Kommt meiner Meinung nach ganz drauf an wie es gemacht ist. Prinzipiell bevorzuge ich auch eine gute, lineare Singleplayerfahrung gegenüber einer Open World die voll mit belanglosem Zeug ist. Aber dass es auch anders geht, haben in den letzten Jahren mehrere Titel gezeigt. Open World rein zur Streckung der Spielzeit brauch ich allerdings nicht.hydro skunk 420 hat geschrieben: ↑11.05.2018 21:38 Ich würde ebenfalls dir Rückkehr von linearen ~8 Stunden SP-Games begrüßen. Dieser ganze Open World Trend... ich kann's nicht mehr sehen.
Und man schafft es kaum, irgendein Spiel mal vernünftig zu Ende zu spielen.
Mittlerweile spiele ich fast nur noch Indies.
Zum Thema:
Wie lässt sich das denn mit Games as a Service vereinbaren? Oder hat man gemerkt dass die Leute dafür keine Zeit haben?Zum Beispiel - und das ist nur meine Meinung; völlig unverbindlich - sagen wir, dass wir eine sehr gute Geschichte mit einem komplexen Universum und starken Charakteren entwickeln. Man startet das Spiel und beendet es in drei Stunden. Das kostet 30 Dollar. Das war's
Es gibt für alles einen Markt. Der eine hat Zeit tausende Stunden in Multiplayermodi zu versenken. Der nächste hat dafür keine Zeit oder Lust und spielt lieber 300h Skyrim. Und wieder jemand anders spielt nur Titel die nicht länger als 5h dauern. Da müssen sich Spiele auch gar nicht an die Zielgruppe anpassen, denn die eine Zielgruppe gibt es einfach nicht. Man kann höchstens schauen welche Gruppe am größten ist oder wo man als Entwickler mit den niedrigsten Kosten den größten Gewinn rausholen kann. Dass bei dieser Sichtweise selten Meisterwerke entstehen, ist klar.
Ich widme mich nun jedenfalls wieder Persona 5. Einer der beliebtesten Titel des letzten Jahres und das trotz (oder doch wegen?) der langen Spielzeit.
