EA: Verluste & Entlassungen
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-NHS-
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- SchmalzimOHR
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durch Marketing allein kommt kein Geld rein sondern durch verkaufte Spiele,Marketing kostet nur Geld.
Wenn man endlich aufhören würde 1000 Fantastizillionen Dollar in die Entwicklung eines 10 Std Shooters stecken würde und alle mal aufhören könnten den Spieler zuzumüllen mit Vorweihnachtsschrott Software könnte man evtl mal anfangen wirtschafftlich zu arbeiten anstatt über niedrige verkaufszahlen zu mosern.
3 bis 4 Toptitel reichen vollkommen vor Weihnachten,wenn man aber wie im Moment alles zurückhält für Weihnachten selbst schuld wenn die Erstvermarktung in die Hose geht.
Grösser,höher,schneller geht eben nur bis zu einem gewissen Punkt und der ist eben erreicht,basta.
Wenn man endlich aufhören würde 1000 Fantastizillionen Dollar in die Entwicklung eines 10 Std Shooters stecken würde und alle mal aufhören könnten den Spieler zuzumüllen mit Vorweihnachtsschrott Software könnte man evtl mal anfangen wirtschafftlich zu arbeiten anstatt über niedrige verkaufszahlen zu mosern.
3 bis 4 Toptitel reichen vollkommen vor Weihnachten,wenn man aber wie im Moment alles zurückhält für Weihnachten selbst schuld wenn die Erstvermarktung in die Hose geht.
Grösser,höher,schneller geht eben nur bis zu einem gewissen Punkt und der ist eben erreicht,basta.
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JoKer313
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Aber ihr müsst feststellen, dass EA letztes Jahr schon Verluste machte. Also kann es nicht an der Krise liegen, sondern man muss den Fehler vielleicht in der Firmenstruktur suchen. Dazu muss man sagen, dass man erkennt, dass EA versucht ihr Image zu wandeln, siehe Dead Space, Mirrors Edge, Warhammer Online, Facebreaker und weitere. Ich finde EA ist wieder auf dem richtigen Weg.
- Stormrider One
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:|Nuke|:
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Tamor
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Hier wird wieder mit Zahlen jongliert, einfach nur gigantomanie.
Dazu ein par Zahlen aus der BRD.
wir haben laut den Statisiken etwa 30 Millionen Menschen, welche als Erwerbsfähig betrachtet werden. Also keine Kinder, keine Rentner keine Kranken Menschen.
In den letzen zehn Jahren, zeitgleich mit dem sogenannten Boom der Dienstleistungsgesellschaft wurden von diesen Erwerbsfähigen nun immerhin schon 10 Millionen Menschen in die staatliche Abhängigkeit getrieben.
Dabei beziehe ich mich auf Arbeitslose, Niedriglöhner, welche aufgestockt werden und Maßnahmenpakete der Argen.
Zudem haben wir seit der Euro Einführung eine enorme teuerungsrate des Warenkorbs, auch genannt Inflation. Auch Computerspiele sind erheblich teurer geworden. Die Rechtfertigung der hohen Produktionskosten steht übrigens dabei in keinerlei Verhältnis zum Preis, das die Absatzmenge gewaltig ist.
Fazit: Die unbeschreibliche Gier der Großkonzerne zeigt nun die Systemfehler deutlich auf. Menschen ohne Geld sind Menschen ohne Kaufkraft, sind Firmen mit sinkenden Gewinnen, sind Staaten mit sinkenen Steuereinnahmen.
Das selbstverständlich auch die sichere Spieleindustrie betroffen ist lässt sich nicht verhindern. Jedoch darf man getrost davon ausgehen, das sie weit weniger betroffen sein wird, als Hersteller anderer Konsumgüter, denn Computerspiele machen abhängig und die Droge muss weiterhin beschafft werden.
In diesem Sinne gehe ich jetzt noch ein bisschen WOW spielen.
Dazu ein par Zahlen aus der BRD.
wir haben laut den Statisiken etwa 30 Millionen Menschen, welche als Erwerbsfähig betrachtet werden. Also keine Kinder, keine Rentner keine Kranken Menschen.
In den letzen zehn Jahren, zeitgleich mit dem sogenannten Boom der Dienstleistungsgesellschaft wurden von diesen Erwerbsfähigen nun immerhin schon 10 Millionen Menschen in die staatliche Abhängigkeit getrieben.
Dabei beziehe ich mich auf Arbeitslose, Niedriglöhner, welche aufgestockt werden und Maßnahmenpakete der Argen.
Zudem haben wir seit der Euro Einführung eine enorme teuerungsrate des Warenkorbs, auch genannt Inflation. Auch Computerspiele sind erheblich teurer geworden. Die Rechtfertigung der hohen Produktionskosten steht übrigens dabei in keinerlei Verhältnis zum Preis, das die Absatzmenge gewaltig ist.
Fazit: Die unbeschreibliche Gier der Großkonzerne zeigt nun die Systemfehler deutlich auf. Menschen ohne Geld sind Menschen ohne Kaufkraft, sind Firmen mit sinkenden Gewinnen, sind Staaten mit sinkenen Steuereinnahmen.
Das selbstverständlich auch die sichere Spieleindustrie betroffen ist lässt sich nicht verhindern. Jedoch darf man getrost davon ausgehen, das sie weit weniger betroffen sein wird, als Hersteller anderer Konsumgüter, denn Computerspiele machen abhängig und die Droge muss weiterhin beschafft werden.
In diesem Sinne gehe ich jetzt noch ein bisschen WOW spielen.
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JoKer313
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Expansion zeichnet halt eine große Firma aus... Ich weiß nicht was dagegen spricht. Zwar wäre es nicht gut für den Markt, aber so ist nun mal das Business. Und im Bezug auf die Firmenpolitik hat sich bei EA schon etwas getan, man sehe die ganzen Neu Erscheinungen auf allen Plattformen.Kajetan hat geschrieben:Findest Du? EA hat alleine 21 Millionen Dollar für die mißlungene Übernahme von Take2 ausgegeben.JoKer313 hat geschrieben:Ich finde EA ist wieder auf dem richtigen Weg.
- SchmalzimOHR
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Ja aber dir ist auch bewusst das Expansion nicht immer funktioniert,es gibt kein ständiges Wachstum und wenn das mal ausbleibt kommen eben Masnahmen wie diese zum tragen.JoKer313 hat geschrieben:Expansion zeichnet halt eine große Firma aus... Ich weiß nicht was dagegen spricht. Zwar wäre es nicht gut für den Markt, aber so ist nun mal das Business. Und im Bezug auf die Firmenpolitik hat sich bei EA schon etwas getan, man sehe die ganzen Neu Erscheinungen auf allen Plattformen.Kajetan hat geschrieben:Findest Du? EA hat alleine 21 Millionen Dollar für die mißlungene Übernahme von Take2 ausgegeben.JoKer313 hat geschrieben:Ich finde EA ist wieder auf dem richtigen Weg.
- Kajetan
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- Registriert: 13.04.2004 10:26
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Teure, fehlgeschlagene Expansionsversuche zeichnen eine Firma aus, die nicht ohne Grund zT. erhebliche Verluste einfährt.JoKer313 hat geschrieben:Expansion zeichnet halt eine große Firma aus...Kajetan hat geschrieben:Findest Du? EA hat alleine 21 Millionen Dollar für die mißlungene Übernahme von Take2 ausgegeben.
Nichts. Aber darum geht es hier nicht. Es geht um EA, die miserablen Geschäftszahlen und mögliche Gründe dafür.Ich weiß nicht was dagegen spricht.
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bwort_baggins
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- Sabrehawk
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- AngelJdF
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Manche Konzerne machen sich selber kaputt. Diese Firmen fühlen sich nur noch ihren Aktionären verpflichtet, das Ziel einer langfristigen Kundenbindung ist ihnen fremd. Wie eine Firma denkt - hierzu sollte sich sich jeder einmal den auf Youtube eingestellten Film 'The Corporation' ansehen.
Es wird nur noch auf Zahlen geschaut - mit einer mathematischen Betrachtungsweise. Langfristige Strategie - Fehlanzeige. Dass man für den Erfolg auch mal ein Opfer bringen muss (z.B. indem man den Releasetermin halt nicht mehr ins dritte Quartal quetscht), dass erkennt der Schachcomputer in der Vorstandsriege nicht.
Im Übrigen ist es unbestreitbar, dass in Zeiten einer weltweiten Finanzkrise Luxusartikel wie Videospiele einer der ersten Artikel sein wird, deren Absatz einbricht. Immerhin haben wir nach den Messmethoden von 1980 gemessen im Euroraum jährlich 12% Inflation, da bleibt halt nicht mehr soviel übrig für Videospiele.
Es wird nur noch auf Zahlen geschaut - mit einer mathematischen Betrachtungsweise. Langfristige Strategie - Fehlanzeige. Dass man für den Erfolg auch mal ein Opfer bringen muss (z.B. indem man den Releasetermin halt nicht mehr ins dritte Quartal quetscht), dass erkennt der Schachcomputer in der Vorstandsriege nicht.
Im Übrigen ist es unbestreitbar, dass in Zeiten einer weltweiten Finanzkrise Luxusartikel wie Videospiele einer der ersten Artikel sein wird, deren Absatz einbricht. Immerhin haben wir nach den Messmethoden von 1980 gemessen im Euroraum jährlich 12% Inflation, da bleibt halt nicht mehr soviel übrig für Videospiele.
