Destiny 2: Waffenbeute verliert ihr Zufallselement

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unknown_18
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Re: Destiny 2: Waffenbeute verliert ihr Zufallselement

Beitrag von unknown_18 »

Genau das sind die zwei Dinge, die früher immer dazu führten. ;)

Und es ging hier eben ursprünglich um das Verhalten der Spieler dabei und nicht warum sie sich anstellen mussten. ^^

Aber gut, ist nicht so das damals alle sich direkt brav angestellt hätten, das hat da meist auch etwas gedauert bis alle eingesehen haben das man nur so weiter kommt. Aber das ist eben das schöne, damals haben diese Spiele die Spieler noch erzogen, bis WoW sie verzogen hat. ^^
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Wigggenz
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Re: Destiny 2: Waffenbeute verliert ihr Zufallselement

Beitrag von Wigggenz »

Naja, dieser spezielle Zustand dürfte also doch recht selten aufgetreten sein :D

Und inwiefern hat WoW die Leute verzogen? Ich wüsste nicht, inwiefern WoW die Leute zu asozialem Verhalten animiert hätte... oder wurde Verhalten wie "vordrängeln" beim Spawn in den anderen MMORPGs damals noch sanktioniert durch Gamemaster oder sonst vergleichbar? Klingt für mich kaum vorstellbar..

Ich hätte höchstens gesagt, dass sich in größeren (und damit aus weit mehr als MMO-Enthusiasten bestehenden) Communities oder Serverpopulationen einfach bestimmte "weiche", also nicht mit Sanktionen bedrohte Verhaltensstandards schlicht nicht mehr durchsetzen können.
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PickleRick
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Re: Destiny 2: Waffenbeute verliert ihr Zufallselement

Beitrag von PickleRick »

Wigggenz hat geschrieben: 05.07.2017 00:40 Naja, dieser spezielle Zustand dürfte also doch recht selten aufgetreten sein :D
Überhaupt nicht, in Everquest 1 war das das gängige Spieldesign.

Du wolltest einen speziellen Mob, der in einem von fünf Fällen an dem Sport spawnte und das alle 10 Minuten (1:5 Chance alle 10 Minuten!), d. h. da waren im Schnitt immer so 3-10 Leute, die auf den Mob gewartet haben. Es haben sich natürlich nciht alle immer sauber angestellt.

Das war eben auch 1999 und heute würde man das anders gestalten. Im selben Spiel konnte man den Gegner auch den Loot stehlen, da er für alle offen sichtbar da lag und das ist auch damals schon passiert.

Wenn man starb, lag das Hab und Gut des Spielers in einem Sack auf dem Boden, den jeder mitnehmen konnte.

Es gab auch noch die sogenannten "Trains", auch eine witzige Geschichte. Mobs verfolgten den Spieler, ohne aufzugeben, bis an die Zonengrenze (eine technische Grenze, bei der die nächste Zone neu geladen wurde). Das bedeutete, wenn ein Spieler von einem Kampf bei absehbarem Tod davon lief und einmal quer durch die Zone lief, hat er immer mehr Mobs an den Fersen gehabt, die dann alles angriffen, was sie fanden. Gerne ist man auch in eine Zone reingespawnt, an deren Grenze schon ein Pulk aus 30 Gegner stand, den jemand zuvor dort hin gepullt hatte.

Hat alles sein für und wider.

WoW hat insofern vieles verändert, da es, so sage ich immer, das "Black Album" der MMORPG war.

Das "Black Album" von Metallica hat den Metal entgültig in die Charts befördert und neue Hörer zum Metal gebracht. Der altgediente, klassische Metalfan tat sich natürlich schwer, plötzlich neben dem Teenagermädchen zu stehen, dass bei "Nothing else matters" das Feuerzeug rausholt.

Ähnlich schwer tat sich der langjährige Everquest-Spieler, der plötzlich mit den Counter-Strike-Kiddies im MMORPG konfrontiert war.

Das ist so meine Wahrnehmung, aber ich möchte das alles eigentlich wertfrei so für sich stehen lassen. WoW war für mich ein großartiges Spiel, genauso wie Everquest. Und Metallica haben großartige Platten gemacht, wenn auch meiner Meinung nach nicht gerade vorwiegend in den letzten 20 Jahren.

Und man darf wohl ja auch mal nostalgisch sein, ohne gleich als alter Grantler hingestellt zu werden!
unknown_18
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Re: Destiny 2: Waffenbeute verliert ihr Zufallselement

Beitrag von unknown_18 »

Wenn ich das nur auch so Wertungsfrei betiteln könnte. ;)

Aber stimmt, an diese Dinge erinnere ich mich auch noch gut. Diese Lockerheit wie man sie damals hatte vermisse ich aber wirklich, die MMORPGs damals zwangen einen praktisch dazu. WoW war ja zum Release auch noch gut, erst als die Gier bei Blizzard los ging und sie auf die ganzen Heuler hörten und das Spiel anpassten anstatt ihnen die Tür zu zeigen wurde es schlimm.

Und ich war von Anfang an gegen diese dämlichen Addons, von Anfang an hab ich gesagt solche Dinge sind Aufgabe des Entwicklers diese für den Spieler (oder für das Spiel nicht) einzubauen. Dank dem Mist haben wir DPS Meter und vielen weiteren Schrott zu verdanken, die die Spieler immer egoistischer werden ließ. Allerdings sind sie das inzwischen auch längst außerhalb der MMORPGs, von daher kam das wohl doch nicht allein durch MMORPGs. Und bei dem was Blizzard so alles eingebaut hat, wäre es auch ohne Addons hässlich geworden.
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PickleRick
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Re: Destiny 2: Waffenbeute verliert ihr Zufallselement

Beitrag von PickleRick »

Diesen Optimierungsanspruch und oft schon -zwang (Stichwort: DPS-Meter etc.) beobachte ich in allen Bereichen des Menschseins in den letzten 20 Jahren.

Seit fit!
Ernähre Dich gesund!
Vermesse Deine Gesundheit!
Verdiene mehr Geld!
Rechne die Dinge auf Rendite durch!
Optimiere Deinen Haushalt!
Zeitmanagement!
Taskmanagement!

Usw. usf.

Das ist nicht eine Erfindung der MMO, sondern Zeitgeist.
unknown_18
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Re: Destiny 2: Waffenbeute verliert ihr Zufallselement

Beitrag von unknown_18 »

Kommt mir aber nicht so vor als wäre das schon seit 20 Jahren so, eher seit 10+ Jahren. In manchen Bereichen vielleicht früher, ja. ^^

Mich nervt der Mist jedenfalls nur, und zwar auch in allen Bereichen. :P