The Witcher 3: Wild Hunt - Blood and Wine: Eigenes Weingut, Mutationen, dynamische Orte und mehr

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casanoffi
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Blood and Wine: Eigenes Weingut, Mutationen, dynamische Orte und mehr

Beitrag von casanoffi »

Stalkingwolf hat geschrieben:finde das in Spielen schon immer bescheuert, wenn Händler nicht unendlich Geld/Gold besitzen. So betreibt man Mikromanagment beim Item verkaufen und klappert alle Händler ab.
Wenn Sie schon einen mit Items bewerfen bis man Stop schreit, dann sollte man sie auch verkaufen können.
Mag zwar alles realistisch sein, aber es handelt sich um ein Fantasy RPG.
Das gleiche Problem hab ich bei Fallout 4 - auch hier sie die Händler permanent pleite und man wird nix los. Und das, obwohl ich Charisma auf 1 habe und somit eh schon die miesesten Preise bekomme :lol:
Keine Ahnung, wie das wäre, wenn ich bessere Händler-Skills hätte...

Schon klar, man muss ja nicht jeden Krempel sammeln und in Münzen verwandeln, aber trotzdem könnte man hier etwas weniger Realismus walten lassen, zumal es sich ja eh um Fantasy-RPGs handelt...
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JackyRocks
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Blood and Wine: Eigenes Weingut, Mutationen, dynamische Orte und mehr

Beitrag von JackyRocks »

Stalkingwolf hat geschrieben:finde das in Spielen schon immer bescheuert, wenn Händler nicht unendlich Geld/Gold besitzen. So betreibt man Mikromanagment beim Item verkaufen und klappert alle Händler ab.
Wenn Sie schon einen mit Items bewerfen bis man Stop schreit, dann sollte man sie auch verkaufen können.
Mag zwar alles realistisch sein, aber es handelt sich um ein Fantasy RPG.
Jazzdude hat geschrieben:
Stalkingwolf hat geschrieben:finde das in Spielen schon immer bescheuert, wenn Händler nicht unendlich Geld/Gold besitzen. So betreibt man Mikromanagment beim Item verkaufen und klappert alle Händler ab.
Wenn Sie schon einen mit Items bewerfen bis man Stop schreit, dann sollte man sie auch verkaufen können.
Mag zwar alles realistisch sein, aber es handelt sich um ein Fantasy RPG.
Zumindest sollten sie nach einer Weile wieder Geld bekommen. Händler hat 5000 Gold, kauft Zeug an, hat noch 1000 Gold, nach 5 Ingametagen wieder 2000 etc.
Ich habe sowohl im Forum von CDPR als auch in mehreren Entwicklertagebüchern dazu Kommentare gefunden. Die Idee war schlicht Geralts finanzielen Status sinnvoll abzubilden. In den Büchern (darauf spielt ja zum Beispiel auch die Quest mit dem Witcher der Katzenschule an, aber auch Gespräche mit Lambert und Eskel (Troll töten damit man im Winter nicht draußen schlafen muss usw.)) wird sein Einkommen eher als extrem mager beschrieben (für die Striga bekommt Geralt zum Beispiel 3.000 Oren, Dandelion rät ihm diese schnellstens umzutauschen in Kronen in Novigrad die beim Kurs von 5:1 zum Oren stehen. Das heißt letztlich erhält er für einen so gefährlichen Auftragg 600 Kronen und muss sich von dem Auftrag mehrere Wochen erholen (schwere Verletzungen) und muss dafür nur dank der Nähe Ellanders zu Vizima nichts zahlen, weil er kostenlos bei Nenneke unterkommt). Für den im Spiel so oft angesprochenen Zeugl erhält Geralt nach hartem Verhandeln 90 Stücke der lokalen Währung. Das sind nur einige wenige Beispiele. In Blood of Elves wird sogar deutlich beschrieben, dass Yennefer Geralts Gehalt immer wieder, ohne sein Wissen, aufbessern lässt in dem sie Vimme Vivaldi beauftragt ihm mit Agenten zu folgen und seine Aufträge über Kontaktmänner lukrativer zu gestalten. Im Buch wird impliziert, dass sie das, obwohl beide bevor er sie für Ciri kontaktiert, Jahre lang keinen Kontakt hatten, schon eine ganze Weile so macht.

Das heißt die Idee dahinter war darzustellen, dass ein Witcher eben maximal mit ein paar Oren in der Tasche rumläuft. Das Problem daran ist meiner Ansicht nach schlicht das ganze Loot das man über die gesamte Zeit einsammelt. Ich denke das haben sie unterschätzt bzw. auch unterschätzt was man an Crafting Material so einsammelt. Ich habe das Gefühl die Idee war, die guten Stücke für gutes Geld zu verkaufen und den Rest für Material zu zerlegen.

Mal eine andere Topic... ich hoffe, dass war es jetzt langsam mit Vorabankündigungen... ich möchte mich auch noch vom Spiel "verzaubern" lassen und nicht schon vorher alles wissen.
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Randall Flagg78
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Blood and Wine: Eigenes Weingut, Mutationen, dynamische Orte und mehr

Beitrag von Randall Flagg78 »

Ich freue mich richtig drauf. Muss aber erstmal noch Hearts of Stone zu Ende bringen.
Hab es jetzt erstmal ruhen lassen, zwecks Dark Souls. Ich spiele dann beide DLC'S am Stück. So weit bin ich in HoS noch nicht.
Anhören tut es sich alles super, wobei ich das eigene Weingut nicht gebraucht hätte. Dieser ganze Ausbau,- und Aufrüst Firlefanz, ist für mich völlig unnötig.
Obwohl: Vielleicht macht CDPR es auch richtig gut. Ich mochte, vor Gwint, auch Minispiele nie besonders.
Der 31. kann kommen. Das einzige was mir nicht gefällt: Danach ist es erstmal zu Ende.
Wobei: In 1-2 Jahren kann ich es dann ja zum dritten Mal spielen und dann als Ganzes. Schön wäre dafür, ein neuer/ weiterer Schwierigkeitsgrad.
Marobod
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Blood and Wine: Eigenes Weingut, Mutationen, dynamische Orte und mehr

Beitrag von Marobod »

Randall Flagg78 hat geschrieben:Ich freue mich richtig drauf. Muss aber erstmal noch Hearts of Stone zu Ende bringen.
Hab es jetzt erstmal ruhen lassen, zwecks Dark Souls. Ich spiele dann beide DLC'S am Stück. So weit bin ich in HoS noch nicht.
Anhören tut es sich alles super, wobei ich das eigene Weingut nicht gebraucht hätte. Dieser ganze Ausbau,- und Aufrüst Firlefanz, ist für mich völlig unnötig.
Obwohl: Vielleicht macht CDPR es auch richtig gut. Ich mochte, vor Gwint, auch Minispiele nie besonders.
Der 31. kann kommen. Das einzige was mir nicht gefällt: Danach ist es erstmal zu Ende.
Wobei: In 1-2 Jahren kann ich es dann ja zum dritten Mal spielen und dann als Ganzes. Schön wäre dafür, ein neuer/ weiterer Schwierigkeitsgrad.

Hearts of Stone hat zwei moegliche Enden :D
johndoe1703458
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Blood and Wine: Eigenes Weingut, Mutationen, dynamische Orte und mehr

Beitrag von johndoe1703458 »

Randall Flagg78 hat geschrieben:Anhören tut es sich alles super, wobei ich das eigene Weingut nicht gebraucht hätte. Dieser ganze Ausbau,- und Aufrüst Firlefanz, ist für mich völlig unnötig.
Da kann ich mich anschließen.
Den Reiz dieses "Features" werde ich wohl nie nachvollziehen können. Ich fand es schon immer bescheuert - ob das jetzt Häuser in GTA oder irgendwelche anderen sinnlosen Dinge (an die ich mich nicht einmal vom Namen her erinnern kann) in Skyrim sind, ist letztlich egal.

Andere sehen den MP als verschwendete Ressource (meistens stimme ich da auch zu)...bei mir ist es das hier.
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JackyRocks
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Blood and Wine: Eigenes Weingut, Mutationen, dynamische Orte und mehr

Beitrag von JackyRocks »

Legacy of Abel hat geschrieben:
Randall Flagg78 hat geschrieben:Anhören tut es sich alles super, wobei ich das eigene Weingut nicht gebraucht hätte. Dieser ganze Ausbau,- und Aufrüst Firlefanz, ist für mich völlig unnötig.
Da kann ich mich anschließen.
Den Reiz dieses "Features" werde ich wohl nie nachvollziehen können. Ich fand es schon immer bescheuert - ob das jetzt Häuser in GTA oder irgendwelche anderen sinnlosen Dinge (an die ich mich nicht einmal vom Namen her erinnern kann) in Skyrim sind, ist letztlich egal.

Andere sehen den MP als verschwendete Ressource (meistens stimme ich da auch zu)...bei mir ist es das hier.
Naja, du darfst aber auch nicht vergessen, dass sich sehr viele Fans einen richtigen Abschied von den Gefährten gewünscht haben, nicht im Sinne von: oh jetzt sterben wir alle, sondern eher in Richtung: Hauptgeschichte vorbei, bissel quatschen, bissel feiern, bissel Zeit verbringen. Das Feature hat vielen nach dem Ende des Spiels gefehlt weil weder Zoltan noch Dandelion noch Yennefer noch Triss noch Roche, noch Ves, noch Thaler usw. antreffbar oder sinnvoll ansprechbar waren. Da bietet sich sowas an und es tut keinem weh, außerdem kann man dadurch die für viele zu kurz gekommen Romanzen noch etwas aufhübschen.

Es ist natürlich auch Fan Service und das muss dir nicht gefallen, aber es ist irgendwo verständlich, es ist das Ende der Serie, es wird für lange Zeit das letzte Mal sein, dass man Neues vom Witcher bekommt (die Buchreihe ist abgeschlossen, Tower of Swallows, the Lady of the Lake und Season of Storms müssen zwar noch ins Englische übersetzt werden aber viele kennen die Handlung dank Rezensionen oder Fan Übersetzungen so oder so) insofern ist es irgendwo verständlich, dass sich die meisten Spieler eine solche Möglichkeit gewünscht haben und CDPR dem nachkommt. Mass Effect 3 hat es mit dem Citadel DLC auch gemacht und das ist bei den Kritikern sehr, sehr gut weg gekommen weil es eben sowohl den emotionalen Abschied mit ein paar guten Quests und Freizeitaktivitäten verbunden hat.

Es macht aber auch storytechnisch recht guten Sinn. In Velen und Novigrad hat Geralt relativ viele Möglichkeiten der Übernachtung (was den Rollenspielaspekt angeht). Er kann sowohl bei Dandelion und Zoltan übernachten, bei Roche und Ves, in Crowe's Perch, beim Peller, in Keira's altem Haus, bei Shani, als auch in etlichen Tavernen. In Skellige hat er nach wie vor Yen's Raum, er kann bei den An Craite's übernachten, in Tavernen, bei Ermion und den Druiden, auf so gut wie jeder Insel kennt er Jemanden dank einer Quest der ihm Unterschlupf gewähren würde. Den Vorteil hat er in Toussaint nicht. Er kennt Anna Henrietta ist aber nicht per du mit ihr, da sie Dandelion's Geliebte war und ihn aus dem Herzogtum verbannt hat. Insofern ist es relativ sinnvoll, rein storytechnisch, dass er dort etwas Eigenes hat. Gleichzeitig ist das natürlich auch eine Anspielung da Yennefer sich nicht festgelegt hat wo sie mit Geralt leben will, sollte man mit ihr eine Romanze eingehen und sowohl Yennefer als auch Triss lieben hohe Minne und große Bälle, warmes Klima und Wein aus Toussaint und auch das spricht dafür ein Anwesen in Toussaint zu besitzen. Gleichzeitig ist Toussaint die Weinregion schlechthin und ein eigenes Weingut wäre nicht nur eine absolut fantastische Bezahlung für Geralt, der es entweder zu Geld machen kann oder aber bewirtschaften kann, sondern eben auch ein sehr gutes Standbein für eine Nebeneinkunft. Desweiteren ist Kaer Morhen zerstört und Eskel hat klipp und klar gesagt, dass er sich einen neuen Ort zum Überwintern suchen wird und auch Lambert wird wohl nicht zurück kehren, insofern braucht Geralt auch einen guten Ort zum Überwintern. Zu guter Letzt ist Anna Henrietta auch eine sehr intelligente Frau, als wäre es für sie nur logisch sich quasi einen Hauswitcher zu halten in dem sie ihn durch ein Weingut und eigenen Grund und Boden bindet.

Du siehst, für mich macht das Ganze insgesamt sehr guten und stimmigen Sinn, zum jetzigen Zeitpunkt in der Geschichte. Persönlich hätte ich nichts von einer Wohnung in Novigrad oder einer Hütte in Skellige gehalten, schlichtweg weil das storytechnisch für Geralt zu dem Zeitpunkt alles Zwischenstopps waren und er auch keinerlei Anzeichen hatte wie sein weiteres Leben verlaufen wird. Spielt man Blood and Wine nach dem Ende der Hauptstory (was angeraten scheint da CDPR bereits angedeutet hat, dass sich wohl einige Entscheidungen aus dem Hauptspiel auf die DLC übertragen) und hat man nicht gerade das absolute schlechteste Ende erwischt dann sieht das Ganze anders aus:
Spoiler
Show
- Entweder man geht mit Triss nach Kovir (wobei da ja kein definitiver Zeitpunkt festgelegt ist)
- oder man geht mit Yennefer in den Ruhestand (keine Ortsangabe...)
- entweder ist Ciri selbst Witcher und das Spiel impliziert, dass sie quasi Geralts Platz einnimmt
- oder sie wird Kaiserin von Nilfgaard (noch besser, da Toussaint Teil von Nilfgaard ist und storytechnisch Geralts Ruhestand im Herzen von Nilfgaard auch eine geografische Nähe zu Ciri darstellen würde)
Nebenher soll das Anwesen ja noch mit mehreren Quests verbunden sein und die neuen verbesserten Armorsets werden in der Herstellung nicht die Welt kosten, also ist es gerade für das Endgame oder das Endgame eines New Game+ (bei dem ich zumindest mit bald 200.000 Kronen durch die Gegend ziehe) eine gute Gelegenheit etwas Geld auszugeben und bissel den Spieltrieb zu befriedigen (siehe Einfärbung der Rüstungen). Also... why not? Cheer up, du kannst es sicher auch komplett vernachlässigen ;).
johndoe1703458
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Blood and Wine: Eigenes Weingut, Mutationen, dynamische Orte und mehr

Beitrag von johndoe1703458 »

JackyRocks hat geschrieben:
Spoiler
Show
Naja, du darfst aber auch nicht vergessen, dass sich sehr viele Fans einen richtigen Abschied von den Gefährten gewünscht haben, nicht im Sinne von: oh jetzt sterben wir alle, sondern eher in Richtung: Hauptgeschichte vorbei, bissel quatschen, bissel feiern, bissel Zeit verbringen. Das Feature hat vielen nach dem Ende des Spiels gefehlt weil weder Zoltan noch Dandelion noch Yennefer noch Triss noch Roche, noch Ves, noch Thaler usw. antreffbar oder sinnvoll ansprechbar waren. Da bietet sich sowas an und es tut keinem weh, außerdem kann man dadurch die für viele zu kurz gekommen Romanzen noch etwas aufhübschen.

Es ist natürlich auch Fan Service und das muss dir nicht gefallen, aber es ist irgendwo verständlich, es ist das Ende der Serie, es wird für lange Zeit das letzte Mal sein, dass man Neues vom Witcher bekommt (die Buchreihe ist abgeschlossen, Tower of Swallows, the Lady of the Lake und Season of Storms müssen zwar noch ins Englische übersetzt werden aber viele kennen die Handlung dank Rezensionen oder Fan Übersetzungen so oder so) insofern ist es irgendwo verständlich, dass sich die meisten Spieler eine solche Möglichkeit gewünscht haben und CDPR dem nachkommt. Mass Effect 3 hat es mit dem Citadel DLC auch gemacht und das ist bei den Kritikern sehr, sehr gut weg gekommen weil es eben sowohl den emotionalen Abschied mit ein paar guten Quests und Freizeitaktivitäten verbunden hat.

Es macht aber auch storytechnisch recht guten Sinn. In Velen und Novigrad hat Geralt relativ viele Möglichkeiten der Übernachtung (was den Rollenspielaspekt angeht). Er kann sowohl bei Dandelion und Zoltan übernachten, bei Roche und Ves, in Crowe's Perch, beim Peller, in Keira's altem Haus, bei Shani, als auch in etlichen Tavernen. In Skellige hat er nach wie vor Yen's Raum, er kann bei den An Craite's übernachten, in Tavernen, bei Ermion und den Druiden, auf so gut wie jeder Insel kennt er Jemanden dank einer Quest der ihm Unterschlupf gewähren würde. Den Vorteil hat er in Toussaint nicht. Er kennt Anna Henrietta ist aber nicht per du mit ihr, da sie Dandelion's Geliebte war und ihn aus dem Herzogtum verbannt hat. Insofern ist es relativ sinnvoll, rein storytechnisch, dass er dort etwas Eigenes hat. Gleichzeitig ist das natürlich auch eine Anspielung da Yennefer sich nicht festgelegt hat wo sie mit Geralt leben will, sollte man mit ihr eine Romanze eingehen und sowohl Yennefer als auch Triss lieben hohe Minne und große Bälle, warmes Klima und Wein aus Toussaint und auch das spricht dafür ein Anwesen in Toussaint zu besitzen. Gleichzeitig ist Toussaint die Weinregion schlechthin und ein eigenes Weingut wäre nicht nur eine absolut fantastische Bezahlung für Geralt, der es entweder zu Geld machen kann oder aber bewirtschaften kann, sondern eben auch ein sehr gutes Standbein für eine Nebeneinkunft. Desweiteren ist Kaer Morhen zerstört und Eskel hat klipp und klar gesagt, dass er sich einen neuen Ort zum Überwintern suchen wird und auch Lambert wird wohl nicht zurück kehren, insofern braucht Geralt auch einen guten Ort zum Überwintern. Zu guter Letzt ist Anna Henrietta auch eine sehr intelligente Frau, als wäre es für sie nur logisch sich quasi einen Hauswitcher zu halten in dem sie ihn durch ein Weingut und eigenen Grund und Boden bindet.

Du siehst, für mich macht das Ganze insgesamt sehr guten und stimmigen Sinn, zum jetzigen Zeitpunkt in der Geschichte. Persönlich hätte ich nichts von einer Wohnung in Novigrad oder einer Hütte in Skellige gehalten, schlichtweg weil das storytechnisch für Geralt zu dem Zeitpunkt alles Zwischenstopps waren und er auch keinerlei Anzeichen hatte wie sein weiteres Leben verlaufen wird. Spielt man Blood and Wine nach dem Ende der Hauptstory (was angeraten scheint da CDPR bereits angedeutet hat, dass sich wohl einige Entscheidungen aus dem Hauptspiel auf die DLC übertragen) und hat man nicht gerade das absolute schlechteste Ende erwischt dann sieht das Ganze anders aus:

- Entweder man geht mit Triss nach Kovir (wobei da ja kein definitiver Zeitpunkt festgelegt ist)
- oder man geht mit Yennefer in den Ruhestand (keine Ortsangabe...)
- entweder ist Ciri selbst Witcher und das Spiel impliziert, dass sie quasi Geralts Platz einnimmt
- oder sie wird Kaiserin von Nilfgaard (noch besser, da Toussaint Teil von Nilfgaard ist und storytechnisch Geralts Ruhestand im Herzen von Nilfgaard auch eine geografische Nähe zu Ciri darstellen würde)

Nebenher soll das Anwesen ja noch mit mehreren Quests verbunden sein und die neuen verbesserten Armorsets werden in der Herstellung nicht die Welt kosten, also ist es gerade für das Endgame oder das Endgame eines New Game+ (bei dem ich zumindest mit bald 200.000 Kronen durch die Gegend ziehe) eine gute Gelegenheit etwas Geld auszugeben und bissel den Spieltrieb zu befriedigen (siehe Einfärbung der Rüstungen). Also... why not? Cheer up, du kannst es sicher auch komplett vernachlässigen ;).
Wenn du einen Ort haben willst an dem sich die wichtigen NPCs nach der Hauptstory aufhalten, um Romanzen oder dergleichen zu haben, bietet es sich doch einfach an so einen Ort festzulegen...es ist ja nicht so, dass es an Platz mangelt oder entsprechende/angemessene Lokalitäten innerhalb des Spiels nicht gegeben sind.
Was ich damit sagen will: Dazu braucht man dieses Feature nicht. Meine Kritik ging ausschließlich um diesen Aufbaukram, deren Sinn sich mir in keinem Spiel erschließt.

Den Wall of Text hat es nun wirklich nicht gebraucht. Du musst die "Kritik" (das war übrigens auch keine sonderlich große Kritik) an TW3 nicht immer so überbewerten.
Cheer up. :mrgreen:
johndoe1824162
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Blood and Wine: Eigenes Weingut, Mutationen, dynamische Orte und mehr

Beitrag von johndoe1824162 »

Ich hab es aus Versehen im PSN vorbestellt. :Blauesauge: Den Crafting/Housingkram brauch ich nicht. Kann man hoffentlich getrost ignorieren.
Riley-Payne
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Blood and Wine: Eigenes Weingut, Mutationen, dynamische Orte und mehr

Beitrag von Riley-Payne »

Ich freu mich einerseits auf das Add-On, andererseits wird es wohl das Ende einer Ära.
Ich hab alle Teile+DLCs gezockt, alle Bücher gelesen und auch (ja ich gebs zu) den Film gesehen.

Hoffentlich wird CP2077 nur annähernd so gut wie The Wichter.

Naja. Ende Mai/Anfang Juni wird mal die Boxed Version gekauft. Dann sind dann hoffentlich die beiden anderen Kartendecks drin.
AlastorD
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Blood and Wine: Eigenes Weingut, Mutationen, dynamische Orte und mehr

Beitrag von AlastorD »

Wenns gut mit eingebaut wird hab ich nichts gegen ein eigenes Weingut im Spiel.
Insgeheim hoffe ich auf ein Stardew Witcher :D
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Fox81
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Blood and Wine: Eigenes Weingut, Mutationen, dynamische Orte und mehr

Beitrag von Fox81 »

Riley-Payne hat geschrieben:Ich freu mich einerseits auf das Add-On, andererseits wird es wohl das Ende einer Ära.
Ich hab alle Teile+DLCs gezockt, alle Bücher gelesen und auch (ja ich gebs zu) den Film gesehen.

Hoffentlich wird CP2077 nur annähernd so gut wie The Wichter.

Naja. Ende Mai/Anfang Juni wird mal die Boxed Version gekauft. Dann sind dann hoffentlich die beiden anderen Kartendecks drin.
Ich freue mich schon die ganze Zeit auf das Add-On. Zum Glück habe ich vieles noch vor mir!
Habe the Witcher erst durch den dritten Teil für mich entdeckt und lese grade mit genuss die Bücher und Witcher 2 habe ich auch noch nicht durch, das wollte ich mir erst nach Abschluss der Bücher wieder vornehmen.
Gut und Witcher 1 müsste ich mir mal besorgen, wobei mich da die Grafik noch überhaupt nicht anspricht.
Wie wäre es mit einem Remake? ;)

In der Box Version werden die beiden Gwintkartensätze wieder dabei sein. Siehe Foto im Link bzw. geht es auch aus dem text hervor ;)
http://www.4players.de/4players.php/spi ... _Hunt.html
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JackyRocks
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Blood and Wine: Eigenes Weingut, Mutationen, dynamische Orte und mehr

Beitrag von JackyRocks »

Legacy of Abel hat geschrieben:
JackyRocks hat geschrieben:
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Show
Naja, du darfst aber auch nicht vergessen, dass sich sehr viele Fans einen richtigen Abschied von den Gefährten gewünscht haben, nicht im Sinne von: oh jetzt sterben wir alle, sondern eher in Richtung: Hauptgeschichte vorbei, bissel quatschen, bissel feiern, bissel Zeit verbringen. Das Feature hat vielen nach dem Ende des Spiels gefehlt weil weder Zoltan noch Dandelion noch Yennefer noch Triss noch Roche, noch Ves, noch Thaler usw. antreffbar oder sinnvoll ansprechbar waren. Da bietet sich sowas an und es tut keinem weh, außerdem kann man dadurch die für viele zu kurz gekommen Romanzen noch etwas aufhübschen.

Es ist natürlich auch Fan Service und das muss dir nicht gefallen, aber es ist irgendwo verständlich, es ist das Ende der Serie, es wird für lange Zeit das letzte Mal sein, dass man Neues vom Witcher bekommt (die Buchreihe ist abgeschlossen, Tower of Swallows, the Lady of the Lake und Season of Storms müssen zwar noch ins Englische übersetzt werden aber viele kennen die Handlung dank Rezensionen oder Fan Übersetzungen so oder so) insofern ist es irgendwo verständlich, dass sich die meisten Spieler eine solche Möglichkeit gewünscht haben und CDPR dem nachkommt. Mass Effect 3 hat es mit dem Citadel DLC auch gemacht und das ist bei den Kritikern sehr, sehr gut weg gekommen weil es eben sowohl den emotionalen Abschied mit ein paar guten Quests und Freizeitaktivitäten verbunden hat.

Es macht aber auch storytechnisch recht guten Sinn. In Velen und Novigrad hat Geralt relativ viele Möglichkeiten der Übernachtung (was den Rollenspielaspekt angeht). Er kann sowohl bei Dandelion und Zoltan übernachten, bei Roche und Ves, in Crowe's Perch, beim Peller, in Keira's altem Haus, bei Shani, als auch in etlichen Tavernen. In Skellige hat er nach wie vor Yen's Raum, er kann bei den An Craite's übernachten, in Tavernen, bei Ermion und den Druiden, auf so gut wie jeder Insel kennt er Jemanden dank einer Quest der ihm Unterschlupf gewähren würde. Den Vorteil hat er in Toussaint nicht. Er kennt Anna Henrietta ist aber nicht per du mit ihr, da sie Dandelion's Geliebte war und ihn aus dem Herzogtum verbannt hat. Insofern ist es relativ sinnvoll, rein storytechnisch, dass er dort etwas Eigenes hat. Gleichzeitig ist das natürlich auch eine Anspielung da Yennefer sich nicht festgelegt hat wo sie mit Geralt leben will, sollte man mit ihr eine Romanze eingehen und sowohl Yennefer als auch Triss lieben hohe Minne und große Bälle, warmes Klima und Wein aus Toussaint und auch das spricht dafür ein Anwesen in Toussaint zu besitzen. Gleichzeitig ist Toussaint die Weinregion schlechthin und ein eigenes Weingut wäre nicht nur eine absolut fantastische Bezahlung für Geralt, der es entweder zu Geld machen kann oder aber bewirtschaften kann, sondern eben auch ein sehr gutes Standbein für eine Nebeneinkunft. Desweiteren ist Kaer Morhen zerstört und Eskel hat klipp und klar gesagt, dass er sich einen neuen Ort zum Überwintern suchen wird und auch Lambert wird wohl nicht zurück kehren, insofern braucht Geralt auch einen guten Ort zum Überwintern. Zu guter Letzt ist Anna Henrietta auch eine sehr intelligente Frau, als wäre es für sie nur logisch sich quasi einen Hauswitcher zu halten in dem sie ihn durch ein Weingut und eigenen Grund und Boden bindet.

Du siehst, für mich macht das Ganze insgesamt sehr guten und stimmigen Sinn, zum jetzigen Zeitpunkt in der Geschichte. Persönlich hätte ich nichts von einer Wohnung in Novigrad oder einer Hütte in Skellige gehalten, schlichtweg weil das storytechnisch für Geralt zu dem Zeitpunkt alles Zwischenstopps waren und er auch keinerlei Anzeichen hatte wie sein weiteres Leben verlaufen wird. Spielt man Blood and Wine nach dem Ende der Hauptstory (was angeraten scheint da CDPR bereits angedeutet hat, dass sich wohl einige Entscheidungen aus dem Hauptspiel auf die DLC übertragen) und hat man nicht gerade das absolute schlechteste Ende erwischt dann sieht das Ganze anders aus:

- Entweder man geht mit Triss nach Kovir (wobei da ja kein definitiver Zeitpunkt festgelegt ist)
- oder man geht mit Yennefer in den Ruhestand (keine Ortsangabe...)
- entweder ist Ciri selbst Witcher und das Spiel impliziert, dass sie quasi Geralts Platz einnimmt
- oder sie wird Kaiserin von Nilfgaard (noch besser, da Toussaint Teil von Nilfgaard ist und storytechnisch Geralts Ruhestand im Herzen von Nilfgaard auch eine geografische Nähe zu Ciri darstellen würde)

Nebenher soll das Anwesen ja noch mit mehreren Quests verbunden sein und die neuen verbesserten Armorsets werden in der Herstellung nicht die Welt kosten, also ist es gerade für das Endgame oder das Endgame eines New Game+ (bei dem ich zumindest mit bald 200.000 Kronen durch die Gegend ziehe) eine gute Gelegenheit etwas Geld auszugeben und bissel den Spieltrieb zu befriedigen (siehe Einfärbung der Rüstungen). Also... why not? Cheer up, du kannst es sicher auch komplett vernachlässigen ;).
Wenn du einen Ort haben willst an dem sich die wichtigen NPCs nach der Hauptstory aufhalten, um Romanzen oder dergleichen zu haben, bietet es sich doch einfach an so einen Ort festzulegen...es ist ja nicht so, dass es an Platz mangelt oder entsprechende/angemessene Lokalitäten innerhalb des Spiels nicht gegeben sind.
Was ich damit sagen will: Dazu braucht man dieses Feature nicht. Meine Kritik ging ausschließlich um diesen Aufbaukram, deren Sinn sich mir in keinem Spiel erschließt.

Den Wall of Text hat es nun wirklich nicht gebraucht. Du musst die "Kritik" (das war übrigens auch keine sonderlich große Kritik) an TW3 nicht immer so überbewerten.
Cheer up. :mrgreen:
Das war keine Erwiderung per se auf Kritik, das war mehr meine persönliche Theorie warum es eingebaut wurde. Klar könnte man auch einen Ort festlegen, aber so richtig Sinn macht das Ganze ja dann nicht. Shani meint sie zieht wieder an die Front, Yen geht, Gesetz dem Fall, dahin wo Geralt hingeht, Kaer Morhen ist eine Ruine, Triss geht nach Kovir, Ciri entweder nach Nilfgaard oder in die weite Welt, Keira zieht mit Lambert um die Häuser, Fringilla geht zurück nach Nilfgaard genau wie Philippa, Margarita will sicher irgendwo in Kovir eine neue Schule aufbauen, Roche und Thaler zieht es voraussichtlich nach Vizima, Eskel weiß noch nicht wohin es ihn verschlägt usw. usf. Die einzigen die vor Ort bleiben sind Zoltan, Dandelion und Priscilla und so geil als Ferienort ist Novigrad ja nun weiß Gott nicht und Velen sowieso nicht. Skellige ist zu weit weg. Storytechnisch macht das also nur Sinn, wenn Geralt eine eigene Bleibe hat und die sucht er sich mit Sicherheit nicht unbedingt im kalten Skellige oder im immer noch bettelarmen Velen und Temeria oder in Novigrad wo, trotz bestimmter Dinge die geschehen können, immer noch die Priester das Sagen haben.

Ob man das nun mag oder nicht oder als Fanservice betrachtet, der es ist, es ist letztlich ein sinnvolles Setting für den Fanservice. Das ist Alles was ich damit sagen wollte. Wer kein Interesse daran hat, ist doch vollkommen legitim. Mancher Spieler ist nicht so involviert in die Charaktere, dass er gerne ein richtiges Ende mit ihnen hätte.
johndoe803702
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Blood and Wine: Eigenes Weingut, Mutationen, dynamische Orte und mehr

Beitrag von johndoe803702 »

Ich finde das mit dem Housing wunderbar, das sollte jedes gute Open World RPG haben, gut dass es endlich integriert wurde.
Caparino
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Blood and Wine: Eigenes Weingut, Mutationen, dynamische Orte und mehr

Beitrag von Caparino »

Naja aber es muss zum Chrakter passen und ein Witcher ist nunmal nicht ein ansässiger Bauer welcher sein Feld bestellt und Sonntags in die Dorfkirche geht. Zumal Witcher ja ein notwendiges "Übel" sind eigentlich nicht gern gesehen.
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adventureFAN
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Re: The Witcher 3: Wild Hunt - Blood and Wine: Eigenes Weingut, Mutationen, dynamische Orte und mehr

Beitrag von adventureFAN »

Ganz unrecht hast du ja nicht. Eigentlich ist Geralt nicht der sesshafte Typ. Gerade in den Romanen nicht.
Aber mal schauen wie sie es umgesetzt haben.