Einschränkung für Demostationen?
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Spoon Of Doom
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Also zu meiner Zeit haben wir an den eigenen Konsolen gezockt, wenn wir blau gemacht haben, und nicht an Demostationen. Oder wir sind ins Einkaufszentrum gefahren oder haben sonstwas gemacht, aber mir ist nicht ein einziges Mal in den Sinn gekommen, gezielt zum Zocken in einen Elektromarkt zu gehen oder so. Mal abgesehen davon, dass man da im Stehen und von Leuten umringt nicht in Ruhe zocken kann, schon gar nicht längere Zeit, laufen dort meist eh nur mäßig interessante Spiele oder Demos, und der Zustand ist auch unter aller Sau. Falls überhaupt funktionsfähig, hat man bis zum äußersten ausgeleiherte Analogsticks usw.
Ich finde die Vorstellung seltsam, dass diese Demostationen wirklich für manche ein Grund sein sollen, von der Schule weg zu bleiben.
Ich finde die Vorstellung seltsam, dass diese Demostationen wirklich für manche ein Grund sein sollen, von der Schule weg zu bleiben.
- Sir Richfield
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Muss wieder der Opa ran?
Wir haben damals die C64 beim Quelle umprogrammiert, Zelda und Metroid (ohne störende Beinamen oder Zahlen!) beim Karstadt halb durchgespielt, einmal habe ich Sonic 2 komplett im Real (Wenn der Laden damals schon Real hieß) durchgespielt.
Eine Demostation (Eigentlich ein blödes Wort) ist schon eine Versuchung, besondern wenn man die Konsole und / oder das Spiel nicht hat.
Damals waren es aber auch andere Zeiten, da hat nicht jeder 10jährige schon eine Konsole unterm Weihnachtsbaum gehabt, da gab's auch noch kein Internet zum flamen.
Damals schon gab's mitunter Streß mit dem Personal.
Seit - ich glaube bald 15 Jahren - gibt's eh nur noch selten unbeaufsichtigte Konsolen MIT angeschlossenem Controller, weil den Leuten das auf den Sack ging und geht, wenn eine Bande von Kiddies an den Teilen hängt, durch die Bank weg meist zu doof, ein Spiel zu bedienen, und sich darüber hinaus noch über die Reihenfolge streiten.
Das ist eine Atmo, in der keiner gerne einkaufen geht und deshalb regeln die Märkte das schon seit langer Zeit von alleine.
Will sagen, die Meldung ist eigentlich keine Meldung wert.
Wer sich über ein Spiel informieren will soll die Demo spielen, die Reviews und Foren abwarten oder in die Videothek gehen.
Und besorgten Eltern reicht es, das tolle Autorennspiel auf dem Monitor zu sehen, denn so (gewaltfrei) sind bestimmt alle Spiele auf diesem komischen, schwarzen Ding, das Thorben-Malte unbedingt haben muss...
Wir haben damals die C64 beim Quelle umprogrammiert, Zelda und Metroid (ohne störende Beinamen oder Zahlen!) beim Karstadt halb durchgespielt, einmal habe ich Sonic 2 komplett im Real (Wenn der Laden damals schon Real hieß) durchgespielt.
Eine Demostation (Eigentlich ein blödes Wort) ist schon eine Versuchung, besondern wenn man die Konsole und / oder das Spiel nicht hat.
Damals waren es aber auch andere Zeiten, da hat nicht jeder 10jährige schon eine Konsole unterm Weihnachtsbaum gehabt, da gab's auch noch kein Internet zum flamen.
Damals schon gab's mitunter Streß mit dem Personal.
Seit - ich glaube bald 15 Jahren - gibt's eh nur noch selten unbeaufsichtigte Konsolen MIT angeschlossenem Controller, weil den Leuten das auf den Sack ging und geht, wenn eine Bande von Kiddies an den Teilen hängt, durch die Bank weg meist zu doof, ein Spiel zu bedienen, und sich darüber hinaus noch über die Reihenfolge streiten.
Das ist eine Atmo, in der keiner gerne einkaufen geht und deshalb regeln die Märkte das schon seit langer Zeit von alleine.
Will sagen, die Meldung ist eigentlich keine Meldung wert.
Wer sich über ein Spiel informieren will soll die Demo spielen, die Reviews und Foren abwarten oder in die Videothek gehen.
Und besorgten Eltern reicht es, das tolle Autorennspiel auf dem Monitor zu sehen, denn so (gewaltfrei) sind bestimmt alle Spiele auf diesem komischen, schwarzen Ding, das Thorben-Malte unbedingt haben muss...
- johndoe869725
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- monotony
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ist doch blödsinn. das zocken an den stationen dient doch nur der beschäftigung. wenn die kids halt nicht schwänzen und da spielen, dann schwänzen sie und machen eben etwas anderes. anderen aufs maul hauen z.B., wo wir dann paradoxer weise wieder bei der jugendgewaltdebatte wären...Reslist hat geschrieben:Heutzutage schwänzen die schon die Schule um an Demostations zu spielen ? Wie tief muss man sinken...trotzdem ist das keine gute Lösung,man sollte das Problem besser bei der Wurzel packen.
- Linden
- Beiträge: 1781
- Registriert: 08.09.2007 14:45
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In unserem Märkten sind sie auch nicht vor 14-15Uhr an, weil das schlecht für die Atmosphäre ist, da überwiegend alte Menschen Vormittags einkaufen gehen. Wenn wir früher Blau gemacht haben, dann taten wir das zu Hause, weil die Eltern Berufstätig waren und sie es garnicht mit bekamen, draussen gab es immer noch das Risiko das man gesehen wurde und man es unseren Eltern petzte.
Was mich auch immer überrascht ist, wenn 5-6 Kiddys (13-16) in der Altstadt rumhängen und die Polizei das sieht, dass die Polizisten das ignorieren. Wir wurden dann früher gefragt warum wir nicht in der Schule sein und wir hatten da dann nur ne Freistunde zBsp. Egal ob vor 30,20 oder vor 10 Jahren die Schüler schwänzten alle aus dem gleichen Grund und das auf Demostationen zu schieben, die sie dann wenigstens noch Beschäftigen, halte ich für absurd.
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unknown_18
- Beiträge: 26973
- Registriert: 05.08.2002 13:11
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Naja, es mag zwar so sein, dass viele Märkte erst ab 15 Uhr die Konsolen einschalten, aber viele sind eben nicht alle.
Ob das allerdings speziell was gegen das Schule schwänzen tut, bezweifle ich auch sehr. Dann hängen die Kids halt irgendwo anders rum, wo sie die Polizei sogar eher noch viel weniger kontrollieren kann. Und vor allem könnten sie statt Spiele spielen auf viel dümmere Ideen kommen ihre Zeit tot zu schlagen.
Also ich denke, dass ist eher der falsche Ansatz, man sollte nicht die Möglichkeiten killen, mit der Schulschwänzer ihre Zeit verbringen könnten (dann rutschen sie am Ende noch viel leichter in die Kriminalität ab), sondern viel mehr die Gründe wieso sie schwänzen hinterfragen.
Andererseits ist das aber auch nur einer der 22 Punkte, vielleicht macht dieser Punkt in Kombination mit den anderen 21 mehr Sinn.
Ob das allerdings speziell was gegen das Schule schwänzen tut, bezweifle ich auch sehr. Dann hängen die Kids halt irgendwo anders rum, wo sie die Polizei sogar eher noch viel weniger kontrollieren kann. Und vor allem könnten sie statt Spiele spielen auf viel dümmere Ideen kommen ihre Zeit tot zu schlagen.
Also ich denke, dass ist eher der falsche Ansatz, man sollte nicht die Möglichkeiten killen, mit der Schulschwänzer ihre Zeit verbringen könnten (dann rutschen sie am Ende noch viel leichter in die Kriminalität ab), sondern viel mehr die Gründe wieso sie schwänzen hinterfragen.
Andererseits ist das aber auch nur einer der 22 Punkte, vielleicht macht dieser Punkt in Kombination mit den anderen 21 mehr Sinn.
- DenniRauch
- Beiträge: 388
- Registriert: 04.12.2007 15:52
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Von mir aus könnten die die Demo-Knsolen auch auslassen und nur zum "Probefahren" anschalten.
Jemand der ein Spiel ernsthaft kaufen möchte der weiss was er will und muss nicht erst noch probezocken. Ich finde sowieso das man der Welt einen Gefallen tun kann und das dauerzocken im E-Markt unterbindet, denn was sich da zum Teil für Leute/Kids rumtreiben... mannomann... das gehört verboten.
Jemand der ein Spiel ernsthaft kaufen möchte der weiss was er will und muss nicht erst noch probezocken. Ich finde sowieso das man der Welt einen Gefallen tun kann und das dauerzocken im E-Markt unterbindet, denn was sich da zum Teil für Leute/Kids rumtreiben... mannomann... das gehört verboten.
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langhaariger bombenleger
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- Registriert: 14.07.2005 16:42
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"Schulschwänzertum kann der Beginn einer kriminellen Karriere sein. Deshalb muss man hier konsequent einschreiten."
Nun ist die Frage:
Will man nicht viel lieber dumme Einbrecher und unfähiges Verbrecherack, als gebildete Meisterdiebe, Superschurken und Erzdiktatoren? Oder gar richtige Verbrecher, Politiker?
Ausserdem kann man sich doch heut auch schon vorstellen, das nicht etwa die Schulschwänzer gewaltbereit werden können, sondern das die Gewaltabgeneigten aus der Schule entfliehen.
Ausserdem ist Gewalt doch etwas schönes, für die Starken.
Nun ist die Frage:
Will man nicht viel lieber dumme Einbrecher und unfähiges Verbrecherack, als gebildete Meisterdiebe, Superschurken und Erzdiktatoren? Oder gar richtige Verbrecher, Politiker?
Ausserdem kann man sich doch heut auch schon vorstellen, das nicht etwa die Schulschwänzer gewaltbereit werden können, sondern das die Gewaltabgeneigten aus der Schule entfliehen.
Ausserdem ist Gewalt doch etwas schönes, für die Starken.
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johndoe731183
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langhaariger bombenleger
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- gracjanski
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