzt sehr einfach gestrickt. Aber völlig aus der luft gegriffen ist es nicht.
Flitzpieper
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Beitrag von Flitzpieper »

Pascal W hat geschrieben:Naja santa monica ist bei wenig Verkehr ca. 20 minuten weg von L.A. von daher werden die Kosten nicht alzu gross unterschieldich sein..
Erstens ist Santa Monica ein Stadtteil von LA, zweitens gibt es dort NIE wenig Verkehr, drittens ist die Stadt so groß dass du von Norden nach Süden knapp 3 Stunden mit dem ZUG brauchst.

20 Minuten, ja ne ist klar - nur wenn man direkt nebenan wohnt :wink:
Im Ballungsraum LA leben genausoviele Menschen wie in NRW.
Mr.Yeah
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Beitrag von Mr.Yeah »

kristheb hat geschrieben:ist mir klar, das hab ich jetzt sehr einfach gestrickt. Aber völlig aus der luft gegriffen ist es nicht.
Nein, nein. Du hast im Prinzip völlig recht. Dieses Problem hat ein solche Systematik, dass es schwierig ist, sich nicht daran zu beteiligen.
Jedes mal, wenn jemand sich wegen dem höheren Zinssatz für eine andere Bank entscheidet, für maximalen Gewinn seine Fonds und Aktien kauft und verkauft, sich für den günstigeren Kaffee entscheidet, jedes mal kommt Öl ins Getriebe, was den Motor am laufen hält.

Das schwierigste ist, sich dabei schuldig zu fühlen. Man sagt sich: "Die großen Leute haben daran Schuld. Sie entscheiden doch alles. Ich als kleiner Mann kann nichts daran ändern". Schön, aber für wen machen sie denn das? Warum machen sie's? "Sie machen's nur für sich. Sie sind so geldgeil, jeder Cent plus verursacht einen Freudentanz".
Das stimmt, aber damit sie ihr Ziel erreichen, müssen sie auf die Masse der kleinen Leute achten. Und die wollen auch nur eins: mehr Geld in der Tasche. Ergo minimieren die Großen Leute die Kosten, damit der Preis gesenkt werden kann und viele kleine Leute zuschlagen. So machen die großen maximalen Profit.

Ist so'n bisschen wie bei Spielemessen, wenn der Moderator vorne ein Karton mit Schlüsselanhängern hält und die Zuschauer ihre Hände in die Luft halten.
Da war ich in Köln bei einem zweistöckigem Stand. Ich war oben und das Verteilte hat mich nicht gereizt. Da schaute ich herab und dachte mir: "Gerade eben um die Ecke warst du selber ein Teil solch einer Masse. Und jetzt sieht's von hier irgendwie lächerlich aus". Beim nächsten Mal war ich wieder in der Masse.
Ich bin kein Engel; ich bin auch Teil des Systems.
MoS.
Beiträge: 222
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Beitrag von MoS. »

EvilNobody hat geschrieben:
Bl000b3r hat geschrieben:richtig so ... scheis auf EA ^^
Klar, scheiß auf spiele wie Dead Space, Mirror´s Edge, Dragon Age, NfS:Shift etc, ist ja alles Schrott! Bei solchen Aussagen wundert es mich nicht, dass manche Studios dicht gemacht werden müssen... :roll:
Biowäre würde ja auch ohne EA noch überleben können ;)
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EvilNobody
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Registriert: 19.01.2006 20:46
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Beitrag von EvilNobody »

MoS. hat geschrieben:
EvilNobody hat geschrieben:
Bl000b3r hat geschrieben:richtig so ... scheis auf EA ^^
Klar, scheiß auf spiele wie Dead Space, Mirror´s Edge, Dragon Age, NfS:Shift etc, ist ja alles Schrott! Bei solchen Aussagen wundert es mich nicht, dass manche Studios dicht gemacht werden müssen... :roll:
Biowäre würde ja auch ohne EA noch überleben können ;)
Ja, aber wenn es nach den Prinzipien so mancher geht, dann müsste man ja alles boykottieren, wo EA draufsteht.
Überhaupt schimpfen immer mehr Spieler auf immer mehr Firmen:
Ubisoft, Activision, Valve, alle gaaanz böse. Was wollen diese Meckerer denn am Ende noch spielen? Ist doch alles Unsinn, man kann nicht alle großen Firmen verteufeln, nur weil man nicht mit deren Geschäftspraktiken konform geht.
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Dr. Powers
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Beitrag von Dr. Powers »

Das EA eine AG ist, macht sicher vieles aus. Vor der Qualitätsoffensive von EA habe ich auch mal von denen den Satz gelesen:"Unsere Aktionäre interessieren sich nicht für gute Spiele, sondern für Profit!".

Auf der anderen Seite hat eine AG eben auch Pflichten. Zum einen immer eine möglichst hohe Dividende an die Aktionäre auszuzahlen und nur in Geschäftsfelder zu investieren, die hinreichend Erfolg versprechen.
Und hier ein Satz, direkt aus meiner Vorlesung zum Thema und passend zu dieser Story hier:
"Geschäftsfelder die keinen hinreichenden Mindesterfolg(!) erwirtschaften, werde veräußert oder liquidiert"

->Heißt auch: Eine schwarze Null am Ende in der Bilanz ist dann auch nicht mehr alles, obwohl alle Kosten damit abgedeckt sind.

BMW hat ja auch erst vor nicht all zu langer Zeit 8000 Mitarbeiter entlassen, obwohl sie schwarze Zahlen geschrieben haben. Ziel war es, den Aktionären mehr Dividende auszahlen zu können. Das Geschrei war groß. Jetzt ist BMW in der Krise aber auch sehr aufgestellt gewesen durch diese Geschäftsoptimierung.