solltest du spiele nicht eher an ihrer qualität, anstatt des preises messen?Eisenherz hat geschrieben: ↑07.01.2018 10:12 Streckenweise macht mir diese "Entwertung" schon etwas Sorgen. Ich selber hab Spiele in meiner Steamliste, die ich noch nie gespielt habe und die nur dort sind, weil ich irgendwo günstig einen Key geschossen hatte. Ich komm nämlich kaum noch zum spielen, seitdem ich Netflix habe, die mich ebenfalls für wenig Geld tagtäglich mit neuem Content zukleistern. Heute bekommt man unglaublich viel Ware für unglaublich wenig Geld, was früher unmöglich war. Kann mich noch erinnern, wie ich vor langer Zeit mit großen Augen im Handel stand und die Boxen der Spiele bewundert habe, die alle ordentlich Kohle gekostet haben. Mir wäre nie eingefallen, sowas "Auf Halde" zu kaufen, weil es einen ganz anderen Wert hatte als heute, wo alles am PC mit spottbilligen Keys gelöst wird. Die Wertigkeit hat sich völlig verschoben, aber so ist das wohl einfach heutzutage.
wenn es nach mir ginge, hätten wir wenigstens in sachen medien, egal ob filme, serien, musik oder videospiele, ohnehin eine art content-flatrate, nach der man sich anschauen, -hören und spielen könnte, was man möchte. in dieser hinsicht ist die gema gar nicht so weit ab vom schuss. das system muss nur fair und vernünftig sein. so viel content, wie heute über verschiedene anbieter querverteilt ist, kann niemand insgesamt konsumieren. da macht es sinn, alles zu bündeln und die erträge gleichmäßig, oder meinetwegen auch nach quote fair zu verteilen. (ist jetzt auch nicht so, als wenn gewisse politische strömungen das noch nicht vorgeschlagen hätten...)
(bin gerade ein bischen betrunken. insofern äußere ich heute abend vielleicht ein bischen mehr wunschdenken als alles andere.)
