Uncharted 4: A Thief's End: Neil Druckmann erläutert gestrichene Szenen und warum das Spiel weniger Schießereien bekam

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adventureFAN
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Re: Uncharted 4: A Thief's End: Neil Druckmann erläutert gestrichene Szenen und warum das Spiel weniger Schießereien bek

Beitrag von adventureFAN »

Xris hat geschrieben:Einfach Drake ein bischen weniger Gutmensch sein lassen. Ihn töten lassen wenns nicht anders geht.
Drake ist gut so wie er ist.

Man kann die Kirche auch mal im Dorf lassen... als wäre es eine reale Person. Mein Gott.
Man sollte schon von fiktionaler und realer Welt unterscheiden können.
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danke15jahre4p
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Re: Uncharted 4: A Thief's End: Neil Druckmann erläutert gestrichene Szenen und warum das Spiel weniger Schießereien bek

Beitrag von danke15jahre4p »

jetzt will man uncharted wieder ummodellieren weil man sonst nichts zu meckern hätte?

uncharted bietet in allen belangen genug facettenreichtum, einfach das spiel das spiel sein lassen, alles andere ist eine lächerliche diskussion die von möchtegernkritiker geführt wird.

greetingz
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Kajetan
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Re: Uncharted 4: A Thief's End: Neil Druckmann erläutert gestrichene Szenen und warum das Spiel weniger Schießereien bek

Beitrag von Kajetan »

Xris hat geschrieben:Es geht nicht um unschuldige. Es geht darum das Nathan in diversen CS Skrupel haz überhaupt ne Schußwaffe in die Hand zu nehmen und eben halt so gar nicht Unschuldige nicht umbringen möchte. Aber im eigentlichen Spiel locker flockig aus dem Handgelenk heraus einen nach dem anderen killt. Und das, gemessen an seinen gelegentlichen Kommentaren, sogar witzig findet. Passt iwie nicht zusammen. Dann müßte er ja eigl. ständig von Gewissenskonflikten geplagt sein.
Genau dieser Widerspruch zwischen Gameplay und Storyinszenierung war ja auch Tomb Raider 2013 anzutreffen. In Zwischensequenzen die zarte, kleine Lara, wo alles Hach und Huch und Schnief und Heiteitei. Dann das Gameplay, wo der Spieler mit dieser Figur kurzerhand ganze Söldner-Kompanien abknallt.
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EllieJoel
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Re: Uncharted 4: A Thief's End: Neil Druckmann erläutert gestrichene Szenen und warum das Spiel weniger Schießereien bek

Beitrag von EllieJoel »

Kajetan hat geschrieben:
Xris hat geschrieben:Es geht nicht um unschuldige. Es geht darum das Nathan in diversen CS Skrupel haz überhaupt ne Schußwaffe in die Hand zu nehmen und eben halt so gar nicht Unschuldige nicht umbringen möchte. Aber im eigentlichen Spiel locker flockig aus dem Handgelenk heraus einen nach dem anderen killt. Und das, gemessen an seinen gelegentlichen Kommentaren, sogar witzig findet. Passt iwie nicht zusammen. Dann müßte er ja eigl. ständig von Gewissenskonflikten geplagt sein.
Genau dieser Widerspruch zwischen Gameplay und Storyinszenierung war ja auch Tomb Raider 2013 anzutreffen. In Zwischensequenzen die zarte, kleine Lara, wo alles Hach und Huch und Schnief und Heiteitei. Dann das Gameplay, wo der Spieler mit dieser Figur kurzerhand ganze Söldner-Kompanien abknallt.
Obwohl es bei Tomb Raider um einiges schlechter noch war. Da wurde Lara ja von einer Sekunde zur anderen zum Ober Rambo / Sam Fisher verschnitt die alles wegmeuchelt. Was wohl auch daran liegt das Tomb Raider eher versucht ernst zu sein und dann so versagt in der Sache da Uncharted auch eher Spaß machen sollte und auch viel Humor hat sehe ich es hier persönlich nicht so eng. Aber ist wohl Geschmackssache !! War bei Far Cry 3 genauso mist zb.
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Raskir
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Re: Uncharted 4: A Thief's End: Neil Druckmann erläutert gestrichene Szenen und warum das Spiel weniger Schießereien bek

Beitrag von Raskir »

Xris hat geschrieben:@Raskir

Da gabs noch ich glaube drei Uncharted Teile vor dem vierten Teil. Nebenbei erwähnt ist Teil 4 auch das erste Uncharted das mir gefällt. Dennoch müste Drake sich ja svhlicht weigern wenn der Spieler brachial vorgehen will anstatt zu schleichen. Oder die Story müste sich dementsprechend verändern. Es wäre so einfach gewesen diese Problematik zu vermeiden. Einfach Drake ein bischen weniger Gutmensch sein lassen. Ihn töten lassen wenns nicht anders geht.

Echt...?
Jo echt. Ich mag Action Adventure. Mann müste dazu nur die Geschicklichkeitseinlagen deutlich anspruchsvoller gestalten. Denn ja zugegeben. Im Vierer wurde mir teilweise auch schon fast langweilig. Aber das liegt vornehmlich daran das die Geschicklichkeitseinlagen eben nicht besonders anspruchsvoll sind.
Ja ok wenn sich die Kritik an die anderen teile beschränkt, kann man das nicht mehr kleinreden. Immerhin hat sich das Spiel aber (vor allem im dritten teil) selbst aufs korn genommen und hat sich nicht ernst genommen. Viel mehr hat mich das beim tomb raider reboot gestört. Die hatten eine erzählweise wie bei tlou aber das gameplay von Uncharted. Das hat mMn noch viel mehr gestört. Das spiel hat sich absolut ernst genommen. Oder wie ich ab und an gerne schreibe. Das was und wie es erzählt wurde steht im krassen Widerspruch zu dem was und wie es erlebt wurde

Edit:
Wurde schon gesagt, nagut nehmt es als ergänzende meinung :)
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R_eQuiEm
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Re: Uncharted 4: A Thief's End: Neil Druckmann erläutert gestrichene Szenen und warum das Spiel weniger Schießereien bek

Beitrag von R_eQuiEm »

Xris hat geschrieben: Einfach Drake ein bischen weniger Gutmensch sein lassen. Ihn töten lassen wenns nicht anders geht.

Drake hat doch schon immer nur getötet, wenns nicht anders ging.
Wie oder was genau würdest du ändern?
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Kajetan
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Re: Uncharted 4: A Thief's End: Neil Druckmann erläutert gestrichene Szenen und warum das Spiel weniger Schießereien bek

Beitrag von Kajetan »

EllieJoel hat geschrieben:Obwohl es bei Tomb Raider um einiges schlechter noch war. Da wurde Lara ja von einer Sekunde zur anderen zum Ober Rambo / Sam Fisher verschnitt die alles wegmeuchelt. Was wohl auch daran liegt das Tomb Raider eher versucht ernst zu sein und dann so versagt in der Sache da Uncharted auch eher Spaß machen sollte und auch viel Humor hat sehe ich es hier persönlich nicht so eng. Aber ist wohl Geschmackssache !! War bei Far Cry 3 genauso mist zb.
Gut, UC4 kenne ich nicht, aber ja, das war bei TR 2013 fast zum Fremdschämen ... schade eigentlich. Der Action-Part war gut genug, dass ich die QTEs immerhin zähneknirschend ertragen konnte, anstatt schreiend aus dem Fenster zu springen.

FC3!! *ürks* Warum macht man aus einem Charakter, der als Einmann-Armee über die Insel ziehen soll, einen HachHuch-Collegeboy? Nur weil Valve es mit Gordon Freeman so vorgemacht hat? Ja, lass uns unpassende Charaktere ins Spiel einbauen, weil den Fehler schon andere gemacht haben!!! :)
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Re: Uncharted 4: A Thief's End: Neil Druckmann erläutert gestrichene Szenen und warum das Spiel weniger Schießereien bek

Beitrag von DitDit »

Hmm irgendwie habe ich das Gefühl das man seine Aussage wieder etwas umbiegt um eine eigene Message zu überbringen. Und zwar die Messag UC4 is besser als andere UC weil in UC4 tötet man weniger Gegner. Das hat doch alle in den alten Teilen genervt diese sich selbst eingebildeten "endlosen" Gegnerwellen.

Dabei erzählt er nur das Sachen gestrichen wurden im Spiel so wie halt in jedem anderen Spiel Sachen bei der Entwicklung gestrichen werden.

Mein Eindruck nach UC4 war: Es gibt noch immer genausoviele Ballereiern und Gegner wie in den alten Teilen. Dafür gibt es aber auch viel viel mehr ruhige Momente so das die Kämpfe weiter auseinander liegen als in den alten Teilen und so das pacing nochmal ne ganze Ecke besser ist.

Ich hatte schon im Testthread mal im Internet gegoogled und war überrascht das nach IGN zählung UC1 noch den niedrigsten Bodycount hatte. Gefühlt habe ich da nämlich am meisten geballert.

War ca.:

UC1 = ~520
UC2 = ~690
UC3 = ~620

Gegner die man im Laufe eines Durchgangs umnietet.

Meine UC4 Statistik hatte nach einem Durchgang einen Bodycount von: 641

Anonsten die Schneeballschlacht hätte ich gerne gemacht finde ich schade das die rausgenommen wurde.

Kajetan hat geschrieben: FC3!! *ürks* Warum macht man aus einem Charakter, der als Einmann-Armee über die Insel ziehen soll, einen HachHuch-Collegeboy? Nur weil Valve es mit Gordon Freeman so vorgemacht hat? Ja, lass uns unpassende Charaktere ins Spiel einbauen, weil den Fehler schon andere gemacht haben!!! :)
Ich würde einfach mal sagen: Weil man es kann. Wir sind genauso wie bei Film und Buch halt in einem Medium unterwegs in dem es keine Einschränkungen gibt. Spiele wie Uncharted, Tomb Raider oder Far Cry erheben keinen Anspruch auf realismus. Widersprüchliche Charaktere und unrealistische Entwicklungen gab es schon immer in allen Medien. Und wenn die Schöpfer ihren Charakter halt so haben wollten dann ist das halt so.
Zuletzt geändert von DitDit am 25.05.2016 13:57, insgesamt 1-mal geändert.
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adventureFAN
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Re: Uncharted 4: A Thief's End: Neil Druckmann erläutert gestrichene Szenen und warum das Spiel weniger Schießereien bek

Beitrag von adventureFAN »

@DitDit
Sehr gut beobachtet!
Wenn man sich auch die ungefähre Spielzeit anguckt, macht das alles viel mehr Sinn.
UC1 hat ca. 6-7 Std. gedauert, hatte aber Non-Stop-Action ohne viele ruhige Momente.
UC2 und 3 hat ca. 10-12 Std. gedauert und hatte schon mehr ruhige Momente.
UC4 hat ca. 18-20 Std. gedauert und hatte weitaus mehr ruhige Momente.

Also haben einfach nur die "ruhigeren Momente" zugenommen, darum kommt einem die Ballerrei viel weniger vor.
Macht echt Sinn!
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Kajetan
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Re: Uncharted 4: A Thief's End: Neil Druckmann erläutert gestrichene Szenen und warum das Spiel weniger Schießereien bek

Beitrag von Kajetan »

DitDit hat geschrieben:Ich würde einfach mal sagen: Weil man es kann. Wir sind genauso wie bei Film und Buch halt in einem Medium unterwegs in dem es keine Einschränkungen gibt. Spiele wie Uncharted, Tomb Raider oder Far Cry erheben keinen Anspruch auf realismus. Widersprüchliche Charaktere und unrealistische Entwicklungen gab es schon immer in allen Medien. Und wenn die Schöpfer ihren Charakter halt so haben wollten dann ist das halt so.
Klar, keine Frage. Wenn die Entwickler einen Scheiss auf glaubwürdige Charaktere geben wollen, dann steht es ihnen selbstverständlich frei einen Scheiss auf glaubwürdige Charaktere zu geben. Die Glaubwürdigkeit bleibt trotzdem auf der Strecke :)
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adventureFAN
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Re: Uncharted 4: A Thief's End: Neil Druckmann erläutert gestrichene Szenen und warum das Spiel weniger Schießereien bek

Beitrag von adventureFAN »

Drei Worte: Suspension of disbelief.

Ist ziemlich wichtig für fiktionale Geschichten/Charaktere.
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Mr-Red-M
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Re: Uncharted 4: A Thief's End: Neil Druckmann erläutert gestrichene Szenen und warum das Spiel weniger Schießereien bek

Beitrag von Mr-Red-M »

adventureFAN hat geschrieben:@DitDit
Sehr gut beobachtet!
Wenn man sich auch die ungefähre Spielzeit anguckt, macht das alles viel mehr Sinn.
UC1 hat ca. 6-7 Std. gedauert, hatte aber Non-Stop-Action ohne viele ruhige Momente.
UC2 und 3 hat ca. 10-12 Std. gedauert und hatte schon mehr ruhige Momente.
UC4 hat ca. 18-20 Std. gedauert und hatte weitaus mehr ruhige Momente.

Also haben einfach nur die "ruhigeren Momente" zugenommen, darum kommt einem die Ballerrei viel weniger vor.
Macht echt Sinn!
Danke für diese Statistik!!
Das ist eine versöhnliche Erklärung für mich...
Mir sind das klettern bei UC4 und die gefühlt zu wenigen Ballereien auch aufgefallen.
Das hat mir bei UC2 wesentlich besser gefallen, da mir der Action-Part der Reihe am meisten zusagt.
Die Kletterei ist mir aber trotzdem in UC4 stellenweise zu viel...
Die ersten Teile hatten daher meiner Meinung nach auch ein wesentlich höheren Wiederspielwert.
Beim neuen ist mir dafür zu viel "Trödelanteil" vorhanden, um das direkt nochmals anzugehen.
DitDit
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Re: Uncharted 4: A Thief's End: Neil Druckmann erläutert gestrichene Szenen und warum das Spiel weniger Schießereien bek

Beitrag von DitDit »

Mr-Red-M hat geschrieben:
adventureFAN hat geschrieben:@DitDit
Sehr gut beobachtet!
Wenn man sich auch die ungefähre Spielzeit anguckt, macht das alles viel mehr Sinn.
UC1 hat ca. 6-7 Std. gedauert, hatte aber Non-Stop-Action ohne viele ruhige Momente.
UC2 und 3 hat ca. 10-12 Std. gedauert und hatte schon mehr ruhige Momente.
UC4 hat ca. 18-20 Std. gedauert und hatte weitaus mehr ruhige Momente.

Also haben einfach nur die "ruhigeren Momente" zugenommen, darum kommt einem die Ballerrei viel weniger vor.
Macht echt Sinn!
Danke für diese Statistik!!
Das ist eine versöhnliche Erklärung für mich...
Mir sind das klettern bei UC4 und die gefühlt zu wenigen Ballereien auch aufgefallen.
Das hat mir bei UC2 wesentlich besser gefallen, da mir der Action-Part der Reihe am meisten zusagt.
Die Kletterei ist mir aber trotzdem in UC4 stellenweise zu viel...
Die ersten Teile hatten daher meiner Meinung nach auch ein wesentlich höheren Wiederspielwert.
Beim neuen ist mir dafür zu viel "Trödelanteil" vorhanden, um das direkt nochmals anzugehen.

Hehe beim ersten mal durchspielen fand ich die Mischung noch super. Beim zweiten mal direkt dahinter auf Crushing und ein drittes mal für den Speedrun, haben mich die ganzen ruhigen Momente auch etwas genervt :mrgreen:

Aber ich weiß jetzt schon wenn ich das Spiel in einem Jahr nochmal reinhaue um es nochmal zu "erleben" wird es wieder toll

Kajetan hat geschrieben:
DitDit hat geschrieben:Ich würde einfach mal sagen: Weil man es kann. Wir sind genauso wie bei Film und Buch halt in einem Medium unterwegs in dem es keine Einschränkungen gibt. Spiele wie Uncharted, Tomb Raider oder Far Cry erheben keinen Anspruch auf realismus. Widersprüchliche Charaktere und unrealistische Entwicklungen gab es schon immer in allen Medien. Und wenn die Schöpfer ihren Charakter halt so haben wollten dann ist das halt so.
Klar, keine Frage. Wenn die Entwickler einen Scheiss auf glaubwürdige Charaktere geben wollen, dann steht es ihnen selbstverständlich frei einen Scheiss auf glaubwürdige Charaktere zu geben. Die Glaubwürdigkeit bleibt trotzdem auf der Strecke :)
Da widersprech ich nicht :ugly:

Finde nur wenn man Anfängt an einem Spiel die Glaubwürdigkeit zu kritisieren und zu bemängeln dann kann man oft auch das ganze Spiel anfangen zu zerreissen für die ähnlichen Gründe. Was bringt es?

Kam mir halt eben nur in den Sinn weil ich letztens einen Post im UC-Thread gelesen habe das jemand das Spiel scheiße findet weil man in dem Spiel mit einem Kletterhaken rumschwingen kann und das sich der Haken nach dem schwingen total unrealistisch und magisch löst und beim Spieler sich wieder aufrollt für die nächste Nutzung.
Aber wenn mich sowas stört, sollten mich dann nicht Computerspiele generell stören? Ich meine man fängt das Spiel schon an und wird beschossen und dann wird man getroffen und sobald man sich in Deckung duckt heilen die Wunden wieder aus und man ist 100% fit.

Vielleicht sollte jemand auch mal ein komplett realistisches Abenteuerspiel Entwicklen und an diese Leute verkaufen.
Erstmal stundenlange anreise in der man nix machen kann. Dann kommt man ans Ziel wird aber von der Militärpolizei nach Hause geschickt weil ihr wollt in ein gesperrtes Gebiet. Stundenlange Heimreise. Spielende.

adventureFAN hat geschrieben:@DitDit
Sehr gut beobachtet!
Wenn man sich auch die ungefähre Spielzeit anguckt, macht das alles viel mehr Sinn.
UC1 hat ca. 6-7 Std. gedauert, hatte aber Non-Stop-Action ohne viele ruhige Momente.
UC2 und 3 hat ca. 10-12 Std. gedauert und hatte schon mehr ruhige Momente.
UC4 hat ca. 18-20 Std. gedauert und hatte weitaus mehr ruhige Momente.

Also haben einfach nur die "ruhigeren Momente" zugenommen, darum kommt einem die Ballerrei viel weniger vor.
Macht echt Sinn!
Und aus dem Grund ist für mich persönlich UC4 auch eine würdige Fortsetzung einer Reihe. Es hat die Serie weitergeführt, dabei sinnvoll Erweitert, das was es gut macht verfeinert und dabei NICHT angefangen andere Spielelemente rauszustreichen, Inhalte zu kürzen oder das Spiel weiter zu simplifizieren. Das was man bei vielen Titeln der letzten Jahre leider mitverfolgen konnte.
Zuletzt geändert von DitDit am 25.05.2016 14:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Kajetan
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Re: Uncharted 4: A Thief's End: Neil Druckmann erläutert gestrichene Szenen und warum das Spiel weniger Schießereien bek

Beitrag von Kajetan »

adventureFAN hat geschrieben:Drei Worte: Suspension of disbelief.
Ist ziemlich wichtig für fiktionale Geschichten/Charaktere.
Schon. Aber halt nur bis zu einem gewissen Grad. Bei TR 2013 war es eben zuviel davon, ebenso bei FC3. Weil, das Setting kann vollkommen abgehoben sein, aber innerhalb (!) des Settings sollte die Sache glaubwürdig sein. Sprich, warum kann ein junges Mädchen, welches man explizit als zartes Pflänzlein darstellt, plötzlich ganze Söldner-Kompanien abschlachten? Keine erklärung. Bassd net. Warum kann sich Booker Dewitt in Bioshock Infinite als schmieriger Privatdetektiv plötzlich massenmordend durch Columbia ballern? Weil recht früh etabliert wurde, dass er einst Soldat war. Bassd.
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Kajetan
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Re: Uncharted 4: A Thief's End: Neil Druckmann erläutert gestrichene Szenen und warum das Spiel weniger Schießereien bek

Beitrag von Kajetan »

DitDit hat geschrieben:Finde nur wenn man Anfängt an einem Spiel die Glaubwürdigkeit zu kritisieren und zu bemängeln dann kann man oft auch das ganze Spiel anfangen zu zerreissen für die ähnlichen Gründe. Was bringt es?
Was es bringt? Kritik kann Spiele besser machen und wenn solche Kritik Entwickler dazu bringt sich mehr Gedanken über die innere Logik der Welt zu machen, die sie vor uns ausbreiten, umso besser.

Ein Spiel muss nicht realistisch sein, um glaubwürdig zu sein. Ein Spiel sollte nur innerhalb des Rahmens, in dem es stattfindet, glaubwürdig sein. Wenn Dein Spiel lediglich etabliert, dass ein blau-rot gekleideter Klempner auf Monster springen und von Plattformen hüpfen kann, dann genügt das. Dann existiert hier kein Widerspruch, weil wir mehr über den Klempner gar nicht wissen. Er springt und hüpft halt, fertig. Wenn Dein Spiel sich aber entsprechend viel Zeit für die Darstellung des Spielercharakters nimmt, große Teile des Gameplays aber EXAKT DAS GEGENTEIL davon etablieren ... dann hast Du was falsch gemacht.