Das hält einen doch davon ab, jemals wieder einen interessanten Charachter einzubauen, der sich weiter entwickeln kann. Kratos kann sich nach so vielen Spielen gar nicht mehr weiterentwickeln, der erste Teil hat seinen tragischen Charachter aufgebaut, und darüber kann nie wieder etwas wichtiges mit ihm passieren. Ist ein typisches Marketing-Maskottchen geworden.
Gerade im Wikinger-Szenario schade. Schließlich gibt es dort unzählige Geschichten, ähnlich wie bei den Griechen, wo einzelne Menschen brutal durch die Intrigen der Götter gezerrt werden. Daraus kann man wunderbar Charachtere kreieren, und ihre Schicksale verfolgen. Im Grunde basiert vieles des modernen Storrytellings auf diesen teils antiken Geschichten, darum erzeugen sie so eine Sogwirkung. Stichwort Herkules.
Allerdings ist all das Potential zerstört, solange du Kratos spielst.
Und genau deswegen benutzt man diese Charachter im Szenario weiter, selbst wenn es eigentlich völlig lächerlich ist. Fanboys springen darauf an wie nichts.heretikeen hat geschrieben:Keinen Schimmer von nix nach "8 Minuten Gameplay von der E3", aber schon felsenfest davon überzeugt sein, dass das Teil der absolute Wahnsinn sein wird.
Alleine schon die ganzen Witze und Erwartungen a la 'der Junge stirbt' zeigt doch schon, egal ob es stimmt oder nicht, wie zynisch und vorrausberrechenbar diese Serien geschehen.

