Sir Richfield hat geschrieben:And the second place of the Vaporware Awards 2010 goes to: OnLive.
(Wer den ersten macht, muss ich nicht erwähnen, oder?)
Der Duke wird 2009 veröffentlicht. Ganz bestimmt.
OnLive wird sicher nächstes Jahr schon wieder in der Versenkung sein. Dass Konzept muss meinetwegen auch nie umgesetzt werden, ich hab Daten lieber zuhause auf einem Datenträger.
Also ich kann mir nicht vorstellen, dass es in absehbarer Zeit solch einen Dienst geben wird, zumindest nicht für die breite Masse. Die Leistungs der Chips geht kommt lansam an ihre Grenze, wo Verlustleistung und Effektivleistung einfach viel zu weit auseinanderdriften. Für den einzellen Konsumenten sollte es zwar noch länger reichen, ich kann mir aber nicht vorstellen, wie dies bei den Servern funktionieren soll. Wird voll kaum möglich sein, einen Computer zusammenzustellen, zu kühlen und zu betreiben (also die damit unglaublich hohen Stromkosten zu stemmen) der mehrere Dutzend oder sogar Hundert Leute gleichzeitig mit Rechnenpower versorgt. Von technischen Störungen und Fehlerquellen garnicht zu sprechen.
Auch muss sich bei sowas die Frage stellen, ob es dies für einen auch lohnt.
Ich für meinen Teil komme gut mit einem Rechner aus, den ich 2,5 Jahre lang betreibe, bevor ich mir einen neuen zulege. Mehr als 600 Euro werden dabei nicht wirklich ausgegeben. Bei einem Monatspreis von 25 Euro, hätte ich fast nichts gespart. Glaube aber nicht, dass es überhaupt möglich ist, den Dienst für solch einen Preis anzubieten.
Und dann besteht da noch das Problem mit den Bandbreiten. Natürlich hatte man sich vor 10 Jahren noch nicht träumen lassen können, solche Geschwindigkeiten zu erreichen, dabei sollte man aber beachten, dass die Sache Internet noch in den Kinderschuhen steckte. Und wie bei jeder Leistungskurve (mir fällt gerade keine Gegenteilige ein) steigt sie zuerst exponentiell an, um sich dann aber am Ende einer Obergrenze zu nähern und je näher es daran kommt, desto schwieriger wird es, den wirklichen Ertrag zu steigern.
Die steigende Internetnutzung besonders der Schwellenländer sollte man auch nicht unterschätzen.
Meiner Meinung nicht mehr als ein interessantes Konzept, welcher aber wohl für die meisten keine wirkliche Alternative zum eignen Rechner auf\neben dem Tisch sein kann.
OnLive kann sich ja mal wieder melden, wenn es Quantencomputer gibt und diese erschwinglich geworden sind.
...anders kann ich mir nicht vorstellen, wie die mehrere tausend Kunden bedienen wollen,
die beim Neuerscheinen eines grafikhungrigen Titels gleichzeitig darauf zugreifen wollen.
Die Server müssten neben der Bandbreite immerhin auch noch die nötige Grafikpower für viele Nutzer gleichzeitig bieten
und das ganze dann noch in Echtzeit (!) encodieren und an den Nutzer schicken.
Goldh@mster hat geschrieben:der bericht hat mal wieder eine extrem hohe anglizissmus-rate.
Glashaus? Steine?
Wer zu viel Englisch in einem Text bemängelt sollte beim Meckern schon deutsche Dinge wie Gross- und Kleinschreibung beachten und zumindest wissen, wie man Anglizismus schreibt.
Ich finde das System auf der einen Seite super weil man dann z.B. keine neue Hardware kaufen bräuchte.
Jedoch kommt mir das alles etwas komisch vor. Ein bisschen wie Überwachung.
Man wird ja jetzt schon beim spielen ausspioniert, aber wie wird das erst sein wenn das Spiel garnicht mehr auf dem eigenen Rechner läuft?
Und dann kommt irgendwann das Betriebssystem, welches nicht mehr auf dem eigenen Rechner läuft (welches ja schon von Windows geplant wird)...
Da find ich das eher gut, dass sowas technisch (noch) nicht möglich ist.
Ich hoffe, dass sich diese Art der Medienverwendung erst nach meinem Tod durchsetzt, denn in so einer Welt möchte ich nicht leben.
Dann kommt irgendwann ein elektronischer Terroranschlag und das wars dann.
Doch ich werde dies bestimmt noch miterleben, denn ich bin gerade einmal 19...
Die Kosten für die Server ist überschaubar. Erstmal werden solche Server aus lauter kleinen Modulen zusammengabut. Kein Quantencomputer. Ein normaler Computer pro Spieler. Diese sind nur etwas flacher. Hat aber nichts mit Licht zu tun oder so.
Die Frage ist, wie lange ein Spieler spielt. Nehmen wir an, es sind 5h pro Tag.
Das ist übern Monat gesehen schon extrem viel. Damit würden sich die Kosten eines Rechners auf 5 Spieler aufteilen. Was die nachts machen wollen weiß ich nicht. Vielleicht kann man da Rechenkraft verkaufen.
Ein son Computermodul könnte in der Masse 600EUR kosten. Über 3Jahre Laufzeit (ältere Server für ältere Spiele ^^) sind das 19EUR pro Monat.
Pro Spieler also 3Euro pro Monat.
Dazu kommen Traffic und Strom usw...
Ich finde grade aus Gamer-Sicht ist die Idee ein absolutes No-Go. Bin mir nicht sicher, ob ich damit alleine stehe, aber ich liebe das Optimieren, Aufrüsten und Schrauben am eigenen Rechner. Das gehört meiner Meinung nach einfach dazu. Genauso wie das eigene Auto für andere, etc. Das ist ein Teil der Zocker-Persönlichkeit und sollte nicht einfach anonym auf irgendeiner Serverfarm stehen Wo kommen wir da hin?
Nun ja, für mich wird das Ding schon aus dem Grund zum Bettvorleger, dass ich die von mir gekaufte Ware besitzen will, und nicht nur online spielen kann.
Das wird sicher ein Spaß, die horrenden Anschaffungs- und Haltungskosten für ihren tollen Rechner dann irgendwie wieder reinzubekommen
Es klingt alles allerdings hochinteressant, bin wirklich auf die BETA-Phase gespannt, mal schauen, ob sie damit wenigstens die paar Kunden in den USA zufrieden stellen können.
Angesichts der Tatsache, das alles online abläuft, hat es für mich keinen allzu großen Reiz, viel billiger als das Anschaffen eines dementsprechenden Rechners kann das aber einfach im Endeffekt nicht sein, es sei denn, die bauen da beschränkte Nutzungszeiten ein und jeder Nutzer ist dann irgendwann mal an der Reihe.
ich glaube auch nich an das Konzept, vorallem nich weil ich mir gerade nen neuen Rechner zusammengebaut hab naja wie dem auch sei ... Bettvorleger ganz kla
eduke hat geschrieben:Ich finde grade aus Gamer-Sicht ist die Idee ein absolutes No-Go. Bin mir nicht sicher, ob ich damit alleine stehe, aber ich liebe das Optimieren, Aufrüsten und Schrauben am eigenen Rechner.
Sicherlich macht das Spaß, aber für mich (und sicherlich viele andere junge Gamer auch) ist es eben nicht möglich, sich immer wieder neue, teure Technik zu kaufen. Besonders bei der Computerhardware, bei der die Technik nach wenigen Wochen bereits relativ veraltet ist.
@Blasebalken:
"Die Leistungs der Chips geht kommt lansam an ihre Grenze, wo Verlustleistung und Effektivleistung einfach viel zu weit auseinanderdriften."
was willst du uns damit denn sagen? das is is meiner meinung nach unsinn! noch dazu in einem optimiertem multi core / multi prozessor system holt man besonders viel power für wenig strom raus!
wenn die spiele dann auch noch auf EINE (!!!) ICH BETONE EINE! hardwarebasis zugeschnitten sind und nicht millionen ram/cpu/grafikkarten variationen in millionen PCs weltweit abdecken müssen bekommt man deutlich mehr Frames pro Watt!
das mit der Obergrenze des internet: mir is diese kurve nicht bekannt aber es is sicher noch genügend luft nach oben. das eigentliche problem ist ein anderes, die bandbreiten sind ja da... 50Mbit sind kein problem. nur WO is die frage... die wenigsten bekommen einen wirklichen highspeed anschluss.
auch der für 2010 flächendeckende breitband ausbau wird nix bringen, denn schon das DSL Light mit 356 kbit/s gilt schon als breitband... ich selber bin zb auch betroffen. hier wird es in den nächsten jahren nix über 1mbit geben. bis jetz nicht mal DSL.
das kann man zwar auch anders lösen, zb mit hilfe von richtfunk (hab zzt ne 16000er leitung) aber das is ja nicht so der sinn der sache
@adhome: ich wage zu bezweifeln dass du ein "Blade" (achtung schleichwerbung) für 600 euro bekommst. generell steckt in einer solchen serverfarm eine andere technik als in einem PC bzw der aufbau ist anders. entweder kommen einzelne server zum einatz mit mehreren prozessoren und gigabyte weise ram oder es wird alles einzeln ausgelagert heißt: 20 meter lang 2 meter hoch nur schränke mit RAM, dann das gleiche mit CPUs etc