Olympische Abschlussfeier 2016: Japans Ministerpräsident Shinzo Abe tritt als "Super Mario" auf

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SethSteiner
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Re: Olympische Abschlussfeier 2016: Japans Ministerpräsident Shinzo Abe tritt als "Super Mario" auf

Beitrag von SethSteiner »

Wenn Firmen sich irgendwo reinhängen, ohne Ahnung zu haben, ob sich das für sie auszahlt, dann sind sie selbst schuld und ja, das kann IMO dem IOC auch zu Recht scheißegal sein. Ich habe keine Ahnung wieviel die Lizenz kostet, wieviel Umsatz die Firmen machen ect. pp. aber ich denke mal du weißt das auch nicht Kajetan, weswegen eine Aussage alá nur wenige Firmen verdienen daran, schon recht kühn ist.

Im Bezug auf die Verantwortung: Tatsächlich, trage ich keine, wenn ich Olympia verfolge. Einfacher Grund: Niemand bemerkt mich. Nur Quotenboxenbesitzer werden erkannt, allenfalls noch User, die über das Internet einen Stream verfolgen aber jemand der irgendwo seinen kleinen DVB-Fernseher hinstellt? Der wird nicht erfasst. Aber auch dem Quotenboxenbesitzer kann man schlecht was vorwerfen, er lässt niemanden Drogen nehmen, er schafft keine wirtschaftlichen Nachteile (was denke ich durchaus diskutabel ist), er vertreibt keine Leute, für Korruption kann er auch nichts und so weiter. Wie gesagt, Regierungen sind dafür verantwortlich, die schließlich die Spiele ins Land holen, für Vertreibungen zuständig sind und auch alles aufbauen bzw. aufbauen lassen. Wenn man also wen verantwortlich macht, dann Politiker, das IOC natürlich und eventuell noch die Wähler.

Was das sehen müssen angeht, stimmt es. Ich muss nichts sehen. Wenn ich aber soetwas sehen will (!), gibt es keine Alternative also muss ich das sehen, sonst seh ich ja nichts und das will ich ja gar nicht.
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Levi 
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Re: Olympische Abschlussfeier 2016: Japans Ministerpräsident Shinzo Abe tritt als "Super Mario" auf

Beitrag von Levi  »

Ich lasse mich nicht gerne als Opfer bezeichnen. Um nicht tu sagen: hör auf zu labern.

Mir ist bewusst dass da viel Schlamm mit im Spiel ist und man da nichts verteidigen muss.

Aber aus der Sicht der Athleten ist es immernoch ein bedeutes sportliches Ereignis.

Was du hier an den Tag legst ist eine Verbitterung die ihres gleichen sucht. Geh auf die Straße und demonstriere.

(ansonsten was seth schreibt ;))
johndoe527990
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Re: Olympische Abschlussfeier 2016: Japans Ministerpräsident Shinzo Abe tritt als "Super Mario" auf

Beitrag von johndoe527990 »

Kajetan hat geschrieben:
SethSteiner hat geschrieben:Ich denke es füllt nicht nur einen wenigen Firmen die Taschen, an solchen Events verdienen denke ich tausende von Firmen, jede dritte Firma hat doch irgendwas zu Olympia auf Lager.
Was natürlich offiziell lizensiert werden muss und es ist bekannt, dass nur sehr, SEHR wenige Lizenzprodukte tatsächlich genug rentabel für den Lizenznehmer sind. In der Regel ist das eher ein Nullsummenspiel und in nicht wenigen Fällen sogar ein herbes Verlustgeschäft. Was dem IOC natürlich scheissegal sein kann, wenn Firmen so blöde sind und sich an den Hypetrain hängen wollen, da man grundsätzlich immer (!) ein glänzendes Geschäft macht.
Das nennt sich Werbung. Wenn die Werbung mit dem Namen der Olympischen Spiele ein Nullsummenspiel ist, genial. Wenn es mehr kostet, dann ist das wie immer bei Werbung.

Edit: Mal den Rest wegeditiert .. ich kenn dich nicht und erlaub mir mal kein Urteil :)

Aber Olympia ist mehr als nur Kommerz.
Zuletzt geändert von johndoe527990 am 23.08.2016 13:25, insgesamt 2-mal geändert.
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SethSteiner
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Re: Olympische Abschlussfeier 2016: Japans Ministerpräsident Shinzo Abe tritt als "Super Mario" auf

Beitrag von SethSteiner »

Den Sportlern geht es eben nicht nur ums Geld, sonst würden sie da alle vier Jahre hin, denn die meisten haben keine Chance oder nur eine geringe auf einen Medaillenplatz und nur dabei sein bringt wohl den meisten auch weder nennenswerten Ruhm noch Geld. Datum all diese Sportler aus aller Welt zusehen und dann doch Überraschungen zu erleben oder auch das Erwartete, natürlich Emotionen, darum geht es natürlich. Daran ist aber auch nichts verkehrt. Verkehrt ist die Korruption, Inkompetenz, menschenunwürdige Behandlung, Doping. Das alles löst sich aber nicht auf, wenn es kein IOC mehr gibt, keine Olympischen Spiele, keine sportlichen Großveranstaltungen die eben auch nicht in jedem Land für dieselben Probleme Sorgen. Nebenbei wird sich um Doping gekümmert, etliche Athleten bekamen schon ihre Medaillen oder Siege aberkannt und auch bei diesen Olympischen Spielen ist das passiert. Das heisst nicht, dass alles sauber wäre aber eben auch nicht, das alle gedopt sind oder Doping sogar gefördert würde. Es gibt auch noch etwas zwischen Schwarz und Weiss und ich denke die meisten die Olympia schauen oder sogar dabei sind, vertreten eine differenzierte Ansicht und sind alles in allem mit dem IOC selbst nicht glücklich. Hier ist sicher niemand ein Opfer, jedem sind die Schattenseiten denke ich sehr bewusst, egal ov Levi, dir, mir oder auch nur denen die diesen Thread und die News nur betrachten.
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Kajetan
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Re: Olympische Abschlussfeier 2016: Japans Ministerpräsident Shinzo Abe tritt als "Super Mario" auf

Beitrag von Kajetan »

Levi  hat geschrieben:Was du hier an den Tag legst ist eine Verbitterung die ihres gleichen sucht.
Ich bin nicht verbittert. Nur stinksauer über die Indifferenz, die hier an den Tag gelegt wird. Was Olympia an Schattenseiten produziert ist wohlbekannt, aber anstatt das zu tun, was wir tun können, diesem Spektakel unsere Aufmerksamkeit zu entziehen, bis das IOC entweder ersetzt wurde oder sich reformiert hat, kuschelt man sich doch lieber wieder ins Sofa und schaut weiter, erfreut sich an den bunten, verlogenen Bildern.

Weil all die Scheisse einen ja nicht persönlich betrifft und schön draussen bleibt. Weil IHR sogar noch zu faul und zu träge seid, um wenigstens hin und wieder die Glotze auszumachen. Mehr braucht es ja nicht, um die Geschäftsmethoden des IOC auszuhebeln, aber selbst das geht ja nicht, weil das persönliche "Ich will tolles Olympia schauen" viel wichtiger als "Ich will nicht aus meiner Wohnung vertrieben werden" oder "Ich will nicht von schmierigen Baufirmen ausgebeutet werden, weil ich sonst keine andere Jobauswahl habe!" oder "Ich muss dopen und meinen Körper zerstören, weil ich gewinnen muss!".

Aber gut, in Sachen Profi-Fußball stößt man ja genauso auf die gleiche Mauer aus Ignoranz und Indifferenz, wenn man Fans darauf anspricht, dass der einzige Weg die Schattenseiten des Profi-Fußballs zu beseitigen darin besteht nicht mehr zu zuschauen.
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SethSteiner
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Re: Olympische Abschlussfeier 2016: Japans Ministerpräsident Shinzo Abe tritt als "Super Mario" auf

Beitrag von SethSteiner »

Wie schon gesagt, eine ausgeschaltetem Glotze bringt gar nichts, da nur 5000 Menschen überhaupt durch Quotenboxen erfasst werden. Niemand weiß, dass man Ard oder ZDF guckt.
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ZackeZells
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Re: Olympische Abschlussfeier 2016: Japans Ministerpräsident Shinzo Abe tritt als "Super Mario" auf

Beitrag von ZackeZells »

Ist schon verbittert.
Es gibt kein Sportereignis auf der Welt, bei dem so viele Athleten und Disziplinen unter (fast) einem Hut platz finden. Mag sein das die Dopingberichterstattung im Vorfeld und während der Spiele alles ein bisschen getrübt hat - muss sagen das ich dennoch viele Stunden geschaut habe und hatte meist auch freude daran :)

Alleine schon als in Deutschland wohnender Bürger kann man sich der Unterstützung/Mitfinanzierung nicht entziehen, da GEZ von jedem erhoben werden.

Also klingt echt verbittert...
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Kajetan
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Re: Olympische Abschlussfeier 2016: Japans Ministerpräsident Shinzo Abe tritt als "Super Mario" auf

Beitrag von Kajetan »

SethSteiner hat geschrieben:Wie schon gesagt, eine ausgeschaltetem Glotze bringt gar nichts, da nur 5000 Menschen überhaupt durch Quotenboxen erfasst werden. Niemand weiß, dass man Ard oder ZDF guckt.
Du weisst schon, dass es hier um mehr geht als nur Einschaltquoten. Das Ausschalten bedeutet auch das Ignorieren der Berichterstattung auf anderen Kanälen. Man redet nicht mehr über irgendwelche Wettkämpfe, man ignoriert Olympia so gut es nur geht.

Und weil das immer mehr Menschen in Deutschland machen, finden Bewerbungen deutscher Städte für Olympia oder andere Leichtathletik-Großveranstaltungen immer weniger Unterstützung in der Bevölkerung. Vor zwanzig, dreissig Jahren wäre die Olympiabewerbung Münchens für 2022 noch groß bejubelt worden. Vor drei Jahren wurde sie im Rahmen einer Bürgerbefragung abgelehnt. Schon alleine deswegen kann ich ja gar nicht verbittert sein :)

Der Widerstand gegen dieses Monstrum Olympia wächst. Weil hier Widerstand nötig ist und nicht indifferentes Achselzucken oder ignorantes Wegschauen.
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NomDeGuerre
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Re: Olympische Abschlussfeier 2016: Japans Ministerpräsident Shinzo Abe tritt als "Super Mario" auf

Beitrag von NomDeGuerre »

Ein pillenfressender Pac-Man und Superdoper Mario?
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SethSteiner
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Re: Olympische Abschlussfeier 2016: Japans Ministerpräsident Shinzo Abe tritt als "Super Mario" auf

Beitrag von SethSteiner »

Du hast von Glotze gesprochen, deswegen muss ich darauf hinweisen, dass das eigene Sehverhalten nicht aufgezeichnet wird. Diesen Boykott, den du allerdings im Grunde von den Menschen abverlangst, ist leider.. nein tut mir leid, eigentlich auch nicht leider, ist ganz nüchtern betrachtet nicht möglich. Boykotte funktionieren nicht, selbst Embargos sind schon schwierig, zwar kann man damit erreichen etwas tatsächlich rar zu machen aber selbst deren politische Kraft ist ziemlich umstritten. Von Normalbürgern dagegen zu verlangen, sie sollten es ignorieren, boykottieren, ja gar Widerstand leisten ist etwas viel. Natürlich wird Widerstand geleistet, wenn sie hier stattfinden sollen aber mittlerweile wird gegen alles Widerstand geleistet, Autobahnen, Flugschneiden, Flughäfen, Bahnhöfe, Gebäude, Energieerzeugungsmittel, es gibt nichts gegen den es kein Widerstand gibt, weil Lärm verursacht, weil es den Preis des Grundstücks drücken könnte, weil es die sicht trübt, weil es Geld kosten könnte und natürlich aus vielen anderen Gründen, von denen ich auch gar nicht behaupten will, dass die nicht durchaus legitim sein könnten.

Nur was bringt es mit Olympia? Das einzige was man schafft ist, dass sportliche Großereignisse nur noch dort stattfinden, wo man sie mit offenen Armen empfängt, weil die Bevölkerung sowieso nichts zusagen hat. Das Ergebnis ist, man schafft sich die eigenen Argumente gegen die Austragung solcher Großereignisse.

Du kannst Olympia gerne ignorieren und verabscheuen. Ich dagegen freue mich auch in vier Jahren in Tokyo auf die Spiele, besonders weil Japan und Tokyo eine starke Infrastruktur besitzen und genau wie Deutschland Jahrzehnte an Erfahrung in Großereignissen besitzen und diese problemlos stemmen können. Ich, genauso wie jeder andere hier und sicher die Mehrheit aller die an den Spielen ihre Freude haben, werden dadurch aber sicher nicht die Augen vor Problemen verschließen. Probleme wird man nicht los, in dem man sich Auslöschung dessen wünscht was mit ihnen verbunden ist, sondern in dem man chirurgisch vorgeht und die tatsächlich Verantwortlichen anspricht und das waren noch nie die Konsumenten, sondern immer schon die Volksvertreter.
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Levi 
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Re: Olympische Abschlussfeier 2016: Japans Ministerpräsident Shinzo Abe tritt als "Super Mario" auf

Beitrag von Levi  »

Wir brauchen ne "plus 1" Funktion im Forum
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Kajetan
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Re: Olympische Abschlussfeier 2016: Japans Ministerpräsident Shinzo Abe tritt als "Super Mario" auf

Beitrag von Kajetan »

SethSteiner hat geschrieben:Probleme wird man nicht los, in dem man sich Auslöschung dessen wünscht was mit ihnen verbunden ist, sondern in dem man chirurgisch vorgeht und die tatsächlich Verantwortlichen anspricht und das waren noch nie die Konsumenten, sondern immer schon die Volksvertreter.
Sprichst Du denn die Volksvertreter darauf an? Oder wartest Du, bis die Volksvertreter irgendwann, in ferner Zukunft, vielleicht, oder vielleicht auch nicht, von alleine aktiv werden?

Abgesehen davon, man löst Probleme, in dem man die Ursachen angeht. Und die Ursache sind die gigantischen Werbegelder, die hier fliessen. Weil das IOC den Werbekunden Abermillionen Zuschauer weltweit zusichert, können sie von den Konzernen gigantische Werbegelder verlangen. Wird den Konzernen jedoch bewusst, dass immer mehr Menschen nicht mehr zuschauen, sind sie auch nicht mehr bereit diese Höchstsummen zu zahlen. Und HIER setzt dann die einzige Schraube an, die beim IOC wirkt. Das Zurückziehen der großen Sponsoren, der verlust all der lukrativen Geldmengen. Siehe die FIFA-Untersuchungen. Sicher, man hat einige Leute verhaftet, aber weil die Nachfolger allem Anschein denken, dass es genüge nur die Wand neu zu tapezieren, aber ansonsten einfach weiterzumachen, setzt es hinter den Kulissen offenbar einiges von den Großsponsoren, die keine Lust haben, dass durch zu viele Negativberichterstattung der Werbewert des Produktes "Fußballgroßveranstaltung" sinkt.

Und wenn Olympia nur noch in Dikaturen stattfindet, kann jeder sehen, was aus Olympia geworden ist. Ja, ich finde das gut. Olympia nur noch in China, Weißrußland und Nordkorea. Da können sich Funktionäre auf beiden Seiten einvernehmlich die Hände schütteln. Derweil können die Athleten aus dem Rest der Welt ja einen neuen Verband aufmachen, wenn es den Athleten der Welt nur um den Sport ginge. Weil, ich habe ja nix gegen Olympia prinzipiell. Nur gegen das, was aus Olympia und dem Leistungssport allgemein geworden ist. Ein verlogenes Drecks-Biziness!
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SethSteiner
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Re: Olympische Abschlussfeier 2016: Japans Ministerpräsident Shinzo Abe tritt als "Super Mario" auf

Beitrag von SethSteiner »

Eigentlich ist die Frage eher, ob du denn die Volksvertreter ansprichst, denn für dich scheinen die Probleme eine deutlich höhere Gewichtung zu besitzen als bspw. für mich.

Die Ursache der Probleme sind keine gigantischen Werbegelder. Gigantische Werbegelder vertreiben keine Menschen, gigantische Werbegelder färben kein Wasser grün, gigantische Werbegelder sorgen auch nicht dafür, dass Menschen zu Hungerlöhnen unter schlechten Bedingungen arbeiten müssen. Die Ursache sind entweder fehlende rechtliche Grundlagen oder aber die mangelhafte Durchsetzung selbiger. Wenn es keine gigantischen Werbegeländer mehr gibt, dann gibt es vielleicht keine gigantischen Sportereignisse mehr, Probleme wie schlechte Infrastruktur, Korruption, Kriminalität und andere Probleme wie Doping bleiben aber bestehen. Wenn Olympia nur noch in Diktaturen stattfinden sollte, dann sieht man nicht was aus Olympia wird, ist ja auch logisch. Nur die Ursache ist nicht etwa beim IOC zusuchen, auch nicht bei Werbegeldern, sondern eher in der Bevölkerung bestimmter westlicher Nationen, die sich konstant schwerer mit großen Ausgaben und größeren, wie kleinen Projekten in direkter Nachbarschaft tun, oftmals aus rein emotionalen Gründen, die auch hier zusehen sind. "verlogenes Drecks-Biziness!" in fetter Schrift in bester "sexistische kackscheisze!"-Manier, die Fokussierung auf Werbung bzw. die großen finanziellen Ausgaben vieler Seiten und den emotionalen Rahmen einer Großveranstaltung. Diese Dinge, verbunden mti dem Aufruf zum Widerstand, haben wenig mit einer nüchternen, differenzierten Sicht zutun. Es ist wichtig kritisch zusein aber ich denke du übertreibst.

Angenommen es würde alles so passieren wie du es gerne hättest. Die olympischen Spiele werden aufgegeben oder finden nur noch in Nordkorea statt und es gründet sich ein neuer Verband. Er würde genauso aussehen wie vorher. Es würden wieder gigantische Werbegelder fließen, es würde wieder um Emotionen gehen, es würden wieder Drittweltländer mitmachen wollen und es würden dort wieder Spiele ausgetragen. Es würde wieder Kritik daran geben. Es würde weiterhin gedopt, es würde weiterhin bekannt und es würden weiterhin Sperren verhangen. Es wäre eine exakte Kopie, die dasselbe Ende aus denselben Gründen nehmen würde.