Marktbericht der ESA in den USA: Grafik und Preis sind entscheidende Faktoren für den Kauf eines Spiels; Anteil der Digitalverkäufe nimmt zu

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CritsJumper
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Re: Marktbericht der ESA in den USA: Grafik und Preis sind entscheidende Faktoren für den Kauf eines Spiels; Anteil der

Beitrag von CritsJumper »

Wahrscheinlich weil spiele die gleich aussehen, sich nicht zu stark abgrenzen und der Kunde vermutet das die Spiele sich "gleich" spielen werden.

Allerdings ist da der Punkt wo die Story entscheidender ist. Wenn die Story besser ist will man automatisch mehr.
Easy Lee
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Re: Marktbericht der ESA in den USA: Grafik und Preis sind entscheidende Faktoren für den Kauf eines Spiels; Anteil der

Beitrag von Easy Lee »

Die Grafik - besser gesagt das Artdesign - ist schon ausschlaggebend dafür, ob ich Zeit mit einem Spiel verbringen möchte. Es gibt Games die so gut sind, dass ich über technische oder geschmackliche Abweichungen hinwegsehen kann, aber in der Regel ist Optik und Stil für die Immersion ausschlaggebend.

Preis ist auch klar. Highlights werden aber nach wie vor sofort gekauft. Ich glaube die Zweitverwertung profitiert durch Sales eher, als dass irgendjemand Verluste machen würde.

Dass das Innenleben stimmen muss ist ja sowieso klar. Tut es bei AAA-Games meistens auch, wenn nicht hausgemachte Mängel wie Single-Player Einschränkungen oder DLC-Politik die Suppe versalzen.
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superboss
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Re: Marktbericht der ESA in den USA: Grafik und Preis sind entscheidende Faktoren für den Kauf eines Spiels; Anteil der

Beitrag von superboss »

dass Optik (Grafik,Technik, Design) bei einem Spiel wichtig ist, ist doch das Normalste der Welt.
Egal ob Side Scroller oder 3d Abenteuer.
Selbst Geheimtips stechen doch meistens durch eine interessante Optik hervor.
Belügt euch doch nicht selber.

Preis ist natürlich bei einem Kauf auch ein Thema, so primitiv das auch klingen mag
Günstige Spiele holt man sich eher mal und Preis/Leistung spielt doch immer eine Rolle

Dann kommt auch schon Setting/Story, was eben auch Interesse erzeugt und Spiele unterscheidet.

Online Kram ist für viele Leute halt zumindest nen Bonus oder sogar das Hauptgameplay eines Spiels.

Desweiteren kaufen Leute eher Nachfolger, berühmte Marken oder halt einfach Spiele, deren Stärken sie schon kennen und einschätzen können.

wichtigste Genres.. Shooter, Actionspiele, RPGs, Sport.....

ALso ich sehe hier nix Besonderes, abgesehen davon, dass VERKAUFS-Umfragen immer recht eigen und brutal sind und möglicherweise Amerika sich nochmal ein bisschen vom Rest der Welt unterscheidet.
Aber es ja nun wirklich nicht so, als wenn man nix davon in den Spielecharts oder sogar hier im Forum wiederfinden würde.
Dein Teddybaer
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Re: Marktbericht der ESA in den USA: Grafik und Preis sind entscheidende Faktoren für den Kauf eines Spiels; Anteil der

Beitrag von Dein Teddybaer »

Für mich ist eine Mischung aus Gameplay und Grafik am Wichtigsten. Die Story sollte nicht ganz stumpf sein, aber da reicht mir sowas, wie bei AC: Unity oder Mass Effect Andromeda (welches zum Ende hin schon überrascht hat).
Das liegt einfach daran, dass ich ein Videospiel spielen will und da ist gute Grafik natürlich förderlich, sagt ja schon der Name.
Deswegen "spiele" ich auch nicht sowas, wie Detroit: Become Human, Days Gone, Heavy Rain oder Point & Click-Spiele. Wenn ich da zugucke und ab und zu steuere, hat das für mich einfach den Sinn eines Videospiels verfehlt.

Wer gute Storys möchte, sollte sich ein paar Bücher schnappen und mal nach langen jahren der Abstinenz seine eigene Phantasie mit einfließen lassen.
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Alter Sack
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Re: Marktbericht der ESA in den USA: Grafik und Preis sind entscheidende Faktoren für den Kauf eines Spiels; Anteil der

Beitrag von Alter Sack »

Vollkommen verständlich.
Mindestens 50% aller verkauften Spiele haben oder benötigen doch gar keine Story. Shooter, Renn- und Sportspiele, diverse Strategie- Puzzlespiele, Simulationen, ... natürlich kommts da auf die Darstellung (Grafik) an. Und da die Konkurrenz in allen Bereichen immer größer wird entscheidet dann noch der Preis. Für mich vollkommen nachvollziehbar.
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Temeter 
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Re: Marktbericht der ESA in den USA: Grafik und Preis sind entscheidende Faktoren für den Kauf eines Spiels; Anteil der

Beitrag von Temeter  »

Ich denke mal viele Gelegenheitsspieler kaufen Spiele auch eher, weil Werbung/Test/Spiel eine Idee bzw ein Erlebnis vermitteln, als für die tatsächliche Qualität. Und da ist Grafik ziemlich wichtig, weil alles natürlich visuell vermittelt wird. (mehr noch als die eigentliche Premisse)

Wobei 'Grafik' ein ziemlich flüchtiges Konzept ist. Was genau ist damit gemeint, die technische Qualität, der Artstyle, oder die Aufmachung der Werbung? Wie kann der 08/15 Casual anhand von Werbung die Grafik überhaupt vernünftig einschätzen?
Zuletzt geändert von Temeter  am 24.04.2017 08:58, insgesamt 2-mal geändert.
yopparai
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Re: Marktbericht der ESA in den USA: Grafik und Preis sind entscheidende Faktoren für den Kauf eines Spiels; Anteil der

Beitrag von yopparai »

Grafik war für mich bis zur PS2-Ära etwa wichtig. Dann kamen so Spiele wie Shadow of the Colossus, Skies of Arcadia und andere, wo das für mich irgendwie in den Hintergrund trat, weil die Spiele andere Dinge perfekt beherrschten. Das ist sowieso immer das wichtigste für mich: Dass ein Spiel ein oder zwei Punkte perfekt beherrscht. Wenn die Grafik unter diesen Punkten ist, schön, wenn nicht, dann muss halt was anderes her. Dann kann ich auch sehr viel Spaß mit sich ständig wiederholenden Matschtexturen und gelegentlichen Rucklern haben (ja, ich rede schon wieder über Nier...).
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Bachstail
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Re: Marktbericht der ESA in den USA: Grafik und Preis sind entscheidende Faktoren für den Kauf eines Spiels; Anteil der

Beitrag von Bachstail »

Ich könnte gar nicht schreiben, ob mir Grafik oder Story wichtiger ist, da beides für mich komplett unwichtig ist.

Ich finde den Grafikstil viel wichtiger als die Qualität der Grafik, mir nützt die schönste Grafik nichts, wenn ich den Stil als solches nicht mag.

Die FPS finde ich ebenfalls nicht unwichtig, vor allem, wenn es sich um Fighting Games oder Racer handelt.

Eine gute Story nehme ich gerne an und honoriere diese auch, ich erkenne gute Stories, kann aber auch wunderbar mit einer schwachen oder sogar keiner Story spielen, ich brauche diesen Aspekt schlicht nicht.

Mir persönlich ist ein guter Soundtrack wichtig, denn dieser kann - zumindest subjektiv - helfen, bestimmte Spielmomente zu intensivieren.

Wenn ich actiongeladenes Spiel spiele, mich gerade mitten in einem intensiven Kampf befinde und dann der intensivierende Soundtrack anklingt, dann wird das bei mir in der Regel einen Adrenalinschub auslösen und ich bin absolut fokussiert.

Der Soundtrack ist für ich jedoch kein K.O.-Kriterium, ich kann auch ohne guten Soundtrack Spiele spielen.

Der für mich wichtigste Punkt ist das Gameplay, dieser Aspekt entscheidet für mich über einen Kauf oder Nicht-Kauf eines Spiels.

Das Gameplay ist der Punkt, mit welchem ich mich als Spieler in der Regel am längsten beschäftigen muss, ergo muss das Gameplay sitzen, es muss Spaß bereiten und mich lange am Spiel halten können.

Ein Spiel kann in allen von mir aufgezählten Aspekten versagen, wenn das Gameplay es schafft, diese Aspekte tatsächlich auszugleichen, dann wird das Spiel gekauft und ich werde meinen Spaß damit haben, dies ist aber eher ein Extremfall.

Tetris wäre für mich so ein Fall, hier wird subjektiv nur der Gameplay-Aspekt erfüllt, dies aber in einem Ausmaß, dass mir alle anderen Punkte relativ egal sind, ich kann damit durchaus viel Spaß haben.

Der gegenteilige Fall trifft viel häufiger auf, nämlich dass nahezu alle Aspekte zutreffen, mir das Gameplay aber nicht gefällt und ich mir das Spiel dann nicht kaufe, da ich weiß, dass es mir keinen Spaß machen wird, was - gemessen an den letzten Jahren - sogar ziemlich häufig vorkommt.

Hier nehme ich immer ganz gerne den Witcher als Beispiel, hier stimmt die Grafik, der Grafikstil, der Soundtrack und die Story aber letztlich war das Gameplay daran schuld, dass ich den zweiten Teil nicht länger als drei Stunden spielen konnte und das Spiel seitdem nie wieder gespielt habe.

Das Gameplay entscheidet für mich also, ob ich mir ein Spiel kaufe oder nicht.

Und der Preis eines Spiels ist mir so egal, dass ich diesen nur in diesem kurzen Satz erwähne, um ihn erwähnt zu haben.
Liesel Weppen
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Re: Marktbericht der ESA in den USA: Grafik und Preis sind entscheidende Faktoren für den Kauf eines Spiels; Anteil der

Beitrag von Liesel Weppen »

Xyt4n hat geschrieben: 23.04.2017 22:19 Zum Beispiel Heavy Rain oder etwas mehr spielorientiertes: Catherine. The Wolf Among Us war auch ganz nett, aber im Gegensatz zu Filmen nichts besonderes.
Xyt4n hat geschrieben: 23.04.2017 22:52 Ich ziehe auch ein Spiel mit guter Story einem Spiel mit miesen Gameplay vor :Zyklope:
Das muss man bei deinem Beispiel Heavy Rain auch, denn spielerisch hat das absolut nichts zu bieten. Ich war nach den ersten 10min von diversen Quicktime-Events tödlich genervt und hab mich entschlossen Heavy Rain als das zu behandeln was es ist. Ein Film mit mieser Interaktivität. Hab es dann also vorgezogen mir die (eigentlich auch nur mittelmäßige) Story lieber via einem Let's Play auf Youtube anzugucken. (Sogar der Ausdruck "Let's Play" ist dafür ja übertrieben)
Xyt4n hat geschrieben: 23.04.2017 22:19 Naughty Dogs hat es geschafft die Regie auf ein neues Niveau zu bringen. Auch wenn die Story von Uncharted und TLoU 08/15 ist, so wird sie doch gut erzählt. Aber sonst ist gähnende Leere.
Die Story von Uncharted 1-3 fand ich relativ gut. Wurde aber mit Teil 2 und 3 schon gut vorhersagbar. Scheint mir aber eher ein Problem von Fortsetzungen zu sein. Ist genau wie bei Filmen.

Monotonys Beispielen kann ich nichtmal zur Hälfte zustimmen. Gute Story vielleicht ja, aber leider eher weniger gute Story UND Gameplay. Soma, Amnesia und Alan Wake mögen eine interessante Story haben, ich finde das Gameplay aber öde. Allein schon die erste Szene von Soma, wo man in einem Raum Medikamente finden muss, hat das Spiel für mich begraben. Wenn ich irgendwas suchen will, dann verlege ich meine Hausschlüssel, das brauche ich nicht virtualisiert.
Portal ist der klassische Fall, bei dem man die Story einfach wegklickt, oder nur beiläufig zwangsweise mithört. Genau wie Diablo 1 & 2, da habe ich wohl mehrere 100 Spielstunden drauf und kenne die Story bis heute nicht. Bioshock fand ich auch nur mittelmäßig. Teil 1 & 2 hat mich genervt, weil ich Spiele hasse, wo Gegner zu 90% immer genau hinter einem auftauchen. Bioshock 3 war da deutlich besser.

Wo mir Story UND Gameplay gefallen haben, war z.B. FEAR und Fallout 3. In FEAR hat man die Story wirklich gespielt, nicht nur mit Spielunterbrechungen erzählt gekriegt. In Fallout war sie stimmig und abwechslungsreich und man hat sie vorallem auch beeinflusst und zwar nicht nur ob man Item A oder B kriegt, sondern nachhaltig, was sich auf den kompletten Rest des Spiels ausgewirkt hat.

Lustig, aber leider auch komplett spielirrelevant finde ich die Story von Borderlands 2.
8BitLegend hat geschrieben: 24.04.2017 01:35 Die Grafik - besser gesagt das Artdesign - ist schon ausschlaggebend dafür, ob ich Zeit mit einem Spiel verbringen möchte. Es gibt Games die so gut sind, dass ich über technische oder geschmackliche Abweichungen hinwegsehen kann, aber in der Regel ist Optik und Stil für die Immersion ausschlaggebend.
Dem kann ich zustimmen. Da wäre dann allerdings die Frage, was die befragten denn unter "Grafik" verstehen. Die ultimative 3D-Engine mit superrealistischer Darstellung ala Crysis oder eben das Artwork, wo ich mal sowas wie Borderlands dagegen stelle?

Für mich ist z.B. Pixelgrafik mittlerweile ein Nogo. Damit meine ich aber wirklich die Grafik. Das Artwork kann da für mich nichts mehr retten, wenn ein Spiel mit einer Optik ala 320x240 Pixel daherkommt. Nicht mehr 2017.
Alter Sack hat geschrieben: 24.04.2017 08:48 Mindestens 50% aller verkauften Spiele haben oder benötigen doch gar keine Story. Shooter, Renn- und Sportspiele, diverse Strategie- Puzzlespiele, Simulationen
Das finde ich sehr unterschiedlich. In Rennspielen will ich z.B. gar keine Story. Ich weiß gar nicht mehr was das war, ich glaube Race Driver, da MUSSTE man eine Karriere spielen. Total ätzend.
Warum sollen Shooter generell keine Story brauchen? Finde ich komplett falsch. Klar, rein kompetitive und damit Multiplayerspiele wie Counterstrike, CoD oder BF brauchen für ihren Multiplayer keine Story. Alles was irgendwie "rundenbasiert" ist, auch wenn es Koop ist, braucht keine Story, z.B. Killing Floor 2. Hat Left4Dead2 überhaupt eine Story? Wenn ja, hab ich die bisher immer ignoriert.
Es geht aber auch mit Story, im Single- wie im Multiplayer.
Strategiespiele wären sogar prädestiniert für eine Story, und früher, mit Dune2, C&C und Warcraft 2 hatten die auch mal eine Story. Je nachdem, ob man eine Schlacht verliert oder gewinnt, kann man da die Story auch schön verzweigen.
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Hank M.
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Re: Marktbericht der ESA in den USA: Grafik und Preis sind entscheidende Faktoren für den Kauf eines Spiels; Anteil der

Beitrag von Hank M. »

Irgendwer schrieb es hier ja schon, es kommt einfach immer auf das Gesamtkonstrukt des Spiels an. Wenn die einzelnen Teile gut ineinandergreifen, dann ist es für mich meist ein gutes Spiel. Dabei ist es nahezu unwichtig, welche Faktoren denn die bestimmenden sind.
Ich habe Spaß mit Spielen die eine rudimentäre Grafik, dafür aber ein tolles Gameplay aufweisen (FEZ). Oder umgekehrt, Spiele deren Grafik/Story gut ist, die aber nur ein minimalistisches Gameplay besitzen (Heavy Rain). Auch ist es möglich, dass der Soundtrack ein Spiel von einem guten auf ein hervorragendes Level hebt (Journey).
Solange mehrere Faktoren gut harmonieren, kann ich auch über Schwächen in anderen Bereichen hinwegsehen. Aktuelles Beispiel dafür ist Persona 5. Für mich eines der besten, vielleicht sogar DAS beste Spiel seit vielen Jahren. Der Grafik sieht man, auf die Technik bezogen, aber deutlich an, dass es sich hier um ein PS3 Spiel handelt.
Spiele die in allen Teilbereichen überdurchschnittlich performen sind ohnehin selten. The Last of Us zählt für mich dazu (ja, auf die Genrekonkurrenz bezogen halte ich das Gameplay für überdurchschnittlich).
Unterm Strich steht, dass ein Spiel mir Spaß machen muss. Auf welche Art und Weise es das erreicht ist bestenfalls zweitrangig.
Antimuffin
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Re: Marktbericht der ESA in den USA: Grafik und Preis sind entscheidende Faktoren für den Kauf eines Spiels; Anteil der

Beitrag von Antimuffin »

Blupp hat geschrieben: 23.04.2017 22:19 Ich bleib trotzdem bei meiner Switch.
Ich denke, die Switch ist der Weg Richtung Zukunft für die Spieleindustrie.

Ich hab folgenden Beitrag mal in einem englischen Forum ziemlich umfangreich geschrieben, hier halte ichs mal kurz (alles rein aus Spielerperspektive):

Nonplus Ultra Grafik wird in 20 Jahren nicht mehr wichtig sein. Die Spiele werden immer teurer zu produzieren sein und in 20 Jahren, falls es so weiter geht, könnten Spiele bis zu 800-1000 Millionen kosten. Kaum ein Studio wird sich sowas später leisten können. Trotz dass Software für die Entwicklung immer besser wird, werden die Spiele immer teurer. In 20 Jahren werden die Spiele natürlich besser aussehen, als was wir jetzt haben, aber es wird keine großen Sprünge mehr geben. Seit 2D zu 3D und Crysis, gabs keinen riesigen Sprung mehr. Wir nehmen gute Grafik für normal hin. Studios wie CD Projekt und Naughty Dog, die ausgezeichnete Spiele machen, verlangen ihren Mitarbeitern fast schon alles ab. 80 Stunden die Woche, kaum Urlaub, keine Zeit für Familie. Sowas wird für normal in der Industrie angesehen. Sowas wird sich nicht bis in 20 Jahren durchziehen.

Ab dem Zeitpunkt werden Spiele vermehrt auf Gameplay und Art Direction setzen, weil sich die Spiele vom grafischen Aufwand nicht mehr deutlich unterscheiden werden, und Spiele wie ein Uncharted 4 werden extrem selten, weil der Aufwand viel zu hoch sein wird. Ich möchte nicht so pessimistisch sein und einen Videogamecrash prophezeien (trotz dass Verkäufe und Umsatz bei Spielen immer höher werden) aber was ich meine ist, dass das aktuelle Entwickeln von Spielen sich bis in 20 Jahren ändern wird.

Die Switch (und Microsofts Play-Anywhere Devise) sind der Weg in die Zukunft. Aktuell noch etwas unausgegoren und underpowered, aber es geht in die richtige Richtung. Komfortables Spielen von allem auf einem einzigen System. Quasi was Smartphones können nur als Spielekonsolen. Alltagstauglich, für unterwegs. Die Switch hat bereits viele Non-Gamer gefunden, weil der Komfort Faktor sehr hoch ist. Stationäres Spielen z.B. am PC wirds natürlich noch geben, aber es wird irgendwann später immer kleiner. Und da Spiele in der Zukunft sich vom Aufwand immer mehr ähneln, können auch die meisten Spiele eben für vereinheitlichte System entwickelt und darauf gespielt werden. Switch aktuell z.B. kann natürlich nicht ein The Witcher 3 stemmen, aber z.B. eine Switch der Zukunft, wo es keine großen Grafik Sprünge mehr gibt, könnte die zu dem Zeitpunkt veröffentlichten Spiele stemmen. Und ich persönlich denke, dass es so dann in der Zukunft sein wird. Reine Spekulation natürlich..
Dein Teddybaer
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Re: Marktbericht der ESA in den USA: Grafik und Preis sind entscheidende Faktoren für den Kauf eines Spiels; Anteil der

Beitrag von Dein Teddybaer »

Aber sobald die Switch stark genug ist, um Spiele wie Witcher zu stemmen, werden auch die Produktionskosten der Spiele so hoch liegen und somit ereilt die Switch später dasselbe Schicksal, wie die anderen Konsolen. Wie für Nintendo üblich, verspätet sich Nintendo nur ;)
Marobod
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Re: Marktbericht der ESA in den USA: Grafik und Preis sind entscheidende Faktoren für den Kauf eines Spiels; Anteil der

Beitrag von Marobod »

Witcher 3 gefiel mir, war optisch und Story-Technsich super. Das gameplay hatte seine macken , allem vorran die Steuerung, sowas hakeliges habe ich seit Twighlight-Princess nicht mehr gehabt.
Habe Witcher aber eben nicht wegend er Optik geholt,sondern weil es A: ein Rollenspiel ist und B: ich den Erzaehlstil und die Welt mag.

Ich Spiel auch die echten Elder-Scrolls Spiele (TES-O ist kein TES) sehr gern, bekanntlich haben die keine ueberragende Story, graphisch sind sie nur mit Nachhilfe der Modder wirklich gut, aber die Spiele sind recht immersiv und die Welt gefaellt mir persoehnlich auch sehr.

Und dann haben wir da noch die Shooter, hatte meine Freude zuletzt eher mit sowas wie Shaddow Warrior 1+2 ,allein wegen des Charakters Lo Wang
Gleiches bei Sleeping Dogs, ich mochte die geschichte um Wei Shen sehr, auch wenn sie an einigen Punkten zu gestrafft war.
Mafia 1 und 2 waren gut, sahen auch nicht uebermaeßig aus.

Keine Ahnung,was die Leute an purer Graphik finden
jetzt kommen wir aber zum Punkt : da Graphik und Prei fast punktgleich sind 67 und 65 % und Story mit 59% nun auch nicht so weit weg liegt, kann ich sicher sagen,daß die puren Graphikhuren auch nur eine geringe Zahl ausmachen. Ich sage mir auch, Borderlands hat keine Ueberragende Graphik,aber es paßt zum SPiel und damit mag ich die Graphik, ich denke so oder aehnlich denkt eine Mehrheit darueber
Liesel Weppen
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Re: Marktbericht der ESA in den USA: Grafik und Preis sind entscheidende Faktoren für den Kauf eines Spiels; Anteil der

Beitrag von Liesel Weppen »

Antimuffin hat geschrieben: 24.04.2017 11:07 Nonplus Ultra Grafik wird in 20 Jahren nicht mehr wichtig sein. Die Spiele werden immer teurer zu produzieren sein und in 20 Jahren, falls es so weiter geht, könnten Spiele bis zu 800-1000 Millionen kosten. Kaum ein Studio wird sich sowas später leisten können. Trotz dass Software für die Entwicklung immer besser wird, werden die Spiele immer teurer.
Das das nicht so sein muss, sieht man an zahlreichen erfolgreichen Indieprojekten. Und das liegt nicht daran, dass die nicht unbedingt die High-End Grafik haben.
Und die Spiele die teuer sind, da muss man ganz vorsichtig sein, wie und durch was die Kosten entstehen.
Du denkst es liegt an der High-End-Grafik von AAA-Titeln? Da liegst du größtenteils völlig falsch.
Ein paar Beispiele:
Call of Duty MW2 kostete 250Mio. 50Mio Entwicklung, 200Mio Marketing.
GTA5 kostete 265Mio. Hat afaik eine eigene Engine, die auch erstmal mitentwickelt, bzw weiterentwickelt werden musste. Es ist jedenfalls keine Engine die drölfzehn mal in diversen Spielen verwendet wurde. Zudem ist der Spielumfang enorm hoch, verglichen mit einem CoD auf jedenfall. Das erklärt die Entwicklungskosten von 137Mio. Es gingen trotzdem noch fette 128Mio fürs Marketing weg. Also auch bei einem Titel der wirklich in der Entwicklung teuer war, immernoch fast 50% nur für Marketing.
Witcher 3 hat dagegen nur 81Mio gekostet. Davon 46Mio für die Entwicklung, also durchaus auf dem Niveau von CoD MW2, trotz wohl unzweifelfrei viel gewaltigerem Umfang, aber nur 35Mio fürs Marketing.
Destiny soll 140Mio gekostet haben, wieviel davon für was draufging, weiß man anscheinend nicht, aber so aggressiv wie das vermarktet wurde, tippe ich hier auch eher mal auf 40Mio Entwicklung und 100Mio Marketing.

Antimuffin hat geschrieben: 24.04.2017 11:07 In 20 Jahren werden die Spiele natürlich besser aussehen, als was wir jetzt haben, aber es wird keine großen Sprünge mehr geben. Seit 2D zu 3D und Crysis, gabs keinen riesigen Sprung mehr. Wir nehmen gute Grafik für normal hin.
Da stimme ich zu, für Grafik auf 2D-Monitoren sehe ich keine allzugroßen Sprünge mehr. Zumindest nicht in der Grafik. Aber vielleicht kommt ja dann endlich mal Physik und KI vorran.
Über 20 Jahre zu reden, halte ich ausserdem für ziemlich utopisch, wenn man bedenkt, dass es Videospiele in dieser breiten, massentauglichen Form überhaupt erst 25-30 Jahre gibt!
Antimuffin hat geschrieben: 24.04.2017 11:07 Studios wie CD Projekt und Naughty Dog, die ausgezeichnete Spiele machen, verlangen ihren Mitarbeitern fast schon alles ab. 80 Stunden die Woche, kaum Urlaub, keine Zeit für Familie. Sowas wird für normal in der Industrie angesehen.
Das ist ein Problem der Industriesparte und hat nichts mit den Produktionskosten eines Spiels zu tun. Das massiv Überstunden in der kompletten Softwarewelt "normal" wären, hört man immer und überall. "Normal" ist es aber definitiv nicht. Das sind ein paar Koriphäen, die idR auch sehr viel Spass an ihrem Job haben, die regelmäßig 80-100h Wochen schieben, das trifft aber bei weitem nicht auf alle zu.
Auf die Kosten spielt keine Rolle, ob man einem Mitarbeiten 80h/Woche bezahlt, oder ob man zwei Mitarbeitern jeweils 40h/Woche bezahlt.
Und wer sowas macht, ohne sich dafür bezahlen zu lassen, oder das mit einem "normalen" 40h/Woche Gehalt abgegolten sieht, der ist schlicht selbst schuld. Oder er macht es aus Überzeugung und Spass an der Sache.

Antimuffin hat geschrieben: 24.04.2017 11:07 Ab dem Zeitpunkt werden Spiele vermehrt auf Gameplay und Art Direction setzen, weil sich die Spiele vom grafischen Aufwand nicht mehr deutlich unterscheiden werden, und Spiele wie ein Uncharted 4 werden extrem selten, weil der Aufwand viel zu hoch sein wird.
Spiele wie Unchartet sind nicht so teuer, weil sie eine gute Grafik haben, sie sind so teuer, weil sie aus einer vorgegebenen Hardware mit beschränkter Leistung auch noch das Letzte rauskitzeln. Nimm ein System das doppelt soviel Hardwareleistung hat und entwickle dafür Uncharted 4, und die Entwicklungskosten sind schon um 1/3 niedriger.

Antimuffin hat geschrieben: 24.04.2017 11:07 Die Switch (und Microsofts Play-Anywhere Devise) sind der Weg in die Zukunft. Aktuell noch etwas unausgegoren und underpowered, aber es geht in die richtige Richtung. Komfortables Spielen von allem auf einem einzigen System. Quasi was Smartphones können nur als Spielekonsolen. Alltagstauglich, für unterwegs.
Das mag der Weg für die Industrie sein, aber nicht der für Spiele. Ich will nichtmal bezweifeln, dass man damit mehr potentielle Kunden erreicht und unterm Strich wohl auch mehr Umsatz/Gewinn erzielen kann. Gute Spiele sind das deswegen aber nicht.
Antimuffin hat geschrieben: 24.04.2017 11:07 Die Switch hat bereits viele Non-Gamer gefunden, weil der Komfort Faktor sehr hoch ist. Stationäres Spielen z.B. am PC wirds natürlich noch geben, aber es wird irgendwann später immer kleiner.
Du sagst es selbst: Die Switch spricht viele NON-GAMER an. Auch gerne mal "Casuals" genannt. Und genau da ordne ich die Switch auch ein: Irgendwo zwischen stationärer Konsole und dem typischen Smartphone-"Gamer".
Antimuffin hat geschrieben: 24.04.2017 11:07 Und da Spiele in der Zukunft sich vom Aufwand immer mehr ähneln, können auch die meisten Spielen eben für vereinheitlichte System entwickelt und darauf gespielt werden.
Das wird nicht so kommen, das ist schon längst so. Fast alle Spiele sind Multiplatformtitel und die Portierung ist kein großes Ding, weil die Engines schon multiplatformtauglich sind. Das die Konsolen mit der aktuellen Generation auch noch auf die selbe Hardwaretechnik gewechselt haben und damit PS4, XBO und PC die gleiche Hardwaregrundlage haben, ist das nochmal deutlich einfacher.
Antimuffin hat geschrieben: 24.04.2017 11:07 Switch aktuell z.B. kann natürlich nicht ein The Witcher 3 stemmen, aber z.B. eine Switch der Zukunft, wo es keine großen Grafik Sprünge mehr gibt, könnte die aktuellen Spiele zu dem Zeitpunkt stemmen. Und ich persönlich denke, dass es so dann in der Zukunft sein wird. Reine Spekulation natürlich..
Eine Switch könnte auch jetzt schon TW3 stemmen, nur dann würde sie nicht ~350€ kosten, sondern eher 1000€. Hardware die das leisten kann, auch in diesem Formfaktor, gibts schon. Es liegt also eher weniger daran, wie man die Grafik von Spielen entwickelt, sondern eher daran, was die Hardware zu leisten vermag und wieviel sie kostet. Und auch das wird sich weiterentwickeln.
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PickleRick
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Re: Marktbericht der ESA in den USA: Grafik und Preis sind entscheidende Faktoren für den Kauf eines Spiels; Anteil der

Beitrag von PickleRick »

die-wc-ente hat geschrieben: 23.04.2017 22:13 Heißt also das man den Leuten jeden Mist andrehen kann solange die Grafik in Ordnung ist...
Oder es ist halt günstig.

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