gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme

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greenelve
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme

Beitrag von greenelve »

Guardian2 hat geschrieben: 14.07.2017 19:26 ....
Ich pack dich nur als Beispiel an.



Solche Sachen müssen nicht zitiert werden, wodurch der Unsinn noch öfter im Forum steht. Zitiert ihn mit Punkten, siehe oben, und redet alles von der Seele, was euch bedrückt. Mit Punkten reicht es, die Person bekommt eine Benachrichtigung, aber der Quark wird nicht weiter vervielfältigt.
Sollte es den Mods irgendwann zu wild werden, macht ihr ihnen die Arbeit mit dem Löschen auch einfacher.

:winkhi:


@Topic:
Tja...das wird wohl noch ne Weile so bleiben. Schön ist zu sehen, dass sich die Veranstalter mit Cosplayern zusammengesetzt haben und die Änderungen klingen soweit ganz gut. Mit der Garderobe droht an sich auch nichts verloren zu gehen.


edit: Denke mal, sobald sich die Gefahrenlage mit Terrorismus ändert, sich die Bevölkerung wieder sicherer fühlt, wird es auch wieder zu den alten Regeln zurück gehen. ...aber das wird nicht schnell gehen, dafür ist die Bedrohnung, das Gefühl derer, nicht per Schalter abstellbar.
unknown_18
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme

Beitrag von unknown_18 »

Vor allem nutzen manchen Menschen da oben ganz gerne die Angst vor Terror für ihre Zwecke aus, kann man den Bürgern leichter Überwachung unterschieben. Das Interesse ist also wohl auch nicht ganz so hoch das wir uns wieder sicher fühlen.
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Temeter 
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme

Beitrag von Temeter  »

Finsterfrost hat geschrieben: 14.07.2017 18:06Ich könnte ja schon im Strahl kotzen, wie unser dieser ganze Terror der offenen Grenzen mittlerweile beeinträchtigt. Denn das tut er.
Ne, der Terror ist sowas von Scheißegal. In einem Land mit 80 Millionen Menschen sind diese superseltenen Vorfälle in Sachen Gefahr völlig irrelevant.

Problem ist die Hysterie, wenn sich Menschen wie panische Tiere verhalten und eine schier abergläubische Furcht aufbauen, weil sie ihren Kopf nicht zum Denken benutzen können.

Und natürlich der politische Kontrollwahn. Gerade die Vollidioten, die gerade Panik vor Terror machen, und gleichzeitig Waffen an terrorfördernde Staaten verkaufen.
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme

Beitrag von unknown_18 »

Temeter  hat geschrieben: 14.07.2017 20:43
Finsterfrost hat geschrieben: 14.07.2017 18:06Ich könnte ja schon im Strahl kotzen, wie unser dieser ganze Terror der offenen Grenzen mittlerweile beeinträchtigt. Denn das tut er.
Ne, der Terror ist sowas von Scheißegal. In einem Land mit 80 Millionen Menschen sind diese superseltenen Vorfälle in Sachen Gefahr völlig irrelevant.

Problem ist die Hysterie, wenn sich Menschen wie panische Tiere verhalten und eine schier abergläubische Furcht aufbauen, weil sie ihren Kopf nicht zum Denken benutzen können.
Ich vermute mal genau das meinte er ja und das Ziel von Terror ist ja gerade die Menschen aufzuscheuchen damit sie in Hysterie verfallen. Und solche Kontrollen sind dann eben das Ergebnis davon. Warum sonst wohl sagen viele man soll Terror am Besten "ignorieren", denn nur so hat Terror keine Chance, wer aber darauf reagiert hat schon verloren.
CritsJumper
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme

Beitrag von CritsJumper »

Ich halte das für übertrieben, ist aber überall so. Wahrscheinlich ist das Risiko eines Amoklaufes an den Schulen größer als das bei einem solchen Event etwas passiert. Im Zweifelsfall zergliedert man die Gamescom einfach in viele Lokale Bereiche die per Internet zusammengeschaltet werden und dann kann jeder im 50 bis 100 Personen kleinen Kreis die neue Spiele lokal vor Ort probieren und mit den Entwicklern chatten.

Dann melden sich die einzelnen vorher noch an und es wird eine geschlossene Gesellschaft. Von mir noch über ein großes Web of Trust-Vertrauens-Ranking. Schon ist es kein lukratives Ziel mehr für Anschläge.

Generell ist die Gefahr immer noch viel kleiner als das man im Bad ausrutscht!
CritsJumper
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme

Beitrag von CritsJumper »

greenelve hat geschrieben: 14.07.2017 20:22 edit: Denke mal, sobald sich die Gefahrenlage mit Terrorismus ändert, sich die Bevölkerung wieder sicherer fühlt..
Ich denke nicht das das passieren wird. Diese Angst dient doch nur dazu schärfere Gesetze und Kontrollen zu fördern. Mit rationalem Handeln hat das nicht zu tun. Bestes Beispiel die Ausnahmezustände (in den USA seit dem 11. September, in Frankreich seit den Anschlagen von Paris im Jahr 2015 und in Belgien seit März 2016 und in der Türkei seit dem 3. Oktober 2016). Normalerweise gelten diese Zustände immer 3 Monate. Wurden aber immer wieder verlängert.

Vor 2030, wenn sich das Klima mit den kritischen Ländern der Welt bis dahin nicht gebessert hat, werden wir wohl nie wieder in die Goldene Zeit kommen die jetzt hinter uns liegt.

Aber hey, vielleicht wirft der ITER oder andere Fusionsreaktoren, bald so viele kostenlose Energie ab das diese kostenlos mit allen Geteilt werden kann und die Erde zum Garten Eden für alle wird.
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greenelve
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme

Beitrag von greenelve »

ChrisJumper hat geschrieben: 14.07.2017 21:43
greenelve hat geschrieben: 14.07.2017 20:22 edit: Denke mal, sobald sich die Gefahrenlage mit Terrorismus ändert, sich die Bevölkerung wieder sicherer fühlt..
Ich denke nicht das das passieren wird. Diese Angst dient doch nur dazu schärfere Gesetze und Kontrollen zu fördern. Mit rationalem Handeln hat das nicht zu tun. Bestes Beispiel die Ausnahmezustände (in den USA seit dem 11. September, in Frankreich seit den Anschlagen von Paris im Jahr 2015 und in Belgien seit März 2016 und in der Türkei seit dem 3. Oktober 2016). Normalerweise gelten diese Zustände immer 3 Monate. Wurden aber immer wieder verlängert.
Da vermischst du aber unterschiedliche Szenarien. Türke ist etwas völlig anderes, dort wird gezielt Demokratie und Meinungsfreiheit abgeschafft. Dort sitzt ein Diktator an der Macht, der nach mehr Macht giert.
Paris hingegen wurde im Herzen erschüttert und sowas hängt der Bevölkerung an.

Und ja, Ausnahmezustand von der Regierung beigeführt ist für drei Monate vorgesehen. Die Angst der Menschen vor Anschlägen lässt sich nicht gesetzlich regeln. Das dauert länger, bis das Gefühl schwindet. Das ist auch davon abhängig, wie stark die Angst wirkt, und das ist bei jedem unterschiedlich. Wer direkt betroffen ist, selbst Angehörige verloren hat, wird deutlich länger brauchen, das Trauma zu verarbeiten. Wer es nur aus den Nachrichten kennt, der kann es bereits beim Ausschalten vom Fernseher die Angst vergessen haben.

Ein extremes Beispiel: Die Rentnergeneration hat gerne gefüllte Vorratsschränke. Weil sie aus Kinderzeiten noch den Mangel an Lebensmittel kennen. Und dieses Gefühl hängt noch nach, die Angst, nicht noch einmal so dazustehen.
Wie gesagt, extremes Beispiel. Aber selbst wenn offiziell keine Gefahr von Anschlägen mehr droht - Amokläufer usw. gibt es immer, dafür sind die Gründe zu verschieden - schätze ich dauert es Jahre, bis sich die allgemeine Gesellschaft sicher fühlt.
Das Perfide ist ja, niemand weiß mit Sicherheit, wann das ist, wann wieder "Frieden" wie vor 20 Jahren herrscht.

Und ja, sollte es soweit sein, ist das Abschaffen der Überwachung wieder ein Thema für sich. Da ist kein Regler mit Werten, den man gezielt runterdreht, keine mathematische Formel, den genauen Bedarf an Überwachung bei gleichzeitig größtmöglicher Freiheit zu berechnen.
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme

Beitrag von CritsJumper »

greenelve hat geschrieben: 14.07.2017 22:16 Da vermischst du aber unterschiedliche Szenarien. Türke ist etwas völlig anderes,
Naja für mich gieren einfach alle Parteien nur nach Macht. Nur bei Erdogan ist das etwas offensichtlicher.
Und ja, Ausnahmezustand von der Regierung bei geführt ist für drei Monate vorgesehen. Die Angst der Menschen vor Anschlägen lässt sich nicht gesetzlich regeln. Das dauert länger, bis das Gefühl schwindet. Das ist auch davon abhängig, wie stark die Angst wirkt..
Ja das ist denke ich auch der Punkt den ich völlig Unterschätze. Ich kann sehr wohl verstehen das sowohl Beamte vor Ort über diese Zustände glücklich sind. Weil sie wirklich denken uns dann noch besser schützen zu können. Was zu ein Drittel bestimmt auch der Fall ist.

Aber ich für meinen Teil fühle mich dadurch sogar noch stärker bedroht als durch den Terror. Da sind die Einschränkungen für Medien, die Einschränkungen bei einem Flug, die ansteigende permanente Überwachung und aus dem Alltag auch die Polizisten die ein Maschinengewehr bei normalen Kontrollen zur Vorsicht dabei haben.

Meistens habe ich aktuell aber keine Bedenken weil viele der Polizisten halt auch noch freundlich sind, menschlich wirken und oft sogar vertraute Mitmenschen und Mitbürger sind.

Ich kann die Menschen, die so etwas miterlebt haben verstehen. Auch das sie noch längere Zeit Nachwirkungen dadurch haben. Aber sie gehen dann ohnehin nicht mehr oft unter Menschen, meiden die Orte. Aber nur das verhindert ein wachsen dieser Angst. Genau wie jetzt bei der Gamescom. Wären da weniger Kontrollen und man sieht "ah passiert nix". Würde es stärker beruhigen als wenn man dort alle Taschen leeren muss und sich von oben bis unten ein mal abtasten lassen muss.

Kommunikation und Verständigung hilft 1A Vorurteile abzubauen. Aber das muss auch unter gleichberechtigten Bedingungen stattfinden.
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greenelve
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme

Beitrag von greenelve »

ChrisJumper hat geschrieben: 14.07.2017 22:34 Kommunikation und Verständigung hilft 1A Vorurteile abzubauen. Aber das muss auch unter gleichberechtigten Bedingungen stattfinden.
Das sowieso. Polizisten mit Maschinengewehren wirken durch die Maschinengewehre bedrohlicher und man wird dadurch auch an die Gefahr erinnert. Btw. wenn du von Angst als nicht rational ausgehst, ist dieses Gefühl der Einengung auch nicht rational. Ob Polizisten deutlich sichtbar mit Waffen rumlaufen oder nicht, ändert wenig an deiner tatsächlichen Freiheit. Als Beispiel. Überwachung mit Kameras und Internetdatenspeicher ist dann wieder ein Thema für sich - bei dem Medien wie Bürger stärker auf Freiheit achten sollten. Ich will mit dem Beispiel nur klar machen, Angst ist an mehreren Stellen vorhanden und kann überall zu irrationalem Verhalten führen.

Aber komplett weglassen, um zu sehen, passiert ja nix....bin nicht sicher....denn wenn was passiert, stehen alle da. An der Stelle möchte ich auch an Idioten erinnern, die "Spaß" an solchen Momenten haben, siehe die Horrorclowns. Das ist auch ein Beispiel dafür, dass Kontrollen wieder zurückgehen können. Die Horrorclowns sind weg, die Angst nicht mehr da und siehe, die Überwachung deswegen hat wieder nachgelassen.

Sicherheit und Freiheit sich gegensätzliche Aspekte. Und beide sind für das Wohlbefinden wichtig. Den Weg der gamescom finde ich ganz gut. Vielleicht sollte generell mehr Kommunikation stattfinden, Leute, soweit es für die Sicherheit möglich ist, einbinden, um ihnen ein Gefühl zu geben, etwas für die Sicherheit zu machen und nicht mit dem Gefühl zu sehr allein lassen, der Angst hilflos ausgeliefert zu sein. Die Angst vor dem Unbekannten ist die wohl größte Angst. In der Psychologie gibt es die Angst vor der Angst. Und da kann die unbekannte Überwachung auch zu Angst führen. Der Angst vor dem Kontrollverlust. Beispielsweise gibt es Reaktionen, in denen Privatpersonen diese Kontrolle wieder haben wollen und dafür (unbewusst) eine Bürgerwehr formieren.



..ich schreib zu viel? ich schreib zu viel...



edit: Da fällt mir noch was ein zu irrationalem Verhalten: Killerspiele. Da schaltet der Kopf bei diversen Gamern auch ab und es geht nur noch in eine Richtung. Vielleicht das als Punkt des Nachvollziehens von Verhalten...
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme

Beitrag von CritsJumper »

greenelve hat geschrieben: 14.07.2017 22:50 Aber komplett weglassen, um zu sehen, passiert ja nix....bin nicht sicher....denn wenn was passiert, stehen alle da. An der Stelle möchte ich auch an Idioten erinnern, die "Spaß" an solchen Momenten haben, siehe die Horrorclowns. Das ist auch ein Beispiel dafür, dass Kontrollen wieder zurückgehen können. Die Horrorclowns sind weg, die Angst nicht mehr da und siehe, die Überwachung deswegen hat wieder nachgelassen.
Danke für den Post greenelve, er hat mich eigentlich eher beruhigt und in der Ruhe bestärkt. Die Sache mit den Horrorclowns hatte ich sogar wieder vergessen weil ich das wirklich als Satire verbucht hab. Quasi als Kunstaktion gegen diesen Wahnsinn, von solchen Menschen hätte ich keine Bedrohung befürchtet.

Andererseits wenn ich mir Vorstelle mit einem kleinen Kind zu spazieren und dann springt so ein Clown hervor und ich müsste das erklären.. oder das verängstigte Kind beruhigen würde ich sehr wohl mich massiv dagegen aussprechen.

Ich bin eher jemand der halt davon ausgeht das dies passieren kann, würde etwas passieren unter geringeren Sicherheitsbedingugnen wäre es für mich halt die Ausnahmesituation, (Z.b. wie Fukushima oder Silvester 2015). Aber es ist natürlich schwierig.

Es gibt halt viele Sicherheitspunkte die so konstruktiv sind wie typische Feuerschutzmaßnahmen oder Hygieneregeln. Sicherlich wird die Totalüberwachung auch dazu führen das 90 Prozent der Anschläge vereitelt werden. Aber ich halte es einfach für ein überreagieren. Denn als ich jung war, gab es das auch nicht.

Achtung nicht ganz ernst gemeint, ein bisschen sarkastisch:
Würde man wegen den Anschlägen zum Beispiel Flugzeuge und LKWs verbieten hätten wir viel mehr Arbeitsplätze und kein Klimaproblem. ;)

Edit: Ah ja wegen den Killerspielen. Man schliesst ja immer von sich auf andere. Ich denke nicht das dies halt ein realistisches Problem ist. Denn ob man jetzt bei Super Mario auf b drückt damit er springt oder auf der PS auf x damit den einen Pixel etwas anderes passiert ist absolut irrelevant. Traurig ist eher wenn Gamer zurückgezogen alleine spielen und ihnen die Zeit durch Spiele für etwas besseres entzogen wird. Aber schaut man sich die Counter Strike Community an sind da sehr viele Spieler die halt auch eine Soziale Komponente ausleben. Demnach hat es eher Vorteile, im großen Schnitt. Als Nachteile. Das hat auch mal eine Studie bewiesen. Schade finde ich es nur wenn es zu wenig Spiele schaffen das wesentliche unserer Welt auch in die Virtuelle zu transportieren.

Edit2: Achso du meintest nur bei bestimmten Gamern. Ja. Ein kleiner Teil ist wahrscheinlich wirklich ein Problem. Aber der Großteil dieser Gamer die sich so Aussteigend verhalten nutzen es eben einfach als Flucht vor dem Alltag. Sollte auch Unbedenklich sein weil deren Alltag wirklich kein Zuckerschlecken ist.
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Stalkingwolf
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme

Beitrag von Stalkingwolf »

ICHI- hat geschrieben: 14.07.2017 17:04 Sorry , aber der muss sein.
Wir Wissen doch alle das die deutschen Sicherheitsbehörden nicht mal Hamburgs Straßen vor ein paar
menschenverachtenden , gewaltbereiten Autonomen im Griff haben. Alles was dort
passierte wäre in einer Stadt wie New York oder Moskau niemals möglich gewesen.
Du vergleichst ein Messegelände mit Ein und Ausgängen mit einer Stadt mit 755 km² und 1,8 Millionen Einwohner?!
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greenelve
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme

Beitrag von greenelve »

ChrisJumper hat geschrieben: 14.07.2017 23:14 Edit: Ah ja wegen den Killerspielen.
Ich meine damit, wie Gamer das Thema angehen. Sobald auch nur eine Verbindung besteht, geht es in ein irrationales Denken über. Nimm als Beispiel die Meldung, Merkel eröffnet gamescom. Sofort war die Verbindung geschaffen von Politikern und Spielen = Killerspiele, Verbote. Die Amoklaufdebatte hängt noch nach; die Angst eines Rundumschlages, wie es ihn vor ca. 10 Jahren gab.
Ergo sollen die Auslöser nicht mit Games in Verbindung gebracht werden. Das bringt die Erinnerung wieder zurück. Ob ein logischer Zusammenhang besteht oder nicht, ist egal, rationales Denken "überbewertet".

So in etwa. Als Beispiel, wenn Terrorangst als Außenstehender betrachtet und die Emotionen nicht nachvollzogen werden (können), dann eben ein Beispiel, bei dem die Emotionen vergleichbar vorhanden sind. Wie du das mit den Clown und eigenes Kind ansprichst: eigene Erfahrungen / Handeln können bei Empathie, sich in eine andere Person hineinversetzen, helfen. ^^x
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme

Beitrag von unknown_18 »

Da werden auch die Medien immer wieder dafür sorgen, das wir uns bei solchen Geschehnissen unsicher fühlen. Ist ja nicht so als würden die Medien nichts dazu beitragen. ^^

Das üble am Terror ist halt, dass man nicht ständig damit konfrontiert werden muss damit er wirkt. Ein kleiner Anschlag alle 1-2 Jahre an allen möglichen Orten in einem Land und man hält ein gutes Niveau die ganze Bevölkerung zu verunsichern, da muss es nicht mal was großes sein. Natürlich suchen sich diese Leute aber gezielt Orte wo mehr Menschen auf engem Raum zusammen sind und warum? Je mehr Leute man erwischt desto größer wird die Sache und desto mehr Terror verbreitet man auf einmal und dieser hält dann auch länger an, siehe 11. September.
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme

Beitrag von CritsJumper »

greenelve hat geschrieben: 15.07.2017 10:43
ChrisJumper hat geschrieben: 14.07.2017 23:14 Edit: Ah ja wegen den Killerspielen.
Ich meine damit, wie Gamer das Thema angehen. Sobald auch nur eine Verbindung besteht, geht es in ein irrationales Denken über. Nimm als Beispiel die Meldung, Merkel eröffnet gamescom. Sofort war die Verbindung geschaffen von Politikern und Spielen = Killerspiele, Verbote.
Ach so klar, nee also das hat damit nichts zu tun mir war da halt schon länger bewusst das es einfach um eine wirtschaftliche Diskussion geht. Merkel besucht und eröffnet ja auch Messen wie die CBit. Die Killerspiel Debatte ist doch schon tot, da glauben nur noch wenige verirrte Einzähltäter dran. Es gibt jetzt einfach zu viele Gamer unter den 10 bis 40 jährigen Menschen als das man damit noch Politik machen könnte.

@ronny_83
Ich habe bisher keinen Anschlag persönlich erlebt. Du? Da sind Unfälle, Katastrophen, Randale, betrunkene. Krankheiten wie Grippewellen vieel häufiger. Man sollte es einfach nüchterner betrachten und unter "höhere Gewalt" verbuchen. Das ganze Thema wühlt einen schon innerlich auf weil diese Aktionen so sinnlos erscheinen, ähnlich wie die Gewalt beim G20 Gipfel. Aber der größte Zorn dieser Menschen rührt natürlich von wirklichen Problemen unterschiedlichster Art. Probleme die den Menschen die sich "vor Ort" zu so etwas entscheiden so unlösbar erscheinen das sie solche Massnahmen ergreifen. Insofern kann ich das grob nachvollziehen. Wenn man genug Leid und Ungerechtigkeit erlebt hat fühlen sich solche Menschen dazu berufen.
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Re: gamescom 2017: Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen bleiben bestehen; einfachere Regeln für Kostüme

Beitrag von sphinx2k »

Ängste sind schon was interessantes. Für gewöhnlich sind sie Irrational und gerade bei diesem Thema helfen die Medien schön mit.

Etwas älter und Augenzwinkern und trotzdem Wahr hat es Volker Pispers gesagt:
https://youtu.be/Xw2ukOW9lNE?t=162