E3 2008: EA & Ubi üben Kritik

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KleinerMrDerb
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Beitrag von KleinerMrDerb »

Hypnotized hat geschrieben:Wieso wandelt man die E3 nicht einfach in eine richtig große Spielemesse um, wo wirklich jeder Zutritt hat. Dann nimmt man pro Gast noch 20 Euro und schon hat man die Kosten doch wieder drin. Ich blick eh nicht ganz dahinter wieso da nur die Presse Zutritt hat.
warum sollten die Aussteller an den Einnahmen des Messeveranstalters beteiligt werden?

Ein Austeller hat mit einer Messe erstmal NUR Kosten, selbst wenn ein Besucher 100€ für den Eintritt zahlen müsste würden die Austeller davon keinen Cent sehen!
Hypnotized
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Beitrag von Hypnotized »

KleinerMrDerb hat geschrieben:
Hypnotized hat geschrieben:Wieso wandelt man die E3 nicht einfach in eine richtig große Spielemesse um, wo wirklich jeder Zutritt hat. Dann nimmt man pro Gast noch 20 Euro und schon hat man die Kosten doch wieder drin. Ich blick eh nicht ganz dahinter wieso da nur die Presse Zutritt hat.
warum sollten die Aussteller an den Einnahmen des Messeveranstalters beteiligt werden?

Ein Austeller hat mit einer Messe erstmal NUR Kosten, selbst wenn ein Besucher 100€ für den Eintritt zahlen müsste würden die Austeller davon keinen Cent sehen!
Wenn zahlende Besucher die Messe mitfinanzieren, werden die Hersteller sicher keine 300.000 Euro oder was weiß ich zahlen müssen, sondern sehr viel weniger. Dem Messeveranstalter gehts ja um Geld, aber wo das herkommt ist doch völlig egal. :?
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KleinerMrDerb
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Beitrag von KleinerMrDerb »

Hypnotized hat geschrieben:
KleinerMrDerb hat geschrieben:
Hypnotized hat geschrieben:Wieso wandelt man die E3 nicht einfach in eine richtig große Spielemesse um, wo wirklich jeder Zutritt hat. Dann nimmt man pro Gast noch 20 Euro und schon hat man die Kosten doch wieder drin. Ich blick eh nicht ganz dahinter wieso da nur die Presse Zutritt hat.
warum sollten die Aussteller an den Einnahmen des Messeveranstalters beteiligt werden?

Ein Austeller hat mit einer Messe erstmal NUR Kosten, selbst wenn ein Besucher 100€ für den Eintritt zahlen müsste würden die Austeller davon keinen Cent sehen!
Wenn zahlende Besucher die Messe mitfinanzieren, werden die Hersteller sicher keine 300.000 Euro oder was weiß ich zahlen müssen, sondern sehr viel weniger. Dem Messeveranstalter gehts ja um Geld, aber wo das herkommt ist doch völlig egal. :?
Laut Spunior haben ca. 50 - 70 m² um die 100.000 Dollar gekostet.

Bei Humanen Preisen bei ca. 25$ Eintritt würden die Einnahmen durch Besucher nicht sehr ins Gewicht fallen.
Jedenfalls nicht so extrem, dass Entwickler auf einmal ordentliche Kostenersparnisse hätten.

Jede Messe wird haupsächlich durch die Austeller finanziert und nicht durch Besucher.
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Moment... deute ich das richtig? Der Boss einer der Firmen, die mit ihrem Geheule dafür gesorgt haben, dass die E3 jetzt ist, was sie ist stellt sich hin und sagt "Meh, ich mag die E3 nicht mehr!" ???

Da kann ich nur noch *kopftisch*en, echt...
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Fast_Tuning
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Beitrag von Fast_Tuning »

Ich fand die E3 früher auch ganz ganz stark...
(auch wenn ich jetzt weniger mit Computer und Videospiel zu habe)
die E3 sollte lieber genauso wie die GC (R.I.P. 2008) ein Festival sein

die E3 ist ein Präsentationsfest für Journalisten, Konkurrenten und "die normalen Bürger"
aus dem Grund verstehe ich nicht, warum man die normalen Leuten aus der E3 verbannt haben. Die KÄUFER sind es doch, die sich dann später die Ware kaufen werden, sie ist die Existenz für alle Konzerne, Publisher und Hersteller

wenn die Show teuer ist (kann ich ja nachvollziehen), dann sollten die Konzerne und die Veranstalter Hand in Hand gehen und dafür sorgen, dass es nicht so teuer ist
dann zahlen sie halt etwas, damit sowas erhalten bleiben kann

man darf nie die KÄUFER außen vor lassen, diese sind doch die Lebensversicherungen der Arbeiter und Programmierer
unknown_18
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Beitrag von unknown_18 »

@Sir Richfield: wenn man nur in solchen engen Bahnen denkt wie du es gerade machst ist das kein Wunder.

EA hat sich lediglich über die Kosten beklagt, aber nie gesagt, dass aus der E3 DAS werden soll, was sie jetzt ist. Das ist ein riesen großer Unterschied.

Ich denke der größte Fehler überhaupt war es die E3 von Mai auf Juli zu verlegen, das war schon mal das dümmste was man machen konnte. 2 Monate früher hätte die E3 dieses Jahr deutlich besser ausgesehen, denn Diablo 3 und etliche andere neue Spiele, wurden in den letzten 2 Monaten angekündigt. Hätte die E3 daher dieses Jahr im Mai statt gefunden, hätte es auch einige Knüller gegeben, denn Diablo 3 wäre sicherlich einer davon gewesen. Statt dessen wurden viele Spiele schon auf der BlizzCon und den UbiDays angekündigt. Daher ganz klar: E3 im Juli ist Schwachsinn.

Was Ubisoft auch angekreidet hat, war die allgemeine Aufmerksamkeit. So sollen die US Mainstream Medien deutlich weniger präsent und auch viel weniger ausländische Besucher auf der Messe gewesen sein.

Ich denke nächstes Jahr wird die E3 wohl nicht mehr so sein wie sie dieses Jahr war, die Frage ist nur ob die Veranstalter die E3 noch mehr verschlimmbessern oder nach 2 Jahren Mist auch mal wieder eine gescheite Messe hin kriegen.

Wobei die E3 dieses Jahr schon deutlich besser war als die letztes Jahr. An die von letztem Jahr kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern, die war mir auch irgendwie total egal, während ich mich dieses Jahr viel mehr auf die E3 schon im Vorfeld freuen konnte. Die für mich beste E3 war allerdings die vor 2 Jahren im alten Format, da war es das erste mal, dass ich die E3 per Live Stream jeden Tag mitverfolgt habe.

Ich fand die E3 dieses Jahr vor allem nicht so schlecht, weil die E3 für mich mehr ist als nur irgendwelche Neuankündigungen. Für mich bedeutet die E3 vor allem neue Trailer und Interviews mit einer Menge an neuen Infos und Details zu kommenden Spielen und das habe ich auch dieses Jahr bekommen. Vor allem gab es für mich noch nie so viele interessante Spiele.
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KleinerMrDerb
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Beitrag von KleinerMrDerb »

Zockerprofi hat geschrieben:
wenn die Show teuer ist (kann ich ja nachvollziehen), dann sollten die Konzerne und die Veranstalter Hand in Hand gehen und dafür sorgen, dass es nicht so teuer ist
dann zahlen sie halt etwas, damit sowas erhalten bleiben kann
Überall gibt Konkurenzkämpfe aber mir fällt keine Branche ein in der man öffentlich so agressiv gegen seine Konkurenten vorgeht wie im Videospielebereich.

Ich würd eher drauf tippen, dass ein Sony lieber mit wehenden Fahnen untergeht bevor man z.B. mit MS gemeinsame Sache macht.
Andersrum natürlich genauso.


Zockerprofi hat geschrieben: man darf nie die KÄUFER außen vor lassen, diese sind doch die Lebensversicherungen der Arbeiter und Programmierer
Die Zeiten sind vorbei.

Heutzutage ist der Kunde nicht mehr König sondern nur noch ein Notwendiges ÜBEL zum Geld verdienen.
Mitlerweile gibt es soooo viele potenzielle Spielekäufer, dass man selbst mit dem lieblosestem Stück Software gute Gewinne einfährt, solange das Marketing stimmt.

Grad die Anzahl an "unwissenden" Käufern ist in den Himmel geschossen.

Als Früher fast nur "Nerds und Freaks" Spiele gezockt haben konnte man diese nicht so leicht über den Tisch ziehen wie die heutige Spielegeneration.
Das mag wohl auch ein Grund sein warum Konsolenspiele oft Anspruchsloser sind als Ihre Verwandten auf dem PC.
Die Konsole ist für Spieleneulinge sicherlich die bessere Wahl.

Die Konsolenversionen von z.B"Civilisation, Reinbos Six, Ghost Recon usw..." Sind im direktem Vergleich mit ihren Vorgängern am PC ein Schatten ihrer selbst.

Früher hieß es immer "ich hab da so ein neues Spiel das ist voll genial" und durch Mundpropaganda von Spielern wurde es Erfolgreich.

Heute heißt es "habt ihr den geilen Trailer gesehn oder die neue Werbung etc"
Die Hypewelle ist im Moment auf einem absolutem Hoch, teilweise wird ein Spiel vor Realese so hoch in den Himmel gelobt, dass selbst ein 100% Spiel diese Erwartungen nicht erfüllen könnte!
Es wird immer mit Wörten wie Innovativ, Zukunftsweisend, Revolutionär etc. umher geworfen und meißt endet es doch in einem 08/15 Ego Shooter!
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Hotohori hat geschrieben:@Sir Richfield: wenn man nur in solchen engen Bahnen denkt wie du es gerade machst ist das kein Wunder.
Neeneenee, nicht SO einfach.

Du sagst ja selbst, unter anderem EA hat gesagt "Dieser Riesenrummel ist uns zu teuer, bitte macht das ganze kleiner."
Jetzt ist es kleiner und sie wollen wieder den Riesenrummel, der so viel Geld gekostet hat.

Für mich stimmt da was nicht.
Was haben die denn erwartet, was für eine Veranstaltung das wird, wenn man nur noch Journalisten einläd und denen nix präsentiert?

Und nur darum geht's mir ja - die haben massiv Einfluß auf die Organisatoren genommen und jammern jetzt, dass sich ihre Wünsche erfüllt haben.
Das daraus nichts werden konnte hätte denen jeder sagen können.

Unter der Vorraussetzung hat wohl nur Nintendo diese E3 "richtig" genutzt und einen Haufen Krempel präsentiert, der der "Zielgruppe" schnuppe ist.
(Wobei Nintendo zur Zeit den Eindruck erweckt, dass sie eine neue Zielgruppe gefunden haben).