BioWare: Kein Interesse an Casual-Spielen

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ApinoX
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Beitrag von ApinoX »

Ich bin keiner der die Worte, "Casual" oder " Linear " als was negatives sieht. Meiner Meinung nach hat Bioware versucht mit Mass Effect ein neues Genre zu kreieren, dass es noch nicht gibt. Sie haben versucht die Shooter Popularität mit Komplexität eines RPG zu verbinden. Dabei herausgekommen ist weder ein guter Shooter noch ein komplexer RPG Titel. Also ich frage euch: WAS IST ES DANN, WENN ES KEIN CASUALSPIEL IST ? Nicht falsch verstehen, Mass Effect ist zweiffellos ein gutes Spiel, aber es trifft nicht den ganzen harten Kern. Für mich als alten RPG Hasen, ist Mass Effect wie ein Schlag ins Gesicht.
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Zierfish
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Beitrag von Zierfish »

also ich mag RPGs eigentlich auch ganz gern.... hab Gothic 2 vergöttert und Oblivion komplett durchgezockt, und dennoch finde ich ME gut... stimmt was mit mir nicht?
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

E-G hat geschrieben:die sollen lieber mal kotor3 fertig bekommen...
ein rpg ohne kampf? is ja dann mehr ein adventure...
bzw was soll man da skillen? "überreden" und "argumentieren"? oder wie
Geh fort, spiele Planescape: Torment und komme wieder...

Ja, man kann Dinge wie "Überreden" und "Argumentieren" glaubhaft und spannend in einem CRPG unterbringen.
Zwar gab es auch Kämpfe bei P:T, aber die wahre Spannung lag in der Story und der Fülle an Möglichkeiten, die man bei der richtigen Skillung abseits von Stärke und Geschicklichkeit hatte.
Arkune
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Beitrag von Arkune »

ApinoX hat geschrieben:Sie haben versucht die Shooter Popularität mit Komplexität eines RPG zu verbinden. Dabei herausgekommen ist weder ein guter Shooter noch ein komplexer RPG Titel. Also ich frage euch: WAS IST ES DANN, WENN ES KEIN CASUALSPIEL IST ?
Es ist ein guter Shooter-RPG-Mix mit Tendenz Shooter.

Und mal ganze neben bei Shooter sind nicht nur populär und nicht jedes RPG ist komplex…

So einige hier erklären neuerdings Shooter zu Causalspielen weil sie eine einfach Spielmechanik aufweisen (alles abballern ne?).
Das kann ich mit so ziemlich jedem Genre/Spiel machen außer vielleicht echten Hardcore-Simulationen und denen kann ich anhängen das sie zum kotzen öde sind.

Was ist ein Causalspiel? IMO ein billiges (in Anschaffung und Produktion) Spiel mit einfach zu handhabender und einfach zu verstehender Spielmechanik für zwischen durch mit Suchtfaktor.

Ist das ME? NEIN!
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ApinoX
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Beitrag von ApinoX »

Arkune hat geschrieben:
ApinoX hat geschrieben:Sie haben versucht die Shooter Popularität mit Komplexität eines RPG zu verbinden. Dabei herausgekommen ist weder ein guter Shooter noch ein komplexer RPG Titel. Also ich frage euch: WAS IST ES DANN, WENN ES KEIN CASUALSPIEL IST ?
Es ist ein guter Shooter-RPG-Mix mit Tendenz Shooter.
Hmm ja, damit bin ich einverstanden.
Und mal ganze neben bei Shooter sind nicht nur populär und nicht jedes RPG ist komplex…
In der Regel schon, dass nicht immer so sein kann, ist klar.
So einige hier erklären neuerdings Shooter zu Causalspielen weil sie eine einfach Spielmechanik aufweisen (alles abballern ne?).
Das kann ich mit so ziemlich jedem Genre/Spiel machen außer vielleicht echten Hardcore-Simulationen und denen kann ich anhängen das sie zum kotzen öde sind.
Nein, dass kann man eben nicht. Du kannst doch nicht ernsthaft die Komplexität eines RPG Titels wie Balduers Gates 2, Neverwinter Nights 2 oder gar eines MMORPG Titels wie World of Warcraft mit einem Shooter vergleichen ?
Was ist ein Causalspiel? IMO ein billiges (in Anschaffung und Produktion) Spiel mit einfach zu handhabender und einfach zu verstehender Spielmechanik für zwischen durch mit Suchtfaktor.
Ist das ME? NEIN
!
Ja genau, dass ist Mass Effect in meinen Augen.
Arkune
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Beitrag von Arkune »

Sicher kann ich das:

Baldurs Gate 2 verwendet ein Rundensystem (eine Runde 6 Sekunden) mit Pauseoption jeder kann es spielen egal wie langsam er ist er kann für seine Überlegungen Stunden brauchen wenn er will. Er drückt die Pause und gibt seine Befehle, lässt weiter spielen bis er wieder dazu genötigt wird eine Aktion zu tätigen und drückt die Pause.
Man kann Speichern wann man will, abgesehen vom Kampf, also kann es auch mal zwischendurchspielen so 5 Minuten.
Alle Attribute, Skills etc. werden auch im Spiel erklärt, selbst wärend des Kampfes kann man sie durch Hilfetexte einblenden lassen und das Regelwerk läuft vollkommen im Hintergrund ab, man braucht keine Kenntnisse.
Ach ja und die Gegner-Leveln mit bzw. lassen es sein also ist man nicht mal zum Grind genötigt den man kann das Spiel auch durchspielen ohne Stufe 20 zu erreichen.

In WOW steuert man seinen Charakter mit WASD, kann springen und blickt sich mit der Maus um. Ein 1:1-Kopie der üblichen Shootersteuerung.
Skills kann man auf der Shortcut-Leiste ablegen und einfach aktivieren. Ein Kinderspiel die Handhabung von WoW.
Skills, Wirkungsweise etc. wird im Spiel erklärt Regelwerk wird keines benötigt.
Man kann sich kurz einlogen und mal eben ne Runde Chatten oder auch nur ein Emote machen, der Server speichert automatisch alle Vorgänge also kann man es auch ab und zu mal nur kurz spielen.

Alles Causalgames was?
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gracjanski
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Beitrag von gracjanski »

4P|Zierfish hat geschrieben: warum klingt das arrogant? - weil er 90% der Menscheit als ihm unterlegen abstempelt (geistig)
Und wo ist das Problem? Er hat doch recht, hab das Interview auf Spiegel.de gefunden und so einer wie er als früherer Mediziner und nun Präsident einer Top Softwareschmiede muss schon einiges auf dem Kasten haben. Denke es sind sogar mehr als nur 90%, die weniger Hirn haben als er.
4P|Zierfish hat geschrieben:hat Intelligenz etwas mit Skill zu tun? - wenig!
ergibt es also Sinn was er gesagt hat? - auch wenig!
wie kommst du jetzt auf Skill? Sein Gebrabbel macht Sinn, aber wie gesagt, nicht bei allen läuft es so ab, wie er es geschildert hat. Das, was er schildert läuft bei ihm ab, weil er klug ist. Nur ist die Masse an Menschen zu blöd. Gutes Beispiel ist das TV: So viel Blödsinn, was da läuft und so viele Millionen gucken zu.
ApinoX hat geschrieben:Ich bin keiner der die Worte, "Casual" oder " Linear " als was negatives sieht. Meiner Meinung nach hat Bioware versucht mit Mass Effect ein neues Genre zu kreieren, dass es noch nicht gibt. Sie haben versucht die Shooter Popularität mit Komplexität eines RPG zu verbinden. Dabei herausgekommen ist weder ein guter Shooter noch ein komplexer RPG Titel. Also ich frage euch: WAS IST ES DANN, WENN ES KEIN CASUALSPIEL IST ? Nicht falsch verstehen, Mass Effect ist zweiffellos ein gutes Spiel, aber es trifft nicht den ganzen harten Kern. Für mich als alten RPG Hasen, ist Mass Effect wie ein Schlag ins Gesicht.
Genau, es ist ein Mix beider Genres. Wenn man ME als Shooter abstempelt wäre ich begeistert, weil es echt wie Deus Ex wäre. Aber es wird als RPG verkauft, betitelt und beschrieben und wie bei dir ging mir die Flappe runter, als ich ME gespielt habe. Wenn so was seichtes schon als RPG abgestempelt wird, dann gute Nacht...
4P|Zierfish hat geschrieben:also ich mag RPGs eigentlich auch ganz gern.... hab Gothic 2 vergöttert und Oblivion komplett durchgezockt, und dennoch finde ich ME gut... stimmt was mit mir nicht?
Ich finde alle 3 nicht komplex...Eigentlich haben diese 3 Games viele Gemeinsamkeiten, z.b. weil die Charsysteme nicht komplex sind (bei Oblivion spekuliere ich nur), der Hauptaugenmerk steht aber bei Story, Atmosphäre, mehr Action als z.b. die oldschool AD&D Schinken. Spiel doch mal BG2, P:T, Tempel des elementaren Bösen, dann kannst dich als RPG - Liebhaber schimpfen, aber nicht bei den 3 Games.
Arkune hat geschrieben: Was ist ein Causalspiel? IMO ein billiges (in Anschaffung und Produktion) Spiel mit einfach zu handhabender und einfach zu verstehender Spielmechanik für zwischen durch mit Suchtfaktor.
Ist das ME? NEIN!
Wenn das die Definition von Me wäre, dann ist ME ein Casual.
Arkune hat geschrieben:Sicher kann ich das:

Baldurs Gate 2 verwendet ein Rundensystem (eine Runde 6 Sekunden) mit Pauseoption jeder kann es spielen egal wie langsam er ist er kann für seine Überlegungen Stunden brauchen wenn er will. Er drückt die Pause und gibt seine Befehle, lässt weiter spielen bis er wieder dazu genötigt wird eine Aktion zu tätigen und drückt die Pause.
Man kann Speichern wann man will, abgesehen vom Kampf, also kann es auch mal zwischendurchspielen so 5 Minuten.
Alle Attribute, Skills etc. werden auch im Spiel erklärt, selbst wärend des Kampfes kann man sie durch Hilfetexte einblenden lassen und das Regelwerk läuft vollkommen im Hintergrund ab, man braucht keine Kenntnisse.
Ach ja und die Gegner-Leveln mit bzw. lassen es sein also ist man nicht mal zum Grind genötigt den man kann das Spiel auch durchspielen ohne Stufe 20 zu erreichen.

In WOW steuert man seinen Charakter mit WASD, kann springen und blickt sich mit der Maus um. Ein 1:1-Kopie der üblichen Shootersteuerung.
Skills kann man auf der Shortcut-Leiste ablegen und einfach aktivieren. Ein Kinderspiel die Handhabung von WoW.
Skills, Wirkungsweise etc. wird im Spiel erklärt Regelwerk wird keines benötigt.
Man kann sich kurz einlogen und mal eben ne Runde Chatten oder auch nur ein Emote machen, der Server speichert automatisch alle Vorgänge also kann man es auch ab und zu mal nur kurz spielen.

Alles Causalgames was?
BG2 kann man gar nicht ohne Pause spielen, weil man da keine Chance hat. Bei BG2 hast du auch mit dem besten Skill und Reaktionstalenten keine Chance, weil du deine Chars (mehrere ! ) richtig skillen muss und bei der Komplexität des Systems musst du erstmal viel verstehen und das Handbuch durchlesen (brauchst du das bei WoW?, Mass Effect?).
Bei WoW und ME musst du wiederum nicht viel verstehen, dein Skill ist aber wichtiger als bei BG2.
Alpha eXcalibur
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Beitrag von Alpha eXcalibur »

Ist es die Aufregung wert? Ich würde sagen, mehr als 90% aller Spiele sind casual freundlich. Warum? Weil eine breite Masse nur dann erreicht wird, wenn ein Spiel nicht überaus komplex gestalltet wurde. (nicht mit Umfang verwechseln)
Das Wort Skill kann man mal direkt in die Tonne kloppen. Das gehört nicht in diese Diskussion.

Warum soll es nicht auch casual unfreundliche Games geben? Über 90% sind wie gesagt eben auf casuals zugeschnitten, und nach meinem Gefühl, wurden es in den letzten Jahren sogar immer mehr. Spiele werden verstümmelt und um Gameplay beraubt um mehr Leuten einen easy Einstieg ins Spiel zu bieten, siehe Ghost Recon.

Wenn wir also bei 90% jährlich von einer dreistelligen Zahl an Spielen ausgehen, dann sollte das Casual Volk nun wirklich genug geboten bekommen, als sich an so einer Aussage aufzugeilen.
Es ist, wie mein Vorredner schon sagte wie beim Fernsehen: Durchweg alles Müll. Da sollten doch wenigstens noch ab und zu ein paar tiefsinnige, anspruchsvolle Perlen toleriert werden. Ein Wohl denen, die nicht nur seelenlosen Einheitsbrei produzieren.

Tut schließlich keinem weh, wenn Spiele mit hyperkomplexer Anleitung, unmenschlichem Schwierigkeitsgrad oder unkonventionellen Spieldesig nur Vollblutgamer ansprechen, und mehr als 2 Gehirnzellen beanspruchen. Wems nicht paßt, soll 9live gucken oder britisches Rindfleisch importieren.
unknown_18
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Beitrag von unknown_18 »

Also diese Diskussion hier ist mehr als lachhaft. Vor allem die Seite, die meint ME wäre Casual. Wäre schön wenn ihr mal mit eurem Schubladendenken aufhören könntet. Absolut kein Spiel muss in eine bestimmte Schublade passen. Entweder gefällt einem ein Spiel oder nicht und wem ein Spiel nicht gefällt, weil man es nicht mit anderen aus dem Genre vergleichen kann, hat eh nicht mehr alle Tassen im Schrank.


@Alpha eXcalibur: werden die Spiele wirklich verstümmelt oder sieht es nur so aus, weil Hardcore Spieler immer mehr und mehr von einem Spiel erwarten? Ich würde sagen zum Teil das eine zum Teil das andere.

Klar ist, dass Entwickler in der Tat versuchen ihre Spiele für eine breitere Masse zu entwickeln, um so die immer höheren Entwicklungskosten wieder rein zu kriegen. Das Problem ist eben, dass die Spiele grundsätzlich schon teurer werden und Komplexität in einem Spiel ein Element ist, was die Kosten nochmal ordentlich nach oben treibt. Nur was würde passieren, wenn man auf Komplexität setzt, dafür aber am Rest spart? Ein Spiel ohne beeindruckende Grafik und Effekte hat doch eh schon verloren.

Warum ist Mass Effect denn ein Dreiteiler? Nicht weil es so viel komplexer wäre wie frühere RPGs, sondern wohl eher um die Kosten für ein einzigen großen Teil zu verteilen, ebenso auch die Entwicklungszeit. Ansonsten wäre Mass Effect als ein Teil erst in 3 Jahren oder so erschienen und dabei so teuer in der Entwicklung, dass man das Spiel für 90 Euro verkaufen müsste. So holt man sich das Geld eben über 3 "seperate" Spiele rein, was die Spieler dann sogar ca. 180 Euro kostet (3x 60 Euro).
Zuletzt geändert von unknown_18 am 27.12.2007 19:56, insgesamt 1-mal geändert.
johndoe-freename-88043
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Beitrag von johndoe-freename-88043 »

Was ist ein Causalspiel? IMO ein billiges (in Anschaffung und Produktion) Spiel mit einfach zu handhabender und einfach zu verstehender Spielmechanik für zwischen durch mit Suchtfaktor.

Ist das ME? NEIN!
So sieht es aus.
Arkune
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Beitrag von Arkune »

Kommt drauf an was man unter einem Causalspiel versteht.
Ich verstehe es als Beleidigung für normale Spiele als solches bezeichnet zu werden.

Unter einem Causalgame verstehe ich so etwas wie Wii-Sports, Peggle usw.
Das hier: http://www.popcap.com/ sind für mich Causalgames und da gehört Mass Effect sicher nicht rein.

Wenn man nach dem IMO Mist geht den so mancher hier verbreitet dann sind die einzigen Spiele die nicht unter Causalgames fallen absolut Hardcore-Games die in irgendeiner Beziehung unendlich schwer sind.
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

Arkune hat geschrieben: Wenn man nach dem IMO Mist geht den so mancher hier verbreitet dann sind die einzigen Spiele die nicht unter Causalgames fallen absolut Hardcore-Games die in irgendeiner Beziehung unendlich schwer sind.
Richtig! Außer Dragons Lair auf dem NES ist jedes Spiel reiner Casual-Müll. :wink:
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Zierfish
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Beitrag von Zierfish »

ja wahnsinn... ich find aber auch Spiele, die unendlich komplex sind nicht wahnsinnig schwer....
mein Gott dann liest man halt bei BG2 das Handbuch und durchdenkt sein Kampfstrategie und wie man den Kampf strukturiert usw. bla bla, aber letztlich hat DAS dann wieder nix mit Skill zu tun (oder nicht so viel)
also das müsste man eigentlich alles viel stärker differenzieren....
es gibt schwere Spiele, komplexe Spiele, umfangreiche Spiele, dann noch die "leicht zu lernen, schwer zu meistern" Spiele... und die Casual games ... die man aber auch noch in "Zuma" bis "Wii-Sports" einteilen kann....
ein Casual Spiel muss halt einfach zu lernen und einfach zu schaffen sein... ein nichtspieler muss schnell zu Erfolgen kommen können....
ein umfangreiches Spiel muss halt schlicht lang sein (Oblivon ist imho ein gutes Beisiel)
dann gibts noch die komplexen.... von mir aus der MS Flight Simulator... (was hier einige Leute wohl als "richtige" core-gamer-games" ansehen) aber ich halte davon nicht viel, denn wenn man sich nur lang genug damit befasst kann das am Ende auch jeder Idiot
nur muss man erstma recht Frustresistent sein, bis man es so beherrscht, dass es reibungslos klappt...
anderes Beispiel ne Rennspielsimulation...
wenn du dem Spieler gleich ne Hanschaltung, kein ABS, keine TRC, kein ESP, super realistisches Schadensmodell (mit Wirkung), Wetter, Verschleiß, usw. alles reinbringst, dann ist das Spiel super komplex und für einige hier wahnsinnig toll, aber es dauert einfach mal ziemlich lang, bis man (wenn man sowas vorher nicht gezockt hat) drin ist und das Auto im Schlaf beherrscht...
also die "richtigen" Spiele sind das für mich auch nicht, nur weil man sich erstma ewig hinsetzen muss, bis man es kann...
da steh ich lieber auf die Spiele die leicht zu erlernen sind aber dennoch viel Tiefgang bieten...
dämliches Beispiel wäre CS... jeder Arsch kann CS spielen, aber um wirklich, wirklich gut zu sein... muss man damit schon 3h am Tag verbringen und zwar jeden Tag... das is dann nicht nur ne andere Liga... das is schon n anderer Sport! Und diese Spiele gefallen mir eigentlich wirklich, bei denen man, obwohl JEDER die Grundmechanik beherrschen kann sich dennoch vom "normalspieler" dadurch abheben kann, dass man sich einfach "skill" erarbeitet hat, denn auch wenn einige von euch glauben, dass er euch in die Wiege gelegt wurde... Skill muss man sich erarbeiten und zwar in jedem scheiss Spiel.
Was mich persönlich anödet sind Spiele, die so schwer sind, dass sie fast als "Gedächtnistraining" fungieren können... auf Deutsch: ein shooter, den man nur schafft, wenn man schon genau weiß, dass aus der ecke 3 und aus der anderen 5 Gegner kommen, welche aber genau da und dahin laufen und man hinter der einen Mauer am längsten überleben kann...
so Trial and Error mäßig... kann ich überhaupt nicht haben....

und die 3 von mir genannten Rollenspiele haben mir viel besser Gefallen, als irgendwelcher Rundenbasierter Mist...
das is doch am Ende alles eine Geschmacksfrage, und sooo leicht war Gothic auch nicht, nur weil es halt recht simpel war was kampf und Zauber anbelangt ist es kein schlechtes Spiel...
ich bekomm nur die Krise, wenn hier Leute jedes Spiel als "Casual-mist" abstempeln, weil es ne lernkurve von ein paar Stunden und nicht Jahren hat... das ist doch total behindert...
Arkune
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Beitrag von Arkune »

TGfkaTRichter hat geschrieben:Richtig! Außer Dragons Lair auf dem NES ist jedes Spiel reiner Casual-Müll. :wink:
Den AVGN angeschaut oder am eigenen Leib erfahren? :mrgreen:
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

Arkune hat geschrieben:
TGfkaTRichter hat geschrieben:Richtig! Außer Dragons Lair auf dem NES ist jedes Spiel reiner Casual-Müll. :wink:
Den AVGN angeschaut oder am eigenen Leib erfahren? :mrgreen:
Eigener Leib. Ich spiel mit Bekannten, die das Teil nicht kennen, das Spiel gelegentlich, um zu sehen, ob sie den ersten Bildschirm schaffen. Aber bisher hat noch niemand den ersten Bildschirm geschafft. Beim ersten Mal sterben sie alle. :twisted: