Verkaufscharts USA im November 2016: Software- und Hardware-Verkäufe deutlich rückläufig; PS4 ist die meistverkaufte Konsole; Call of Duty: Infinite Warfare, Battlefield 1 und Pokémon Sonne & Mond dominieren
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johndoe824834
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Re: Verkaufscharts USA im November 2016: Software- und Hardware-Verkäufe deutlich rückläufig; PS4 ist die meistverkaufte
Ein Crash wie damals in den 80ern täte vielleicht mal wieder gut. Der Markt ist übersättigt (nicht nur USA)
und für AAA Titel wird mehr Geld in die Werbung gesteckt als ins Spiel selber.
Ich habe zwar den Videospiele Crash nicht erlebt aber aus ihm entstand in den 90ern die beste
Zeit für Videospiele und markierte den Höhepunkt mit der PS2 Ära.
Also ich empfinde die News nicht als negativ^^ Es kann ruhig weiter bergab gehen.
und für AAA Titel wird mehr Geld in die Werbung gesteckt als ins Spiel selber.
Ich habe zwar den Videospiele Crash nicht erlebt aber aus ihm entstand in den 90ern die beste
Zeit für Videospiele und markierte den Höhepunkt mit der PS2 Ära.
Also ich empfinde die News nicht als negativ^^ Es kann ruhig weiter bergab gehen.
- Culgan
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Re: Verkaufscharts USA im November 2016: Software- und Hardware-Verkäufe deutlich rückläufig; PS4 ist die meistverkaufte
Kann natürlich auch sein, dass WD2 peinlich pubertärer Hipster-Dreck ist und es sich deswegen nicht verkauft, aber ist nur ne Vermutung.
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unknown_18
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Re: Verkaufscharts USA im November 2016: Software- und Hardware-Verkäufe deutlich rückläufig; PS4 ist die meistverkaufte
Könnte sein, ich kann mit dem Hauptchar von WD2 so rein gar nichts anfangen, da gefiel mir der vom ersten deutlich besser. 
@ICHI-: den Videospiel Crash in den 80ern gabs auch nur primär in den USA, in Europa und Asien hat man davon nicht viel mitbekommen. Lag wohl einfach daran, dass den Crash vor allem amerikanische Firmen betraf.
Das die Videospiele bis zur PS2 Zeit ihren Höhepunkt hatten lag aber auch daran, dass ab dem Zeitpunkt Videospiele immer gesellschaftsfähiger wurden und auch teurer in der Entwicklung, also wurde damit begonnen Spiele für ein noch breiteres Publikum zu entwickeln, das darunter die Qualität leidet ist normal.
Und die ganze Indie Flut noch oben drauf sein ein paar Jahren und wir haben so viele Spiele das es absolut unmöglich ist das auch nur ein Spieler den vollen Überblick hat was es überhaupt alles gibt. Manche sind durch so ein Überangebot überfordert und reagieren darauf dann für die Firmen denkbar ungünstig: sie wenden sich ab.
@ICHI-: den Videospiel Crash in den 80ern gabs auch nur primär in den USA, in Europa und Asien hat man davon nicht viel mitbekommen. Lag wohl einfach daran, dass den Crash vor allem amerikanische Firmen betraf.
Das die Videospiele bis zur PS2 Zeit ihren Höhepunkt hatten lag aber auch daran, dass ab dem Zeitpunkt Videospiele immer gesellschaftsfähiger wurden und auch teurer in der Entwicklung, also wurde damit begonnen Spiele für ein noch breiteres Publikum zu entwickeln, das darunter die Qualität leidet ist normal.
Und die ganze Indie Flut noch oben drauf sein ein paar Jahren und wir haben so viele Spiele das es absolut unmöglich ist das auch nur ein Spieler den vollen Überblick hat was es überhaupt alles gibt. Manche sind durch so ein Überangebot überfordert und reagieren darauf dann für die Firmen denkbar ungünstig: sie wenden sich ab.
- Spiritflare82
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Re: Verkaufscharts USA im November 2016: Software- und Hardware-Verkäufe deutlich rückläufig; PS4 ist die meistverkaufte
Die in angeblicher Überzahl erhältliche, von vielen angepriesene hochkarätige Software sehe ich leider beim besten Willen nicht. Diese Konsolengeneration ist die mit Abstand enttäuschenste die ich bisher erlebt habe, ich spiele seit 1987. Nach dem nicht vorhanden Start 2013 musste man geschlagene 2 Jahre warten bis überhaupt mal ein relativ ansprechender Softwarekatalog vorhanden war.
Wenn dann heute sowas wie Titanfall 2, FFXV, Uncharted 4 oder Deus Ex MD oder Dishonored 2 über den Klee gelobt werden, weiß man um den Stand von Videospielen Bescheid: absolut rückständig und im Gestern klebengeblieben, nicht bereit neues zu wagen da inzwischen viel zu viel Kohle im wahrsten Sinne auf dem Spiel steht. Pseudocinematische Produktionen oder ein Rückfall in über 10Jahre altes Gamedesign (von dem, man muss es leider sagen, die meisten Gamer und viele Spieleredakteure nichtmal eine Ahnung haben) sind sicher nicht der Weg einen Spieler zu begeistern-und zuviele sind schon zufrieden solange sie ihre Lootboxen öffnen können mir einem Inhalt der an frühere Wundertüten erinnert, sprich: belangloser Schrott. Hauptsache das Belohnungszentrum wird angesprochen, di emeisten wollen es genau so, gibt es mal keine Unlocks oder Level oder Skills zum freischalten wird direkt "langweilig!" gerufen.
Es besteht fast alles nur noch aus x-ten Fortsetzungen, Aufgüssen und Remaster Geschichten, kreativ ist da nichtmehr viel und erinnert an Hollywood mit ihrem Aufwärmen und Reboots von Sachen die es alle schonmal gegeben hat. Ist mal ein ganz gutes Spiel dabei merkt man im Nachhinein das fast nichts wirklich hängen bleibt(siehe:Ubisoft), sprich es sind keine erinnerungswürdigen Games, sondern einfach nur mehr "Spielefutter". Neue innovative Spielkonzepte sieht man kaum noch, es wird nach einem immer dasselbe Süppchen aufgetischt, welches meist noch von Bugs, technischen Schnitzern und fehlendem Content durchsetzt ist.
Klar gibts die Indies um diese Lücke zu schließen, allerdings ist dort leider oft nicht das Budget oder die Manpower vorhanden um das ganze auch technisch oder vom Umfang her aufs nächste Level zu hieven. Somit bleiben oft gute Spiele weit von ihrem wirklichen Potenzial entfernt und erhalten eher das Label "ganz nett,hätte mehr drin sein können".
Dann ist es ein Zeitalter der Sales, die Firmen sind selber schuld wenn die Leute nicht mehr kaufen, da manche Software schon 7-14Tage nach Erscheinen deutlich billiger zu erwerben ist, der Kunde fühlt sich dann einfach verarscht, gesehen dieses Jahr an Black Friday: BF1, DH2, WD2, COD- alle waren billiger zu bekommen als noch kurz zuvor
2017 schickt sich zumindest mit NiOh und Persona 5 (was auch nichts wirklich neues ist) an, mir wenigstens im Gedächtnis zu bleiben. NiOh könnte sich für mich zu DEM Spiel der Generation werden nachdem ich in Alpha und Beta zusammen schon 50Stunden versenkt habe. Ist aber wieder ein absoluter Nischentitel und dem gemeinen Gamer von heute zu anstrengend, die gucken das lieber im Stream bei wem anders, btw auch ein Grund für fallende Verkäufe.. "Guck ich im Lets Play/ bei Twitch, kauf ich mir nicht"
Andere, im Vorfeld mal wieder ohne Grund gehypte Titel wie Horizon Zero Dawn werden sehr viele Leute enttäuschen, das sagt mir meine Glaskugel. Red Dead Redemption 2 wird am Ende ein GTA Online mit Pferden, sicher eingespielte Kohle, warum was neues wagen? Dann lieber den nächsten Aufguss der öden, stereotypen Cowboyschmonzette, die Leute kaufens schon...
Nintendo Switch sollte 2017 eigentlich frischen WInd bringen, scheint aber eher an eine Port/Remaster Konsole zu werden und das neue Zelda ein Open World Langweiler vom Stapel "My first Open World RPG". Auch dort sehe ich, wie von Nintendo nicht anders zu erwarten keinerlei Innovation sondern das abermalige Rumreiten auf Nostalgie und altbekanntem mit einem Konzept das vor fast 8Jahren gefeiert wurde (Open World). Das ganze Gerät hätte damals an Stelle der Wii U erscheinen sollen, kommt alles, wie immer bei Nintendo reichlich spät.
Desweiteren ist der nächste Feind schon längst mitten unter den Spielern: "Games as a Service". Destiny, Division, Overwatch etc etc, alles Vollpreisspiele die nur mit Internetanbindung funktionieren und im eigentlichen Sinne keine finale Software darstellen sondern eine Plattform...
Von daher verwunderts mich nicht, das die Zahlen rückläufig sind, ich denke das wird so Usus werden in den nächsten Jahren und ganz ehrlich: die Zahlen müssen weiter sinken damit sich die Verantwortlichen mal wieder an den Tisch setzen und über wirklich neue Ideen nachdenken als den 15ten aufguss von sonstwas.
Wenn dann heute sowas wie Titanfall 2, FFXV, Uncharted 4 oder Deus Ex MD oder Dishonored 2 über den Klee gelobt werden, weiß man um den Stand von Videospielen Bescheid: absolut rückständig und im Gestern klebengeblieben, nicht bereit neues zu wagen da inzwischen viel zu viel Kohle im wahrsten Sinne auf dem Spiel steht. Pseudocinematische Produktionen oder ein Rückfall in über 10Jahre altes Gamedesign (von dem, man muss es leider sagen, die meisten Gamer und viele Spieleredakteure nichtmal eine Ahnung haben) sind sicher nicht der Weg einen Spieler zu begeistern-und zuviele sind schon zufrieden solange sie ihre Lootboxen öffnen können mir einem Inhalt der an frühere Wundertüten erinnert, sprich: belangloser Schrott. Hauptsache das Belohnungszentrum wird angesprochen, di emeisten wollen es genau so, gibt es mal keine Unlocks oder Level oder Skills zum freischalten wird direkt "langweilig!" gerufen.
Es besteht fast alles nur noch aus x-ten Fortsetzungen, Aufgüssen und Remaster Geschichten, kreativ ist da nichtmehr viel und erinnert an Hollywood mit ihrem Aufwärmen und Reboots von Sachen die es alle schonmal gegeben hat. Ist mal ein ganz gutes Spiel dabei merkt man im Nachhinein das fast nichts wirklich hängen bleibt(siehe:Ubisoft), sprich es sind keine erinnerungswürdigen Games, sondern einfach nur mehr "Spielefutter". Neue innovative Spielkonzepte sieht man kaum noch, es wird nach einem immer dasselbe Süppchen aufgetischt, welches meist noch von Bugs, technischen Schnitzern und fehlendem Content durchsetzt ist.
Klar gibts die Indies um diese Lücke zu schließen, allerdings ist dort leider oft nicht das Budget oder die Manpower vorhanden um das ganze auch technisch oder vom Umfang her aufs nächste Level zu hieven. Somit bleiben oft gute Spiele weit von ihrem wirklichen Potenzial entfernt und erhalten eher das Label "ganz nett,hätte mehr drin sein können".
Dann ist es ein Zeitalter der Sales, die Firmen sind selber schuld wenn die Leute nicht mehr kaufen, da manche Software schon 7-14Tage nach Erscheinen deutlich billiger zu erwerben ist, der Kunde fühlt sich dann einfach verarscht, gesehen dieses Jahr an Black Friday: BF1, DH2, WD2, COD- alle waren billiger zu bekommen als noch kurz zuvor
2017 schickt sich zumindest mit NiOh und Persona 5 (was auch nichts wirklich neues ist) an, mir wenigstens im Gedächtnis zu bleiben. NiOh könnte sich für mich zu DEM Spiel der Generation werden nachdem ich in Alpha und Beta zusammen schon 50Stunden versenkt habe. Ist aber wieder ein absoluter Nischentitel und dem gemeinen Gamer von heute zu anstrengend, die gucken das lieber im Stream bei wem anders, btw auch ein Grund für fallende Verkäufe.. "Guck ich im Lets Play/ bei Twitch, kauf ich mir nicht"
Andere, im Vorfeld mal wieder ohne Grund gehypte Titel wie Horizon Zero Dawn werden sehr viele Leute enttäuschen, das sagt mir meine Glaskugel. Red Dead Redemption 2 wird am Ende ein GTA Online mit Pferden, sicher eingespielte Kohle, warum was neues wagen? Dann lieber den nächsten Aufguss der öden, stereotypen Cowboyschmonzette, die Leute kaufens schon...
Nintendo Switch sollte 2017 eigentlich frischen WInd bringen, scheint aber eher an eine Port/Remaster Konsole zu werden und das neue Zelda ein Open World Langweiler vom Stapel "My first Open World RPG". Auch dort sehe ich, wie von Nintendo nicht anders zu erwarten keinerlei Innovation sondern das abermalige Rumreiten auf Nostalgie und altbekanntem mit einem Konzept das vor fast 8Jahren gefeiert wurde (Open World). Das ganze Gerät hätte damals an Stelle der Wii U erscheinen sollen, kommt alles, wie immer bei Nintendo reichlich spät.
Desweiteren ist der nächste Feind schon längst mitten unter den Spielern: "Games as a Service". Destiny, Division, Overwatch etc etc, alles Vollpreisspiele die nur mit Internetanbindung funktionieren und im eigentlichen Sinne keine finale Software darstellen sondern eine Plattform...
Von daher verwunderts mich nicht, das die Zahlen rückläufig sind, ich denke das wird so Usus werden in den nächsten Jahren und ganz ehrlich: die Zahlen müssen weiter sinken damit sich die Verantwortlichen mal wieder an den Tisch setzen und über wirklich neue Ideen nachdenken als den 15ten aufguss von sonstwas.
- DonDonat
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Re: Verkaufscharts USA im November 2016: Software- und Hardware-Verkäufe deutlich rückläufig; PS4 ist die meistverkaufte
Ich finde es ja interessant dass der 3DS von Nintendo sich immer noch relativ gut verkauft und dass er auch weiterhin mit vielen "guten" Titeln ausgestattet wird obwohl Switch quasi vor der Tür steht :wink:
Denn irgendwie wird die Switch ja schon ein hauseigener Konkurrent zum 3DS werden, der wohl in Sachen Hardware-Leistung doch schon ein ganzes Stück mehr bietet^^
Denn irgendwie wird die Switch ja schon ein hauseigener Konkurrent zum 3DS werden, der wohl in Sachen Hardware-Leistung doch schon ein ganzes Stück mehr bietet^^
- Eisenherz
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Re: Verkaufscharts USA im November 2016: Software- und Hardware-Verkäufe deutlich rückläufig; PS4 ist die meistverkaufte
Ich sehe ebenfalls das Problem in einer extremen Marktübersättigung. Gerade an "Blockbustern" kommen mittlerweile so viele auf den Markt, dass auch dort seitens der Spieler (von denen die meisten eben nicht jeden Monat 70€ ausgeben können und/oder wollen) eine knallharte Selektion erfolgt. Vor allem gleicht sich auch irgendwie alles mittlerweile, so dass alles zu einer Suppe verschwimmt. Da gehen halt mal prinzipiell gute Titel wie Dishonored 2 und Titanfall 2 gnadenlos unter.
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johndoe1824162
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Re: Verkaufscharts USA im November 2016: Software- und Hardware-Verkäufe deutlich rückläufig; PS4 ist die meistverkaufte
Dishonored 2 noch nicht mal in den Top 10 ist schon echt traurig. Dafür das Skyrimremaster...
- Kajetan
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Re: Verkaufscharts USA im November 2016: Software- und Hardware-Verkäufe deutlich rückläufig; PS4 ist die meistverkaufte
Vielleicht wird es in den kommenden Jahren noch den einen oder anderen Major Publisher zerlegen, wenn die Schere zwischen Marketingaufwand und erzieltem Umsatz immer weiter auseinanderklafft, aber es wird derart viel Geld in diesem Bereich verdient, dass da nix global "crashen" kann.ICHI- hat geschrieben:Ein Crash wie damals in den 80ern täte vielleicht mal wieder gut. Der Markt ist übersättigt (nicht nur USA)
und für AAA Titel wird mehr Geld in die Werbung gesteckt als ins Spiel selber.
Zyklisches Aufpumpen und Luft ablassen sind normaler Bestandteil eines kapitalistischen Wirtschafts- und Geldsystemes. Auf jede Talfahrt kommt wieder ein Anstieg, auf jede geplatze Blase folgt die nächste AuswölbungAlso ich empfinde die News nicht als negativ^^ Es kann ruhig weiter bergab gehen.
- danke15jahre4p
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Re: Verkaufscharts USA im November 2016: Software- und Hardware-Verkäufe deutlich rückläufig; PS4 ist die meistverkaufte
einen crash wird es nicht mehr geben, dafür gibt es innerhalb der "blase" immer wieder genügend kleinerer implosionen welche für die stabilität des ganzen sorgen.
greetingz
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- Alter Sack
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Re: Verkaufscharts USA im November 2016: Software- und Hardware-Verkäufe deutlich rückläufig; PS4 ist die meistverkaufte
In Europa hat den keiner erlebt. Ich wäre damals zwar alt genug gewesen aber bei uns steckte die Videospielindustrie noch in den Kinderschuhen. Da gabs nichts zu erleben. Die Automaten gab es weiter in den Kneipen und sonstigen Orten. Den C64 und andere Hardware die hier erhältlich war hat das nicht tangiert weil die wenigen Zocker in Europa die stillstehende Entwicklung auf Grund mangelnder Erfahrung quasi gar nicht bemerkt haben.ICHI- hat geschrieben:Ein Crash wie damals in den 80ern täte vielleicht mal wieder gut. Der Markt ist übersättigt (nicht nur USA)
und für AAA Titel wird mehr Geld in die Werbung gesteckt als ins Spiel selber.
Ich habe zwar den Videospiele Crash nicht erlebt aber aus ihm entstand in den 90ern die beste
Zeit für Videospiele und markierte den Höhepunkt mit der PS2 Ära.
Also ich empfinde die News nicht als negativ^^ Es kann ruhig weiter bergab gehen.
- Kajetan
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Re: Verkaufscharts USA im November 2016: Software- und Hardware-Verkäufe deutlich rückläufig; PS4 ist die meistverkaufte
Jopp. Der große Videospiel-Crash war in erster Linie eine US-Angelegenheit, ausgelöst durch die damalige Marktdominanz von Atari und einiger anderer Faktoren. In Europa war die Sache auf mehr Firmen und mehr Plattformen verteilt UND es fand in Europa nicht dieser vollkommen irre Hype statt, der aus dem eher kleinen Atari für Arcadenautomaten & Flipper DAS riesengroße, milliardenschwere ATARI als Teil des Warner Konzerns gemacht hatte.Alter Sack hat geschrieben:In Europa hat den keiner erlebt.
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Mouche Volante
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Re: Verkaufscharts USA im November 2016: Software- und Hardware-Verkäufe deutlich rückläufig; PS4 ist die meistverkaufte
@Spiritflare. Respekt, top Analyse. Leider belohnt der Großteil der Gamer ja vor allem konservative Spielkonzepte und pubertäres Storytelling. Solange sich da nichts ändert, werden auch die meisten Developer das Risiko scheuen aus diesem Kreis auszubrechen.
- Kajetan
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Re: Verkaufscharts USA im November 2016: Software- und Hardware-Verkäufe deutlich rückläufig; PS4 ist die meistverkaufte
Man darf nie vergessen, welchen Zweck die Spiele vor allem der Majors erfüllen sollen. Hier geht es nicht um Weltbeglückung durch Weiterentwicklung des Mediums Videospiel, sondern nur um viel, VIEL Geld. Alleine EA setzt jedes Jahr einige Milliarden (!) Dollar um.Mouche Volante hat geschrieben:@Spiritflare. Respekt, top Analyse. Leider belohnt der Großteil der Gamer ja vor allem konservative Spielkonzepte und pubertäres Storytelling. Solange sich da nichts ändert, werden auch die meisten Developer das Risiko scheuen aus diesem Kreis auszubrechen.
Wer in solchen Umsatzregionen ein Geschäft betreiben möchte, der DARF KEIN Risiko eingehen. Und weil Innovation erwiesenermaßen Kassengift für den Massenmarkt ist, die große Masse der Käufer ganz klar KEINEN BOCK auf Innovation hat, werden die AAA-Spiele des Majors zwangsläufig immer risikoärmer, immer mehr ein Abklatsch vorangegangener Kassenschlager. Der Trick ist dabei, immer das Gleiche anzubieten, ohne dass es der großen Masse der Käufer aber doch zu langweilig wird. Also wird "Innovation" nur in Form von oberflächlichen Settings stattfinden. Wie man an Battlefield 1 sieht, geht das Konzept voll auf. Auch bei CoD genügt es lediglich oberflächlich ein paar Dinge zu ändern und auch wenn sich Infinite Warfare nicht mehr so pervers gut verkauft wie ein MW2 oder BLOPS, so werden hier weiterhin Umsätze eingefahren, für die die Konkurrenz morden würde, wenn es etwas helfen würde.
Von daher ist es zwar aus kreativer Warte nachvollziehbar, wenn man den Spielen der Majors Gestaltungsarmut und kommerziellen Ausverkauf vorwirft ... aber mehr sollen diese Podukte (!) ja auch nicht sein. Brot- und Butter-Spiele vom Fließband, damit der Rubel weiter rollt. Der Wunsch, ein Spiel mit der innovativen Kraft eines Stanley Parable, This War of Mine oder Life ist strange mit dem Budget eines AAA-Spieles zu verbinden ist zwar verständich ... aber VOLLKOMMEN ILLUSORISCH! Das wird unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht stattfinden. Als einzige Ausnahme, welche dieses Regel bestätigt, kann man Star Citizen nennen und da steht ein offizieller 1.0-Release ja noch in den Sternen.
Sind AAA-Spiele auf den niedrigsten Nenner runtergedimmte, bis zum Extrem widergekäute Fließbandprodukte? Natürlich sind sie das. Etwas anderes sollen sie auch nicht sein, etwas anderes KÖNNEN sie auch gar nicht sein. Wer von ihnen mehr erwartet, der rennt nur Illusionen hinterher und amcht sich etwas vor, macht sich selbst das Leben schwer.
- Nachtklingen
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Re: Verkaufscharts USA im November 2016: Software- und Hardware-Verkäufe deutlich rückläufig; PS4 ist die meistverkaufte
Die Ps4 hat jetzt über 50mio Einheiten verkauft und dominiert immer noch das Xbox heimatland zu Weihnachten,echt krass bis auf die ps3 hat Sony jede Gen im heimkonsolenbereich aber sowas von dominiert. Scorpio wird da gar nix ändern eher schlimmer sogar aufgrund des Preises.

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Mouche Volante
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Re: Verkaufscharts USA im November 2016: Software- und Hardware-Verkäufe deutlich rückläufig; PS4 ist die meistverkaufte
Ich gebe Dir in jeder Hinsicht Recht. Da ich allerdings an den Gewinnen der Hersteller, Distributoren und Plattforminhaber in keiner Weise beteiligt werde (schade eigentlich) sind kommerzielle Erwägungen für mich natürlich kein Grund meine Kritik an den geringen Ansprüchen vieler Spieler zu relativieren. Als Spieler hätte ich gerne mehr, als Konsument natürlich ist es nur meine Aufgabe zu kaufen. Capitalism, yeah.Kajetan hat geschrieben:Man darf nie vergessen, welchen Zweck die Spiele vor allem der Majors erfüllen sollen. Hier geht es nicht um Weltbeglückung durch Weiterentwicklung des Mediums Videospiel, sondern nur um viel, VIEL Geld. Alleine EA setzt jedes Jahr einige Milliarden (!) Dollar um.Mouche Volante hat geschrieben:@Spiritflare. Respekt, top Analyse. Leider belohnt der Großteil der Gamer ja vor allem konservative Spielkonzepte und pubertäres Storytelling. Solange sich da nichts ändert, werden auch die meisten Developer das Risiko scheuen aus diesem Kreis auszubrechen.
Wer in solchen Umsatzregionen ein Geschäft betreiben möchte, der DARF KEIN Risiko eingehen. Und weil Innovation erwiesenermaßen Kassengift für den Massenmarkt ist, die große Masse der Käufer ganz klar KEINEN BOCK auf Innovation hat, werden die AAA-Spiele des Majors zwangsläufig immer risikoärmer, immer mehr ein Abklatsch vorangegangener Kassenschlager. Der Trick ist dabei, immer das Gleiche anzubieten, ohne dass es der großen Masse der Käufer aber doch zu langweilig wird. Also wird "Innovation" nur in Form von oberflächlichen Settings stattfinden. Wie man an Battlefield 1 sieht, geht das Konzept voll auf. Auch bei CoD genügt es lediglich oberflächlich ein paar Dinge zu ändern und auch wenn sich Infinite Warfare nicht mehr so pervers gut verkauft wie ein MW2 oder BLOPS, so werden hier weiterhin Umsätze eingefahren, für die die Konkurrenz morden würde, wenn es etwas helfen würde.
Von daher ist es zwar aus kreativer Warte nachvollziehbar, wenn man den Spielen der Majors Gestaltungsarmut und kommerziellen Ausverkauf vorwirft ... aber mehr sollen diese Podukte (!) ja auch nicht sein. Brot- und Butter-Spiele vom Fließband, damit der Rubel weiter rollt. Der Wunsch, ein Spiel mit der innovativen Kraft eines Stanley Parable, This War of Mine oder Life ist strange mit dem Budget eines AAA-Spieles zu verbinden ist zwar verständich ... aber VOLLKOMMEN ILLUSORISCH! Das wird unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht stattfinden. Als einzige Ausnahme, welche dieses Regel bestätigt, kann man Star Citizen nennen und da steht ein offizieller 1.0-Release ja noch in den Sternen.
Sind AAA-Spiele auf den niedrigsten Nenner runtergedimmte, bis zum Extrem widergekäute Fließbandprodukte? Natürlich sind sie das. Etwas anderes sollen sie auch nicht sein, etwas anderes KÖNNEN sie auch gar nicht sein. Wer von ihnen mehr erwartet, der rennt nur Illusionen hinterher und amcht sich etwas vor, macht sich selbst das Leben schwer.
