Ich denke ein Großteil entsteht halt weil es so bequem ist, oder direkt über den Appstore abgebucht wird. Aber den Fall hatten wir ja schon mal.. wo das Kind auf den Kauf-Knopf klickt und schon wird 1,99 oder 0,99 Euro vom Konto abgebucht.
Demnach halte ich diese Vorzüge beim Zahlungsverkehr, einfach für eine Dienstleistung welche sehr viele gerne in Anspruch nehmen. Es ist halt bequemer etwas einfach durch klicken zu bekommen als durch Finanztransaktionen oder dem physikalischen abholen eines Datenträgers.
Auf der anderen Seite lässt sich damit relativ gut Geld waschen. Also Accounts kaufen/verkaufen, oder mal eben Game-Keys kaufen und diese wieder verkaufen. Genauso beliebt wie Geschenke-Gutschein oder Rabatt Codes.
Warum die Ausgaben so hoch sind? Ich denk ein Mix aus allem.
Mikrotransaktionen: Markt für virtuelle Güter und Zusatzinhalte wächst um 18 Prozent auf 562 Millionen Euro
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Re: Mikrotransaktionen: Markt für virtuelle Güter und Zusatzinhalte wächst um 18 Prozent auf 562 Millionen Euro
Ich finde die Bequemlichkeit dabei aber toll. Abgesehen davon dass es gar keine klassischen Datenträger mehr zu kaufen gibt, die ich überhaupt nutzen könnte. Ist mir zumindest nicht bekannt, dass Retailspiele mittlerweile auf SD-Karten oder USB-Sticks verkauft werden würden.ChrisJumper hat geschrieben:Ich denke ein Großteil entsteht halt weil es so bequem ist, oder direkt über den Appstore abgebucht wird. Aber den Fall hatten wir ja schon mal.. wo das Kind auf den Kauf-Knopf klickt und schon wird 1,99 oder 0,99 Euro vom Konto abgebucht.
Und selbst wenn, würde ich auch im Laden mit Kreditkarte zahlen. Müsste aber umständlich extra hinfahren. So kauf ich das Spiel online und lad es einfach runter, egal ob Nachmittags um 3 oder Nachts um 2. Je nach Downloadgröße habe ich es dann 5 Minuten oder 2 Stunden später und kann direkt losspielen.
Die Hemmschwelle Geld auszugeben sinkt dabei natürlich. Man sollte seine Finanzen halt doch etwas im Kopf haben, oder ggf. vor einem Kauf nachprüfen.
Ich kann mir vorstellen, dass es Leute gibt, die sowas nicht im Griff haben, auch wenn ich das nicht wirklich nachvollziehen kann. Ich jedenfalls habe genug Einkommen um mir hier oder da mal bedenkenlos was für 5€ leisten zu können, völlig irrelevant ob ich da jetzt ein Spiel auf Steam kaufe oder mir ein Big Mac Menü bei McDonalds leiste. Geht es aber in Richtung 10€, 20€ oder mehr, überlege ich mir schon eher, ob ich das jetzt wirklich brauche. Egal ob ich mit Paypal/Kreditkarte/whatever oder mit endlichem Bargeld aus meiner Brieftasche zahle.
- casanoffi
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Re: Mikrotransaktionen: Markt für virtuelle Güter und Zusatzinhalte wächst um 18 Prozent auf 562 Millionen Euro
Ich sage nur: Goodgame StudiosShackal hat geschrieben:jo und eine Firma haben wir in Deutschland und heißt Gameforge aber gibt erstaunlicherweise auch andere Firmen in Deutschland die stürzen sich auf Kinder und Jugendliche die Kontrolle verlieren.Jondoan hat geschrieben: Das ist genauso, wie South Park es darstellt: die Kohle wird nicht mit der breiten Masse gemacht, sondern durch suchtgefährdete Menschen, die einen Großteil ihres Einkommens in so eine Scheiße stecken... genau dasselbe in Spielhallen... geh mal rein als Otto Normalmensch: umsonst Snacks, umsonst Getränke... und jetzt frag dich mal, wie man das wieder reinholen will... genauso ist es bei "Free-To-Play"... solange die Leute nicht lernen, dass es nunmal umsonst gar nix gibt, solange werden sie sich auch abzocken lassen... trotzdem perverser Trend, da da vor allem auf die suchtgefährdeten gezielt wird...es ist also nicht wirklich "eine freie Entscheidung, ob ich kaufe oder nicht"...
Eines der weltweit größten Unternehmen mit über 1.200 Mitarbeitern.
300 Milionen registrierten Nutzern.
Alles finanziert durch "kostenlose" Spiele. Respekt!
Aber man muss sich doch nur mal die Werbesports dieses Unternehmens ansehen, um zu begreifen, welche Zielgruppe diese ins Visier genommen haben...
Da werden Leute wie Arnold Schwarzenegger engagiert und perfekte Sexy-Nerds in Juppy-Cafes gezeigt (selbstverständlich nicht ohne heiße Mädels, die lasziv grinsend Kriegsspiele zocken...).
- Knarfe1000
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Re: Mikrotransaktionen: Markt für virtuelle Güter und Zusatzinhalte wächst um 18 Prozent auf 562 Millionen Euro
Wenn ich dran denke, wie viel Geld ich früher in Arcade-Automaten gesteckt habe...war letztlich nichts anderes.
Heute als erwachsener Mensch kann ich mir so einen Unsinn aber nicht mehr vorstellen.
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johndoe984149
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Re: Mikrotransaktionen: Markt für virtuelle Güter und Zusatzinhalte wächst um 18 Prozent auf 562 Millionen Euro
casanoffi hat geschrieben:Ich sage nur: Goodgame StudiosShackal hat geschrieben:jo und eine Firma haben wir in Deutschland und heißt Gameforge aber gibt erstaunlicherweise auch andere Firmen in Deutschland die stürzen sich auf Kinder und Jugendliche die Kontrolle verlieren.Jondoan hat geschrieben: Das ist genauso, wie South Park es darstellt: die Kohle wird nicht mit der breiten Masse gemacht, sondern durch suchtgefährdete Menschen, die einen Großteil ihres Einkommens in so eine Scheiße stecken... genau dasselbe in Spielhallen... geh mal rein als Otto Normalmensch: umsonst Snacks, umsonst Getränke... und jetzt frag dich mal, wie man das wieder reinholen will... genauso ist es bei "Free-To-Play"... solange die Leute nicht lernen, dass es nunmal umsonst gar nix gibt, solange werden sie sich auch abzocken lassen... trotzdem perverser Trend, da da vor allem auf die suchtgefährdeten gezielt wird...es ist also nicht wirklich "eine freie Entscheidung, ob ich kaufe oder nicht"...
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Aber man muss sich doch nur mal die Werbesports dieses Unternehmens ansehen, um zu begreifen, welche Zielgruppe diese ins Visier genommen haben...
Da werden Leute wie Arnold Schwarzenegger engagiert und perfekte Sexy-Nerds in Juppy-Cafes gezeigt (selbstverständlich nicht ohne heiße Mädels, die lasziv grinsend Kriegsspiele zocken...).
Jo auch eine schlimme Firma aber wurde die nicht gerade von Chinesen aufgekauft
Aber habe von denen nie etwas richtig gespielt waren wohl alles P2W Spiele.
Das mit Schwarzenegger habe ich nie Verstanden das man so ein Menschen Typ als Werben für Kunden benutzt denn der ist doch soweit im Keller gerutscht mit seinen Ruf das es kaum noch niedriger geht besonders in Deutschland.
jo gab es viele damals und war auch gereizt aber irgendwie auch abgestoßen dafür habe ich viel Geld in Telefon Leitung und ISDN Internet gesteckt im ersten MMO 1998.Knarfe1000 hat geschrieben:Wenn ich dran denke, wie viel Geld ich früher in Arcade-Automaten gesteckt habe...war letztlich nichts anderes.
Heute als erwachsener Mensch kann ich mir so einen Unsinn aber nicht mehr vorstellen.
300 DM alleine Telefongebühr dazu noch Internet Leitung
- casanoffi
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Re: Mikrotransaktionen: Markt für virtuelle Güter und Zusatzinhalte wächst um 18 Prozent auf 562 Millionen Euro
Ich kann mich noch erinnern, wie er damals während des Krieges in den Irak flog, (damals lief der neue Terminator in den Kinos und er wurde, glaube ich, gerade frisch zum Gouverneur von Kalifornien gewählt), um die US-Soldaten zu motivieren - mit den Worten "Ihr seid die wahren Terminatoren!".Shackal hat geschrieben:Das mit Schwarzenegger habe ich nie Verstanden das man so ein Menschen Typ als Werben für Kunden benutzt denn der ist doch soweit im Keller gerutscht mit seinen Ruf das es kaum noch niedriger geht besonders in Deutschland.
Da habe ich mich auch gefragt, warum solche Menschen eigentlich frei herumlaufen dürfen...
- Kajetan
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Re: Mikrotransaktionen: Markt für virtuelle Güter und Zusatzinhalte wächst um 18 Prozent auf 562 Millionen Euro
Du, das sind gar nicht mal soooo viele. Die Wale, wie man Spieler mit unkontrolliertem Ausgabeverhalten nennt, stellen bei einem gut laufenden Freemium-Spiel nur einen Bruchteil der Spielerschaft dar, sorgen aber für einen Großteil der Umsätze. All diese F2P-Gechäftsmodelle drehen sich nur darum Wale zu finden, zu binden und dann bis zum bitteren Ende auszunehmen. Wenn da der kleine Karl-Heinz von der Omma einen Shop-Gutschein von 20 Euro bekommt, wird das natürlich auch gerne mitgenommen, das sind aber nur Einnahmen am Rande.MesseNoire hat geschrieben:Schon erstaunlich, wie viele sich einen für die Entwickler nicht existenten Aufwand (zahle 5€ um den Bau sofort zu beenden) abzocken lassen.
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johndoe1824162
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Re: Mikrotransaktionen: Markt für virtuelle Güter und Zusatzinhalte wächst um 18 Prozent auf 562 Millionen Euro
Also Arnie find ich als Werbeträger um Welten besser als Schweinsteiger. Den darf man ja jetzt ständig bewundern. Goodgame ist so ein Laden, den es irgendwann zereissen wird. Zu schnell gewachsen und wenn die Blase platzt. Zynga lässt grüßen.
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johndoe984149
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Re: Mikrotransaktionen: Markt für virtuelle Güter und Zusatzinhalte wächst um 18 Prozent auf 562 Millionen Euro
Heute sind die Ami-Eliten noch viel schlimmer aber viele diese Eliten sind nur Bauern in ein größeres Spiel das sie nicht überblicken oder verstehen können.casanoffi hat geschrieben:Ich kann mich noch erinnern, wie er damals während des Krieges in den Irak flog, (damals lief der neue Terminator in den Kinos und er wurde, glaube ich, gerade frisch zum Gouverneur von Kalifornien gewählt), um die US-Soldaten zu motivieren - mit den Worten "Ihr seid die wahren Terminatoren!".Shackal hat geschrieben:Das mit Schwarzenegger habe ich nie Verstanden das man so ein Menschen Typ als Werben für Kunden benutzt denn der ist doch soweit im Keller gerutscht mit seinen Ruf das es kaum noch niedriger geht besonders in Deutschland.
Da habe ich mich auch gefragt, warum solche Menschen eigentlich frei herumlaufen dürfen...
Alles was schnell wächst und Künstlich aufgebaut wurde bzw unter Zwang hat eine extrem große Wahrscheinlichkeit zu zerfallen und dann zerfallen auch folge Systeme und da sind Zeiträume von 10-50 oder sogar 100 Jahre nichts an zeit sondern nur ein Augenzwinkern das nur wenige 1-3 Sekunden Dauert.Leaks hat geschrieben:Also Arnie find ich als Werbeträger um Welten besser als Schweinsteiger. Den darf man ja jetzt ständig bewundern. Goodgame ist so ein Laden, den es irgendwann zereissen wird. Zu schnell gewachsen und wenn die Blase platzt. Zynga lässt grüßen.
