Resident Evil 7 biohazard: Soll laut Producer kein Reboot sein

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NewRaven
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Re: Resident Evil 7 biohazard: Soll laut Producer kein Reboot sein

Beitrag von NewRaven »

Temeter hat geschrieben:
Naja, das nächste Resident Evil das sein, welches sich am weitesten vom klassischen (und modernen) RE entfernt. Da werden wir sehen, wie gut die Formel funktioniert.
Da stimme ich zu, wobei ich das hier auch - zumindest anhand der Demo - eher als einen Schritt in Richtung Silent Hill sehe (was mir sehr recht wäre, was Horror angeht, war das vom ersten Teil an die bessere Serie, weil mir "Grusel" einfach mehr liegt als Jumpscares) und nicht in Richtung "back to the roots". So oder so dürfte das Ergebnis interessant werden. Hoffen wir, dass es auch erfolgreich wird...
Todesglubsch hat geschrieben:Da ich RE 5 momentan wieder spiele, kann ich zudem sagen: Es ist eine konsequente Weiterentwicklung von RE 4. Beim ersten Durchspielen hat man auch noch mit Munitionsarmut zu kämpfen und muss somit zwangsweise taktisch(er) vorgehen.

Was natürlich stimmt ist, dass das Setting von RE 4 mit Leon im Hinterwäldlerwald *deutlich* stimmiger war, als Tumorarm-Chris und Fanservice-Sheva im militanten Afrika. Kapuzentragende Zeloten mit MGs sind zudem deutlich furchteinflößender, als mutierter Muskelsoldat mit Gatling-Gun.
Munitionsknappheit? Bei Resident Evil 5? Echt jetzt? Das kann doch eigentlich nur passieren, wenn du auf das Stunnen und die dadurch möglichen Nahkampfmoves/Finisher quasi komplett verzichtest und recht häufig mal daneben schießt. Ich hab das erst kürzlich mit jemanden durchgespielt, der vorher noch nie einen 3rd-Person-Shooter gespielt hat und es war an manchen Stellen schwierig wegen der Gegnermassen oder bei einigen Bossfights, aber nie, weil uns die Munition ausging.

Wobei die "mystischen Zeloten" jetzt auch eher selten zu sehen waren. Insgesamt hat man in beiden Fällen primär gegen infizierte Einheimische gekämpft - und ich fand, gerade vom Setting her, beides nicht berauschend. Und ob Sheva jetzt so viel schlimmer war als das babysitten von Ashley sei auch mal dahin gestellt, ich persönlich brauch Coop in einem solchen Spiel genauso wenig wie nen Nebenjob als Babysitter. 4 hat halt spielerisch noch ein bisschen mehr raus gerissen - und hatte mit der Burg einen wirklich schönen Abschnitt, aber was das Grundsetting angeht, da sind Teil 4 und 5 meiner Meinung nach die schlimmsten Teile überhaupt bisher.
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Temeter 
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Re: Resident Evil 7 biohazard: Soll laut Producer kein Reboot sein

Beitrag von Temeter  »

Todesglubsch hat geschrieben:
Temeter  hat geschrieben: Abgesehen von seinem Kommentar über RE5. Für mich ist das nicht mehr als ein generischer, uninspirierter Shooter mit Zombies. Alles interessante von RE4 fehlt einfach. Selbst das Kampfsystem mangelt es an dem taktischen Survivalhorror-Einschlag, weil es eher Shooter sein will, aber in dem Genre kann es ebenfalls nicht mithalten.
Also die Waffenupgrades waren drin. Somit fehlt nicht "alles interessante". Da ich RE 5 momentan wieder spiele, kann ich zudem sagen: Es ist eine konsequente Weiterentwicklung von RE 4. Beim ersten Durchspielen hat man auch noch mit Munitionsarmut zu kämpfen und muss somit zwangsweise taktisch(er) vorgehen.
Idk, Munitionsarmut hatte ich selten nach den ersten Leven, nachdem ich der durchgeknallten KI-Sheba* nur noch eine Pistole in die Hand gedrückt habe. Allerdings mit Maus gezockt.

In vielen Fällen fehlt mir aber einfach die Spannung. Z.B die Entscheidung zwischen Bewegen und Schießen in RE4 hat dich tatsächlich unter Druck gesetzt. Fast wie ein Rundenbasiertes Taktikspiel: Mit der klobigen Steuerung kannst du entweder weiterschießen, die Gegner stunnen, oder du ziehst dich erst ein Stück zurück, was aber einen Moment dauert.

Für meinen aktuellen RE4 Durchgang am PC habe ich meistens auch mehr als genug Ammo. Übrigens der einzige Shooter am PC, den ich tatsächlich mit Gamepad spiele. Da gehörte die Begrenzung der Kontrollmöglichkeiten noch richtig zum System.

Trotzdem recht einfach (wobei 60fps und wenig lag selbst dem Controller beim zielen helfen). Idk, vielleicht funktioniert die Art Spiel einfach nicht mehr so gut wie damals, wo jeder an die Shootersteuerung gewöhnt ist.
Was natürlich stimmt ist, dass das Setting von RE 4 mit Leon im Hinterwäldlerwald *deutlich* stimmiger war, als Tumorarm-Chris und Fanservice-Sheva im militanten Afrika. Kapuzentragende Zeloten mit MGs sind zudem deutlich furchteinflößender, als mutierter Muskelsoldat mit Gatling-Gun.
Mir sind die völlig bekloppten afrikanischen Stammeszombies am ehesten im Gedächtnis geblieben. Da flammte etwas von dem Humor auf, dem das Spiel komplett fehlte.

Naja, isoliert würde ich sagen, dass RE5 ein durchaus kompetenter Shooter ist, aber es bleibt halt ein unspektakuläres Spiel verglichen mit anderen Spielen, insbesondere mit dem grandiosen RE4.

*huehuehue
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Temeter 
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Re: Resident Evil 7 biohazard: Soll laut Producer kein Reboot sein

Beitrag von Temeter  »

NewRaven hat geschrieben:Da stimme ich zu, wobei ich das hier auch - zumindest anhand der Demo - eher als einen Schritt in Richtung Silent Hill sehe (was mir sehr recht wäre, was Horror angeht, war das vom ersten Teil an die bessere Serie, weil mir "Grusel" einfach mehr liegt als Jumpscares) und nicht in Richtung "back to the roots". So oder so dürfte das Ergebnis interessant werden. Hoffen wir, dass es auch erfolgreich wird...
IMO ist es nicht wichtig, dass ein Nachfolger alles dem Vorgänger gleichtun. Er muss nur gut darin sein, was er macht. RE4 ist vermutlich das beste Beispiel dafür. Da hat auf lange Sicht maximal ein bischen gestört, dass es ab dem Zeitpunkt kaum noch guten Horror gab, bevor Indies wie Amnesia dem Genre einen ordentlichen Tritt in den Allerwertesten verpasst haben.

Sprich, wenn es ein klasse Spiel wird, kann es meinetwegen auch ein Silent Hill sein.
Liesel Weppen
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Re: Resident Evil 7 biohazard: Soll laut Producer kein Reboot sein

Beitrag von Liesel Weppen »

Wulgaru hat geschrieben: Irgendwie bezweifel ich ein bisschen das das so viel hinkriegen würden, während mir Star Wars-Zuschauer wahrscheinlich die meisten Fans ganz gut zusammenfassen könnten worum es in 1-7 jeweils grob geht ohne großartig Fan zu sein.
Dafür kann dir ein richtiger Star Wars Fan nicht nur die Story von den 6 Filmen erzählen, sondern auch die Story von 40-50 Büchern zu Star Wars, auf deren Lore Disney und Jar Jar Abrams mit Episode 7 ziemlich geschissen haben...
johndoe824834
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Re: Resident Evil 7 biohazard: Soll laut Producer kein Reboot sein

Beitrag von johndoe824834 »

Mir fehlen immer noch ein haufen Gründe Warum ich mir Resident Evil 7 kaufen soll
wenn es Outlast für 5 Euro zu kaufen gibt und Outlast 2 so um die 20 - 25 Euro kosten wird.

Ist natürlich nur Spekulation aber Outlast 2 im direkten Vergleich (laut Video Ersteindruck)
macht alles besser wie Resident Evil 7 für weniger als die Hälfte des Preises und dabei juckt mich
nicht die Bohne ob hier ein angebliches "AAA Spiel" entwickelt wird^^ Das kleinere Studio
der Outlast Entwickler macht da einen besseren Eindruck im gegensatz zu Capcom.
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Todesglubsch
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Re: Resident Evil 7 biohazard: Soll laut Producer kein Reboot sein

Beitrag von Todesglubsch »

NewRaven hat geschrieben: Wobei die "mystischen Zeloten" jetzt auch eher selten zu sehen waren. Insgesamt hat man in beiden Fällen primär gegen infizierte Einheimische gekämpft - und ich fand, gerade vom Setting her, beides nicht berauschend.
Es gab in RE 4 drei grobe Level- und Gegnereinteilungen: Dorf mit Granado-Dörflern, Festung mit Granado-Zeloten und Militärbasis mit Granado-Soldaten. Bei RE 5 so ähnlich: Stadt mit Majini-Städtern, Umland mit Majini-Eingeborenen und Militär- / Forschungsbasis mit Majini-Soldaten. Nur: Der Übergang ging schneller. Auch wenn die Städter noch mit Armbrust und Behilfswaffen gekämpft haben, so kam sehr schnell militantes Equipment ins Spiel. Sei es als aktive Waffen, oder eben als Umgebungsschauplatz. RE 5 war ein militärischer Einsatz in einem von Terror geplagten Gebiet, während du in RE4 als Underdog unterwegs warst und man nicht mal eben "unendlich" Nachschub schicken konnte.
Munitionsknappheit? Bei Resident Evil 5? Echt jetzt? Das kann doch eigentlich nur passieren, wenn du auf das Stunnen und die dadurch möglichen Nahkampfmoves/Finisher quasi komplett verzichtest und recht häufig mal daneben schießt.
Die KI frisst viel Munition. Die Steuerung ist nicht so genau und die Pistole ist relativ schwach ohne Upgrades. Zugegeben: Ich weigere mich aber auch mein komplettes Waffenarsenal zu nutzen und renne nur mit Pistole + 1 Zusatzwaffe rum.
Und ob Sheva jetzt so viel schlimmer war als das babysitten von Ashley sei auch mal dahin gestellt, ich persönlich brauch Coop in einem solchen Spiel genauso wenig wie nen Nebenjob als Babysitter.
Ashley war jetzt kein sonderlich großer Ballast. Ich glaube mir ist es wirklich nur zwei, dreimal passiert, dass sie "gefährlich weit" entführt wurde. Die meiste Zeit hockte sie eh in irgendwelchen Mülltonnen oder, beim zweiten Durchgang, in einer Ritterrüstung. Das Problem an Sheva ist nicht ihre Existenz, sondern, dass mit ihr eben auch der Coop-Modus kam. Mit Coop ist ein Spiel in den meisten Fällen weniger spannend - außerdem wurden halt die Gegner hochgedreht, denn die doppelte Feuerkraft musste ja genutzt werden.


Zudem glaube ich, dass in RE5 manche zum ersten Mal bewusst wahrgenommen haben, dass man nicht mehr gegen Zombies kämpft. Oder vielmehr: NICHT wahrgenommen haben, denn man liest ja heute noch den großen Kritikpunkt, dass dort Zombies mit Waffen rumlaufen würden. Dabei ist das einer der Lore-Punkte, die man durchaus auch ohne den Konsum der Spin-Offs verstehen könnte.

Und so vollgestopft die RE-Lore mittlerweile auch ist, mich interessiert's wirklich, wie sie a) RE7 dort reinquetschen wollen und b) welcher RE-Charakter einen Auftritt haben wird. Ich glaube nämlich nicht daran, dass Capcom das Spiel ohne einen einzigen Gastauftritt durchziehen wird. Oh und im besten Fall isses nicht Chris. Vermutlich wird's das kleine Mädchen aus Revelations 2 oder Weskers Schwippschwager.
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Temeter 
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Re: Resident Evil 7 biohazard: Soll laut Producer kein Reboot sein

Beitrag von Temeter  »

ICHI- hat geschrieben:Mir fehlen immer noch ein haufen Gründe Warum ich mir Resident Evil 7 kaufen soll
wenn es Outlast für 5 Euro zu kaufen gibt und Outlast 2 so um die 20 - 25 Euro kosten wird.

Ist natürlich nur Spekulation aber Outlast 2 im direkten Vergleich (laut Video Ersteindruck)
macht alles besser wie Resident Evil 7 für weniger als die Hälfte des Preises und dabei juckt mich
nicht die Bohne ob hier ein angebliches "AAA Spiel" entwickelt wird^^ Das kleinere Studio
der Outlast Entwickler macht da einen besseren Eindruck im gegensatz zu Capcom.
Idk, wenn die Aufmerksamkeit zum Detail und die morbid kranke Atmosphäre, inklusive des Humors beibehalten wird, dann dürfte RE7 ein ziemlich guter Kandidat für ein erstklassiges Horrorspiel werden. Ist ein großes wenn, aber wir wissen auch noch nicht allzuviel über das finale Spiel.

Wenn es allein um Geld geht, kommst du bei Horror natürlich im Grunde besser weg, wenn du dir Indies wie Amnesia oder Outlast zulegst. Wobei gerade Outlast einige Abnutzungserscheinungen hatte. Bleibt offen, wie lange es wirklich spannend bleibt, vor nackten Männern davonzulaufen. :Blauesauge:

Bei Outlast 2 bleibt mir die Sorge, dass es vielleicht nicht genug neues bieten kann. RE7 kann dagegen halten, dass es unkonventionell ist, und massig Innovation mitbringt.
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Wulgaru
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Re: Resident Evil 7 biohazard: Soll laut Producer kein Reboot sein

Beitrag von Wulgaru »

Liesel Weppen hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben: Irgendwie bezweifel ich ein bisschen das das so viel hinkriegen würden, während mir Star Wars-Zuschauer wahrscheinlich die meisten Fans ganz gut zusammenfassen könnten worum es in 1-7 jeweils grob geht ohne großartig Fan zu sein.
Dafür kann dir ein richtiger Star Wars Fan nicht nur die Story von den 6 Filmen erzählen, sondern auch die Story von 40-50 Büchern zu Star Wars, auf deren Lore Disney und Jar Jar Abrams mit Episode 7 ziemlich geschissen haben...
Ist ja jetzt alles auch nicht mehr Kanon (sind eigentlich 1-3 noch Kanon?), was ich nach wie vor eher respektlos von Disney finde.

Ich weiß nicht ob man nur wirklicher Fan sein kann, wenn man allen Lore konsumiert, aber was ich hier meine ist doch, das egal wie man die einzelnen Filme jetzt findet, eine durchgängige Story erfährt, wenn man Star Wars 1-7 guckt. Man braucht nicht Clone Wars gucken oder dieses oder jene Buch lesen um die einzelnen Sachen zu verknüpfen, die möglicherweise zwischen den Filmen passieren bzw. sie sind zumindest nicht wichtig.

Bei Resi habe ich den Eindruck nicht mehr. Ich habe den 6er nicht mehr gespielt, aber ich fand eigentlich schon vorher, dass die nach der "Racoon-City"-Trilogie also 1-3 + ev. Zero nicht mehr wirklich nen Plan hatten und schon die hängen ja nur recht lose zusammen. Ich finde es ist halt kein gutes Storytelling, wenn ich diesen oder jenen Animationsfilm gesehen haben muss, um alle Hintergründe zu verstehen (so banal das dann auch sein mag), aber das kann jeder anders sehen.
Liesel Weppen
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Re: Resident Evil 7 biohazard: Soll laut Producer kein Reboot sein

Beitrag von Liesel Weppen »

Wulgaru hat geschrieben: Ich weiß nicht ob man nur wirklicher Fan sein kann, wenn man allen Lore konsumiert, aber was ich hier meine ist doch, das egal wie man die einzelnen Filme jetzt findet, eine durchgängige Story erfährt, wenn man Star Wars 1-7 guckt. Man braucht nicht Clone Wars gucken oder dieses oder jene Buch lesen um die einzelnen Sachen zu verknüpfen, die möglicherweise zwischen den Filmen passieren bzw. sie sind zumindest nicht wichtig.
Das Problem ist genau umgekehrt. Klar muss man keine SW-Bücher lesen, man muss kein Clonewars gucken, usw, das Problem ist aber, das wenn man es tut, es jetzt nicht mehr zu den Filmen passt (zumindest Episode 7 nicht).

Es gibt in Buchform schon lange ein Han Solo Trilogie, von 1998. Ich bin ja mal gespannt, ob der kommende Han Solo Film sich dran halten wird, oder ob der dann eine komplett andere Geschichte erzählt.